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mozarteum

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Altes Ciao: Technikstümperei. Neues Ciao: haufenweise französischer Spam seit den neuen Herren = FRECHHEIT! ...Klicker unerwünscht! ... BRAVO: Was euch seit 14 Jahren groß machte, habt ihr vertrieben ... ein trauriger mozarteum -

Geschriebene Berichte

seit 27.12.2000

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Dr. Oetker Pizza Diavolo 16.12.2011

Seitensprung

Dr. Oetker Pizza Diavolo Prolog Was lange währt, wird endlich ein Bericht. Hier ist nun nach fast 10 Jahren der letzte Teil meiner Pizza-Trilogie: Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert, aber es ist auch vieles so geblieben wie es war. Paradoxerweise ergeben sich dann doch einige Veränderungen aus der Konstanz: Wie bereits früher beschrieben hatten wir uns durch Zufall getroffen. Im Supermarkt an der Kühltheke. Wir hatten uns angeschaut und es war – zumindest um mich geschehen. So begann unsere Geschichte mit einem „blind date“ im Jahre 2001. Noch oft haben uns danach wieder getroffen und nach einiger Zeit habe ich sie meiner Familie vorgestellt. Meine Kinder waren ganz begeistert und liebten sie auch, doch meine Frau mochte sie nicht – sie entsprach nicht ihrem Geschmack. So blieb sie für viele Jahre mein ganz besonderes Verhältnis: anfangs etwas unterkühlt, aber wohlgeformt und so richtig knusprig … Ihr Vater war der Doktor, der Oetker, und sie hieß „speziale“, genannt „die Ofenfrische“. Ten Years After Wir blieben zusammen, all die Jahre trafen wir uns immer wieder und im Gegensatz zu mir hat sie sich nicht verändert. Immer noch etwas unterkühlt bei der Begrüßung, aber immer noch mit appetitanregenden Rundungen und ganz besonders toll wurde unser Verhältnis, wenn ich sie mit ein paar Leckereien belegen durfte. Aber ich hatte mich verändert: Aus gesundheitlichen Gründen musste ich die Anzahl der Rendez-Vous reduzieren, wenn auch die Begierde blieb. Ihr Geruch – immer ...

Stammtisch Berlin 2009 31.08.2009

Mäuse, Tiger, Bären und tiefe Einblicke

Stammtisch Berlin 2009 Tja, liebe Voyeure, da sitzt ihr nun und harrt wieder darauf unbeschreibliche Fotos von unbeschreibbaren Situationen mit unerhörten Einblicken in das Leben des gemeinen Ciao-Getiers und anderen unbeschreiblichen Produktbeschreiberbezeichnungen zu betrachten. Nun, es wäre einfacher gewesen, einfach mal vorbeizukommen und die Zeit der guten Laune zu genießen, als sich Nachhinein nur virtuell ein Stückchen von dem Spaß zu erahnen, den solch ein Treffen in der Realität bringen kann. Nebeneinander in der U-Bahn zu stehen um hinterher festzustellen, dass man das gleiche Ziel hat ist auch eine Erkenntnis die zeigt, dass Begegnungen mit sympathischen Menschen mehr als eine hilfreiche Erfahrung sind. Man trifft bei solchen Gelegenheiten auf verzauberte Ratten, befallen von Gehirnparasiten, Drachen bei der Arbeit, man kann mit schwarzbärtigen Studenten über die Seele von Großstädten plaudern, Mäuse im Speckmantel mit Flammkuchen füttern und steht am Rande der Erblindung wenn sich Schachteln öffnen und tiefe Einblicke zulassen. Auch geistreich und sportlich war es, auch wenn für die Anreise unerlaubte Hilfsmittel benötigt wurden. Nur Brennecke ist mir völlig durch die Lappen gegangen … Mutig vom Organisator all das Getier direkt neben dem Zoo zum großen Palaver zu rufen doch es scheinen alle wieder wohlbehalten im heimischen Käfig eingetroffen zu sein – bei einigen bin ich sogar ganz sicher! All das ist neben einem leckeren Andechser Bier und anderen flüssigen Suchtstoffen eben ...

