Motorenöl - Tipps & Tricks

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... Erinnere ich mich an ältere Fahrzeuge die ich gefahren habe und die schon etliche Kilometer absolviert hatten, hatte ich hier öfters mit dem Kontrollieren und vor allem mit dem Nachfüllen von Motorenöl zu tun. Bei den neueren Modellen ist der Verbrauch des Motorenöles beim Betrieb eher gering. ... Bericht lesen





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Der Lebenssaft des Motores bleibt das Motorenöl
Erfahrungsbericht von Hexenmeister66 über Motorenöl - Tipps & Tricks
17.09.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: schmiert, reinigt den Motor, Ölwechsel kann leicht selber gemacht werden
Kontra: -

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Gerade in der Zeit in der die Motoren immer leistungsfähiger werden und immer raffinierter im Aufbau ist eine Schmierung der sich im Motor befindlichen beweglichen Teile besonders wichtig. Aus diesem Grunde ist dem Ölstand im Motor auch in der heutigen Zeit besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Erinnere ich mich an ältere Fahrzeuge die ich gefahren habe und die schon etliche Kilometer absolviert hatten, hatte ich hier öfters mit dem Kontrollieren und vor allem mit dem Nachfüllen von Motorenöl zu tun. Bei den neueren Modellen ist der Verbrauch des Motorenöles beim Betrieb eher gering. Dies verleitet oft dazu leider die Ölkontrolle ein wenig stiefmütterlich zu behandeln. Wer denkt ich habe ja eine Ölkontolllampe im Cockpit die mir durch ihr Leuchten anzeigt, das sich zu wenig Öl im Motor befindet sollte eines wissen. Brennt diese Leuchte kann es oft schon zu spät für den Motor gewesen sein und man sollte sofort den Motor abschalten. Trotzdem kann es schon zu einer Minderschmierung im Motor gekommen sein und der Motor damit seinen letzten Mucks von sich gegeben haben.

Für was brauche ich nun das Motorenöl im Motor:
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In erster Linie wäre hier natürlich die Eigenschaft de Schmierung der sich im Motor bewegenden teile zu nennen. Aber dies ist nur eine Eigenschaft die dieses Motorenöl zu erfüllen hat Die ist aber die Hauptaufgabe. Weitere Eigenschaften die das Motorenöl zu erfüllen hat sind die der Kühlung der sich aneinander reibenden Metallteile wie etwa Kolben und Zylinder und auch deren Rostschutz. Auch die Reinigung des Motors über das sich ausbreitende Öl spielt hier eine entscheidente Rolle.

Wie messe ich den Ölstand ?
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Hierzu brauche ich wohl nicht all zu viel ausführen denn den Messstab für das Motorenöl wird wohl jeder der einen PKW fährt schon einmal gezogen haben. Ist dieser Motorölmessstab herausgezogen, wische ich ihn erst einmal ab und stecke ihn noch einmal zur Messung des Ölstandes im Motor ein. Diese Ölmessung sollte man aber nicht gleich durchführen, nachdem man das Fahrzeug gerade gefahren hat, sondern mindestens 10 Minuten warten oder die Messung im kalten Zustand durchführen. Bei einem gerade gefahrenem Fahrzeug befindet sich das Motorenöl noch überall im Motorenraum und muß so erst in die Ölwanne zurücklaufen. Beachtet man dies nicht kann so die Ölmessung verfälscht werden.

Wie viel Motorenöl sollte nun im Motor sein ?
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Dies kann man so pauschal gar nicht sagen, denn dies ist vom jeweiligen Motortyp abhängig. Man sollte den Messeinteilungen die sich auf dem Ölmessstab schon Folge leisten. Dazu wäre zu beachten das keinesfalls die untere Minimalmarkierung des Ölmessstabes unterschritten werden. Ein durchgängige Schmierung und Versorgung der Motorteile wäre dann nicht mehr gegeben. Das schlimmst was bei solch einem minimalen Ölstand passieren könnte wäre ein Abreißen des Ölfilmes im Motor und so ein Festfahren der beweglichen Teile des Motors. Diesen Motor könnte man dann getrost der Verwertung zuführen, da er nicht mehr zu gebrauchen wäre. Und ein neuer Motor, wenn auch nur ein regenerierter geht richtig ins Geld und kostet gleich mal ein paar Tausend Euro. Man sieht kleine Ursachen können also durchaus eine große Wirkung haben.

Am oberem Teil des Ölmessstabes finde ich die Maximalmarkierung. Auch über diese sollte ich den Motor nicht mit Motorenöl befüllen. Währende dem Einfüllen des Motorenöles und der Messung mit dem Ölmessstab sollte man immer ein paar Minuten vergehen lassen. Gerade neu eingefülltes Öl ist recht träge und benötigt einige Zeit um vom Einfüllstutzen zur Ölwanne des Motors zu gelangen. Kommen wir nun noch einmal zurück, was den passiert wenn ich Zuviel Motorenöl in den Motor eingefüllt habe. Viel hilft hier auf keinen Fall viel. Das Überschüssige Öl verursacht zusätzlichen Druck im Motor. Oft werden dadurch die Dichtungen übermäßig belastet und sogar zerstört. Letztendlich wird das überschüssige Öl ausgeworfen und gelangt so in die Erde wo es nun gar nicht hingehört.

