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elslaesstgruessen

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Geschriebene Berichte

seit 13.07.2001

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Galore - Das Interview-Magazin 14.05.2005

Interviews im Überfluss.

Galore - Das Interview-Magazin Hey Folks, Dank einem Wohnsitz weit weg des Elternhauses und Freunden und Familie deutschlandweit verstreut, treib ich mich öfter mal auf Bahnhöfen rum. Und das bedeutet fast ausnahmslos Wartezeit im Überfluss. (“GALORE“ = english = Überfluss oder Menge. Das nur am Rande.) Und Wartezeit auf Bahnhöfen treibt mich zumindest entweder zum Bäcker oder zum Bahnhofszeitungsshop. Oder beides. Und so ein Besuch verleitet mich zum Kauf irgendeiner ausgewählten Zeitschrift. Entweder eine schicke Musikzeitschrift (eine schicke! Das heißt Visions oder Musikexpress. Ganz sicher nicht Rolling Stone.) oder aber, gerne auch, viel mir dann die GALORE in die Hand. Und da mich diese vom ersten Lesen an überzeugte, wollte ich mich nicht mehr auf eine zufällige Bahnfahrt verlassen und ging zügig zum Abo über. Und wenn es sonst nichts zu freuen gibt, gibt’s jetzt wenigstens den schönen Ausblick auf die neue Ausgabe im Briefkasten einmal im Monat. Dass eventuellen VISIONS-Lesern auch dieses Magazin gefallen sollte, ist kein Zufall, kommen sie doch aus dem gleichen Hause und die Schreiberlinge könnten bekannt sein, wenn man die schon länger existierende Visions ab und zu gelesen hat. Es sind nämlich die gleichen. Allerdings dürfte die Galore ein breiteres Publikum ansprechen, als eine reine Musikzeitschrift. What am I talking about? Die Galore ist ein wunderbare, selbst so betiteltes “Interview-Magazin”. Sie erscheint einmal im Monat, zur Monatsmitte. Und sie ...

Uncle Sally's, Berlin 10.10.2004

Onkel Berlin.

Uncle Sally's, Berlin Hey Folks. Hippe Berliner erkennt man daran, dass sie in U- und S-Bahnen hippe Stadt-/Szene- und Partymagazine lesen… Leute mit zuviel Geld und solche, die noch hipper sein wollen als alle anderen und für ihr Hip-Sein Geld ausgeben müssen, lesen die Zitty, zur Not auch die Tip. Touristen, die aus hippen Reiseführern gelernt haben, dass man in Berlin unbedingt Stadtmagazine lesen müssen, kaufen die gleichen. Leute, die gerade erst anfangen, hip zu sein und sich erstmal einlesen mit dem, was sie kriegen können und denen der Rest nicht wichtig ist, Hauptsache die Partys stehen drin, lesen die 030. Und Sympathieträger, wirklich (!) hippe Menschen und Guten-Musikgeschmack-Haber lesen Uncle Sally*s. Eigentlich besteht das Uncle Sally*s (ab jetzt US) aus zwei Zeitschriften. Zum Glück. Denn zu Zeiten, als es nur das eigentliche Heft war, was es mehr ein Musik- und Szenemagazin, der allgemein über Musik, Konzerte, Filme und Spiele informierte, für das wirkliche Party- und „was-geht-ab-in-der-Stadt“-Angebot musste man sich dann doch noch was anderes besorgen. Doch dann kam das Uncle Fritz dazu. Ein kleines Heftchen, im Taschenformat, von Uncle Sally*s und dem Berliner Radiosender Fritz, mit wirklich allen wichtigen Veranstaltungen und Konzerten und Partys. Vielleicht weniger Theateraufführungen und Museenöffnungszeiten, aber eben mit allem, was den durchschnittlichen sympathischen Berliner Partygänger interessiert. Aber eins nach dem anderen… Zunächst das US selber: Es ...

