Motorola Moto X Play

Bilder der Ciao Community

Motorola Moto X Play

Moto X Play ist der ideale Partner: mit Akkupower für mehr als einen Tag und wasserabweisendem Design kann man einfach mehr machen - bei Tag und Nacht...

> Detaillierte Produktbeschreibung

93% positiv

3 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Motorola Moto X Play"

veröffentlicht 05.02.2017 | sirikit06
Mitglied seit : 10.07.2010
Erfahrungsberichte : 1246
Vertrauende : 107
Über sich :
Ab 22. Mai für 3 Wochen in Asien unterwegs. ~~~ Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! ~~~
Sehr gut
Pro robust, gute Kamera, einfache Menüführung
Kontra Benachrichtigungen über Mails etc. im Ruhezustand nicht offen sichtbar
besonders hilfreich
Ausstattung
Klang
Empfangsqualität
Menüführung
Tragekomfort

"Gute Kamera, großes Display und mehr zum günstigen Preis"

Motorola Moto X Play

Motorola Moto X Play

Mein Motorola RAZR HD (XT925), über das ich seinerzeit auch hier berichtet habe, war nicht mehr ganz das frischeste, was sich daran bemerkbar gemacht hat, dass die Akkukapazität nachgelassen hat. Zudem hatte es trotz des Corning Gorilla Glases letztlich doch einen Riss im Display abbekommen, nachdem es mehrere Stürze auf Asphalt bzw. Beton schadlos überstanden hatte. Das hat mich im Frühjahr letzten Jahres immer mehr geärgert, so dass der Gedanke reifte, sich ein neues Smartphone zuzulegen. Meine Präferenz war dabei wiederum Motorola, da ich mit mittlerweile 6 anderen Modellen dieser Marke gute Erfahrungen gemacht. So habe ich mich dann nach einigem Suchen und Vergleichen für das Motorola Moto X Play (XT1562) entschieden, das inzwischen mehr als ein halbes Jahr in Betrieb ist, so dass ich nunmehr einen Erfahrungsbericht verfassen kann:

HERSTELLER UND PREIS

Hersteller ist die MOTOROLA Mobility Inc. Der Preis beträgt ist abhängig vom Anbieter und beginnt derzeit bei etwa 220 Euro, was inzwischen erwartungsgemäß weniger ist, als zu der Zeit, als ich es gekauft habe. Motorola ist leider keine der Marken, die die Mobilfunkanbieter ständig im Programm haben, so dass man am besten in Onlineshops fündig wird.

Auf der deutschen Website von Motorola steht ein Support per Chat und per e-Mail zur Verfügung (den ich im Übrigen bereits in Anspruch genommen und dabei schnelle und hilfreiche Antworten bekommen habe), und es können Software und Treiber herunter geladen werden. Telefonisch ist der Technische Support in Deutschland unter 08005030011 erreichbar. Die Servicezeiten sind von Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr. Es ist aber neuerdings sehr schwierig, an die Kontaktdaten heranzukommen, weil man sich erst durch alle möglichen Problembehebungsschritte für sein spezifisches Anliegen durchklicken muss.

LIEFERUMFANG

Das Telefon wird in einer stabilen Kartonverpackung geliefert, die das Gerät zuverlässig schützt, ohne dabei überdimensioniert zu sein. Die Verpackung enthält neben dem Telefon die Halterung für die SIM- und eine NanoSD-Karte einschl. eines kleinen Stiftes, um die Halterung einsetzen und bei Bedarf wieder entnehmen zu können, das Netzanschlussteil mit abnehmbaren USB-Kabel sowie eine Bedienungsanleitung.

DAS ÄUßERE ERSCHEINUNGSBILD DES GERÄTES

Das Telefon hat eine Größe von 14,8 cm x 7,5 cm x 0,89 bis 1,09 cm (L x B x H). Der Touch-Screen ist 12 cm x 6,7 cm groß (entspricht einer Bildschirmdiagonale von rd. 14 cm bzw. 5,5“).

Es hat eine matte anthrazitfarbene RÜCKSEITE aus gummiartigem Material (was es genau ist, habe ich nicht herausgefunden) mit einer Wellenlinien-Musterung. Auf der Rückseite ist mittig in der oberen Hälfte in einem eingelagerten Metallstreifen ein Motorola-Logo aufgebracht. Im oberen Bereich des Metallstreifens finden sich Kameraobjektiv und Blitz. Die Rückseiten-Shell lässt sich auswechseln und ist in mehreren Farben verfügbar. Zum Lieferumfang gehört in D aber nur eine. Umschlossen wird der Korpus von einem Metallrahmen.

OBEN ist mittig der Kopfhöreranschluss platziert. Außerdem findet sich links davon die eingeschobene Kartenhalterung. UNTEN ist mittig der Micro-USB-Anschluss (zugleich Ladeanschluss) zu finden. AN DER RECHTEN SEITE sind der geriffelte Einschaltknopf sowie der Lautstärkeregler angeordnet. AUF DER RÜCKSEITE befinden sich das Objektiv der Hauptkamera sowie das Blitzlicht. Die Bedienelemente oben und an den Seiten sind in einen schmalen matten Metallstreifen integriert.

Das Telefon hat ein Gewicht von rd. 169 g.

Das Netzanschlussteil ist weiß, klein und leicht. Es wiegt einschließlich Kabel rd. 50 g. Das USB-Anschlusskabel hat insgesamt eine Länge von rd. 105 cm.

