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Geschriebene Berichte

seit 30.09.2000

55

Epson Stylus Color 580 27.02.2001

Gute Leistung für Nepp-Preis

Epson Stylus Color 580 Na, neulich brach mein alter Computer zusammen und zwar komplett. Das hab ich gleich zum Anlass genommen, ein komplett neues System zu kaufen. Natürlich sollte auch ein neuer Drucker kommen. Farbtintenstrahler sollte es sein und im unteren Preisniveau angesiedelt. Für einen Epson habe ich mich entschieden, weil der Händler mir das Modell empfohlen hat. Für einfache Texte und hin und wieder eine Farbgrafik sollte er genügen. Wichtig war mir auch, die laufenden Kosten niedrig zu halten. So sollten Drittanbieter zu finden sein, die Tintenpatronen für Epson günstig nachbauen. Der Drucker war im Anschaffungspreis von knapp 150DM einer der günstigsten im Marktumfeld. Die Patronen kann man via Internet recht kostengünstig beziehen. Besteht man nicht unbedingt auf Markenpatronen, kann man eine Menge Geld sparen. Die Installation ist einfach, ein Installationsmanager führt durch die Installation. Der Drucker wird über USB-Schnittstelle unproblematisch identifiziert. Das Einlegen der Druckpatronen (eine schwarze und eine für Farbe) wird während des Vorgangs durch ein Installationsprogramm begleitet. Hier einen Fehler zu begehen, sollte schwer fallen. Das Druckbild ist ausreichend, Farbdruck in bestmöglicher Qualität ziemlich langsam, macht aber einen passablen Eindruck. Das Bild eines Schwarz-Weiss-Ausdrucks ist makellos, genügt meinen Ansprüchen vollkommen und geht auch recht zügig. Etwas laut kommt er daher, besonders bei der Start-Up, der End und der ...

Ciao Bonussystem (ab 01.01.2001) 01.01.2001

ciao gräbt sich sein eigenes grab fragezeichen

Ciao Bonussystem (ab 01.01.2001) Angesichts der gravierenden Vergütungseinbussen, die das neugestaltete Bonussystem mit sich bringt, wird dies wohl mein letzter Beitrag für Ciao.com sein. Wie ich annehme werden gerade Beiträge zu den Themen schlechter vergütet, zu denen ich meine Meinungen geschrieben habe - und eigendlich gerne auch weiter geschrieben hätte - wie: Literatur, Filme, etc. Zu wenig marktkräftig, klar. Aber die Leserzahlen haben bewiesen, dass es doch ein Forum für gute weniger bekannte Bücher, Musik und Filme gibt. Nicht zuletzt war der rege Kommentarfluss und der Austausch per Email ein Zeichen für Interesse auch an weniger werbemächtigen Themen. So verabschiede ich mich vorläufig und beobachte das Geschehen als inaktives Mitglied. Vielen Dank an alle, deren Meinung mir Tips und Kniffe weitergegeben haben, interessant und informativ gestaltet. Und auch vielen Dank an alle, die meine eigenen Beiträge gelesen haben. Ich hoffe, das die netten Emailplaudereien dennoch weiterhin fortgesetzt werden. Ein frohes neues Jahr, BZ

