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Geschriebene Berichte

seit 09.06.2000

126

Alles mit A... 15.12.2003

Arnie die Dritte!

Alles mit A... Bitte um verständnis. Es ist der dritte Versuch. Hoffentlich läßt Cio den Bericht hier stehen. Jetzt hat er es wirklich geschafft. Es und uns. Aus dem Terminator wurde der Governator. Nur Kaff bleibt Kaff. Der Junge aus Thal (irgendwo bei Graz) wurde first man in Sacramento (irgendwo in der Wüste Kaliforniens). Also eigentlich ist er schon dort, wo ich ihn immer haben wollte. Klar, man(n) kann sagen, was man(n) will, er ist ja nicht ganz ungeschickt. Erst hat er seine Muskeln geschwollen, dann ist er ihm geschwollen – der Kamm. Tobt sich aus – T-Shirt hoch und Busi schlecken, eh scho’ wissen – dann heiratet er eine Kennedy. Recht a zache Gratn, aber immerhin. Kinder hat sie ihm geschenkt und einen gesunden Ehrgeiz – hat er den noch gebraucht? Und die Kennedys, seit Dallas und so haben sie kaum einen politischen Nachwuchs. Da kommt ihnen ein Governor gerade recht. Und das Geld wird er auch nicht verschmäht haben. Immerhin 800 Millionen Dollar schwer, wird er geschätzt, unser Arnie, da kann er leicht wahlkämpfen und in den USA sogar siegen. Die merken ja gar nicht, daß er nun weder Deutsch noch Englisch kann. Dodeln alle miteinander. Aber, ich kann ja nicht nur ätzen. Ist doch so, daß er jetzt der berühmteste aller Österreicher ist. Der Stronach ist nur noch eine lahme Ente, mit seinen Autoteilen. Wir haben einen Weltmeister, Filmstar und Governor. In unserem reich geht die Sonne wieder einmal nicht unter. Und für die Holocaust-Forschung macht er auch was, die ...

Burgtheater, Wien 07.10.2003

Ehre wem Ehre gebührt!

Burgtheater, Wien Noch kein Bericht über das erste Haus des deutschsprachigen Schauspiels. Ein Irrsinn. Da muß ich zuschlagen, als studierter Theaterwissenschaftler, Theaterfreak und Wiener. Sorry, das wird lang. Geschichte und allgemeines Zuerst Enttäuschungen über Enttäuschungen. Ich schlage mein Taschenbuchlexikon und was lese ich da. "Burgtheater, Theater in Wien, 1741 unter Maria Theresia gegr., 1776 von Josef II. zum Dt. Nationaltheater erhoben; bis 1918 Hoftheater, in der Republik Bundestheater. Das Haus des neuen B. (1888 von G. a Semper und K.A. Hasenauer erbaut) brannte im II. Weltkrieg aus und wurde 1955 wiedereröffnet." So könnte man ja über jede Provinzbühne berichten. *g* Also ab ins Internet. Austronaut.at geöffnet und auch hier bloß. "Die Architekten Gottfried Semper und Karl Hasenauer wurden mit der Errichtung des Burgtheaters beauftragt. 1874 wurde mit dem Bau begonnen. Doch erst 14 Jahre später konnte der Bau vollendet werden. Am 14. Oktober 1888 fand die Eröffnungsfeier des Burgtheaters statt. Am 12. März 1945 wurde das Burgtheater von einer Bombe getroffen. Für die folgenden zehn Jahre übersiedelte das Burgtheater ins Gebäude des Ronachers, das ebenso wie das Akademietheater während des Krieges unzerstört blieb. In beiden Häusern wurden in diesen Jahren vor allem Werke der modernen französischen, englischen und amerikanischen Literatur aufgeführt. 1950 wurde mit dem Wiederaufbau des Hauses begonnen, der 1955 vollendet war. Am 16. Oktober 1955 fand die ...

Krups Orchestro 26.09.2003

In Triest sieht man das ganz anders...

