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Geschriebene Berichte

seit 24.12.2006

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Tansania, Allgemeines 15.10.2011

Tiere gucken !! Unterwegs in den nördlichen Nationalparks

Tansania, Allgemeines Hallo liebe Leute, nachdem ich mich ein wenig bei Ciao umgesehen habe und festsellen musste, dass es kaum etwas Aktuelles über Safaris in Tansania gibt, nun doch noch ein dritter Teil meiner Reiseerlebnisse. Wiederum als Ausschnitt aus meinem Tagebuch. Deshalb in etwas anderer Form und inhaltlicher Gestaltung als sonstige Berichte. Nachdem wir von den anstrengenden Bergtouren am Mt. Meru und am Kilimanjaro zurück waren (siehe meine Berichte dazu) erwartete uns nun der "gemütliche Teil der Reise. Ein Zwischentag sollte etwas der Erholung dienen, bevor wir zur Safari aufbrachen. Was ich an diesem Tag erlebte, erzähle ich Euch ebenfalls. Und nun viel Spass... Dorfspaziergang (11.02.2011) Unser zweiter „freier“ Tag! Nach einem gemütlichen Frühstück in stilvoller Umgebung, die Kolonialherren wussten zu leben, wollen wir einen geführten Spaziergang durch die umliegenden Plantagen in der Nähe der Lodge unternehmen. Bereits gestern haben wir deshalb einen Führer geordert. Ramon (schon wieder, offenbar ein beliebter Name) holt uns 9:00 Uhr ab. Rund um das Dorf haben die Bauernfamilien ihre Felder und Pflanzungen. Unterwegs sind außerdem der Besuch bei einer Kaffeebäuerin und ein Ugaliessen auf einem anderen Hof vorgesehen. Schnell durchqueren wir die ärmliche Ansiedlung und tauchen in die Bananenplantagen ein. Ramon kennt sich gut mit der Pflanzenwelt aus und erklärt, was hier so grünt und blüht. Erstaunlich, was aus alten Unizeiten an Fachenglisch hängen geblieben ist, also ...

Kilimandscharo, Tansania 18.09.2011

Wo Afrika am höchsten ist

Kilimandscharo, Tansania So liebe Leute, hier nun der letzte Teil meines Afrikatagebuches. Jetzt wurde es ernst, der Kili-Aufstieg beginnt. Ich hoffe, es gefällt Euch ebenso wie meine Berichte zum Mt. Meru, zur Meru-View-Lodge und zu Arusha. Für diejenigen, welche diese Berichte nicht kennen, sei angemerkt, dass es ein Bericht der etwas anderen Art ist, keine umfängliche Darlegung von Reisefakten, sondern über das, was mich während der Reise besonders bewegt hat und was ich während der Tour in meinem Tagebuch aufgeschrieben habe. Fragen zu speziellen Dingen könnt Ihr natürlich gern ins Gästebuch stellen. Und jetzt gehen wir los.... Aufbruch zum Kili, Mandara-Hut Heute geht es nun los zum geplanten Höhepunkt der Reise. Wir versammeln und kurz vor 9:00 Uhr, lagern das nicht benötigte Gepäck ein und erwarten unseren Bus. Der ist diesmal pünktlich. Der Ruhetag hat allen gut getan und wir sind optimistisch für die nächste Reiseetappe. Was wird uns nun erwarten? Schon einen Gipfel bezwungen zu haben, gibt ein befriedigendes Gefühl. Ich für mich stelle mir erst einmal das Ziel Kibo-Hütte. Das wären dann wieder 4.700 Höhenmeter, diese habe ich am Meru bereits einmal geschafft und weis, dass das für mich machbar ist. Der Weg ist wegen der Höhe anspruchsvoll und ich las, dass einige schon ziemliche Probleme hatten. Das letzte Stück werden die eigene aktuelle Verfassung und das Wetter entscheiden. Dieses Klarmachen meines Ziels nimmt mir auch ein bisschen den Druck. Sicherlich habe ich den Ehrgeiz den ...

