Erfahrungsbericht über

Motorola DEFY mini

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Motorola DEFY mini

6 Angebote von EUR 75,00 bis EUR 149,90  

Alle Motorola DEFY mini Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


 


klein, schwarz, stark? ...nein, leider schwach

2  18.10.2012 (27.10.2012)

Pro:
klein, inzwischen sehr billig, robust(?)

Kontra:
unzuverlässig, minderwertige Firmware, kaum Apps installierbar, kein Manual, keine Unterstützung

Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Klang

Empfangsqualität

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Design

mehr


micmen

Über sich: sehe ciao.de sehr pragmatisch "sinnvoll, weil nützlich": Bin nur hier, wenn ich mal wied...

Mitglied seit:30.01.2003

Erfahrungsberichte:32

Vertrauende:1

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

-----------------------------------------------
Update 01.06.2013:
Ich habe mich nun doch entschlossen, den Bericht (inkl. Titel) nochmal umzuschreiben und auch die Bewertung (nach unten) zu ändern. Zum einen hatte ich die ersten Wochen noch nicht alle Mängel bemerkt bzw. nicht gewußt, wie oft die Fehler auftreten. Und während ich das Defy mini anfangs eher als ein tolles Gerät mit ein paar Schwächen angesehen habe, muß ich inzwischen erkennen, daß die Mängel einfach nur noch nerven und eine normale Benutzung nie möglich sein wird. Was soll man mit einem SmartPhone, bei dem man sich nichtmal darauf verlassen kann, daß der Telefonteil zuverlässig benutzt werden kann, wenn man ihn braucht?
Was mich besonders ärgert an dieser Sache ist, daß das in meinen Augen nicht alles Hardware-bedingt ist bzw. die Fehler durch eine verbesserte Software (Firmware) abgefangen werden könnten oder gar nicht erst auftauchen würden. Hinter Motorola steckt ein milliardenschwerer Konzern, der eine fehlerfreie Firmware "aus der berühmten Portokasse" bezahlen könnte, und dafür hätte es auf jeden Fall mal über ein Jahr Zeit gegeben. Damit denke ich, zu wissen, wie Motorola mich ansieht: Schön dumm, daß Du unseren minderwertigen Mist gekauft hast, wir haben Deine Kohle, alles andere ist für uns ja egal und wir rühren keinen Finger mehr.
Da ein Held in der Not inzwischen doch einen Weg gefunden hat, auf einem Defy mini Root-Zugriff einzurichten, hat sich das größte "normale" Problem des Defy mini (das Speichermangel-Problem) etwas entschärft. Ich habe dazu am Ende einen Abschnitt zugefügt, der im Wesentlichen für Root-Zugriff relevante Informationen enthält.
Update 10.06.2013:
In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, daß meine SD-Karte einen Knacks wegbekommen hatte, ich habe sie jetzt ausgetauscht. Möglicherweise waren welche der beschriebenen Probleme dadurch (mit)verursacht, ich werde das im Auge behalten und nochmal ein Update machen.
-----------------------------------------------

Ich habe mein Defy mini für 100€ direkt im Laden gekauft, und zwar bei ThePhoneHouse im Rahmen einer Aktion zusammen mit einer kostenlosen FYVE Prepaid-Karte mit Guthaben für einen Monat Surf-Flatrate.
Das war damals schon günstig, aber seit Frühjahr 2013 bekommt man es regelmäßig schon für unter 70€ angeboten.
Meine Anforderungen (die mich dann zum Defy mini geführt haben) waren:
  • SmartPhone mit Standard-Betriebssystem (erfüllt)
    Es sollte kein reines Handy mehr sein, sondern ein SmartPhone mit Browser- und Mailfunktion, Navi-Funktion und allem möglichen, was unterwegs vielleicht praktisch sein könnte. Und es sollte kein Nischen-Betriebssystem eines Handyherstellers verwenden, sondern eins, das ein Hersteller-übergreifender Standard ist, mit entsprechend großer Auswahl an Software (Apps).
  • geringe Größe (erfüllt)
    Es sollte trotzdem noch so klein sein, daß es in die vordere Hosentasche einer Jeans paßt und man sich dann noch normal bewegen kann. Ich muß mein Handy öfter auch unter widrigen Bedingungen bei mir haben, wenn ich außer Hosentaschen keine Aufbewahrungsmöglichkeiten habe, und mir ein Clip-Etui im Gedränge zu riskant ist. Und die hinteren Hosentaschen kommen mir für empfindliche Dinge nicht in Frage, zu leicht hat man sich mal auf etwas Hartes gesetzt, ohne an Tascheninhalte zu denken...
  • Telefon-Qualitäten (weitgehend erfüllt)
    Zuverlässige Gesprächsqualität, was Sende- und Empfangseigenschaften betrifft. Dazu ausreichende Hörlautstärke und gut verständliche Sprach-Übertragung.
  • laute Klingel, starke Vibration (nur so halbwegs ok)
    Auch wenn ich mal bei Musik im Gedränge bin, will ich Anrufe mitbekommen (z.B. "wo bist Du grad?").
  • brauchbares Display (erfüllt bis auf die Mängel der Helligkeitssteuerung)
    Das Display sollte so hell sein, daß man es auch an einem sonnigen Tag im Freien brauchbar ablesen kann, und die Inhalte sollten angenehm groß/deutlich zu erkennen sein. Und es sollte nicht nach kürzester Zeit schwarz werden, ohne daß es eine feste, "harmlose" Taste gibt, mit der man die Beleuchtung aktivieren kann ohne jede Gefahr, dabei etwas auszulösen oder zu verstellen.
  • einfache und vor allen Dingen auch schnelle Bedienung (nicht erfüllt)
    Kein Gefuddel und kein nerviges "oh Mensch, das hab' ich doch schon oft gemacht, wie ging das jetzt nochmal?".
  • brauchbare Akku-Standzeit (weitgehend erfüllt)
    Sollte bei "normalem" Gebrauch länger als 48 Stunden durchhalten (beim Spielen, als Navi oder mit viel Internet kann ein voller Akku nach ein paar Stunden schon leer sein).
Übersicht:

Ich hatte nacheinander zwei Defy mini's. Das erste wurde mit der Firmware TNBST_4_0A.21.OCRPS ausgeliefert und später vom Motorola Service auf TNBST_4_0A.21.21RPS geupdatet, das zweite wurde direkt mit TNBST_4_0A.21.21RPS ausgeliefert. Mein Bericht basiert auf mehr als 6 Monate Erfahrung mit diesen beiden Geräten und diesen beiden Firmware-Versionen, wobei es bei den Geräten absolut keine Unterschiede gab (auch nicht bzgl. aller hier beschriebener Fehler/Probleme) und die Unterschiede der Firmwareversionen fast nicht zu bemerken sind mit einer Ausnahme: Bei der neuen Version hat die Software-Tastatur LEIDER keine Cursortasten mehr, das erschwert die Bedienung spürbar. Hier hatte das Defy mini vorher einen deutlichen Vorteil gegenüber all den SmartPhones und Tablets (inkl. Apple-Geräten), die grundsätzlich keine Cursortasten haben. Ansonsten hatte die alte Version eine andere Hintergrundgrafik, aber die kann man ja eh frei wählen.
Wer keinen kompletten Bericht lesen möchte, kann von hier gleich ans Ende zum Fazit springen.

Praxistauglichkeit:

Die Ein-/Aus-Taste ist ganz praktisch von der Funktion, daß man mit ihr auch mit einem schnellen Knopfdruck das Handy sperrt oder wieder aktiviert oder den Lautlos-Modus oder den Flugmodus ein- und ausschalten kann. Daß man sie "ganz ordentlich" drücken muß, um sie zu betätigen, ist für sich allein vielleicht kein Nachteil, da man das Gerät ja nicht versehentlich in der Tasche aktiviert bekommen möchte. Schlecht aber ist das in der Kombination mit dem quasi nicht vorhandenen Druckpunkt, so daß man nie weiß, wann man weit/fest genug gedrückt hat und wann nicht. Und auch die Position ist dafür dann etwas ungünstig, man kommt beim "kräftigen" Betätigen eigentlich immer an die Kamera-Auslösetaste oder sogar die beiden Lautstärketasten.
Die typischen Telefonfunktionen, die man bei einem einfachen Handy sofort findet und die dadurch einigermaßen praktisch zu bedienen sind, habe ich beim Defy schwer oder noch gar nicht gefunden bzw. sind umständlicher zu bedienen. Bei meinem Nokia bin ich gewohnt, mit einem einzigen Knopfdruck (wenn es nicht gesperrt ist) das Telefonbuch (Kontaktliste) aufzurufen und sofort mit dem Tippen beginnen zu können, damit an die Stelle gesprungen wird, wo die Namen mit der eingegebenen Buchstaben-Kombination beginnen. Beim Defy, wo zum Tippen ein Teil des Displays weggenommen werden muß, ist bei Benutzung der Telefon-App schon die Kontaktliste nur mit mehr Aufwand zu erreichen, und dann gibt es zuerst einmal nur die Option, die komplette Liste durchzuscrollen. Bevor man einen Buchstaben eintippen kann, muß man anschließend noch auf Suche tippen und dann auch erst noch in das leere Eingabefeld, um die Tastatur einzublenden. Steigt man über die Kontakte-App ein, um eine gespeicherte Rufnummer anzurufen, kann man verglichen damit auch lediglich ein einziges Antippen sparen. Allerdings wird einem beim Durchscrollen der Kontaktliste ein Schieber eingeblendet, über den man im Schnellgang die Liste durchlaufen kann und dabei angezeigt bekommt, bei welchem Anfangsbuchstaben man gerade ist. So leistungsfähig wie bei einem klassischen Handy, wo man die ersten drei, vier Buchstaben des gesuchten Namens tippt, ist das hier allerdings nicht.
Von der Verständigung bin ich mit der Telefonat-Qualität einigermaßen zufrieden: Sprachqualität ist gut, aber bei richtig Krach versteht man nichts mehr, auch nicht im Freisprechmodus (mit Ohrhörer habe ich es nicht versucht). Empfangsqualität ist gut, Sendeleistung scheint nicht so berühmt zu sein (TN sagen manchmal, ich wäre abgehackt, wo ich selbst noch super Empfang habe und mit dem alten Nokia eigentlich normal telefonieren konnte).
Alles andere zur Praxistauglichkeit siehe nächster Abschnitt.
Das Defy mini paßt super in die vordere Tasche einer Jeans und behindert einen kein bißchen, auch nicht beim Bücken, es ist fast nicht zu spüren. Und damit zu meiner Überraschung besser als ein kleineres, aber dickeres klassisches Handy.

