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Geschriebene Berichte

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110

HTC P3300 07.06.2007

Ständiger Begleiter & Smartes Phone

HTC P3300 Bevor ich meine Erfahrungen mit dem HTC P3300 schildere hier erst einmal ein kurzer Überblick über das Smartphone: Das Gehäuse ist aus Kunstoff mit einigen Metallelementen. Es hat kaum hervorstehende Teile, so dass es gut in die Hosentasche passt. Das LCD-TFT Display hat eine Auflösung von 240 x 320 (2,8 Zoll) und entspricht damit den meisten Pocket PCs Die Rechenleistung wird mit 200 MHz angegeben, was wohl vor allem die Fachleute interessiert. Tatsächlich habe ich noch bei keiner Anwendung gemerkt, dass dies nicht ausreicht. Der Speicher (64 MB Arbeits- und 128 MB Programmspeicher) ist nicht gerade gross bemessen, wenn man sich den Preisverfall beim Speicher ansieht. Allerdings hat es einen Steckplatz für Micro SD Karten und die sind ja auch nicht mehr teuer. Da der Steckplatz aber etwas unzugänglich unter dem Akku liegt, sollte man lieber eine grosse anstatt mehrerer kleine Karten kaufen. Für den Hardware-Anschluss ist der P3300 mit einem Mini-USB Port ausgerüstet, über den sowohl Kopfhörer (Stereo-Headset ist dabei), Ladegerät und Sync-Kabel angeschlossen werden. Leider ist (zumindest ohne Zubehör) nicht alles gleichzeitig (zumindes Kopfhörer / Sync) möglich. Weiter gibt es einen Anschluss für eine GPS-Antenne auf der Rückseite. Weitere Wireless-Schnittstellen sind Bluetooth, GSM/GPRS und WLAN. Ein Infrarot-Port fehlt leider, denn obwohl die Technik wirklich veraltet und langsam ist, war es immer recht praktisch, einen Kontakt oder Termin schnell per Infrarot ...

Shandrani Hotel, Blue Bay 07.06.2007

Super Ferienhotel auf Mauritius

Shandrani Hotel, Blue Bay Grund für den Besuch: --------------- --------------- ----- Wir haben das Shandrani Hotel eigentlich nur für eine Nacht während unserer Rundreise auf Mauritius besucht. Ich meine aber, dass ich dennoch über das Hotel schrieben kann, denn wir haben nicht nur in diesem Urlaub viele Hotels gesehen und bekanntlich ist der erste Eindruck der eindrücklichste. Das Hotel diente uns als erste Station nach dem Flug und zur Übernachtung, bis wir unseren Mietwagen am darauffolgenden Tag bekommen haben. Transfer & Empfang: --------------- --------------- ----- Von der Nachbarinsel La Réunion her kommend sind wir auf dem Flughafen von Mauritius gelandet und nach den Zoll- und Gesundheitskontrollen noch im Flughafen von einem Vertreter der Reiseagentur (Let's go Tours) emfpangen worden. Dieser half uns, den Transfer ins Hotel zu finden. Das sind eigentlich Taxis, die wohl aber im Auftrag des Hotels die Gäste abholen. Da der Flughafen nur wenige Kilometer neben dem Hotel liegt, war die Fahrt mit etwa 10 Minuten recht kurz und wäre noch kürzer gegangen, hätte es eine direktere Verbindung gegeben. Der Fahrer war sehr nett, half uns mit dem Gepäck und brachte uns sicher ins Hotel. Im Hotel angekommen wurden wir zuerst von einem uniformierten Kofferträger (oder sagt man heute Gepäcksachbearbeiter?) empfangen. Unsere Koffer wurden entladen, der Fahrer bekam noch ein Trinkgeld und wir wurden von einer Receptionistin in Empfang genommen. Uns ist vor allem zuerst die gelassene Stimmung ...