Ciao-Stammtisch Meißen 2009 16.06.2009

Gaudeamus Igitur (wir wollen also fröhlich sein)

Ciao-Stammtisch Meißen 2009 Prolog (Vorwort) Wieder zurück von meiner kleinen Weltreise, die mich letztendlich in die Stadt Meißen in Sachsen führte und mir die Gelegenheit gab, an dem dortigen Stammtisch teilzunehmen, liege ich nun erschöpft auf der Couch und versuche diesen Abend so zu verarbeiten, dass keine dauerhaften seelische Schäden zurückbleiben können. Ja, alle loben diese tollen Stammtische, aber niemand ist bereit auf die seelischen, psychischen und körperlichen Belastungen einzugehen, die bei einem unvorbereiteten oder gar labilen User nach der Teilnahme an einer solchen Veranstaltung möglicherweise zurückbleiben können. Im Folgenden möchte ich nun, im krassen Gegensatz zu den bisher gemachten Lobhudeleien, einmal auf die Dinge eingehen, über die niemand im Nachhinein zu berichten bereit ist. Präludium (Vorspiel) Gut, ich hatte mich nicht angemeldet und wollte als Überraschungsgast auftauchen. Der Vorteil ist dann dabei die vordergründige Freude über einen weiteren Esser und Trinker für den Betreiber des Lokals der Veranstaltung und entbindet den vorbereitenden Gastgeber von der Verpflichtung sich Gedanken über einen weiteren Teilnehmer zu machen. Dennoch war ich dann doch so mutig nach zwei Tagen ausgiebigen Erkundens der Stadt Dresden, was meine Füße an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit brachten, mich mit einer Userin und Ihrer Tochter vorab in Meißen zu treffen. Nun, da wurde ich alter Zausel dann gleich auch entsprechend gefordert, denn nachdem wir die Höhen der ...

Kulinarisches Atelier, Mettmann 18.01.2009

Kunst kommt von Können!

Kulinarisches Atelier, Mettmann Kulinarisches Atelier Ideenlosigkeit ist angesagt. Diesen letzten Tag des Jahres verbringen wir seit Jahren mit meinem Freund Helmut (Duesselaner) und seiner Frau und bei diesen Gelegenheiten kommt dann schon mal ein Fondue oder ausgiebiges 5-gängiges Menü auf den Tisch und auch unsere Weinbestände werden dabei um mehrere Flaschen mit edlem Inhalt reduziert. Dieses Jahr war allerdings Ideen- oder auch Lustlosigkeit angesagt und so einigten wir uns einvernehmlich darauf unser Silvestermahl auswärts einzunehmen.Bei der Frage nach dem „wo“ schlug dann Helmut ein Lokal in seinem Heimatdorf Mettmann bei Düsseldorf vor, das er bei einem seiner Streifzüge mit seiner Frau rund um die Dorfkirche unlängst entdeckt hatte: „Das kulinarische Atelier in der Oberstraße in Mettmann.“ Lage Das Lokal liegt mitten in der Innenstadt von Mettmann wo, wie in den meisten bergischen Dörfern, die Kirche der zentrale Ort ist. Zu Fuß geht man um die Kirche herum, auf der Nordseite biegt man in die Oberstraße nach Norden ab und nach einigen Metern hat man auf der linken Seite sein Ziel gefunden. Steht man vor dem Lichtspielhaus Mettmann (mit über 110 Jahren eines der ältesten Kinos Deutschlands) ist man ein paar Meter zu weit gelaufen. Vor dem Essen lohnt es sich schon einmal ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt, geprägt von Häusern (meist mit Fassaden aus Schiefer oder Fachwerk) im bergischen Stil, gekennzeichnet durch grüne Fensterläden und den markanten ...