TECHNISCHE DATEN UND AUSSTATTUNG

Das Gerät verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale bzw. Funktionen:

- ca. 11 GB interner Speicher verfügbar, 16 GB ROM gesamt (beim Kauf über Motorola direkt sind auch 32 GB verfügbar), 2 GB Arbeitsspeicher
- bis zu 128 GB externer Speicher möglich (MicroSD)
- Prozessorgeschwindigkeit 1,7 GHz Octa-Core (Qualcomm® Snapdragon™ 615)
- Netzwerke: GSM/GPRS/EDGE, UMTS/HSPA+, 4G LTE
- Frequenzbereiche: GSM/GPRS/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1800, 1900, 2100 MHz), 4G LTE (1, 3, 5, 7, 8, 19, 20, 28, 38, 40, 41)
- WIFI 802.11 a/b/g/n (dualbandfähig)
- Bluetooth-Version 4.0 LE
- GPS
- NFC
- Umgebungslichtsensor, Näherungssensor

- 5,5“-Touchscreen, 1080p Full HD
- MP3-Player
- 21 MP Kamera
- 5 MP Frontkamera (Webcam)
- Videofunktion
- Taschenrechner
- Wecker
- Lautsprecher
- Kopfhöreranschluss 3,5 mm Klinkenstecker
- Micro-USB-Anschluss 2.0

BETRIEBSSYSTEM UND INSTALLIERTE APPS

Das Telefon ist mit dem Google-Betriebssystem Android 5.1.1 (Lollypop) ausgestattet. Das ist nicht die neueste Android-Version. Allerdings kommen manche Geräte noch mit früheren Versionen auf den Markt. Insofern ist dies doch akzeptabel. Inzwischen gab es aber mehrere Updates. Nach den Updates ist die Version 6.0.1 (Marshmellow) installiert. Wegen der Datenmengen empfiehlt es sich, das Update ggf. über WLAN bzw. ggf. über den Computeranschluss durchzuführen. Bei USB-Verbindung mit einem Computer prüft das Gerät automatisch, ob eine aktuellere Version des Betriebssystems zur Verfügung steht.

Bei Android handelt es sich um ein freies Linux-Betriebssystem, das speziell für mobile Geräte entwickelt wurde. Es ist ein vielseitiges Betriebssystem, auf das viele Smartphone-Hersteller setzen. In Deutschland ist es das am weitesten verbreitete und weltweit das am stärksten wachsende Betriebssystem. Dem Android-Betriebssystem ist es eigen, dass sich der Startbildschirm individuell mit Programmverknüpfungen, Online-Programmen oder speziellen Anwendungen („Widgets“) gestalten lässt.

Folgende Apps sind vorinstalliert:
Motorola Alert
Motorola Connect
Motorola Gerätehilfe
Amazon Music
Google Chrome
Google Docs
Facebook
Google Fotos
Google Mail
Google Suche
Google Drive
Google Hangouts
Google Calendar
Google Maps
Moto
YouTube
Play Store
Play Movies
Play Music
Google Präsentationen
Radio
Rechner
Google Tabellen
Google Übersetzer
Yahoo Mail

BEDIENUNGSANLEITUNG

Wie bereits erwähnt, liegt dem Telefon eine Bedienungsanleitung bei. Diese enthält:
- die Benennung der einzelnen Anschlüsse bzw. Funktionen anhand von Abbildungen des Telefons;
- Kurzanleitungen zu einzelnen Funktionen des Telefons;
- allgemeine Sicherheitshinweise sowie rechtliche Informationen;

Die Bedienungsanleitung enthält, wie oben dargelegt, nur Kurzanleitungen, die hilfreich sind, aber wirklich nur einzelne Funktionen abdecken und sehr knapp gehalten sind. Ich habe sie mir, offen gestanden, auch erst jetzt für den Bericht intensiver angeschaut. Ich denke, wenn man ein wenig versiert im Umgang mit Computern sowie Handys ist, sind diese weitestgehend entbehrlich. Und für Fragen, wo man wirklich ratlos ist, hält die Bedienungsanleitung eh keine Antwort bereit.

Die wenigen Erläuterungen, die es gibt, sind verständlich und hilfreich. Wenn man allerdings gar keine Erfahrungen hat und sich vielleicht auch nicht traut, einfach alles auszuprobieren, dann kommt man mit der Bedienungsanleitung nicht weit, so viel steht fest.

Als ausführliche Alternative zur Bedienungsanleitung in Papierform steht jedoch die vorinstallierte App Motorola Gerätehilfe zur Verfügung. Hier finden sich eingehendere Erläuterungen. Um damit arbeiten zu können, ist aber eine Internetverbindung erforderlich.

Ein Benutzerhandbuch lässt sich auf der Website von Motorola (https://motorola-global-portal-de.custhelp.com/ci/fattach/get/1594808/1459175103/redirect/1/filename/MotoXPlay_UG_de_68018152004A.pdf) downloaden.

DIE INBETRIEBNAHME

Die Inbetriebnahme gelingt problemlos. Natürlich muss die SIM-Karte (Nano-SIM) in das Telefon eingelegt werden sowie, falls gewünscht, eine Micro-SD-Karte. Beides lässt sich mühelos bewerkstelligen. Wie oben bereits angedeutet, gibt es eine spezielle Halterung für die Karten, die von außen in das Telefon eingeschoben wird und nur mit Hilfe des beigefügten Stiftes wieder herausgeholt werden kann. Der Akku ist integriert und muss nicht gesondert eingelegt werden.

Der Akku ist bei der Lieferung, wie allgemein üblich, nicht voll geladen, so dass es sich empfiehlt, das Telefon zunächst an das Ladegerät anzuschließen. Zur Inbetriebnahme und um erste Einstellungen vorzunehmen reicht der Ladezustand jedoch gut aus.

ERFAHRUNGEN


Gehäuse

Wie bereits oben angedeutet, lässt sich das Telefon öffnen. Dazu ist links unten auf der Rückseite eine kleine Aussparung, mit deren Hilfe man z. B. mit dem Fingernagel die Shell anheben kann. Der Akku lässt sich aber wohl nicht tauschen. Das finde ich, im Moment zumindest, nicht als Nachteil. Wenn der Akku nicht mehr will, kauft man sich eh i. d. R. ein neues Telefon anstatt eines Akkus.

Dass man die Karten von außen einlegen kann, ohne das Gerät öffnen zu müssen, finde ich eher als Vorteil. Allerdings geht das Einlegen der Karten, wie vorn bereits erwähnt, nicht ohne Weiteres, denn man braucht dazu das mitgelieferte Werkzeug, den Stift, um die Halterung zu bedienen. Aber so oft dürfte es schließlich nicht vorkommen, dass eine Karte zu wechseln ist. Man sollte sich nur gut merken, wo man das Werkzeug aufbewahrt…

Wie bereits erwähnt, besteht die Rückseite aus gummiartigem Material, das am Telefon eine angenehme weiche Anmutung hat. Aus meiner Sicht ist die Telefonrückseite unempfindlich. Ich gehe für gewöhnlich nicht sehr sorgsam mit dem Telefon um, benutze insbesondere keine Handytasche, sondern schmeiße es so in meine Tasche. Bislang hat das dem Gerät nicht im Geringsten etwas ausgemacht, Kratzer sind Fehlanzeige. Auch Griffspuren sind kaum zu sehen; nur, wenn man ´mal z. B. mit gecremten Händen das Gerät in die Hand nimmt, dann bleiben geringe Spuren. Die Oberfläche lässt sich gut reinigen. Man kann sie einfach mit einem trockenen weichen Tuch abreiben oder notfalls mit einem leicht angefeuchteten Tuch abwischen.