Krups Orchestro ... denn für die beginnt Kaffee eigentlich erst, wenn er honigartige Konsistenz bekommt. Dann ist er ein richtiger „ristretto“, ein „Kurzer“, wie man in Wien sagt. Viel Kaffee, frisch gemahlen, und eigentlich nur noch ein Hauch von Wasser. Eine „Crema“ sollte er auch haben, der dunkelbraune Schaum am schwarzen Kaffee, wie er nur entsteht, wenn das Wasser schnell und mit sehr viel druck durch das Pulver läuft. Muß ich jetzt noch erklären, wie ich den Kaffee am liebsten trinke? Aber genug des Vorgeplänkels. Ich wollte ja über meine neueste Errungenschaft, die Krups Orchestro berichte. Es handelt sich dabei um eine Kaffee-Vollautomaten, den es in zwei Modellen – schwarz und im silbrig glänzenden Aluminium-Design – gibt. Ja einen Preis hat er auch. Euro 421,50 (DM 843, ATS 5.800). Kein echtes Billigprodukt aber im Vergleich mit vielen jura- und Saeco-Maschinen mit gleicher Leistung doch wieder relativ günstig. Wir besitzen das schwarze Modell. Links der Wasserbehälter, praktisch zur Seite und nicht nach oben herausnehmbar, also kein Fluchen oder Schieben, wenn der Platz zwischen Maschine und oberer Küchenkastelzeile wieder einmal zu klein ist. Der Behälter ist aus Kunststoff, durchsichtig, trotzdem gibt es eine Warnleuchte an der Frontseite, wenn es Zeit ist, wieder einmal Wasser nachzufüllen. Warum ich das erwähne? Ganz einfach rechts befindet sich der Behälter für die Kaffeebohnen, mit schwarzem Klappdeckel oben. Nichts sieht man. Dafür gibt es auch keine, ich betone ...

Smith Kendon's Altoids 20.09.2003

Mein Mundgeruch gehört mir und Altoids!

Smith Kendon's Altoids Auch das ist ein Familienerbstück. Erst für Kindermund etwas stark und streng schmeckend. Dann kam das rauchen, dann der Alkohol, in Maßen natürlich, die längeren Nächte und Smith Kendon Altoids Pfefferminzbonbons. Zu 50 Gramm in kleine Blechbüchsen verpackt sind die kleinen runden Scheiben extrem ergiebig für Genusslutscher. Also nichts „ich zerbeiß sie“ oder hektisches Herumgelutsche, sondern geruhsam eine Zigarette und zu den letzten Zügen eine Pastille in den Mund gesteckt. Langsam im Mund herumschieben und genießen. Es ist jetzt 13.56 Uhr und ich mache den Dauertest. Wir Schreiber und PR-Fritzen haben ja einen hektischen beruf und viel Kunden- und überhaupt Menschenkontakt. Wie verträgt sich nun rauchen, viel Kaffee, hastige Snacks womöglich Marke Kebab und McDonalds mit Zwiebel und Knoblauch etc. mit dem gewünschten frischen Atem natürlich mit Altoids. Getreu dem Motto „mein Mundgeruch gehört mir und Altoids“ vertreibt schon eine dieser Pastillen auf natürliche weise jeden unangenehmen Geruch. Natürlich? Die Traditionsfabrik in Großbritannien legt großen Rezept auf ihr Geheimrezept, immerhin gibt es diese Bonbons seit 1780, und die rein natürlichen Zutaten. Pfefferminzöl, Zucker, Gelatine und sonst nichts. Mit dem Schwergewicht auf Pfefferminz. Aber diese hübsch eingebunden in einen Gesamtgeschmack, nicht scharf stechend wie etwa bei Fishermans, sondern rund und vollkommen eingebunden in die Zucker-Gelantinemasse. Spirituosenliebhabe würden sagen gut abgelagert. ...

