Zum Glück gibt's Rück! - um sich die Laune zu verderben...
15.06.2010
Pro:
großes Sortiment, teilweise gute Angebote
Kontra:
alles andere
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Größe des Sortiments:
Verfügbarkeit des Sortiments:
Preisniveau:
Fachliche Beratung:
Wartezeit an der Kasse zu Stoßzeiten:
Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:
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 rockloverin
Über sich:
Wir glauben, wir machen Erfahrungen.
Aber die Erfahrungen machen uns.
(Immanuel Kant)
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„Zum Glück gibt’s Rück!“ Nachdem wir unser Wohnzimmer einer Komplettrenovierung unterzogen hatten, passte unser alter Schrank, den wir über 25 Jahre besaßen, einfach nicht mehr zum Mobiliar, sodass wir uns darauf freuten einen neuen aussuchen zu dürfen. Energiegeladen brachen wir also auf, um die vermeintlichen Schätze und Angebote der Möbelhäuser in Augenschein zu nehmen. Tatsächlich fanden wir schließlich, nach einer langen Suche die passende Wohnwand für uns. Ein wirklich schönes Möbelstück in der Farbe Kernbuche-Natur. Wir entschieden uns für zwei Schränke mit Glaselementen (so gar mit Glaskantenbeleuchtung), ein TV-Board, ein Wandregal und ein Sideboard. Da nahmen wir noch an: „Zum Glück gibt’s Rück!“. Der charmante Slogan eines zunächst viel versprechenden Möbelhauses. Das wirklich durch ein breitgefechertes Angebot und stilechte Möbeln besticht. Im Sortiment befinden sich so zum Beispiel Wohnwände, Lampen, Couch-Garnituren, verschiedene Deko-Artikel, Küchen uvm. Die Preise variieren je nach Qualität oder Angebot. Man findet teilweise auch Möbel für einen kleineren Geldbeutel, jedoch auch für den etwas größeren. Unser Preis belief sich schlussendlich auf ca. 2400 €, was für unsere Verhältnisse wirklich überhaupt nicht wenig ist und wofür wir lange schon gespart hatten. Die Lieferzeit sollte 8 Wochen betragen. Nachdem unser alter Schrank recht früh, im Januar bereits abgeholt worden war und wir seit dem auf Kartons zurückgreifen mussten, um unser gesamtes Schrank-Interieur zu verstauen, erwarteten wir nun sehnsüchtig unseren neuen. Leider erhielten wir schließlich eine Mitteilung von Rück, dass sich die Lieferung wohl um ca. 2 Kalenderwochen verschieben würde. Na toll! Doch dies sollte nur der Anfang unserer Odyssee sein. Nachdem wir schließlich noch eine Woche länger als angegeben auf unsere Möbelstück warten mussten, waren wir froh endlich unsere Kartons los zu werden. Doch falsch gedacht. Mehrmals hatten wir beim Kauf erwähnt, dass die einzelnen Schränke nicht in einem Stück geliefert werden können, da unser Fluraufgang sehr eng ist. Was geschah also? Sie wurden allesamt zusammengebaut geliefert! Daraufhin mussten die zwei Schränke am LKW auseinander gebaut werden, sodass die Rückwände leider ihren Geist aufgaben. Man tat uns großes Bedauern darüber Kund und versprach uns so schnell es ginge für Ersatz zu sorgen. Nun gut, so ein Fehler konnte eben passieren, also nahmen wir es so hin wie es gekommen war. So zogen die nächsten 4 Wochen ins Land. Voller Vorfreude erwarteten wir nun unsere neuen, unverbrauchten Rückwände. Man kann sich denken, dass diese Hoffnung dazu verdammt war in den Wind geschlagen zu werden. Lange Rede kurzer Sinn: Die Rückwände kamen vom Hersteller aus kaputt bei uns vor der Türe an. Dieses Mal waren wir wirklich nicht mehr gut auf Rück zu sprechen. Wieso hat man die Ware nicht vor Ort im Lager kontrolliert? Auf diese Frage konnte man uns am Telefon auch keine Antwort geben. Man versprach uns aber wiederum, dass beim nächsten Mal alles zu unserer vollsten Zufriedenheit ablaufen würde. Wieder warteten wir fast 6 lange Wochen und erhielten schließlich, einen Tag bevor die Lieferung stattfinden sollte (Termin war die Woche zuvor telefonisch abgesprochen worden), einen Anruf, dass die Rückwände nun am Lager angekommen seien, jedoch erneut beschädigt wären. Unsere Stimmung sank schlagartig auf den Gefrierpunkt. Immerhin hatte man uns die kaputte Ware dieses Mal nicht vor der Haustür präsentiert, aber das machte es auch nicht wesentlich besser. Mein