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Ulyaoth

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Ich lese und schreibe gern, schreibe Berichte über Videospiele und seit neuerdings auch Bücher!

Geschriebene Berichte

seit 08.10.2006

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Resident Evil 7 biohazard (Playstation 4) 04.04.2017

Zurück ins Herrenhaus

Resident Evil 7 biohazard (Playstation 4) Resident Evil ist in all den Jahren vom Gruselspiel zum Actionfeuerwerk geworden und wenn man sich so die Reviews durchlas, hörte man meistens eins: "Gut, aber nicht gruselig". Selbst etwas altmodischer inszenierte Ableger wie Revelations 2 kamen über "ganz nette Atmosphäre" nicht hinaus und Horrorfans waren enttäuscht. Bis die Demo zu Resident Evil 7 erschien. Es war völlig anders als das zuvor erschienene Resident Evil 6, das eher an Uncharted mit Zombies erinnerte. Plötzlich wieder zurück in ein düsteres Haus und ruhige Umgebungen. Keine Monsterhorden mehr sondern drohende Gefahr aus unbestimmter Richtung. Und alle waren begeistert, inklusive meiner Wenigkeit, die sich dann das vollständige Spiel für 70 Euro kaufte (inzwischen bekommt man es aber auch billiger). Angenehm überrascht hat mich zu Beginn gleich mal die Größe: Resident Evil 7 hat (zumindest ohne DLC) gerade mal etwas über 20 GB und ist daher auch für kleinere Festplatten angenehm (anders als Doom mit der vierfachen Größe). Dabei läuft die Grafik soweit auch immer flüssig und geschmeidig und hat nur ganz selten kleine Grafikfehler oder unscharfe Texturen. Die Ladezeiten können manchmal etwas langatmig sein, aber dafür sind sie nicht sehr häufig. STORY - Willkommen bei den Hillbillys Dieses Mal geht's etwas weg von weltweiten Verschwörungen und mittelschweren Zombieapokalypsen und das Setting ist sehr viel ruhiger. Man spielt den gesichtslosen Ethan Winters, dessen Frau vor drei Jahren verschwand und die ...

Titanfall 2 (Playstation 4) 29.01.2017

Ein Mann und sein Roboter kämpfen gegen das Unrecht

Titanfall 2 (Playstation 4) Bei der Flut an Ballerspielen heutzutage muss man schon einiges bieten, wenn man aus der Masse herausstechen will. Wer ballern will, hat praktisch für jeden Geschmack irgendein Spiel zur Verfügung. Weltkriegsballereien? Call of Duty oder Battlefield. Ballern mit Dämonen? Doom. Ballern auf die Unterschicht? The Division. Ballern in der Zukunft? Killzone. Titanfall 2 versucht sich am etwas weniger häufigen Modell "Ballern mit riesigen Robotern". Der erste Teil war ein XBox-exklusives Spiel, das im Prinzip nur aus Online-Modi bestand - der zweite dagegen ist nun auch auf PC und PS4 verfügbar, plus einem richtigen Storymodus. Da ich Roboter immer mag (hab ja auch einige Transformers Spiele hier), hab ich mich mal dem Spiel gewidmet. Neupreis beträgt um die 60 Euro, allerdings findet man inzwischen häufig billigere Angebote - ich hab in einer Sonderaktion nur 35 gezahlt. Und da das gesamte Spiel auf der Disk ist und Download-Extras entweder gratis oder nur rein kosmetisch sind, kann man hier auch ohne weiteres zu einer gebrauchten Fassung greifen, ohne etwas Wichtiges zu verpassen. Mit allen Updates braucht das Spiel rund 37 GB auf der Festplatte, was nicht wenig ist, aber lange nicht so viel wie Doom oder ein GTAV mit allen Updates. Ebenso läuft das Spiel so gut wie immer flüssig, hat mittelmäßige bis kurze Ladezeiten und hatte während meiner ganzen Spielzeit keinerlei Abstürze. Technisch gesehen ist also alles in Butter. STORY - Nicht ohne meinen Roboter Es ist mal ...