The Kid / Dan Savage 24.05.2004

Back to Portland

The Kid / Dan Savage Hey Folks. Dass Portland, Oregon, U.S.A. die schönste Stadt der Welt ist habe ich glaube schon das ein oder andere Mal gesagt. Und ich sage es auch immer wieder gerne falls es noch mal jemand hören möchte. Portland hat jedenfalls auch eine großartige wöchentliche Zeitung – also nicht nur eine, aber um diese eine solls zunächst mal gehen – die eher in die alternative linke Richtung geht und deswegen immer wieder gerne von mir gelesen wird: Der Portland Mercury. Diese Zeitung, die übrigens ach online gelesen werden kann, beinhaltet eine unglaublich unterhaltsame Sex-Ratgeber-Kolumne. Das zu lesen ist jedenfalls jeden Donnerstag, der Erscheinungstag, meine erste Amtshandlung überhaupt weil sie einfach fantastisch ist. Absolut amüsant geschrieben. Und, nun, der Inhalt ist auch nicht gerade das was man vom klischee-prüden US-Amerika erwarten würde, allerdings entspricht ja ganz Portland überhaupt nicht dem Klischee. Gern wird in diese Kolumne auch mal ein bisschen Politik mit eingemischt und ansonsten geht’s um die freakisten Sexproblem die man sich vorstellen kann und manchmal auch nicht mal das. Geschrieben wird das ganze von Dan Savage, der allerdings eigentlich für die Partnerzeitung The Stranger in Seattle arbeitet.Die Kolumne erscheint original also im Stranger, wird aber von unzähligen Zeitungen weltweit übernommen und wird wohl Wochen für Woche von vier Millionen Menschen gelesen. Und ich bin dabei. So jedenfalls bin ich auf den Autor aufmerksam ...

Last Samurai (2003) 18.01.2004

Was ich nicht verstehe...

Last Samurai (2003) Hey Folks. Vielleicht hab ich nicht das Recht zum Schreiben dieses Berichtes. Weil vielleicht soll man nicht in Filme gehen, für die man nicht geschaffen ist und die dann auch noch schlecht machen. Vielleicht soll man nicht über Genres schreiben, bei denen man nicht weiß, welche Filme „gut“ gemacht sind und welche schlecht. Aber andererseits – ich will Euch mal meine Meinung zu diesem Film sagen und ich kann ja durchaus von meinem Standpunkt des Sinns und Verstandes über diesen Film schreiben... Ich schaue mir fast durchgehend „seichte“ Filme an, nichts von wegen Herr der Ringe, keine Pseudo-Fantasy (Phantasie schön und gut, aber nicht was heutzutage als Fantasy gilt), und definitiv keine Action- und erst recht keine Kriegsfilme an. Nun war ich aber gestern im Kino und hab einen ganz schönen Film gesehen und danach hatte wir quasi Gelegenheit, gleich im Anschluss einen zweiten Film „umsonst“ zu sehen. Kann man sich natürlich nicht entgehen lassen und da nur noch Schwachsinn kam, haben wir uns eben für einen dieser schwachsinnigen Filme entschieden. Und das war dummerweise LAST SAMURAI. Normalerweise hätte ich sofort gesagt, das ich mir so was nicht angucken und wäre eben nach Hause gegangen, egal ob ich dann als Spaßbremse gelte oder nicht. Nun hatte ich aber ein paar Berichte darüber gelesen bei CIAO und erinnerte mich daran, dass viele meinten, er wäre ganz anders als man erwartet und ach so toll etc. Also lies ich mich ...

Virginia Jetzt! 19.12.2003

Virginia Jetzt! und jederzeit wieder!

