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Geschriebene Berichte

seit 17.12.2002

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Einweihung / Elisabeth Haich 13.04.2003

Esoterik im Alten Ägypten

Einweihung / Elisabeth Haich „Ein Buch, das Grenzen sprengt und Türen öffnet. Für Generationen von Lesern das Einstiegswerk für Esoterik, Mystik und Bewusstseinserweiterung. Der esoterische Kultroman der neunziger Jahre.“ Hält der biographische Roman, was der Verlag verspricht? Ich jedenfalls hatte das Buch noch nie in einer Buchhandlung entdeckt, auch in keiner esoterischen. Eine Freundin hat es mir gegeben und neugierig stürzte ich mich darauf. Ich fing an und wollte gar nicht mehr aufhören, denn das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Elisabeth Haich beschreibt die spirituellen Erlebnisse ihrer Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit, bis sie zurückblickt in ein vergangenes Leben, das sie als Tochter und dann Frau des damaligen Pharao in Ägypten verbracht hat. Ihr innigster Wunsch war die Einweihung und als sie drei Mal darum bat, wurde sie ihr gewährt. Aber sie wurde auch gewarnt, dass sie noch nicht die nötige Reife hätte und dass sie ganz tief abstürzen könne. Sie ließ sich jedoch nicht beirren und bereitete sich fortan im Tempel auf die Einweihung vor. Der Hohepriester Ptahotep unterrichtet sie in allen Einzelheiten über das ägyptische esoterische Weltbild, das dem Leser die okkulten Gesetze des Universums, des Schicksals und der menschlichen Seele vermittelt. In der Einweihung selbst sieht die Erzählerin ihr eigenes Leben von heute voraus, in dem sie viele befreundete Seelen wiedertrifft, die sie in Ägypten umgaben. Als fertige Priesterin verliebt sie sich in ...

Gesundheit für Körper und Seele / Louise Hay 13.04.2003

Wege aus der Krankheit

Gesundheit für Körper und Seele / Louise Hay Louise Hay vertieft in diesem Buch, was sie in „Heile Deinen Körper“ begonnen hat. Sie beschreibt den Weg zu einem gesunden Leben und die Verhaltensmuster, die Krankheiten verursachen. Das Buch ist wie eine Sitzung aufgebaut. Am Anfang stehen die Fragen, wo das Problem liegt und woher es kommt. Es folgen Möglichkeiten der Veränderung, die Beschreibung von Widerständen dagegen und wie die Leserin/der Leser die neuen Gedanken umsetzen und damit erfolgreich sein kann. Es finden sich eine Fülle von Affirmationen (positive Aussagen) und Übungen, die Schritt für Schritt – über die Vergebung – zu Eigenliebe anleiten, die Grundvoraussetzung für Heilung ist. Zu vielen, aber jedoch nicht allen Krankheiten hat Louise Hay wahrscheinliche Gründe und ein neues Gedankenmuster aufgelistet. Ein Kapitel über die Lebensgeschichte der Autorin runden den Band ab. Was einem normal im Laufe der Zeit als esoterische Lebensweisheiten über den Weg läuft, hat Louise Hay hier zusammengefasst. Es kann sicher vielen Leserinnen und Lesern im Zustand aktiver Krankheit helfen, ähnlich wie „Krankheit als Weg“ von Thorwald Dethlefsen und Ruediger Dahlke.