Welches Öl sollte ich nun verwenden ?
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Das Angebot an Motorölen ist recht groß und die Produkte unterscheiden auch im Preis erheblich. So gibt es Hochleistungsöle die so genannten Vollsynthetiköle. Dies sind wirklich Leichtlauföle die ich aber nicht unbedingt in meinen Motor füllen muß. Diese Leichtlauföle sind auch recht teuer.

Eigentlich tut es hier auch ein gutes Mehrbereichsöl. Wichtig ist dabei nur das ich die geforderten Viskositäten des Öles, wie es in der Betriebsanleitung des Herstellers angegeben wurde einhalte. Ich selber fahre immer SAE 10 W 40 und kaufe dieses Öl nicht unbedingt an der Tankstelle sondern im Supermarkt wo ich einen 5 Liter Kanister schon für 7 Euro für 5 Liter bekomme. Mit dieser Sorte Motorenöl bin ich sowohl im Winter al auch im Sommer gut bedient da es die nötigen Viskositätsparameter aufweist. Gehe ich mal zur Tankstelle kann ich dasselbe Motorenöl nur von einem anderen Hersteller wie etwa Shell oder DEA kaufen bezahle aber hier auch etwa 7 Euro für einen Liter aber nur.

Wichtig ist, es muß nicht immer Markenmotorenöl sein. Wichtig ist das die vom Hersteller geforderten Viskositätsparameter eingehalten werden. Auch sollte ich immer wenn möglich dasselbe Öl verwenden, auch wenn ich nur Motorenöl nachschütte.

Wann ist der Austausch des Öles im Motor angesagt ?
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Auch hier geben die meisten Hersteller in ihren Serviceheften Auskunft. Ich handhabe es so das ich alle 30 000 Kilometer einen kompletten Ölwechsel durchführe. Diesen machen ich übrigens selber da ich nicht einsehe das ich die Werkstätten mein Geld in den Rachen schmeiße. Erreiche ich keine 30 000 Kilometer sollte ich mindestens einmal im Jahr trotzdem einen Motorenölwechsel durchführen.


Dazu muß ich nur die Ölablassschraube an der Ölwanne des Motors öffnen. Dann fange ich das austretende Öl in einem kleinen speziellen Ölkanister mit Auffangvorrichtung auf. Nebenher entferne ich den Ölfilter und lasse auch aus diesem das alte Motorenöl auslaufen. Bevor ich dieses Altöl ablasse habe ich das Motorenöl erst warm gefahren, denn so fließt das Altöl schneller aus dem Motorraum. Mit einem speziellen Spülöl das es im Handel zu kaufen gibt spüle ich den Motor durch. Dazu lasse ich nachdem ich die Ölablassschraube wieder befestigt habe und den Ölfilteranschluss mit einem Korken abgedichtet habe kurz den Motor. Dan lasse ich auch das Spülöl ab und man sieht was hier noch an Schmutz nachkam.

Nun setze ich als erstes meinen neuen Ölfilter ein, den ich mir meistens bei Auto Teile Unger holte. Dann wird die Ölablassschraube mit einer neuen Dichtung versehen und fest verschlossen wieder. Nun kann das Einfüllen des neuen Motorenöles beginnen. Ich handhab es so das ich immer bis zur Mitte zwischen der Min- und Maxmarkierung das Motorenöl im Motor auffülle.

Was mache ich nun mit dem Altöl das ich aus dem Motor holte ?
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Auch hier habe ich keine Probleme mein Altöl wieder los zu werden. Wer Öl verkauft muß auch dementsprechend viel Altöl wieder zurücknehmen. Dazu sind die Händler gesetzlich verpflichtet. Ich hebe die Quittungen immer auf, wenn ich neues Öl gekauft hatte. Mit dieser und meinem Altöl mache ich mich dann auf den Weg zum Händler. Viele nehmen es anstandslos zurück andere wollen erst diskutieren. Los geworden bin ich es bis jetzt immer wieder dort wo ich es gekauft habe. Wenn dies mal nicht funktioniert kann man es der Sondermüllentsorgung bei unserer Müllfirma zuführen.

Mein Fazit:
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Es kommt immer darauf an wozu man das jeweilige Motorenöl verwenden möchte. Oft reicht ein preiswertes Mehrbereichsmotorenöl aus und es muß nicht immer teures Markenöl sein. Wer sein Öl noch selber wechselt kann dabei noch einmal zusätzlich eine Menge an Euro einsparen. Die Kontrolle des Motorölstandes sollte öfters und gerade bei größeren Fahrten gründlich erfolgen um ein Festfahren des Motores zu verhindern. Denn nur wer gut schmiert, wird auch gut fahren.

© Euer Hexenmeister66 ( 17. 09. 2002 )   

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