Ihr Eintrag ins Poesiealbum 26.08.2003

Der arme Poet

Ihr Eintrag ins Poesiealbum Nach einer Idee von LadyBlofeld nun mein Eintrag ins ciao-Poesiealbum --- Ich bin... 46, der Michael St., geboren am 10. 8 1957; Vater (2 Töchter), Ziehvater (1 Sohn), Schwippvater und dreifacher Onkel; Sternbild Löwe --- Spitzname... buhsi oder sugips, Dr. S, dottore --- Typisch für mich ist... Großzügig, anspruchsvoll, genießerisch, anschmiegsam, kuschelig, kinderlieb; leider auch depressiv, dann auch wehleidig, niedergeschlagen, aufbrausend und elendiglich faul --- Meine Hobbys... Lesen, Theater, Oper, Ballett, Konzert, Ausstellungen, Kabarett, Reisen, Essen, mein Hund, Kuscheln, Antiquitäten, Sex (aber nur mit meinem Mauntzi) --- Was ich werden will... ?? Ein weiserer und noch kreativerer Mensch, ausgeglichen und noch lange für jeden Scherz zu haben --- Mein Lieblingsfach... ?? In der Schule Geschichte, deutsch und Mathematik: im Studium Theaterwissenschaft und osteuropäische Geschichte, Damenbrustkraulen und Schreiben, Schreiben, Schreiben --- Ich lese gern... Ja. Literatur der Zwischenkriegszeit (1. und 2. Weltkrieg), Thomas Bernhard, Jakob Wassermann, Robert Musil, Theaterstücke, Camus, Sartre, Romane mit britischem Humor, mit amerikanischer Leichtigkeit, mit deutschem Ernst und österreichischem Esprit; Historisches, Sach- und Fachbücher; immer mehr Lyrik --- und bei Klein ciao... Am liebsten Berichte zu Büchern, Filmen, Kultur; Interessantes im ciao-Café; gut Geschriebenes zu allem. --- Meine ...

Meine Mixed-Music 26.08.2003

Kopf und Köpfchen

Meine Mixed-Music Wer ist schuld? pantherhh. Sie hat angefangen, uns Lust auf einen eigenen CD-Mix zu machen. Ohne Vorbedingung. So viele Titel, wie du willst, schrieb sie mir noch ins Gästebuch. Und natürlich, was ich will. Also habe ich mir zwölf vorgenommen. Für jede Gelegenheit einen Titel. Etwas ungewöhnlich, weil fast nur Klassik; ungewöhnlich auch, weil etwas lang. Es ist doch seltsam, dass trotz aller Technik auf die Scheiben auch nicht mehr passt als früher auf eine LP. Also habe ich mich entschlossen, einfach meine CD zu kreieren, unabhängig von Länge und technischer Machbarkeit. Es sind einfach 12 meiner Lieblingsstücke. Mit persönlicher Begründung und wissenschaftlich-biografischen Anmerkungen versehen – zitiert bei Bedarf und verzeiht, der Bedarf war recht groß, ich bin kein Musikwissenschaftler. 1) Johann Sebastian Bach: Goldbergvariationen Glenn Gould (Klavier) Sony 52594 (39 Min., aufgenommen 1955, mono) Die Begründung ist einfach. Schon der Graf von Keyserling soll es bei Bach bestellt haben für seinen Hofcembalisten Goldberg, damit dieser ihn, den Schlaflosen, doch in Schlaf lullen könne. Was will man(n) und frau mehr. Der Reigen von dreißig Variationen ist grausam schwer. Gould spielte das Stück zweimal ein, gleich am Anfang seiner Karriere (diese Aufnahme) und 1981 noch einmal. Diese Platte bleibt seine letzte, weil ein knappes Jahr später zwei Schlaganfälle seinem Leben ein Ende setzen. Bachs Variationen wie zwei Buchstützen um eine Pianistenkarriere: ...

Bekannt werden - Tipps & Tricks 26.08.2003

Die 10 besten Wege bei Ciao nicht aufzufallen!