Ausflug nach Arusha, Arusha 29.08.2011

Auf ins Getümmel

Ausflug nach Arusha, Arusha Hallo, liebe Leute, zunächst vielen Dank für die vielen freundlichen Kommentare zu meinem Bericht über die Meru-Besteigung. Ich freue mich sehr, dass er Euch gefallen hat. Deshalb nun hier die Fortsetzung aus meinem Tagebuch, wiederum vor allem meine Eindrücke wiedergebend. Es ist der Erholungstag, bevor wir zum Kili aufbrechen werden. Und nun geht´s los... Heute wollen wir es ruhig also angehen und nach Arusha fahren. Auch mal keine Berge sehen. So ein Zwischentag ist schon eine prima Sache um etwas zu relaxen. Ein wenig Abwechslung kann nur gut tun, die Anspannung vor dem großen Aufstieg ist immer noch unterschwellig da. Arusha ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu erreichen, auf das Erlebnis eines Dalla-Dalla Transfers verzichten wir und lassen uns die Fahrt von der Lodge mit zwei PKW organisieren. Die Stadt hat vierhunderttausend Einwohner, wir sind gespannt, was uns dort erwartet. Arusha ist ein wichtiges Verwaltungszentrum der Region und auch Sitz der Nationalparkverwaltung. Eine grobe Vorstellung, was wir tun wollen gibt es bereits, wir wollen den Wochenmarkt und den Touristenmarkt (sogenannter Massaimarkt) besuchen und brauchen das Postamt wegen des Kaufes von Briefmarken. Die Besorgung von Reiseandenken ist ein wichtiger Punkt, wir werden kaum eine weitere Gelegenheit haben, dies in Ruhe zu tun. Es soll zwar auch noch ein altes deutsches Fort geben, aber uns steht eher der Sinn nach „real african life“. Es ist dichter Verkehr auf der Landstraße, an ...

Mount Meru, Tansania 14.08.2011

Mt. Meru, Mehr als ein Akklimatisierungsberg

Mount Meru, Tansania Hallo liebe Leute, heute gibt es einen ersten Erfahrungsbericht von meiner Tansaniareise. Höhepunkt war dabei die Besteigung des Kilimajaro. Hier soll es aber um die Besteigung des Mt. Meru gehen, welche der Kili-Besteigung vorausging. Lange habe ich überlegt, ob ich den Bericht so einstelle, wie er nunmehr ist. Es ist der Ausschnitt aus meinem Tagebuch, deshalb sehr viel persönlicher als andere Berichte von mir. Mit weniger Fakten, aber mehr Eindrücken. Meine Zeit reicht einfach nicht, um das alles noch einmal in einen eigenen Bericht umzuarbeiten. Ich meine auch, dass es vielleicht wichtig ist, sich einer solchen Reise eher emotional als rational zu nähern. Jedenfalls bin ich da sehr gespannt auf Eure Reaktionen. Sehr zu empfehlen ist parallel dazu vielleicht der auch in ciao zu findende Bericht von JanaLipy der auf einige Details ausführlicher eingeht. Dennoch vorangestellt ein paar wenige Infos: Reisezeit Jan.-Febr. 2011 Veranstalter: Diamir Standortunterkunft: Meru-View-Lode (s. meinen Bericht dazu) Fragen gerne stellen. Und nun geht es los... Auf zum Mount Meru (31.01.2011) Die Sonne lacht am Himmel, als wir uns nach dem Frühstück an der Rezeption mit unserem Gepäck einfinden. Das Frühstück ist einfach, Marmelade, Eier, Toast, Müsli, Obst, insgesamt in Ordnung, Wurst und Käse sind hier nicht so verbreitet. Schnell noch eine Kontrollwägung, alles ist gut, mein Seesack überschreitet das Höchstge-wicht nicht. Wir sind pünktlich, geplant war die Abfahrt um 9:30 ...