Vater rief daraufhin ziemlich wütend erneut bei Rück an, wo man uns nur vertrösten konnte und uns ansonsten in keinster Weise entgegenkam. Nun sitzen wir immer noch schon wieder seit 6 Wochen auf unseren Kartons, den Blick auf einen Schrank gerichtet, den wir nicht nutzen können. Ohne angebrachtes CD-Regal, ohne Lichtleisten. Letzte Woche haben wir erneut bei Rück angerufen, wo uns mitgeteilt wurde, dass die Rückwände gerade eingetroffen wären und nun in der Schreinerei geprüft werden sollen. Man sagte uns, dass wir innerhalb der nächsten drei bis vier Tage Bescheid bekämen, ob die Ware in Ordnung sei. Also warteten wir auf Meldung von besagtem Möbelhaus. Es geschah jedoch nichts. Diese Woche rief mein Vater schließlich erneut dort an, denn wir wollten unverschämter Weise ja dann doch mal wissen, was jetzt los sei. Leider war der Kollege, mit dem er das letzte Mal gesprochen hatte anscheinend nicht greifbar, sodass der Angestellte am Telefon uns nur versichern konnte, unser Anliegen an den entschwundenen Kollegen weiterzuleiten, der sich mit der Schreinerei in Verbindung setzen und uns bis 11.30 Uhr kontaktieren sollte. Wiederum meldete sich niemand. Mittlerweile sind wir alle mehr als sauer auf dieses Unternehmen und haben nicht mal mehr die Erwartungshaltung irgendwann einmal einen fertigen Schrank betrachten zu können. Zumindest nicht so lange Rück das Möbelhaus der Wahl ist. Allmählich verpufft so gar der Elan die Verantwortlichen durch den Hörer ziehen zu wollen und alles was bleibt ist schlichtes Unverständnis und Resignation.
Noch einmal zur Erinnerung am 21. November 2009 bestellten wir diesen Schrank, nun ist Juni 2010. Schaffen wir noch das Jahr? Wetten werden gerne entgegengenommen.
Unser zweites Kapitel mit der Möbelstadt Rück war die Besorgung eines neuen Tisches, der zu unseren neuen Schrank passen sollte. Auch, wenn die Rückwände immer noch fehlen, kann man es sich ja so etwas gemütlicher machen. Dazu muss ich aber erwähnen, dass wir den Tisch nach dem ERSTEN gescheiterten Versuch mit den Rückwänden kaufen wollten. Hätten wir das alles geahnt, wir hätten ihn dort nicht versucht zu erstehen. Auf jeden Fall fanden wir wirklich einen farblich perfekt passenden Tisch, der uns allen sehr gut gefiel. Der Preis belief sich auf 289 € bei Selbstabholung vom Lager. Also schlossen wir den Kauf für einen NEUEN Tisch ab und zahlten auch die angegebene Summe. Ausnahmsweise konnten wir diesen dann auch recht schnell abholen, doch was uns dann erwartete war ein grauenhaftes Abbild des Tisches, den wir in der Ausstellung gesehen hatten und wovon uns der Verkäufer mitgeteilt hatte, dass dieses Modell neu auf Lager sei. Die Verpackung belief sich auf eine Plastikfolie, während das Möbelstück an sich mit grünen und schwarzen Schlieren, Macken und Kratzern verziert war. Dies war also auf keinen Fall ein Neuware! Es stellte sich heraus, dass es der aus der Ausstellung war. Unser Entsetzen kann man sich wohl vorstellen, vor allem, weil wir den vollen Betrag für einen neuen bezahlt hatten. Natürlich nahmen wir diesen nicht an und verwiesen darauf, dass man uns etwas völlig anderes zu diesen Konditionen verkauft hatte. Wütend suchten wir also den zuständigen Verkäufer, der jedoch nicht mehr anzutreffen war. Wir fanden nur dessen Kollegin vor, die das Verkaufsgespräch usw. mitbekommen hatte. Kaum bogen wir um die Ecke und sie hatte uns gesehen meinte diese: „Ich wusste ja, dass das Ärger geben würde.“ Aha! Was sollte denn das bedeuten? Hieß dies etwa, dass man uns wissentlich den alten Schrömmel zum vollen Preis verkaufen wollte!? So schien es zu sein. Wir kündigten den Kaufvertrag umgehend und erstanden unseren jetzigen Tisch im Möbelhaus Finke, mit dem wir auch mit unserer neuen Couch-Garnitur gute Erfahrungen gemacht haben. Letzten Endes bleibt uns nur die Erkenntnis: Nie wieder Möbelstadt Rück!
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15.06.2010 23:47
Schade dass man da nicht einkaufen kann. lg Peter
15.06.2010 23:39
Super Danke, jetzt weiß ich wo ich meinen neuen Kleiderschrank NICHT kaufen werde ;) SH, LG
15.06.2010 23:35
Oha...