Bekannt werden - Tipps & Tricks Eigentlich ist es sehr einfach, bei Ciao weder gut aufzufallen noch überhaupt bekannt zu werden. 1) Anmelden: Lassen Sie eventuelle Einladungsschreiben von Freunden und wohlmeinenden Verwandten links liegen, nicht einmal ignorieren sagt man in Wien. Melden sie sich einfach so an: das vergrämt, wenn Sie Glück haben, gleich einmal ein paar handvoll Mitglieder. 2) Namensfindung: Am besten einen möglichst komplizierten Namen, eine Nummern- Buchstabenkombination, ideal eine, die es schon gibt nur um ein paar Stellen erweitern. Damit gehen Sie sichern, keinen, wirklich keinen im Gedächtnis zu bleiben. Keinesfalls etwas wie Tiger, Bär oder Kuschelmonster, man soll es den Mitgliedern nicht zu einfach machen. 3)Profil: Nie geben Sie etwas von sich preis. Nicht einmal ob männlich oder weiblich. Sollen sich doch die anderen den Kopf zerbrechen, ob es sich um einen zehnjährigen Grundschüler oder eine 70jährige Pensionistin handelt. Daten sind Schall und Rauch und werden nur bei einer Volkszählung bekanntgegeben. Und Post bekommen Sie eh schon zu viel, warum also noch die e-Mail-Adresse hinschreiben. 4)Meinungen schreiben: Am Anfang möglichst viele, möglichst kurze, möglichst unqualifizierte und möglichst nicht aus eigener Erfahrung. Am besten wie in meinem Bericht über nicht-hilfreiche Meinungen. „Ich möchte über das Produkt schreiben, weil es geil ist. Ich will es mir schon imma kaufen. Mein Freund hat es vielleicht und findet es auch geil. Also ich kann es nur empfehlen. ...

Gedichte / Paul Celan 04.07.2003

Gras. Gras, auseinandergeschrieben.

Gedichte / Paul Celan Heute habe ich recht hoch in meinem Bücherregal gekramt. Ihr wisst ja, sie sind in der Belletristikabteilung alphabetisch von rechts oben nach links oben in ihren bereich geordnet. Dabei stieß ich auf drei Lyrikbände desselben Autors. Darüber wie schon gewohnt, zuerts Die Fakten: Paul Celan: Ausgewählte Gedichte. Zwei Reden. Nachwort von Beda Allemann (Herausgeber) Edition Suhrkamp 1968. Broschiert. Euro 7,50, 182 Seiten. Paul Celan: Gedichte in zwei Bänden Bibliothek Suhrkamp 1975. Gebundene Ausgabe. Editorisches Nachwort und Lebensdaten von Beda Allemann. Euro 16,80 310 und 450 Seiten Und bei Lyrik sehr zu empfehlen zuerst ein Lesebeispiel: SPRICH AUCH DU Sprich auch du,/sprich als letzter,/sag deinen Spruch./Sprich -/Doch scheide das Nein nicht vom Ja./Gib deinem Spruch auch den Sinn:/gib ihm den Schatten./Gib ihm Schatten genug,/gib ihm so viel,/als du um dich verteilt weißt zwischen/Mittnacht und Mittag und Mittnacht./Blicke umher:/sieh, wie's lebendig wird rings -/Beim Tode! Lebendig!/Wahr spricht, wer Schatten spricht./Nun aber schrumpft der Ort, wo du stehst:/Wohin jetzt, Schattenentblößter, wohin?/Steige. Taste empor./Dünner wirst du, unkenntlicher, feiner!/Feiner: ein Faden,/an dem er herabwill, der/um unten zu schwimmen, unten,/wo er sich schimmern sieht: in der Dünung/wandernder Worte. Weniger erstaunlich, doch aber sehr traurig, dass es gerade drei Berichte darüber bei Ciao gibt. Lyrik und breite Leserschaft passt scheinbar noch immer nicht ...

Mein Ciao-Jubiläum 30.06.2003

Die Punktejagd wird edel!