Rise of the Tomb Raider - 20-Jähriges (Playstation 4) 30.12.2016

Laras zwanzigster Geburtstag

Rise of the Tomb Raider - 20-Jähriges (Playstation 4) Lara Croft kennen wohl alle, die wissen, was ein Videospiel ist. Und sie existiert auch immerhin schon ganze zwanzig Jahre, was für ein Videospiel schon beinahe uralt ist. Daher kam auch eine Jubiläumsedition des Spiels raus - eine Umsetzung des bisher auf Xbox exklusiven Rise of the Tomb Raider mit einigen netten Bonusinhalten, auf die ich dann weiter unten eingehe. Sehr angenehm ist jedenfalls die Tatsache, dass Rise of the Tomb Raider trotz durchaus ansehnlichen Inhalts mit rund 22 GB auskommt (dagegen andere Spiele wie Doom oder Batman mit der über dreifachen Menge) - also auch was für Leute mit einer nicht ganz so großen Festplatte. Umgesetzt ist das Spiel technisch auch ganz brauchbar, auch wenn es mir einmal abgestürzt ist und die Ladezeiten manchmal ein Weilchen dauern können. STORY - Keine Zeit zum Skifahren Als direkte Fortsetzung des 2013 erschienenen Reboots der Actionreihe um die wagemutige Archäologin angesiedelt, handelt Rise of the Tomb Raider nun davon, wie die inzwischen abgehärtete Lara Croft versucht, eine Verschwörung um den Tod ihres Vaters aufzudecken. Nach einem kurzen Ausflug in Syrien findet sich Lara in den kalten Gletschern Sibiriens wieder und folgt der Spur ihres Vaters, der versucht hatte, das Rätsel der Unsterblichkeit zu lösen. Leider ist sie dabei aber nicht allein, denn ein finsterer Kult namens Trinity ist auch hinter dem Geheimnis her und will dabei nicht nur Lara an den Kragen. Die Geschichte erinnert wohl nicht nur zufällig an ...

Bethesda Softworks (ZeniMax) Doom (PS4) 17.07.2016

Ballern wie in den 90ern

Bethesda Softworks (ZeniMax) Doom (PS4) Offenbar ist es im Moment rentabler, uralte Spieleserien neu aufzulegen anstatt komplett neue zu erschaffen. Und gerade das Studio id Software scheint ein gutes Händchen für Ballerspiele zu haben (siehe Wolfenstein und Rage zum Beispiel), also entschlossen sie sich, eine neue Fassung des Uralt-Shooters Doom auf den Markt zu werfen - für PC, PS4 und XBox One. Die normale Version kostet dabei wie gewohnt rund sechzig bis siebzig Euro, außer man holt sich die Edition mit Statue - ich hab aber mal ausnahmsweise zur regulären Version gegriffen und mich aufgrund eher schwachem PC für die PS4-Version entschieden. Das Spiel ist dabei recht kompetent umgesetzt (zumindest mit dem neuesten Patch) und läuft flüssig und absturzfrei. Es braucht allerdings mit rund 54 GB ein ordentliches Stück Speicherplatz auf der Festplatte und die Ladezeiten in den Menüs sind etwas langatmig. STORY - Doom gelaufen Eins vorweg: Doom ist kein besonders storyintensives Spiel und bietet im normalen Spielverlauf nur das absolute Minimum. Der namenlose Spielcharakter wacht auf einem Altar umzingelt von Zombies auf und muss sich erst einmal freikämpfen. Schnell stellt man fest, dass man sich auf einer abgelegenen Fabrik auf dem Mars befindet und diese von mörderischen Dämonen aus einer Höllendimension überrannt wurde. Also macht man sich auf, das Problem mit ordentlich viel Blei zu lösen. Dabei bleibt es im Großen und Ganzen dann auch. Außer dem Hauptcharakter gibt es gerade mal noch zwei weitere ...