Nachteile, Minuspunkte, Probleme:

Ich habe mich entschlossen, einen Abschnitt mit dieser Überschrift zu benutzen, da mir am Defy mini wirklich extrem viel negativ aufgestoßen ist. Das liegt zum Teil daran, daß das mein erstes SmartPhone ist und dadurch A) ich ihm auch alles anhänge, was SmartPhones allgemein betrifft und nicht nur dieses Gerät, und B) ich es so nicht mit anderen SmartPhones vergleichen und sagen kann, wo es besser ist als andere. Allerdings hat das Defy mini auch ziemlich heftige Fehler und sonstige Mängel.
  • An Orten mit bestimmten Bedingungen (scheint etwas mit "fremden" Funksignalen zu tun zu haben oder mit Dingen, die die Funkfunktionen des Defy mini stören) stürzt das Defy mini in unterschiedlichen Abständen (5 Minuten bis mehrere Stunden) so heftig ab, daß es sich (lautlos und unbemerkt) ausschaltet. Man ist also nicht mehr erreichbar und ahnt nichts davon.
  • Ein echter Start des Defy mini dauert ewig, ein Neustart (Aus- und Einschalten) kommt dadurch auf rund eine Minute: Der Start dauert ca. 45 Sekunden bis zum Einblenden der PIN-Abfrage (und danach werden noch haufenweise Sachen geladen), aber auch das Runterfahren kann 30 Sekunden benötigen.
  • Etwas lästig ist, daß sehr kurz nachdem das Display dunkel wird, auch das Handy gesperrt ist, da könnte man gut noch etwas Spielraum gebrauchen. Denn es passiert oft, daß man mal eine Bedienpause hat, die die Display-Zeit übersteigt, und da will man nicht jedesmal hinterher das Handy entsperren müssen.
  • Zum Bedienen der Telefonfunktionen wird ja auch eine App (oder "App-ähnliche Anwendung") benötigt. Aufzurufen über ein Icon, das wie ein normales App-Icon aussieht und sich "Telefon" nennt. Als ich das Defy eine Woche hatte, verschwand bei einem ausgehenden Anruf (Teilnehmer besetzt) plötzlich diese Bedienoberfläche und ich hatte damit keine Auflegen-Taste mehr, um das Telefonat zu beenden. Ich hörte also endlos das Besetzt-Zeichen weiter. Da ich wußte, daß der angerufene meine Nummer auf dem Display hatte und mich zurückrufen würde, wollte ich das Defy nicht ganz ausschalten – das dauert ja ewige Zeiten, bis es wieder hochgefahren und einsatzbereit ist. Also habe ich den Flugmodus aktiviert, um alle Telefonfunktionen zu stoppen. Das half zwar, den Besetzt-Ton zu stoppen, nach Beenden des Flugmodus war das Defy aber in einem undefinierten Zustand und hat mir ungefragt eine Nummer gewählt – zufälligerweise die Nummer des Geschäftshandys von jemandem, der gerade in einer Besprechung war... Ich hatte auch wieder keine Bedienmöglichkeiten und habe notgedrungen wirklich das Handy runter- und wieder hochgefahren, danach war wieder alles normal. Etwa 2 Wochen danach passierte wieder etwas ähnliches: Bei einem von mir angerufenen Teilnehmer kam nach langem Klingeln die Mailbox, für mein Anliegen war aber ein Gespräch erforderlich und ich wollte auflegen, um es später nochmal zu versuchen. Plötzlich war die Maske weg, die sonst bei laufenden Gesprächen angezeigt wird, und ich konnte nicht auflegen, auch neues Aufrufen der "Telefon-App" ließ nur die normale Oberfläche anzeigen, keine Funktion zum Beenden eines bereits laufenden Gespräches. Diesmal habe ich es gar nicht mit Flugmodus getestet, sondern sofort das Handy (eine Minute lang...) neu starten lassen. Ähnliches ist mir bei meinen beiden Geräten und beiden Firmwareversionen noch mehrmals passiert. Diese Erfahrung macht mich natürlich mißtrauisch, so einen Ärger kann kein Mensch bei einem Handy gebrauchen... Ich vermute, der Firmwarefehler liegt darin, daß das Defy mini in bestimmten Situationen (nicht nur verschwundene Telefonbedienungs-Maske) nicht verträgt, daß man bestimmte Bereiche des Displays berührt, und es dann in einen von den Programmierern der Firmware nicht behandelten Zustand kommt. Möglicherweise ist es aber auch ein nicht von außen beeinflußter Fehler, das Defy mini neigt also dazu, "sich zu verschlucken". Ein weiteres Problem ist, daß während der Telefonbenutzung manchmal das Display schwarz wird, so daß man gar nichts mehr bedienen kann. Mir scheint es, als wenn die eigentlich nur durch den Näherungssensor ausgelöste Funktion da fehlerhafterweise aufgerufen wird. Hauptsächlich habe ich das, wenn es klingelt und ich einen Anruf annehmen will.
  • Ähnlich der verschwundenen Maske während eines Telefonats kann sich das Defy mini auch beim Aktivieren der GSM-Funktion leicht "verschlucken": Wenn man nach dem Einschalten oder nach dem Beenden des Flugmodus im falschen Moment die falsche Sache antippt, oder auch ganz ohne erkennbaren Grund, wird die PIN-Abfrage übersprungen und die läßt sich auch nicht gezielt manuell aufrufen. Also sind alle Telefon-Funktionen gesperrt, bis man schlimmstenfalls das Handy einmal neu gestartet hat (aus- und einschalten, eine Minute Zeit). Das ist wenig professionell. Ich habe aber extra wegen dieses Bugs das MotoBlur-Widget "Flugmodus" mit zu den anderen solchen Widgets gelegt (außer Flugmodus sind nämlich alle anderen auf einem der Homescreens, also GPS, WLAN, UMTS/Daten und BlueTooth). Und oft klappt es, daß man einmal in den Flugmodus und zurück wechselt und die PIN-Abfrage erscheint. Dieser Fehler tritt nach meinem Gefühl inzwischen seltener auf als die ersten Wochen. Darum glaube ich an die Theorie siehe vorheriger Punkt mit falschem Punkt zum falschen Bereich berührt: Aus dem Bauch raus bediene ich alles inzwischen exakt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Defy mini das verträgt und die Programmierfehler sich nicht auswirken.
  • Ärgerlich finde ich, daß bei aktivierter PIN-Abfrage die PIN nicht nur beim Einschalten, sondern auch nach Beenden des Flugmodus eingegeben werden muß, sowas habe ich noch bei keinem Handy gesehen. Und auch wenn das als Option OK ist (wobei ich mir aber wirklich keinen praxisgerechten Nutzen vorstellen kann...), darf das nicht fest so vorgegeben sein. Das nervt nur und gerade mit dem zuvor beschriebenen Fehler zusammen ist das Mist. Ob zum Entsperren etwas eingegeben werden muß (PIN oder Paßwort oder "gemaltes Muster" möglich), kann dagegen separat festgelegt werden.
  • Wenn man bei gesperrten Handy (Display aus, TouchScreen deaktiviert) die Ein-/Aus-Taste drückt, wird das Display für wenige Sekunden eingeschaltet. Wird das Handy in der Zeit nicht entsperrt, wird das wie ein versehentlicher Tastendruck gewertet und das Handy sperrt sich wieder. Ich wüßte auch nicht, wie man diese "Wartezeit" beeinflussen könnte (dies ist nicht die regelbare Zeit, nach der sich das Handy "während des Betriebs" sperrt). Nachlässigerweise ist die hierfür gewählte Zeit in etwa identisch mit der Zeit, die das Gerät braucht, um in den Flugmodus zu schalten und dies auch in der StatusBar anzuzeigen. Etwa in 50% der Fälle, die man das Defy aus dem gesperrten Zustand heraus in den Flugmodus bringt, sieht man nicht, ob man richtig gedrückt hat, weil bis zum Ausschalten des Displays das entsprechende Symbol noch nicht angezeigt wird. Da es für das Aktivieren des Flugmodus auch kein Feedback in Form eines Tons oder Vibrierens gibt, muß man das Handy nochmal kurz "aufwecken", um zu schauen, ob es sich im Flugmodus befindet, oder nicht. Nicht nur unschön, sondern schmälert
    Bilder von Motorola DEFY mini
    • Motorola DEFY mini original-LockScreen MotoBlur
    • Motorola DEFY mini LockScreen des WidgetLocker
    • Motorola DEFY mini Browserfenster hochkant mit Tastatur
    • Motorola DEFY mini Browserfenster quer mit Tastatur
    Motorola DEFY mini original-LockScreen MotoBlur
    Die StatusBar enthält hier ungewöhnlich viele Icons (drei allein vom MyPhoneExplorer, mit dem wurde der ScreenShot gemacht)
    auch ein wenig den tollen Vorteil, daß man das Defy jederzeit (auch im gesperrten Zustand) mit nur zwei Tasten-Betätigungen in den Flugmodus versetzen kann. Beim Beenden des Flugmodus gibt es (abgesehen vom bereits beschriebenen Problem mit Überspringen der PIN-Abfrage) ein entsprechend umgekehrtes Ärgernis: Auch die Zeitspanne bis zum Einblenden der PIN-Abfrage ist in diesem Fall oft größer, als das Display eingeschaltet bleibt. In gesperrtem Zustand beendet man also mit zwei Betätigungen den Flugmodus, aber das Handy sperrt sich wieder, bevor die PIN-Abfrage erscheint. Und entweder ist einem das bewußt und man muß analog auch jetzt das Handy noch einmal wecken, um die Aktion abzuschließen, oder man denkt nicht daran, daß noch etwas fehlt, und läuft mit weiterhin inaktiver SIM-Karte und entsprechend einem Handy ohne Telefonfunktionen herum. Es kann auch passieren, daß die PIN-Abfrage gerade eben noch sichtbar wird, man aber keine Zeit hat, die erste Ziffer einzugeben, bis sich das Handy sperrt. Sowas ist ja NUR dämlich: Etwas einzublenden, das eine Eingabe erwartet, und sofort danach die Bedienung des Gerätes zu sperren, das ist klar ein Programmierfehler. Diese kleinen Bugs sind nicht gerade ein Schmuck für Motorola, das gibt dem Gerät irgendwie etwas minderwertig-stümperhaftes...
  • Mich stört es ein wenig, daß das Defy mini jedesmal recht laut knackst, wenn man es ausschaltet oder sperrt.
  • Die Dinger sind wenig beachtet und wenig genutzt, aber ich benutze sie ganz gern, diese Mini-Trageriemchen, die mit einer dünnen Schlinge an Handys und DigiCams, etc. befestigt werden: Leider hat das Defy mini keine Möglichkeit, irgendetwas daran zu befestigen. Vor allen Dingen bei Nutzung als Kamera hat man das Handy mit seinen schräg zulaufenden Außenkanten extrem locker/unsicher in der Hand, ein kleiner Stumper und es bekommt Flügel...
  • Vom schlechten Druckpunkt der Ein-/Aus-Taste hatte ich schon geschrieben, beim Auslöser ("Kamerataste") ist es genauso: Man muß schon ordentlich zulangen und dann ist kaum zu spüren, wenn man endlich genug "Gewalt" :-) aufgebracht hat. Beides ist auch deshalb unglücklich, weil man dann natürlich mit der ganzen Hand fest zupacken muß, und dabei leicht eine der anderen außen liegenden Tasten mit betätigt. Daß die beiden Tasten für laut und leise dagegen gut gelungen sind, ist etwas erstaunlich. Vielleicht war es den Konstrukteuren besonders wichtig, daß die anderen beiden nicht versehentlich in der Tasche auslösen (aber so jetzt hätten sie auch den Druckpunkt besser machen müssen, wenn sie eine kräftigere Betätigung vorsehen).
  • Die Abdeckung (=Gehäusedeckel hinten) ist nur mit einem stabilen Daumennagel und einiger Gewalt zu öffnen. So hat man den Eindruck, daß nach einmal öffnen das Gerät niemals mehr dicht wird, wenn man den Deckel wieder einrastet. Wenn man aber einmal eine fette Speicherkarte eingesetzt und genügend Erfahrung mit dem MyPhoneExplorer gemacht hat, dann muß man den Deckel eigentlich auch nie mehr öffnen (man handhabt die Karte dann im Handy, das per USB-Kabel verbunden ist, statt vom PC aus direkt auf die Karte zuzugreifen).
  • Die SD-Karte liegt beim Defy mini unter dem Akku, das ist nicht unbedingt üblich und ist ungünstig, wenn man in einer Situation mal Daten austauschen möchte und keine Möglichkeit hat, von außerhalb über das Handy auf die Karte zuzugreifen: Man muß den Akku rausnehmen, um die SD-Karte entnehmen zu können.
  • keine "Funk-Widgets" in der Statusbar: So einfache Betriebssysteme wie iOs und Android unterstützen ja keine Fenstertechnik, sondern jede Software (App) wird immer im Vollbild ausgeführt und verdrängt jede andere, zuvor benutzte Software. Android bringt mit seinen Widgets ja schon eine entscheidende Verbesserung, jetzt können solche quasi "Mini-Programme" begrenzt plaziert auf einem HomeScreen liegen (auch mehrere auf einem, so lange Platz ist), "Widget-Apps" laufen eben nicht im Vollbild. Mit der StatusBar oben hat man noch einen Schritt mehr, nämlich ein "Widget-Rollo zum temporären Herunterlassen" quasi, man kann etwas bis zum Vollbild über eine (im Vollbild laufende) App ziehen, ohne die App zu beeinflussen – nach Zurückrollen der StatusBar in ihre Grundposition liegt die App noch so da, wie sie war. Da wäre es einfach unheimlich praktisch, wenn die StatusBar des Defy mini ähnlich der des Galaxy S plus auch Widgets zum Aktivieren der Funk-Funktionen böte, oder man sich die entsprechenden Widgets in die StatusBar aufnehmen könnte. Wie oft startet man die Navi-App, ohne zu merken, daß GPS aus ist, oder den Browser, ohne zu merken, daß man WLAN und UMTS aus hat. Oder man ist aus dem Bereich eines WLANs gelaufen und startet den PlayStore ohne dran zu denken, daß man jetzt ja UMTS hätte einschalten müssen. In all den Fällen muß man beim Defy mini die App wieder schließen und erst die jeweilige Funk-Funktion aktivieren, dann startet man die App ein zweites Mal (und muß evtl. sogar noch einige Aktionen durchführen, um wieder am letzten erreichten Punkt zu sein). Wie klasse wäre es (wie z.B. beim Galaxy S plus), stattdessen bei laufender App einfach nur kurz die StatusBar aufzuziehen, in ihr die jeweilige Funktion zu aktivieren, und die StatusBar wieder einzurollen und sofort geht's weiter! Es gibt zwar externe Tools, die eine konfigurierbare StatusBar bieten, aber die scheinen teils heftige Systemprobleme zu verursachen.
Detail-Bericht:
Größe
Wie man sich schon aufgrund von Preis und Größe denken kann, muß man beim Defy mini Abstriche machen im Vergleich zu größeren, teureren Geräten wie z.B. dem Galaxy S plus von Samsung, das ich kenne und mit dem ich es ein wenig vergleichen kann:
Wegen der für heutige Verhältnisse sehr geringen Bildschirm-Auflösung von nur 320x480 (S plus mit 480x800 mehr als das doppelte) sind manche Apps schwer nutzbar, weil in Fenstern/Menüs gescrollt werden müßte, wo das vom Entwickler nicht unbedingt vorgesehen ist. Da kann es auch sein, daß die eingeblendete TouchScreen-Tastatur irgendwelche wichtigen Bedienelemente überdeckt, und ähnliche Probleme. Mit der App OsmAnd z.B. gibt es solche Situationen, aber auch auf vielen Internetseiten. Und wie oft zu lesen fällt bei kleinerem Display natürlich auch die Tastatur kleiner aus, die ohnehin auch bei großen SmartPhones schon recht mikroskopisch ist. Wenn man das Handy waagerecht dreht, wird die Tastatur besser bedienbar. Aber erstens bleibt dann noch weniger Platz für andere angezeigte Elemente, und zweitens wird beim Drehen in manchen Apps der Fokus aus dem Textfeld genommen und entsprechend die Tastatur wieder ausgeblendet (teilweise auch in der App um eins zurückgegangen, als hätte man die zurück-Taste gedrückt). Allerdings klappt es ganz gut, eine kleine BlueTooth-Tastatur zu verwenden, wenn man eine App installiert hat, die die Eingaben "verdaut": Ich verwende da die App BlueInput und eine iPad-Tastatur.

