Während die Vorgänger-Version meines Erachtens nicht ganz so gut wie ihr Ruf war, finde ich in der am 30.11.2005 veröffentlichten Version 1.5 kaum noch krasse Fehler. Das Update würde ich für alle empfehlen. Und wer noch den Internet Explorer nutzt, der findet in meinem Bericht alle Pro- & Contra-Argumente und Erfahrungen, die ich in einem halben Jahr aufmerksamer Nutzung des Firefox gesammelt habe.
*** ZIELE VON FIREFOX: ***
Die Entwickler des Firefox streben bei ihrer Arbeit an dem Browser folgende Punkte besonders an:
- Firefox soll ein schlanker, schneller Web-Browser nur mit wichtigsten Grundfunktionen sein
- kinderleicht zu bedienen; keine Einstellmöglichkeiten, die nur von Experten verstanden werden
- höchst flexible, individuelle Erweiterbarkeit, falls man weitere Funktionen braucht
- Sicherheit gegen Hacker-Attacken und Ausspionieren von Daten hat oberste Priorität
- umgehende Behebung von entdeckten Sicherheitslücken
- strikte Einhaltung von Standards bei der Anzeige von Webseiten
- Gegengewicht zu Microsofts Internet Explorer
- keine "Flut von Fenstern" (alles wird in einem oder einigen wenigen Fenstern dargestellt)
- einfach zu wartender Code (für zukünftige Firefox-Versionen)
Durch diese Ziele ergeben sich in der Praxis leider (mehr oder weniger zwangsweise) auch folgende Nachteile:
- wegen der beliebigen Anpassbarkeit langsamere Reaktionszeiten
- Experten vermissen (zunächst) so manche Einstellmöglichkeiten.
- Erweiterungen muss man erst einmal finden, und wenn man sie installiert, trägt man selbst das Risiko, dass der Browser instabil wird (Abstürze etc.). Außerdem sind die verfügbaren Erweiterungen oft von unterschiedlicher Qualität (z. B. werden bei den Benutzeroberflächen nicht immer die üblichen Standards eingehalten) und wenn man den Firefox aktualisiert, funktionieren sie in vielen Fällen nicht mehr (bis Updates verfügbar sind).
- Manche Webseiten werden im Firefox wegen seiner strikten Einhaltung von Standards ungünstiger dargestellt (z. B. übereinander liegender Text, fehlender Zeilenumbruch, verschobenes Layout etc. - siehe Bilder). Obwohl man hier sagen kann, dass der Fehler bei den Autoren der Website liegt, interessiert das den Durchschnitts-Benutzer wenig. Er sieht lediglich, dass eine Seite im Internet Explorer tadellos, im Firefox mit kleinen Schönheitsfehlern angezeigt wird. Nebenbei bemerkt ist es selbst für Experten nicht immer leicht, herauszufinden, was den Standards entsprechend ist und was nicht.
Es ist gut, dass der Internet Explorer ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen hat, denn Konkurrenz spornt bekanntlich an. Doch für den einzelnen Benutzer zählt hauptsächlich, was es *ihm* bringt, dieses Produkt zu verwenden und wie gut *er* damit arbeiten kann. Das stelle ich daher auch bei meinem Bericht in den Vordergrund.
*** INSTALLATION: ***
Firefox habe ich von http://www.mozilla.com/firefox/ heruntergeladen. Der Download hat eine Größe von rund 5 MB. Das Programm ist vollkommen gratis (auch keine Banner oder andere Werbung). Die Installation erfolgte problemlos. Firefox kann Favoriten und andere Daten vom Internet Explorer (und anderen Browsern) importieren. Die Reihenfolge der Favoriten geht allerdings verloren! (Bild 1)
Ich habe Firefox auf zwei verschiedenen Rechnern unter Windows 2000 bzw. Windows XP im Einsatz. Ich verwende (aus beruflichen Gründen) die englische Version. (Für diesen Bericht habe ich auf einem separaten Computer die deutsche Version installiert, um die deutschen Menü-Bezeichnungen nennen zu können.)
Beim 1. Start fiel mir angenehm auf:
- Firefox verwendet weitgehend die vom Internet Explorer gewohnte Tastenbelegung, sodass man kaum umlernen muss.
- Im Vergleich zum Internet Explorer ist das Browser-Fenster größer, da nur die nötigsten Buttons angezeigt werden und auch die vertikale Scroll-Leiste erscheint nur, wenn es auch was zu scrollen gibt. (Im Internet Explorer ist sie immer vorhanden.)
Den Internet Explorer braucht man trotzdem weiterhin, denn die Windows-Update-Funktion und auch Office-Update funktionieren mit Firefox nicht. Microsoft erlaubt nur dem Internet Explorer, diese Updates durchzuführen. Auch wenn man z. B. eine Powerpoint-Datei in einem speziellen "Webarchiv"-Format abspeichert, kann man diese nur mit dem Internet Explorer öffnen.