Dark Souls 3 (Playstation 4) 07.06.2016

Wie der Ritter aus der Asche

Dark Souls 3 (Playstation 4) Dark Souls wirkt nicht unbedingt wie ein Spiel, das Erfolg haben kann. Es ist schwierig, erfordert viel Geduld, erklärt einem nur das Nötigste und die Story bleibt sehr im Hintergrund. Aber seltsamerweise schlug das Spiel damals ein wie ne Bombe und bekam Nachfolger, Imitationen und avancierte beinahe zu einem eigenen Genre. Nun, dieses Jahr erschien nach Dark Souls II und dem sehr ähnlich gestalteten Bloodborne nun der dritte und angeblich finale Teil, wenig überraschend Dark Souls III genannt. Als Besitzer der ersten zwei Teile habe ich mir sogar die 120 Euro teure Sammleredition gekauft (dazu dann unten), wobei die normale Fassung ungefähr 60 bis 70 Euro kostet. Das Spiel ist dabei sogar recht platzsparend und kommt mit knapp unter 20 GB aus (anders als Speichermonster wie Batman ) und läuft dabei recht zuverlässig, wenn auch nicht immer ganz flüssig. Abstürze oder ähnliches gab es bis jetzt keine, bloß die Server scheinen nicht immer ganz stabil zu sein und andere Spieler zu beschwören klappt oft nur in einem von drei Fällen. STORY - Der Ewige Kreis des (Un-)Lebens Wie immer ist der Plot sehr kryptisch und kommt fast ohne Filmszenen oder erklärende Dialoge aus - die meisten Charaktere geben nur vage Erklärungen ab bzw reden in Rätseln und man muss sich aus Umgebungen und Item-Beschreibungen selber zusammenpuzzlen, was passiert. Wie in den zwei Vorgängern herrscht ein Fluch, der Sterben verhindert und Menschen in Untote verwandelt, während Dämonen aus der ...

Batman: Arkham Knight (PS4) 21.03.2016

Batman hält die Welt immer noch in Atem

Batman: Arkham Knight (PS4) Gute Superheldenspiele sind immer noch eher selten und immer noch ist Batman vermutlich das Vorzeigemodell für ein gutes Comicspiel. Nach dem überraschend guten Arkham Asylum folgten noch Arkham City und Arkham Origins bis schließlich Ende 2015 das Finale namens Arkham Knight erschien. Das Spiel kam nicht völlig ohne Probleme heraus. Die PC-Version hatte bei Erscheinen große technische Probleme und die Special-Edition, die ich für PS4 bestellt hatte, wurde kurz vor Erscheinen abgesagt - zum Glück bekam ich dafür das reguläre Spiel umsonst. Trotzdem, ne Figur wäre nett gewesen. Auf der Konsole zumindest läuft das Spiel dafür zum Großteil sehr gut und flüssig. Ich hatte einmal einen Bug, der mich durch den Boden stürzen ließ und wenn man zu schnell durch die Stadt düst, kann es vorkommen, dass mal ein Objekt oder eine Textur zu spät ins Bild springt, aber sonst gab es keine Probleme. Allerdings ist Arkham Knight ziemlich speicherintensiv - ohne Extras und DLCs braucht es um die 50 GB, mit all den Add-Ons, die bis jetzt erschienen sind, kommt es sogar auf mehr als 70 GB (!). Es sollte also noch genug Platz auf der Festplatte übrig sein. STORY - Fürchte nur die Furcht selbst Gotham City hat einfach keine ruhige Minute. Zwar ist der Joker tot und die ganzen großen Fieslinge vertrieben, aber das Verbrechen schläft bekanntlich nie: Pünktlich zu Halloween übt der unheimliche Scarecrow einen Angst-Gas-Anschlag aus und kündigt an, die gesamte Stadt angreifen zu wollen. Schnell ...

The Legend of Zelda - Twilight Princess HD (Wii U) 12.03.2016

Lang ist's her mit dem Zwielicht...

