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rollgardina

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Geschriebene Berichte

seit 16.01.2000

32

Die Tote in der Bibliothek / Agatha Christie 18.07.2001

Morde und lauter nette Leute

Die Tote in der Bibliothek / Agatha Christie “Mrs Bantry träumte.” Das ist der Anfang des Krimis, und Agatha Christie hält ihn für einen ihrer gelungensten Anfänge. Und es stimmt, dieser Satz bringt einen erstmal auf eine falsche Fährte. Nur gut, daß Miss Marple mit von der Partie ist und dafür sorgt, daß keine Unschuldigen länger als nötig verdächtigt werden. Alelrdings ist es in diesem Roman sehr erstaunlich, wer als Mörder präsentiert wird. Die meisten der kleinen Hinweise entgehen selbst einem geübten Christie-Leser. Aber worum handelt es sich eigentlich? Also, es beginnt alles mit einer Leiche in einer Bibliothek. Keiner der Bewohner kennt sie. Ihre Identität kann aber dennoch geklärt werden. Von den Menschen ihrer Umgebung haben erst bei näherem Hinsehen zwei ein Motiv, das naive Mädchen getötet zu haben - aber genau die haben das beste Alibi! Wer war also der Mörder? Zwei Polizisten entwerfen verschiedenste Theorien, Sir Henry, ein alter Bekannter Miss Marples und früher bei Scotland Yard, wird um Hilfe gebeten. Alle Beteiligten scheinen damit beschäftigt, den Mörder zu finden. Komplizierter wird die Angelegenheit durch eine weitere Mädchenleiche, die in einem ausgebrannten Auto gefunden wird. Gibt es einen Zusammenhang? Herrlich an diesem Krimi sind die vielen Paralellen, die Miss Marple von Personen und Situationen des Romans zu Bewohnern aus St Mary Meads zieht. Sie wird häufig darum gebeten und es scheint in ihrem Dorf wirklich hoch her zu gehen. Damit gibt Agatha Christie eine Reihe von Hinweisen, wie ...

Die purpurnen Flüsse - Thriller / Jean-Christophe Grangé 17.06.2001

blut und wasser

Die purpurnen Flüsse - Thriller / Jean-Christophe Grangé Die Buchhändlerin konnte den Namen des Autors nicht aussprechen. Nun gut, man ist es auch nicht gewöhnt, daß ein französisches Buch so beliebt wird. Da kam natürlich durch den Film - und der war auch der Grund dafür, daß ich das Buch unbedingt kaufen mußte! Wirklich niemand hatte alle Zusammenhänge verstanden. Da blieb nur: Lesen. Und es hat sich gelohnt. Das Buch ist weitaus spannender als der Film. Hier wird dem Leser eine komplexe Geschichte geboten, durch deren Wirrungen und Irrungen man sich wühlen muß. Aber es ist auch unmöglich, einfach aufzugeben. Also liest man von den Polizisten Niémans und Abdouf, die keine Über-Helden, sondern ganz "normale" Menschen sind. Die geraten in einen seltsamen Fall, der irgendwie mit einer Universität zu tun hat. Es geschehen mehrere sehr unerfreuliche Morde, mit denen der Mörder sogar Hinweise gint auf den jeweils foglenden. Es ist also alles sehr verwirrend und die Auflösung von allem erwartet einen erst am Schluß. Selbst wer den Film schon kennt: es lohnt sich, das Buch zu lesen! Vieles ist etwas anders, man versteht nun die Zusammenhänge und hat noch einmal den Reiz des Schrecklichen!