Es ist absolut problemlos, Internet Explorer und Firefox gleichzeitig zu verwenden. Lesezeichen (= Favoriten) oder andere Daten zwischen den verschiedenen Browsern laufend abzugleichen, ist jedoch nicht vorgesehen.
*** BESONDERE FUNKTIONEN: ***
--- Tab-Browsing ---
Im Gegensatz zum Internet Explorer kann der Firefox mehrere Webseiten im gleichen Fenster darstellen, zwischen denen mit Karteireitern ("Tabs") gewechselt werden kann. Für viele ist das einer der wichtigsten Gründe, warum sie den Firefox bevorzugen. Ich selbst arbeite lieber mit eigenständigen Fenstern. Gründe:
- Mit Alt+Tabulator kommt man zu den Fenstern in der Reihenfolge wie man sie zuletzt benutzt hat. Zwischen Tabs kann man zwar ähnlich mit (Shift+)Strg+Tabulator umschalten, doch nicht in der Reihenfolge der letzten Nutzung.
- Wenn ich mit dem Firefox und anderen Anwendungen abwechselnd arbeite, müsste ich zunächst Alt+Tabulator und dann zusätzlich Strg+Tabulator verwenden. Beim Umschalten mit der Maus brauche ich üblicherweise auch länger.
- Wenn ich eine größere Recherche mache, sind 10 oder 20 offene Fenster keine Seltenheit bei mir. Da bringen mir auch Tabs keinen großen Vorteil an Übersichtlichkeit.
Man kann alle Lesezeichen aus einem Ordner zugleich, mit einem Klick (in verschiedenen Tabs) öffnen. Man kann auch eine Seite mit mehreren Tabs zur Startseite machen.
--- Google-Suche ---
Das ist ein Feld neben der Adresszeile, wo man direkt einen Suchbegriff eingeben kann, der dann mit Google oder einer anderen Suchmaschine (einstellbar) gesucht wird. Drückt man Alt+Enter, werden die Resultate in einem neuen Tab angezeigt. Das Öffnen in einem neuen Fenster ist jedoch nicht vorgesehen. Deswegen habe ich das Suchfeld gleich weggegeben. Das geht über Rechtsklick auf die Leiste sehr leicht.
--- "Dynamische Lesezeichen" ---
Manche Webseiten bieten aktuelle Neuigkeiten in einem so genannten RSS-Feed an, was als Icon in der Adresszeile sichtbar gemacht wird. Klickt man darauf, kann man einen speziellen Ordner als "Lesezeichen" abspeichern, welcher dann immer die neuesten Schlagzeilen der Website als Lesezeichen beinhaltet. Ich habe bis jetzt noch keine sinnvolle Anwendung für diese Funktion (die viele begeisterte Anhänger hat) gefunden; die neuesten Schlagzeilen kann ich viel komfortabler direkt auf der Website lesen.
--- Erweiterungen ---
Die Erweiterbarkeit um individuell benötigte Funktionen ist ein weiterer häufig genannter Vorzug von Firefox. Fast
Bilder von Mozilla Firefox (PC)
schon 1000 verschiedene Erweiterungen findet man auf der "offiziellen" Webseite, zu der man mitExtras > Erweiterungen > Erweiterungen herunterladen
gelangt. Weitere Erweiterungen findet man auf verschiedensten Webseiten, allerdings sollte man sehr vorsichtig sein, da ein Sicherheitsrisiko besteht, auf das Firefox selbst hinweist bevor die Installation beginnen kann.
Beispiel für eine Erweiterung, die ich suchte und installierte:
Wenn ich ein neues Firefox-Fenster öffne, ist dieses komplett leer. Im Internet Explorer habe ich im neuen Fenster hingegen standardmäßig den gleichen Inhalt und die gesamte Historie wie im Ausgangsfenster. Das hat folgende Vorteile:
- Ich kann ohne Gefahr, irgendwelche Daten zu verlieren (insb. wenn ich bereits angefangen habe, ein Formular auszufüllen), schnell mal zurückgehen.
- Ich kann auf der gleichen Seite schnell an einer anderen Position nachschauen (z. B. wenn ein Ciao-Erfahrungsbericht auf Fotos verweist), ohne dass ich mir merken muss, wo ich mit dem Lesen aufhörte.
- Ist auch die schnellste Methode, um an die Adresse (URL) eines Popups zu kommen.
Nach einigem Herumsuchen fand ich die Erweiterung "Clone Window", die das Gewünschte zu versprechen schien. Die Installation ist einfach, und nach dem Neustart ist die Erweiterung einsatzbereit. Nach entsprechender Konfiguration (unter Extras > Erweiterungen) funktioniert es auch tatsächlich wie es soll. Ein kleines Manko ist nur, dass das Öffnen eines neuen Fensters jetzt länger dauern kann. Ein 2. Tastenkürzel, um ein vollständig leeres Fenster zu erstellen, wird nicht unterstützt. Überhaupt sind die meisten Erweiterungen nicht mit Tastenkürzeln steuerbar, weil es dafür (noch?) keine geeignete Infrastruktur in Firefox gibt (es muss verhindert werden, dass mehrere Erweiterungen dasselbe Tastenkürzel für sich beanspruchen).