Osho Zen Tarot / Ma Deva Padma 15.03.2003

Einstieg in die Innenwelt

Osho Zen Tarot / Ma Deva Padma Das „Osho Zen Tarot“ ist ein wahres Juwel und entwickelt sich schnell als Begleiter einer jeden Suchenden auf ihrem spirituellen Weg. Die 79 Karten sind aufgeteilt in die großen und kleinen Arkanen. Die 22 Karten des großen Arkanums beschreiben die vollständige Geschichte der spirituellen Reise des Menschen. Anders als das traditionelle Tarot, das zu Voraussagen genutzt wird, bietet das Zen Tarot Einblick in unseren augenblicklichen Bewusstseinszustand. Bis auf die Meisterkarte, die in diesem Spiel einzigartig ist, haben die Karten alle ihre Entsprechung im herkömmlichen Tarot. Die farbigen Bilder von Ma Deva Padma sind wunderschön und sprechen für sich. Durch eingehende Betrachtung wird die Botschaft der Karte klar vor Augen geführt. Eine zweiseitige Erläuterung mit wertvollen Hinweisen zu jeder Karte erhält die Leserin/der Leser im Begleitbuch, das auch die Anleitung zum Spiel und verschiedene Legesysteme erläutert. Neben ausführlichen Befragungen wie zum Beispiel das keltische Kreuz gibt es auch ein Schnellverfahren für Beziehungen mit vier Karten und ein Blitzverfahren mit dem Ziehen einer einzigen Karte, um eine Situation besser zu verstehen oder als Tagesmeditation. Das Ziehen einer Tageskarte ist besonders beliebt bei jenen, die mit dem Osho Zen Tarot arbeiten, denn sie weist darauf hin, was es an einem Tag zu lernen gibt: entweder die Bewusstmachung einer im spirituellen Sinne negativen Verhaltensweise wie Kampf oder Intellekt, die in unserer Gesellschaft ...

Vom richtigen Zeitpunkt an / Johanna Paungger, Thomas Poppe 11.03.2003

Altes Wissen um den Mond

Vom richtigen Zeitpunkt an / Johanna Paungger, Thomas Poppe „Vom richtigen Zeitpunkt“ ist ein Lehrbuch, das den Einfluss des Mondes auf Mensch, Tier und Pflanze in Einzelheiten beschreibt. Johanna Paungger ist mit dem Wissen über diesen Einfluss in Tirol aufgewachsen und hat niedergeschrieben, was ihr Großvater ihr mündlich vermittelte. Es handelt sich um altes Wissen, das über Jahrhunderte weitererzählt, ausprobiert und angewendet wurde und das gerade in der heutigen Zeit für uns von großem Wert sein kann, um wieder in Einklang mit der Natur zu leben. Eingegangen wird auf die verschiedenen Impulse des Mondes zwischen Neumond, zunehmendem Mond, Vollmond und abnehmendem Mond, dem Mond im Tierkreis und auf- und absteigendem Mond. „Der zunehmende Mond führt zu, atmet ein, baut auf, speichert Energie, sammelt Kraft, lädt ein zur Schonung und Erholung. Der abnehmende Mond spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, lädt ein zu Aktivität und Energieverausgabung.“ Ein Kapitel ist dem gesunden Leben, gesund werden und gesund bleiben in Harmonie mit den Mondrhythmen gewidmet, eines den Mondrhythmen in Garten und Natur, ein weiteres handelt vom rechten Zeitpunkt in Land- und Forstwirtschaft und schließlich folgen Tipps für den Einsatz des Mondes als Helfer in Haushalt und Alltag. So erfährt die Leserin, wann sie säen, pflanzen, düngen, ernten und Schädlingsbekämpfung betreiben soll, welche Pflanzen sich zusammen vertragen, wann sie welche Kräuter für ihre Gesundheit sammeln soll, wann Operationen durchgeführt werden sollen und ...