Ratchet & Clank - Size Matters (PSP) 06.06.2007

Der Klassiker auf der kleinen Konsole

Ratchet & Clank - Size Matters (PSP) Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis der Playstation 2 Schlager "Ratchet & Clank" aus dem Hause Insomniac Games für die PSP erschien. Lange wurde aber spekuliert, ob zuerst die PS 3 bedient würde, so war es auch nicht verwunderlich, dass der Titel des insgesamt fünften Spiels der Serie "Size Matters" zuerst für das PS 3 Spiel gehandelt wurde (und noch heute auf Amazon so angekündigt wird). Den meisten Fans war aber klar, dass mit dem doppeldeutigen Titel nur eine PSP Version gemeint sein kann. Beim Konzept sind sich die Hersteller treu geblieben. Ratchet ist wieder zusammen mit Clank unterwegs, um die Galaxie zu retten. Alte Bekannte wie Quark sind wieder mit von der Partie und auch die Waffen sind im Prinzip die Alten geblieben. Erfreulicherweise ist auch die Steuerung auf der gegenüber dem PS2 Controller um einige Tasten ärmeren PSP sehr ähnlich gegenüber den früheren Spielen. Leider harkt es manchmal trotzdem etwas. So muss der First-Person Modus über die "Select" Taste aktiviert werden, was den Spielfluss bremst und der gewohnte Rundumblick mit dem rechten Analogstick entfällt. Dies wurde aber von den Programmierern berücksichtigt, so dass die Umstellung zwar mancherorts mühsam ist, aber nicht zu ungewollten Überraschungen - sprich nicht erwarteten Feinden - führt. Der Schwierigkeitslevel ist wie immer bei Ratchet & Clank Titeln nicht einstellbar. Das bedeutet ab und zu routinierte Einfachheit, manchmal aber auch schwierige Abschnitte. Meistens bewegt sich die ...

Ratchet & Clank (PS2) 22.09.2003

Genialer Coup

Ratchet & Clank (PS2) Adventure Spiele haben auf der Playstation noch nie wirklich guten Absatz gefunden. Wenige Ausnahmen wie „Spyro the Dragon“ oder „Medi Evil“ sind die Ausnahme, denen unzählige Fehlschläge gegenüberstehen. Nun hat „Spyro“ Hersteller „Insomniac“ mit „Ratchet & Clank“ einen Coup gelandet. Das Spiel kommt einer Kampfansage an Nintendos Mario Connection gleich. Ratchet ist Mechaniker, Raumschiffmechaniker um genau zu sein und er lebt auf dem verschlafenen Planeten Veldin. Dort kommt er auch nicht wirklich weg, denn ihm fehlt ein Starter für seine Raumschiffe. Da kommt Clank ins Spiel. Der kleine Robotter ist eine witzige Fehlproduktion aus dem Robotterwerk von Bösewicht Drek. Von dort geflohen und dem Einstampfen entgangen macht er eine Bruchlandung auf Veldin und da Clank Raumschiffe starten kann bildet er schnell eine Zweckgemeinschaft mit Ratchet. Die zwei sind aber nicht nur als Mechaniker und Starteinheit ein wirklich gutes Team, wie man als Spieler schnell herausfindet. Denn mit Clank lassen sich diverse Informationen beschaffen und Speichern, er wird zum Helikopter, Düsenjet und Unterwasserantrieb umfunktioniert, kann auch schon mal alleine auf Tour gehen, wenn Ratchet keine Sauerstoffmaske hat oder sorgt einfach immer wieder in den witzigen Zwischendialogen für ausgiebige Lacher. Ratchet wird nach und nach mit immer ausgefeilteren Waffen ausgestattet. So etwa einem „Glove of Doom“, der Robottereier wirft, aus denen fünf witzige Minen schlüpfen, die sich dann ...