Cube (1997) 17.12.2000

die würfel sind gefallen

Cube (1997) Stellt Euch vor, ihr wacht unvermittelt auf und findet Euch in einem Würfelförmigen Raum wieder. Sechs Ausgänge hat der Raum, jeweils einen an jeder Seite und einen an der Decke und am Boden. Die Wände sind ausgekleidet wie Computerplatinen und der Raum leuchtet in einem kalten Rotton. Jeder Ausgang führt zu einem neuen Würfel, der in anderen Farben schimmert. Eure Kleidung hat man Euch genommen und gegen khaki Sträflingskleidung eingetauscht. Ich für meinen Teil wäre recht überrascht. Sieben Leuten wiederfährt dies in "Cube". Einer fällt nicht ins Gewicht, er wurde offenbar nur in die Geschichte eingebaut, um auf die Fallen hinzuweisen, die in bestimmten Räumen warten. Mit Hilfe von makaber eingesetzter Tricktechnik wird er in kleine Einzelteile zerlegt. Die anderen sechs Opfer laufen sich beim Herumirren durch das Würfellabyrinth zufällig über den Weg. Sie beschliessen, gemeinsam nach einem Ausgang zu suchen. Nach und nach dezimiert sich die Zahl der Hauptdarsteller. Ob einer von ihnen das System des Labyrinthes durchschaut und letztendlich den Weg in die Freiheit findet, bleibt abzuwarten. Kaum ein Film ist von der deutschen Presse meiner Meinung nach so unterbewertet worden wie das Regiedebut von Vincenzo Natali, der manchen durch seine Arbeit am Storyboard für "Mnemoric" in Erinnerung sein könnte. Geradezu verlacht wurde er, man lese nur die abwertende Kritik der Cinema. Das Schwergewicht wurde in diesem Film nicht auf Genretypische Actioneffekte gelegt, ...

Von der Liebe und ihren Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929 - Rowohlts Rotations Romane / Peter Hoeg 09.12.2000

Von der Liebe und ihren Bedingungen

Von der Liebe und ihren Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929 - Rowohlts Rotations Romane / Peter Hoeg Der Name Peter Hoeg sollte mitlerweile jedem geläufig sein. Auch wenn man noch keinen seiner Romane in Händen gehalten hat, geht einem spätestens beim Titel "Frl. Smilars Gespür für Schnee" ein Licht auf. Ist dies doch der einzige Roman von Hoeg, der bislang verfilmt wurde. Der gebürtige Kopenhagener hat neben seinen erfolgreichen Romanen und Erzählungen auch diverse Theaterstücke zu Papier gebracht und ist selbst als Tänzer und Schauspieler auf dänischen und schwedischen Bühnen aufgetreten. Mit diesem Band "Von der Liebe und ihren Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929" liegt eine Zusammenstellung von Erzählungen vor, die sich allesamt um das zentrale Thema Liebe winden und als Gemeinsamkeit an einem Datum spielen: In der Nacht des 19. März 1929. Sechs Erzählungen sind es, mit denen Hoeg uns amüsieren möchte: "Reise in ein dunkles Herz" handelt von der Liebe eines Mathematikers zu seiner Fachdisziplin und beschreibt die Bahnreise ins Herz Afrikas. Der junge Wissenschaftler hat sich von der Mathematik abgewand und findet sich bei einer Bahnbaugesellschaft wieder. Vor dem Hintergrund der sklaverei-ähnlichen Ausnutzung der eingeborenen Gleisarbeiter wird ein Stück Weltgeschichte amüsant nacherzählt. "Hommage a Bournonville" ist im Theaterbereich angesiedelt und beschreibt das Wechselspiel zwischen Schein und Sein, Lüge und Wahrheit und natürlich der Liebe. Eine tragische Geschichte, in der sich der Hauptakteur letztendlich in einem Lügengerüst verstrickt und ...

Funktion: Preisvergleich 02.12.2000

SINNVOLLE NEUERUNG ZUM SPAREN UND VERDIENEN

Funktion: Preisvergleich Wieder eine neue Funktion. In der letzten Zeit sprühen die Ciao-Macher ja geradezu vor Erfindungsreichtum. Von der Email-Funktion war ich nicht sonderlich angetan. Der Herstellerkontakt stiess bei mir auch nicht gerade auf Enthusiasmus. Die Gewinnspiele sind ein ganz netter Bonus, aber nicht unbedingt nötig. Anders ist es jedoch bei der Funktion "Preisvergleich". Ich bin überaus angetan, auch wenn wir es hier mit einer voraussehbaren, weil unabdingbaren Funktion zu tun haben. Hierdurch wird Ciao in seiner Eigenschaft als Konsumentenbasis erst komplett. Beschreibung: Eine grosse Zahl von Produkten ist schon erfasst. Und täglich kommen neue hinzu, die sich für den Preisvergleich eignen. Gehört ein Produkt dazu, erscheint im Kopf der Meinung ein Button "Preisvergleich", den man anklicken kann. Daraufhin wird man auf eine seperate Seite weitergeleitet. Hier ist die Ergebnistabelle zu finden, die sich über mehrere Seiten erstrecken kann und die Sortierkriterien 'Anbieter' und 'Preis' anbietet. Bewertung: Als erstes fällt natürlich der Nutzen für den Anwender auf. Preise vergleichen ist mühsam und zeitaufwendig. Ewig rennt man von Geschäft von Geschäft, oder klickt sich durch das Angebot von verschiedenen Internetshops. Ciao liefert uns alles auf einmal. Eine detaillierte Tabelle, die nach Shops und Preisen sortiert werden kann. Und es funktioniert tatsächlich: Beim HP Deskjet 970 cxi wurden Preise in der Spanne von 549DM bis 736DM ausgegeben. Das PC-Spiel Nocturne lag ...