Nikolaus Stammtisch Bochum 2008 10.12.2008

Prügelszenen in Wattenscheid

Nikolaus Stammtisch Bochum 2008 Sonntag, 12 Uhr Mittags, High Noon. Ich öffne die Augen und fühle mich wie der Unterlegene in diesem historischen Duell: Erschossen! Hat dann doch der letzte Tequila seine Wirkung in der falschen Hirnwindung entfaltet. Was ist das bloß? Das Alter? Mit den ersten Lebensgeistern und einem ersten Morgen-Mittagskaffe kommt so langsam auch die Erinnerung: Ich war früh zu Hause, also war der Abend wohl … Unbeschreiblich! Ein Gedanke Es begann zur Zeit des Stammtisches in Mönchengladbach, als zum ersten Mal der Gedanke auftauchte, zum Stammtisch in Bochum irgendetwas ganz Besonderes zu veranstalten und was liegt bei dem Termin am 6.12. näher als dafür zu sorgen, einen Nikolaus erscheinen zu lassen. So dümpelte die Idee vor sich hin und als ich Nicole dann den Vorschlag machte, das Nikolauskostüm zu besorgen, hatte sie sich schon selbst beschafft, einen „Weihnachtsmann“ gefunden der meine bescheidenen Qualitäten um ein vielfaches übertraf und mir die Rolle des Poltergeistes, Schlägers und Saufboldes, Knecht Ruprecht zugedacht. O.K. dachte, so soll es dann sein. Kaum ausgesprochen, fing dann mein sonst so friedliches Gemüt in die Abgründe der Brutalität abzugleiten und so entstanden wunderbare Züchtigungsszenen vor meinen alten sehschwachen Augen … Ach, war das schön! Ernst wurde es dann, als der Termin immer näher rückte. Meine gemeinen Phantasien steigerten sich noch um ein vielfaches in dem Moment in dem mir der Name meines ...

Krimidinner: Ein Leichenschmaus 10.12.2008

Nach der Suppe kam der Tod

Krimidinner: Ein Leichenschmaus Vorgeplänkel Der nächste Bus kommt erst in einer halben Stunde und so entschließe ich mich anstatt zu fast mitternächtlicher Stunde allein in einem Wartehäuschen zu sitzen den Weg nach Hause zu Fuß anzutreten. Was ist schon eine halbe Stunde. Die Strassen sind leer, ich laufe vor mich hin – Zeit genug, den Abend noch einmal Revue passieren zu lassen. Wer nun meint, anhand des Titels nun einen Bericht über die erfolglose Zubereitung einer Fix-Tütensuppe mit katastrophalem Ausgang lesen zu dürfen, der sollte hier abbrechen und sich einen adäquaten Beitrag suchen. Nein, es war ein ereignisreicher, schrecklicher, lustiger, angenehmer und denkwürdiger Abend. Der Anlass Der wohlhabende Lord Ashtonburry war plötzlich an einem Herzinfarkt verstorben und aus Anlass der Testamentseröffnung lud seine Witwe, Lady Ashtonburry, alle Mitglieder der näheren und weitläufigeren Verwandschaft zu einem opulenten Leichenschmaus ein. Wenn der Geldadel tagt, braucht es etwas Geld und man hat die Ehre in einem solch illustren Kreise von geldgierigen Anverwandten dabei sein zu dürfen. Was ist schon ein bisschen Geld, wenn es etwas zu erben gibt. Die Wahrheit … ist ganz einfach. Wie jedes Jahr ereilte mich zum Jahresende die große Ideenlosigkeit als es darum ging, ein passendes Geschenk für meine Mutter zu finden. Die gute alte Dame hat nun mal keine Wünsche, hat alles was sie braucht und – das Schlimmste – sie will nix … Bei einem meiner ...