Madden NFL 2003 (PS2) 22.09.2003

Die Legende lebt weiter

Madden NFL 2003 (PS2) American Football ist in den vergangenen Jahren immer schneller geworden. Wo früher neben Taktik reine Kraft über Sieg und Niederlage entschied, sind es heute Taktik und Schnelligkeit. Dieser Entwicklung haben auch de Entwickler von Madden NFL 2003 aus dem Hause Electronic Arts (EA Sports) Rechnung getragen. Das wohl beste American Football Spiel auf dem Markt hat sich wieder selbst übertroffen. Die ungeheure Schnelligkeit gegenüber der 2002er Version ist das erste, was auffällt, wenn man den Controller zum Kickoff erstmals in die Hand nimmt. Dann folgt Erstaunen über die Präzision der Grafik, die Bälle landen wirklich in der Hand des Receivers, man kann fast sehen, wie sich die Finger um das lederne Oval legen. Aber damit wurde nicht nur dem Spielspaß der Offense geholfen, auch die Defense macht nun mehr Interceptions, kommt öfters und präziser an den Ball. Aus Glücksache wurde Können. Um überhaupt erst soweit zu kommen, gibt es im neusten Madden einige Mini-Spiele, auf denen in vorgesteckten Parcours wie im echten Training Aufgaben nach Position des Spielers bewältigt werden müssen. So lernt man sich einfach und schnell in die Steuerung einzelner Spieler, ob Offense, Defense, Lineman oder Receiver. Dies kommt einem später in den echten Spielen zu Gute, denn spielt man gegen den Computergegner, kennt dieser keine Gnade. Neu in Version 2003 ist aber vor allem, dass Playbooks, also die Strategiebücher der Teams nicht nur selbst zusammengestellt, sondern auch dass ganz ...

Sim City 4 (PC) 22.09.2003

Hilfe, die Bürgermeister sind los

Sim City 4 (PC) Hilfe, die Bürgermeister sind los, zumindest virtuell. Jeder, der schon mal sein Geschick als Städteplaner, Feuerwehrmann, Lehrer und Verbrechensbekämpfer austesten wollte, ist hiermit zur vierten Runde Sim City eingeladen. Erfahrungen konnte man ja schon genügend mit den früheren Versionen des Spiels sammeln, jetzt legten die Programmierer bei Electronic Arts aber noch einen oben drauf. Wer bereits eine Vorgängerversion gespielt hat, kennt sich gleich wieder aus. Das Prinzip ist gleich geblieben: Es gibt drei Arten von Baugebieten, Wohnfläche, Gewerbe- und Industriezonen. Diese sind jeweils in leicht, mittel und dicht besiedelt aufgeteilt. Zwischen den Gebieten müssen Straßen liegen, sonst können die Sims nicht zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Fitnesszentrum fahren. Wird das Verkehrsaufkommen zu hoch, helfen nur Bushaltestellen, die U-Bahn, Schnellstraße und der Zug. Unter der Erde wird nicht nur die U-Bahn angelegt, sondern auch die Wasserversorgung. Strom muss ebenfalls produziert werden, damit abends die Lichter in der Stadt brennen. Später werden auch Feuerwachen, Parks, Polizeistationen, Spielplätze, Schulen, Bibliotheken und vielleicht sogar Wahrzeichen á la Eifelturm notwendig, um die Sims zufrieden zu stellen und die Stadt zu einer Metropole zu machen. Das wäre ja alles nicht so schwierig, müsste man als Bürgermeister nebenbei nicht auch noch aufs Budget achten, das von Anfangs 100.000 Dollar rapide abnimmt. Steuern sind wie im wirklichen Leben nahezu die ...