Virginia Jetzt! Hey Folks. Ich komme gerade vom Virginia Jetzt! Konzert. Und es war soooo(!) genial! Deshalb heute auch mit wenig kreativem Anspruch und wenig literarischer Hochwertigkeit, aber mit enorm viel Euphorie und einem Lächeln im Gesicht! Das Konzert im Erlanger E-Werk. Wir waren natürlich ganz pünktlich da, alle anderen nicht, und somit war die Halle noch fast leer und kein Sicherheitsgraben vor der Bühne, also ein Konzert für wirklich mittendrin und direkt vor der Bühne und ganz vorne und überhaupt wie geil ist das denn! So kriegt man sogar mit, was gesagt wird, wenn die Mikros dann mal ausfallen. Und man steht eben ganz vorne! DIREKT vor der Bühne quasi. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Total direkt vor der Band. Eigentlich war es ein gemeinsames Konzert von VJ! und Miles zusammen, zu meiner Schade muss ich gestehen, kannte ich Miles vorher nicht und bin eigentlich auch nur wegen VJ! hingegangen. Für die meisten anderen war es eher umgekehrt, Miles kommen wohl aus der München-Ecke und sind deswegen ein wenig bekannter hier in Gegenden wie Erlangen und VJ! verbinde ich dann doch eher mit weiter oben im Norden (Berliner Pop rulez! Wobei ich nicht mal weiß, ob die eigentlich aus The Big Bad City Berlin kommen, aber sie passen eben in diese Berliner Popmusik-Schiene.) So wurde Virginia Jetzt! leider irgendwie doch mehr als Vorband gesehen, was ein bisschen schade ist, weil sie viel mehr verdient haben. Aber so richtig wollten sich die Leute noch nicht ...

Beginner 24.11.2003

Nicht so richtig derbe

Beginner Hey Folks. Donnerstag, 20. November 2003. Zum einen der 77. Geburtstag von meinem Opa und ausserdem war ich an dem Tag beim Beginner Konzert hier in Erlangen. Statt gefunden hats im E-Werk, was eine ziemlich großartige Location für Konzerte dieser Art ist, da es groß genug ist, um schon nicht mehr als Jugendclub durchzugehen, aber eben trotzdem so klein, dass man der Band „sehr nahe kommt“ und von überall gut sehen kann. Wir kamen ca. 90 Minuten vor offiziellem Anfang und damit nur ne halbe Stunde vor Einlass und trotzdem war erst ein Häufchen von Fans da. Wir standen also schon vor dem Einlass gut vorne mit dabei und obwohl wir nach dem Einlass erst noch ganz gemütlich unsere Sachen an der Garderobe abgegeben haben, bekamen wir trotzdem ganz vorne einen Platz, direkt vor der Bühne in der zweiten Reihe. Das war schon mal absolut geil, da man damit wirklich ganz ganz vorne mit dabei war, der Sicherheitsgraben ist nicht der Rede wert gewesen und es ist schon was besonderes, so direkt vor dem Künstler zu stehen. Aber auch wenn man noch ein wenig später kam, hatte man gute Chancen auf gute Sicht, da im E-Werk rund um den Raum noch so eine Art Balkon ist, dass man da also auch noch schön erhöht auf die Bühne runterschauen kann und im hinten Teil des Raumes sind so eine Art Sitztreppen, also auch von ganz hinten kann man noch alles sehen. Vielleicht ist das HipHopper-Mentalität, aber mit Pünktlichkeit haben sie es mal eben nicht so genau genommen, schon der ...

Lexmark Z 25 Color Jetprinter 13.11.2003

Keine Freunde? Lexmark hilft.