Mtv Unplugged - Die Fantastischen Vier 21.11.2000

Stecker raus

Mtv Unplugged - Die Fantastischen Vier Endlich ist sie raus, die langersehnte unplugged - Scheibe von den Fanta 4. Vorab im Radio war ja schon "Ein Tag am Meer" zu geniessen. Keine Frage für mich, schnellstmöglich zu Saturn zu spurten und mir die Platte zu kaufen. Gabs dann auch recht günstig. 22,-DM etwa musste ich hinlegen, dann gehörte sie mir. Als erstes fiel mir die hübsche Verpackung auf: Stabiles Klappcover mit einem Bandphoto auf der Frontseite, alles in allem gut designed - ein Augenschmauss. Das Cover ist mit einem Magneten gesichert, hab ich zuvor noch nicht erlebt: Keine schlechte Idee dies. Klappt mans auf, findet man eine ein rot gehaltene Innenseite mit eingearbeitetem Booklet, auf dem Photos von der Produktion zu sehen sind. Die Infos zu den Artisten sind direkt auf der Innenseite des Covers enthalten. Die Cd ist selbst einseitig rot, andersherum schwarz gehalten und ist - auch ein Novum - in einem herausklappbaren Fach untergebracht. Also: optisch ein Vergnügen! Die Idee, Synthie-Sounds mit Orchester und Percussion nachzuspielen und die ganze Geschichte unplugged zu verkaufen ist ja grundsätzlich nichts neues. Portishead haben dies (1998?) mit "P.N.Y.C" schon vorgelebt. Dennoch eine erstaunliche Leistung. Ein ganzes Heer von Berufsmusikern und Perkussion-Experten wurden engagiert. Selbst die Fantas haben mit ungängigen Lautmachern experimentieren müssen oder dürfen. 16 Songs sind enthalten und erstrecken sich auf über 70 Min. Spielzeit. Die bekanntesten Stücke sind drauf: "Neues Land" ...

Eduards Heimkehr - Rowohlts Rotations Romane / Peter Schneider 21.11.2000

Leben, Liebe und Hausbesetzer

Eduards Heimkehr - Rowohlts Rotations Romane / Peter Schneider Eines Tages erreicht den deutschsprachigen Biochemiker Eduard, der seit einigen Jahren in den Staaten arbeitet die Nachricht, er habe - gemeinsam mit seinem Bruder - ein Haus im ehemaligen Ostberlin geerbt. Er sucht sich eine Arbeitsstelle in Berlin und reist nach Deutschland, um das Gebäude zu begutachten. Seine Frau samt der drei Kinder bleiben vorläufig in Californien. Nach kurzer Suche stösst er auch auf besagtes Gebäude und stellt fest, dass es sich in Punkto Baufälligkeit nicht von den Häusern in der Nachbarschaft abhebt. Der erste Versuch, dieses zu betreten scheitert an militanten Abwerhaktionen der derzeitigen "Mieter". Als er in den Innenhof tritt, wird er vom Dach aus mit Leuchtraketen beschossen. Das Haus ist besetzt. Und wie sich später herausstellt, hat Eduard seitens der Polizei keine Hilfe zu erwarten. Kurze Zeit später kommt seine Frau zu Besuch, um das Erbe zu besichtigen und ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Eduard, der mit dem ehelichen Verkehr bislang sehr zufrieden war, erfährt, dass seine Frau - entgegen seiner Wahrnehmung - mit ihm nicht zu Orgasmus kommt. Aus Mannesstolz heraus versucht er, hinter das Geheimnis dieses Mangels zu kommen. Die Gefährtin wehr jedoch alle Versuche ab; es ginge weder um technische Fragen, noch dürfe er ihr psychologisierend entgegentreten. Sie erbittet sich, mit diesem Thema allein gelassen zu werden. Schliesslich ist es ihrs. Während sie wieder in Californien Kinder hütet, beginnt Eduard eine ...