Der Herr der Ringe 2 - Die zwei Türme (PS2) 22.09.2003

Mitten im Film

Der Herr der Ringe 2 - Die zwei Türme (PS2) „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden …“ Beim einlegen der Spiel-DVD in die PS2 hat man zuerst das Gefühl, beim Verpacken sei ein Fehler passiert und auf der silbernen Scheibe ist der zweite Teil von „Lord of the Rings“. Zumindest fängt das Spiel überraschend Filmecht an. Film und Spiel verschmelzen, gebannt von der Anfangssequenz mit den realen Schauspielern findet man sich plötzlich mitten in einer Kampfszene wieder, wo also die erste Aufgabe bewältigt werden muss. Keine sehr schwere Aufgabe, aber das soll sich im weitren Verlauf noch ändern. Kaum ist der erste aktive Part abgeschlossen, geht es weiter im Film, nicht nur die Hintergründe des zweiten Teils, sondern auch die des ersten werden erläutert und so finden sich auch all diejenigen gleich zurecht, die den ersten Teil nicht gesehen haben oder eine historische „Lord of the Rings“ Auffrischung brauchen. Das Schicksal von Mittelerde steht auf dem Spiel, das zu Bestimmen und nach Möglichkeit zum Guten zu wenden ist die Aufgabe des Spielers. Dabei muss man gegen Orks, Uruk-Hais, Ringgeister und andere üble Gestalten aus der Geschichte um den Ring antreten. Das ist zum Teil gar nicht so einfach und dennoch fast immer schaffbar, zumindest beim zweiten Anlauf. Einige Tricks und Kniffe muss man schon selbst herausfinden, so einfach machen es einem die Programmierer von EA Games nicht. Aber Argon, Legolas oder Gimli wussten ja auch nicht, was auf sie zukommt, als ...

The Metal Opera Pt.2 - Avantasia 05.12.2002

Würdiger Nachfolger

The Metal Opera Pt.2 - Avantasia Das Problem bei drei Teilen ist immer, dass sich der nächste Teil am vorherigen messen lassen muss. Das wird vor allem dann schwer, wenn der erste Teil außerordentlich erfolgreich war. So auch bei „Avantasia“, der Metal-Oper von Edguy-Frontman Tobias Sammet. Sein erster Teil der Hard Rock Speedmetal Oper „Avantasia“ war sogar in den Charts. Solch ein Erfolg ist in der meist Außenseiterbehafteten Metal-Szene selten. Ein kurzer Rückblick: Avantasia Part 1 kam im Mai 1999 auf den Markt. Damls war der knapp 20-jährige Tobias Sammet gerade mal in Metal Kreisen als Sänger von „Edguy“ bekannt. Es dauerte nicht lange, bis das Experiment Metal Oper einschlug und sogar eine Single-Auskopplung auf den Markt kam. Nicht nur die Metal-Welt war begeistert von Avantasia. Schon damals war der zweite Teil angekündigt. Doch nach zwei Jahren glaubte niemand wirklich an einen zweiten Teil, drei Jahre später wurde es immer unwahrscheinlicher, dass die Fortsetzung in die Läden kommt. Zu groß war der Erfolg von Teil 1, zu groß wahrscheinlich die Anstrengung. Dann kam sie aber doch, recht unscheinbar wie die Vorgängerin stand auf einmal Avantasia Part 2 im CD Regal. Mit etwas gemischten Gefühlen kam die Plastik-Verpackung ab und die CD in den Player. Konnte Avantasia 2 an den Erfolg anknüpfen? Sie kann. Tobias Sammet hat es geschafft, eine Fortsetzung zu komponieren, nicht eine Wiederholung oder einen gefrusteten Versuch, die Vorgängerin zu übertreffen. Es ist eine Weiterentwicklung, ...

Bryan Adams 05.12.2002

Here I am

Bryan Adams „Here I am“, hier bin ich. Meinte Bryan Adams und das merkten auch tausende begeisterte Besucher im Hallenstadion Zürich vergangene Woche. Der Erfolgs-Song zum neuen Album „Spirit“, das den Soundtrack zum neusten gleichnamigen Disney Film könnte als leuchtendes Motto über das gesamte Konzert gehängt werden. „Hier bin ich“ also und zeigte mit dem Finger auf sich selbst. Das Konzert war energiegeladen wie selten zuvor. Bryan Adams zeigte ein grandiose Bühnenpräsenz, legte sich voll ins Zeugs und war überraschend gesprächig. Er machte Witze, ging aufs Publikum ein, kurzum war ganz anders als der frühere Bryan Adams, der etwas versteckt hinter seinem Bass stand und Hits am laufenden Band runterträllerte. Letzteres ist gleich geblieben, es gab nämlich ausschließlich richtig große Hits zu hören. Geändert hatte sich allerdings dass Bryan nun nicht mehr Bass, sondern Gitarre spielte. Neben Mickey (Drums) und Keith (Gitarre) hatten sich nun noch ein Keyboarder und ein Bassist zur Band gesellt. Bryan trägt jetzt einen Drei-Tage-Bart und das scheint sich auf das Ego übertragen zu haben. Leger und ausgelassen aber dennoch temperamentvoll sang er Klassiker wie „Summer of 69“, „Run To You“ oder „18 Till I Die“ genauso wie neue Stücke „Cloud Nr. 9“ oder „When You’re Gone“. Ganz neue Titel aus dem „Spirit“ Soundtrack fehlten jedoch. Das schien aber nicht wirklich viel auszumachen, denn auch aus den Früheren Alben gab es genug zum mitsingen. Mitsingen durfte dann auch ein weiblicher ...