Die Vorderseite besteht aus Corning Gorilla Glass 3, ein Glas, das sich durch hohe Bruch- und Kratzfestigkeit auszeichnet. Es ist hochglänzend. Auch die Glasoberfläche hat sich bis jetzt als unempfindlich erwiesen und zeigt keinerlei Nutzungsspuren, wie etwa Kratzer. Auf der Vorderseite sind natürlich Griffspuren deutlicher zu sehen, aber das haben die Smartphones nun ´mal so an sich. Letztlich ist es aber auch kein Problem, denn Griffspuren lassen sich auch hier im Allgemeinen mit einem trockenen weichen Tuch oder, falls nötig, auch mit einem leicht feuchten Tuch schnell wieder beseitigen.

Mit dem Gehäuse bin ich alles in allem sehr zufrieden. Ich finde, es sieht durchaus chic aus, wobei mir die Rückseite besser gefällt als eine sterile Metalloberfläche. Das Telefon liegt gut in der Hand und vor allem kann es mit seiner Robustheit punkten.

Insgesamt erscheint die Verarbeitung des Gerätes einwandfrei. Negatives ist mir bislang nicht aufgefallen.
Ein- und Ausschalten, Ruhezustand, Flugmodus

***Einschalten
Obwohl der Einschaltknopf sehr klein (1 x 9 mm) und nur minimal erhöht ist, gelingt das Einschalten problemlos. Dabei findet man den Knopf auch gut ohne Hinzusehen, da er geriffelt ist und so mit dem Finger gut wahrgenommen werden kann. Leider wird das Anschalten nicht gleich durch einen Quittungston bestätigt, sondern erst, wenn das Display bereits gestartet ist. So muss man den Knopf mehrere Sekunden drücken, bis das Motorola-M auf dem Screen erscheint, um sicher sein zu können, dass das Telefon auch angeschaltet ist. Ob auch kürzeres Drücken genügt, habe ich nicht ausprobiert. Jedenfalls reicht aber ein einmaliges kurzes Drücken nicht aus, um das Telefon anzuschalten. Aber das ist etwas, mit dem man leben kann.

Das Hochfahren dauert rd. 35 s, bis das Anmeldefenster zum Eingeben der PIN erscheint. Das hört sich zwar lang an, ist aus meiner Sicht aber in Ordnung, weil man bedenken muss, dass es sich letztlich um einen kleinen Computer handelt. Die Hochfahrzeit ist ebenso lang wie beim RAZR HD, insofern bin ich zufrieden. Nach Eingabe der SIM-PIN ist das Telefon dann im Grunde genommen betriebsbereit. Allerdings vergehen noch ein paar Sekunden, bis man auf alle Funktionen zugreifen kann, weil Manches, wie allgemein üblich, noch geladen werden muss.

***Ruhezustand
Durch kurzes Drücken des Einschaltknopfes lässt sich das Telefon in den Ruhezustand versetzen, d.h., der Bildschirm ist gesperrt. Damit wird das versehentliche Auslösen von Funktionen, z. B. beim Transport des Gerätes, sicher verhindert. Durch nochmaliges kurzes Drücken wird das Telefon wieder aktiviert, und nur der Bildschirm ist noch gesperrt. Um auch diesen zu aktivieren, wird das Schlüssel-Symbol in der Mitte des Bildschirms nach oben gezogen. Das Aktivieren und Deaktivieren des Bildschirms wird durch einen kurzen Quittungston (Klick) bestätigt.

***Displaysperre
Das Display lässt sich sperren, so dass es nur mit bestimmten Aktionen wieder aktiviert werden kann. Als Sperrmöglichkeiten stehen PIN, Passwort, Muster und Wischen zur Verfügung, wobei letzteres ja nicht wirklich eine Sicherheitsoption ist. Eingestellt werden kann die Displaysperre über Apps -> Einstellungen -> Sicherheit und Displaysperre.

***Ausschalten
Durch langes Drücken des Einschaltknopfes im Aktivmodus (war der Bildschirm gesperrt, muss er natürlich zuvor noch entsperrt werden) wird das Ausschalten in die Wege geleitet. Es erscheint ein großer weißer Button. Durch dessen Berühren wird das Herunterfahren in die Wege geleitet. Dies ist nicht mehr so umständlich wie beim RAZR HD. Das Herunterfahren wird durch ein kurzes Vibrieren, allerdings erst zum Ende des Vorgangs, bestätigt.

***Flugmodus
Beim Flugmodus werden sämtliche Netzverbindungen getrennt, so dass aber z. B. die Nutzung der Kamera, letztlich jedoch alles, wofür keine Internetverbindung nötig ist, möglich ist. Der Flugmodus wird eingestellt, indem man bei aktivem Bildschirm von ganz oben nach unten wischt, was auch funktioniert, wenn als Displaysperre ‚Wischen‘ eingestellt ist und man das Display nicht entsperrt hat. Dann erscheinen mehrere Einstellungspunkte zur Auswahl, wie z. B. Bluetooth, W-LAN oder eben Flugmodus. Wenn der Flugmodus durch Berühren des Menüpunktes ausgewählt wurde, erscheint in der Statusleiste des Telefons ein Flugzeug.
Touch Screen / Startbildschirm

Der Bildschirm hat eine hochglänzende Oberfläche und ist dadurch nicht ganz blendfrei und spiegelt zudem. Probleme hatte ich deswegen aber noch nicht. Wie bereits erwähnt, hat er sich als kratzunempfindlich erwiesen.