Apartmenthotel Lindeneck, Erfurt 10.12.2008

One Nite Stand

Apartmenthotel Lindeneck, Erfurt . 1. Wie es begann Man soll es nicht glauben, aber an diesem One Nite Stand ist ein Kerl schuld. Gut, wir haben ihn lange beknieen müssen, aber zu schlagen brauchten wir ihn nicht, bis er sich dann breitschlagen ließ, einmal einen Stammtisch zu organisieren. Wir, Verbena96, Lucie78, Mausimausmaus, PetitSoleil und ich hatten ihm letztendlich versprochen, gemeinsam bei ihm einzufallen und auch dort zu nächtigen. Vier Frauen waren mir dann aber doch letztlich zu viel, zumal ich ja immer noch leicht angeschlagen von meiner Bandscheibenoperation bin, so versprach ich Mike ihm die Damen zu überlassen und machte mich auf die Suche nach einem Hotel in der Nähe. So ganz wollte ich ja meine Mitreisenden dann doch nicht aus den Augen lassen… ;-) Mike - ja der, der Miamibeach-Mike, gab mir dann einen Tipp und so schaute ich mich einmal auf der Website des Apartmenthotels Lindeneck um. 2. Der erste Kontakt All das, was ich dort auf der Website vorfand, veranlassten mich dann eine Anfrage zu starten, ob ich denn an diesem Wochenende überhaupt noch Aufnahme finden würde, da just an diesem Tage der Erfurter Weihnachtsmarkt geöffnet wurde. Ich fand eine Maske für eine online-Anfrage, gab meine Daten, den Termin und meine Handy Nummer an, schickte sie ab und wartete auf eine Antwort per Mail. Knapp eine Stunde später klingelte mein Handy. Es meldete sich eine Frau mit einer freundlichen, sehr jugendlich Klingenden Stimme, stellte sich als Frau Gregoriew vor und ...

Gesundheitsfragebogen 10.12.2008

Ich bin dann bald mal weg!

Gesundheitsfragebogen "Ja, spinnt der jetzt endgültig?" werden sich meine Stammleser - sicher zu recht - fragen, wenn sie sehen, dass ich mich an das Ausfüllen eines Fragebogens gemacht habe. In den fast sieben Jahren in denen ich jetzt hier aktiv bin, ist dies erst der zweite Fragebogen von mir. In diesem Fall hat es auch einen ganz besonderen Grund, warum ich mir diese Arbeit mache: Ich werde Euch nämlich demnächst verlassen müssen! All die, die jetzt erleichtert aufatmen, muss ich leider enttäuschen und die, die jetzt erschrocken sind, kann ich beruhigen: Mein Abschied wird nur temporär sein. Die Gründe hierfür werdet Ihr im weiteren Verlauf erfahren. 1. Bist du Zurzeit Krank? *************** ************* Ja! Seit Mitte Juni - nur unterbrochen durch kurze, erfolglose Versuche wieder im Büro meine Arbeit zu erledigen und meinen Urlaub, bin ich jetzt auf Grund einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (oder dieses "gelben Urlaubsscheines") zu Hause. Verdammt zur Tatenlosigkeit … versunken in Nutzlosigkeit! 2. Wenn ja, was hast du für eine Krankheit? *************** *************** *************** ***** Bei mir wurden mehrere Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule festgestellt. Insgesamt sind es derer drei, wobei mir einer davon besondere Freude bereitet: die Bandscheibe ist nach links verschoben und klemmt mir die Nerven für den rechten Arm ab… Anfangs glaubte ich noch an eine einfache Nervenentzündung durch Überbelastung, da der Druck und die Arbeitsbelastung ...

beulenprofi.de 10.12.2008

Als wäre nichts gewesen!

