Morgengrauen (www.mg.mud.de)

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MorgenGrauen - Zeit fürs Bett
Erfahrungsbericht von Miril über Morgengrauen (www.mg.mud.de)
04.12.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Man lernt viele Leute kennen, hoher Spielspaß, kostenlos
Kontra: Hohes Suchtpotential

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wir schreiben das Jahr 1990. Dies sind ..... äh, das hatten wir schon. Fang ich wohl besser noch mal neu an.

Das Jahr 1990 war der Zeitpunkt, an dem Miril die wunderbare Welt des Internets entdeckte. Auf diese traf die Beschreibung *alles so schon bunt hier* allerdings noch überhaupt nicht zu, nein die virtuelle Realität war größtenteils schwarz-weiß bzw. schwarz-bernsteinfarben *g* (ihr erinnert euch vielleicht). Der Eintritt in diese Welt wurde damals nicht mit so einem neumodischen Kram namens Browser durchgeführt, sondern es gab im wesentlichen die Programme ftp (file transfer protocol)und telnet. Ersteres war (und ist) zum Übertragen von Dateien gedacht, immer vorausgesetzt man wusste, wo sie zu finden waren (Suchmaschine - häh was ist das?) und letzteres diente dazu, sich auf anderen Rechnern einzuloggen. Nichtsdestotrotz waren auch schon damals die Möglichkeiten der Unterhaltung im Internet vielfältig, vor allem dann, wenn man über einen kostenlosen Zugang an der Uni verfügte und als StudentIn die Wörter *Zeitmangel* und *Frühaufsteher* als Fremdwörter ansah.

Meine Vorliebe für Spiele machten auch vor dem PC nicht halt und so wurde ich sofort hellhörig, als mir ein Freund von einem Spiel namens MUD erzählte.

Was ist ein MUD?
Nun, MUD bedeutet Multi User Dungeon, wie ich dann erfuhr. Es handelt sich dabei um ein Textadventure, d.h. ein Rollenspiel ohne Grafik, das im Internet läuft und es daher ermöglicht mit vielen Personen aus aller Herren Länder gleichzeitig zu spielen, zu kommunizieren und Spaß zu haben. MUDs gibt es zu verschiedenen Genres, die aber größtenteils den Bereichen Fantasy oder Science-Fiction zugeordnet werden können. Damals waren alle MUDs ausschließlich englischsprachig, was sich erst änderte, als das erste deutschsprachige MUD namens MorgenGrauen im Jahr 1992 anlief.

Ein MUD bietet neben den oben erwähnten Tätigkeiten aber noch mehr. Erfahrene Spieler, die Interesse am Programmieren haben, bekommen irgendwann die Chance, das Spiel selber mit zu gestalten, d.h. neue Rätsel, Geschichten und Abenteuer zu erschaffen.

Die Teilnahme an einem solchen Spiel ist übrigens kostenlos (bis auf die Onlinekosten natürlich und die können ganz schön anwachsen *g*).

Kaum hörte ich davon, war das Unheil auch schon geschehen. Wie ich erfuhr, lief ein solches MUD namens *Nightfall* auf einem Rechner am Tübinger Physikinstitut. Bevor ihr jetzt was von Verschwendung von Steuergeldern erzählt, kurz eine Aufklärung. Ein solches Mud nimmt anders als heutige PC Spiele nicht allzuviel Platz auf dem Rechner ein (weder Platten- noch Speicherplatz) und lief daher nebenbei, während der Rechner hauptsächlich damit befasst war, wichtige wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu erzeugen *g*.

Um euch die Sache etwas anschaulicher zu machen und um die Faszination, die ein solches Spiel ausüben kann, begreiflicher zu machen, beschreibe ich nun mal einige Episoden meiner

ERLEBNISSE IN NIGHTFALL
Wenn man sich zum ersten Mal in einem Mud einloggt, dann wählt man zunächst einen Namen und ein Passwort. Je nach Genre, sollte man einen passenden Namen wählen. Dies fiel mir nicht schwer und so nannte ich mich *Miril* , nach meinem Lieblingscharakter, den ich schon längere Zeit beim Tisch-Rollenspiel (Das schwarze Auge) verwendete. Darüber hinaus wählt man eine Rasse, ein Geschlecht und kann optional noch seine Email-Adresse angeben.