Wyclef Jean 05.12.2002

Klischees mit guter Musik

Wyclef Jean Das wichtigste für einen Musiker ist es wohl, sich bei Live-Konzerten so zu zeigen, wie es die Fans erwarten. Dafür haben diese ja schließlich Eintritt gezahlt. Einmal mehr, ein andermal weniger. Einige Künstler halten sich daran, andere zeigen sich auf der Bühne so ganz anders als gewohnt, ganz andere nutzen eine Live-Tour auch schon mal dazu, das Image aufzubessern oder zu ändern. Nicht so Wyclef Jean. Der New Yorker „Yo man“ erfüllte bei seinem Auftritt in Zürich alle Klischees, die es zu Erfüllen gab. Da wurde nichts ausgelassen, kein noch so kleiner Zweifel gelassen, dass das da auf der Bühne tatsächlich der Frontman und kreative Kopf der Fugees war. Kaum auf der Bühne gab’s erst einmal eine Abreibung für MTV, den „Sender des Bösen“, der die „Black Brotherhood“ ja ohnehin nur ausnutzt, eben genau der Sender, bei dem Wyclef wenige Tage zuvor als Gast bei den European MTV Music Awards auftrat oder besser für große Gage ausgenutzt wurde. Irren darf sich ja auch mal ein Star. So wie Puff Daddy etwa, der gleich mit einer ganzen Armada Bodyguards reist, nicht so Wyclef, nein, er braucht nur einen Bodyguard und der ist zudem noch Tänzer - zumindest auf Befehl und ziemlich gezwungen. Im eiskalten Gesichtsausdruck unter der schwarzen Sonnenbrille war dann aber doch ein kurzer Anflug von Erleichterung zu spüren, als der mächtige Koloss an persönlichem Bewacher wieder am Rand der Bühne Platz einnehmen durfte. Von Ausbeutung und mieser Behandlung keine Spur, gehört ja zum ...

Madden NFL 2003 (PC CD-ROM) 05.12.2002

Schneller, Besser, Madden

Madden NFL 2003 (PC CD-ROM) American Football ist in den vergangenen Jahren immer schneller geworden. Wo früher neben Taktik reine Kraft über Sieg und Niederlage entschied, sind es heute Taktik und Schnelligkeit. Dieser Entwicklung haben auch de Entwickler von Madden NFL 2003 aus dem Hause Electronic Arts (EA Sports) Rechnung getragen. Das wohl beste American Football Spiel auf dem Markt hat sich wieder selbst übertroffen. Die ungeheure Schnelligkeit gegenüber der 2002er Version ist das erste, was auffällt, wenn man den Controller zum Kickoff erstmals in die Hand nimmt. Dann folgt Erstaunen über die Präzision der Grafik, die Bälle landen wirklich in der Hand des Receivers, man kann fast sehen, wie sich die Finger um das lederne Oval legen. Aber damit wurde nicht nur dem Spielspaß der Offense geholfen, auch die Defense macht nun mehr Interceptions, kommt öfters und präziser an den Ball. Aus Glücksache wurde Können. Um überhaupt erst soweit zu kommen, gibt es im neusten Madden einige Mini-Spiele, auf denen in vorgesteckten Parcours wie im echten Training Aufgaben nach Position des Spielers bewältigt werden müssen. So lernt man sich einfach und schnell in die Steuerung einzelner Spieler, ob Offense, Defense, Lineman oder Receiver. Dies kommt einem später in den echten Spielen zu Gute, denn spielt man gegen den Computergegner, kennt dieser keine Gnade. Neu in Version 2003 st aber vor allem, dass Playbooks, also die Strategiebücher der Teams nicht nur selbst zusammengestellt, sondern auch dass ganz ...

