Mottenbekämpfung - Tipps & Tricks

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Was man seinem ärgsten Feind nicht wünscht...

5  17.09.2002

Pro:
es hilft "tod"sicher

Kontra:
nichts !

Empfehlenswert: Ja 

Corni

Über sich: ES GIBT NUR EIN LEBEN VOR DEM TOD - ES IST NICHT DIE GENERALPROBE. --- Ich ziehe mich mal ein Weilch...

Mitglied seit:19.11.1999

Erfahrungsberichte:132

Vertrauende:62

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

.. (oder doch?!?)

VORGESCHICHTE
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Woher sie genau gekommen sind, kann man nicht mehr sagen. War es das Mehl aus dem Supermarkt? Oder die Dörrpflaumen vom Discounter? Oder vielleicht doch der edle Kakao aus dem superteuren Spezialshop? Oder das Meerschweinchenfutter vom Baumarkt? Der Reis aus der Markthalle?
Mit irgendeinem Lebensmittel habt Ihr sie Euch eingeschleppt - die gefräßigen und ALLES fressenden Lebensmittelmotten....

Man erkennt sie am Anfang gar nicht gleich. Irgendwann flattern ein paar kleine Falter durch die Küche - ausgeschlüpft aus ein paar Eiern, die Ihr quasi mit einem Lebensmittel mitgekauft habt. Robuste Naturen erschlagen die Motte, friedlichere Gemüter expedieren sie zum Fenster heraus. Aber alle kriegt Ihr nie...

Wie sehen sie nun aus, diese Motten? Hier folgt ein Zitat - so gut wie die Profis kann ich die Biester nicht beschreiben...

BESCHREIBUNG DER MOTTEN
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Beginn Zitat: http://www.scotts-celaflor.de Nahrungsmittelmotten/Beschreibung
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Dörrobstmotte, kupferrote (Plodia interpunctella)
Falter in Ruhe circa 7 bis 10 mm lang. Vorderflügel an der Basis gelbgrau, an den Flügelspitzen kupferrot. Die wärmeliebenden Falter legen circa 200 bis 400 Eier an Nahrungsmitteln ab. Nach 3 bis 4 Tagen schlüpfen die Larven (von 1,5 mm bis 16 mm wachsend). Sie sind weiß-rosa oder grünlich und befressen Getreideprodukte, Nüsse, Mandeln, Schokolade, Gewürze, Kräuter, wobei sie die Substrate mit Gespinst durchziehen und mit Kot verunreinigen. 2 Generationen pro Jahr.

Mehlmotte (Ephestia kuehniella)
Falter in Ruhe circa 10 bis 14 mm lang. Vorderflügel bleigrau mit gezackten dunklen Querbändern. Hinterflügel einfarbig hell. Pro Weibchen werden circa 200 Eier an und in Nahrungsmittel abgelegt. Die Larven wachsen von circa 1,5 mm bis 20 mm und sind weiß über rosa bis grünlich. In Gespinströhren leben sie in Mehl, Mühlenerzeugnissen, Reis, Mais, Teigwaren, Nüssen, Mandeln, Bohnen, Erdnüssen, Dörrobst, Schokolade, Sämereien. Die Verpuppung kann im Substrat oder in nahen Verstecken erfolgen. Je nach Temperatur wird die Puppenruhe schnell durchlaufen. Zwei bis zehn (in warmen Umgebungen) Generationen sind möglich. Exkremente, Gespinste, Kot und leere Chininhüllen verunreinigen Nahrungsmittel.

Speicher-/Heu-/Kakaomotte (Ephestia elutella)
"Etwas" kleiner (8 bis 11 mm) als die Mehlmotte. Mit gewellten Querbändern auf den Vorderflügeln. Lebensweise und Schadbild ähnlich wie bei der Mehlmotte.

Dattelmotte (Ephestia cautella)
Circa 8 bis 12 mm lang, mit dunkelgrauen Deckflügeln. Lebensweise und Schadbild ähnlich wie Dörrobstmotte.
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Ende des Zitats


WIE VERMEHREN SICH DIE MOTTEN
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Auch Motten lieben Liebe und tun's! Zumal das Weibchen so richtig doll duftet - kann also nicht verfehlt werden.