Sächsische Schweiz 27.02.2011

Eiskalte Schönheiten

Sächsische Schweiz Eiszauber in der Sächsischen Schweiz - die frostigen Temperaturen schaffen traumhafte Gebilde überall dort, wo es sonst rieselt und plätschert. Deshalb eine Empfehlung für einen Spaziergang zur Gautschgrotte bei Hohnstein. Hohnstein ist von Dresden über Pirna in einer 3/4 Stunde mit dem Auto erreichbar. Vom Autobahnzubringer zunächst der Beschilderung "Bastei" folgen, ab Lohmen ist dann auch Hohnstein ausgeschildert. Selbstverständlich kann man das Städtchen auch mit S-Bahn und Bus erreichen, dies erfordert aber doch erheblich mehr Zeit. Aus Richtung Pirna kommend, vorbei am Burgplatz, ca. 300m weiterbefindet sich ein günstiger Parkplatz (0,25 €/Std.) Zunächst folgt man der Rathausstrasse leicht abwärts Richtung Burg, hinter dem Rathaus geht es links ab mit grüner Querstrichmarkierung zum alten Bärengarten. Zugleich gehört dieser Weg zum Hohnsteiner Lehrpfad, der sich rings um den Ort zieht. So gibt es parallel noch Wissenswertes zu erfahren. Schon bald zieren die ersten Eisgebilde die Felswände. Die Gautschgrotte (der Name kommt übrigens nicht von der Handwerkertradition des Gautschens, sondern von Herrn Gautsch, der Ende des 19./Anfang des 20. Jh. viel zur Erschließung der Sächsischen Schweiz beigetragen hat) erreicht man nach ca. 20 Minuten. Hier hat der sonst tröpfelnde Wasserfall in den klirrend kalten Nächten einen Eisdom geschaffen. Ganz nach Belieben kann nunmehr dem Lehrpfad weiter gefolgt werden, welcher in etwa 1,5 Std. zurück nach Hohenstein führt. ...

Meru View Lodge, Tansania 25.02.2011

Gute Ausgangsbasis aber kein Dauerstandort

Meru View Lodge, Tansania Heute möchte ich die Meru View Lodge in Tansania vorstellen. Sie befindet sich in Usa River, ca. eine halbe Autostunde von östlich von Arusha bzw. 40 min. vom Kilimanjaro International Airport entfernt. Wir übernachteten mehrmals hier mit einer Reisegruppe im Rahmen einer Mt. Meru – Kilimanjaro - SafariTrekkingtour und benutzten die Lodge sozusagen als „Basislager“. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Arusha Nationalpark, in welchem sich auch der Mt. Meru erhebt. Die Anreise erfolgt üblicherweise über den Abholservice der Lodge oder mit dem Taxi. Ganz Mutige können auch mal das „Dalladalla“-Sammeltaxi versuchen, aber dann nur z. B. wenn man einen Ausflug nach Arusha unternommen hat und zurück will. Mit Reisegepäck ist das eher keine Alternative. Inmitten einer tropischen Gartenanlage befinden sich 15 Zweibettzimmer in Bungalows. Sie sind einfach aber zweckmäßig eingerichtet, die Moskitonetze waren in gutem Zustand und die Fenster ordentlich mit Fliegengittern verschlossen. Wer die Türen zuhält, bleibt also von nächtlichen Plagegeistern weitgehend verschont. Es gibt eine Dusche und WC nach europäischen Standart, ebenso wie Steckdosen nach deutscher Norm (Erfreulich für den, der den Adapter vergessen hat und Kameraakkus nachladen muss.) Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die Trennwand zwischen Wohnraum und WC nicht bis ganz in den Giebel reicht. Nun ja. Warmwasser gab es zuverlässig, dafür fällt öfter mal der Strom aus. Bei Dunkelheit sorgt aber ein Notstromaggregat ...