Ecstasy / Irvine Welsh 14.11.2000

PILLEN FICKEN AESSFOTZE E

Ecstasy / Irvine Welsh Pillen, Ficken, E, Ässfotze, Fotze, Fussball sind einige der meist gebrauchten Wörter in Irvin Welch letzter Veröffentlichung "Ecstasy". Wie originell, möchte man sagen. Ja, tatsächlich: Wie originell, dachte ich ebenfalls und kaufte mir den knapp 350 Seiten fassenden Schinken. Zum Autor braucht man sicherlich nicht viel zu sagen. Jeder hat zumindest schon mal von "Trainspotting" gehört (ja, ist auch verfilmt worden). Die drei weiteren Romane "Durchblicker", "The Acid House" und "Drecksau" mögen dem einen oder anderen auch geläufig sein. Irvin ist 1958 geboren, in Schottland, würde ich vermuten; ebendort, wo seine Geschichten spielen. Aber jetzt zum Buch. Drei Geschichten springen uns entgegen. Fangen wir gleich mit der ersten an: 1 Die Unbesiegten - Eine Acid-House-Romanze Hier wird Einblick gegeben in den Alltag eines schottischen Ecstasy-Konsumenbten. Gleich am Anfang der knapp 150 Seiten messenden Geschichte, wird anhand einer Diskoszene deutlich vor Augen geführt, wie es sich anfühlt, möglichst guten Stoff zu schmeissen und welche Reaktionen dies dem eigenen Körper und Geist abringt. Der Hauptakteur Lloyd ist einer der Stützpfeiler der Szene. Sein Wochenende verbringt er mit Clubbing, die Woche mit Runterkommen und Dealen. Da es eine Romanze ist, muss es ja noch jemanden wichtiges geben. Das wäre Heather, die sich in ihrer Ehe mit Häuschchen, Garten und Bausparvertrag nicht selbstverwirklicht vorkommt, sich von ihrem Mann trennt und - sich ihrer Freiheit ...

Wasserfarben - Roman / Thomas Brussig 08.11.2000

Die Farbe der Jugend

Wasserfarben - Roman / Thomas Brussig Wenn wir Brussig hören, denken wir an "Sonnenallee" und "Helden wie wir". Beides grossartige Romane, beide verfilmt worden. Wobei die cineastische Umsetzung zwar in beiden Fällen ansehnlich, doch nicht unbedingt gelungen ist. Von "Wasserfarben", dem Erstlingswerk des Autors, haben allerdings die wenigsten gehört. Interessant ist, dass Brussig dieses Buch noch vor der Wende geschrieben hat. Anschliessend begann er sein Studium. Bis dato hatte er ziellos herumgejobbt. Anzunehmen ist, dass Wasserfarben ein autobiographisches Buch ist. Im Gegensatz zu den beiden eher fiktiven Folgeromanen. Wie anzunehmen handelt "Wasserfarben" in Ostberlin, zu DDR-Zeiten. Die Mauer war noch nicht geöffnet. Der jugendliche Hauptdarsteller entdeckt im geschlossenen System der DDR die Nischen, die ihm seine persönlichen Freiheiten erlauben. Anton Glienicke, wohnhaft am kürzeren Ende der Sonnenallee ist Abiturient in der Abschlussklasse einer Oberschule. Sein Ziel ist es, Journalistik zu studieren. Dies wird ihm verwehrt, mit Hinweis auf seine Westverwandschaft. Ein anderes Berufsziel hat er nicht. Auf schmalem Grat zwischen sich fügen und kleine Regeln brechen, absolviert er sein letztes Schuljahr. Grosses Vorbild für ihn ist sein Bruder Leff, der sich als Musiker durchschlägt. Ebenso wie dieser möchte Anton sich nicht verbiegen lassen. Im Grunde funktioniert nicht viel in seinem Leben. Eine Freundin hat er nicht. Mit Geld, Job, Freunden verhält es sich ebenso. Von der Zukunft hat er nur ...