Speicher & Apps
Ein ganz wesentliches Detail ist der sehr geringe Telefonspeicher von nur 165 MB (vergleiche das S plus mit 1,33 GB plus 1,84 GB zusätzlicher interner Speicher): Zusammen damit, daß A) auf dem Defy mini sehr viele Apps vorinstalliert sind, B) mehr oder weniger alle diese Apps weder auf den Kartenspeicher verschoben, noch deinstalliert werden können, und C) man unter Android "Root-Zugriff" (= auf normalem Weg nicht zugängliche Adminrechte) braucht, um das zu umgehen, bedeutet der kleine Speicher, daß nicht nach Belieben weitere Apps installiert werden können. Auch wenn sich viele heruntergeladene Apps auf die SD-Karte verschieben lassen und SD-Karten bis 32GB unterstützt werden, wird der freie Telefonspeicher immer geringer. Und nimmt eine App für sich allein viel Platz in Anspruch, kann sie gar nicht mehr installiert werden, denn bevor man sie auf die SD-Karte verschieben kann, muß sie erstmal installiert sein, und das geschieht bei den meisten Apps ungefragt (zuerst) im Telefonspeicher. Ich schätze, daß nur allein die beiden Apps WhatsApp und FlashPlayer (beide lassen sich zurzeit nur im Telefonspeicher installieren) reichen, um den Speicher des Defy mini an die Grenze zu bringen. Bei mir war auch ohne diese beiden nach ca. 2 Wochen und knapp 40 Apps Schluß, die bis auf Twitter, Kaspersky, DroidStats, BlueInput und MyPhoneExplorer alle auf SD-Karte installiert waren: Das Handy brachte eine Speicher-Warnmeldung und funktionierte nicht mehr richtig, und das, obwohl ich bis dahin fast keine SMSse bekommen oder verschickt und noch nicht alle Kontakte importiert hatte. Nachdem ich einige Apps deinstalliert hatte, funktioniert es mit zu dem Zeitpunkt 32 nachträglich installierten Apps (erstmal) wieder. Aber auch alle fest im Telefonspeicher installierten Apps verlangen im Lauf der Zeit Updates und Updates nehmen an der Stelle, an der sie installiert sind, immer mehr Speicher weg... 32 Apps mag jetzt viel klingen, aber es ist halt ein SmartPhone und da geht das schnell (inzwischen habe ich noch mehr deinstalliert und immer noch tägliche Speicher-Warnungen). Man lernt Apps kennen bei Freunden und Kollegen oder liest davon und denkt sich "wofür habe ich so ein Gerät, die installiere ich mal, ist vielleicht mal ganz nützlich". Ich habe z.B. installiert: Eine vollwertige Navi-App, also offline-Navigation, war mir wichtig. Dazu je eine App für Virenscanner, Online-Banking, WikiPedia, Skype, QR-Code Scanner, den MyPhoneExplorer (besteht aus 3 Einzel-Apps), gescheiten Dateimanager, alternativen App-Store, App für Kostenkontrolle und Überwachung diverser Datenverkehrs-Vorgänge (DroidStats), ein paar Tools wie Detektoren für WLANs und für GPS-Satelliten, Entfernungs-, Höhen-, Winkelmesser, Wasserwaage, Geschwindigkeitsmesser (Tempo bestimmen von Sachen, die sich in der Nähe bewegen), Zattoo für Notfälle ;-), Musikerkennungs-App (man pfeift eine Melodie ins Mikro und kriegt den Titel angezeigt), Stimmgerät, Sternhimmel-Führer, ein Spiel (Sudoku) ist auch dabei, und das wären schon 24... Wobei ich wegen des Speichermangels als erstes Zattoo und Sudoku wieder deinstalliert habe (später noch weitere).