Die Erweiterungen sehe ich grundsätzlich als sehr gute Sache, allerdings gibt es auch nennenswerte Nachteile gegenüber einem Browser, der bereits das Gewünschte mitbringt:
- Es kann einiges an Zeit und Tüftelei draufgehen, bis man alles so hat, wie man es gerne hätte.
- Bei einer großen Zahl an installierten Erweiterungen kann Firefox merklich langsamer werden.
- Abstürze, die durch Erweiterungen verursacht werden, sind keine Seltenheit (Bild 2), und der Übeltäter lässt sich nicht immer leicht identifizieren.
--- Profi-Anpassungsmöglichkeiten ---
Gibt man about:config in die Adress-Zeile ein, erscheint eine "geheime" Konfigurationsseite, auf der man z. B. einstellen kann, dass Firefox Dateien parallel anstatt hintereinander von einem Webserver abrufen soll (wird oft als "heißer Tipp" weitergegeben, wie man Firefox "schnell wie den Blitz" machen kann). Die Firefox-Entwickler weisen jedoch darauf hin, dass diese Optionen nicht ohne Grund standardmäßig deaktiviert sind: Nicht alle Server können mit den zahlreichen Anfragen umgehen (die eigentlich lt. Http-Spezifikation gar nicht erlaubt sind), wodurch manche Webseiten unvollständig oder überhaupt nicht mehr geladen werden.
Die unzähligen Einstellmöglichkeiten werden auf folgender Webseite erläutert (in englisch):
http://preferential.mozdev.org/preferences.html
Eine weitere Möglichkeit für Anpassungen hat man durch das Editieren der Datei chrome\userContent.css im Profil-Ordner. (Firefox macht es nicht leicht, diesen Ordner zu finden. Am schnellsten öffnet man ihn über die Windows-Taskleiste: Start > Ausführen: %appdata% + Enter, dann Ordner "Mozilla" und "Firefox" öffnen usw.)
Ich habe der genannten Datei folgende Zeile hinzugefügt:
a:visited{color:#800080 !important;}
Dadurch habe ich erzielt, dass (fast) alle Links violett dargestellt werden, wenn ich die Seite, auf die verlinkt wird, schon mal besucht habe. (Bild 3) Standardmäßig entscheiden über alle Farben nämlich die Autoren der Webseite. (Die Einstellungen unter Extras > Einstellungen > Inhalt > Farben kommen kaum je zur Anwendung.) Diese Anpassbarkeit, die es im Internet Explorer nicht gibt, ist für mich einer der größten Vorteile von Firefox.
Eine Vielzahl weiterer "Tricks" kann man z. B. hier erfahren:
http://borumat.de/firefox-browser-tipps.php
--- Funktionen für Web-Entwickler ---
Obwohl Firefox ausdrücklich ein minimalistischer, schlanker Web-Browser sein will, enthält er (tw. optionale) Extras und Funktionen, die speziell für Entwickler von Webseiten nützlich sind:
- Mit dem "DOM Inspector" kann man die interne Struktur einer Webseite baumartig darstellen bzw. durchgehen.
- Die "JavaScript Console" hilft beim Aufspüren und Ausbessern von Fehlern in Javascripts und Stylesheets.
- Den HTML-Quelltext kann man färbig und mit Zeilenumbruch sehen.
- Eine nette Funktion ist auch "Auswahl-Quelltext anzeigen" im Kontextmenü, wenn man etwas markiert hat.
- Die "Web Developer"-Erweiterung bietet diverse weitere Tools, z. B. um direkt in den HTML-Code einzugreifen oder etwas abzufragen.
Was fehlt:
- Tools zur Erstellung von HTML-Seiten (die sind bewusst weggelassen worden, damit Firefox schlank bleibt)
- Die Http-Kopfzeilen (Header) behält Firefox für sich. Weder die von Firefox ausgeschickten noch die vom Server empfangenen kann man sich ansehen. Nur zum Teil werden die entsprechenden Informationen in den Seiteninformationen (die sich unerklärlicherweise unter Extras anstatt unter Ansicht, wie der Seitenquelltext, befinden) angezeigt.
Die Header sind z. B. interessant, um zu sehen, ob Seiten aus einem Proxy oder Zwischenspeicher (Cache) kamen oder warum eine Seite bei mir anders aussieht als bei einem Kollegen (das kann z. B. an der mitgeschickten bevorzugten Sprache liegen, die man unter Extras > Einstellungen > Erweitert > Sprachen bearbeiten einstellen kann). Natürlich ist es besonders für Lernzwecke sehr hilfreich, wenn man die Header sehen kann. In den Headern kann man z. B. sehen, wie ein Cookie "wirklich" aussieht.