The Legend of Zelda - Twilight Princess HD (Wii U) Langsam wäre es wirklich mal wieder Zeit für ein neues Zelda, wenn man bedenkt, dass Skyward Sword schon wieder über fünf Jahre her ist. Aber Nintendo schiebt den neuesten Ableger lieber vor sich her und wirft ein weiteres Remake auf den Markt: Nach dem bunten Wind Waker HD nun das etwas düsterere Twilight Princess HD. Nun, ich bin nicht aus Prinzip gegen Remakes, aber langsam wäre was Neues auch nicht schlecht. Dennoch habe ich als langjähriger Zelda-Liebhaber dann doch zugegriffen, sogar zu der etwas teureren Special-Edition für etwa 60 Euro. Inhalt dann unten bei "Extras". An der Umsetzung selbst kann man zumindest nicht klagen - die Auflösung ist naturgemäß jetzt natürlich weit höher als früher, die Ladezeiten dabei kürzer und Abstürze gab es in meiner ganzen Spielzeit überhaupt keine. Wenn man das Spiel im e-shop kauft und herunterlädt, muss man etwa 4,5 GB frei haben, die Diskversion logischerweise benötigt keinen weiteren Platz auf der Festplatte. STORY - Sehr zwielichtig Die Geschichten der einzelnen Zeldas hängen wenn überhaupt nur sehr lose zusammen und nach dem eher fröhlich und kindlich inszenierten Wind Waker und seinem offenen Meer ist Twilight Princess nun wieder etwas mehr in Richtung klassischer Fantasy inszeniert. Hauptperson ist wie immer der elfische Held Link (den man wie sein Pferd auch anders nennen kann, wenn man will), der ein gemütliches Leben im verschlafenen Dörfchen Ordon verbringt und dort Ziegen hütet und mit der Bürgermeistertochter ...

Resident Evil - Revelations 2 (Playstation 4) 10.02.2016

Reif für die Zombie-Insel

Resident Evil - Revelations 2 (Playstation 4) Neuere Spiele der Resident Evil Reihe ähneln ja viel zu sehr schon Spielfilmen, behaupten böse Zungen. Aber wem das nicht passt, der kann zur Alternative greifen: Den Ablegern mit dem Untertitel Resident Evil Revelations der eher dem Aufbau einer TV-Serie folgt. Den ersten Teil fand ich recht gut und fast besser als viele Teile der Hauptserie. Daher habe ich mir auch den Nachfolger Resident Evil Revelations 2 zugelegt. Erhältlich ist der Titel für PS3, PS4, Xbox 360 und One, wobei mir hier die PS4-Version vorliegt. Die anderen sind inhaltlich gleich, aber auf der älteren Generation technisch natürlich schwächer. Preislich ist das Spiel vielerorts schon für knappe 20 Euro erhältlich, die digitale Version lässt sich sogar in einzelnen Episoden kaufen, was aber kaum ratsam ist, denn was will man schon mit einem halben Spiel. Insgesamt verbraucht das Spiel dabei auf der PS4-Festplatte rund 23 GB (pro Episode ungefähr 5 GB). Die Anpassung ist ganz gut geworden, Abstürze oder Bugs sind mir keine aufgefallen, beim Wechseln in neue Gebiete kann die Framerate allerdings kurz mal in den Keller gehen. Ebenso beim automatischen Speichern. STORY - Ich bin kein Star, holt mich hier raus Bei einer NGO zu arbeiten klingt nicht unbedingt danach, sich mit Monstern herumschlagen zu müssen, aber Veteranin Claire und ihre neue Praktikantin Moira werden bei einer Benefiz-Gala plötzlich von unbekannten Soldaten attackiert und mitsamt all ihren Kollegen in ein seltsames Gefängnis geschleppt. ...