Ansonsten habe ich an den Voreinstellungen bislang nichts geändert, was aber natürlich möglich ist. So kann ich dazu nicht viel mehr sagen, als dass ich mit der Darstellung der Farben, der Helligkeit und dem Kontrast zufrieden bin. Hervorhebenswert ist, dass der Bildschirm hochauflösend ist, was für scharfe Abbildungen und Schrift sorgt.

Der Bildschirm kann unter Apps -> Einstellungen -> Display so eingestellt werden, dass er sich automatisch dreht, er also beim Drehen des Telefons stets in die richtige Richtung zeigt. Alternativ ist die Einstellung auch möglich, wenn man die Schnelleinstellmöglichkeiten über das Herunterwischen von ganz oben aufruft und dort das Feature aktiviert. Das automatische Drehen ist ganz praktisch, kann man doch so, insbesondere für normale Webseiten, den Bildschirm im Querformat benutzen, was etwas komfortabler ist, weil von der Breite her mehr auf den Bildschirm passt. Das Drehen geht nicht zu schnell vonstatten. Hilfreich finde ich, dass das automatische Drehen auch abgeschaltet werden kann. Beim Fire hatte ich ja diesbezüglich gelegentlich Probleme mit dem Barcode der mobilen Bordkarte, die hier, wie schon beim RAZR HD, nicht auftreten.

Der Touch Screen reagiert für mein Empfinden rasch und präzise. Das Ziehen mit dem Finger auf dem Bildschirm, das Zoomen durch Auseinanderbewegen zweier Finger bzw. das Verkleinern durch Zusammenbewegen zweier Finger (‚Kneifen‘) sowie das Antippen von Icons, Links o. dgl. funktionieren hervorragend, so dass die Verwendung des Bildschirms sehr komfortabel ist.

Auf dem Startbildschirm findet sich ganz oben, nicht mehr in einer gesonderten Leiste, sondern am oberen Ende des Bildschirms auf dem Hintergrundbild die Benachrichtigungsleiste. Dort werden die Uhrzeit, der Akkuladezustand, die Signalstärke sowie Hinweise auf Benachrichtigungen (z. B. neu installierte oder aktualisierte Apps, eingegangene e-Mail, eingegangene SMS) angezeigt. Leider werden eingegangene SMS, e-Mails und Facebook-Nachrichten sowie entgangenen Anrufe nicht zusätzlich so angezeigt, z. B. über eine je nach Ereignis verschiedenfarbig blinkende LED, dass man, ohne das Telefon aktivieren zu müssen, davon Kenntnis nehmen kann. Wenn man also gerade nicht im Zimmer war, während eine Nachricht oder ein Anruf einging, dann hat man keine Chance, dies wahrzunehmen, es sei denn, man nimmt das Telefon in die Hand und bewegt es. Dann sieht man auf einem dunklen Bildschirm Symbole für den jeweiligen Nachrichtentyp. Das sehe ich eindeutig als Nachteil an.

Die Benachrichtigungen erscheinen zusätzlich in der Benachrichtigungsleiste und lassen sich abrufen, indem der Benachrichtigungsbildschirm geöffnet wird, d. h., die Leiste langsam, sozusagen wie ein Rollo, nach unten gezogen wird. Dann kann man die Benachrichtigungen entweder seitlich wegschieben oder durch Berühren der Nachricht direkt zur jeweiligen Anwendung gehen, um z. B. eingegangene Mails zu lesen

Den Startbildschirm kann man mit einem individuellen Hintergrund versehen. Dazu berührt man eine freie Stelle so lange, bis sich ein entsprechendes Menü öffnet.

Ansonsten finden sich auf dem Startbildschirm von Hause aus nur
- ein Feld für die Google-Suche;
- in einem abgegrenzten Bereich unten feste App-Symbole (Telefon, Kontakte, SMS/MMS und Kamera) sowie der Button zur Öffnung des App-Menüs.

Uhrzeit und Datumsanzeige muss man selbst zum Startbildschirm hinzufügen, wenn man das möchte. Dabei kann man wählen zwischen einer digitalen Anzeige (dann mit Datum) und einer analogen Uhr.

Zum Startbildschirm können auch Seiten hinzugefügt werden. Dazu wird eine App an die rechte Bildschirmseite gezogen, bis eine weiße Leiste erscheint. Es können mehrere Seiten hinzugefügt werden.

Ganz unten im Bildschirm in einer dunkel unterlegten Leiste befinden sich Symbole für Funktionen, die ein schnelles Arbeiten mit dem Handy ermöglichen:
- Home-Taste zum Aufrufen des Startbildschirms – damit kann bei jeder Anwendung sofort zum Startbildschirm zurückgekehrt werden;
- Zurück-Taste – damit kann man einfach zur letzten Ansicht zurückkehren oder aber die über die Menütaste aufgerufenen Menüoptionen, wenn man sie doch nicht nutzen möchte, schließen.

Wenn man den Finger von oben nach unten über den Startbildschirm bewegt, öffnet sich, wie bereits mehrfach erwähnt, ein Menü für Schnelleinstellungen, insbesondere zur (De)Aktivierung von WLAN, Bluetooth, GPS, Mobilfunkdaten, NFC, Taschenlampe, Flugmodus u. a. Das finde ich recht praktisch.
Telefonieren

Über das Telefonieren kann ich nichts Negatives berichten. Die Sprache wird klar und natürlich sowie in angemessener Lautstärke übermittelt. Dies ist das, was ich beim Telefonieren wahrnehme, egal, ob ich anrufe oder angerufen werde. Auch meine Gesprächspartner haben sich bislang nicht beklagt, so dass ich davon ausgehe, dass auch die Übermittlung der Sprache an die Gegenseite in ordnungsgemäßer Qualität erfolgt.

Das Gerät verfügt über einen Näherungssensor, so dass beim Telefonieren, wenn man es ans Ohr hält, nicht versehentlich Funktionen (de)aktiviert werden können. Sobald man das Telefon vom Ohr entfernt, erscheint ein rotes Feld, das man berührt, um das Gespräch zu beenden.
Virtuelle Tastatur und Schreiben

Die virtuelle Tastatur entspricht, was die Buchstaben betrifft, einer üblichen Computertastatur, abgesehen davon, dass die Umlaute fehlen. Im Grunde genommen an den üblichen Stellen finden sich die Leertaste, die Enter-Taste sowie die Umschalttaste (letztere allerdings nur auf der linken Seite). Ferner gibt es sozusagen eine ALT-Taste links, um damit zum Schreiben von Zahlen und Zeichen umzuschalten.