Wo keiner dich hört / Catherine Coulter 22.04.2001

Tödliches Spiel

Wo keiner dich hört / Catherine Coulter Lacey Sherlock hat nicht nur den gleichen Nachnamen wie der berühmte Detektiv - sie ist auch noch beim FBI. Genau genommen fängt sie grade in den Abteilung für gezielte Täterermittlung an, als ein Serienmörder nach sieben Jahren Pause wieder zuschlägt. Der “Bindfadenmörder” ist der Grund, weswegen sie zum FBI wollte. Sieben Jahre zuvor hatte er ihre Schwester umgebracht. Und irgendwie hat Sherlock immer das Gefühl, ihn zu kennen, was ihr selbst ein Rätsel ist. Sie beschäftigt sich während ihrer ganzen Ausbildung mit ihm. Nun hat sie die Chance, bei seiner Verfolgung zu helfen. Was Sherlocks Privatleben betrifft, ist dieses ziemlich chaotisch. Ihre Mutter lebt seit Jahren zurückgezogen in ihrer eigenen Welt, ihr Vater versteht nicht, warum sie ihr musikalisches Talent vergeudet. Der verwitwete Schwager geht nach sieben Jahren auf einmal davon aus, daß er und Sherlock für einander bestimmt seien. Dann entspannt sich eine Liebesgeschchte zwischen Sherlock und ihrem Chef Dillon Savich. Alles wird durch die Ereignisse, Festnahme und Flucht des Serienmörders, weiter verkompliziert. Die Geschichte ist äußerst spannend, aber mit Witz geschrieben. Vielleicht ist nciht alles realistisch, aber das stört überhaupt nicht. Man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen und ist enttäuscht, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Ein Geheimtipp für alle, die C. Coulter bisher nur ihre Liebesromane kennen!

Spiegel (Magazin) 04.02.2001

Woche für Woche für Woche

Spiegel (Magazin) Nein, in diesem Spiegel kann man sich nicht selbst bewundern. Ich meine den anderen... Aber man kann vieles erfahren, was einem im Fernsehen - dem Massenmedium für den Massengeschmack, nicht geboten wird. Natürlich sind hier richtig viele Buchstaben drin. Wer aber lieber Bilder anschaut, sollte sich an ein anderes Wochenblatt wenden. Dafür gehen die Informationen auch mal in die Tiefe. Vielleicht nicht immer - aber wer soll das schon beurteilen, niemand kennt sich in allen Sparten aus. Der Leser bekommt einen Überblick, und das ist ja schon was. Jede Woche die neuesten politischen Ereignisse (wobei man manchmal nicht weiß, wer die eigentlich macht - die Politik oder die Presse?). Jede Woche aktuelles Geschehen im Ausland. Jede Woche Interessantes aus unserem Land, sei es Kultur, Geschichte oder Medien. Jede Woche die kaum schwankende Bestsellerliste und statt der Witzeseite der “Hohlspiegel”. Und vieles andere... Man liest schon eine ganze Weile bis man durch ist mit all den Seiten, aber dann hat man auch viel Neues erfahren! Und ein Tip für Studenten: es gibt Probeabos und günstige Abopreise!!!

Die Schattenhand / Agatha Christie 04.02.2001

Über anonyme Briefe und Tote

Die Schattenhand / Agatha Christie Wer kennt sie nicht - Miss Marple!? Die schrullige Alte, die neugierige Fragenstellerin, die pfiffige und erfolgreiche Detektivin aus Leidenschaft. In diesem Buch erscheint Miss Marple erst spät auf der Bühne des Geschehens. Vorher erfahren wir Leser alles Wissenswerte von einem jungen Mann, der sich grade in einem abseits gelegenen Dorf aufhält, um nach einem Unfall Ruhe zu finden. Daraus wird nichts - er und seine Schwester erhalte anonyme Briefe. Ebenso viele andere Dorfbewohner. Eines Tages gibt es einen Selbstmord, eine Woche später im selben Haus einen Mord. Doch wer ist der Mörder, bzw. die Mörderin, wie die Polizei glaubt? Wer hat ein Motiv, wer hat kein Alibi? Alles wird überprüft, aber es kommt zu keiner schlüssigen Rekonstruktion. Bis Miss Marple auftaucht und alle Teile zu einem Ganzen zusammenfügt. Der Roman handelt nicht nur von Verbrechen, sondern auch von zwischenmenschlichen Beziehungen und kleinkariertem Dorfleben. Ein Spaß für jeden! Und eine Herausforderung für Hobbydetektive!!