Jedes gängige E-Mail-Programm zeigt auf Wunsch die Kopfzeilen an. Hingegen kenne ich keinen Browser, der die (ähnlich aufgebauten und genauso wichtigen) Http-Kopfzeilen anzeigt.
Die "Web Developer"-Erweiterung bietet eine Option, die Kopfzeilen einer HTML-Seite zu sehen (geht nicht unmittelbar für eingebundene Grafiken etc.). Allerdings wird dazu (still schweigend) eine neue Anfrage an den Server geschickt, wodurch das Analysieren von sporadisch auftretenden "Phänomenen" nahezu unmöglich wird.
Es gibt weiters eine "Tamper Data"-Erweiterung, mit der man alle Header sehen kann, allerdings nicht so komfortabel wie ein Rechtsklick und auch erst nach neuerlichem Abruf der Seite. (Die Erweiterung ist nicht für das permanente Laufen im Hintergrund ausgelegt.)
*** SICHERHEIT: ***
Einer der am häufigsten genannten Vorteile von Firefox ist die größere Sicherheit. Im Internet Explorer werden laufend neue, gravierende Sicherheitslücken entdeckt und sind tw. nach vielen Monaten immer noch nicht durch Microsoft behoben. Der Besuch einer Website reicht u. U. schon aus, dass irgendein Hacker die Kontrolle über den Rechner permanent für kriminelle Aktivitäten übernimmt, evtl. ohne dass man was merkt. Solche Attacken unter Ausnutzung von Fehlern im Internet Explorer sind bereits öfters in großem Rahmen aufgetreten, während beim Firefox bisher keine solchen bekannt geworden sind.
Der Firefox ist mit seiner geringeren Verbreitung (sein Marktanteil in Europa wird auf 10-20% geschätzt) von vornherein ein weniger lohnendes Ziel für Hacker als der dominierende Internet Explorer.
Wer jedoch glaubte, dass der Firefox auch ein von Grund auf weniger anfälliges Sicherheitskonzept besitzt, wurde enttäuscht. Bei einer Sicherheitslücke, die im Firefox entdeckt wurde, konnte sich ein Angreifer z. B. mit Bildern, denen er eine Javascript:-"Adresse" gab, unter gewissen Umständen vollen Zugriff auf das System verschaffen. Ein falscher Klick (auf einer präparierten Webseite) hätte theoretisch genügt, um den eigenen Computer mit einem Schadprogramm zu infizieren. Insgesamt 16 Sicherheitslücken, davon drei "höchst kritisch", mussten bisher gestopft werden. Die größte Schwachstelle liegt in der Abgrenzung von Code aus dem Internet von dem Code, der das Browser-Fenster darstellt und volle Rechte besitzt.
Der Quelltext des Firefox ist öffentlich zugänglich ("Open Source"). Dadurch haben viele Programmierer die Möglichkeit, diesen zu überprüfen und nach Fehlern zu suchen, was sich in einer höheren Qualität niederschlagen sollte - zumindest theoretisch. In der Praxis ist das nicht so leicht, da der gesamte Quelltext meines Wissens 200 MB umfasst und eine entsprechend lange Einarbeitungszeit erfordert.
Für jedes entdeckte und gemeldete Sicherheitsloch im Firefox ist von den Entwicklern (genauer von der "Mozilla Foundation") eine Prämie von 500 US-Dollar ausgesetzt.
*** UPDATES: ***
Auch Firefox-Benutzer sind nicht von regelmäßigen Updates erlöst. Sicher werden auch in Zukunft Sicherheitslücken entdeckt. Perfekte Programme gibt es nicht - niemand kennt ein Verfahren, mit dem man fehlerfreie Software-Produkte entwickeln kann.
Bisher mussten die Updates manuell gestartet werden und verliefen im Grunde wie eine Neuinstallation. Wenn ein neues Update verfügbar war, wurde ein rotes Icon rechts oben angezeigt. Ab Version 1.5 ladet und installiert Firefox Updates automatisch (lässt sich in den Einstellungen unter Erweitert > Update ausschalten).
Einmal stürzte bei mir Firefox ab, während ich ein Update und zugleich eine Erweiterung herunterlud. (Bild 4) Ein anderes Mal, unmittelbar nachdem ich das Java-Plugin installierte.
*** BESSER ALS DER INTERNET EXPLORER: ***
+ Mit Firefox ist es endlich möglich, (fast) alle Links, die auf bereits besuchte Webseiten verweisen, in einer bestimmten Farbe (z. B. violett) zu kennzeichnen. Seit Firefox 1.5 aktualisieren sich besuchte Links sogar in allen offenen Fenstern sofort (ohne neu laden zu müssen)!
So kann ich, wenn ich auf einer Website was suche, die wahrscheinlichsten Menüpunkte zuerst anklicken anstatt der Reihe nach durchzugehen, damit ich nicht vergesse, wo ich bereits war. Viele Websites (auch Ciao) geben ausdrücklich an, dass besuchte Links farblich nicht gekennzeichnet sein sollen (vermutlich weil sie denken, dass dadurch ihr schönes Design zerstört wäre).