beulenprofi.de Wie sagte schon Murphy: "Was schief gehen kann, geht auch schief!" Wie wahr! Nichts desto trotz zeigt das Leben dem guten Murphy auch, dass nicht immer alles schief bleiben muss! Zur Sache! Wer kennt nicht diese Situation: Du parkst freitags Dein Auto auf einem Parkplatz, erledigst Deine Angelegenheiten und kommst mit einem Lächeln im Gesicht zurück und freust Dich auf Dein Wochenende! Beim Einsteigen fällt dann Dein Blick auf das Hinterteil - nein nicht was Du jetzt denkst! - deines Autos und die schöne Wochenend-Laune ist dahin. Ein freundlicher Zeitgenosse hat Dir bei seinem misslungenen Ausparkversuch ein deutlich sichtbares Andenken hinterlassen. Der Blick zur Windschutzscheibe lässt dann die Laune endgültig entschwinden, denn die Hoffnung auf eine Nachricht des Verursachers wird nicht erfüllt. Toll, eine richtig schöne Beule in den Weichteilen direkt zwischen Radkasten und Stoßstange! Da stehst Du dann da und möchtest am liebsten … … Schweigen wir besser darüber! Klar fragt man da bei der Werkstatt des Vertrauens nach, was denn eine Beseitigung dieser unschönen Stelle kosten könnte. Ausbeulen Spachteln Lackieren Insgesamt ca. 800 bis 1000 Euro! Nein danke, das muss ich nicht haben und so fährt man nun mit diesem Schandfleck herum, der Dir dann natürlich jedes Mal in Auge fällt … und die nicht mehr vorhandene Galle kocht … Irgendwann entdeckte ich dann auf dem Weg zu meiner Mutter ein großes Werbeschild am ...

Fantissima, Brühl 10.12.2008

Panem et Circenses

Fantissima, Brühl Panem et Circensis Brot und Spiele! So hielten es schon die alten Römer, als sie dem Volk eine blutige Show präsentierten um es bei Laune zu halten. Gut, ganz so martialisch ist es heute nicht mehr und anstatt der Teilnehmer müssen eher ein paar unbeteiligte Lebewesen für das leibliche Wohl der Gäste ihr Leben lassen. Es sind heute auch keine Veranstaltungen mehr für das "gemeine Volk" - den Plebs - sondern eher für die, denen einfach teuer essen gehen einfach nicht mehr den "Kick" bringt! Witzigmann, Schubeck und andere Größen der gehobenen Essenszubereitung haben hier den Anfang gemacht und nun folgen Ihnen weitere professionelle Anbieter gemeinschaftlicher Unterhaltung. Meine Stammleser wissen, dass ich im letzten dreiviertel Jahr intensiv mit einem SAP-Projekt (mehr als)beschäftigt war und damit das ganze Unternehmen für den 1. Januar auf die große EDV-Umstellung vorzubereiten war. Neben diesem und meinem "normalen" Job habe ich zusätzlich noch die Ehre oder die Aufgabe in unserer Firma als Betriebsrat tätig zu sein und in dieser Funktion hatte ich Ende letzten Jahres die "Freude" die Mitarbeiter mit einer guten und einer schlechten Nachricht zu versorgen: - Die schlechte Nachricht Aufgrund der Belastungen und des Zeitplanes für die Vorbereitungen zur EDV-Umstellung auf SAP musste die Weihnachtsfeier abgesagt werden. - Die gute Nachricht Als Ausgleich wird uns die Firma Ende Januar zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen! Die Realisierung dieser ...

Wirtshaus zum Nußbaum 10.12.2008

Hier ist der Gast noch Ferkel

Wirtshaus zum Nußbaum Es ist nun nach einer kreativen Pause wieder an der Zeit, Euch einen Bericht zu präsentieren. Doch genau da fängt das Problem an: Was mir da so durch den Kopf geht, wird immer vor die abschließende Frage gestellt: "Wen soll das interessieren?" Häufig gebe ich mir darauf die Antwort: "Keine Sau!", aber dieses Bild ist nun mittlerweile durch den Media-Markt besetzt. Dennoch bleibt ein Gedanke hängen, da es hier um ein Ferkel und nicht um eine Sau geht und die Erinnerungen gehen zurück in den Sommer, an die Tage in Berlin, den verregneten Sonntagmorgen bei einem Frühstück bis zum Nachmittag mit Ilka, Helmut und Wolfgang und vor allem an einen kleinen Vorfall am folgenden Montag beim Mittagessen. Vergesst also die Sau sondern folgt mir nach Berlin und begleitet Helmut (den Ihr schon aus einigen anderen Berichten kennt) und mich bei unserem Kampf gegen den Hunger! Vorspiel *********** An diesem Montag, der Regen des Vortages hat inzwischen einem wunderschönen blauen Himmel Platz gemacht, schauen wir uns noch ein wenig in Berlin um, bevor wir uns dann am Nachmittag wieder auf die Heimreise machen wollen. Der Weg führt uns vom Checkpoint Charlie zum Flughafen Tempelhof. Dort schauen wir uns noch das Denkmal der Berliner Luftbrücke an, das man auch "Hungerkralle" nennt. (siehe Bild 1) Hunger! Ein Blick auf die Uhr zeigt uns deutlich, dass wir uns trotz unseres fortgeschrittenen Alters auf unsere Gefühle verlassen können! :-) Wohin jetzt? Ich bin nun kein ...

