Meine ersten Erfahrungen mit dem Jeep L200
17.03.2001
Pro:
Design sehr gut
Kontra:
schwammige Lenkung
Empfehlenswert:
Ja
 Computer-Macky
Über sich:
Ich bin 41 Jahre alt und wohne in der nähe von Meissen
Meine Hobbys sind Computer, Internet und E...
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Von meiner neuen Firma wurde mir der Jeep L 200 als persönliches Firmenfahrzeug zur Verfügung gestellt und nun möchte ich euch meine ersten Erfahrungen mit diesem Jeep mitteilen. Bei der Fahrzeugübergabe hatte der Jeep gerade mal 5 km auf dem Tacho und ich bekam einen Auftrag mit einem Teammitarbeiter nach München zu fahren um diverse Netzwerkarbeiten durch zu führen. Der äußere Eindruck des L200 ist einfach fantastisch, das Design des Jeeps macht einen bulligen Eindruck und nun waren wir gespannt auf die ersten Fahreigenschaften des L200. Nachdem wir unsere Reisetaschen etwas mühselig auf die hinteren Sitze gepackt hatten, konnte es nun eigentlich Richtung München los gehen.
Der Jeep ist mit vier Sitzplätzen ausgerüstet, wobei aber nur wirklich, zwei davon Nutzbar sind, da es keinem zumutbar ist auf längerer Fahrt auf den Rücksitzen mit zufahren. Ich finde den Platz ist nur ausreichend für diverses Reisegepäck oder für sehr kleine Leute.
Der erste Negative Eindruck des Jeeps erlebten wir auf der Autobahn, er lässt sich beim Spurwechsel nicht sehr gut lenken. Dabei ist die Lenkung sehr schwammig und indirekt. Da ich ja selbst auch privat einen Jeep fahre kann ich das sehr gut beurteilen. Mit meinem Jeep Nissan Terrano habe ich mit der Lenkung nicht solche Probleme.
Die Beschleunigung ist für den Dieselmotor aber wiederum sehr gut und der Verbrauch auf 100 Kilometer Diesel auf der Autobahn hielt sich auch in Grenzen. Zügige Überholvorgänge auf der Autobahn sind auch sehr gut möglich. Bei sehr schneller Autobahnfahrt treten sehr laute Windgeräusche auf, die Fenster müssen ab 100 km/h geschlossen werden, ansonsten ist eine Kommunikation mit dem Beifahrer nicht mehr möglich.
Den nächsten Kritikpunkt am L200 mussten wir in München feststellen als wir versuchten in eine normale Parklücke ein zu parken, durch einen sehr großen Wendekreis des L200 war es erst nach mehreren Rangieren mit dem Jeep möglich, in die Parklücke ein zu parken. Und wer die Münchener Innenstadt kennt, weis bestimmt das es dort in bezug auf Parkplätzen sehr katastrophal zugeht.
Die Ladefläche des Jeeps ist aber sehr gut um diverse Kabeltrommeln und Kisten zu Transportieren. Aber dabei stören die innenliegenden Radkästen bei der Beladung des Fahrzeuges. Die Zuladung von fast einer Tonne Ladung ist ausreichend. Die Geländetauglichkeit habe ich noch nicht testen können aber ich werde diesen Bericht auf jeden Fall ergänzen, wenn ich irgend etwas negatives zu berichten habe.
Technische Daten ---------------- 5-Gang-Schaltgetriebe
Heckantrieb mit zuschaltbarem Allradantrieb Hubraum 2477 ccm
Leistung74 kW / 100 PS Höchstgeschwindigkeit 145 km/h
Verbrauch 12 Liter Diesel 100 km Ausstattung -----------
Zweifarbenlackierung Airbag, ABS, Leichtmetallräder, Zentralverriegelung, el. Fensterheber und Spiegel, Preis 46 700 Mark
Fazit
Ich werde euch auf jeden Fall hier meine weiteren Erfahrungen mit dem L 200 mitteilen. Egal ob es negative oder positive Erfahrungen sind...... Mario
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20.10.2002 17:52
Deine Erfahrungen decken sich in einigen Punkten sehr gut mir den Meinen. Nur die schwammige Lenkung kann ich bei meiner Kiste nicht finden. Ich bin von einem Mitsubishi "Galant" auf den L 200 umgestiegen, kann aber trotz der großen Unterschiede der beiden Typen über keine negativen Merkmale bei der Lenkung des L 200 berichten. Es ist halt ein Geländewagen und keine Limosine. Aber die Lenkung finde ich ok. Gruß - Biesenstrup
15.08.2002 02:05
schöner Bericht aber mit der Marke "Jeep" hat ein Mitsuwaschi nichts gemeinsam
18.07.2002 10:40
SO, ich habe jetzt mein s.h. zurückgenommen und dir nurnoch ein h. gegeben, ich werde es ändern, sobald dein Bericht richtig ist.