Transformers Devastation (Playstation 3) 19.12.2015

Retro und doch Modern

Transformers Devastation (Playstation 3) Ein Fan kann nicht aus seiner Haut und was Transformers anbelangt, hab ich mich sogar mit eher mittelprächtigen Titeln wie Dark Spark herumgeschlagen. Umso erleichterter war ich, dass der neueste Teil nun von dem Entwickler übernommen wurde, der auch Spiele wie Bayonetta oder Metal Gear Rising erstellt hat. Und diese waren ja glücklicherweise recht gut. Das Spiel ist auch netterweise vergleichsweise günstig, je nach Konsole zwischen 20 und 40 Euro. Erhältlich ist Transformers Devastation für PS3, PS4, XBox360 und XBox One. Mir liegt die PS3-Version vor, auf die ich mich in diesem Bericht beziehe. Die anderen Fassungen sind inhaltsgleich, aber je nach System technisch vielleicht etwas besser. Und auch wenn ich eine PS4 zuhause stehen habe, habe ich in diesem Fall zur PS3-Version gegriffen. Die Grafik ist selbst auf dem alten System flüssig und flott, die Ladezeiten recht kurz und absturzfrei war das Spiel bisher auch. Die teurere und speicherfressende PS4-Version ist wohl dann empfehlenswerter, wenn man Wert auf höhere Auflösung und bessere Kantenglättung legt, ansonsten tut's die PS3-Version auch. Lädt man das Spiel vollständig herunter, braucht es etwas über 4 GB auf der Festplatte, hat man die Diskversion aus dem Laden, ist die Installationsdatei nur etwa 1,5 GB groß. Kein sonderlich platzintensives Spiel also. STORY - Wie damals in den Achtzigern Die Transformers wurden ja in letzter Zeit von Spielfilmen zu eisernen Monstern hochgezüchtet, die von Explosion zu ...

Project Zero - Maiden of Black Water (Wii U) 08.12.2015

Japanische Geisterjagd

Project Zero - Maiden of Black Water (Wii U) Das Horrorgenre hat in letzter Zeit nachgelassen. Resident Evil ist ein Zombie-Actionspiel geworden, Silent Hill wurde abgesagt und The Evil Within konnte nur bedingt gruseln. Interessanterweise war es dann die eher für Jugendspiele bekannte WiiU, die frisch aus Japan Project Zero: Maiden of Black Water herbrachte (dort unter dem Namen Fatal Frame bekannt) Das Spiel zu bekommen ist allerdings nicht ganz einfach. Die Version auf Datenscheibe gab es nur als Special Edition (und die ist mit Verlaub nicht leicht zu bekommen und geht für 80 Euro aufwärts weg), die reguläre Version ist rein digital zu beziehen und muss über den Nintendo E-Shop geladen werden. Nett dabei ist, dass man umsonst die ersten zwei Kapitel laden kann und den Rest des Spiels bei Gefallen dann für rund 50 Euro kauft. Nachteil ist, dass das gesamte Spiel insgesamt etwa 14 GB benötigt, was auf der kleinen WiiU-Festplatte nicht ganz wenig ist. Ist also durchaus möglich, dass man für das Spiel eine externe Festplatte anhängen muss, wenn man noch andere Sachen auf der Konsole hat. Die Umsetzung ist dabei als "brauchbar" zu bezeichnen. Abstürze oder Bugs hatte ich in meiner Spielzeit keine und die Ladezeiten sind großteils sehr kurz. Vollständig flüssig läuft das Spiel aber leider nicht immer, kurze Hänger entstehen manchmal beim Wechseln von Gebieten oder beim automatischen Speichern. Nie wirklich hinderlich, aber halt auffällig. STORY - Who you gonna call? Das Setting ist schon mal grundsätzlich immens ...

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (Playstation 4) 13.11.2015

Big Boss is watching you!

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (Playstation 4) Metal Gear Solid ist eine Spielereihe wie Nintendos Zelda: Man wartet jahrelang auf einen neuen Ableger und wenn es dann mal erscheint, stürzt es das halbe Internet in seitenlange Diskussionen. Man erinnere sich beispielsweise an Metal Gear Solid 2, in dem Hauptcharakter Snake ohne Vorwarnung durch Neuling Raiden ersetzt wurde, zum großen Ärger der Spielegemeinde. Nun, auch der fünfte Hauptteil der Reihe namens Phantom Pain bringt seine eigenen Kontroversen mit sich, nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass ein erstes Kapitel namens Ground Zeroes ein Jahr vorher zum Preis von 40 Euro erschien und dabei nur eine einzige Storymission aufwies. Ich als großer Fan ließ mich aber nicht (zu sehr) verärgern und kaufte die knapp 100 Euro teure Special Edition von Phantom Pain mit kleiner Handprothese zum Aufstellen. Dazu dann unten. Die normale Version kostet wohl rund 60 Euro. Erhältlich ist das Spiel für PC, PS4 und XBox One - sowie auch für die alten Konsolen PS3 und 360. Mir liegt die PS4-Version vor, auf die ich mich hier beziehe. Die Umsetzung ist dabei tadellos gelungen, zumindest mir sind nie Abstürze oder schwerwiegende Bugs untergekommen und mit einer Installationsgröße von rund 27 GB ist es auch kein sonderlicher Platzfresser. Einzig die Internetverbindung kann manchmal zu Problemen führen wenn gerade die Server langsam sind und dadurch die ganzen Menüs ebenfalls langsamer werden. STORY - All for Revenge Man mag sich ein wenig verloren vorkommen, wenn man Phantom Pain ...