Madstock - Madness 19.11.2000

Nicht wirklich Zirkusmusik

Madstock - Madness Jeder kennt Ska, behaupte ich mal frei von der Leber weg... Also kennt auch jeder Madness. Oder nicht? Vielleicht wissen es die meisen nicht, aber ein wirklich bekanntes Lied ist “Our House” (das Lieblingslied der Ahauser). Zugegeben, lange Zeit hatte ich keine Ahnung, von wem dieser Partybrüller kommt - und anscheinend habe ich die falschen Leute um Aufklärung gebeten. Als ich dann endlich dahinter kam, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren! Diese Truppe macht lauter solche Musik! Na gut, auch die Madness-Sonfs sind sehr unterschiedlich. Was alle gemeinsam haben, ist aber der Rhythmus, der Schwung. Bei dieser Musik kann (fast) niemand ruhig sitzenbleiben. Irgendein fachkundiger Mitmensch hat mir erklärt, welche Einflüsse im Ska wirken, aber ehrlich gesagt, meine überwiegende Assoziation ist: Zirkusmusik. Und doch wieder nicht. Dieser Eindruck entsteht durch die Instrumente und das Tempo, aber Ska ist doch subtiler. Und Madness unterhält mit ihrer Musik aufs Beste ohne allzu “ “billig” zu wirken. Und hier auf Madstock! kommt auch noch die Atmosphäre einer Live-Aufnahme dazu. ...

Amsterdam 10.11.2000

Tulpen aus Amsterdam

Amsterdam Tulpen gibt es wirklich in Amsterdam, das ist kein Vorurteil!! Aber da sind auch viele andere schöne Dinge. Das wage ich zu sagen, obwohl ich nicht bekifft war bei der Sightseeingtour. Wer am Bahnhof ankommt, erreicht die Innenstadt sehr einfach und entdeckt sofort schon mal den brühmten Platz namens "Dam" und den Palast - wie es sich für eine anständige Monarchie gehört. Des weiteren stolpert man eh dauernt über alte, historische Gebäude, Mengen an Museen (Rembrandt, Van Gogh etc.) und mit etwas Glück gerät man nur einmal ins Rotlichtviertel. Ganz nett ist außerdem der Dauer-Flohmarkt und die Geschäfte mit günstigen CD-Angeboten. Wer noch mehr Kultur braucht , kann dann noch das Anne-Frank-Museum besuchen oder einen Blick auf das weltweit einzige Denkmal für Homosexuelle ("Homo") werfen. Zur Entspannung empfiehlt sich ein Besuch auf der Wiese hinter dem Reichsmuseum, im Vondelpark oder des Dams. Egal wo, dort sind jede Menge Leute aus aller Welt, und viele von ihnen sind eher der jungen Generation zuzurechnen. Das ist ein interessantes Gemisch. Allgemein läßt sich noch hinzufügen, daß Amsterdam scheinbar im Wasser liegt - alle zwei Meter Grachten und Brücken. Das gibt der Stadt ein besonderes Flair. Überhaupt ist dort immer was los - man muß es nur finden! ...