Auf dem Jakobsweg / Paulo Coelho 11.03.2003

Einblick in eine Pilgerreise

Auf dem Jakobsweg / Paulo Coelho „Auf dem Jakobsweg“ ist das erste Buch des brasilianischen Bestsellerautors. Er beschreibt darin seine Pilgerreise auf dem traditionellen Jakobsweg im Norden Spaniens, auf dem er unterwegs ist, um sein Schwert vom katholischen Orden namens ‚Tradition’ zu finden, das ihm vorher verweigert worden war. Sein Begleiter und Führer auf dem Weg ist Petrus, ein Italiener, der den Weg selbst schon gegangen war. In ihm sieht Paulo Coelho Don Juan von Carlos Castaneda. Von Petrus erhält er nach und nach die Praktiken der R.A.M. in Form von Unterweisungen: Exerzitium des Samenkorns, der Langsamkeit, des Schmerzes, des Boten, des Wassers, des Lebendig-Begraben-Werdens, der Schatten, des Hörens und des Tanzes sowie der Atem der R.A.M. und das Ritual der blauen Kugel. Höchstes Ziel sei die Liebe in ihrer höchsten Form Agape. Unterwegs muss Coelho herausfordende Prüfungen mit einem Dämon bestehen, der sich in einem Hund verkörpert hat. Das Buch ist spannend geschrieben und auf jeden Fall eine interessante Lektüre, auch wenn die Leserin/der Leser nicht vorhat, den Jakobsweg selbst zu gehen. Die Exerzitien sind wie Meditationen, die alleine nachgemacht werden können. Besonders schön ist das Ritual der blauen Kugel, in dem die gesamte Erde in blaues Licht gelegt wird.

Jaipur 03.01.2003

Jaipur - Tor nach Rajasthan

Jaipur Nach Jaipur kam ich schon zwei Mal in meinem Leben und in den fünf Jahren, die dazwischen lagen hat sich absolut nichts verändert. Nur ich hatte mich ein wenig verändert und reiste diesmal nicht auf eigene Faust, sondern in Form einer in New Delhi gebuchten Rundreise durch das Goldene Dreieck, wie es die Inder bezeichnen, zwischen Delhi, Agra (Taj Mahal) und Jaipur. Das erste Mal, als ich da war, hatte ich einen Rikschaunfall. Ich flog plötzlich inmitten einer der vielen lebhaften Straßen in hohem Bogen aus der Rikscha und landete mit dem Rücken auf dem Asphalt. Ein Verkäufer zog mich in sein Geschäft und versuchte, mich auf einen Stuhl zu setzen, ich legte mich jedoch gleich wieder hin, so benommen war ich. Mit schmerzendem Steißbein lief ich langsam zu meinem Guesthouse und musste mich erstmal zwei Tage erholen. Der Rikschafahrer war gleich nach dem Unfall verschwunden... Das zweite Mal nahm ich dann auch ein besseres Hotel: einen alten Fürstenpalast außerhalb der Stadtmauer. Hier fühlten wir uns wie kleine Maharajas in den wunderschön eingerichteten Räumen und auch das Essen am Buffet war köstlich. Abends gab es verschiedene Darbietungen: ein Puppenspielerduo mit typischen Figuren aus Rajasthan, die wir ihnen auch abkauften, so sehr wie sie uns amüsiert und berührt haben. Einen anderen Abend führte eine Tanzgruppe verschiedene indische Tänze vor. Um in die Stadt zu gelangen, muss man zuerst eines der sieben Tore der Stadtmauer durchschreiten. Die Stadtmauer ist ...

Sumatra 02.01.2003

Als Backpackerin auf Sumatra

Sumatra Sumatra ist die fünftgrößte Insel der Erde und weniger touristisch als seine Nachbarn Java oder Bali. Man trifft hier vor allem Holländer, die die Insel auf den Spuren der Kolonisatoren verfolgen. Highlight in Sumatra ist das Rehabilitationszentrum für Orang Utans, die in der Zivilisation aufgewachsen sind und sich nun wieder an den Urwald gewöhnen sollen. Bukit Lawang erreicht man in drei Stunden mit dem Bus von Medan aus und zwei Mal am Tag kann man die zur Fütterung kommenden Orang Utans bestaunen. Außerdem werden von dort aus Dschungelwanderungen zwischen einem und mehreren Tagen angeboten. Obwohl ich schon andere Dschungelwanderungen gemacht habe, war dieser Ein-Tages-Trip durch den Gunung Leuser Nationalpark doch ein unvergessliches Ereignis. Zum einen wegen der schönen Ausblicke von den Bergen aus, zum anderen durch die vielen Affen, die sich über die Baumgipfel bis in unsere Nähe hangelten, wo wir an einem Fluss rasteten. Auf dem Fluss Bohorok, der durch Bukit Lawang fließt, konnte man sich auf einem Schlauch lange treiben lassen. Von Bukit Lawang aus fuhr ich mit einem Amerikaner, den ich kennengelernt hatte, nach Berastagi, wo wir mit einer indonesichen Führerin den niedrigeren der beiden Vulkane bestiegen. Sie lief in Badelatschen, während wir unsere stabilen Trekking-Schuhe anhatten. Als wir von den Reisfeldern in den Dschungel kamen, bat sie mich um eine Zigarette. Sie nahm ein Stöckchen, spaltete es, steckte meine Zigarette hinein, zündete sie an und ...