Devil's Third (Wii U) 02.10.2015

Ziele zu hoch gesteckt

Devil's Third (Wii U) Die Videospielindustrie ist schon ein seltsamer Ort: Nachdem sich Chefdesigner der Ninja Gaiden und Dead or Alive Spiele von seinem Studio trennte und sein eigenes gründete, erwarteten viele Großes von ihm. Jahrelang wartete man aber umsonst - sein bereits vor einigen Jahren angekündigtes Devil's Third hätte ursprünglich dann bereits für die XBox360 erscheinen sollen, bevor der Publisher pleite ging und die Firma gezwungen war, mehrmals Vertreiber und Spieleengine zu wechseln. Weiß der Teufel wie, schlussendlich nach vielen Jahren erbarmte sich Nintendo und Ende August erschien Devil's Third exklusiv für die WiiU. Prinzipiell keine dumme Strategie, Action und Online-Ballerspiele sind ja jetzt nicht gerade das häufigste Genre auf Nintendos Heimkonsole. Habe mir das Ding also für knapp 50 Euro gekauft, kriegt man mancherorts aber vielleicht auch billiger. Der Umsetzung merkt man seine lange Geschichte dann auch leider an, denn völlig rund läuft es nicht und man spürt, dass es ursprünglich woanders hätte erscheinen sollen. Die Ladezeiten sind erträglich und Abstürze hatte ich keine, aber flüssig nenn ich was anderes. Und das liegt nicht unbedingt an der technischen Leistung der Konsole, denn Spiele wie Bayonetta 2 sehen nicht nur besser aus, sondern laufen auch viel glatter. Als Download frisst das Spiel übrigens über 15 GB, was auf der WiiU eine ziemliche Menge ist. Es ist sinnvoller, sich das Spiel normal auf Datenscheibe zu kaufen, dann kann man es notfalls auch wieder ...

The Witcher 3: Wild Hunt (Playstation 4) 24.08.2015

Der alte Mann und das Meer von Aufgaben

The Witcher 3: Wild Hunt (Playstation 4) Filme zu Buchvorlagen sind ja nichts Neues, Videospiele zu Büchern sieht man wiederum nicht ganz so häufig. Bekanntester Vertreter dieses Genres ist vermutlich die Witcher Reihe, die als Buch unter dem Namen "Der Hexer" Fantasy-Fans bekannt sein könnte. Während das erste Spiel noch PC-exklusiv war, kam der zweite Teil auch für die XBox 360 heraus und der dritte und letzte Teil ist nun auf PC, PS4 und XBox One erhältlich. Das Spiel der polnischen Entwicklerfirma CD Project Red war schon heiß erwartet und das Spiel kam natürlich in zig Varianten heraus, wobei sogar die reguläre Version einiges an Extras aufzuweisen hatte. Ich habe sogar knappe 130 Euro für die große Sammleredition lockergemacht (Inhalt dann unten bei "Extras"), die normale Version kostet wohl zwischen 50 und 70 Euro, je nachdem, wo man sie kauft. Ich habe zur PS4-Version gegriffen (da mein armer PC sich schon mit Spielen wie Oblivion plagt), wobei man merkt, dass die Hardware an manchen Stellen etwas überfordert ist. Bugs und Glitches waren angenehm selten, aber die Ladezeiten können hin und wieder recht lang werden (manchmal bis zu 45 Sekunden, was nicht lang klingt, aber ne Ewigkeit ist, wenn man auf einen schwarzen Bildschirm starrt), völlig flüssig läuft das Spiel auch nicht immer und kleine Grafikfehler treten hin und wieder auch auf. Spielbar ist das alles auf jeden Fall, aber perfekt ist anders. Wer einen entsprechend guten PC hat, greift vielleicht lieber zu jener Fassung. Wenigstens ist das Spiel mit ...

