Die aus aller Welt angereisten Mitglieder der zu Reichtum gekommen Punjabi-Familie Verma versammeln sich in Neu-Delhi für eine kurzfristig anberaumte Hochzeit. Doch die Braut ist... mehr
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Pro: unterhaltsam, humorvoll, sozialkritisch, romantisch, kein Musical; gutes Bonusmaterial Kontra: kein DTS-Sound, kein Audiokommentar
Die reiche indische Familie Verma will ihre älteste Tochter Aditi endlich verheiraten. Alles ist vorbereitet für ein gigantisches Fest. Doch Aditi hat andere Pläne: Sie würde am liebsten mit einem Mann vom Fernsehen durchbrennen. Ob doch noch alles gut wi ...
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Wenn man die Widmung „for my family“ zu Anfang des Abspanns von Mira Nairs von Kritik wie Publikum auf jedem wichtigen Filmfestival der Welt frenetisch gefeierter Tragikomödie „Monsoon Wedding“ (2002) liest, so hat der heitere, bunte, erfrischend lebendig ...
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Pro: ein interessantes Thema, unterhaltsam umgesetzt, tolle Filmmusik Kontra: viele verwirrende Handlungsstränge
So, und nun mal wieder ein Filmbericht... Heute mal kein aktueller Kinofilm, sondern es geht um einen Streifen, der schon fast 3 Jahre alt ist und den ich letzte Woche endlich mal wieder auf Video gesehen habe. Ja, auf Video, die DVD war bei Ebay einfach ...
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Ein vitaler Hochzeitfilm sollte es wohl werden; denn es geht in Mira Nairs »Monsoon Wedding« zwar nur um Vorbereitung und Durchführung einer solchen, aber zugleich verlieben sich doch einige Personen im Rahmen des Festes heftig ineinander. Das bunte, lu ...
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Pro: unterhaltsam, humorvoll, z.T. bewegend, aktuell, genau beobachtend, DVD-Ausstattung Kontra: verwirrende große Zahl der Darsteller und der Handlungsstränge; sehr lang
Die reiche indische Familie Verma will ihre älteste Tochter Aditi endlich verheiraten. Alles ist vorbereitet für ein gigantisches Fest. Doch Aditi hat andere Pläne: Sie würde am liebsten mit einem Mann vom Fernsehen durchbrennen. Ob doch noch alles gut wi ...
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Monsoon Wedding - Ost
Der Kanadier Mychael Danna hat ein Ohr für exotische Themen, wie er beispielsweise mit ... mehr
seinen zahlreichen Scores für die Filme von Atom Egoyan oder Ang Lees Der Eissturm gezeigt hat. Für Mira Nair hatte er bereits für ihren Film Kama Sutra (1996) die Musik geschrieben und ähnlich wie jetzt bei Monsoon Wedding eine Fusion von traditionellen indischen Klängen mit westlicher orchestraler Filmmusik angestrebt. Seine persönliche Beziehung zum Film Monsoon Wedding, der 2001 den Goldenen Löwen des Filmfestivals von Venedig erhalten hatte, war jedoch größer, da Danna im selben Jahr seine aus Indien stammende Frau Aparna (der die Musik gewidmet ist) nach traditionellem nordindischem Ritual geheiratet hat. Der Soundtrack zu Monsoon Wedding besteht aus dem Originalscore von Mychael Danna und sieben Stücken anderer Künstler sowie zwei Remixes von "Fuse Box", das aus Dannas Score stammt. Letztere stellen mit ihrem Nu-Asian-Clubsound eine andere Art von Fusion aus westlicher und östlicher Musik dar, als es der Score selbst ist. Danna arbeitet mit Musikern beider Kulturkreise, wobei sich die westlichen Instrumente den östlichen eher unterzuordenen scheinen. Das Klangbild mag exotisch erscheinen, die Struktur der Stücke folgt aber im Grunde