Funktion: Herstellerkontakt 01.11.2000

Jagd auf Werbekunden oder Verbraucherschutz

Funktion: Herstellerkontakt Hey super, es gibt neben der Ciao-Email-Addi noch eine neue Funkion zum Bestaunen und Ausprobieren. Der direkte Draht zum Hersteller. Da kann man sich sicher sein, dass unser Feedback nicht nur ein paar Pfennige Lesehonorar bringt, sondern auch noch was bewirken könnte. Toll. Aber im ernst. Was bringt uns die Sache? Und was bringt es dem Betreiber Ciao? In der marktwirtschaftlichen Steinzeit konnte man sich hin und wieder über einen Kasten voller Chio-Knabbereien freuen, wenn man eine verkeimte Chipsprobe einschickte. Und natürlich hoffen, dass die Keimquote in dem Präsent unter der Letalen Grenze lag. Oder man beschwerte sich bei der Post über träge Briefträger und bekam für ein paar Tage jemand anderes. Die Beschwerde war direkt, das Resultat - wenn es eines gab - erfolgte unmittelbar. Nehmen wir mal an, Ciao verfolge auch dieses hehre Ziel. Etwas zu bewirken. Produkte oder Dienstleistungen oder was auch immer zu verbessern. Kundennähe herzustellen. Kurz: Den Konsumentenfrust weiterzuleiten. Einen Kasten Chips oder andere Entschädigung wird sich der anonyme Ciao-Autor nicht erhoffen können. Aber mal was anderes: Wird ein Hersteller wohl eher auf einen Beitrag reagieren, der kritisch und berechtigt ist, dafür vielleicht nur von drei Leuten gelesen wird. Oder reagiert ein Produzent schneller, wenn die Lesequote der Beschwerde - oder auch des Lobes (kann ja auch mal vorkommen) - hoch liegt, ganz abgesehen von der Qualität der Meinung? Ich denke: Letzteres. Das ...

Sex 2 - Roman / Sibylle Berg 30.10.2000

Sex mit oekologischen Bauern

Sex 2 - Roman / Sibylle Berg Die Großstadt, ihre Strassenschluchten, ihre Menschen, die sie täglich ausspuckt und wie Fäkalien durch U-Bahn-Tunnel und Einkaufspassagen fliessen lässt. Darin eine Frau, 33, "...ein ganz normales Arschloch...". Eines morgens erwacht sie, um festzustellen, daß sie plötzlich die Gabe besitzt, durch Dinge hindurchzusehen. Durch Wände, Holz, Beton, Haut, Knochen. Und die Gedanken derer, die sie entdeckt lesen kann. Was sie erblickt ist erschreckend, widerwärtig, entmutigend. Doch kann sie dieses Geschenk nicht ablehnen. So irrt sie durch die Stadt, die sie zu verachten gelernt hat und kommt nicht darum herum, ihren Blick durch fremde Wohnzimmer, Keller, Cafetoiletten schweifen zu lassen. Durch die Gedanken ihr fremder Menschen. Brutalität zu sehen, Leid, Gier, Blut und Gedärme. Abschaum. Unterm Arm eine Hand voll Geschichten - Geschichten gegen den Wahnsinn - die sie zuvor geschrieben hat. Sybille Berg zu lesen kann einem den Tag versauen. Das vorab. Und dennoch kommt man nicht los von ihr, wenn sie alle ein oder zwei Seiten eine neue Person ins Spiel bringt, um kurz darauf ihre karge Existenz zu beenden. Wenn Peter nach einem Unfall im Koma liegt und sich entschließt, ins Leben zurückzukehren, wird das lebenserhaltungssystem abgeschaltet und seine Freundin vermißt ihn auch kaum. Der Arzt Bert frönt enttäuscht seinem Waschzwang. Malte, der Psychotherapeut möchte seinen Klienten so gern mal die Wahrheit sagen. Die Personen geben sich in "Sex II" die Klinke in die Hand. ...