Leistung
Der vergleichsweise schwache 600MHz-Prozessor tut seinen Dienst wacker. Insgesamt kommt mir die ganze Bedienung etwas "unflüssig" vor, eher haklig/träge (ist aber nur in wenigen Situationen störend), aber ich weiß nicht, ob das nicht vielleicht auch durch die Motorola-Version des Betriebssystems verursacht wird (man liest immer wieder, daß der Aufsatz MotoBlur das Defy langsam werden läßt bzw. seine mögliche Arbeitsgeschwindigkeit nicht voll nutzt). Lediglich bei Zattoo (Fernsehen über WLAN – über UMTS habe ich es gar nicht erst versucht) ist das Defy mini überfordert, Bild und Ton stottern. Schöner Fernsehen (hat auch ein paar Privatsender drin) benötigt installiertes Flash, was nochmal über 10Mb des internen Speichers frißt, und läuft ein klein wenig besser. Ansonsten aber laufen auch Anwendungen, die mir recht anspruchsvoll erscheinen, beanstandungsfrei. So habe ich zum Beispiel den Offline Navigator OsmAnd (OpenStreetMap Automated Navigation Directions) mit den kompletten Deutschlandkarten installiert (zusammen mit der Umriß-Basisweltkarte mehr als 2GB Kartendaten, SD-Karte sei Dank) und die Navigation läuft auch mit Sprachansagen und allen optionalen Elementen aktiviert (Kompaß, Karte mitdrehen, etc.) ohne erkennbare Hänger. Überhaupt eine empfehlenswerte App für lediglich 3€, und man kann vorher die nur leicht eingeschränkte Gratis-Version nutzen, um zu sehen, ob sie auf dem eigenen Gerät funktioniert und einem gefällt! Hat neben dem Auto-Profil noch ein Fahrrad- und Fußgänger-Profil und wer weiß, wo man mal landet ohne Netz, und muß vielleicht im Dunkeln den Weg finden...
Und die App ist wie geschaffen für's Defy mini: Auch zu ihr gibt es kein Handbuch... :-)

Kamera
Die Kamerafunktionen (Fotos und Videos) taugen wirklich kaum etwas, so wie man es ja überall in Beschreibungen lesen kann. Daß die Fotokamera "gerade so für Schnappschüsse taugt", wie es öfter heißt, ist freilich Müll. Wer nur ein wenig Erfahrung oder Ahnung hat in Bezug auf Fotografieren, weiß, daß gerade für Schnappschüsse besonders leistungsfähige Kameras benötigt werden (sauschnelle und intelligente Elektronik, hohe Lichtempfindlichkeit für kurze Belichtungszeiten, usw.). Wenn man bei besten Lichtverhältnissen (einigermaßen sonnig im Freien) in aller Ruhe Fotos von nicht zu nahen Motiven macht, sind die Aufnahmen gut brauchbar. Daß die Kamera einen FixFokus hat, soll vielleicht gar nicht unbedingt Kritikpunkt sein: Ein Autofokus verlängert die Zeit, bis die Kamera auslöst, und birgt immer das Risiko, daß "unintelligent" am Motiv vorbei gepeilt falsch fokussiert wird und das eigentliche Motiv dann unscharf ist. Beide Nachteile hat man bei einem FixFokus nicht, auf Kosten der Gesamtschärfe freilich und ohne die Möglichkeit, nahe Motive scharf zu bekommen. In meinen Augen werden die Kamera-Qualitäten von SmartPhones aber eh grotesk überschätzt... Wie soll ein Gerät für 300€, das außer Kamera noch Tablet-Computer, WLAN-Router, Handy und Navi ist, genauso gute Kameraleistungen haben wie etwa eine Kompakt-DigiCam für 150€? Und wie soll es so eine Winzoptik mit irgendeiner Kamera-Optik aufnehmen können?

"Outdoor-Qualität" bzgl. Wasser
Als ich das erste Mal die "Abdeckung" (= Gehäusedeckel hinten) mit Brachialgewalt abgerissen habe, dachte ich, so ein Ding ist damit verzogen und kann nie mehr wieder wasserdicht werden. Leider wurde diese Eigenschaft sehr schnell unfreiwillig getestet (s.u.) und ich glücklicherweise eines besseren belehrt. Erst nach Wochen habe ich mir das mal genau angesehen und es ist schon raffiniert, wie sie das gemacht haben (ganz anders als bei wasserdichten DigiCams zum Beispiel): Die Abdeckung ist ringsum gar nicht wasserdicht, sondern ganz im Gegenteil scheint wohl von allen Seiten Wasser eindringen zu können, das Handy selbst ist in den äußeren Bereichen wasserfest vergossen ausgeführt (inkl. Kameralinse und Blitz-LED z.B.). Nur um den Akku herum befindet sich im Zentrum eine umlaufende Gummidichtung, die gegen eine Dichtfläche gepreßt wird, und so ist klar: Auch wenn durch das Gezerre beim Öffnen und Schließen die Abdeckung außen ausgeleiert/verbogen wird, wird sie in der Mitte noch zuverlässig gegen das Handy gedrückt, und die Sache ist dicht. Entferne ich die Abdeckung, sehe ich rings um den Bereich der Dichtung einiges an sehr feinem Staub liegen, innerhalb ist (logischerweise) alles sauber.Aus meinen Erfahrungen mit wasserdichten DigiCams kann ich nur raten, PEINLICH genau darauf zu achten, vor jedem Schließen der Abdeckung Gummi und Dichtfläche mit etwas sauberem und garantiert fusselfreien abzuwischen, und die Abdeckung nicht bei Wind oder in staubiger Umgebung aufzusetzen. Schon ein im letzten Moment hingewehtes Haar oder Staubkorn kann bewirken, daß die Verbindung nicht dicht ist und Wasser eindringt.

"Outdoor-Qualität" des Displays
Die Oberfläche des Displays besteht aus Gorilla Glas (englische original-Schreibweise des US-amerikanischen Herstellers, in Deutschland werden unterschiedliche Schreibweisen verwendet). Diese beeindruckend klingende Bezeichnung zusammen mit der Tatsache, daß Motorola das Defy mini als Outdoor-Handy anbietet, regt manche Benutzer zu übersteigerten Vorstellungen an: Es stimmt, daß dieses Glas sehr viel kratzfester ist als sonstiges Glas, aber es ist exakt das gleiche Material, das auch beim iPhone und den meisten anderen SmartPhones benutzt wird. Es ist also ratsam, das Display des Defy mini genauso zu behandeln, als wäre es ein schweineteures iPhone - damit ist wohl auf anschauliche Weise alles gesagt... :-) Ich schätze, daß es derzeit einfach kein besseres Material auf dem Markt gibt, das für kapazitive TouchScreen-Displays geeignet ist? Egal, wie viel und intensiv man das Handy benutzt, kann normale Bedienung eigentlich nie zu Kratzern oder matten Stellen führen, das weiß ich aus Erfahrung mit anderen TouchScreens aus dem gleichen Material. Wie es sich auswirkt, wenn man das Defy mini regelmäßig ungeschützt in der Hosentasche transportiert, egal unter welchen Bedingungen, kann ich (hoffentlich) erst in einigen Jahren sagen, bis jetzt ist es noch ohne Spuren. Umgebungen mit Reißverschlüssen oder irgendwelchem Gruschel mit harten oder scharfkantigen Stellen würde ich aber meiden, sofern man Wert auf unversehrtes Aussehen legt. Insofern kann ich den hier bei ciao angegebenen Produkttext nicht verstehen: "Ob (...) Strandsand oder Kleingeld in der Tasche - Motorola DEFY mini ist allen Anforderungen des Lebens gewachsen. Es ist wassergeschützt, staubdicht, kratzfest durch Corning Gorilla Glas und (...)".
Von Helligkeit und Kontrast her ist das Display auf jeden Fall top, selbst in strahlender Sonne einwandfrei abzulesen! Dabei reicht es schon, das Display selbst aus der Sonne zu drehen, man muß noch nicht einmal sich selbst mit dem Rücken zur Sonne drehen, daß man seinen Schatten auf das Display wirft. Das ist wirklich klasse, da kenne ich ganz anderes! Allerdings macht sich gerade in solchen Situationen die mehr schlecht als recht funktionierende Helligkeitsregelung bemerkbar, die das Display auf "Arbeitshelligkeit" schalten soll, wenn das Handy bedient wird. Regelmäßig bleibt das Display trotz Benutzung auf "halbhell" stehen und dann ist in der Sonne natürlich nix zu erkennen... Trotzdem habe ich die Einstellung der Display-Helligkeit immer auf "automatisch" stehen, wo sich das Display an die Helligkeit der Umgebung anpaßt und bei weniger Licht zum Stromsparen das Display dimmt.