High Peak Sherpa 45 + 10 Rucksack 21.02.2011

Zuverlässiger Begleiter zum fairen Preis

High Peak Sherpa 45 + 10 Rucksack Heute ein Bericht über einen treuen Begleiter, der mir die letzten Wochen gute Dienste geleistet hat. Die Rede ist von meinen Rucksack Sherpa 45 + 10 der Marke Highpeak. Für eine 3-wöchige Trekkingreise nach Tansania einschließlich Kili-Besteigung suchte ich einen geeigneten Rucksack für Tagesgepäck bzw. kurze Mehrtagestouren. Außerdem sollte er als Handgepäck im Flugzeug durchgehen, das heißt 55x40x 25cm im Normalzustand nicht überschreiten. Die bekannten Marken erschienen mir alle etwas überteuert, auch gefielen mir immer einige Details nicht. Also musste eine Alternative gefunden werden. Im Internet stieß ich dann auf das o. g. Produkt. Zunächst zu den Eigenschaften: Die Abmessungen betragen 57,5 x 32,5 x 20,5cm. Das Tragesystem ist als Leitersystem verstellbar, für durchschnittlich große Menschen ist also eine bequeme Position kein Problem. Vorgeformte Schultergurte und Lastenausgleichgurte sorgen für gute Druckverteilung. Im Rücken steckt eine vorgeformte Stabilisationsplatte mit verformbaren Aluminiumstäben. Höhenverstellbarer Brustgurt (abnehmbar) und gepolsterter Hüftgurt mit Doppelzuggurtverschluss sorgen für den guten Sitz. Der Hüftgurt kann bei Bedarf außerdem abgenommen werden. Die höhenverstellbare Deckeltasche dient zur Volumenregulierung für die zusätzlich möglichen 10l. Sie wird bei diesem Modell von 2 Verschlußgurten gehalten. Dies erweist sich als Vorteil im Vergleich zum Einfachgurt, weil sie sich bei voller Beladung nicht so ...

Rodeo Softshellweste 02.11.2010

Warm und günstig

Rodeo Softshellweste Herbstzeit ist Wanderzeit. Die Tage werden kühler und ich bevorzuge eine Weste über einem Fleece- oder Sweatshirt. Eine Jacke ist mir meistens noch zu warm. Außerdem soll die Weste vor allem den Körper vor Auskühlung durch Wind schützen. Eine Softshellweste ist also erste Wahl. Bei einem Blick in die Kataloge der einschlägigen Outdoorhersteller trübt allerdings die Freude wegen der teilweise deftigen Preise. Eher zufällig geriet ich in einem C&A in die (allerdings nur in größene Häusern vorhandene) Sportabteilung. Dort sah ich das Objekt der Begierde. Stammt von der meines Wissens Hausmarke von C&A Rodeo. Hergestellt aus dem üblichen Obermaterial, heißt hier Tecwear. Angegeben mit 8000mm Wassersäule, was für eine Weste nicht sooo von Bedeutung ist. Austattung mit 2-Wege Reißverschluß, 2seitlichen Schubtaschen(RV) und einer Napoleontasche. Im Bund weitenverstellbar. Das große Plus ist eine abnehmbare Kapuze, ebenfalls weitenregulierbar. Da braucht man nicht bei jedem frischen Lüftchen gleich nach der Mütze kramen. Eine erste Erprobung erfolgte letztes WE, vorerst bin ich sehr zufrieden. Bei ca. 6 Grad war es genau der gewünschte Warmhalteeffekt. Schade nur, dass das Teil nur in schwarz erhältlich ist. Die Abriebfestigkeit gegenüber Rucksackriemen kann ich nach einmal Tragen noch nicht beurteilen. Insgesamt macht die Weste einen robusten Eindruck, dabei ist das Obermaterial angenehm im Griff. Noch besser fände ich, wenn auch der Stehkragen noch regulierbar wäre und ...

Hans Fallada Haus, Feldberg 06.08.2010

Fallada - hier war er daheim

Hans Fallada Haus, Feldberg Der diesjährige Urlaub führte uns in die Mecklenburger Seenlandschaft. Gelegenheit dem Hans Fallada Haus in Carwitz bei Feldberg einen Besuch abzustatten. Ein Museum über einen Schriftsteller – da denkt mancher an endlose Papierstapel und mühsam zu lesende, kleingedruckte Texte. Das Haus am Carwitzer See informiert ausführlich über den berühmten Schriftsteller, bedient sich dabei aber eher der fotografischen Beschreibung einzelner Lebensstationen, der erläuternde Text bleibt knapp und deshalb überschaubar. Einige Worte zur Geschichte es Hauses: In Carwitz suchte der Schriftsteller Rudolf Ditzen, Pseudonym Hans Fallada, 1933 Zuflucht und Rückzugstätte. Durch den Erfolg seines Romans "Kleiner Mann was nun" mit den notwendigen Mitteln versehen, erwarb er ein altes Bauernhaus und ließ es nach seinen Wünschen umgestalten. Das Fachwerkhaus mit der alten Anschrift Carwitz, Büdnerei Nr. 17 stammt aus der Zeit um 1848. Es diente früher Landarbeiterfamilien als Wohnung, später hatte ein Viehhändler darin gelebt. Der Hausboden war ursprünglich nicht ausgebaut. In den folgenden Jahren wurde das Haus mehrfach baulich verändert bzw. erweitert, z.B. durch den Ausbau des Windfanges an der Hofseite, den Anbau der Veranda. Im Dachgeschoss entstanden das nördliche Giebelzimmer, der Balkon und das Hofzimmer, im Erdgeschoss die vergrößerte Küche, ein Badezimmer etc. Obgleich von den Nazis argwöhnisch betrachtet, lehnte Fallada es ab, Deutschland zu verlassen. Wie er selbst schreibt, ...

