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ytraveller

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Geschriebene Berichte

seit 03.04.2008

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Alles mit N... 14.04.2013

Hallo Nachbar *grins*

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Abou Nawas Nejma, Sousse 20.04.2010

Viel Hotel zum guten Preis

Abou Nawas Nejma, Sousse Wenn man eine Pauschalreise bucht, hat man in mehrerer Hinsicht die Qual der Wahl. Zum ersten muss man sich für einen Ort entscheiden, den man besuchen möchte. Zum zweiten muss man sich darüber einig werden, wo und wie man während seines Urlaubs residieren bzw. übernachten möchte. Das Reiseziel war mir schnell bekannt. Es sollte während meines spontanen einwöchigen Urlaubes im März irgendwohin gehen, wo es bereits warm ist und wo ich mich von den letzten stressigen Wochen auf Arbeit gut erholen konnte. Außerdem sollte es nicht allzu teuer sein. Mit diesen Kriterien war die Wahl gut eingegrenzt und fiel letztendlich auf Tunesien. Da das Land ein mildes Klima, rund 1300 Küstenklima und über 800 Hotels hat, muss man sich als Tourist der Qual der Wahl stellen. Fangen wir an: Das Hotel sollte gut gelegen sein. Darunter zählt unmittelbare Strandnähe, aber auch an einem Ort, von dem aus man leicht Unternehmungen starten kann. Um diesen Punkt zu erfüllen kam erstmal die Stadt Sousse in Frage. Des Weiteren sollte das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Sechs Wochen vor Reisebeginn holte ich mir daher von jedem großen Tourismusanbieter Kataloge aus dem Reisebüro und filterte meine Favoriten heraus. Es waren überall ganz nette Angebote dabei, aber keines überzeugte mich vollends. Entweder war das Hotel zu groß, zu ablegen oder zu teuer. Im Alltours-Katalog wurde ich jedoch fündig. Dort wurde ein Hotel angeboten, dass allen für mich wichtigen Punkten entsprach. Ja, dieses Hotel soll es ...

Tunesien, Reiseerlebnisse 20.04.2010

Hier lebt der Orient

Tunesien, Reiseerlebnisse Die Wolken haben sich verzogen, die Sicht ist klar. Unter uns schlägt das Mittelmeer seine Wellen. Am Horizont wird das herrliche Blau des Wassers von einer braunen Landmasse unterbrochen. Wie Sie, lieber Leser, nun mitbekommen haben dürften, nehme ich Sie heute nicht auf eine Reise in den Osten mit. Viel mehr geht es gen Süden. Unser Ziel soll Tunesien sein. Dorthin lade ich Sie ein. Wir schlendern gemeinsam in den Gassen verschiedener alter Städte, gehen auf den Basar, fahren mit der S-Bahn und dem Zug, besichtigen die Hauptstadt und werden uns natürlich auch erholen und im Meer baden. Neugierig geworden? Dann freuen Sie sich auf folgende orientalische Leserreise. Unser Flugzeug befindet sich bereits im Sinkflug und steuert immer weiter auf die braune Landmasse zu. Sie bleibt allerdings rechts von uns, wir fliegen über den Golf von Hammamet. An der Küste lassen sich bereits die ersten Ortschaften und Städte erkennen. Wir sinken immer weiter und machen plötzlich eine starke Rechtskurve. Unter uns befindet sich nun die Stadt Monastir. Die weißen Häuser mit Flachdächern und im Hintergrund das azurblaue Meer bieten einen herrlichen Anblick. Überall stehen Palmen. Gleich wird das Bild jedoch wieder trist. Ein Stacheldrahtzaun kündigt den Flughafen an, auf dem wir unversehrt landen. Erinnern Sie sich noch, wie kalt und ungemütlich es vor noch nicht einmal drei Stunden in Deutschland war? Immerhin ist es erst Mitte März. Hier lacht jedoch die Sonne. Lassen Sie uns daher ...