Mein Ciao-Jubiläum Nun ist es auch schon wieder drei Jahre und drei Wochen her, als ich bei ciao angefangen habe. Nun bin ich wenige Punkte vor bronze und möchte hier ein paar besinnliche Worte absondern. begonnen hat ja alles völlig farblos. Ich kannte keinen, keiner kannte mich und die bunten Smarties waren noch nicht erfunden. Es war ein schöner Schock als ich beim ersten "Farbeinstieg" plötzlich lila war. Die ersten Meinungen, ja ihr wisst ja. Mühselig die 120 Worte zusammengeglaubt, die ein oder andere Lesung. einfach Schwamm darüber. weiß ja gar nicht, wie es so kommen konnte, denn ich schrieb ja nicht anders oder schlechter als heute, sonst hätte man schon damals nichts für meine Texte bezahlt - im realen leben meine ich. Aber die nötigen Anfängerfehler muß man scheints hier machen. Einige Mitglieder haben mir schon damals Mut gemacht und ich möchte ihnen danken: Klaus-Peter Hesse zu allererst. Manche werden sich noch an ihn erinnern. Die ihn nicht mehr kannten, sein Account ist noch immer online. Leider ist er seit mehr als einem Jahr tot. Mein tiefstes Mitgefühl an seine Familie, besonders seinen Sohn, seine Verwandten und Bekannten. Danke. Mittlerweile sind es 222 Mitglieder, die mir Vertrauen und auch ich habe die Zahl von Hundert schon längst erreicht. Verzeiht also, wenn ich nicht alle aufzähle. Genannt werden aber müssen: Andresloy und trampastheo, the-wishmaster und hspindler, sunshine und dagsonja, caramella und klaus-alfred, kluk und krug, quamber 3, mit dem ich ...

Meine Bildungslücken 20.06.2003

Fragen, nichts als Fragen

Meine Bildungslücken Es gibt nur zwei Möglichkeiten, so einen Bericht kurz zu halten: 1) Die präpotente: Bildungslücken? Meine gesammelten werke füllen die Nationalbibliotheken aller Staaten. Die Fahrten nach Stockholm und Oslo werden mir schon langweilig. Ewig diese Nobelpreise, weiß schon gar nicht mehr, wo ich das Geld anlegen soll. Die Staats-, Pulitzer- und sonstigen Ehrenpreise verscherbele ich schon auf Flohmärkten. Seit Albert (Einstein) tot ist und Stephen so selten mit mir redet, ist mir nur noch langweilig. Gott-sei-Dank habe ich ja meine wöchentlichen Séancen mit Johann Wolfgang. 2) Die zerknirschte: Bielltunk, Lükken?? Tucholsky konnte zwar nie lösen, ob der Rand zum Loch gehört oder nicht. Aber vor lauter nichts, kann ich mich gar nicht mehr erinnern, worüber ich eigentlich schreiben wollte. Alles andere wird lang: Zu den vier Sprachen, die ich beherrsche, bleiben mir hunderte völlig schleierhaft. Ich habe noch immer weniger Bücher gelesen, als täglich erscheinen. Amerikanische Außenpolitik wird mir ewig schleierhaft bleiben. Ebenso wie österreichische Rentenpolitik Warum werden Politiker immer dann immun, wenn man ihnen was nachweisen kann? Warum bekommen österreichische Finanzminister tausende Euro für ihre persönliche Homepage geschenkt, zahlen dafür aber keine Steuer ... Während ich für mein Geld arbeite und auch steuern zahlen muß, wenn ich Homepages gestalte? Warum tragen Frauen Röcke und Männer Hosen, wenn es doch anatomisch andersrum viel ...

Musik für Chamäleons / Truman Capote 12.06.2003

Die Monroe? Im Grunde genommen eine Schlampe.

Musik für Chamäleons / Truman Capote Diesmal ein Erzählband eines bekannt-unbekannten Autors, Truman Capote, doch dazu später mehr. Zuerst wie immer – Die Fakten; Capote, Truman: Musik für Chamäleons. München Mai 2000. Knaur Taschenbuch. 287 Seiten mit einem Vorwort. Euro 8,50. Gewidmet Tennesee Williams. Aus dem Amerikanischen von Gisela Stege. Copyright der deutschen Ausgabe 1981 bei Droemersche Verlagsanstalt. Die Originalausgabe – Music für Chameleons - erschien 1980 bei Random House, New York. Vor-Vor-Bemerkung: Diesmal wird es weniger um den Inhalt gehen, zum einem, weil es sich um einen Erzählband handelt und ich nicht alles verraten will, zumal einige davon sehr kurz sind, zum anderen, weil der Mittelteil eine lange Kriminalgeschichte ist, deren Auflösung hier zu nennen ziemlich gemein wäre. Aber keine Angst, eine kürzere Zusammenfassung wird es schon geben und als Ausgleich eine Vorbemerkung persönlichster Art über manche amerikanische Autoren und ihre Literatur. Vorbemerkung: Vielleicht gibt es das ja überall, aber in der US-amerikanischen Literatur ist es mir besonders aufgefallen. Habe dann in einem sehr guten Essay nachgelesen und in der Literaturgeschichte und fühlte mich dann nicht ganz unbestätigt. Machs nicht so spannend, buhsi. Also, was ich meine, ist die sehr starke Verschmelzung von Literatur und Journalismus. Und das Phänomen, dass es eine Reihe sehr bekannter Literaten in den USA gibt, die ihren Ruhm meist nur einem werk verdanken, dass zur rechten Zeit am rechten Ort ...

