Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Einfach nur zuhören und schmunzeln |
| Kontra: |
Nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Gestern hab ich aus der Stadtbücherei das Hörbuch Mondscheintarif ausgeliehen, denn es interessierte mich ungemein, wie sich das Hörbuch von Ildikó von Kürthy anhört, und ob das auch so ein Flopp ist, wie das Video, das mir überhaupt nicht gefiel. Was mich auch brennend interessierte war, in wie weit das Buch mit dem Hörbuch sich ähnlich sind.
Wenn ich bügle, höre ich sehr gerne Hörbücher, denn ich finde, es ist ungemein beruhigend, und das Bügeln kommt einem nicht so öde und langweilig vor. Und mit seinen Gedanken kann man super dem Hörbuch folgen, überhaupt, weil es sowieso nicht anspruchsvoll geschrieben ist, sozusagen gehört es mehr zur leichten bis superleichten Literatur. Also den Bügeltisch aufklappen, den Wäschekorb daneben stellen, und schnell die CD in den CD-Spieler legen.
Nun gut, soviel Wäsche für zwei Stunden bügeln hab ich auch wieder nicht, den Rest der CD höre ich mir ganz relaxt an, indem ich mich aufs Sofa setzte, und die Füße hoch lege. Muss ja auch sein.
Mondscheintarif von Ildikó von Kürthy (Autor), Henriette Hochmut (Textfassung), Wolfgang Stockmann (Regie), Catrin Striebeck (Jo), Aglala Szyskowitz (Carmen), Stephan Benson (Daniel Hoffmann), Ulrike Grote (Cora Hübsch)
Medium: CD, ISBN: 3-455-30272-6, Inhalt: 2 DCs, 110 Minuten
Die Problemzone der Frau heißt Mann. Der unterhaltsame und witzige Bestseller der von Cora Hübsch, einer Großstadtneurotikerin erzählt, ist 1999 im Rowohlt Taschenbuchverlag erschienen, und wurde bisher über einhunderttausend Mal verkauft. Im Oktober 2001 startete die Kinoverfilmung zum gleichnamigen Buch.
Das Hörspiel Mondscheintarif, mit vier sehr guten Sprechern, ist eine äußerst auf sich bezogene Umsetzung des gleichnamigen Romans. Und gerade deshalb so super gut. Ganz ohne musikalische Untermalung, nur am Telefon mit den Dialogpartnern, ist Ulrike Grote die Sprecherin von Cora, wirklich ein Meisterwerk gelungen. Mit ihrer aussagekräftigen Stimme, und ihrer guten Betonung, zieht sie alle ihre Register. Von Himmel hoch jauchzend, bis zu Tode betrübt. Kann aber auch über sich selber lachen, und schafft es sogar, uns mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Super toll, der Gegenpol Catrin Striebeck, als die beste Freundin Jo.
Wieder einmal ist es Samstagabend, und Cora Hübsch , fast Dreißig, Großstadtneurotikerin, allein lebend und stehend, und emanzipiert wie es sich nun mal gehört, wartet bis das Telefon klingelt, und sich Dr. Daniel Hoffmann bei ihr meldet. Mit Daniel Hoffmann hatte Cora vor drei Tagen den besten Sex bis jetzt in ihrem Leben. In den Stunden des langen wartendes erzählt Cora wie sie Herrn Dr. Daniel Hoffmann kennen gelernt hat. Von dem Restaurantbesuch und dem gemeinsamen Essen beim Italiener, und dem Besuch bei ihm daheim. Cora präsentiert selbstkritisch und selbstverständlich auch selbstironisch, das ganze Einmaleins einer verliebten und emanzipierten Frau. Cora ist über beide Ohren verliebt, kennt aber von Jo, ihrer besten Freundin, die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strickt zu halten hat. So, dass sie auf gar keinen Fall anrufen darf, nie. Cora hat große Sehnsucht nach Daniel, und nun versucht sie sich abzulenken, bis zur blanken Verzweiflung, aber die Erinnerungen an Daniel holen sie immer wieder ein. Bis sie den Weihnachtsbaum, eine Erinnerung ihrer letzten gescheiterten Beziehung, nachts in den Park bringt, und ihn dort zu entsorgt. Nur mit einem Unterrock und einem Ledermantel bekleidet, dazu noch barfüssig, kommt Cora zu einer einfachen, aber alles verändernden Erkenntnis: Vergiss alle die Regeln, sei so wie du bist, sei einfach du selbst. Ildikó von Kürthy lebt heute in Hamburg, und ist beim Stern Redakteurin.