Yogyakarta 30.12.2002

Liebes Yogya

Yogyakarta Yogyakarta - oder kurz Yogya - ist die kulturelle Hauptstadt von Java, der am dichtesten besiedelten Insel von Indonesien und unbedingt einen Besuch wert. Von Bali aus werden sogar Tages- oder Zweitagestouren hierhin angeboten. Eingemietet hatte ich mich in einem tollen günstigen Hotel mit Swimming-Pool, Restaurant und Garten im Zentrum der Stadt. Von dort aus zog ich los, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. An erster Stelle stand der wunderschöne Sultanpalast, in dem gerade ein indonesischer Tanz aufgeführt wurde. Abends gab es dann eine Aufführung des Ramayana Ballets, das Szenen aus dem großen Ramayana-Epos in goldenen Kostümen auf der Bühne darstellte. Durch die Strassen schlendernd, fand ich auch eine kleine Darbietung eines Schattenspieles, bei dem man hinter die Kulissen schauen konnte, wie die Figuren von Hand bewegt werden und das Gamelan-Orchester dazu spielte. In den Geschäften werden viele Schattenspielfiguren als Souvenir verkauft. Ich fand einen Laden, in dem es antike Figuren für einen angemessenen Preis gab und nahm gleich vier Stück davon mit, die heute noch mein Zimmer schmücken. Die Hälfte der Figuren repräsentieren die guten, die andere Hälfte die bösen Mächte. An einzelnen Strassenständen konnte man beobachten, wie gebatikt wird und die fertigen Produkte erstehen. Etwas außerhalb liegt das Örtchen Kota Gede, in dem verschiedene Silbermanufakturen zu besuchen sind. Wenn man größer Einkaufen will, so sollte man alleine mit dem Bus hinfahren, ...

Bali 30.12.2002

Viel Kultur, saftige Reispaddies und Strände

Bali Nach Bali kam ich als Höhepunkt meiner fünfwöchigen Indonesien-Reise. Ich war damals nach Kuala Lumpur geflogen und von dort aus weiter nach Sumatra gefahren, durch Sumatra hindurch gereist und nach Yogyakarta geflogen, um von dort aus nach Denpasar zu fliegen. Eigentlich hatte ich vor, um Kuta einen großen Bogen zu machen, denn ich halte mich nicht gerne in Orten des Massentourismus auf. Es kam jedoch so, dass ich abends in Denpasar ankam und es zu spät gewesen wäre, nach Ubud zu fahren, so dass ich doch in Kuta Station machte. Ich gönnte mir ein schönes Hotel für DM 30,- die Nacht und schlenderte den langen Sandstrand entlang. Ich entdeckte ein paar tolle Kleiderstände und kaufte groß ein, um die Klamotten später in Brasilien zu verkaufen, wo ich derzeit wohnte. Es waren die typischen Bali-Batik-Drucke, die mich anzogen. Sie hatten wunderschöne Farben und waren zudem sehr billig. Man konnte sich auch etwas nähen lassen, wenn man wollte. Ich fuhr dann weiter mit dem Bus nach Ubud. Ubud ist eine alte Königsstadt und heute das Kultur- und Kunstzentrum Balis geworden, weil sich hier viele Künstler angesiedelt haben. Ich zog in eine nette günstige Pension, bis ich zwei Tage später eine Engländerin kennenlernte, die in einem Bungalow am Rande der Ricepaddies wohnte. Der Bungalow neben ihr wäre frei. Ich fragte, ob ich einziehen könne und es war gar kein Problem, so dass ich zu ihr zog. Wir waren nur zu zweit in diesen beiden Bambusbungalows und trafen uns immer draußen auf ...