Air Berlin 20.04.2010

Ab in den Urlaub

Air Berlin Urlaub, Sonne, Strand, Palmen, Meer… Was will man mehr? Natürlich erst einmal an ein so schönes Plätzchen gelangen, um dort die schönste Zeit des Jahres zu verbringen? Für mich fand diese Zeit in diesem Jahr bereits im März fest und ich habe mich mit Air Berlin von Deutschland ins nördliche Afrika, nach Tunesien bringen lassen. Da ich auf dieser Strecke insgesamt vier voneinander ziemlich verschiedene Flüge genießen durfte, maße ich mir an, diese Airline in diesem Bericht zu bewerten. Historie Air Berlin ist heute die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft und wohl jedem, der öfters mit dem Flugzeug verreist, bekannt. Bis zu diesem Status war es jedoch ein weiter Weg. Die Geschichte von Air Berlin geht auf das Jahr 1978 zurück. Damals wurde sie im US-Bundesstaat Oregon als Charterfluggesellschaft gegründet. Die US-Zulassung erfolgte aus dem Grund, dass es geplant war, Berlin anzufliegen und das durften in der Zeit der Blöcke nur Fluggesellschaften der Siegermächte. Daher war der offizielle Firmensitz in Miami, Florida. Ab 1979 flog Air Berlin mit Flugzeugen der Typen Boeing 707 und 737 Ziele rund ums Mittelmeer und in den USA von Berlin aus an. Nach der deutschen Einheit wurde es notwendig, Air Berlin in ein deutsches Unternehmen umzuwandeln. Der Firmensitz wurde nach Berlin-Charlottenburg verlegt und man flog seit 1991 mit Boeing 737 Flugzeugen weiterhin Ziele in beliebten Ferienregionen an. Zur zweitgrößten deutschen Airline entwickelte sich Air Berlin erst in den ...

Stettin 28.07.2009

Ausflug in vergangene Zeiten

Stettin Die Hanse, dieser Städtebund, der seine Blüte im 14. und 15. Jahrhundert durch den Handel erlebte, ist wohl jedem bekannt. Viele Städte wie Bremen, Hamburg, Wismar oder Stralsund tragen noch heute den Namen Hansestadt. Zu dem Bund gehörten aber einst noch weitere Städte. Magdeburg, meine Heimatstadt gehörte zum Beispiel dazu. Hätten Sie’s gewusst? Aber ich will nicht zu weit von meinem heutigen Thema abweichen. Die Stadt, über die ich heute schreiben möchte, gehörte jedoch ebenfalls einstmals zur Hanse. Es geht um Stettin… Zeitsprung Wie meine treuen Leser vielleicht mittlerweile wissen, muss ich in meinen Beruf oft die Arbeitsstelle wechseln. Das ist zwar manchmal schwierig, man lernt so aber immer neue Gegenden kennen. In den letzten zwei Jahren hatte ich das Vergnügen, ganz im Nordosten Deutschlands zu arbeiten. Für den Erholung suchenden Touristen ist das durchaus ein schönes Fleckchen Erde. Für mich war dort aber einfach nur der Hund begraben. Die nahste Großstadt war das in Polen liegende Stettin. Jede Woche bin ich nach Feierabend an die Grenze zum Tanken gefahren. Für die Stadt hat meine Zeit aber nicht ausgereicht. Das Interesse, sie kennen zu lernen, war bei mir aber immer da. In der letzten Juniwoche, in der eigentlich mein Umzug an einen anderen Ort ansteht, finde ich tatsächlich einen ganzen Nachmittag Zeit. Es ist ein herrlicher, warmer und sonniger Tag. Ich durchforste das Internet nach für einen Kurztouristen brauchbaren Infos, setze mich ins ...

Nissan Micra 1.0 18.06.2009

Gedenken an einen treuen Begleiter

Nissan Micra 1.0 Die Ära Micra wird sehr bald in meinem Leben zu Ende gehen. Nach einem Alter von 12 Jahren und einer Fahrleistung von 165 Tausend Kilometern muss er nun aus verschiedenen Gründen Platz machen für ein moderneres Auto. Was aus ihm wird, kann ich nicht sagen. Vielleicht kommt er in die Schrottpresse, vielleicht wird er aber auch über Spanien nach Afrika verscheuert. Irgendwie tut es mir leid um den Kleinen. Zweieinhalb Jahre hat er mich treu auf einer Strecke zweimal um den Erdball begleitet. Und bald ist er weg. Fortschritt ist aber halt nicht aufzuhalten. Oft wurde er belächelt, aber das war mir egal. Ich mochte mein Auto. Die Vorteile lagen auf der Hand. Es war billig in der Anschaffung, sparsam im Unterhalt und sehr zuverlässig. Kein einziges Mal bin ich liegen geblieben. Warum habe ich mir dieses einst Auto gekauft? Nachdem ich meinen Führerschein bekommen habe, fing ich einen Monat später an auswärts zu arbeiten. Es musste also schnellstmöglich ein Auto her. Da man als Fahranfänger gewöhnlicherweise noch gar keine Fahrpraxis hat, empfahl es sich, zuerst einmal ein kleines und günstiges Auto zu kaufen. Bei dem tut es finanziell nicht so weh, wenn man es zu Schrott fährt. Ich habe sämtliche Autohäuser abgegrast und konnte nur gebrauchte Kleinwagen für über 5000 Euro finden. Das war mir als Erstwagen zu teuer, zumal mir die ganzen Modelle auch nicht recht gefielen. In dem letzten Autohaus, was ich angesteuert habe, bin ich tatsächlich fündig geworden. Für ...