Näherungssensor
Abgesehen davon, daß er meiner Ansicht nach manchmal fälschlich anspringt (siehe vierter Punkt von "Nachteile, Minuspunkte, Probleme"), scheint der Näherungssensor so weit zu funktionieren. Zumindest habe ich beim Telefonieren noch nie versehentlich mit dem Ohr etwas ausgelöst :-) und wenn ich das Handy vom Ohr genommen habe, war bislang immer das Display abgeschaltet (und damit wohl auch der TouchScreen). Leider dauert es öfter so etwa eine Sekunde, bis der Näherungssensor nach Wegnehmen vom Ohr das Display wieder einschaltet und man auflegen kann, das nervt mich etwas. So muß man nach jedem Telefonat eine "Defy-Gedenkpause" einlegen, bis man es weglegen oder anderweitig bedienen kann, und eigentlich beende ich manchmal auch ein Telefonat, weil ich schnell die Hände frei haben muß oder es sonstwie eilig habe, da nervt diese Warterei umso mehr. Ärgerlich ist die Geschichte auch bei Telefonaten, während derer man Tasten drücken muß, wie schon beim Abhören der Mailbox: Da man nicht im richtigen Moment das Handy vom Ohr nehmen und schnell die verlangte Taste drücken kann, man aber beim Warten darauf, daß das Handy bedienbar und die Tastatur eingeblendet ist, nichts hört, kann man solche Telefonate eigentlich nur im Freisprechmodus führen, wo alle Umstehenden mithören.

Betriebssystem
Mein Defy mini wurde mit dem Betriebssystem Android in der Version 2.3.6 ausgeliefert, der Name dieser Version ist "Gingerbread". Auch wenn das längst überholt klingt angesichts der aktuellen Version 4.1.1 "Jelly Bean", ist Gingerbread (aktuelle Version ist 2.3.7, eins höher als bei meinem Defy mini) bei aktuell angebotenen SmartPhones noch weit verbreitet: Die 3er Versionen "Honeycomb" waren rein für Tablet-Computer reserviert und wurden auch nicht länger gepflegt als Gingerbread (September 2011); Und die erste 4er Version "Ice Cream Sandwich" ist noch kein Jahr auf dem Martkt und für wenige SmartPhones haben die Hersteller hierfür bereits die gerätespezifische Anpassung fertiggestellt. Dazu kommt, daß SmartPhone-Hersteller ihre Geräte gerne mit einer eigenen Oberfläche ausliefern (wie "MotoBlur" bei Motorola-SmartPhones), und auch die muß für eine neue Version erst entwickelt/angepaßt werden.
Ich kann nicht sagen, ob das noch mehr Motorola-Modelle und auch andere Android-Versionen betrifft, aber beim Defy mini mit Gingerbread hat Motorola den Bootloader geperrt und so gab es lange Zeit keine Möglichkeit, sich einen Root-Zugriff einzurichten (siehe aber Abschnitt Nachtrag am Ende). Damit gab die Kombination aus sehr kleinem Telefonspeicher und MotoBlur mit sehr vielen intern vorinstallierten Apps unabwendbar die Beschränkung, daß der User nur bedingt eigene Apps installieren konnte, ohne daß durch Speichermangel verursachte Probleme auftreten. Und da keine Änderungen am Betriebssystem möglich waren, mußte man mehr oder weniger auch die Motorola-eigene Benutzeroberfläche MotoBlur akzeptieren, die (angeblich: Hörensagen) einiges an Speicher, Rechenleistung und Energie frißt und so das Handy etwas langsam macht und die Akku-Standzeit verringert. Selbst wenn man so weit möglich alles löscht/deaktiviert und einen anderen Launcher installiert, bekommt man es zwar schneller, kann Strom- und Speicherverbrauch aber nicht senken (Prozesse bleiben installiert und im Hintergrund aktiv).

LockScreen (etwas ausführlicher...)
Bei MotoBlur ist der LockScreen leider nicht sehr glücklich gemacht und kann außerdem vom User nicht verändert werden. Lockscreen ist das, was bei gesperrtem Handy nach Einschalten des Displays für einen kurzen Moment zu sehen ist (danach hat man das Handy entsperrt und die HomeScreens werden sichtbar, andernfalls schaltet sich das Display wieder ab). Aufwendige Designs lohnen sich bei einem LockScreen kaum, dafür ist er zu kurz sichtbar. Wichtiger wäre Funktionalität, nämlich bedienbare Dinge, die man evtl. sehr schnell brauchen könnte (Taschenlampen-App zum Beispiel), oder Anzeigen, die einem für sich allein genommen schon genügen würden, ohne daß das Handy entsperrt zu werden braucht (Datum, Uhrzeit, Anzahl verpaßter Anrufe, Anzahl ungelesener SMS, alles möglichst groß und leicht lesbar angezeigt). Der MotoBlur-LockScreen zeigt passabel die Uhrzeit an und bietet die praktische Möglichkeit, in den Stumm-Modus und zurück zu wechseln. Seit der neuen Firmwareversion bietet er zusätzlich die Möglichkeit, beim Entsperren direkt die App für Kamera, Telefon oder SMS zu öffnen. Aber das Datum wird winzig angezeigt und Zahl letzter ungelesener SMS und verpaßter Anrufe gar nicht. Von ungelesenen SMS werden stattdessen alle Texte hintereinander gehängt einzeilig ganz oben als Laufschrift angezeigt, was nützlich klingt, es aber nicht ist: Die Info, die man vor Entsperren des Handys bräuchte, wäre, ob seit dem letzten Blick auf das Handy eine neue SMS angekommen ist. Das sieht man einem Bandwurmtext aber nicht an und um SMSe zu lesen würde man normal auch sein Handy entsperren. Und verpaßte Anrufe werden gar nicht erwähnt. Der LockScreen ist im Prinzip ebenfalls von der genannten Betriebssystem-Sperre betroffen und kann darum nicht ersetzt werden. Man kann aber mit Hilfe einer der zahlreichen LockScreen-Apps "einen zweiten Lockscreen darüber legen" (nicht unbedingt für Laien geeignet), aber das nimmt wieder unnötig Speicher weg und bringt bei Fehlfunktionen der App oder Bedienfehlern evtl. große Probleme mit sich, wenn man plötzlich sein Handy nicht mehr entsperren kann und keinen Weg findet, es wieder in einen benutzbaren Zustand zu bringen.
Ich hatte erst den "GO Locker" benutzt, aber der hat mich ohne Ende Nerven gekostet und außerdem funktioniert er, was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, nur zusammen mit dem "GO Launcher Ex", der MotoBlur ersetzt (beides vom gleichen Anbieter und kostenlos). Das wurde mir dann endgültig zu kompliziert und Speicher-intensiv, habe alles deinstalliert und mich für den kostenpflichtigen "WidgetLocker" von TeslaCoil entschieden, für den es bergeweise kostenlose Themes (Designs) gibt. Um sich im LockScreen von WidgetLocker verpaßte Anrufe und/oder ungelesene SMS anzeigen lassen zu können, benötigt man noch als AddOn die Freeware-App "TeslaUnread" vom gleichen Anbieter (oder eine von Fremdanbietern, ich habe mich aber für die entschieden). Und da ich mit den Bordmitteln des WidgetLocker keine gescheite Datumsanzeige hinbekommen habe (Schrift wenigstens annähernd so groß wie die der Uhrzeit), habe ich extra auch noch die Freeware-App "Advanced Clock Widget" von Zooper Inc installiert (ausschließlich, um deren Widget in den Lockscreen von WidgetLocker zu nehmen – schon etwas dämlich...). Aber so habe ich siehe Fotos jetzt, was ich möchte, wenn ich bei gesperrtem Handy einmal kurz auf den Ein-/Aus-Knopf drücke:
  • oben, über Advanced Clock Widget eingebunden, optimal lesbar Datum und Uhrzeit (letztere leider ohne Sekundenanzeige)
  • darunter, über TeslaUnread eingebunden, die Anzeige Anzahl verpaßter Anrufe und Anzahl ungelesener SMS (etwas vereinfacht und falsch ausgedrückt, siehe Abschnittsende...)
  • dann der Standard-Kombischalter: In Standardrichtung rechts geschoben "entsperrt" er das Handy, nach unten geschoben habe ich den QR-Code-Scanner gelegt, nach links geschoben die Handy-Kamera und nach oben geschoben die Taschenlampe
  • unten und in klein habe ich mir noch zwei Schmankerl gelegt, zur Zeit links einen Scanner für aktuell empfangene WLAN-Netze und rechts (mangels Idee und als Sicherheit, falls ich beim Basteln die Entsperrfunktion des Standard-Kombischalters überschreibe...) noch einen zweiten Entsperr-Knopf.