"Le Piano sur le Trottoir" - Paris-Marais 10.12.2008

Ein Klavier auf dem Bürgersteig

"Le Piano sur le Trottoir" - Paris-Marais "Na, jetzt spinnt er endgültig!" werden manche jetzt denken… Nun gut, sei's drum! Auf jeden Fall bin ich verrückt genug, jetzt in der Hotelbar zu sitzen und für Euch einen Bericht zu schreiben… O.K., genug gefaselt, komm zur Sache mozarteum! Also: Ich sitze hier im Hotel Mercure Montmartre in Paris, satt und zufrieden und gönne mir zum Abschluss des Tages noch einen, oder vielleicht auch zwei Pastis und versuche meine Gedanken und Erinnerungen an diesen vergangenen Abend zu ordnen. Unser SAP-Projekt klemmt im Moment und so habe ich zwei Tage Einzelbetreuung mit einem Berater erkämpft, um die offenen Probleme zu lösen. Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag, den ich schlussendlich mit einem schönen Abendessen krönen wollte. Im "Le Dürer" war ich am Vorabend und es war wie immer hervorragend. Heute sollte es das "Girlande" an der Place de Vosges sein, doch irgendwie hatte sich dann scheinbar alles gegen mich verschworen. Das "Girlande" war geschlossen. Ein anderes Restaurant an diesem wundervollen Platz, in dem ich mich niedergelassen hatte, konnte mich mit seinem Angebot nicht überzeugen. So machte ich mich weiter auf die Suche. Zum Teufel, ich hatte Hunger und die anderen Restaurants, die in die engere Wahl fielen, akzeptierten keine Kreditkarten …. Klasse, ich renne doch nicht mit einem Haufen Bargeld durch die Landschaft! Das Restaurant *************** **** Während ich nun so leicht missmutig und hungrig durch die Strassen ...

Restaurant Fischers Fritz, Berlin 10.12.2008

'Man gönnt sich ja sonst nix'

Restaurant Fischers Fritz, Berlin Fischers Fritz oder: "Man gönnt sich ja sonst nix …" ... das sollte der komplette Titel dieses Beitrages sein, aber die Zeichenvorgabe für die Überschrift liess das leider nicht zu! ************* Ja, ich bin immer noch mit meiner Frau in Berlin. Unser Bummel zum Brandenburger Tor, die Spree entlang, über die Friedrichstrasse und ein wenig shoppen in den Galeries Lafayettes steckt spürbar in den Füssen … Wir sitzen in unserem Zimmer im Regent Hotel und schauen uns an: "Wo bekommen wir jetzt etwas leckeres zu Essen und zu Trinken?" Diese unausgesprochene Frage steht einfach so im Raum … Eigentlich hatte ich ja vor ins Wirtshaus Zum Nussbaum am Bundesplatz zu gehen, doch irgendwie fehlt uns die Energie und Lust uns jetzt noch auf einen längeren Weg zu machen. "Bleiben wir doch im Hotel und gehen ins Restaurant ,Fischers Fritz'!" Vor dem Essen forderte das Schicksal jedoch noch die Lösung eines viel bedeutenderes Problems: "Aber ich hab doch gar nichts anzuziehen …" Irgendwie überraschte mich die erstaunliche Feststellung meiner Frau überhaupt nicht. "Na gut, ich auch nicht! Dann gehen wir halt nackt …" meine Antwort stellte sie nicht so richtig zufrieden, doch ich konnte sie davon überzeugen, dass sie so wie sie gerade angezogen ist, gut genug aussehe und dass wir im Restaurant sicher nicht abgewiesen würden. Zum einen sind wir Hotelgäste und zum anderen wollen wir ja schließlich auch nur zum Essen und nicht auf eine ...