Travel Overland 26.12.2002

Freude über einen günstigen Flug

Travel Overland Ich buchte meine Flüge eigentlich immer bei l’tur, aber diesmal verglich ich die Preise für einen Flug von München nach Sao Paulo bei den Reiseveranstaltern am Franz-Josef-Strauss-Flughafen, weil ich gerade dort war und fand als billigsten Anbieter Travel Overland mit einem Hin- und Rückflug für 513,- Euro. Ich musste einen Moment am Schalter warten, da drei andere Kunden vor mir waren, dann kam ich jedoch dran. Ich fragte nach der Fluglinie. Eigentlich wollte ich nämlich einen ganz bestimmten Flug nehmen, mit Lufthansa/Varig, in dem Freunde von mir zurückflogen. „Das wäre lustiger“, dachte ich. Der Flug für 513,- Euro war mit British Airways mit Stop in London. Beim Hinflug soundso viel und beim Rückflug soundso viele Stunden Aufenthalt. Das war natürlich länger als mit der Lufthansa über Frankfurt (die Direktflüge München – Sao Paulo, die es einmal gab, sind eingestellt worden), aber für die über 150,00 Euro, die mich der Lufthansa-Flug mehr gekostet hätte, lohnte sich der Abstecher. Ich ließ mir dann von dem Angestellten die Telefonnummern von Travel Overland geben und rief eine Filiale an. Den Flug gab es zu den gewünschten Daten, es war alles kein Problem. Zahlen konnte ich per Lastschrifteinzug, das Ticket würde ich zugeschickt bekommen. Es kam. Ich flog ab und kam pünktlich in Sao Paulo an. Es kam dann so, dass ich nach zwei Wochen überlegte, doch nicht heimfliegen zu wollen, sondern noch zwei weitere Wochen in Brasilien zu ...

Yogi Tee Classic 25.12.2002

Yogi-Tee ohne Ende

Yogi Tee Classic Ich schlenderte über die Münchner Esoterik-Messe, als mir ein kunterbunter Stand ins Auge fiel. Hier gab es süße und saure Schnitten, kleine Portionen an warmem indischen Essen, Energiebällchen und Yogi-Tee. Es war der Stand von Anhängern der Hare Krishna-Bewegung. Ich hatte von Yogi-Tee schon hier und da gehört, ihn aber noch nie getrunken. Eine blonde Frau in orangenem Rock und weißer Blümchenbluse stand neben diversen Thermoskannen und schenkte den Yogi-Tee den Besuchern ein. Ein kleiner Becher davon mit Milch und Honig kostete 1,- Euro. Ich nahm einen. Er schmeckte anders als alles, was ich bisher getrunken hatte. Würzig, wild und exotisch. Ich trank ihn in zwei Zügen aus und bestellte mir glücklich und zufrieden einen weiteren Becher. Ein paar Wochen später fand ich im Küchenregal meines Mitbewohners eine kleine Packung Yogi-Tee. Man solle ihn bei geschlossenem Deckel 25 Minuten kochen, las ich auf der Verpackung. Pro Liter Wasser nehme man einen gehäuften Teelöffel des Tees. Ich probierte ihn aus und da er mir so gut schmeckte wie beim ersten Mal, kaufte ich mir gleich eine Großpackung mit 250 g im Bio-Laden. Er kostete 7,99 Euro. Der Yogi-Tee stammt aus dem Ayurveda, der 5000 Jahre alten indischen „Lehre vom Leben“. Er wirkt anregend und spendet Power, obwohl er kein Koffein enthält. Zusammengesetzt ist er aus den Gewürzen Zimt, Kardamon, Ingwer, Nelken und schwarzem Pfeffer, die alle zerkleinert wurden. Es gibt ihn auch in Teebeuteln, die ...

