Mp3 - Tipps & Tricks

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MP3 DAS FORMAT HÖRT SICH FÜR MUSIKFANS GUT AN!

5  25.09.2002

Pro:
Kleine Dateien,Gute Musikqualität,einfache Bedienung,gute Archvierung

Kontra:
Nichts

Empfehlenswert: Ja 

SebiPokemon

Über sich: .

Mitglied seit:25.02.2000

Erfahrungsberichte:553

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 106 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Mp3, vor einigen Jahren sorgte dieses neuartige Format(.mp3) für Aufsehen und ermöglichte eigentlich erst den Siegeszug von Napster dem sich heute fast ein Dutzend Tauschbörsen angeschlossen haben.
Das .mp3 FOrmat wurde bereits 1992 von dem Schwäbischen Fraunhofer Institut(Cooperiert mit Microsoft) entwickelt und stetig verbessert bis 1995.
DOch das Format, das heutzutage das Internet beherrscht wie kaum ein anderes hatte eine schwere Anlaufphase, Tauschbörsen gab es nicht so das man höchstens von seiner CD die Lieder in das MP3 Format ändern konnte.
Doch dann vor einigen Jahren kam ein Programm raus was einen riesen Boom hervorrief der locker bis heute anhielt, NAPSTER.
Dieses Filesharing Programm erlaubte das tauschen von Liedern und anderen Dateien von User zu User, einfach in der Suchmaske das Lied eingeben und downloaden, im MP3 Format Fix und Fertig konnte so jedes Grundschulkind seine Lieblingslieder anhören.
Jeder weiss wie es mit Napster ausging, kostenflichtig, Lieder downloaden erst nur durch umwege(Ändern des Namens, z.B. statt DJ BOBO-BOBO DJ) dann gar nicht mehr ging und so alle User davonliefen in die Arme der neuen Tauschbörsen, Audiogalaxy,Imesh, Kazaa und co.
Auch dort herrschte das selbe Simple Prinzip wie bei Napster(bei Audiogalaxy etwas komplizierter) so hatte mp3 den riesen Durchbruch.


VORTEILE:
Das Geheimniss das MP3s so klein sind(ein durchschnitts Lied von 4Minuten knapp 3.6-4.2MB) ist das man unwichtige Sektoren einer Datei löscht und locker eine Zehnfache Verkleinerung bringt, ohne Qualitätsverlust, viele Zeitgenossen finden die Qualität von MP3 sogar noch besser als die veralteten Formate wie .wav.
Die Größe einer Musikdatei richtet sich nach den KBPs/Sek, meistens 128-256Kbps.
Das durch 8 ergibt die KB Anzahl (Beispiel 128:8=16KB in der Sekunde, x240Sekunden=3840= 3.840MB.
Un 3.8MB waren sogar vor Jahren als die meisten noch 56K Modems hatten ertragbar.
Die Qualität sollte man nicht unter 96Kbps/Sek stellen sonst wird es Qualitätseinbußungen geben, 256 oder gar 320 halte ich allerdings auch für übertrieben, mit 96-192Kbps/Sek hat man je nach Anforderung gute Ergebnisse.

EINE MP3 DATEI MACHEN:

Dafür braucht man ein Programm was die oben erwähnten unwichtigen Sektoren rausschmeisst, die gibt es Vielfach im Internet, auch einige Free+Shareware und große Qualitätsunterschiede gibt es nicht.
Man öffnet diese Programme immer einfach, öffnet die zu verwandelnde Datei( z.B: auf einer CD) und nach einiger Zeit ist das Lied von der CD im gewünschten Zielordner als .mp3 in gewünschter Qualität.

Mp3 hat auch in der Portablen(tragbaren) Musikwelt etabliert:

MP3 Player:
Die Datei ist auf einem Datenträger, meist eine Speicherkarte die in den Player geschoben wird(egal ob 16-512MB alle Größen gibt es) oder bei teuren Playern eine Festplatte(6,10,20GB!).
Die Datei wird meistens vom PC mit nem Kabel auf den Player transferiert und so kann man unterwegs auch beim Joggen, da nicht mehr kaputt gehen kann Musik hören.

MP3 CD Player:
Diese Teile sehen aus wie normale CD Spieler, doch mit ihnen kann man gebrannte CDs abspielen, auf die man einfach die Musik im MP3 Format brennt, Vorteil ist das viel reinpasst und das der Ladevorgang/Brennvorgang nicht zu kompliziert ist, doch bei heftiger Erschütterung hat man hier Probleme im Gegensatz zu normalen MP3 Playern.