Geologisches Freiluftmuseeum im Tharandter Wald, Tharandter Wald 20.05.2010

Erdgeschichte und frische Luft vor den Toren Dresdens

Geologisches Freiluftmuseeum im Tharandter Wald, Tharandter Wald Wohin am Wochenende? Es sollte nicht so weit von meiner Heimat sein, das (endlich) einmal gute Wetter für eine kleine Wanderung genutzt und eine interessante Gegend angeschaut werden. Durch Zufall stieß ich auf einen Hinweis auf das „Geologische Freizeitmuseum“ im Tharandter Wald bei Dresden, also einen Geologielehrpfad. Ich gebe zu, ich bin ein Geologielaie, aber es las sich nicht schlecht. Interessant erschien mir, dass es hier vor Millionen ganz schön turbulent zuging, mit Vulkanausbrüchen, Überflutungen und so weiter. Die Sonne schien – also los. Ausgangspunkt des Lehrpfades ist der Ortsteil Grund des Örtchens Mohorn am Rande des Tharandter Waldes (ca. 15 km südöstlich von Dresden). Aus Dresden zu erreichen ökologisch korrekt mit dem Bus (Linie 333). Den Fahrplan kann man sich auf VVO-online.de ansehen. Bitte beachten, dass nicht alle Busse den Schlenker bis Mohorn- Grund nehmen, in diesem Fall in Mohorn die Haltestelle „Abzweig Grund“ benutzen – ca. 1km zusätzlich. PKW- Fahrer benutzen die B173 Richtung Freiberg und erreichen Mohorn in ca. 30 Minuten (Achtung, an den Blitzer in Grumbach denken!). In Mohorn links Richtung Grund abbiegen, nur durch ein weißes Ortsteilschild ohne Vorwegweiser angezeigt. In Grund befindet sich gleich rechts ein gebührenfreier und schattiger Parkplatz noch vor dem Freibad und Sportplatz. Gegenüber beginnt der Lehrpfad (Schmieders Graben, Richtung Spechtshausen), der Lehrpfad selbst ist immer bei einem Richtungswechsel Mit ...

Madeira 23.12.2009

Der Duft nach Lorbeer und Eukalyptus -Wandern auf Madeira

Madeira Madeira – dieses Reiseziel hatten wir uns schon lange vorgenommen. Im Sommer 2009 war es nun soweit. Aus dem, was wir gelesen, gehört und im Fernsehen gesehen hatte war klar: eine Wanderreise sollte es werden. Der Titel „Duft nach Lorbeer und Eukalyptus“ war gleichzeitig das Thema der 10-tägigen Gruppenwanderreise, die wir bei Wikingerreisen buchten (s. Bericht Wandern auf Madeira mit Wikinger). Untergebracht waren wir im Hotel O Colmo in Santana im Norden der Insel. Überflüssig hier auf die zahlreichen Naturschönheiten hinzuweisen, davon berichten ja schon zahlreiche Einträge. Gleichermaßen will ich auf allgemeine Ausführungen zu Geografie, Historie und Land und Leute weitgehend verzichten, dass ist in jedem Reiseführer besser nachzulesen, als ich es hier aufschreiben kann. Für jemanden, der keinen dicken Wälzer mit sich herumtragen möchte, kurze Informationen erwartet und eine brauchbare, herausnehmbare Übersichtskarte schätzt, sei der Dumont empfohlen. Wie in anderen Berichten von mir will ich lieber ein paar praktische Tipps geben, einige Eindrücke schildern und ein paar wenige Wanderempfehlungen geben, die in charakteristische Landschaften führen. Vorangestellt sei, dass Madeira wirklich ein Traum für Wanderer, Naturliebhaber und Botanikfans ist. Hier wurden unsere Erwartungen vollständig erfüllt. Die Urlaubsplanung nagelte uns auf den Juli/August fest. Da stellte sich uns zunächst die Frage ist es nicht zu heiß? Wir empfanden die Temperaturen zwischen ...