fairad.de 24.10.2000

KOHLE OHNE ENDE oder MOGELPACKUNG fragezeichen

fairad.de Mit FairAd ist ein auf den ersten Blick sehr lukrativer Werbebannerservice gestartet, der mit Stundenentgelten von 1.10DM und unbegrenzter Surfzeit die derzeit besten Konditionen zu haben scheint. Was für eine Ankündigung: ab dem 16.10. sei die Testphase vorbei. Geld sollte fliessen. Und kurz darauf wurden alle eingetragenen User freigeschaltet. Bei voller Auslastung soll nach Ausgaben des Betreibers ein Stundenentgeld von 1.83DM zu erreichen sein. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass bei Einblendung von Eigenwerbung kein Geld aufs Fairad-Konto fliesst, so dass das Durschschnittsentgeld 1.10DM betragen soll. Freunde werben kann man auch. Allerdings wird das erst interessant, wenn man in die unteren Ebenen vordringt. Hier werden 5 Ebenen angegeben. Die Entgelde werden wie folgt aufgeschlüsselt: 1. Ebene 2.2Pfg / Std.; 2. - 4.4; 3. - 6,6; 4. - 8,8; 5. - 11PFg/Std. Ob es eine realistische Erwartung ist, Freunde in der fünften Ebene zu werben ist fraglich. Allerdings verspricht FairAd seinen Usern, dass auch durch Freunde verdient werden kann, wenn man nicht selbst online ist. Natürlich sind das Pfennigbeträge, die sich kaum rentieren mögen. Online sein bedeutet bei FairAd mindestens alle 2 Minuten eine Browseraktivität einzuleiten. Ansonsten leuchtet das rote Lämpchen. Das Intervall erscheint mir etwas zu knapp, also haltet Eure Meinungen kurz. Denn wenn ich länger als 2 Min. daran lese, gibts kein Geld mehr von FairAd. Auch zahlt FairAd, wie ich festgestellt ...

Montauk / Max Frisch 24.10.2000

Frisch für Liebhaber

Montauk / Max Frisch Samstag hab ich auf dem Flohmarkt ein wunderschönes Schnäppchen gemacht. Zwar keine Erstausgabe, dennoch ein gut erhaltenes gebundenes Exemplar von Frischs Montauk. Anlass genug, wieder einmal mit Max Frisch auf die Reise zu gehen. Doch vorsicht. Erwartet den Leser hier nicht eine erfundene Geschichte, eine phantastische wie "Mein Name sei Gantenbein" oder "Stiller", auch keine Konstruktion wie "Homo Faber". Eher ein Stück ganz intimer Geschichte. In Montauk zeigt sich Frisch von der ganz persönlichen Seite. Anhand einer kurzen Liäsion mit einer Amerikanerin während eines USA-Aufenthaltes wird Einblick geboten in Frischs Denken. In das, was wirklich ist. Und war. Nicht nur wundert er sich, warum die hübsche junge Frau sich für seinen abgenutzten und von der Zeit ausgemergelten Körper zu interessieren weiss. Nein, zudem vergegenwärtigt er seine vormaligen Beziehungen. Die aktuelle Affäre scheint nicht mehr als ein Katalysator zu sein für Reflexion. Unter anderem findet der Leser Hinweise auf die unglückliche Beziehung Frischs zu Ingeborg Bachmann. Auf Seite 91 wird die erste Begegnung des Romanciers und Dramatikers Frisch mit der damals noch unbekannten Bachmann beschrieben. Wenige Seiten später benennt er Bachmanns Verbrennung in ihrem Haus in Rom im gleichen Atemzug wie den titel ihres letzten Projektes: "Er berichtet nicht von der schrecklichsten aller Todesarten" Mir kam es vor, als hielte ich mit Frischs Montauk ein weitaus persönlicheres Eingeständnis in ...