Das Einfärben funktioniert allerdings in folgenden Fällen nicht (auch nicht nach neuem Laden):
o wenn "Ziel speichern als" ausgewählt wurde
o wenn die Webseite veraltete HTML-Befehle zur Angabe der Farbe verwendet
+ Firefox stellt Tabellen auf Webseiten bereits dar, noch bevor sie vollständig übertragen wurden. Das ist einer der Gründe, warum der Firefox auf manchen Webseiten schneller als der Internet Explorer wirkt.
+ Such-Funktion
Bei der Suche nach Wörtern auf Webseiten bietet Firefox innovative Features:
o Man tippt und bekommt sofort Feedback (in Form eines Tons), wenn ein Wort auf der Seite nicht vorhanden ist und man daher nicht weiterzutippen braucht.
o Mit einem Klick auf "Hervorheben" werden auf einen Schlag alle Suchtreffer markiert (sonst immer nur eines nach dem anderen)
+ Beim Surfen tw. spürbar schneller. Der Internet Explorer braucht oft länger, um Daten von der Festplatte anstatt aus dem Internet zu laden. Firefox lädt tw. auch deswegen schneller, weil das Schicken der Anfragen an den Webserver optimiert wurde.
+ Beim Abspeichern merkt sich Firefox die letzte Einstellung, z. B. "Webseite (vollständig)". Es findet auch kein neuerlicher Ladevorgang beim Speichern statt.
+ Die Suche in Lesezeichen ist schneller, leistungsfähiger und übersichtlicher als im Internet Explorer.
+ Lesezeichen kann man ein Kürzel zuweisen, durch welches man die Seite direkt über die Adresszeile aufrufen kann. Das geht sogar mit Parametern. Z. B. gebe ich nur
g Suchwort
ein, und es startet eine Google-Suche mit dem angegebenen Suchwort. (Im Internet Explorer kann man solche Kürzel nur über die Registry definieren, was nur für Profis gangbar ist.)
Man kann sogar Javascript verwenden, um komplexere Aufrufe (mit Fallunterscheidungen z. B.) zu implementieren. Diese Skripts findet man natürlich auch fertig im Web. Wer allerdings Javascript aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet hat, kann diese Skripts nicht verwenden.
Ein kleiner Schwachpunkt ist, dass sich Firefox solche Aufrufe mit Kürzel nicht merkt - normale Adressen, die man schon mal eingetippt hat, merkt er sich hingegen und schlägt sie vor, während man sie erneut eintippt (wie im Internet Explorer).
+ Wenn man eine neue Adresse eingibt, und es geht das Fenster mit den früheren Eingaben auf und man drückt auf Esc, um es zu schließen, wird *nicht* (wie im Internet Explorer) die gesamte Eingabe verworfen!
+ Lange Adressen "springen" nicht in der Adresszeile, wenn man sie aktiviert. (Sehr störend, wenn man sie genauer ansehen oder ändern will.)
+ Das Verändern der Textgröße ist unbegrenzt möglich und funktioniert im Gegensatz zum Internet Explorer auf allen Seiten (soweit ich getestet habe).
+ Mit einem Menüpunkt kann man auch auf eine Text-Ansicht ohne Formatierungen (Styles) umschalten.
+ Große Bilder werden (wie im Internet Explorer) automatisch verkleinert. Der Mauszeiger verwandelt sich in eine Lupe mit + bzw. -, man kann irgendwo auf das Bild klicken. Das ist besonders intuitiv und Anfänger-freundlich.
+ Die eingebaute Hilfe ist sehr gut geschrieben. Mich stört allerdings ein wenig, dass
o das Hilfe-Fenster immer im Vordergrund bleibt (lässt sich nur minimieren)
o die Hilfe auf fortgeschrittene Möglichkeiten zu wenig eingeht
+ Zu kleine Auswahlfelder (Selectboxen) werden beim Öffnen (Dropdown) vergrößert.
+ Wenn ich einen direkten Link zu einem Bild aufmache, dann zeigt Firefox in der Titelleiste schön an: (PNG Image, 420x300 pixels). Es kommt auch niemals vor, dass das Bild stattdessen in einem anderen Programm aufgeht.
- Wenn ich das Bild abspeichere, schlägt Firefox jedoch die (in diesem Fall) falsche Dateierweiterung GIF vor!
+ Wenn man sich auf einer verschlüsselten Webseite befindet, wird die Adresszeile gelb unterlegt. So übersieht man weniger leicht, falls mit der Verschlüsselung mal was nicht stimmt.
*** GLEICH GUT WIE DER INTERNET EXPLORER: ***
+ Popup-Blocker: Nur wenn man geklickt hat, darf *ein* neues Fenster (bzw. Tab, wenn man will) aufgehen. Immer häufiger werden von Websites jedoch andere Formen der Popup-ähnlichen Werbung gefunden. (Bild 5)
+ Beherrscht alle gängigen Arten der Anmeldung auf Passwort-geschützten Seiten.