Lexmark Z 25 Color Jetprinter Hey Folks. Also wenn du keine Freunde hast und langsam durchschaust, dass Selbstgespräche es auch nicht bringen und du gerne mal jemanden hättest, der MIT dir redet, kannst du dir diesen Drucker anschaffen. Da erzählst dir eine nette Frauenstimme dann zum Beispiel so interessante Sachen wie dass der Druckvorgang gestartet ist. Man kann das allerdings auch ausstellen. Hab ich als so ziemlich erstes gemacht. Hab nämlich genug Freunde. ;o) Okay, es geht um einen Drucker. Um einen, den scheinbar im Moment ziemlich viele Leute haben. Vielleicht, weil’s immer mehr Menschen ohne Freunde gibt, vielleicht aber auch nur, weil der enorm billig ist. Kostet nur so um die € 30. Tolle Sache. Nicht so toll daran ist, dass man in Zukunft aber enorm viel Geld dafür hinlegen muss, die Patronen, die man ja irgendwann doch nachkaufen muss, kosten mal eben fast genauso viel wie der ganze Drucker. Also kann man sich im Prinzip auch jedes Mal einen neuen Drucker kaufen, wenn die Patronen alle sind. Ungefähr so wie bei Promis, die sich ein neues Auto kaufen wenn der Tank alle ist. Schade nur, dass mir das irgendwann bei meinem negativen Kontostand auffallen würde, wenn ich mir ständig neue Autos beziehungsweise neue Drucker kaufe. Also hat man die Wahl, ob man einen teuren Drucker kaufen mit halbteuren neuen Patronen oder so einen schönen billigen Drucker wie diesen hier und hofft, möglichst selten leere Patronen zu haben und dafür dann aber richtig zu blechen. Oder man kümmert ...

Far Side Just Plain Stupid! - 2003 Desk Calendar / Gary Larson 02.11.2003

Dumme Sache

Far Side Just Plain Stupid! - 2003 Desk Calendar / Gary Larson Hey Folks. Ich fürchte, egal wie gut und überzeugend dieser Bericht auch wird, er wird nicht viele dazu bewegen, das hier erfahrungsmäßig beschriebene Produkt zu kaufen. Aber ich war gerade auf der Suche nach einem Berichtethema, lies meinen Blick über meinen Schreibtisch streifen, sah meinen Kalender und die Kategorie dazu gabs sogar schon, nur noch keinen Bericht dazu. Also ändere ich das jetzt. Es geht um einen Kalender von 2003, der wohl wirklich nicht mehr groß lohnt, beschrieben zu werden, nicht weil er so schlecht ist, das ganz und gar nicht, sondern weil 2003 ja schon fast vorbei ist. Aber jetzt ein großes ABER: der Kalender der Far-Side-Bewegung für das Jahr 2004 ist eigentlich genauso aufgebaut wie dieser und deswegen kann getrost alles auf andere Jahre übertragen werden. Erstmal Pech für alle, die kein Englisch können oder es nicht mögen: diese Kalender sind entweder direkt aus den USA oder woher auch immer importiert, oder sie werden extra aus die englischsprachigen Welt begrenzt. Jedenfalls ist er ganz auf Englisch. Natürlich können ihn sich auch alle Nichtenglischsprachler kaufen, aber der Lacheffekt dürfte nicht ganz so hoch sein, wenn man die Witze nicht versteht. Vielleicht kennen einige die Cartoons von Gary Larson aus der Serie The Far Side, mir wurde berichtet, dass die eigentlich ganz berühmt sein sollen und wohl auch ab und zu in verschiedenen Zeitungen abgedruckt sind, ich jedenfalls kannte sie bis dato nicht.Aber ich wollte damit sagen, er ...

Fugitives and Refugees: A Walk in Portland, Oregon / Chuck Palahniuk 25.10.2003

Who Cares...

Fugitives and Refugees: A Walk in Portland, Oregon / Chuck Palahniuk Hey Folks. Also es gibt Dinge, die nur wenige Leute interessiert. Und es gibt geniale Schriftsteller, wunderschöne Traumstädte und eine großartige Sprache. Und wenn das nach meinen persönlichen Richtlinien zusammenkommt, ist das natürlich für mich perfekt, aber für andere eben weniger. Okay, da wäre also der geniale Schriftsteller Chuck Palahniuk. Der könnte eigentlich einigen noch ein Begriff sein, er hat namlich auch noch Fight Club geschrieben. Und jetzt für die Kids, für die die Welt immer ganz bunt sein muss und schnell geschnitten und am besten das Leben aussieht wie es uns bei VIVA vorgeführt wird: nicht nur der Film ist richtig gut, man kann das tatsächlich auch lesen und das Buch ist noch krasser als der Film und enorm lesenswert. Aber darum solls hier ja nicht gehen, hier wird eben ein Nachfolgewerk euch hoffentlich näher gebracht. Die Sprache ist auch noch relativ allgemeingültig – das Buch gibt’s bisher nur auf Englisch. Oder vielleicht auch in anderen Sprachen, jedenfalls auf Deutsch (noch) nicht. So und dann kommt die Hauptsache, warum dieses Buch nicht auf der Spiegel-Bestseller-Liste erscheinen wird: der Intressiertenkreis dürfte enorm eingeschränkt sein. Denn in der Grundidee geht es die für mich schönste Stadt der Welt (so far, die ich bisher kennenlernen durfte): um Portland, Oregon. Der Untertitel verrät es ja schon – „A Walk in Portland, Oregon“ – ein Spaziergang in Portland, OR. Jedoch ist es kein ...