westlichen Konventionen der (Filmmusik-)Komposition. An der herausragenden Qualität der Stücke ändert dies nichts. Die in Punjabi gesungenen Lieder wie "Aaj Mera Jee Kardaa" machen den Soundtrack zu einer lebhafteren Angelegenheit als der Score für sich alleine genommen wäre. Bemerkenswert ist vor allem das von Madan Bala Sindhu gesungene "Mehndi/Madhorama Pencha", ein nur von Perkussionsinstrumenten und Händeklatschen begleiteter lebhafter Hochzeitsgesang, der das Zusammentreffen von modernen und traditionellen Elementen in der Punjabi-Kultur wohl am eindrucksvollsten verkörpert. Das Popduett "Chunari Chunari" von Ahijeet und Anuradha Shriram ist nicht jedermanns Sache, wenngleich es zeitgemäßer indischer Popmusik wohl wesentlich näher kommt, als man sich in Europa oft träumen lässt. Ähnlich verhält es sich mit "Aaja Nachle", ein in Indien sehr populärer Dancehit, der aber -- wie so vieles im Dancefloor-Bereich -- im Grunde in jeder Sprache gesungen gleich klänge. Insgesamt ist der Soundtrack zu Monsoon Wedding eine heterogene, aber durchaus interessante Mischung. Er gewinnt, ähnlich wie der Film auch, besonders für westliche Hörer durch seine Exotik noch dazu. --Albrecht Volk
Form. Nairs Gabe für die Beobachtungen im täglichen Leben und ihre Liebe zu den Charakteren bescheren einen entzückenden Film, der ein Netz an familiären Beziehungen spinnt, die sich während einer Hochzeit in einem perfekten Tempo verknüpfen und zerbrechen. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen (der unvergleichliche Nasiruddin Shah als bedrängter Vater, Kulbhusham Kharbanda als lustiger Onkel und Shefali Chaya als verwaiste Cousine) übertreffen die oft stereotypen Rollen. Nairs wohlwollendes Auge für die sonst Unbeachteten und Bedrängten zeigt sich am besten in der Darstellung der zarten Romanze zwischen der Dienerin und Dube (Vijay Raaz), die Pathos und Humor in die oft nicht beachtete Klasse der Diener bringt. Die handgeführte Kamera vermittelt das Gefühl, an einem Dokudrama beteiligt zu sein, das einen Blick auf die gesamte feiernde Familie der oberen Mittelschicht, Hindu Punjabi, wirft, während sie gleichzeitig der modernen indischen Musikkultur, dem Fernsehen und natürlich "Bollywood" seinen Tribut zollt. --Rachel Dwyer
Form. Nairs Gabe für die Beobachtungen im täglichen Leben und ihre Liebe zu den Charakteren bescheren einen entzückenden Film, der ein Netz an familiären Beziehungen spinnt, die sich während einer Hochzeit in einem perfekten Tempo verknüpfen und zerbrechen. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen (der unvergleichliche Nasiruddin Shah als bedrängter Vater, Kulbhusham Kharbanda als lustiger Onkel und Shefali Chaya als verwaiste Cousine) übertreffen die oft stereotypen Rollen. Nairs wohlwollendes Auge für die sonst Unbeachteten und Bedrängten zeigt sich am besten in der Darstellung der zarten Romanze zwischen der Dienerin und Dube (Vijay Raaz), die Pathos und Humor in die oft nicht beachtete Klasse der Diener bringt. Die handgeführte Kamera vermittelt das Gefühl, an einem Dokudrama beteiligt zu sein, das einen Blick auf die gesamte feiernde Familie der oberen Mittelschicht, Hindu Punjabi, wirft, während sie gleichzeitig der modernen indischen Musikkultur, dem Fernsehen und natürlich "Bollywood" seinen Tribut zollt. --Rachel Dwyer