Der Diamant des Salomon - Roman / Noah Gordon 08.11.2000

Diamanten hat doch jeder

Der Diamant des Salomon - Roman / Noah Gordon In diesem spannenden Roman, dessen Hauptfigur ein jüüdischer Diamantenhändler und Gelehrter in Sachen Diamantengeschichte ist (der auch die Bibel auswendig kennt!), geht es im Prinzip nur um eins: den Diamanten des Salomon, das Auge Alexanders und den Stein von Kaaba. Dummerweise sind das keineswegs drei verschiedene Steine, sondern nur einer. Und zwar einer mit einer langen Geschichte und wechselnden Besitzern. Deswegen versuchen drei Weltreligionen, diesen Stein für sich zu beanspruchen. Ein Feilschen um das wertvolle Stück beginnt, als ein Mann auftaucht, der in Besitz davon ist, nachdem er jahrelang als verschollen galt. Einer der Unterhändler ist die Hauptfigur Harry Hopeman. Er reist zu diesem Zweck nach Israel, wo er auf unerwartete Hilfe in Gestalt von Tamar stößt. Zwischen beiden entspinnt sich vorsichtig eine Liebesgeschichte. Nebenbei müssen sie einige Abenteuer durchstehen und reisen mehrmals durchs Land, das dem Leser so nähergebracht wird. Ein anderer Erzählstrang ergibt sich aus Rückblenden, in denen von Harrys Vorfahren und dem Schicksal des Diamanten berichtet wird. Dadurch erfährt man auch noch einiges über die Geschichte der Juden in früheren Zeiten.

Stockholm 08.11.2000

Kleinstadtflair und große Geschichte

Stockholm Diese Stadt in Mittelschweden ist zwar eine Hauptstadt, aber eine recht gemütliche. Selbst als Tourist spürt man eine gewisse kleinstädtische Atmosphäre. Und das ist wirklich nicht negativ gemeint! Zu diesem besonderen Flair trägt zum einen die Lage der Stadt auf mehreren Inseln (sehr idyllisch) und zum anderen vermutlich der geschickte Zeitpunkt meines Besuches bei. Anfang Oktober herrscht im Norden bereits Herbst und entsprechend sind alle auf Wintersaison eingestellt. Das bedeutet, daß alle Museen, Schlösser, Ausstellungen und zu besichtigende Gebäude nur noch eingeschränkt offen sind. Gute Planungen sind also vonnöten, was einem durch gute Betreuung in den Tourist-Infomations erleichtert wird. Aber im Gegenzug wird der eifrige Tourist mit einer erstaunlichen Leere belohnt: kein Gedrängel, keine Wartezeiten und freier Blick auf alle Sehenswürdigkeiten. Und davon haben sich im Laufe von Stockholms langem Leben etliche angesammelt! Stockholm ist eine halbwegs übersichtliche Stadt mit ausreichend Bussen und U-Bahnen, um an fast jedes Wunschziel zu gelangen. Aber die wichtigesten Plätze liegen auch alle zentral. Wie die Altstadt auf Gamla stan, die Kneipenszene für junge Leute auf Södermalm oder haufenweise Museen auf Djurgarden. Und keine Angst vor der Sprache: mit vielen Schweden kommt man leicht auf Englisch ins Gespräch!

Weimar 05.11.2000

Goethe, Goethe und --- Goethe

Weimar Eine Stadt in Thüringen. Eine Stadt, die jeder mit Goethe in Verbindung bringt. Und mit Schiller natürlich. Und diese beiden sind auch allgegenwärtig und werden völlig vereinnahmt (obwohl beide gebürtig aus Hessen stammen!). Also gibt es das Schillerhaus, das Goethehaus und sein Gartenhaus, ein Denkmal der beiden vor dem Theater (in dem die Weimarer Republik gegründet wurde) und haufenweise andere Plätze mit ihren Namen - vorzugsweise mit Goethes. Daneben sollte man nicht vergessen, daß es auch noch ein Schloß gibt, die Anna-Amalia-Bibliothek und einige Bauhaus-Gebäude. Nebst anderen Sehenswürdigkeiten... Die Kneipenkultur ist nicht wirklich gut ausgeprägt, aber da und dort findet sich abends doch ein gemütliches Plätzchen. Was man aber nicht vergessen sollte, und möglichst auch besichtigen: die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Dort kann man Reste der Gebäude sehen und sehr informative Ausstellungen zum nationalsozialistischen wie zum sowjetischen Lager. Beeindruckend ist auch der Gedenkstein für alle inhaftierten Nationen: was alle Menschen gemeinsam haben, ist die Körpertemperatur. Genau 37° beträgt die Temperatur der Plattenmitte. Jaja, die Geschichte in Weimar hat viele Gesichter. Neben Literatur und Musik fallen dem aufmerksamen Beobachter auch die Spuren der Nazis auf. Neben dem ehemaligen KZ, das etwas außerhalb auf dem Ettersberg liegt, findet sich direkt in der Stadt das alte, nicht fertiggestellte Gauforum. Zugegeben, das ist ...