Yerba Mate 25.12.2002

Biologischer Mate-Tee

Yerba Mate Das erste Mal lernte ich Mate-Tee kennen, als ich zu Besuch bei meinem amerikanischen Freund in Sao Paulo war. Er wohnte bei Leuten aus dem Süden Brasiliens. Sie waren sogenannte Gaúchos. Das Pärchen saß an einem großen runden Tisch und jeder hatte vor sich eine braune Kalabasse, die auf einem dünnen Metallständer thronte. Kleine Dampfwolken stiegen aus ihnen empor und ich schaute neugierig, was in den Kalabassen war und was für ein metallener Trinkhalm herausragte. Es waren kleine grüne Blätter. „Probier mal“, meinte Joao und schob mir die Kalabasse hinüber. Ich zog an dem Trinkhalm und verbrannte mir den Mund, so heiß war das Getränk. „Autsch“. Ich verzog die Miene. „Das passiert jedem beim ersten Mal“, meinte Anna und grinste. Ich zog noch einmal, diesmal langsamer und vorsichtiger. Es war heiß, aber schmeckte interessant. Irgendwie rauchig. Ich mochte den Geschmack. Jahre später war ich mit meinem damaligen Mann unterwegs von Sao Paulo Richtung Süden. Wir kamen bis nach Buenos Aires und auf dem Weg im Süden Brasiliens vorbei. Dort standen an allen Tankstellen die Mate-Kalabassen zu Türmen aufgehäuft und wir konnten es nicht lassen, uns mit einem komplett ausgerüsteten Gerät und einem Kilo Mate-Tee auszustatten. In Erinnerung an unsere Reise gedachten wir den Tee dann später zu trinken. Leider kamen wir nie dazu und die dreiteilige Gerätschaft hat sich inzwischen in alle Winde zerstreut. Der Zufall wollte, dass ich ...

Himalaya Kristallsalz 24.12.2002

Himalaya Kristallsalz

Himalaya Kristallsalz Himalaya Kristallsalz ist durch Austrocknung der Urmeere entstanden. Es hat sich vor 220 Millionen Jahren unter enormem Druck entwickelt und in der Erde abgelagert. Es stellt die hochwertigste Form von Natursalz für den Menschen dar. Es setzt sich zusammen aus 84 Elementen und über 200 chemischen Verbindungen. Chemisch hergestelltes Kochsalz hingegen besteht nur aus Natriumchlorid. Für seine Rieselfähigkeit werden Trennmittel wie Calciumcarbonat, Natriumflorit, Magnesiumcarbonat oder Kaliumjodid hinzugesetzt. Durch die Abspaltung bestimmter Elemente und der Hinzugabe von Trennmitteln wird das raffinierte Speisesalz chemisch aggressiv und erzeugt biologischen Schaden beim Menschen. Das Kristallsalz des Himalaya war durch eine geschützte Lage keinen Verunreinigungen ausgesetzt und unterliegt keiner industriellen Bearbeitung. Ein Vergleich mit Meerwasser zeigt, dass unsere Körperflüssigkeiten die gleichen Salze in fast gleichen Mischungsverhältnissen wie das Meerwasser aufweisen. Himalaya-Kristallsalz wird nicht nur zum Kochen, sondern erfolgreich zur Inhalation bei Reizzuständen der oberen Atemwege, Asthma und Bronchitis angewendet, für Mundspülungen und Solebäder sowie als Sole-Trinkkur bei Übersäuerung wegen Stress oder falscher Ernährung, bei Mineralien- und Salzmangel als auch zur Entschlackung. Die Herstellung von Kristallsalz-Sole ist einfach: man nimmt ein Glas, füllt ein paar Brocken des Salzes und Wasser hinein und wartet zwölf Stunden. Der Neuling ...