Das Telefon liefert nach den ersten Buchstaben in einer Zeile oberhalb der Tastatur drei Wortvorschläge, die man einfach nur antippen braucht, wenn das zutreffende Wort dabei ist. Das finde ich vor allem bei längeren Worten praktisch. In Abhängigkeit vom Wort kann es u. U. allerdings bis zum letzten Buchstaben dauern, bis das richtige Wort dabei ist, was aber die Ausnahme ist. Wenn man kein Wort aus den Vorschlägen auswählt, wird am Ende des Wortes es so übernommen, wie man es geschrieben hat, es sei denn, der mittlere Wortvorschlag erscheint fett, dann wird dieser übernommen. So muss man also ein bisschen aufpassen. Auf Umlaute, ß und Großschreibung muss man nicht achten, sondern das macht das Telefon von selbst. Es lassen sich auch Wörter zum Wortschatz des Telefons hinzufügen.

Was ich bei Passwörtern sehr gut finde: Jedes eingegebene Zeichen wird zunächst angezeigt, bevor kurz danach bzw. bei Eingabe des folgenden Zeichens ein Stern daraus wird. So hat man doch noch eine gewisse Kontrolle, ob die Eingabe richtig war. So habe ich schon manches Mal noch rechtzeitig bemerken können, dass ich nicht auf das richtige Tastenfeld gekommen bin.

Ich persönlich finde das Schreiben mit der virtuellen Tastatur nicht sonderlich komfortabel, da war mir die physische Tastatur des Fire lieber. Aber es ist nun leider so, dass Geräte mit physischer Tastatur nicht so verbreitet sind und meist auch im Vergleich mit anderen Geräten nicht die besten Features haben. Und einen entscheidenden Vorteil hat natürlich ein Gerät mit virtueller Tastatur – der Screen ist größer! Und es lässt sich alle Mal besser schreiben als früher mit einem normalen Handy und seinen Zifferntasten.
Apps und Internet

***Zu den Apps nur so viel:
Bei Google Play, das, wie erwähnt, bereits auf dem Handy installiert ist, steht eine Vielzahl von Apps kostenpflichtig oder unentgeltlich zur Verfügung. Nachdem man dort ein Profil angelegt hat und u. a. das Handymodell angegeben hat, erhält man bei jeder App, sobald man diese aufruft, einen Hinweis, ob diese mit dem Handy kompatibel ist.

Ich habe bislang nur unentgeltliche Apps heruntergeladen. Das kann man direkt mit dem Handy tun oder aber über den PC. Beides funktioniert einfach und problemlos. Im letzteren Fall laufen das Herunterladen und das Installieren automatisch ab, sofern die Internetverbindung des Handys aktiviert ist. Man erhält dann bei der nächsten Nutzung des Handys den Hinweis, welche Apps installiert worden sind.

Je nach Art der App nehmen diese in recht unterschiedlichem Umfang Speicherplatz in Anspruch. Um Speicher freizugeben, kann man die Apps vom Handy auf die SD-Karte verschieben. Es lassen sich jedoch nicht alle Apps verschieben, was allerdings nicht am Telefon, sondern an der App liegt. Das ist aber bei diesem Gerät, anders als bei Geräten mit kleinem internem Speicher, nicht von Nachteil. Vorinstallierte Apps können leider nicht gelöscht werden. Da der interne Speicher aber recht groß bemessen ist, erweist sich dies nicht als Problem.

Apps sind ggf. auch außerhalb von Google Play verfügbar, z. B. bei AndroidPIT.

Apps, die auf dem Startbildschirm platziert sind, werden aufgerufen, indem das Symbol berührt wird. Bei anderen Apps muss der App-Button berührt werden. Dann erscheint eine Übersicht aller Apps, und zwar als Liste, bei der man herunterscrollen muss. Oben erscheinen vier Favoriten, so dass der Zugriff etwas schneller geht. Die Favoriten legt das Gerät selbst an und nutzt dazu die am meisten benutzten Apps.

***Internet
Die Internetnutzung funktioniert mit dem installierten Browser Google Chrome problemlos. Beim Aufbau der Seiten gibt es keine Probleme, der Inhalt wurde bis jetzt immer einwandfrei angezeigt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Webseiten handelt, die für mobile Geräte optimiert sind, oder ‚normale‘ Webseiten. Bei letzteren dauert ggf. das Laden etwas länger, und man muss ggf. zoomen, um den Inhalt auf dem Handydisplay erkennen zu können.

Natürlich lassen sich Webseiten sowohl dadurch aufrufen, dass man die Internetadresse in die Adresszeile der Browsers eingibt, als auch im Wege des Anklickens von Links. Ebenso steht über das Kontextmenü die Möglichkeit der Speicherung von Lesezeichen zur Verfügung, so dass man einen schnellen Zugriff auf häufig besuchte Webseiten hat. Das finde ich sehr praktisch. Und, wie man das von anderen Browsern kennt, wird der Verlauf der besuchten Webseiten gespeichert, so dass man nach Eingabe der ersten Buchstaben der Internetadresse eine entsprechende Liste erhält, falls man die Seite vorher schon einmal besucht hat, und dann ggf. nur auswählen braucht. Doch auch wenn man eine Webseite zum ersten Mal aufruft, bekommt man nach den ersten Buchstaben Vorschläge. Das klappt sehr gut, viele gängige Webseiten sind dabei. Die gesuchte Seite braucht man dann nur aus der Liste auszuwählen.
Chrome speichert zudem die zuletzt benutzten Tabs und öffnet diese beim nächsten Browserstart automatisch. Öffnet man einen neuen Tab, dann zeigt die Seite Miniaturansichten von häufig genutzten Websites an. Wenn man eine davon wieder besuchen möchte, braucht man die Miniaturansicht nur anzuklicken.
Insgesamt finde ich die Nutzung des Browsers sehr komfortabel.