+ Passwort-Manager (speichert Passwörter)
+ Vertrauliche Daten (Cache, Liste besuchter Webseiten etc.) lassen sich löschen.
*** SCHLECHTER ALS DER INTERNET EXPLORER: ***
- Firefox sucht nicht nach Text in Textboxen! Wäre sehr nützlich, z. B. wenn man einen Tippfehler in seinem Ciao-Bericht korrigieren will oder auch in Foren u. dgl.
- Obwohl ich weiß, dass viele vom Download-Manager begeistert sind, muss ich sagen, dass ich massive Schwierigkeiten habe, mich mit ihm anzufreunden: Der Vorteil des Download-Managers soll sein, dass man nicht "unzählige Fenster" hat, wenn man mehrere Dateien gleichzeitig herunterlädt und dass man schließlich "alle an einem Ort" hat. Standardmäßig sammeln sich im Download-Manager auch Webseiten und Bilder, die man abgespeichert hat. Alle Einträge bleiben vorhanden, bis man sie löscht. Ich finde das verwirrend und nutzlos, da ich die Dateien ohnehin schon in meine Verzeichnisstruktur abgespeichert habe und daher nicht nochmals im Download-Manager brauche. Also schaltete ich den Download-Manager ab. Doch nun sehe ich überhaupt nicht mehr, wann ein Download läuft und wann er fertig ist! Erst bei Umstellung mehrerer Einstellungen konnte ich ein mir halbwegs sinnvoll erscheinendes Verhalten bei Downloads erreichen. Ein Verhalten, genauso wie vom Internet Explorer gewohnt, kann man offenbar nicht einstellen.
Wer sehr große Dateien herunterladet, ist natürlich über die Möglichkeit, abgebrochene Downloads fortzusetzen, glücklich. Aber für solche Benutzer wird ohnehin ein "richtiger" Download-Manager empfohlen.
- Keine Möglichkeit, den Ton auszuschalten
- Startet langsamer und wenn ich eine Weile mit anderen Programmen arbeite, braucht Firefox oft 5-10 Sekunden, bis ich wieder mit ihm arbeiten kann (trotz 2,8-GHz-Prozessor), sogar wenn er nur ein leeres Fenster darzustellen hat.
- Reagiert oft auch mit deutlicher Verzögerung, z. B. wenn ich etwas eingebe oder markiere. Eklatant ist der Unterschied beim Dialog, wo man eine Datei bzw. einen Ordner auswählt. Hier kann ich regelrecht zuschauen, wie die Dateien eine nach der anderen in das Auswahlfeld hinzugefügt werden.
- Generell scheint Firefox deutlich mehr Rechenleistung zu brauchen, wenn er (auch im Hintergrund) eine dynamische Webseite darstellt. Mir fällt das jedenfalls viel häufiger unangenehm auf (weil mein Rechner langsamer wird) als wenn ich mit dem Internet Explorer arbeite. Z. B. braucht er für die Darstellung einer komplexen Finanzinformations-Seite einer Direktbank auf einem 455-MHz-PC 7-8 Sekunden; davon verwendet er den Prozessor 5 Sekunden lang - der Internet Explorer braucht 5 Sekunden bis zur Anzeige und braucht den Prozessor nur 1,5 Sekunden lang. Selbst auf einem 2,8-GHz-Rechner braucht der Firefox noch mehr Prozessorzeit, nämlich 2 Sekunden.
- Nervige Probleme mit der Zwischenablage: Öfters hatte ich Probleme, etwas aus dem Firefox-Browserfenster in die Zwischenablage zu kopieren: Es wurde einfach nicht gemacht. Manchmal klappte es im 2. Versuch (dann war ich wohl zu schnell für den in diesem Fall trägen Firefox), manchmal klappte es überhaupt nicht mehr und ich musste alle Firefox-Fenster schließen und den Browser neu starten. Andere Anwendungen hatten zur gleichen Zeit keinerlei Probleme, die Zwischenablage zu benutzen. Ich hatte auch sonst noch nie mit einem Programm Probleme dieser Art.
- Auf manchen Seiten bemerke ich Unterschiede (unnötige Leerzeichen oder -zeilen, zusätzliche HTML-Kommentare usw.) zwischen Firefox und Internet Explorer, wenn ich etwas in die Zwischenablage kopiere.
- Beim Abspeichern schlägt Firefox als Dateinamen den Namen aus der Adresse (z. B. "index.php.htm") vor anstatt den Titel des Dokuments, der bei vielen größeren Sites sinnvoller ist.
- Bei einer Web-Mail-Seite (gmx.net) ist mir aufgefallen, dass der Firefox beim Herunterladen von Attachments standardmäßig ".htm" an den Dateinamen anhängt.