Miril, die hoffnungsvolle Anfängerin betrat also zum ersten Mal das MUD. Der erste *Anblick*, der sich ihr bot, war die Kirche von Nightfall (der Standardstartort für Spieler). Auf dem Bildschirm erschien eine Beschreibung des Raumes, die übersetzt in etwa so ausah:

  • Du bist in der örtlichen Dorfkirche. In der Mitte des Raumes ist ein großes Loch und an der Westwand befindet sich eine Tür. Da ist ein Knopf neben der Tür. Die Kirche bietet den Service an, Tote wiederzuerwecken. Tote kommen dazu in die Kirche und beten.
    An der Wand hängt eine Uhr.
    Im Süden siehst Du einen Ausgang.
    Highlander, der große Zauberer.
    Jof, die kühne Heldin.

  • Völlig verwirrt blickte ich auf den Bildschirm und hatte kurz darauf die Eingebung, dass ich vielleicht mal den Befehl *help* eingeben könnte *g*. Tatsächlich, das wirkte! Jede Menge Text erschien, der mir die allernötigsten Dinge mitteilte, die zum Überleben in dieser Welt von Nöten waren. So erfuhr ich, dass ich mich mit Hilfe der Befehle *n*, *s*, *o* und *w* (Norden, Süden ...) bewegen konnte, mit Hilfe der Befehle *sag*, *fluester*, *teile ... mit*, *rufe* meine Mitstreiter auf mich aufmerksam machen konnte, mit dem Befehle *toete* einem Monster den Garaus machen konnte und (noch viel wichtiger) mit *fliehe* den umgekehrten Fall :-( verhindern konnte.

Kaum hatte ich das gelesen, erschien auf dem Bildschirm:

Jof sagt: Hallo Miril! Neu hier?

Oh Gott, was nun? fragte ich mich. Na gut, versuchen wir es mal mit *sag Ja*. Völlig verblüfft las ich:

Du sagst: Ja

Daraufhin erschien:

Jof schuettelt dir die Hand.
Highlander sagt: Willkommen in Nightfall!

Das kann ja heiter werden, dachte ich mir. Nach und nach erfuhr ich dann von den beiden, dass ich mich zunächst mal zur Abenteurergilde begeben sollte, um etwas mehr über das Spiel zu erfahren. Wo ist die denn nun? Na gut, suchen wir mal. Ich probierte also aus, den offensichtlich vorhandenen Ausgang durch Eingabe des Befehls *s* zu nutzen und erreichte einen neuen *Raum*, nämlich den Marktplatz des Ortes. Während ich dort unschlüssig herumstand und ein paar Befehle wie *schau brunnen an* eingab und die Beschreibung des Brunnens las, wanderte die ein oder andere Gestalt an mir vorbei und irgendwelche Leute, die ich gar nicht sehen konnte brüllten unverständliches Zeug durch die Gegend:

Jof kommt an.
Jof geht nach Westen.
Rumata ruft: Hurra, ich hab die Kirk-Quest gelöst.
Boing ruft: Glückwunsch
Pedric ruft: Glückwunsch, Rumata!
...

So wanderte ich weiter in dieser neuen Welt umher und fand nach einiger Zeit die Abenteuergilde. Hier erfuhr ich dann, dass ein Held (wie ich es werden wollte) Erfahrungspunkte sammeln muss, um besser zu werden. Dazu benötigt er Ausrüstung wie Waffen, Rüstungen, sonstige Gegenstände, magische Tränke usw.. Für das Töten von Monstern, lösen von Rätseln, Erkunden usw. gab es dann solche Punkte. Meine ersten Punkte bekam ich dann im Anfänger-Park beim Erschlagen solch gefährlicher Monster wie Eichhörnchen *g*. Dieser Park war eigens für diesen Zweck von einem Magier erschaffen worden, der offenbar Mitleid mit den armen, schwachen Anfängerhelden hatte.

Außerdem gab es eine Reihe sogenannter *Quests*, die man bestehen musste, um eine neue *Stufe* zu erreichen, d .h. besser zu werden. Das sind Abenteuer, in denen man Rätsel lösen, Monster erschlagen und Schätze sammeln muss oder auch einfach Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Z.B. musste ich mich einmal an Bord der Enterprise begeben und einen Auftrag für Kirk erledigen (in Nightfall war zu der Zeit keine richtige Trennung zwischen SF und Fantasy). Oft war es so, dass man von anderen Mitspielern auch Tipps bekam, wenn man bei der Lösung eines Rätsels nicht weiter kam.

Weiteres Lesen förderte dann die Information zutage, dass ein Spieler ab Stufe 20 zum Magier wird. Ein solcher kann zwar immer noch spielen, wenn er möchte, aber er kann auch eigene Abenteuer erfinden, dem Mud neue Orte und Monster hinzufügen, indem er diese programmiert. Das erschien mir nun völlig unbegreiflich, während der Rest ja nun nicht so sehr von damaligen Textadventures abwich.