NUR IN SPIELEN...
...hat MP3 noch nicht voll die Macht ergriffen, zum Beispiel die Lieder aus Zelda-Ocarina of Time werden zu 90% nicht ins MP3 sondern .midi oder .wav Verfahren umgewandelt.
Auch die meisten Sounds in spielen sind nicht .mp3.(PC).

MP3 abspielen:
Das Abspielprogramm schlechthin ist Winamp, dank Playlist und sogar Moderation Modus kann hier jeder sein eigener DJ sein, auch die Qualität harmoniert zwischen Winamp und .mp3.
Aber auch andere Abspielprogramm wie den Media Player, den Real Player oder Quicktime erfreuen sich großer beliebtheit.
In den Abspielprogramm öffnet man einfach die Dateien und schon hat man Sound.

DIE ZUKUNFT:
Mp3 wird noch viele viele Jahre das Musikformat schlechthin sein, es gibt zwar ein Nachfolger-Format, doch ob sich das durchsetzen wird ist fraglich, neue MP3 Player, neue MP3 Verwandler müsste her, das würde Jahre dauern.
Solange die Tauschbörsen so boomen und die Fans von MP3 immer Zahlreicher werden wird sich nix ändern.

TIPPS:
Meine Tips zum Umgang mit Mp3 Dateien....
-Die Größte machts: eine Qualität von 128Kbps ist für die meisten Anwedner ausreichend, nimmt wenig Platz weg und von der Qualität ist kaum ein Unterschied zu dem doppelten, nämlich 256Kbps/sek.

-CDs umwandeln: Um seine Lieblingslieder von CD für immer zu Archivieren sollte man die Leider auf die Festplatte tuen und vorher ins Mp3 Format umwandeln, kein QUalitätsverlust, freie Benennbarkeit von TItel,Interpret und weiteren Infos zum Lied erlauben eine geniale Archivierung der persönlichen Musik Bibliotheke.

-Auf MP3 Player umrüsten: Normale CD Spieler oder gar Walkmans waren gestern, man sollte sich den Luxus gönnen einen MP3(CD) Spieler zu kaufen, die kleinsten sind so groß wie ein Feuerzeug und auf die großen passt mit 20GB Wochenlang Musik drauf.

-Nicht für Umwandlungsprogramme bezahlen, es gibt große Konkurenz unter den Firmen so das man an jeder Ecke Mp3 umwandler bekommt, die guten Meist als 30Tage Testversion.


FAZIT: Mp3 ist ein super Format mit Vorteilen ohne Ende, klein, super Soundqualität und einfache Bedienung, ganz klar volle Punktzahl, ich liebe Mp3 und da stimmt mir jeder Musikfan zu, Mp3 gehört die Gegenwart und Zukunft der Internet Unterhaltung.

MFG-Sebi


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
flogu

flogu

29.09.2002 19:55

Obwohl du auf einige (technische) Details wie VBR und ID3 nicht eingegangen bist, was vielleicht den einen oder anderen noch näher interessiert hätte, enthält dein Bericht alle wichtigen Informationen. Wenn aber einige Zeitgenossen (was ich - nimm es nicht persönlich - für Quatsch halte) die MP3-Datei klanglich BESSER finden als die entsprechende WAV-Datei, hätte ich dazu folgendes zu sagen: Ihr hört die falsche Musik. Gute Musik wird durch verlustbehaftete Kompressionsverfahren nicht besser.

BlankAttack

BlankAttack

26.09.2002 19:37

Sehr interessanter Bericht und sehr gut geschrieben, auch wenn ich mich für meinen Teil schon so gut auskenne dass es nichts neues war für mich. :) Habe letztens einen sehr interessanten Bericht gesehen wo das MP3 Format mit einem anderen verglichen wurde, bei den Kbps Zahlen über 64 KB haben die sich gar nicht viel genommen obwohl das andere nicht so platzsparend war wie MP3 aber unter 64 KB war das andere dann wohl besser... Naja, das mieseste was ich habe ist eh 128 *g* am besten finde ich eh 192. :) Grüße vom Blank

Volker111

Volker111

26.09.2002 19:25

Bin auch ein ausgesprochener MP3 Fan. 96 KB/s oder sogar nur 56 reichen bei reinen Sprachausgaben, also Reden, Vorträge, Bücher. Ansonsten nutze ich auch 128 KB/s, ein Mehr kostet nur unnötig Speicher und bringt für mich keinen hörbaren Qualitätsunterschied. ;-)

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