- Firefox kennt nichts Vergleichbares wie das "Webarchiv"-Format des Internet Explorers, mit dem man eine ganze Webseite mitsamt aller Bilder etc. in einer einzigen Datei abspeichern kann.
- Wenn man auf einer Website, die aus Frames besteht, mehrere Seiten angesehen hat und zurückgehen will, ist die Liste, die man neben dem Zurück-Button öffnen kann, wenig hilfreich, da nur der - auf allen Unterseiten gleiche - Titel des Hauptdokuments (Framesets) angezeigt wird. (Bild 3)
- Bei Seiten, die in einem Frame laufen, braucht man mehr Mausklicks als im Internet Explorer, um sie neu zu laden oder an die Adresse zu kommen. (Was ich oft benötige, denn ich sammle Informationen von Websites zusammen mit der genauen Adresse als Quellenangabe.) Leider gibt es keinen eigenen Menüpunkt so wie bei Links: "Link-Adresse kopieren" (ist im Opera-Browser vorhanden).
- Etwas lästig ist, dass der Firefox Teile seiner Adressleiste nicht so markieren lässt wie es im Internet Explorer und allen Windows-Programmen Standard ist: Man klickt drauf - die ganze Adresse wird markiert (d. h. ist bereit zum Überschreiben). So weit ok, aber Teile der Adresse lassen sich nun noch nicht markieren, außer man klickt noch einmal zusätzlich auf die Adresse, sodass die Markierung entfernt wird. Dafür kann man die markierte Adresse mit der Maus z. B. auf den "Startseite"-Button ziehen - und Firefox fragt, ob man diese Seite zur Startseite machen will. Meines Erachtens eine Funktion von zweifelhaftem Nutzen.
Wenn man es weiß - und sich daran gewöhnt hat - kann man mit dem Firefox aber sogar schneller Teile der Adresse markieren: Man darf nicht zuvor in das Adressfeld klicken sondern muss gleich den gewünschten Teil markieren. (Das ist auch nicht Windows-Standard.)
- Kein Hinweis auf Javascript-Fehler (außer man öffnet die Javascript-Konsole)
- In HTML gibt es bedingte Worttrennzeichen. Firefox, der sich so für sein getreues Einhalten aller Standards rühmt, ignoriert diese jedoch. Umgekehrt hält sich Firefox an den (meines Erachtens fragwürdigen) Standard, keine mit Bindestrich zusammengesetzten Wörter abzuteilen. Beides zusammen ergibt in manchen Fällen eine ziemliche Herausforderung für die Webseiten-Autoren. (Bild 6)
- Auch nicht Standard-konform: Wenn ein <object> nicht geladen werden konnte, wird der Alternativ-Text nicht angezeigt. (Bei Applets wurde diese Nachlässigkeit in Firefox 1.5 bereinigt.)
- Markiert man Text, der auf dunkelblauem Hintergrund geschrieben ist, ist die Markierung kaum sichtbar. (Der Internet Explorer wählt in dem Fall weiß zur Markierung.)
- In vielen Dialogfeldern kein Hilfe-Button (z. B. in den Eigenschaften eines Lesezeichens, wo man ein "Schlüsselwort" definieren kann - wenn man weiß, wozu das gut ist)
- Popups mit der Option dependent=yes werden im selben Fenster geöffnet und bleiben immer im Vordergrund. Man kann sie zwar minimieren, aber wenn man mit einem anderen Programm arbeitet und zu Firefox zurückwechselt, drängt sich dieses Popup wieder in den Vordergrund. (Glücklicherweise werden Popups mit dieser Option nur relativ selten verwendet. Eigentlich sollten solche Popups meines Wissens nur die Besonderheit haben, dass sie sich automatisch mitschließen, wenn das "Eltern"-Fenster geschlossen wird.)
- Im Verlauf (History) kann man genauso suchen wie im Internet Explorer. Jedoch sucht Firefox nur im Titel-Namen. (Findet z. B. ciao.de nicht.)
- Auf FTP-Seiten erscheint offenbar *immer* "In den übergeordneten Ordner wechseln", auch wenn man schon im obersten Ordner ist.
*** GLEICH SCHLECHT WIE DER INTERNET EXPLORER: ***
- Das Abspeichern von Webseiten funktioniert nicht immer, da diese Funktion im Firefox nicht ausreichend fehlertolerant programmiert (und offenbar auch nicht systematisch getestet) wurde. Eine nette Grußkarte, die ich von meiner Freundin bekommen habe, war im Firefox nicht als "Webseite (vollständig)" abspeicherbar - nur ein leerer Ordner wurde angelegt. (Im Internet Explorer erschien immerhin eine Fehlermeldung. Opera speicherte sie ohne Probleme.) Nach längerem Herumtüfteln kam ich darauf, dass die ungültige Angabe BACKGROUND="http://" im HTML-Code die Ursache ist.