Seeed 15.10.2003

Kids, you've got nooooo idea.

Seeed Hey Folks. Ich bin gerade umgezogen. Von der Großstadt, von DER Stadt überhaupt, von der vielleicht schönsten, auf jeden Fall kultigsten Stadt Deutschlands - BERLIN! – nach ... Bayern. Viele haben mich gefragt wieso man so was machen, zwischenzeitlich war ich eine von denen, die mich das am öftesten gefragt haben, na ja, aber man kann hier was schickes studieren und Erlangen ist ja nicht tiefstes Bayern und genießt als Unistadt ja vielleicht auch einen ganz guten Ruf und inzwischen sehe ich ein, es ist auch ganz hip. Aber vielleicht nicht ganz so hip wie Berlin. Und deswegen wollte ich mir den Einstieg hier ein bisschen verschönern und mir BERLIN in meine neue Heimat auf Zeit holen. Also im Prinzip hab ich nicht viel geholt, sondern hab viel mehr das Berlin, das zufällig nach Erlangen kam und was ich noch viel zufälliger mitbekommen hab, hier genossen. Ja also kurz: Seeed (=Berlin!) waren am 06.10.03 in Erlangen und ich war zwar am 5. schon hier, hab aber am 6. erst mein Zimmer hier bezogen und hatte damit meinen ersten offiziellen Tag hier auch erst am 6. und hab mir dann gedacht: Seeed und ich in der gleichen Stadt, feiern wir doch zusammen. ;o) Naja vielleicht noch kurz – ein Konzertbericht. Also eigentlich nur mein ganz persönlicher Bericht, wie ich das Konzert erlebt hab? Okay, gerne. Also erwartet keine „Produktinformation“. ;o) Morgens erst mal ein Schocker, in den Erlanger Nachrichten stand in einer kleiner unauffälligen Meldung, ...

Meine Freundin, der Guru und ich / William Sutcliffe 09.07.2003

Instead of giving them money - give them a hug.

Meine Freundin, der Guru und ich / William Sutcliffe Hey Folks. Beim Lesen dieses Buches stellt ich mir mal wieder die Frage „Was will der Autor uns damit eigentlich sagen?“, weil so ganz klar ist die Message von diesem Buch mir nicht. Aber scheinbar ist es mal wieder eine dieser Lektüren, die keine „Moral dieser Geschicht’“ brauchen. Denn der eventuell doch fehlende Inhalt, der für den Spannungsbogen benötigt wäre, oder der das Existieren dieses Buches berechtigen würde, tut dem Spaß beim Lesen überhaupt keinen Abbruch. Ausserdem liebe ich Bücher sowieso, die nicht nur wegen der erzählten Geschichte so lesenswert sind, sondern wo der reine Leseprozess für die Unterhaltung sorgt. Beim Schleichen durch Bücherläden fiel mir das Buch immer wieder in die Hände, da ich es oft in der Originalsprachenecke gesehen habe und der Originaltitel „Are you experienced“ ja doch verschiedenste Assoziation wecken kann. Das Cover hat mich dann aber doch immer wieder abgeschreckt, es sieht aus wie ein typisches Mädchen-Teeny-Buch und das kann ja nichts gutes heißen. Wenn man sich dann aber doch mal den Klappentext durchliest, merkt man, dass man sich mächtig getäuscht hat. Denn Sätze wie „Liz reist nach Indien, um sich selbst zu finden, Dave reist nach Indien um Liz ins Bett zu kriegen“ klingt dann doch nicht nach Mädchen-Roman. Und so hab ich es doch gekauft. Nicht in der Erwartung einer irgendwie mit Sex in Verbindung zu bringenden Bettlektüre, auch wenn Titel und eine Anspielung ...