Die Qualität der Internetverbindung hängt natürlich nicht nur von der Hardware ab, sondern vom verfügbaren Netz. Hier ist zumindest zu sagen, dass, sofern LTE oder HDSPA zur Verfügung stehen, Inhalte rasch geladen werden und die Verbindung stabil ist, das Handy also eine gute und geeignete Hardware für eine umfassende und den verfügbaren Geschwindigkeiten entsprechende Internetnutzung darstellt. Das Telefon ist auch für LTE geeignet, was aber heute Standard sein dürfte.

Bei diesem Gerät ist es glücklicherweise nicht mehr so, dass die Internetverbindung über das Mobilfunknetz beim Einschalten des Gerätes automatisch aktiviert wird.

Wichtig noch für diejenigen, die einen Datentarif mit begrenztem Volumen haben: Über Apps -> Einstellungen -> Datennutzung lässt sich der Datenverbrauch ablesen. Dazu lässt sich der Datennutzungszyklus (bspw. vom Ersten bis zum Letzten des Monats einstellen. Die Anzeige - grafisch und als Zahl - umfasst zunächst die letzten 7 Tage. In der Grafik lässt sich aber die Linie, die den Beginn des Anzeigezeitraums markiert, auf den Ersten des Monats verschieben. Es lässt sich auch eine Warnmeldung einstellen, wenn ein bestimmtes Volumen, das man selbst definieren kann, erreicht ist. Außerdem lässt sich ein Limit für Mobilfunkdaten einstellen.

Eine Internetverbindung lässt sich auch über WLAN, sowohl bei heimischen Netzwerken als auch Hotspots, herstellen. Dies funktioniert ebenfalls hervorragend. Anmeldeinformationen lassen sich ggf. speichern. Wenn WLAN angeschaltet und die entsprechende Funktion aktiviert ist, meldet das Handy offene Netze.

Weitere Funktionen

***Datentransfer
Der Datentransfer ist sehr einfach: Das Telefon wird über USB an den PC angeschlossen und das Gerät erscheint als Datenträger, nachdem man auf dem Telefon die entsprechende Option aktiviert hat. Dabei kann man natürlich sowohl auf den internen Speicher als auch die Speicherkarte zugreifen. Somit kann man sämtliche Daten ohne zusätzliche Programme austauschen, was sehr flüssig funktioniert.

***Kamera und Blitz
Das Gerät verfügt über eine 21 MP-Kamera mit automatischem Fokus, digitalem Zoom und mit LED-Blitz. Damit ist es als Ersatz für eine digitale Kamera geeignet, sowohl, was die Auflösung als auch durchaus, was das Handling betrifft. Für meine Zwecke ist die Kamera allemal ausreichend. Die Qualität der Fotos ist mehr als ordentlich.

Die Kamera lässt sich aus dem Ruhemodus theoretisch starten, wenn man das Gerät zwei Mal schnell umdreht, so das Handbuch. Das gelingt mir aber in den seltensten Fällen. So ist es eigentlich umständlich, die Kamera auf diese Art und Weise starten zu wollen, weil man nicht weiß, ob es funktioniert, so dass ich es gar nicht erst probiere. Auch zweimaliges Drücken des Startknopfes schnell hintereinander öffnet aus dem Ruhezustand die Kamera. Das funktioniert auch nicht immer, aber immer noch besser als das Drehen des Gerätes.

Auslösen lässt sich die Kamera anders als beim Fire, wo es auch eine Kamerataste an der Seite gab, nur über den Touchscreen, was aber wohl der Standard sein dürfte. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Komfortabel ist es dabei, dass man den Bildschirm an jeder beliebigen Stelle berühren kann, um die Kamera auszulösen. Der Zoom lässt sich einfach einstellen, indem man auf dem Bildschirm leicht nach oben wischt. Durch Wischen nach rechts erscheint ein Halbkreis, auf dem man Fotooptionen auswählen kann, z. B. Panoramaaufnahmen, Formateinstellungen, Nachtmodus u. a. m. Für mich wird nichtsdestotrotz die Handy-Kamera nicht die normale Kamera ersetzen, sondern ich mache in erster Linie Fotos damit, um sie einfach per WhatsApp oder e-Mail verschicken oder auch ´mal bei Facebook hochladen zu können. Dafür ist sie hervorragend geeignet.

Den Blitz habe ich bislang nur auf kurze Entfernung ausprobiert. Er liefert dabei gute Ergebnisse, auch bei widrigsten Lichtverhältnissen, die Fotos sind ausreichend hell und die Farben natürlich. Auch die Helligkeit im Randbereich der Fotos ist in Ordnung, so dass ich denke, dass die Qualität bei längerer Distanz auch brauchbar ist. Ich finde es hilfreich, dass ein guter Blitz vorhanden ist. Beim Fotografieren mit Blitz muss man beachten, dass es einen Augenblick länger dauert, bis die Kamera nach Betätigung des Auslösers auslöst.

***Frontkamera
Wie oben erwähnt, verfügt das Telefon auch über eine Frontkamera mit einer Auflösung von 5 MP. Zwischen Rück- und Frontkamera wechselt man einfach mittels des Auswahlbuttons links unten bei geöffneter Kamera. So kann man bequem ein Selfie schießen. Ich finde das ganz praktisch. An der Qualität habe ich nichts auszusetzen, 5 MP liefern schon ordentliche Fotos. Und für meine Zwecke langt das allemal. Auch als Webcam, z. B. für Skype, lässt sich die Kamera nutzen. Die erforderlichen Einstellungen werden dabei bei der Installation der App automatisch vorgenommen.

***Videoaufnahmen
Sowohl mit der Rück- als auch mit der Frontkamera lassen sich Videos aufnehmen. Dazu drückt man bei geöffneter Kamera einfach auf den Auswahlbutton rechts unten. Beachten sollte man, dass dadurch die Videoaufnahme direkt gestartet wird. Die Videos haben, der Auflösung der Kamera entsprechend, eine gute Qualität. So ist das Telefon eine gute Alternative zur Handycam, wenngleich es diese für mich nicht ersetzen wird.

***Musik
Mit dem Gerät lassen sich einige Formate - MP3, M4A, AAC, AAC+, MIDI und WAV- wiedergeben. DRM-geschützte Dateien werden nicht unterstützt. Es gibt allerdings keinen gesonderten MP3-Player, sondern es läuft alles über Google Play Music.