The Regent Berlin, Berlin 10.12.2008

Aus gegebenem Anlass

The Regent Berlin, Berlin Die Vorgeschichte *************** ******** Es kam der Tag an dem ich wieder vor der unlösbaren Aufgabe stand, meine Frau mit einem Geburtstagsgeschenk zu überraschen. Ein ganz besonderes Geschenk sollte es sein, da wir mangels Gelegenheit auch unsere Standesamtliche Silberhochzeit ohne großes Brimborium, aber mit einem ausgiebigen Abendessen "gefeiert" hatten. Was tun? Ich gehöre nicht zu den Zeitgenossen, die es glauben, wenn eine Frau sagt, sie sei wunschlos glücklich, aber sie weigerte sich standhaft, mir einen Tipp zu geben. Also sei es! Der Entschluss war gefasst: sie bekommt mich! Und als Beigabe eine Wochenendreise nach Berlin mit einer angemessenen Unterkunft. Die Realisierung *************** ***** Im Kopf hatte sich inzwischen schon eine Vorstellung entwickelt, wie das aussehen sollte und so machte ich mich auf die Suche nach dieser angemessenen Unterkunft. Die Kriterien waren schnell festgelegt: Lage - Mitten im Zentrum, also Berlin Mitte, möglichst nahe "Unter den Linden", da meine Frau nach Ihrer Knieoperation immer noch mit Beschwerden beim Gehen zu kämpfen hat und ich Ihr dennoch möglichst viel zeigen wollte. Ausstattung - luxuriös, nicht zu modern, nicht zu groß. Leistungsumfang - auf jeden Fall ein großes Zimmer und auf jeden Fall inklusive Frühstück. Na los, hrs.de, dann zeig mal was du so zu bieten hast! Die angebotene Auswahl hielt sich dann doch in Grenzen: Das Adlon, zu groß, zu teuer und auch für uns etwas oversized, ...

Starlight Express 10.12.2008

Erwischt

Starlight Express Da sitze ich nun und blättere in dem Booklet im Din-A4-Format. Ich lasse die Bilder auf mich wirken und die Erinnerungen schweifen ab in die Zeit vor Weihnachten. Was schenkt man jemandem, der keine Wünsche und auch sonst alles hat? Das und die eigene Ideenlosigkeit machte mir doch ganz gewaltig zu schaffen bis mir dann einfiel, was wir eigentlich schon immer machten wollten und von dem meine Frau, denn sie war es, für die ich noch ein Geschenk suchte, immer erzählte und damit endete, dass sie das gerne noch einmal sehen würde. Also stand ich tags darauf in unserem Ticketshop und kaufte Musicalkarten, zwei Mal Starlight Express für meine Frau und mich und zwei Mal … Nein … das ist dann die Geschichte für meinen nächsten Beitrag … Ja, wo war ich stehen geblieben? Genau, ich wollte Euch von unserem Besuch des Musicals Starlight Express und über das Musical erzählen! Die Idee ********** Die Geschichte dieses Musicals geht bis in das 1973 zurück, als Andrew Lloyd Webber aufgefordert wurde, die Musik zu einem Zeichentrickfilm für das Fernsehen zu komponieren. Die Geschichte basierte auf einem bekannten englischen Comic und handelte von einem kleinen Jungen, der gerne mit seiner Eisenbahn spielte. Aus diesem Projekt wurde jedoch nichts und erst 1982, als Webber mit seinem Sohn in die USA reiste und den Junge sprachlos und mit großen Augen vor der riesigen amerikanischen Lokomotive stehen sah, entstand danach das endgültige musikalische ...
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