Rosa- Luxemburg- Oberschule (Berlin) 03.06.2003

This is it, then.

Rosa- Luxemburg- Oberschule (Berlin) Hey Folks. Heute zur Feier des Tages: Mein allerletzter Schultag. Also inoffiziell. Da kommt ja noch die mündliche Prüfung und Abizeugnisvergabe und alles, aber der offiziell letzte Schultag ist am Freitag mit dem Abistreich, Unterricht ist jetzt keiner mehr. Yehaa. That’s it. Never again. School’s out, forever. Hat ja auch lange genug gedauert und irgendwann reichts dann mal wirklich. Und da ich das eben irgendwie zelebrieren möchte (als wenn wir nicht sowieso in der Schule so richtig feiern *g*) kommt jetzt der Bericht zu meiner wunderbaren Schule. Ich denke, gerade in einer Stadt wie Berlin lebt eine Schule ziemlich von ihrem Ruf, da das Image der Schule weit bekannt ist und nachfolgende Schülergenerationen sich danach auch Schulen aussuchen. Und ich denke, meine Schule kann auf diesen Ruf recht stolz sein, da sie schon sehr anerkannt ist und von einigen fast als Eliteschule angesehen wird. Was wohl ziemlich eingebildet und überheblich klingt, und vielleicht lässt es sich besser ausdrücken, wenn man sagt, dass man froh sein kann, wenn man auf der Schule sein kann, so sie im Vergleich zu anderen Schulen definitiv sehr gut bei wegkommt und soweit Schule Spaß machen kann, tut sie es hier, da die Atmosphäre eine sehr sehr angenehme ist. Man kann bei diesem Gymnasium vielleicht schon von Nomen est Omen sprechen. Vor der Wende hieß sie Wilhelm-Pieck-Oberschule, mit der Wende wurden ja sämtlichen Schulen der Name aberkannt und sie wurden durch Nummern ...

Der Traumzauberbaum - Reinhard Lakomy 19.05.2003

Eine Dicke Regenwolke Kommt Übers Meer

Der Traumzauberbaum - Reinhard Lakomy Hey Folks. „Gar nicht so weit hinter der Stadt, über die kleine Brücke, am anderen Ufer des Flüsschen, dort beginnt ein großer, großer Wald. Und wo der Wald sieben Tage tief ist, leuchtet es geheimnisvoll: Das bin ich. Ich bin der Traumzauberbaum. Mich sieht ein Kind nur im Traum. Wachse im Traumzauberwald. Bin 1ooo Jahre schon alt. Hab viele Blätter, so fein. Ein Blatt gehört die allein. In jedem Blatt steckt ein Traum. Ich bin der Traumzauberbaum.“ Es geht also um Realitätsferne und Märchenhaftes und Traumhaftes und Schönes... (Vorgeblubber und Einstimmung) Wenn man im Osten der Republik rumläuft und irgendein Lied vom Traumzauberbaum vor sich hin singt, kann man sicher sein, dass man sofort von irgendwo mir „ohhhh – der Traumzauberbaum!!!“ angesprochen wird und die Leute mit einem in Nostalgie versinken und garantiert noch alle Texte aus den Tiefen ihrer Kindheitserinnerungen hervorrufen können. Zumindest meine Generation und ein bisschen älter kann sich noch bestens an diese schönen Momente das versunkenen Märchenlauschens erinnern. Und irgendwie spukt der Traumzauberbaum gerade durch meine Abschlussklasse, weil wir irgendwie darauf kamen und jetzt werden laufend Kassetten, Vinylscheiben, aber auch CDs mit Hörspielen dieser Art ausgetauscht, Noten und Traumzauberbaumliederbücher herumgereicht und mit abwesendem Blick eine kleine Melodie gesummt... Und wir haben auch eine Theorie, warum wir auf einmal wieder so begeistert davon ...