Eigentlich ist so ein zusätzliches Element unten unnötig, da der Standard-Kombischalter insgesamt 8 Belegungen unterstützen würde, weil man ihn außer hoch und quer auch schräg ziehen kann (nach rechts oben, rechts unten, links unten und links oben). Aber erstens geht es auf dem kleinen Display des Defy mini recht eng zu, weshalb man dann bei hektischem Wischen in Eile schnell mal die Nachbarfunktion erwischen könnte. Und zweitens werden die Funktionen des Standard-Kombischalters nicht so ohne weiteres durch Symbole der Apps angezeigt (wie die Ziffern auf dem Ziffernblatt einer Uhr, muß wohl in manchen Designs zumindest gehen) und es ist nicht so leicht, sich 8 Funktionen und deren Lage so einzuhämmern, daß man auch in Hektik sofort richtig schiebt. Und nur dafür macht die ganze Sache schließlich Sinn, besonders schnell an diese Funktionen zu kommen, denn nach dem Entsperren fände man sowieso alles jederzeit sicher...Und nochmal zu TeslaUnread, das ist etwas ungewöhnlich gemacht und Null erklärt:
Dieses AddOn des WidgetLocker bewirkt "nur", daß wenn man ein Bedienelement für Telefon- und/oder SMS-Funktion des Handys auf den Lockscreen holt, in der rechten unteren Ecke des Symbols zusätzlich eine kleine Ziffer eingeblendet wird, falls seit dem letzten Aufrufen der jeweiligen Funktion Anrufe verpaßt oder noch nicht gelesene SMS empfangen wurden (es kann auch neue Mails verschiedener Standards anzeigen oder GoogleTalk-Nachrichten). Was leider nicht geht, ist, sich ein Textfeld aufzunehmen, das ohne Grafiken diese Zahl in einer selbst wählbaren Größe ausgibt.
Außer dem hauseigenen TeslaUnread unterstützt WidgetLocker noch die beiden Fremdanbieter-Apps "Missed It!" und "ADWNotifier". Ob die ebenfalls "nur" auf diese Weise arbeiten, weiß ich nicht.

Inbetriebnahme, Bedienungsanleitung, Unterstützung:

Es ist mein erstes SmartPhone und trotz endlos Erfahrung mit dem iPad (von Bedienung und Dateisystem sehr ähnlich) kam ich mit dem Defy erstmal Null zurecht. Fängt an mit der Frechheit namens "Manual", das es in zwei verschieden großen Versionen zum Download gibt, und das in Form eines Daumenkino-Büchleins auch gedruckt beigelegt ist: Von allen Fragen, die ich für meine erste Benutzung hatte, bzw. allen Infos, die ich benötigt habe, waren nur zwei Sachen darin zu finden: Irgendwas, was ich wieder vergessen habe :-) und wie man die "Abdeckung" (so bezeichnen sie den Gehäusedeckel hinten) wieder ab bekommt (in meinem Fall, um die SD-Karte entnehmen und meinen alten Klingelton drauf zu speichern, so daß ich ihn mit dem Defy benutzen kann). Ansonsten steht da lauter Zeug drin, das mich in keiner Weise betroffen/interessiert hat ("wie führt man ein Telefonat", "muß man einen Akku aufladen", "um seine Einstellungen vorzunehmen, muß man das Menü aufrufen" und so in dem Stil): Selbst für Leute wie mich, die vorher nur "einfache" Handys hatten, lauter triviale Sachen. Ist ja auch OK, gehört in ein vollständiges Manual auch rein, nur leider fehlen halt alle wirklich wesentliches Sachen, die man sich nicht so ohne weiteres auch selbst denken könnte. Dazu kommt, wie ich sofort im Anschluß feststellen mußte, eine mangelhafte bis eher gar nicht vorhandene Unterstützung im Internet. Geht schon so los, daß auf den meisten Motorola-Seiten das Defy (mini) gar nicht gelistet ist, weder findet man etwas unter Defy, noch unter XT320. Und wenn, dann mit der Info, daß das Gerät in Deutschland nicht verfügbar wäre und "aktualisierte Geräte" Ende August verfügbar würden (ohne Jahresangabe...).
...und der Ärger damit
Der Abschnitt enthält meine individuellen Anfangsprobleme. Das ist jetzt wirklich "ERFAHRUNGsbericht pur", allerdings nicht unbedingt typisch und relevant für jeden Benutzer, wer will springt runter zu "zurück zu den Manuals".
Ich habe viele Stunden mit vergeblichen Versuchen verbracht, PC und Handy auf eine der gewohnten Arten miteinander zu verbinden, um etwas synchronisieren/sichern/austauschen zu können. Eine BlueTooth-Verbindung war zwar möglich, aber der Zugriff von einer auf die andere Seite war nicht möglich. Es gab auf PC und Handy Fehlermeldungen, aber zu denen konnte ich keinerlei Infos finden (und im Manual ist das alles nur oberflächlich erwähnt). Und bei einer Verbindung über USB-Kabel erkannte der PC zwar mithilfe des Treibers, daß am anderen Ende ein "XT320" angeschlossen ist, Zugriff gab es aber lediglich auf die SD-Karte des Handys, als hätte ich die in einem simplen CardReader stecken. Das reicht aber nur für nice-to-have's wie Fotos, MP3s, usw. und nicht für Zugriffe auf SMSse oder Kontakte, etc. Ich habe nach stundenlanger vergeblicher Suche nach der eigentlich überall erwähnten Software "Motorola Phone Tools" schließlich die Software "Moto Contacts Tool" gefunden und installiert, die für Austausch von Kontakt-Daten zwischen Win7-PC und Defy mini geeignet sein soll, aber auch das endet direkt nach dem Start mit einer Fehlermeldung, man hätte wohl die falsche Art der Datenverbindung gewählt. Dazu gibt es eine Liste mir unbekannter Motorola-Handys jeweils mit der Info, wie man bei denen diese Einstellung ändert, die dort genannten Menüeinträge gibt es aber beim Defy mini nicht.
Irgendwann habe ich alles aufgegeben und wollte mal im "Market" stöbern, den ich vom Galaxy S plus kannte. Aber auch das endete mit Fehlermeldungen: Wie ich hinterher erfuhr, haben die 2er Android-Versionen (wie z.B. beim Defy mini installiert) einen bis heute nicht behobenen Bug, durch den die Anmeldung am eigenen Google-Konto unter Android verweigert wird, wenn man in seinem Konto nicht auch eine Google-Mailadresse registriert hat(te). Nun ist eine Google-Mailadresse so ziemlich das letzte im Leben, was mir noch fehlt... Ersten habe ich auch so schon viel zu viele Mailadressen, und zweitens hat Google bis heute nicht den seit Jahren bestehenden Bug beseitigt, der bewirkt, daß man von Mailservern mancher Domains aus keine mails an Google-Mailadressen senden kann (die Absender bekommen die bekannte Meldung "Google kann Ihr mail aktuell nicht akzeptieren, überprüfen Sie die Mailadresse"). Aber gut – in der Dokumentation dieses Android-Bugs hieß es, man müßte diese Dummy-Adresse nur einmal registriert haben und kann sie sofort wieder kündigen, dann läßt sich das Google-Konto auch unter Android 2.x verwenden. Habe ich versucht, auch eine freie Adresse gefunden, aber bei jedem Versuch, sie zu bestätigen, kam eine Fehlermeldung, die Funktion wäre momentan gestört oder so ähnlich. Bei jedem neuen Versuch, mich anzumelden, kam wieder die Fehlermeldung, für das Konto wäre noch keine Google-Mailadresse registriert, Mailadresse eingetragen, zu bestätigen versucht, momentan gestört, usw...Nur der Vollständigkeit halber will ich erwähnen, daß der verwendete Win7-PC ganz neu und so auch mein altes Handy noch nie daran verwendet war. Ich habe das Alte mal über BlueTooth verbunden, das klappte im Gegensatz zum Defy sofort ohne den Hauch eines Problems – es scheint also auch anders zu gehen...

...zurück zu den Manuals
Noch einmal zu den von Motorola angebotenen Manuals: Alle drei (einmal Papier, zweimal PDF) sind identisch. Die große und die kleine PDF-Version unterscheiden sich nur dadurch, daß die eine komprimiert für Anzeige am Bildschirm gedacht ist und die andere in voller Druckerei-Qualität gespeichert ist. Im Manual findet man z.B. nicht einmal die technischen Daten des Handys oder die Info, wie man für ein Telefonat mit Hilfe der Tastatur zum benötigten Eintrag in der Kontaktliste kommt, oder eine vollständige Anleitung zum Bedienen der Kamera oder auch eine vollständige Beschreibung der "Statusanzeigen", also der Symbole oben in der Android-StatusBar (sprich: am oberen Rand des Displays sind auf dem Handy teils Symbole abgebildet, von denen man keine Ahnung hat, was sie zu bedeuten haben). Auch die Funktionen der "Meldeleuchte" genannten LED rechts über dem Display, die manchmal in verschiedenen Farben leuchtet oder blinkt, sind nicht erklärt. Das ist zu mager, darüber braucht man gar nicht zu diskutieren. Eigentlich werden die Funktionen des Handys, die überhaupt im Manual erwähnt sind (einige fehlen vollständig), gerade nur angerissen. Es findet sich nichts über Datenaustausch, nichts über Zusammenarbeit mit PC (Fotos, Telefonbuch, etc.), und nichts über die Arbeit mit dem Betriebssystem Android: Wer noch nie mit einem Android-Gerät gearbeitet hat und so nach dem Einschalten des Handys erst einmal dasteht wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, der hat ein echtes Problem (es sieht alles nach Computer aus und man fragt sich, wie man "in den Handy-Bereich" wechseln kann).
Das Manual wirkt daher wie eine Kurzanleitung "Schnelleinstieg", die zusätzlich zum eigentlichen Handbuch ausgeliefert wird. Möglicherweise war das auch so gedacht und das eigentliche Manual wurde nie (oder noch nicht) fertig gestellt.