Olympisches Dorf, Berlin 23.12.2009

Das Olympische Dorf Berlin - ein vergessenes Stück Geschichte

Olympisches Dorf, Berlin Das Olympische Dorf Berlin? Das gibt es wirklich noch? Auf einem Link der site Lost Places stieß ich zufällig darauf, dass das Olymische Dorf besichtigt werden kann. Ich hatte gar nicht gewusst, dass es das überhaupt noch gibt. Das Olympiastadion, ja das war mir ein Begriff, aber das Olympiadorf? Viel weniger war mir bekannt, dass das OD auf ehemaligem DDR-Territorium liegt. Es ist zu vermuten, es geht sehr vielen so. Ein Kurzurlaub in Brandenburg bot nun Gelegenheit eine Wissenslücke in deutscher Geschicht zu schließen. Als Einstimmung, für die Anreise und die Öffnungszeiten ist die Internetseite olympisches-dorf.de zu empfehlen. Geöffnet ist nur in der Sommersaison, also ein Ziel für 2010. Der Eintritt mit Führung kostet 4 €, das ist moderat. Die Nutzung einer Führung ist dringend zu empfehlen, nur so gelangt man in die Gebäude. Es geht aber auch ohne. Der DKB-Siftung ist es zu verdanken, dass die noch Bausubstanz einigergermaßen erhalten bleibt. Die Führungen übernehmen Ehrenamtliche. Nach dem Krieg war das OD Kaserne der Sowjetarmee, kein Wunder dass kaum einer etwas über das OD erfuhr. Die Führer wissen nicht nur über das OD gut Bescheid, sondern auch über das Zusammenleben der Sowjetsoldaten und der DDR-Bevölkerung in Elstal. Alle wichtigen Gemeinschaftsgebäude wie Turnhalle, Schwimmhalle, Kulturhaus mit Kinosaal und ganz wichtig das Haus der Nationen sind in der Bausubstanz noch erhalten (wenn auch leerstehend). Vieles wurde noch bis Ende der ...

Wikinger Reisen 22.12.2009

Wandern auf Madeira mit Wikinger

Wikinger Reisen Wir haben Wikingerreisen dieses Jahr im Sommer mit einer Wanderreise nach Madeira kennen gelernt. Die Buchungsunterlagen kamen sehr schnell, dazu gehörte auch eine Broschüre über Madeira und mögliche Touren. Nett fanden wir auch, dass man ca. 14 Tage vor Abreise eine vorläufige Teilnehmerliste erhält. Preislich ist Wikinger nicht ganz günstig, wir hatten uns aber auf das Ziel und Gruppenwandern festgelegt. Alternativen wie ASI oder Neckermannhotel plus zusätzliches Wanderpaket sind nicht wirklich billiger. Da Wandern Trend ist, scheinen das auch alle entsprechend bei der Preisgestaltung zu nutzen. Das Alter der Mitreisenden war gut durchmischt, von 19-60 Jahre. Froh waren wir, dass die Reise auch mit 9 Teilnehmern stattfand, Mindestteilnehmerzahl waren 15. Vermutlich wollte Wikinger Neukunden nicht verprellen. Einige von uns waren schon mal mit Wikinger unterwegs, andere nicht. Die abendliche Abholung vom Flughafen verlief pünktlich und problemlos. Gleich nach dem Einchecken gab es noch vor dem Essen (passte zeitlich gut) eine kurze Einführungs- und Beschnupperungsrunde. Dass man sich dutzt finde ich ok, es zeigte sich auch, dass alles Leute mit Wandererfahrung waren. Dies ist natürlich ein Vorteil, erstens weil es gemeinsame Interessen gibt und auch weil alle wissen worauf sie sich eingelassen haben. Da gibt es dann kein Gejammer, wenn es unterwegs mal schwer geht, sondern man hilft sich. Unser Reiseleiter lebt seit 10 Jahren auf Madeira und kannte sich ...