Und nun, wie ich selber das Hörbuch Mondscheintarif von Ildikó von Kürthy fand.
Von diesem Hörbuch wurde ich überhaupt nicht enttäuscht, denn es ist sehr identisch mit dem gleichnamigen Buch. Die Geschichte in der Ich-Perspektive, wird von der Sprecherin der Cora wird sehr lebhaft, überzeugend und sehr selbstbewusst erzählt. Mit einer super guten Betonung wird die Geschichte dem Hörer nahe gebracht, sodass jeder merkt auf was es Cora ankommt. So kommt sie in ein Schwärmen wie ein Teenager, wenn sie von Daniel erzählt. Ebenso hört man an ihrer Stimme, die Eifersucht auf Carmen heraus. Man kann jede Gefühllage der Sprecherin mitverfolgen, und mitspüren, wie sie verzweifelt auf den Anruf wartet. Wenn man sich das Hörbuch anhört, wird man in die Geschehnisse direkt miteinbezogen, denn man kann sich in die Gedanken der Sprecherin von Cora hineinversetzen. So spürt man buchstäblich das verzweifelte warten auf den Anruf. Nur einmal, als das Telefon klingelt, und Jo ist es die anruft, wird der Hörer in eine Spannung versetzt, die jeder sicher schon einmal miterlebt hat. Nämlich, soll ich ran gehen, oder der Anrufbeantworter. Textteile aus: www.hoffmann-und-campe.de
Fazit: Ich persönlich höre sehr, sehr gerne Hörbücher, denn ich empfinde, dass sie ungemein entspannend sind. Hauptsächlich Hörbücher mit maximal 4 bis 6 CDs. Bei längeren verliere ich oft den Faden, wenn ich sie nicht täglich anhöre. So zum Beispiel habe ich die 11 CDs von Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien noch nie ganz gehört, nur immer bis zur 5 ten oder 6 ten CD. Eigentlich Schade. Jedes Jahr nehme ich mir vor, die CDs von Herr der Ringe anzuhören. Bis jetzt hat es nicht geklappt.
© XXLALF Erstveröffentlichung 29.06.2006
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...mond.schein...
Bewertung für Mondscheintarif (Hörbuch) / Ildiko von Kürthy von
AnjaS911
Pro: Nette, leichte Kost...
Kontra: ...
Friedrich Nietzsche sagte einst "Der Deutsche liest nicht laut, nicht fürs Ohr, sondern bloß mit den Augen. Er hat seine Ohren dabei ins Schubfach gelegt.". Lessing meinte, dass seine Werke erst gesprochen werden müssen um ihre Vollständigkeit zu erhalten ...
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sehr hilfreich
25.05.2009
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Über die Problemzonen einer Frau
Bewertung für Mondscheintarif (Hörbuch) / Ildiko von Kürthy von
jutane
Pro: witzig, amüsant und selbstironisch
Kontra: kann ich nichts finden
Als es kürzlich mal wieder ziemlich viel Stress auf Arbeit gab und es mir gar nicht mehr so richtig zum Lachen war, brachte mir eine meiner Kolleginnen ein kleines Päckchen mit der Empfehlung, mich zu Hause hinzusetzen und mal gar nichts zu tun, sondern e ...
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sehr hilfreich
10.09.2006
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