Virtua Fighter 4 (PS2) 05.12.2002

Macht wirklich Laune

Virtua Fighter 4 (PS2) Hatten wir das nicht schon mal? Alte Spielhallen-Games umgesetzt auf die aktuellen Konsolen? Richtig! Hatten wir. Und zwar kam erst kürzlich Tekken Advance für den Gameboy auf den Markt. Zugegeben, Virtua Fighter ist da schon etwas länger im Geschäft, wie die „4“ verrät. Aber dennoch kommen wir nicht umhin, auch hier die Wurzeln in den klobigen Gründervätern der Computer-Zockerei zu suchen. Zum Spiel: mit 13 Kämpfern, einer wirklich flüssigen und bestechenden Grafik und gediegenem Gameplay gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Das „beste Fight-Spiel“ hat sich aber in der vierten Ausgabe, nun exklusiv auf PS2, nicht wirklich verändert oder verbessert, aber auch nicht verschlechtert. Alles beim Alten, was den Kern des Spiels angeht. Also mussten sich die Spieledesigner etwas anderes Überlegen, um einen Fortschritt deutlich zu machen. Dieser äußerst sich erst einmal darin, dass die Umgebungen grafisch wesentlich ausgefeilter wurden. Kämpfe im Schnee oder in virtuellen Bauten machen zumindest die Umgebung zu einer neuen Erfahrung. Es gibt zwei neue Kämpfer in der Aktuellen Version und diese können - wie die übrigen auch - jeweils rund 50 verschiedene Tricks. Das alles muss mit einer Kombination aus Steuertasten und Aktionstasten bewältigt werden. Wer nur sinnlos auf dem Gamepad rumdrück wird zwar die ersten beiden Level überstehen, danach aber mit wunden Fingern scheitern. Ab da beginnen sich die Gegner nämlich zu wehren. Also sind auch kluge Abwehrtechniken absolut ...

Need for Speed - Hot Pursuit 2 (PS2) 05.12.2002

Vorsicht die Cops kommen

Need for Speed - Hot Pursuit 2 (PS2) Need for Speed Hot Pursuit 2 von EA Games für Gamecube, PS2, PC und XBox Wohl kaum ein Spiel hat sich so lange erfolgreich auf dem Markt halten können wie Need for Speed. Bereits die ersten Versionen auf C64, später auch für den PC zogen Kreise. Die Flucht vor den Polizeiwagen, entlang felsiger Küstenstraßen war Kult. Für alle, die seither jede weitere Version des Spiels getestet haben, bringt Need for Speed Hot Pursiut 2 zwar neue und viel bessere Grafik, jedoch nichts neues in der Story. Für jene, die sich nur noch schemenhaft an die blinkenden Lämpchen des Funkgeräts erinnern können, die vor der Polizei warnten, wird es ein überraschendes Wiedersehen geben. Dass das Spiel für die Playstation 2 entwickelt wurde, erkennt jeder sofort, der am Gamecube einige Runden absolviert hat. Denn hier sind die Unterschiede extrem. Während die Wagen auf der PS2 flüssig und kontrolliert über die Pisten rasen, wirkt das Rennen auf Gamecube wie ein Tennisball, das Auto zwischen zwei Gummibändern, den Leitplanken. Berührt man eine, wirft es den Wagen auf die andere Seite, gleiches bei der Verfolgung durch die Polizei im Pursuit Modus oder bei Konkurrenten im Rennmodus. Auf PS2 sind die Wagen durchgehend kontrollierbar, wenn man sich mal verschätzt und beim Ritt über den Grünstreifen eine Leitplanke touchiert gibt es zwar Kratzer und einen deftigen Ruck, aber das Auto bleibt stabil. Dagegen scheinen die Gesetze der Physik bei Gamecube etwas aus der Bahn geworfen zu werden, denn ...