Alles mit F... 08.06.2003

Denn aller Segen kommt von oben ...

Alles mit F... Oder der Fallschirm in Geschichte und Gegenwart. Pfingsten ist genau die richtige Zeit, um einmal grundlegend darüber nachzudenken, was denn so alles Gute und weniger Gutes vom Himmel kommt. Wer will mag das zur Fortsetzungsgeschichte ausbauen, wäre sicherlich ganz lustig. Das Gute ist ja recht bald erklärt: der heilige Geist, die Friedenstaube, Jesus Christus am Jüngsten Tag (obwohl – mmmm – manche sollen das dann nicht als ganz so gut empfinden) – der lebensspendende und lebenserhaltende Regen, der milde Schnee, der die Erde vor Frost schützt und uns schi-, Snowboard- und Skibob-Vergnügen beschert; das Sonnenlicht, das für Freude und gute Hautfarbe sorgt, der Mondenschein für verliebte und Leute, die nächtlich mit Hunden spazieren gehen (müssen); ... Auch das Schlechte ist vorerst recht schnell aufgezählt: die Vogelscheisse, der Hagel, die Flugzeuge, wenn sie nicht am Flughafen sondern in unseren Häusern landen; abstürzende Raketen; abgefeuerte, ihr Ziele gefunden habende Raketen; Bomben; zu viel regen, der Stadt und Flur zerstört; Hagel; der Blitz, der unsere Häuser und Bäume zerstört und manchmal auch uns; die Sonne, wenn sie Krebs erzeugt und Falten verursacht; FDP-Spitzenpolitiker, die uns auf den Kopf fallen (manche sagen aber wieder, das sei aberlangfristig gar nicht so ...); einstürzende Dächer, einstürzende Neubauten ... Von Schirmen und Fallschirmen Eine Zwischenstellung nimmt der Schirm und im speziellen der sogenannte Fallschirm ein. Vom schirm ...

Ihre Witze 24.05.2003

Meine Lieblingswitze

Ihre Witze Was macht man, wenn das gerade gelesene Buch zwar von ciao angenommen wurde, man aber noch nicht fertig damit ist? Man tröstet die Leserschar mit seinen Lieblingswitzen. Wer sie schon kennt, sollte wenigstens schmunzeln, den anderen wünsche ich viel Vergnügen. 1) Aus der Kategorie der Feen-Witze, diesmal mit historischen Anklang: Ein Mann trifft eine schöne Fee. Drei Wünsche habe er frei und bald sind sie geäußert: ich möchte reich und berühmt sein und eine schöne Frau, das wärs. Er fällt er in einen tiefen Schlaf. Als er aufwacht liegt er in einem wunderschönen Himmelbett in einem Palast. Seidenbettzeug, wunderbar. Kaum hat er dieses Glück halbwegs fassen können, klopft es an der Tür. Eine wunderschöne junge Frau kommt leichtbekleidet mit einem Frühstückstablett ins Zimmer. "Steh auf Franz-Ferdinand. Wir fahren nach Sarajewo!" 2)Der Halberotische: Was sagt eine dame vor dem Einschlafen zu ihren Beinen? "Wenn nicht dazwischen kommt, könnt ihr heute nacht zusammen bleiben." 3) Der nach meiner Meinung beste Blondinenwitz: Treffen einander drei Blondinen: Sagt die erste: "Mein Mann ist so blöd. Er schenkt mir zum Geburtstag ein Buch. Dabei kann ich doch gar nicht lesen." Sagt die zweite: "Mein Mann ist ja noch viel blöder. Er schenkt mir zum Geburtstag einen Kochlöffel. dabei kann ich doch gar nicht kochen." Sagt die dritte: "Mein Mann schlägt alle. der ist so blöd, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Er schenkt mir zum Geburtstag einen Deo-Roller. ...