Annapurna 23.12.2002

Backpackerin im Himalaya

Annapurna Meine Liebe zum Trekking entdeckte ich in Chile, als ich den Vulkan Vila Rica bestieg und die herrliche Aussicht genoss. Jahre später verwirklichte ich meinen Kindheitstraum, einmal den Himalaya zu sehen. Beim Studium der Nepal-Reiseführer stieß ich auf den Annapurna-Trek, der auch für Anfänger geeignet sein sollte, weil er langsam beginnt und sich täglich steigert. Anders als beim Everest-Trek geht es auch nicht ganz so viel auf und ab. Nachdem ich in Katmandu angekommen war, stellte ich mich in die Schlange des Immigration Offices, um meine Trekking-Erlaubnis zu holen. Vor mir stand eine Kanadierin, die eigentlich einen anderen Trek vorhatte zu gehen, die sich dann jedoch spontan entschloss, sich mir anzuschließen. Dies war eine wundersame Fügung, denn alleine sollte man auf keine Fall losziehen, vor allem nicht als Frau. Es gibt die Möglichkeit, sich per Aushang einen Partner zu suchen, aber das blieb mir damit erspart. Jenny war 19 und hatte gerade ein Jahr Weltreise hinter sich, ich war 25. Wie sich herausstellte, waren wir ein gutes Team. Erst ging es mit dem Bus los Richtung Pokhara, dann weiter nach Besisakar, wo der Trek begann. Hier gab es keine Strasse mehr für Autos, sondern es ging nur noch zu Fuss weiter. Die Hähne weckten uns früh morgens auf und wir zogen los. Am Anfang ging es durch grüne Landschaft mit Reisfeldern, dann wurde es jedoch immer karger, je höher wir kamen. In Manang, auf 3800 m Höhe, machten wir einige Tage Station zum ...

Rio de Janeiro im Karneval 23.12.2002

Lots of Samba

Rio de Janeiro im Karneval Eigentlich mochte ich nie den Karneval. Zwei Jahre habe ich mich davor gedrückt, ihn in Rio de Janeiro zu erleben, doch dann war es soweit. Mit ein paar Freunden habe ich mir in einer Jugendherberge an der Copacabana ein Apartment gemietet und dann ging es los. Erstmal mussten noch die Karten für das Sambodrom besorgt werden, die damals schon 220,- DM kosteten und dann die Kostüme an der Peripherie abgeholt werden. Mein Freund Marcelo und ich hatten uns eine liberalere Sambaschule zum Defilieren ausgesucht. Auch das Kostüm kostete einen stolzen Preis, doch einmal im Leben muss man mitmarschiert sein. Und viele Brasilianer sparen das ganze Jahr über, um sich diesen Spaß zu gönnen. Für den Strassenkarnaval am Strand von Ipanema hatten Marcelo und ich uns ausgefallene Kostüme selbst gebastelt. Wir sahen aus, wie ein großes Bonbon, das es überall in Brasilien zu kaufen gibt. Er ging als Frau verkleidet mit Stöckelschuhe und rosa Federboa und ich als Mann im Anzug mit Zylinder. Vor allem Schwule defilieren hier mit besonderer Vorliebe und schauen umgekehrt auch zu. Es wird zu Sambamusik durch die Strassen getanzt, nur langsam geht es um die Häuserblöcke. Erst am frühen Morgen ging es nach Hause. Den nächsten Tag ging es ins berühmte Sambodrom. Der dortige Umzug der Sambaschulen von Rio de Janeiro ist das größte Spektakel der Welt und mit nichts zu vergleichen. Es ist einmalig und wunderschön. Der teure Eintritt zahlt sich in jedem Fall aus. Wir hatten Essen und ...
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