Ferrari F355 Challenge (PS2) 05.12.2002

Ferrari kann doch eigentlich mehr

Ferrari F355 Challenge (PS2) Wer schon immer mal einen Ferrari fahren wollte, kann jetzt zumindest auf dem Monitor den Sportwagen um die Kurven prügeln. „Ferrari F355 challenge“ heißt das neuste Rennspiel aus dem Hause SEGA. Wer nun aber viel mehr erwartet, als eben Ferrari zu fahren ist bei diesem Rennsimulator falsch aufgehoben. Ausser dem im Titel vorgestellten Wagen gibt es keine weitere Auswahl und auch die Rennmodi beschränken sich auf Arcade, Meisterschaft oder Profi-Prüfungen. Letztere lassen sich recht einfach lösen, schon beim ersten Versuch ohne Übung gibt’s locker Silber oder gar Gold. Bronze bekommt man fast nur, wenn man das halbe Feld aus dem Rennen geworfen hat. Schwierig wird’s dann aber ganz schnell, schaltet man die kleinen Helfer wie ABS, Schlupfregelung oder Traktionskontrolle aus. Dann ist der heckgetriebene Monstersportwagen schier unbeherrschbar. Nicht gerade einfach wird das Steuern durch fehlende Hilfen wie eine Rumble-Funktion oder eindeutige Geräusche wenn der Randstein befahren wird. Einziges Geräusch ist der Motor, der zugegebenermaßen nicht schlecht klingt, aber auf die Dauer recht monoton wird. Die Grafik ist zumindest immer dann, wenn ein Ferrari ins Bild kommt sehr gut, während der Fahrt allerdings erinnern die hektischen Lenkbewegungen etwas an die Rennsimulatoren der vergangenen Jahre, die nur wenig mit der tatsächlichen Lenkbewegung zu tun haben. Die Bewegungen auf der Strecke sind eher gleitend, das driften wirkt als ob man sich dennoch auf Schienen bewegt, ...

DTM Race Driver (PS2) 05.12.2002

Mal was anderes als Formel 1

DTM Race Driver (PS2) DTM Race Driver von Codemasters System: PlayStation2 Preis: Ca. 56 Euro Rennsimulationen haben schon immer einen besonderen Reiz auf Spiele-Freaks ausgeübt. Die Spieleindustrie überschlägt sich geradezu mit Simulatoren der Königsklasse Formel 1, die Strecken kennt man nun fast auswendig, die Rennwagen lassen sich entweder zu gut steuern, was auf die Geschwindigkeit und Realismus geht oder sie sind realistisch und man fliegt in jeder Kurve ab. Ganz anders ist da „DTM Race Driver“ von „Codemasters“ hier geht es, wie der Name schon sagt um die deutsche Tourenwagenmeisterschaft. Zugegeben. Auch hier gibt es massig Kurse, die man aus der Formel 1 kennt, was jedoch eher ein Vorteil als Nachteil ist. Der Fuhrpark enthält Audi, Opel und Mercedes in den originalen Farben der DTM. Was der Titel nicht verrät ist, dass es mit der DTM noch lange nicht getan ist. Vielmehr vereint das Spiel sämtliche Rennserien unterhalb der Formel-Klassen in Europa und den USA, Japan und und und. Wer eine Karriere startet, darf sich zuerst in einem Mini-Cooper vergnügen, bis es langsam in die höheren rennklassen geht. Per E-Mail trudeln Angebote von Rennställen ein, die je nach Anforderungen verschiedene Verdienstmöglichkeiten aber auch Bedingungen knüpfen. Die Zusammenarbeit mit der Boxen-Crew ist ein Novum in der Renngeschichte auf dem Monitor. Hier werden nicht nur Reifen getauscht, es werden ganze Reparaturen durchgeführt, natürlich in Absprache mit den Mechanikern und Fahrer. Crashs sind ...
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