Moskau 19.05.2009

Russland ist anders

Moskau Als Juri Dolgoruki, Fürst Langhand, den Hügel bestieg und sein Blick über die saftigen Wiesen und dem ruhig dahinschlängelnden Flüsschen Neglinnaja schweifte, war für ihn klar: Hier soll eine Stadt entstehen. Das war der Sage nach im 11. Jahrhundert. Ein Denkmal des Fürsten Dolgoruki kann man heute auf der Straße gegenüber dem Rathaus sehen. Erstmalige urkundliche Erwähnung fand Moskau im Jahre 1147. 1156 gab es bereits den ersten hölzernen Kreml, ein Stadtzentrum mit wichtigen administrativen, Religions- und Wirtschaftsgebäuden. Heute ist Moskau mit offiziell 10 Millionen Einwohnern eine lebendige Metropole. Sie zählt zu den größten Städten Europas. Ich persönlich habe die Stadt als so riesig empfunden, dass ich dazu keinen Vergleich fassen kann. Sehenswürdigkeiten Bereits zu Zeiten des Kalten Krieges zog Moskau zahlreiche Besucher aus Ost und West an. Durfte man früher nur in einer Reisegruppe unterwegs sein, sind heute auch Individualreisen möglich und man kann sich frei bewegen. Sobald man die gewaltigen grauen Neubaugebiete auf dem Weg vom Flughafen in die Innenstadt hinter sich gelassen hat, wird schnell klar, dass Moskau einiges zu bieten. Um alles Sehenswerte zu begutachten, sollte man schon ein Weilchen in der Hauptstadt verbringen. Der Kreml Jeder Ausländer verbindet Moskau hauptsächlich mit dem Kreml (Кремль) und dem Roten Platz. Das sind auch die zentralsten Orte. Am Ufer des Flusses Moskwa erhebt ...

Ost-West-Friedenskirche, München 08.05.2009

Oase der Ruhe in der Großstadt

Ost-West-Friedenskirche, München Ich gehe von der Straße weg und stehe vor einer großen Sandfläche. Hier und da verrichten Baustellenfahrzeuge ihre Arbeit. Auf einer Straßenkarte von München habe ich zufällig etwas entdeckt, was ich mir genauer anschauen möchte. Der Ort müsste ganz hier in der Nähe liegen. Ich sehe aber nichts und die Bauarbeiter sind zu beschäftigt, sodass ich sie nicht fragen kann. Aus diesem Grund setze ich meinen Weg abseits der Straße wahllos fort und begebe mich in die Sand- und Geröllwüste, die heute ab und an als Veranstaltungsplatz herhält. Ich laufe kreuz und quer, bis mir eine Ansammlung von Bäumen auffällt. Hier wird es vielleicht sein. Ich laufe die grüne Insel ab und stoße irgendwann auf ein kleines Tor, das offen und einladend dasteht. Natürlich zieht es mich hindurch, hindurch in eine andere Welt. Nach dem Durchschreiten liegen der Staub und der Baustellenlärm hinter mir. Ich stehe in einem Garten zwischen alten verkrüppelten Obstbäumen. Der Ort strahlt eine herrliche Ruhe aus. Kein Mensch ist hier. Die Münchner (sofern jene dieses Wort für sich bevorzugen) wissen jetzt vielleicht, an welchem Ort ich mich befinde. Genau, dieser liegt südlich des Olympiaparks und beherbergt die wohl ungewöhnlichste Sehenswürdigkeit der Stadt, die Ost-West-Friedenskirche. Die Ost-West-Friedenskirche Ich stehe am Eingang des Gartens und sehe zwei kleine Häuschen. Ich gehe den Weg weiter und gelange zu einer russisch-orthodoxen Kapelle. Alles sieht sehr einfach und provisorisch ...