Aliens: Colonial Marines - Limited Edition (Playstation 3) 30.07.2015

Da lass ich mich lieber fressen

Aliens: Colonial Marines - Limited Edition (Playstation 3) Nicht alle Videospiele sind gut. Und auch wenn ich für kompletten Blödsinn eine recht hohe Toleranzgrenze besitze - manchmal ist's halt doch zuviel. Und auch wenn ich damit den ganzen Erfahrungsbericht vorwegnehme (man darf jetzt nach unten scrollen und auf den Bewertungsbutton seiner Wahl klicken): Aliens Colonial Marines ist so ein Fall. Das Spiel ist ein Rohrkrepierer in jeder Hinsicht. Warum ich's überhaupt gekauft habe? Es war billig. Man kriegt's heutzutage schon für unter 10 Euro nachgeworfen und auf amazon gab es die Sammleredition für knapp über 20. Da ich ein schrecklich kindischer Mensch bin, der gern Figürchen überall aufstellt, konnte ich nicht widerstehen und habe also zugeschlagen. "So schlecht kann's doch gar nicht sein", sagte ich mir naiv. "Die Leute übertreiben sicher." Nun, wie sich herausstellte übertrieben sie nicht. Das Spiel ist noch eins der letzten Spielegeneration und für PS3 (wie in meinem Fall) und XBox 360 sowie den PC erhältlich. Es benötigt auf der Festplatte etwa 2,5 GB an Platz und... ja, es läuft zumindest. Ladezeiten sind manchmal etwas zäh und die Grafik ist ihr eigenes Kapitel, aber es läuft, meistens sogar ohne Ruckeln und Abstürze. STORY - Im All hört mich niemand weinen Das titelgebende Alien ist eines der bekanntesten Filmmonster überhaupt, seit seinem Debüt im Jahr 1979. Und obwohl bei weitem nicht alle seine Auftritte wirklich gut waren, hat es sich bis heute gehalten, begleitet von zig Nachahmungen, Parodien und ...

Splatoon (Wii U) 20.07.2015

Farbe bekennen

Splatoon (Wii U) Manchmal geschehen Zeichen und Wunder: Nintendo veröffentlicht ein Spiel mit neuen Charakteren und mit Online-Fokus - das ist in der Tat nicht alltäglich, so nach dem siebenunddreißigsten Super Mario. Aber wie seine Kollegen kommt auch das neue Splatoon nicht ohne quietschbunte Grafik aus. Wir wollen ja nicht gleich übertreiben. Neu kostet das Spiel rund 40 Euro und es ist sowohl auf Scheibe als auch als Download im e-Shop erhältlich. Aufgrund einer recht angenehmen Datengröße von etwa 2,2 GB ist sogar ein Download vertretbar (mal ne Abwechslung von den 50 GB-Monstern auf der Playstation). Angepasst ist das Spiel dann auch wunderbar mit stets flüssiger Grafik, kurzen Ladezeiten und ohne Abstürze. Wenn es mich mal aus einem Match geworfen hat, war immer meine Internetverbindung schuld. STORY - Tinten-Tod Einen wirklichen Plot in dem Sinn hat das Spiel nicht wirklich - bzw ist er sehr im Hintergrund und kaum relevant. Im Prinzip findet alles in einer leicht Neunziger-Jahre angehauchten Welt statt, in der statt Menschen seltsame Tintenfisch-Humanoide leben, die miteinander im Zwist liegen. Das Ganze ist allerdings sehr harmlos und kindgerecht inszeniert, einen wirklich ernsten kriegerischen Konflikt gibt es nicht und der sehr beiläufig wirkende Storymodus besteht eigentlich nur aus recht abstrakten Geschicklichkeitsleveln, in denen man Oktopus-Monster mit Farbe beschießt um die verschwundenen Elektro-Fische zurück zu bekommen. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf dem ...
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