1984 (Film) 09.05.2003

Medieneinsatz 15 Punkte

1984 (Film) Hey Folks. Irgendwann am Ende einer Schullaufbahn der inzwischen extrem unmotivierten Schüler haben Lehrer auch nicht mehr wirklich Lust, noch schnell in den letzten Tagen den Schülern alle Weisheit der Welt mit auf den Weg zu geben, da man aber die Schulstunden noch füllen muss, werden Referate aufgedrückt. So durfte ich sowohl in meinem Englisch-, als auch Deutsch-Leistungskurs mich mal ausführlichst mit George Orwells 1984 beschäftigen und da ich einen der beiden Vorträge heute abgeschlossen habe, kommt jetzt der Bericht zum passenden Film dazu. Story und deren Umsetzung Es ist ja nun die Verfilmung des Buches `1984’ und mit einem Referat darüber kann man – nach eigenen Erfahrungen rund 200 Minuten füllen, deswegen hier nur eine ganz kurze Kurzversion. Es herrscht eine totalitäre Herrschaft, ein reiner Überwachungsstaat, in dem mit brutalsten Methoden, Manipulation, Unterdrückung und Demütigung die Macht erhalten bleibt. Zweifler am System werden durch Folter, Gewalt, Hunger in Gefängnissen einer Gehirnwäsche unterzogen, so dass auch sie nach ihrer Entlassung an das herrschende System glauben und zu eigenen Gedanken nicht mehr fähig sind. Diese Aspekte werden bewiesen am Protagonisten Winston Smith, und in Teilen auch seiner Freundin Julia, der in seinem kleinen persönlichen Rahmen eine Revolution versucht und sie mit seiner Identität bezahlt. Ein bisschen mehr Story Für uns vollkommen alltägliche Dinge gehören in der Welt von 1984 in die ...

Der Muthase. Gute Zeiten schlechte Zeiten. / Gaby Scholz 24.04.2003

Das sind eher schlechte Zeiten.

Der Muthase. Gute Zeiten schlechte Zeiten. / Gaby Scholz Hey Folks. Grüße gehen an den Bücherfrühling! Dumme Umstände verhalfen mir mal wieder zu einem dummen Buch... Ich war im Bertelsmann-Club, musste also bis vor kurzem regelmäßig Bücher bestellen, hatte mir aber schon alle Bücher gekauft, die ich haben wollte und musste also mit irgendwas anderem mein Geld rausschmeißen. Also nahm ich dieses Buch und dachte, ich könne es einer Freundin, als Witz irgendwann mal schenken, da sie ganz gerne GZSZ guckt. Aber sicherheitshalber hab ich es auch bei amazon reingestellt und da hat sich jetzt ein Käufer gefunden, also muss ich noch schnell den Bericht drüber schreiben... GZSZeiten Da fing plötzlich Elisabeth an, ein Buch zu malen, für ihre kleine Enkelin in Australien. Da wurde es ab und zu gezeigt, wie sie daran malt, noch öfter aber drüber geredet – so kann man also heute merchandise-Produkte bestens vermarkten... Die Story des Buches ist eigentlich recht einfach – da ist Familie Hase, die hat viele Kinder und eines davon ist der Benny und der hat immer Angst. Dann gerät er in eine gefährliche Situation und rettet sich daraus irgendwie selber und trifft danach auf einen Maulwurf. Der erzählt ihm, dass das doch aber eine ganz mutige Sache war. Als der Maulwurf Benny dann nach Hause bringen will, gerät der Maulwurf jedoch in Gefahr und Benny rettet ihn auch hier. Und jetzt stellen alle fest, dass Benny eigentlich doch total mutig ist und ein Held und alles und ab jetzt ist er der Muthase. NUR: Also ich würde ...
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