DB - Call a Bike Fahrräder 06.05.2009

Heute rufe ich mir ein Fahrrad

DB - Call a Bike Fahrräder Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind im Hochsommer in einer deutschen Großstadt unterwegs und wollen diese kennen lernen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, hier von A nach B zu kommen. Am wahrscheinlichsten kommen die öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus, U-Bahn und Straßenbahn in Betracht. Aber mal ganz ehrlich, haben Sie Lust, sich bei brütender Hitze dort hinein zu quetschen oder sich in den Untergrund zu begeben? Da ist man doch viel lieber an der frischen Luft. Mir geht es zumindest so und ich bin damit sicher nicht der einzige. Wenn man sich in einigen Stadtzentren mal umschaut, sieht man hier und dort futuristisch aussehende Fahrräder in den Farben silber und rot. Jetzt muss man nur noch wissen, wie man diese entleiht und die Erkundungstour kann beginnen. Auf geht’s! Call a bike Der Mobilitätsdienstleister der Deutschen Bahn DB Rent GmbH hat in sechs deutschen Innenstädten eine Vielzahl von Fahrrädern verteilt. Diese kann man gegen ein minutengenaues Entgelt entleihen und an einem fast beliebigen Punkt wieder zurückgeben. An Bahnhöfen, zentralen Plätzen und auch an Straßenecken kann man die Räder finden. Bevor man sie jedoch benutzen kann, ist eine Anmeldung erforderlich. Derzeit kann man die Innenstädte von Berlin, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Köln, München und Stuttgart unsicher machen. Man darf sich allerdings leider nur in bestimmten Zonen mit den Rädern bewegen bzw. sie zurückgeben. In Berlin ist das z.B. das Gebiet innerhalb der S-Bahn ...

Wolgograd, Russland 05.05.2009

Stadt der Helden

Wolgograd, Russland Monoton brummen die Triebwerke der alten TU-134. Ich blicke aus dem großen mit blauen Gardinen geschmückten kreisrunden Fenster und sehe nichts als weiße Weite. Je tiefer wir kommen, desto mehr zeichnen sich einige Siedlungen und Industrieanlagen ab. Das weiße Schachbrettmuster wird auf einmal durch eine schneeweiße Fläche unterbrochen. Wir fliegen über den großen Wolgastausee. Danach drehen wir nach rechts ab und ich sehe graue Plattenbausiedlungen, die bald wieder von weißer Steppe abgelöst werden. Neben mir erscheinen jetzt alte Propellerflugzeuge vom Typ AN-2. Wir landen. Auf dem Terminalgebäude des Flughafens erkenne ich den Schriftzug „Stadt der Helden – Wolgograd“. Wohl jedem Deutschen ist diese Stadt aus den Geschichtsbüchern durch die Schlacht um Stalingrad während des Zweiten Weltkrieges bekannt. Heute ist Wolgograd ist eine Millionenstadt im Süden des europäischen Russlands. Sie liegt etwas mehr als 1000 km südlich von der russischen Hauptstadt Moskau am unteren Lauf der Wolga. Mit einer Länge von über 80 km erstreckt sich das Stadtgebiet entlang des rechten Flussufers und ist damit eines der längsten Welt. Vielen ist der Name Stalingrad immer noch im Gedächtnis. Diesen trug sie aber nur von 1925 bis 1961. Vorher hieß sie Zarizyn. In neuen Atlanten kann man die Stadt auch manchmal unter diesem Namen finden. In den letzten Jahren gab es mehrere Diskussionen über den aktuellen Namen der Stadt. Es wurde unter anderem überlegt, sie wieder nach dem sowjetischen ...