seinen zahlreichen Scores für die Filme von Atom Egoyan oder Ang Lees Der Eissturm gezeigt hat. Für Mira Nair hatte er bereits für ihren Film Kama Sutra (1996) die Musik geschrieben und ähnlich wie jetzt bei Monsoon Wedding eine Fusion von traditionellen indischen Klängen mit westlicher orchestraler Filmmusik angestrebt. Seine persönliche Beziehung zum Film Monsoon Wedding, der 2001 den Goldenen Löwen des Filmfestivals von Venedig erhalten hatte, war jedoch größer, da Danna im selben Jahr seine aus Indien stammende Frau Aparna (der die Musik gewidmet ist) nach traditionellem nordindischem Ritual geheiratet hat. Der Soundtrack zu Monsoon Wedding besteht aus dem Originalscore von Mychael Danna und sieben Stücken anderer Künstler sowie zwei Remixes von "Fuse Box", das aus Dannas Score stammt. Letztere stellen mit ihrem Nu-Asian-Clubsound eine andere Art von Fusion aus westlicher und östlicher Musik dar, als es der Score selbst ist. Danna arbeitet mit Musikern beider Kulturkreise, wobei sich die westlichen Instrumente den östlichen eher unterzuordenen scheinen. Das Klangbild mag exotisch erscheinen, die Struktur der Stücke folgt aber im Grunde westlichen Konventionen der (Filmmusik-)Komposition. An der herausragenden Qualität der Stücke ändert dies nichts. Die in Punjabi gesungenen Lieder wie "Aaj Mera Jee Kardaa" machen den Soundtrack zu einer lebhafteren Angelegenheit als der Score für sich alleine genommen wäre. Bemerkenswert ist vor allem das von Madan Bala Sindhu gesungene "Mehndi/Madhorama Pencha", ein nur von Perkussionsinstrumenten und Händeklatschen begleiteter lebhafter Hochzeitsgesang, der das Zusammentreffen von modernen und traditionellen Elementen in der Punjabi-Kultur wohl am eindrucksvollsten verkörpert. Das Popduett "Chunari Chunari" von Ahijeet und Anuradha Shriram ist nicht jedermanns Sache, wenngleich es zeitgemäßer indischer Popmusik wohl wesentlich näher kommt, als man sich in Europa oft träumen lässt. Ähnlich verhält es sich mit "Aaja Nachle", ein in Indien sehr populärer Dancehit, der aber -- wie so vieles im Dancefloor-Bereich -- im Grunde in jeder Sprache gesungen gleich klänge. Insgesamt ist der Soundtrack zu Monsoon Wedding eine heterogene, aber durchaus interessante Mischung. Er gewinnt, ähnlich wie der Film auch, besonders für westliche Hörer durch seine Exotik noch dazu. --Albrecht Volk
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Unterhaltung; Drama; Literaturverfilmung - 1960 - Peter Gorski, Joh. Wolfg.(Buch) von Goethe - Gustaf Gründgens, Will Quadflieg, Elisabeth Flickenschildt - Mono: Deutsch - Kinowelt GmbH
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Pro: Bollywood :o), nette Musik + Tänze, Einblick in fremde Kulturen Kontra: ein bisschen arg klischeehaft hier und da
...einen Kulturschock *hehehe*.
Als Einstieg empfehle ich "Monsoon Wedding" (kein Actionfilm), eine Art gemäßigter Bollywood-Film mit hohem Unterhaltungswert, der auch noch den Vorteil hat, dass auf der DVD in der Extras-Sektion das Phänomen "Bollywood" kurz aber prägnant erläutert und beweihräuchert wird (so nach dem Motto: es ist so kitschig, klischeehaft und vorhersehbar, dass es schon wieder wunderbar ist).
Was ist nun aber Bollywood?
Da ich nicht wirklich ein Experte auf diesem Gebiet bin, sag ich's mal ganz grob:
Bollywood-Filme triefen nur so vor Emotionen, es wird möglichst die ganze Palette abgespielt, von Freude, Liebe, Hass, Trauer, Verlust, Gewinn, alles.
In Bollywood-Filmen wird offenbar *immer* getanzt und gesungen. Nicht die ganze Zeit über, klar, aber irgendwo ähnelt das Ganze doch einem Musical. Teilweise haben die Gesänge...
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