Software:

Im Manual befindet sich der Hinweis, Telefonaktualisierungen, PC-Software, Benutzerhandbücher, Online-Hilfe und vieles mehr fänden sich unter www.motorola.com/mydefymini aber das ist ein Schwindel: Unter dieser Adresse landet man auf einer Suchseite mit ein paar FAQs als Treffer und obendrüber dem dick geschriebenen Hinweis "Motorola Defy mini, Geräte in Deutschland nicht verfügbar". Einzig die beiden schon erwähnten Manual-Versionen lassen sich über diese Seite herunterladen. Schließlich habe ich in Form des Motorola Device Manager Version 2.2.28 (zum Rooten mußte ich ihn später aktualisieren und nutze jetzt Version 2.3.9) die Treibersoftware gefunden, die benötigt wird, wenn man das Defy mini über USB mit einem PC verbindet. Laut Motorola enthält dies "USB-Treiber und Software", aber meine Annahme, jetzt Telefonbuchdaten, etc. übertragen zu können, wurde enttäuscht: Irgendeine erkennbare Software oder Bedienoberfläche wurde nicht installiert, sondern der Rechner ist nach der Installation lediglich in der Lage, das Defy mini als "XT320" zu erkennen.
Wie oben schon erwähnt habe ich dann das "Moto Contacts Tool" von Motorola installiert, aber nie zum Laufen bekommen.
Ich habe es dann mit original Motorola-Software aufgegeben und (auf dem PC) die Freeware MyPhoneExplorer installiert, die installiert auf dem SmartPhone dann den benötigten Client und damit geht alles ganz gut.

Fazit:

Für den Preis erhält man ein preisgünstiges Outdoor-Handy mit recht ordentlicher Leistung, aber bescheidenen Kamera-Funktionen, kaum Platz für eigene Apps. Leider ist das Defy mini (gerade was die Handy-Funktionen betrifft) extrem unzuverlässig. Überhaupt hat es ein paar ärgerliche Fehler, als da wären (Details siehe Abschnitt "Nachteile, Minuspunkte, Probleme"):
  • Das Defy mini neigt dazu, die PIN-Abfrage nicht einzublenden bzw. diese sofort durch ein anderes Fenster auszutauschen, ohne Möglichkeit, direkt wieder an die Eingabemöglichkeit zu kommen. Dann beginnt ein Herumgedrücke mit Deaktivieren und wieder Aktivieren der GSM-Funktionen oder ähnlichem, bis schließlich die PIN-Abfrage erscheint. Vorher sind keine Funktionen nutzbar, die eine aktive SIM-Karte erfordern.
  • Unter bestimmten äußeren Bedingungen stürzt das Defy mini so ab, daß es sich ausschaltet. Das kann bereits nach ganz wenigen Minuten geschehen oder auch erst nach Stunden. Von diesem Fehler sind offenbar nur wenige Benutzer betroffen, was darauf schließen läßt, daß es in Deutschland nur wenige Punkte gibt, an denen diese Bedingungen herrschen. Das ganze hat nichts mit Dingen wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit zu tun, mit größter Wahrscheinlichkeit steht das in Zusammenhang mit irgendwelcher elektromagnetischen Strahlung (außer Handynetz des eigenen Providers, das scheint wohl keinen Einfluß auf diesen Fehler zu haben).
  • Die Maske zum Bedienen der Telefonfunktionen enthält je nach Situation unterschiedliche Bedienelemente. Nur während eines laufenden Gesprächs oder nach dem Wählen, bevor das Gespräch zustande kommt, ist ein Element zum "Auflegen" vorhanden (Gespräch beenden). Manchmal verschwindet die Maske, die diese Auflegen-Funktion enthält. Dann muß man im Prinzip das Defy mini einmal neu starten, um es wieder in einen kontrollierten Zustand zu bringen, was mindestens eine Minute Zeit kostet. Wenn man sehr schnell auflegen will, kann man vor dem Neustart noch schnell in den Flugmodus umschalten (dann aber mit aktivem Flugmodus ausschalten/neu starten, sonst verhält sich das Defy mini unvorhersehbar!).
  • Das Defy mini neigt zu Verhalten, das nicht wirklich die Brauchbarkeit in Frage stellt, aber ärgerlich/unschön ist. So ändert sich oft unkontrolliert die Displayhelligkeit oder die Helligkeitsregelung funktioniert nicht richtig und das Display ist zu dunkel. Manchmal bleibt das Defy mini mitten in der Bedienung stehen und reagiert erst nach ein paar Sekunden wieder, wobei man in dieser Wartezeit unbemerkt etwas angestoßen haben kann, was gar nicht gewollt war. Und manchmal wechseln plötzlich Fenster in den Vordergrund oder der LockScreen erscheint plötzlich oder man landet plötzlich auf einem HomeScreen, während man gerade in einer App arbeitet.
  • Kein Fehler, aber trotzdem erwähnen will ich hier noch, daß man (mit Bordmitteln zumindest) die Widgets für WLAN und Daten nicht in die Statusbar bekommt (wo sie sich z.B. beim Galaxy S plus befinden). Braucht eine App also plötzlich eine Internetverbindung und besteht zur Zeit keine (WLAN-Bereich verlassen oder kein Daten-Empfang mehr, etc.), so muß man die App verlassen, um über ein Widget auf einem HomeScreen eine Internetverbindung herzustellen.

Mit dem stromsparenden und preiswerten Prozessor ist die Bedienung nicht ganz so flüssig wie bei teureren Geräten, so aber reicht eine Akkuladung für mehrere Tage, wenn über GSM hinausgehende Funk-Funktionen deaktiviert bleiben. Alle fünf "Funk-Funktionen" wie GSM (Telefonfunktionen, bedient über die Option "Flugmodus"), UMTS (Daten), WLAN, GPS und BlueTooth lassen sich einfach einzeln ein- und ausschalten, das ist auch sehr übersichtlich gemacht und der Zustand ist jederzeit in der Statusbar zu sehen. Mit viel "Funkverkehr" (etwa über WLAN) bekommt man den Akku aber an einem Tag leer. Das Glas des Displays besteht aus dem gleichen kratzfesten Material wie beim iPhone und den meisten anderen SmartPhones und das Gerät verträgt es, in einer Tasse mit ca. 90° heißem, frisch gebrühtem Tee gebadet zu werden. :-) Ansonsten kann ich zu Robustheit/Outdoor-Qualitäten noch nichts sagen.
Während der "Datenspeicher" (32GB auf optionaler SD-Karte für Fotos, Videos, Straßenkarten, etc. und zum Teil für selbst installierte Apps) richtig ordentlich und zeitgemäß ist, ist der interne Telefonspeicher äußerst klein. Das beschränkt ganz erheblich die Anzahl von Apps, die man installieren könnte, ohne daß dem Gerät die Luft ausgeht für Dinge wie gespeicherte SMS, usw. Mit eingerichtetem Root-Zugriff (nichts für absolute Laien) kann das kompensiert (aber nicht vollständig behoben) werden durch Deinstallieren bestimmter, nicht benötigter vorinstallierter Apps, sowie Verschieben mancher Dateien vom Telefonspeicher auf die SD-Karte.
Das Heraussuchen von Telefonnummern aus den Kontakten ("Telefonbuch") ist umständlich, hier wünscht man sich die flotte Bedienung eines klassischen Handys. Überhaupt kommen in meinen Augen sämtliche Telefonfunktionen etwas kümmerlich weg angesichts der Tatsache, daß ein SmartPHONE doch zu nicht geringem Teil ein (brauchbares) Handy sein soll... Das betrifft aber wohl Android (oder alle SmartPhones) allgemein und nicht speziell das Defy mini?
Mit den Vorteilen, die eine geringe Größe mit sich bringt, hat man auch die Nachteile eines kleinen Displays, was bei manchen Apps Probleme bereitet: Da sich bei einem TouchScreen die Bedienelemente und die angezeigten Inhalte diese Fläche teilen müssen, was in entsprechenden Situationen eine ganze Tastatur beinhaltet, wird es stellenweise eng.
Mit einer entsprechenden App kann auch das Defy mini ohne nennenswerte Kosten zu einem (fast) vollwertigen Navi-Gerät aufgerüstet werden mit professionellen Kartenfunktionen, Sprachansage und Offline-Navigation (außer GPS keine Verbindung nach außen nötig, weder zum Festlegen der Strecke, noch unterwegs).
Das Display ist wie die meisten Displays polarisierend (wichtig z.B. im Navi-Betrieb, wenn man mit einer blendmindernden Verkehrs-Sonnenbrille fährt). Das Display des Defy mini ist so ausgerichtet, daß bei Hochkant-Betrieb das Licht durchgelassen wird. Allerdings polarisiert es nur ziemlich schwach, so daß auch bei waagerechtem Betrieb noch etwas zu sehen ist.
Das Defy mini ist einigermaßen Universalhalterungs-tauglich dadurch, daß die seitlichen Tasten recht fest gedrückt werden müssen, um anzusprechen, so daß Klemmbacken sie nicht unbedingt auslösen. Außerdem ist die USB-Buchse zwar seitlich angebracht, aber doch so weit unterhalb der Gehäusemitte, daß sich das Kabel auch einstecken läßt, wenn das Handy in eine Halterung eingesetzt ist. Ich verwende das Noname-Teil "Windshield Mount Holder z Mount" für iP-4S/4G/3GS, i9100-S2/Note. Das ist so halbwegs passend - wer eine bessere Halterung findet, bitte in den Kommentaren posten! :-)
Wie wohl alle aktuellen SmartPhones kann das Defy mini als WLAN-Router benutzt werden, dafür wird WPA2 unterstützt (andere WLAN-Geräte können dann mit WLAN online gehen, das Defy mini stellt über das Mobilfunknetz die Verbindung "von WLAN zum Internet" her).
Wer noch nicht mit SmartPhones vertraut, sondern nur klassische Handys gewohnt ist, wird wegen quasi fehlenden Handbuchs und fehlender Unterstützung auf den Hersteller-Seiten, sowie wegen gewisser Schwächen des Bedienkonzeptes mehr oder weniger heftige Anfangsschwierigkeiten haben. Auch was das Synchronisieren der Daten (z.B. Kontakte/"Telefonbuch", Termine, ...) mit denen auf dem PC angeht, wird man vom Hersteller im Stich gelassen und ist auf Fremdsoftware angewiesen. So lange man nicht die Konfiguration, sondern nur seine Daten (inkl. SMS, etc.) sichern möchte, ist das mit solcher Software aber ohne nennenswerte Kosten zu meistern. Alternativ kann man allen Hackern dieser Erde einen Gefallen tun und zu den Daten vieler anderer User auch seine eigenen Daten ins Internet stellen (Stichwort "Cloud"), dann wird das Synchronisieren durch Motorola unterstützt und man kann ab und zu von sich in der Zeitung lesen (der Art "Panne: erneut 1 Million sensible Benutzerdaten im Internet veröffentlicht")...