- Normalerweise kann ich, wenn ich Shift gedrückt halte, einen Link in einem neuen Fenster öffnen. Das geht leider nicht, wenn die Website-Autoren Javascript zum Öffnen des Links verwenden (z. B. hier bei Ciao, wenn man eine Liste von Erfahrungsberichten sortiert hat und einen davon in einem neuen Fenster öffnen will).
- Seit Firefox 1.5 ist das Vor- und Zurückgehen üblicherweise schnell und es findet kein neuerliches Laden vom Server statt - so wie es sein soll. Manchmal wird aber aus unerklärlichen Gründen doch neu geladen, sogar wenn Javascript abgeschaltet ist. Dadurch muss man unnötige Wartezeiten in Kauf nehmen. Im schlimmsten Fall ist die Seite, die man ursprünglich gesehen hat, gar nicht mehr verfügbar bzw. verändert. (Das ist einer der Gründe, warum ich den Zurück-Button selten benutze. Ich öffne stattdessen ein neues Fenster, wenn ich beabsichtige, zu der aktuellen Seite zurückzukehren.)
- Alle Formular-Eingaben sollten beim Zurück- und Vorgehen erhalten bleiben! Ist aber definitiv nicht immer so (selbst wenn Javascript abgeschaltet ist).
- Offenbar kein Schutz dagegen, dass eine Javascript-Endlosschleife den ganzen Rechner verlangsamt, selbst wenn das betroffene Browser-Fenster gar nicht mehr aktiv ist. Auf einer bestimmten Seite stürzt Firefox reproduzierbar ab, wenn man auf eine Tortengrafik klickt: Kein Fenster arbeitet mehr - Firefox muss mit dem Windows Task-Manager gekillt und neu gestartet werden!
- Wenig aussagekräftige Informationen in der Statuszeile während des Ladens. (Vgl. Opera)
- Wenn man die Breite des Browserfensters verkleinert bzw. vergrößert, scrollt Firefox hinauf bzw. hinunter. Danach weiß man u. U. nicht mehr, wo man mit dem Lesen gerade war.
- Wenn man seitenweise scrollt, ist das etwas lästig am Ende der Seite, weil man dann nicht genau weiß, wo man war - nützlicher fände ich, wenn *immer* eine ganze Seite hinuntergescrollt wird (wie in Word z. B. oder in E-Mails in Outlook).
- Für sinnvoll würd ich auch erachten, dass man mit einem Klick oder Tastenkürzel den Browser in einen "sicheren" Modus bringen kann, wo z. B. Javascript deaktiviert ist.
- Ich würde mir wünschen, eine Seite auch ohne Javascript abspeichern zu können (d. h. alle Javascripts entfernt).
- Wenn ich eine Adresse direkt in die Adresszeile eingebe und zu einem anderen Programm wechsle, um etwas nachzusehen, und dann zurückgehe, ist mein Cursor verschwunden und stattdessen die ganze Adresse markiert, d. h. bereit zum Überschreiben.
- Die Eingabemaske "Zeichencodierung > Liste anpassen" ist nicht selbsterklärend, insbesondere was es mit den "aktiven Zeichencodierungen" auf sich hat. Es ist auch kein Hilfe-Button vorhanden. (Ich habe diese Eingabemaske aufgerufen, weil auf manchen Webseiten Umlaute und andere Sonderzeichen nicht dargestellt wurden. Ist mit Firefox 1.5 aber nicht mehr reproduzierbar.)
*** FAZIT: ***
Firefox ist meines Erachtens eindeutig der beste verfügbare Browser und bekommt von mir fünf Sterne. Ich habe zwar eine Reihe von Schwachpunkten angeführt, aber ich bin sicher ein ausgesprochen kritischer Benutzer. Dem Internet Explorer würde ich nur drei Sterne geben.
Auch für jemanden, der eigentlich nur Webseiten betrachten will und keine ausgefeilten Funktionen braucht, ist der Firefox aufgrund seiner höheren Sicherheit gegen Schadprogramme zu empfehlen. Auch die Möglichkeit, mehrere Webseiten im gleichen Browser-Fenster darzustellen, bringt erfahrungsgemäß gerade solchen Benutzern recht viel.
Weitere häufig genannte Vorteile wie höhere Geschwindigkeit, "korrektere" Darstellung oder bestimmte "coole Features" halten in der Praxis nicht immer das, was der Hype verspricht. Es gibt auch echte Nachteile des Firefox - z. B. dass er entgegen anderslautenden Behauptungen in vielen Fällen *nicht* zu den schnellsten gehört -, aber die meisten Nachteile fallen nur bei genauer Beobachtung auf und stören den Durchschnitts-Benutzer kaum.
03.05.2009 11:29
Sehr schöner Bericht !
17.04.2009 13:09
hui
09.04.2009 18:39
kommt fuer mich nicht in frage. bevorzuge den ie7, weil da die favoritenverwaltung besser ist, wenns ums synchronisieren geht. wenn es um schmalbruestige rechner geht, empfehle ich den google-browser, weil der gut fix ist. greetz