Rex, Köln 23.10.2000

KINOSPASS GARANTIERT für UNTER 5DM

Rex, Köln Seit wenigen Monaten stellt sich das Rex-Cine-Center in neuem Licht dar. Der Betreiber hat gewechselt. Das Outfit ist ungefähr das selbe geblieben. Nun nennt es sich Dollar-Kino, taucht aber auch noch unter dem Namen Rex-Cine-Center in den Veranstaltungskalendern auf. Die Idee des Dollar-Kinos ist ansich interessant. Dort werden Filme eingestellt, die erst kurz aus den Programmen der aktuellen Kinos herausgefallen sind. Meistens dauert es zwischen 6 und 9 Monaten, bis ein Film im Rex erscheint. Dadurch, dass es sich nicht um aktuelle Kinofilme handelt, können die Betreiber die Eintrittspreise senken. Tatsächlich wird pro Vorstellung nur 4.99DM kassiert, wodurch ein Kinogang in einer Stadt wie Köln, in der man für einen Film ansonsten regulär zwischen 12DM und 16DM berappt, erschwinglich. Die Gestaltung hat sich nicht grossartig geändert. Weiterhin sitzt man gemütlich in drehbaren Schalensesseln, hat Beinfreiheit. Nur rauchen darf man nicht, aber das ist wohl zu verschmerzen. Das Kinoprogramm wird an der Kasse in Form einer Speiskarte präsentiert. Auch eine kauzige Idee. Allerdings laufen hier zum grössten Teil die Produktionen, die sich zuvor an der Kinokasse gut verkauft haben, also vorzüglich Hollywoodkino. Aber die eine oder andere Perle ist darunter. Und da wöchentlich geschätzt fünfzehn Filme auf dem Programm stehen, ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Das Rex ist gut erreichbar am Ring platziert. Bahnanbindung ist somit durch die Ringbahn ...

yopi.de 22.10.2000

MINIMAL KOHLE SCHEFFELN

yopi.de Mit Yopi steht uns neben Dooyoo und Ciao eine weitere Meinungsplattform zur Verfügung. Allerdings bin ich von den Konditionen nicht überzeugt. Das Prinzip ist wie das altbekannte von Ciao. Allerdings erntet man hier Yopi-Punkte, die später in DM umgerechnet werden. 1 Yopi-Punkt ergibt einen Pfennig. Als Startgeschenk erhält man 250 Points, macht 2,50DM. Für eine veröffentlichte Meinung bekommt man pauschal 30 Pfg., für eine sehr nützliche Bewertung 8Pfg. und für eine nützliche 4Pfg. Neu ist, dass man für die Bewertung einer fremden Meinung auch entlohnt wird und zwar mit 6Pfg. pro Bewertung. Allerdings muss man sich das Recht zu Bewerten erst verdienen. Dies gelingt, indem man eine eigene Meinung postet. Pro veröffentlichte eigene Meinung erhält man das Recht, 10 fremde Meinungen zu bewerten. Als Neueinsteiger bekommt man pauschal das Recht schon mal zu testen und fünf Meinungen anzusehen. So kann man davon ausgehen, dass die meisten Nutzer nur diejenigen lesen, die sie auch bewertet haben. Eine verpflichtende Wortzahl gibt es nicht, nur eine Richtlinie, an die sich bislang eh keiner hält. Man muss 250 Zeichen schreiben (DANKE FORNARINA), was an sich schon ein Witz ist. Dieser Absatz wäre alleine schon lang genug, um als Meinung für Yopi durchzugehen. Die Kategorieneinteilung ist längst nicht so differenziert wie bei Ciao. Es gibt weitaus weniger Kategorien. Und auch die Unterkategorien sind stark vernachlässigt worden. Besonders übel aufgestossen ist mir ...
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