Die Wiedergabe ist über den Lautsprecher oder über Kopfhörer möglich. Dabei lassen sich alle Modelle mit 3,5 mm-Klinkenstecker nutzen. Mitgeliefert werden ja leider keine Ohrhörer. Der Sound ist akzeptabel. Unterschiede zu anderen Playern konnte ich nicht ausmachen. Bei einer Wiedergabe über Lautsprecher darf man natürlich nicht zu viel erwarten, dabei klingt Musik leicht blechern. Aber dafür ist das Gerät schließlich auch nicht gedacht.

Gespeicherte Musiktitel lassen sich natürlich auch als Klingelton nutzen. Dazu müssen die betreffenden Dateien einfach in dem Ordner Ringtones des internen Speichers abgelegt werden. Dann werden sie bei der Klingeltonauswahl mit angezeigt und können einfach ausgewählt werden. Nach dem zweiten Update des Betriebssystems musste ich allerdings dafür eine Explorer-App neu herunterladen.

***Kontakte
Es lassen sich natürlich nicht nur beliebig viele Telefonnummern eingegeben, sondern, wie allgemein üblich, auch weitere Informationen, wie z. B. Anschrift, e-Mail-Adresse, Geburtstag, Unternehmen. Darüber hinaus lassen sich Notizen und ein Foto hinzufügen. Jeder Kontakt kann seinen eigenen Klingelton bekommen. Hierzu wird der Kontakt aufgerufen, das Kontextmenü geöffnet, und über den Unterpunkt ‚Klingeltonwahl‘ lässt sich dann der Klingelton wählen. Über das Kontextmenü lässt sich auch festlegen, dass alle Anrufe eines Kontaktes auf die Mailbox geleitet werden sollen, und außerdem lässt sich der Kontakt auf dem Startbildschirm platzieren.
Skype-Kontakte übernimmt das Telefon automatisch in die Kontaktliste. So lässt sich aus der Kontaktliste auch direkt eine Skype-Unterhaltung starten. Falls bei der Übernahme ein neuer Kontakt angelegt wurde, lässt er sich über das Kontextmenü mit einem bestehenden Kontakt zusammenführen.

***Tethering
Mit dieser Funktion, die sich findet unter Apps -> Einstellungen -> Mehr, wird das Handy zum Modem für den PC, so dass für diesen eine Internetverbindung ermöglicht wird. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass der Mobilfunknetzbetreiber ggf. die Nutzung des Mobiltelefons als Verbindung für einen Computer ins Internet als Bedingung des Mobilfunkvertrages untersagt haben kann.

Akku / Netzanschluss

Mit der Akkuleistung bin ich sehr zufrieden. Natürlich hängt die Akkulaufzeit davon ab, wie das Telefon genutzt wird, d. h., wie häufig telefoniert wird und welche weiteren Funktionen aktiviert sind bzw. genutzt werden. Bis zu zwei Wochen hält der Akku durch, wenn die Internetverbindung nicht ständig aktiviert ist. Das finde ich mehr als in Ordnung.

Der Akkuladezustand wird auf dem Startbildschirm angezeigt. Es gibt oben in der Statusleiste im Display ein Akkusymbol, an dem man den Ladezustand in etwa ablesen kann. Das Akkusymbol leert sich parallel mit dem zurückgehenden Ladezustand. Wenn man das Schnelleinstellungsmenü aufruft, wird der Ladezustand auch als Zahl angegeben. Das ist in Ordnung, aber im Vergleich damit hatte das RAZR HD deutlich bessere Anzeigen und Warnungen.

Unter Apps -> Einstellungen -> Akku lässt sich abrufen, was in welchem Umfang zum Verbrauch beiträgt. Dort können durch Auswahl der einzelnen Verbraucher die Einstellungen angepasst werden, um ggf. den Verbrauch zu reduzieren.

Zur Ladezeit des Akkus kann ich leider keine genaue Aussage machen, da im Standby-Modus kein Hinweis ersichtlich ist, wenn das Laden beendet ist. Man sieht nur bei aktiviertem Bildschirm, zu wieviel Prozent das Laden abgeschlossen ist bzw. dass das Laden beendet ist. Nach meiner Einschätzung, die aufgrund der vorgenannten Umstände allerdings nicht sehr exakt sein kann, weil man ja auch nicht ständig nachschaut, ob das Laden beendet ist, sollten 2 ½ bis 3 Std. einkalkuliert werden.

Mit seinen 105 cm ist das Anschlusskabel aus meiner Sicht nicht allzu lang, aber ich finde es noch in Ordnung. Natürlich kann man auch längere USB-Kabel an den Ladegerätstecker anschließen oder andere Ladegeräte mit längerem Kabel benutzen. Notfalls lässt sich auch ein Mini-USB-Kabel benutzen, indem man es mit einem Adapter versieht, den man kaufen kann.

FAZIT

Ich bin mit dem Motorola Moto X Play sehr zufrieden. Es ist optisch ansprechend, robust und die Bedienung ist für meine Begriffe sehr einfach und komfortabel, zumindest, wenn man alles herausgefunden hat (manche Funktion habe ich eher zufällig entdeckt). Zudem funktioniert alles einwandfrei, abgesehen vielleicht vom Kamerastart durch Schütteln des Gerätes. Als Manko sehe ich allerdings an, dass man einen Hinweis auf verpasste Anrufe, eingegangene Nachrichten etc. erst und nur dann erhält, wenn man das Gerät in die Hand nimmt und bewegt oder aber den Ruhezustand beendet. Das war beim RAZR HD wesentlich besser gelöst, indem es auch im Ruhezustand ein optisches Signal über blinkende LED gab.

Eine Empfehlung ist aus meiner Sicht aber dennoch unbedingt gerechtfertigt. Man erhält ein erschwingliches Telefon mit guten Features und guter Verarbeitung.

P.S.

Man kann hier natürlich schwerlich eine ausführliche Beschreibung jeder einzelnen Funktion vornehmen. Sollten für jemanden weitere Details interessant sein, so hinterlasse man mir einfach eine Nachricht im PGB, und ich werde mich um Erhellung bemühen.


Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 368 mal gelesen und wie folgt bewertet:
94% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
besonders hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Gundo57 veröffentlicht 26.03.2017
    Wow, echt ausführlich und auch meine Höchstwertung noch dazu ;-)! LG Gundo
  • TheDragonheart veröffentlicht 26.03.2017
    Gratulation!
  • Himbeerhimmel veröffentlicht 25.03.2017
    Glückwunsch zum verdienten Diamanten :) Hier kommt ein weiteres Mal die Bestwertung ;)
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

beliebteste ähnlich Produkte

Produktdaten : Motorola Moto X Play

Produktbeschreibung des Herstellers

Moto X Play ist der ideale Partner: mit Akkupower für mehr als einen Tag und wasserabweisendem Design kann man einfach mehr machen - bei Tag und Nacht, bei Regen oder Sonnenschein. Die 21-Megapixel-Kamera liefert beeindruckende Fotos und das Full-HD Display gestochen scharfe Bilder und Videos. Und dank nahezu grenzenlosen Möglichkeiten des Customizings macht es jede Menge Spaß, seinen einzigartigen Stil ausdrücken.

Haupteigenschaften

Produktbeschreibung: Motorola Moto X Play - Schwarz mit schwarzer Rückseite - 4G LTE - 16 GB - GSM - Smartphone

Produkttyp: Smartphone 4G

Anzeige: LCD-Anzeige - 1.920 x 1.080 Pixel - Farbe - 14 cm (5.5") - 403 ppi (Pixel pro Zoll) - Corning-Gorillaglas 3 (kratzfestes Glas)

Besonderheiten: Rückwärtige Kamera, Frontkamera

Prozessor: QUALCOMM Snapdragon 615 1.7 GHz (8-Core)

Grafikbeschleuniger: Qualcomm ADRENO 405

Speicher: 16 GB - RAM 2 GB + microSDXC Steckplatz - bis zu 128 GB

Betriebssystem: Android 5.1.1 (Lollipop)

Hintere Kamera: 21 Megapixel - f/2.0

Vordere Kamera: 5 Megapixel

Service Provider: Nicht angegeben

Drahtlose Schnittstelle: NFC, Bluetooth, Wi-Fi

Nachrichtendienste: SMS, MMS

Schutz: Spritzwassergeschützt

Farbe: Schwarz mit schwarzer Rückseite, Weiß mit warmweißer Rückseite

Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe): 75 mm x 10.9 mm x 148 mm

Gewicht: 169 g

Anzahl Simkarten-Slots: Dual-SIM

SAR: 0,494 W/kg

Allgemein

Produkttyp: Smartphone

Gewicht: 169 g

Höhe: 148 mm

Tiefe: 10.9 mm

Breite: 75 mm

Integrierte Komponenten: Rückwärtige Kamera, Frontkamera, Audio-Player, Sprachrecorder, Navigation

Schutz: Spritzwassergeschützt

Formfaktor: Touch

Gehäusefarbe: Schwarz mit schwarzer Rückseite, Weiß mit warmweißer Rückseite

MPN: SM4232AE7T1, SM4232AD1T1, SM4256AE7E1, SM4232AD7T1

SAR-Wert: 0,494 W/kg

EAN: 6947681527478, 6947681527683, 6947681527676

Mobil

Technologie: WCDMA (UMTS) / GSM

Mobil-Breitband-Generation: 4G

Service Provider: Nicht angegeben

Betriebssystem: Android 5.1.1 (Lollipop)

Steuerung: GPS

SIM-Kartentyp: Nano-SIM

Eingabegerät: Multi-Touch

Anzahl Simkarten-Slots: Dual-SIM

Nachrichtenvermittlung und Internet

Nachrichtendienste: SMS, MMS

Unterstützte soziale Netzwerke und Blogs: Ja

Kommunikation

Datenübertragung: GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE

2G-Band: GSM 850/900/1800/1900

4G LTE-Band: Bereich 1, Bereich 3, Bereich 5, Bereich 7, Bereich 8, Bereich 19, Bereich 20, Bereich 28, Bereich 38, Bereich 41

4G LTE Frequenz: FDD 2100, FDD 1800+, FDD 850, FDD 2600, FDD 900, FDD 800 höher, FDD 800 DD, FDD 700 APT, TDD 2600, TDD 2500

Drahtlose Schnittstelle: NFC, Bluetooth 4.0, IEEE 802.11a/b/g/n

Telefonmerkmale

Telefonfunktionen: Freisprechgerät, Sprachsteuerung, Call Timer, Telefonkonferenz, Flugmodus, Sprachwahl, Vibrationsalarm

Medien-Player

Supported Digital Video Standards: MPEG-4, H.264

Prozessor

Typ: QUALCOMM Snapdragon 615

Taktfrequenz: 1.7 GHz

Anz. Prozessorkerne: 8-Core

Grafiksystem

Grafikbeschleuniger: Qualcomm ADRENO 405

Speicher

RAM: 2 GB

Interne Speicherkapazität: 16 GB

Unterstützte Flash Memory-Karten: microSDXC - bis zu 128 GB

Vordere Kamera

Sensorauflösung: 5 Megapixel

Hintere Kamera

Sensor Auflösung: 21 Megapixel

Objektivblende: F/2.0

Digitaler Zoom: 4

Kameramodi: Stoßmodus, Panorama, Nachtmodus

HDR Modus: Auto HDR-Modus

Lichtquelle: Dualer LED-Blitz

Video Auflösungen: 1920 x 1080 (1080p)

Merkmale: Schnelle Erfassung, Color Correlated Temperature (CCT) Blitz

Anzeige

Typ: LCD-Anzeige - Farbe, Farbe

Diagonalabmessung: 14 cm (5.5")

Bildschirmauflösung: 1.920 x 1.080 Pixel

Pixeldichte: 403 ppi (Pixel pro Zoll)

Schutz: Corning-Gorillaglas 3 (kratzfestes Glas)

Verbindungen

Anschlusstyp: Micro-USB ¦ Headsetstecker - Mini-Phone 3,5 mm

Batterie

Kapazität: 3630 mAh

Laufzeitdetails: Gemischte Verwendung: bis zu 30 Std., Gemischte Verwendung: bis zu 48 Std.

Verschiedenes

Kennzeichnung: IP52

Zubehör im Lieferumfang: Netzadapter

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 01/09/2015