Faust - ein Trauerspiel / ... Goethe 24.05.2003

Zum 50. Mal wunderbar!

Faust - ein Trauerspiel / ... Goethe 1) Persönliche Vorbemerkung 2) Daten 3) Entstehungsgeschichte 4) Handlung Faust 1 5) Handlung Faust2 6) Kurz zur Werkdeutung(Rest im Kommentar) 7) Persönliches Schlusswort 1) Persönliche Vorbemerkung In knapp einer halben Stunde beginnt in "3SAT" die Aufzeichnung von Faust 1 in einer fast 5-stündigen Fassung in der Regie von Peter Stein aus Hannover. Morgen folgt in über acht Stunden der Faust 2. Ungeschnittener, kompletter wird man Faust nicht mehr sehen. Ich feiere damit ein persönliches Jubiläum: damit habe ich nun nach zahllosen Lesungen Faust zum 50. Mal gesehen. Ihr lest richtig - zum 50. Mal. Von Gründgens zu Heyme, von Kreza zu Strehler, von Reinhardt bei den Salzburger Festspielen 1933 (natürlich nur in einer Filmaufzeichnung) bis zu peter Stein. Schauspieler wären zu viele zu nennen. Für mich ist Faust ein Geniestreich und ein ewig-junges Stück, fernab von der Fadesse, mit der ihn deutsch-Lehrer in höheren Klassen oft behan-deln. Darum einfach dieser Bericht. 2) Grunddaten FAUST. Tragödie in zwei Teilen von Johann Wolfgang von GOETHE (1749-1832), Teil 1 erschienen 1808, Teil 2 1832; erste Aufführung von Teil 1 (einzelne Szenen): Schloß Monbijou, 24. 5. 1819; erste vollständige Aufführung: Braunschweig, 19. 1. 1829, Nationaltheater; Urauffüh-rung von Teil II: Hamburg, 4. 4. 1854, Schauspielhaus; erste Gesamtaufführung beider Teile: Weimar, 6. und 7. 5. 1876, Großherzogl. Hofthea-ter. 3) Stoff und Entstehungsgeschichte Der Faust-Stoff ...

Schreiben von Berichten - Tipps & Tricks 24.05.2003

Schreiben ist mehr als in die Tasten klopfen!

Schreiben von Berichten - Tipps & Tricks Jetzt wollte ich einen Bericht schreiben über „Berichte schreiben“. Wollte Hinweise geben über gute und weniger gute Einleitungen, Beispiele für Überschriften etc. Als ordentlicher Mensch habe ich natürlich erst einige Meinungen zu diesem Thema gelesen und bewertet. Da ist dann über lange Strecken viel die Rede von Vorüberlegungen, Zielgruppen, Gliederungen, Vorwörter, Fazit und Unterhaltungswert. Da habe ich mich fast nicht getraut, denn so trocken kann und will ich nicht. Jetzt schreibe ich den Bericht aber trotzdem und halte ich mich an die bewährte Bericht-Aufbauten von „Espionne“ und „scenic 24“. Vorüberlegungen Es wäre schon wichtig zu überlegen, worüber man denn schreiben möchte, für wen man schreiben möchte und was man denn an wichtigen Informationen unterbringen möchte. Berichte vom Hörensagen, Gerüchte und lustlos abgequälte Zeilen helfen niemand. Auch Rechtschreibfehler und gröbere grammatikalische Verstöße sollte man meiden. Am besten man nimmt ein Textverarbeitungsprogramm, schaltet die Rechtschreibhilfe ein und liest sich den bericht am Ende noch einmal durch. Erst dann sollte man seine Meinung nach Ciao kopieren. Einleitungen Die ersten Zeilen sind fast die wichtigsten. Sie regen den potentiellen Leser an, weiterzulesen oder eben nicht, sie führen in das Thema ein und bilden das Gedankenfundament, den roten Faden, an dem sich der gesamte bereicht dann forthandelt. Natürlich kann dabei schreiberisches Können und Erfahrung nicht schaden. Vor allem die ...
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