Sibirien 29.04.2009

Omsker Gebiet - Schlafendes Land

Sibirien Sibir (tatarisch) - Schlafende Erde. Der asiatische Teil Russlands. Vom Ural bis zum Pazifik. Vom Nordpolarmeer bis zu den Zentralasiatischen Steppen. Eiskalte Winter. All das versteht womöglich die Allgemeinheit unter Sibirien. Es gibt aber noch weitaus mehr, was Sibirien zu bieten hat. Dieser Teil der Erde ist wahrscheinlich so vielseitig und interessant, dass man ihn gar nicht in einem einzigen Bericht beschreiben kann. Aus diesem Grund widme ich meinen Report ganz allein dem Omsker Gebiet in der Westsibirischen Tiefebene. Er dient als Fortsetzung meines Berichts über die Gebietshauptstadt Omsk. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch dieses Gebiet. Allgemeines Über das Omsker Gebiet gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten. Aber nein, lieber Leser, hören Sie nicht gleich auf, sich mit diesem Bericht zu befassen. Das heißt nicht, dass die Region deshalb uninteressant ist. Es ist etwa halb so groß wie Deutschland und dünn besiedelt. Es leben dort nur etwas mehr als 2 Millionen Menschen. Gut die Hälfte davon ist in der Hauptstadt Omsk heimisch. Im russischen Durchschnitt kommt das Omsker Gebiet von seiner Fläche nur auf Platz 35. Noch nie gab es hier spektakuläre Ereignisse. Das Omsker Gebiet wurde weder von Kriegen noch von Naturkatastrophen heimgesucht. Es ist damit eines der friedlichsten Plätze auf der Welt. Die Wirtschaft besteht fast ausschließlich aus Landwirtschaft. Lediglich in Omsk und der näheren Umgebung gibt es Industrie. Im ...

Omsk, Russland 29.04.2009

Pulsierende Metropole Westsibiriens

Omsk, Russland Der Zug rollt durch die Weiten Sibiriens. Alles ist ruhig, es ist noch früh am Morgen. Die Fenster sind beschlagen von der nächtlichen Kühle und Feuchtigkeit. Man sieht nur grüne Wiese, bis zum Horizont. Ab und an unterbricht eine Birke das Bild. Bald kündigen kleine Holzhaussiedlungen die Stadt Omsk an. Wir rollen vorbei an Neubaugebieten und schließlich über eine gewaltige Stahlkonstruktion, der Brücke über den Fluss Irtysch. In wenigen Minuten stehen wir nach einer zweitägigen Fahrt auf dem Bahnsteig am Omsker Hauptbahnhof und ein neuer Tag beginnt. Im Mai 2004 hat es mich das erste Mal nach Omsk gezogen. Anfangs etwas skeptisch war ich wirklich sehr überrascht. Ich habe mir unter Sibirien alles andere als Temperaturen um die 35 Grad und eine pulsierende Metropole der Moderne vorgestellt. Ich war einfach nur fasziniert. In diese Stadt, durch die sich meine Liebe für Russland entwickelt hat, möchte ich Sie in diesem Bericht entführen. Geschichtliches Omsk ist eine Metropole mit 1,2 Millionen Einwohnern im Süden der Westsibirischen Tiefebene. Sie wurde 1710 als Grenzfestung und zur weiteren Erschließung Sibiriens von dem zaristischen Oberleutnant Buchholz an der Mündung des Flusses Om in den Irtysch gegründet. Jahrelang diente die Stadt als Verbannungsort für Regimegegner während der Zarenzeit. Der Schriftsteller Fjodor Dostojewski schrieb im 19. Jahrhundert während seiner Zeit in Omsk seine berühmten „Aufzeichnungen aus dem Totenhaus“. Heute ist Omsk ...

GE Money Bank 15.04.2009

Hier liegt mein Geld gut

GE Money Bank Die GE Money Bank GmbH ist in Deutschland eine der kleineren und weniger bekannten Banken mit Sitz in Hannover. In Deutschland ging sie 2004 aus der Allbank hervor und gehörte seitdem zum GE Money des US-amerikanischen Unternehmens General Electric. Im Jahr 2008 wurden einige Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern verkauft. Die GE Money Bank Deutschland wurde von der spanischen Banco Santander übernommen und gehört somit zur Santander Consumer Bank. Die Bank wird aber unter gleicher Marke weitergeführt. GE Money Bank Deutschland In Deutschland gibt es lediglich etwa 100 Filialen der GE Money Bank. Man kann sie meist nur in größeren Städten finden. Eine Filiale gibt es auch in meiner Heimatstadt Magdeburg. Da sie sehr zentral gelegen ist, bin ich oft an ihr vorbei gegangen und meinte, dass ich mein Geld nicht bei so einer unbekannten Bank anlegen möchte. Irgendwann hat mir meine bisherige Bank aber nicht mehr zugesagt und ich habe mich nach einer neuen Möglichkeit umgesehen, wie ich mein Erspartes anlegen kann. Da ich aus beruflichen Gründen immer nur freitags und erst ab 14 Uhr zu Hause bin, hat es mich in die Filiale der GE Money Bank gezogen. Das ist nämlich die einzige Bank in Magdeburg, die bis 16 Uhr geöffnet hat. In der Bank wurde ich sehr freundlich begrüßt und man hat mir Kaffee und Wasser angeboten. Die Angebote der GE Money Bank haben mich so überzeugt, dass ich mich gleich für mehrere Anlageprodukte entschieden habe. Da es von der Bank ...