Das Weibchen legt Eier, ein gemütliches Plätzchen findet sich in den Vorräten und daraus schlüpfen fette kleine weißliche Larven. Diese sind mehr als gefräßig! Und sie fressen sich durch alle Packungen durch: Nudeln, Mehl, Kakao, Reis, Kekse, Schokolade, Soßenbinder, Gewürze....Eines Tages macht Ihr so eine Packung auf und drin ist alles klumpig und versponnen; wer "Glück" hat, sieht noch eine fette Larve sich winden.

In kürzester Zeit ist die halbe Wohnung von den vermehrungsfreudigen Motten bevölkert. Da nützt kein Schränke desinfizieren, abseifen, Vorräte wegschmeißen usw. Es bleiben IMMER welche übrig. Man kriegt schon Zustände, wenn man sie fliegen sieht. Einzig profitierendes Geschöpf unserer Mottenplage vor einigen Jahren war die Gottesanbeterin unserer jüngsten Tochter; ich wundere mich heute noch, dass das Tier sich nicht überfressen hat.

Nach vielen vergeblichen Versuchen die Plagegeister loszuwerden, kamen wir irgendwann zur Pheromonfalle von Nexalotte - die Rettung aus höchster Not.


NEXA LOTTE PHEROMONFALLE FÜR NAHRUNGSMITTELMOTTEN
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Zunächst: die Falle ist absolut geruchlos und vor allem insektizidfrei.
Sie ist geeignet zum Fangen von Dörrobst-, Mehl-, Dattel- und Speichermotten und zwar ganzjährig!

Wirkungsweise:
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Die Mottenmännchen werden durch einen Sexuallockstoff angelockt. Dieses Pheromon macht die Männchen glauben, dass da ein Weibchen hockt (gemein, gelle). Die Falle selber lockt zusätzlich noch durch optische Reize an. Die Männchen bleiben auf der Leimfläche kleben. Empfindsame Gemüter sollte die Falle daher besser aus dem Sichtbereich stellen.
Nun geht's relativ schnell - keine befruchtetetn Weibchen, keine Eier und nach wenigen Tagen reduziert es sich schon. Die Lockwirkungsdauer beträgt etwa 6 Wochen - das reicht im allgemeinen um den Spuk zu beenden. Sonst muß man die Falle austauschen.

Handhabung:
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Den versiegelten Beutel öffnen, die Schutzfolie von Klebefläche abziehen.
Die aus der Folie entnomme Pheromonkapsel (diese Pheromoe sind für Menschen nicht sichtbar und absolut geruchlos) liegend oder stehend in die Mitte der Falle kleben. Danach die Falle freistehend in das Aktionsfeld der Motten stellen (wir haben's weit nach hinten auf den Schrank gestellt)

Der Aufbau geht - wie man sieht - ganz schnell und absolut unkompliziert.

In einer Packung sind zwei Fallen sowie 2 Pheromonkapseln enthalten. Diese reichen normalerweise für die Küche, ggf. in jedem Schrank maximal 1 Falle aufstellen.

Fazit:
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Mit ca. 4 EUR hat man in kurzer Zeit wieder eine schädlingsfreie Wohnung - ich würde nie wieder etwas anderes nehmen.

In diesem Sinne - eine lebensmittelmottenfreie Küche wünscht Euch

Corni
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
isariel

isariel

09.05.2005 14:15

Hab eich mir heute auch gekauft, ich hoffe es wirkt, mit der Zeit wird man nämlich wirklic wahnsinnig, und ins Geld deht es auch ständig alles wegzuwerfen! LG manu

christianpirker

christianpirker

17.11.2003 23:36

Das Problem hatten wir noch nicht.

Baerenkind

Baerenkind

11.10.2003 00:18

ich hab die Viehcher auch :-( Endeckt hab ich sie im Tee und dann hab ich jede Menge Packungen mit losen Tee (fast 1 Dutzend) weggeworfen. Dann endtdeckte ich die Motten im Mehl und im Müsli. Sogar in festverschlossene Tupperdosen mit Sonnenblumenkernen haben die Motten es geschafft. Inzwischen hab ich nach einigen Fallen scheinbar Ruhe *hoffichmal* LG vom bärenkind

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