Hotel O Colmo, Santana 20.12.2009

Ein Übernachtungsort mit leichten Mängeln - Hotel O Colmo Santana

Hotel O Colmo, Santana Das Hotel O Colmo liegt Mitte Santanas an der Nordküste Madeiras. Wir lernten es als unser Standorthotel während einer Wanderreise mit Wikinger im Sommer 2009 kennen (zu Wikingerreisen und Wandern auf Madeira gibt es einen gesonderten Bericht). Der Landhausstil passt sich gut in die Umgebung ein, ein vorbereitender „Internetbesuch“ versprach Erfreuliches. Das Hotel ist mit 4 Sternen angegeben und somit waren wir voller guter Erwartungen. Das Hotel verfügt über 43 Zimmer, alle mit Balkon, Telefon Sat-TV. Außerdem eine Schwimmhalle mit Whirlpool, Fitnessraum und Pianobar. Ein Frühstücksraum, auch für die Öffentlichkeit zugängliches Restaurant und Restaurantterasse runden die Sache ab. Die erste Verunsicherung bezüglich der 4 Sterne-Kategorie folgte beim Bezug unseres Zimmers. Der Türschnapper fehlte und somit ließ sich die Tür nur durch Verschließen zuhalten. Meine freundliche Anfrage an der Rezeption, ob man dies im Laufe des Tages oder spätestens am Folgetag richten könne, löste starke Verwunderung aus. Es wäre doch kein Problem damit auszukommen. Erst nach längerer Diskussion war man bereit, uns ein anderes Zimmer zuzuweisen. (Gerichtet wurde gar nichts, das Zimmer wurde nach unserer Beobachtung später anderen Gästen zugewiesen, die das offenbar akzeptierten.) Positiv hervorheben muss man, dass die Zimmer sauber und ordentlich sind. Auch das Ambiente ist sehr nett, leider machen die Betreiber aber zu wenig daraus. Am ersten Abend traf sich unsere Gruppe in der ...

Bergen 01.10.2008

Eine Perle des Nordens

Bergen Liebe Ciao-Freunde, es ist höchste Zeit für den versprochenen Bericht über Bergen. Allen Kritikern im Vorab, ja, es ist klar, dass Bergen nicht an einem Tag kennenzulernen ist. Für diejenigen aber, welche wir ein volles Reiseprogramm vorhaben, soll es ein paar Anregungen geben, wie man in kurzer Zeit doch viel sehen und erleben kann. Ausgangspunkt des Stadtbesuchs war unser Zeltplatz Bratland (s. meinen Bericht "Von Stavanger nach Bergen"). Wie schon erwähnt, ist es möglich mit der Buslinie 900 in die Stadt zu fahren. Unsere Nachbarn auf dem Zeltplatz haben uns aber beraten, wie ein Parkhaus leicht erreicht werden kann und in der Summe war die Autofahrt dann auch günstiger als der Bus. Dazu benutzt man die E39 immer Richtung Zentrum, nach der automatischen Mautstation (bis heute keine Zahlungsaufforderung) und einer Brücke befindet sich rechts das Parkhaus über der Busstation. Die Tagesgebühr beträgt 90 NOK, weiter im Zentrum ist es erheblich teurer. Von hier aus sind es 20 Minuten zügigen Schritts bis zum Hafen. Ein kostenloser Stadtplan ist an der Zeltplatzrezeption erhältlich. Im Vorab überlegten wir, ob der Kauf der BergenCard mit ihren Vergünstigungen in Museen und Nahverkehr lohnt, haben uns aber letztlich dagegen entschieden. Dazu müssten an einem Tag so viele Museen etc. "abgearbeitet" werden, um einen Vorteil zu erlangen, dass es eine einzige Hetzerei ist. Mitzeltler haben es gemacht und es hat sich nicht gerechnet. Im Internet kann der Katalog der ...
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