Missfits & Verwandtschaft 05.11.2000

Frauen gegen Männer

Missfits & Verwandtschaft Sie sind nicht nur im Fernsehen in Missfits & Verwandtschaft zu bewundern. Nein, auch im Radio, im Theater, in Büchern und weiß Gott wo noch... die Missfits sind nicht tot zu kriegen! Aber wer will das schon?! Gerburg Jahnke und Steffi Überall (allein diese, sogar echten, Namen!!!!!!!) philosophieren über das Leben, die Männer, andere Menschen, Krankheiten und überhaupt. Ab und zu fangen sie auch an zu singen. Welcher Fan kennt nicht die Klassiker vom toten Möpp oder vom Happy-sein? Den Trinkspruch “Prostata” mit dem entsprechenden Eierlikörchen? Das Titten-T-Shirt? Und alles, was mir grade nicht einfällt!? Immer wieder im rheinischen Dialek - original wie auffe Straße - folgt ein Spruch auf den nächsten. Vermutlich sammeln sie ihre Ideen im Leben selber, schließlich schreibt dieses die besten Geschichten. Und sie adaptieren sie meisterhaft. Es ist immer ein Vergnügen, die Missfits, egal in welcher Rolle, zu hören/ zu sehen. Zur Unterhaltung tragen außerdem ihre komedianischen Gäste bei, die sich - vor allem als Angehörige des anderen Geschlechts - auch mal einen Spruch unterhalb der Gürtellinie gefallen lassen müssen. Denn wenn die beiden Missfits etwas sind, dann frech!

Alles im Grünen Bereich - Wise Guys 29.09.2000

Fernsehtauglich

Alles im Grünen Bereich - Wise Guys Es war 1997, es war eine beliebte Fernsehshow, in der die Worte Geld und Liebe vorkommen: angekündigt wird eine A-capella-Gruppe. Dann beginnen sie zu singen und jeder ist begeistert. Andere Lieder als die über Bananen und Köln finden sich auf ihrer ersten CD. Vor allem mit selbstgeschriebenen Texten überzeugen die nebenberuflichen Sänger. Zur Abwechslung geht es auch mal nicht nur um Liebe und Sehnsucht, sondern eben um Alltägliches: erwartete Telefonanrufe oder andere Lebenszeichen, Autofahren, Nebenbuhler, Frauen (naja, kommt auch vor), Tekkno, Zeitläufte etc. Zum Abschluß kommt dann noch eine Coverversion eines bekannten Schlafliedes, was sich sehr ruhig rüberkommt und noch einmal zeigt, was die fünf jungen Männer alleine mit der Stimme anstellen können. Die CD ist unbedingt zu empfehlen, wenn man nicht nur die üblichen Popsongs hören will, sondern Musik, die anders groovt! ...