Grapefruit 08.04.2009

Magst du bitter?

Grapefruit In meinem heutigen Bericht möchte ich mich nicht auf eine Reise begeben, sondern eine Frucht beschreiben, die viel Zwiespalt in der Bevölkerung auslöst. Sie unterscheidet sich von anderen Früchten durch ihren etwas bitteren Geschmack. Manch einer mag ihn sehr gerne, andere wiederum überhaupt nicht. Ich habe noch nicht erlebt, dass jemand ein durchschnittliches Verhältnis zu ihr hat. Die Rede ist von der Grapefruit. Grapefruit oder Pampelmuse? Die Grapefruit ist eine Zitruspflanze, die aus der Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse entstand. Pampelmuse? Sind Grapefruit und Pampelmuse nicht das gleiche? Früher habe ich das auch immer gedacht. Aber nein! Die Pampelmuse ist eine eigene Frucht, die auch Riesenorange genannt wird. Sie hat einen noch herberen Geschmack und enthält weniger Saft als die Grapefruit. Kreuzt man eine Pampelmuse mit einer Grapefruit, dann entsteht eine Pomelo. Pomelo ist übrigens auch die englische Bezeichnung für Pampelmuse. In Frankreich und Spanien wiederum nennt man die Grapefruit Pomelo. Es gibt also große Verwechslungsgefahr. Daher noch mal eine kurze Zusammenfassung der deutschen Begrifflichkeiten. Pampelmuse = größte Zitrusfrucht, Urfrucht Grapefruit = Kreuzung aus Pampelmuse und Orange Pomelo = Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit Nun aber zurück zur Grapefruit! Die Grapefruit ist ein immergrüner subtropischer Baum. Die Früchte haben eine gelbe Schale und sind etwa 15 cm im Durchmesser. Wahrscheinlich wurde die ...

Moskau, Flughafen 07.04.2009

Hier regiert das Chaos

Moskau, Flughafen Der Wind zieht kräfttig an den Tragflächen. Es ruckelt mächtig hin und her. Schwach lassen sich auf der anderen Seite des Fensters die Konturen der Wolken erkennen. An ihnen sieht man, dass wir uns mit sehr hoher Geschwindigkeit fortbewegen. Ein paar Mal geht es abrupt nach links und nach rechts. Durch die dichte Wolkendecke erkenne ich schwach graue Plattenbausiedlungen. Wir befinden uns im Anflug auf den einst bedeutendsten und größten Flughafen der Sowjetunion, Moskau-Scheremetjewo. Wer mit Aeroflot in die russische Hauptstadt fliegt, hat das Vergnügen, sich hier herumschlagen zu dürfen. Das internationale Terminal 2 wurde pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen in Moskau im Jahre 1980 eröffnet. Damals war es hochmodern und galt aus Aushängeschild für die sowjetische Luftfahrt. Heute ist leider einiges an Glanz verloren gegangen. Das Terminal 2 Nach einer unruhigen Landung setzen wir schließlich im Regen auf einer der beiden Rollbahnen des Flughafens, der in der Luftfahrt mit SVO abgekürzt wird, auf. Da wir aus Deutschland kommen, rollt unser schicker Flieger mit silbernen Rumpf und wehender russischer Flagge auf dem Leitwerk geradewegs auf den einem Bürogebäude ähnelnden braunen Klotz zu. Lediglich die roten Fluggastbrücken lassen erkennen, dass wir uns auf einem Flughafen befinden. Kurz nach der Ankunft bekommt man als Passagier sofort einen Einblick in das chaotische bürokratische Wesen der ehemaligen Sowjetunion. Man verlässt das Flugzeug meist ...
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