Root-Zugriff einrichten:

Ich habe, nachdem endlich jemand einen Weg dafür gefunden hat, der (auch) beim Defy mini gangbar ist, bei meinem Gerät den Root-Zugriff eingerichtet. Damit haben Apps (auf Wunsch mit Sicherheitsabfrage) Zugriff auf im Prinzip alle Funktionen des SmartPhones (auch auf solche, die das Teil abschießen oder sogar hardwaremäßig zerstören können...). Das erlaubt es unter anderem, vorinstallierte Apps zu deinstallieren, oder, was für das Defy mini viel entscheidender ist, Platz auf der SD-Karte als Erweiterung des (viel zu kleinen) Systemspeichers zu nutzen. Damit sind dann die Speicherplatzprobleme des Defy mini in den Griff zu kriegen (ganz zu beseitigen aber nicht). Abgesehen von diversen Spielereien und "heiklen" Dingen erlaubt der Root-Zugriff auch, Backup-Programme zu nutzen, die wirklich alles sichern und im Fall der Fälle auch zurückspielen dürfen, inkl. Systemeinstellungen. Wer sich dafür interessiert: Auf android-hilfe.de gibt es eine Anleitung unter dem Titel "Defy Mini - Root-Anleitung neu", die ist anfängertauglich gemacht :-) In den ersten zehn Schritten 1 bis 10 werden Vorbereitungsarbeiten beschrieben, so muß man sich bestimmte Dateien aus dem Internet herunterladen und bestimmte Programme installieren. Das alles kann man "irgendwann" tun, bevor man sich daran macht, das Defy mini "zu rooten", wie das üblicherweise genannt wird. Und bevor man später Schritt 20 ausführt, unbedingt zum Post/Beitrag 28 dieses Threads springen und darin unten die Anleitung lesen, wie vorzugehen ist bei Systemen, unter denen dieser Schritt sehr ruppig abläuft (erst tut sich ewig lange gar nichts und dann läuft es so schnell ab, daß man gar nichts erkennen kann).

Root-Zugriff sinnvoll einsetzen:

Den Root-Zugriff einzurichten bewirkt sichtbar zuerst einmal rein gar nichts und löst kein einziges Problem. Es ist nur die Basis, um folgendes tun zu können:
Man kann auf der SD-Karte eine zweite ("versteckte") Partition einrichten und dann mit einer App namens Link2SD solche Apps und Daten auf diesen Bereich der SD-Karte verschieben, die sich mit der normalen Android-Methode nicht verschieben lassen. Allerdings wird der eigentliche "Interne Speicher" durch den Speicher auf der Karte nicht größer, das Defy mini erkennt diese "Speichererweiterung" nicht, sondern wird nur bei Zugriff auf vermeintlich im internen Speicher liegende Apps auf diesen neuen Speicher umgeleitet, "ohne es zu merken". Zum einen darf/sollte man bestimmte Apps nicht dorthin verschieben und zum anderen werden viele neue Apps beim Installieren weiterhin in den internen Speicher geschafft, weshalb es, zumindest während der Installation neuer Apps, auch weiterhin noch zu Speichermangel-Fehlermeldungen kommen kann (vor jeder Installation muß sichergestellt sein, daß genügend interner Speicher frei ist, ggf. müssen weitere Apps verschoben werden).
Allerdings steht eigenen, nachträglich installierten Apps nur ein bestimmter Teil des internen Speichers zur Verfügung. Darum macht es hauptsächlich Sinn, Apps zu verschieben, die in diesem Teil des Speichers liegen. Verschiebt man Dinge aus anderen Speicherbereichen auf die versteckte Partition der SD-Karte, wird dadurch evtl. kein bißchen Speicher frei, der auf normalem Wege anderweitig nutzbar ist. Andererseits aber erhöht man dadurch das Risiko, daß das Defy mini unbrauchbar wird, wenn es mal Probleme mit dieser Karten-Partition gibt.

Vorgehen in Kurzfassung:
Die SD-Karte aus dem Gerät nehmen und in einem passenden Adapter mit einem geeigneten Partitionierungstool die existierende (einzige) primäre Partition verkleinern und DAHINTER eine kleine (maximal 1GB ist ok) neue primäre Partition Typ EXT2 anlegen (z.B. mit dem kostenlosen "MiniTool Partition Wizard"). Dann die Karte zurück in's Defy mini stecken und darauf die gratis-App Link2SD installieren und starten und die neue primäre Partition der Karte als Erweiterung des Systemspeichers einrichten lassen. Danach kann man mit Link2SD Apps vom Systemspeicher auf diesen neuen Teil der SD-Karte verschieben, ähnlich, wie man standardmäßig (manche) Apps auf den normalen Teil der SD-Karte verschieben kann. Apps aus dem Ordner system (der Speicherort der Apps wird einem in Link2SD angezeigt) sollte man besser nicht verändern. Am unkompliziertesten sind Apps aus dem Ordner data. Und Apps aus dem Ordner flex nur mit Vorsicht verschieben: Erstens muß man sich für diesen Ordner vorher Schreibrechte vergeben, sonst würden die Dateien nur kopiert und die Originale bleiben liegen und es wird gar kein interner Speicher frei. Und zweitens kann es bei manchen Apps hinterher Probleme geben.
Sinnvoll ist es noch, die App (gratis- oder Pro-Version) BusyBox zu installieren (sie danach öffnen und die Installation im Normalmodus laufen lassen), da manche der bei gerooteten Handys benutzten Befehle ohne das nicht zur Verfügung stehen. Ebenfalls auf android-hilfe.de (s.o.) gibt es unter dem Titel "Welche Apps aus der Systempartition kann man löschen, welche sollte man nicht?" eine Liste aller Standard-Apps des Defy mini mit Infos, wofür die gut sind und ob die gelöscht (oder auf die Karte verschoben) werden können.
Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Sponsoren-Links
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
manuelmama

manuelmama

21.07.2014 07:55

BH!

Werner86

Werner86

17.03.2013 21:11

Feiner Bericht!

duderally

duderally

26.10.2012 01:02

bh

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken
Preisvergleich sortiert nach Preis
Motorola Defy mini Smartphone (8,1 cm (3,2 Zoll) HVGA-Touchscreen, 3 Megapixel Kamera, Android 2.3) schwarz

Motorola Defy mini Smartphone ​(8,1 cm ​(3,2 Zoll)​ HVGA-​Touchsc​reen, .​.​.

Technologie:TFT, Diagonalabmessung:8.1 cm ( 3.2" ), Farbtiefe:262144 Farben, ...

mehr

€ 75,00

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon. de Marketplace Elektronik & Foto 166 Bewertungen

Versandkosten: EUR 4,90

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 -​ 2 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon.​ de Marketplace Elektronik & Foto

Motorola Defy Mini Xt321 Bluetooth 3.0 Kopfhörer Mp3 Stereo Schwarz Headphone

Motorola Defy Mini Xt321 Bluetooth 3.​0 Kopfhörer Mp3 Stereo Schwarz .​.​.

bluetooth v 3 0 stereo kopfhoerer die perfekte ausruestung fuer einen perfekten ...

mehr

€ 99,00

Händler kann Preis
erhöht haben

ebay.de 4625 Bewertungen

Versandkosten: 0 EUR

Verfügbarkeit: auf Lager

     zum Shop  

ebay.​de

Motorola Defy Mini MOC5B Black Slate / Schwarz Android Smartphone Ohne Simlock

Motorola Defy Mini MOC5B Black Slate ​/ Schwarz Android Smartphone .​.​.

NEU & OVP KEIN SIMLOCK SOFORT LIEFERBAR Das Handy ist neu und unbenutzt ...

mehr

€ 99,90

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon .de Marketplace Elektronik & Foto 166 Bewertungen

Versandkosten: Kostenlose Lieferung

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 -​ 2 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon .​de Marketplace Elektronik & Foto

* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein,
da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.


Mehr über dieses Produkt lesen
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 3692 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (85%):
  1. manuelmama
  2. Werner86
  3. duderally
und weiteren 19 Mitgliedern

"sehr hilfreich" von (15%):
  1. Yolante
  2. Der_Troll
  3. BulmaZ
und einem weiteren Mitglied

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.