Was machte aber nun den zusätzlichen Reiz der Sache aus?
Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Abenteuern zwecks Sammeln von Erfahrungspunkten eröffneten sich mir nach und nach auch völlig andere Dimensionen des MUDs. Dies war zum einen die Möglichkeit zu chatten, von der ich mehr und mehr Gebrauch machte. Diese wurde allerdings dadurch besonders spannend, dass man nicht nur andere Mitspieler ansprechen konnte, sondern auch Gefühle demonstrieren konnte. Zahlreiche Verben wie etwa *laechel*, *grins* oder *troeste* und dazugehörige Adverben, wie etwas *laechel freundlich*, *grins daemonisch* u.v.m. boten dazu Gelegenheit.

Es gab aber auch Verben wie etwa *umarme*, *kuesse* und noch einiges mehr, die die Sache so richtig interessant machten *gg* .
Diese kamen zum ersten Mal zum Einsatz, als sich in einer örtlichen Kneipe eine Reihe von *Helden* ansammelt und es kam, wie es kommen musste. Nach einem großen virtuellen Saufgelage, das mehr oder weniger nüchterne Helden hinterliess, bändelte einer der Helden mit Miril an. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine virtuelle Beziehung, die sehr witzig war und doch überraschend lange anhielt. Tatsächlich lernte ich einen Teil der realen Personen sogar später bei einem MUD Treffen im Real-life kennen, was sehr spannend war.


TECHNISCHES
Nach einer langen Nightfall Karriere, die mit dem ersehnten Aufstieg zur Magierin und den damit verbundenen Antworten auf bisher ungeklärte Fragen endete, stieg ich für eine Weile in die Reihe der MUD-Programmierer ein. Um dies zumindest ansatzweise verständlich zu machen, muss ich einige Details erläutern, die vielleicht kompliziert klingen (scrollt einfach weiter bis es wieder verständlich wird, falls ich euch langweile).

Das Mud ist im Prinzip eine Art "Mini-Betriebssystem", das eine Reihe von Befehlen kennt und in dem man Programme starten kann. Einige der Spieler-Befehle habt ihr ja schon oben kennengelernt. Als Magier erweitern sich diese Befehle gewaltig. Innerhalb des MUDS gibt es eine Verzeichnisstruktur, die auf UNIX-Basis läuft und einfachste UNIX Befehle zum Dateimanagement versteht. Von all diesem sieht man als normaler Spieler aber nichts.

Das Mud selber ist in einer objektorientierten an C++ angelehnten Sprache programmiert, die sich LPC nennt. Als Magier hat man begrenzten Zugriff auf dieses Dateisystem, kann einen simplen Editor (der dem Unix Standardeditor ed entspricht) aufrufen und Dateien (d.h. kleine Programme) schreiben und ändern, wenn man über grundlegende Programmiererfahrung verfügt und bereit ist, sich tiefer einzuarbeiten. Man kann seine Programme auch offline schreiben und per ftp an das MUD übertragen.

Jedes Objekt im Mud, sei es nun ein Raum, eine Waffe, ein Getränk, ein Spieler oder sonst etwas, ist ein kleines Programm für sich, das bei Bedarf gestartet wird und jeweils eigene Befehle kennt. Betritt also z.B. ein Spieler einen Raum, dann wird dieser neu geladen, falls er nicht schon vorher von jemandem betreten wurde. Der Raum versteht nun z.B. den Befehl *s*, weil er einen Ausgang nach Sueden hat.

Ähnliches gilt für Gegenstände, wie etwa eine Waffe. Beispielsweise kann es sein, dass man einen Raum betritt, in dem sich eine Waffe befindet, die man aber erst nach längerem Suchen findet. Sobald der Spieler dann diese Waffe gefunden hat und an sich nehmen will *nimm waffe*, wird das entsprechende Programm z.B. *rostiger Säbel* geladen. Der Spieler sieht dann, wenn er seine Ausrüstung ansieht, dass er einen rostigen Säbel besitzt und kann dann damit kämpfen. Das Programm rostiger Säbel enthält neben solchen Befehlen wie *zuecke* auch Eigenschaften der Waffe, die festlegen, wie viel Schaden man mit dieser anrichten kann.

Als Magier kann man diese Programme aber auch selbständig starten. Dafür gibt es einen speziellen Befehl *clone*. Spieler sehen dann nur die Meldung:

Miril zaubert etwas herbei.
(z.B. den rostigen Säbel oder eine Flasche Champagner oder was auch immer)

Daneben gibt es zahlreiche weitere Befehle, mit denen sich Objekte auch direkt manipulieren lassen, um z.B. Fehler in der Programmierung zu finden und zu beheben oder ähnliches.