Clatronic BS 1220 28.09.2000

Gelb und eigensinnig

Clatronic BS 1220 Es gibt ein paar Dinge, die allen Staubsaugern gemein sind: - sie sind schlecht zu transportieren, weil die vorgesehenen Griffe an der unpraktischsten Stelle sind - die verdammten Saugrohre bleiben einfach nicht stehen - die Schnur ist immer zu kurz, wenn man übereifrig ins nächste Zimmer gehen will - beim Einziehen der Schnur kann man sich leicht eine Prellung holen, da der Stecker dabei unkontrolliert durch die Gegend fliegt - es gibt noch keine selbstentleerenden Beutel Das waren erstmal die negativen Seiten! Gute gibt es auch, bestimmt... ich muß mal nachdenken... hmmm... man kann damit eben staubsaugen und vor allem im Kampf gegen die Spinnen überm Bett den Kammerjäger mimen. Ist doch toll! Das Exemplar von Staubsauger, das diesen Haushalt bereichert, ist klein und gelb. Wirklich niedlich. Leider zerfällt das Staubrohr gerne in seine Einzelteile - exakte Handhabung ist nötig - und es gibt die passenden Staubsaugerbeutel nicht mehr im gewöhnlichen Laden. Das ist schlecht! Insgesamt aber ist dieses Gerät für kleine Haushalte zu empfehlen, da es platzsparend ist und irgendwie doch den Staub entfernt.

Haltung von Nage- & Kleintieren - Tipps & Tricks 27.09.2000

Spinnlein, Spinnlein an der Wand

Haltung von Nage- & Kleintieren - Tipps & Tricks Haustiere hat jeder! Seien es Mücken, Motten, Silberfische, Wollmäuse oder Blattläuse... Aber Spinnen hat, entgegen der landläufigen Meinung, eben nicht jeder! Weil dieser Achtfüßler nur in Häuser ziehen, die ökologisch unbedenklich sind. Ehrlich wahr! Wenn ein Bau vergiftet ist mit was auch immer es da so gibt, dann hat man zwar den Vorteil, keine Spinnweben wegmachen zu müssen, aber man wohnt eben auch selber in dieser Zeitbombe. Insgesamt denke ich, ist ein Leben mit Spinnen vorzuziehen! Sie beißen nicht, verhalten sich normalerweise absolut ruhig, jammern deshalb auch nie rum und sind futtermäßig weniger anspruchsvoll als Hunde oder Katzen. Zugegeben, da sind noch die oben erwähnten Spinnweben, aber mit einem guten Staubsauger geht das gut wieder weg - und die Spinne bleibt fit! Wer Angst hat, daß eins dieser anhänglichen Tiere eines Nachts wie in einem Albtraum über ihm/ ihr hängt, der sollte sich überlegen, ob er/ sie nicht zu oft “Tarantula” gesehen hat und die Vorteile dieser Krabbeltierchen nicht überwiegen. Für dieses Haustier braucht man wirklich keine Ahnung von Aufzucht und Pflege irgendwelcher Lebewesen haben.

Das Mädchen aus Paris / Joan Aiken 25.09.2000

Zum Mäuse melken

Das Mädchen aus Paris / Joan Aiken Genau genommen läßt sich Ellen immerzu rumschubsen. Im Internat, wo sie als Lehrerin arbeitet. In der Familie, in der sie gezwungenermaßen Gouvernante wird. Zu Hause als sie nach Jahren zurückkehr und den Haushalt völlig durcheinander findet. Aber so war das anscheinend zu jener Zeit, Anfang des 19. Jahrhunderts. Man muß aber dazusagen, daß Ellen bei all dem ihre geistige Unabhängigkeit bewahrt und ihre Intelligenz nutzt, um das beste aus jeder verfahrenen Situation zu machen. Etwas prüde und steif manchmal, aber nicht ohne Witz. Sehr schön sind immer wieder die Wortgefechte mit anderen, z.B. ihrem Stiefbruder Benedikt. Scheint es erst, als würden die beiden sich absolit nicht mögen, entdeckt der Leser nach einer Weile, daß es sich hier um gegenseitige, unerfüllte Liebe handelt. Aber das wäre kein unterhaltender Roman, wenn es nicht zu einem Happy End käme. Das ganze Buch liest sich sehr leicht, ist aber nicht so kitschig, daß man es schreiend wegschmeißen möchte. Zu empfehlen für gemütliche Lesestunden.
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