MORGENGRAUEN
ist wie gesagt das erste deutschsprachige MUD. Es läuft seit ca. zehn Jahren und hat inzwischen riesige Ausmaße angenommen und gehört zu den beliebtesten seiner Art. Da ich dieses MUD ganz zu Beginn (wenn auch nicht lange) mit aufgebaut habe, komme ich dahin immer mal wieder zurück, um alte oder auch neue *g* Bekannte oder Freunde zu treffen. Im Durchschnitt trifft man hier etwa auf 80 oder mehr Mitstreiter, die allerdings größtenteils aus Deutschland bzw. der deutschsprachigen Umgebung kommen.

MorgenGrauen ist ein MUD aus dem Fantasy-Genre. Seit einigen Jahren läuft es auf einem privaten Rechner, der von einem zu diesem Zweck gegründeten Förderverein angeschafft wurde. Viele Spieler, die mir noch aus Nightfall bekannt sind, haben dieses Spiel aufgebaut und sind ihm bis heute treu geblieben, solange es ihre Zeit erlaubte.

Im MorgenGrauen gibt es eine Reihe von Spielregeln, die für fast alle MUDs ähnlich sind. Die oberste Regel ist das Verbot Charaktere von Mitspielern anzugreifen. Wer dies nicht befolgt wird gesperrt. Weitere Regeln dienen dem Schutz der Privatsphäre der Spieler. Ein Magier hat im MUD grundsätzlich die Möglichkeit, andere zu belauschen. Dies ist jedoch nur gestattet, wenn es dem entsprechenden Spieler mitgeteilt wird und zu Testzwecken oder zur Behebung von Programmierfehlern dient. Private Unterhaltungen zu belauschen ist hingegen nicht gestattet.

ZUGANG
Zu erreichen sind die MUDs alle über die Internet Seite www.mud.de. Dort findet man eine Liste aller deutschsprachigen und auch anderer MUDs, sowie Kurzinformationen zum Thema des MUDs.
Um sich in ein MUD einzuloggen, benötigt ihr lediglich ein Telnet-Programm, das sich auf jedem Windows Rechner (und auch anderen) befindet. Es gibt auch Java-Applets, die diesen Zweck erfüllen, und direkt von den Mud-Seiten aus angewählt werden können. Außerdem gibt es spezielle MUD-Clients (z.B. Zmud), d.h. Programme, die einem das Spielen erleichtern können. Da ich das nicht getestet habe, kann ich auch nichts dazu sagen.


FAZIT oder WAS SOLL UNS DER TITEL SAGEN

MorgenGrauen - Zeit fürs Bett. Wie man hoffentlich dem Bericht schon entnehmen konnte, handelt es sich hierbei um ein Spiel, das nicht nur zeitaufwendig ist, sondern auch extremes Suchtpotential hat (ciao lässt grüßen). Daher kommt es nicht selten vor, dass sich der müde Spieler erst beim Morgengrauen ins Bett schleicht.

Selbstverständlich lässt sich der Titel auch völlig anders interpretieren, aber das wird sich nur denjenigen von euch erschlossen haben, die oben wirklich gelesen haben *gg*.

Als gelungene Mischung aus Chat, Text-Adventure und Rollenspiel, das obendrein noch kostenlos ist, bieten diese Spiele eine Menge. Die fehlende Grafik wird durch die zum Teil sehr humorvollen, liebevoll gemachten und fantasievollen Beschreibungen teilweise wettgemacht. Es ist sicherlich nicht mehr *State of the art* was Online-Spiele angeht, hat aber seinen eigenen Reiz. Die zusätzliche Möglichkeit, dieses Spiel aktiv mitzugestalten ist einer davon.

Die Frage, ob man dieses Spiel weiter empfehlen sollte ist schwierig. Grundsätzlich würde ich das bejahen, aber nur unter der dringenden WARNUNG der potentiellen Suchtgefahr. Unter dem Aspekt, dass man dort eine Menge über Programmierung lernen kann und eigene Ideen verwirklichen kann ist es wiederum empfehlenswert.

Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, ob solche Spiele, die ein Abgleiten in eine virtuelle Realität bewirken, nicht auch potentiell zu Vereinsamung und Realitätsverlust führen können. Andererseits gibt es durchaus Leute, die genau dort ihren Traumpartner gefunden haben (wozu ich nicht gehöre, den hatte ich vorher schon *g*) und ein bisschen Ablenkung und Spaß möchten wir auch alle haben.

Letztendlich muss jeder von Euch selber wissen, ob er/sie zu so etwas Bock hat.

Ich gebe den MUDs jedenfalls insgesamt vier Sterne, eins ziehe ich für die Suchtgefahr ab.

Dieser Bericht wurde von mir bereits auf anderen Plattformen veröffentlicht.
(c) Miril 09.11.2001

   
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