... Solch ähnliche Probleme - nur unwesentlich anders - quälen auch den Protagonisten des neuen Psycho-Thrillers Mr. Brooks, der Ende November in unseren Kinos anlaufen wird.
►► Kevin Costner als Dr. Jeykill und William Hurt als Mr. Hyde ◄◄
Der Kartonagenhersteller ... Bericht lesen
und eine wohlgeratene Tochter, einen exzellenten Ruf und ein erfolgreiches Unternehmen. Gerade ist er von der Handelskammer seines Heimatortes Portland zum "Mann des Jahres" gekürt worden. Ausgerechnet jetzt "meldet" sich ein weiterer Teil aus seinem Leben: sein diabolisches Alter Ego "Marshall", der als mephistophelische Erscheinung nur in Brooks Einbildung existiert und von der zweijährigen Zwangspause des als "Thumbprint Killer" bekannten Serienmörders Brooks nicht begeistert ist. Brooks rechtfertigt sich vor Marshall, dass er, ähnlich wie ein Drogensüchtiger, abhängig vom Zwang zu Töten ist. Da er ein schlechtes Gewissen besitzt, hat er in den vorherigen Monaten regelmäßig Treffen der Anonymen Alkoholiker besucht, um seinen todbringenden Drang zu beherrschen. Von seinem Marshall angetrieben, spioniert Brooks nach bewährter Manier ein Liebespaar aus. Mitten im Liebespiel drückt Brooks ab und befördert die Liebenden mit einem Schuss zwischen die Augen ins Jenseits. Ganz getreu seinem Markenzeichen als Thumbprint Killer, drapiert Brooks seine Opfer auf dem Bett ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Fingerabdrücke seiner Opfer verewigt er am Tatort. Allerdings unterläuft ihm ein Fehler: Er wird aus dem Haus gegenüber beobachtet und fotografiert. Wenig später kreuzt der Zeuge Smith bei Brooks auf und erpresst ihn mit der bizarren Forderung, künftig bei dessen Mordtaten dabei zu sein. Andernfalls würde er mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit gehen. Zähneknirschend muss Brooks sich fügen, und sie machen sich in der folgenden Nacht zusammen auf den Weg, um ein neues Opfer auszuspähen. Während Brooks Smith erklärt, dass seine Handlungen wie bei einer körperlichen Sucht unter Zwang und keinesfalls aus Freude am Töten stattfänden, berauscht sich der junge Mann an der reinen Vorstellung der bevorstehenden Straftat. Unterdessen hat sich die unnachgiebige Ermittlerin Tracy Atwood zusammen mit ihrem Kollegen daran gemacht, den bizarren Doppelmord zu untersuchen. Schnell bemerkt sie, dass der gegenüber vom Tatort wohnende Smith nicht die Wahrheit sagt und behält ihn unter Beobachtung. Aber auch sie selbst steht unter Beobachtung. Ein weiterer Serienkiller, der brutale "Hangman", den Atwood vor Jahren verhaftete, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und sinnt auf Rache. Noch dazu muss Atwood sich mit ihrem Ex-Gatten Jesse beschäftigen, der für die Scheidung eine horrende Abfindung fordert. Auch Earl Brooks steht plötzlich neuen Problemen gegenüber. Seine über alles geliebte Tochter Jane ist schwanger und hat das College geschmissen. Wenig später erscheint die Polizei im Hause Brooks, die einen brutalen Mordfall an Janes Schule untersucht den gewaltsamen Tod ausgerechnet jenes Jungen, von dem Jane ein Kind erwartet. Während die Beamten nichts ahnen, vermutet Brooks, dass Jane nicht nur seine guten Seiten geerbt hat. Da die Ermittlerin Atwood den Zeugen Smith stetig unter Druck setzt und so Brooks gefährdet, fasst dieser einen gefährlichen Plan. Er verübt an Janes College einen weiteren Mord und sorgt dafür, dass der Verdacht von seiner Tochter abgelenkt wird, dann bringt er Smith, der sehnlichst auf einen Mord wartet, dazu, sich ein neues Opfer zu suchen: ausgerechnet Atwoods Ex, der während eines Schäferstündchen mit seiner Anwältin von Brooks ermordet wird. Doch zum ersten Mal kann der smarte Perfektionist Brooks seinen inszenierten Mord nicht mehr genießen, denn die Schlinge um seinen Hals zieht sich immer enger zusammen. Während sein Alter Ego immer ungeduldiger wird, versucht Brooks, mit der Nervensäge Smith ins Reine zu kommen. Unter dem Vorwand, sich von Smith erschießen lassen zu wollen, lockt er den Voyeur auf einen dunklen Friedhof Gleichzeitig macht sich Tracy Atwood auf die Suche nach ihrem Ex und läuft geradewegs dem "Hangman" in die Schusslinie Packender, hintersinnig böser Psychothriller mit Oscar®-Gewinner Kevin Costner als Serienmörder mit zwei Gesichtern im spannenden Katz-und-Maus-Spiel mit Demi Moore.
und eine wohlgeratene Tochter, einen exzellenten Ruf und ein erfolgreiches Unternehmen. Gerade ist er von der Handelskammer seines Heimatortes Portland zum "Mann des Jahres" gekürt worden. Ausgerechnet jetzt "meldet" sich ein weiterer Teil aus seinem Leben: sein diabolisches Alter Ego "Marshall", der als mephistophelische Erscheinung nur in Brooks Einbildung existiert und von der zweijährigen Zwangspause des als "Thumbprint Killer" bekannten Serienmörders Brooks nicht begeistert ist. Brooks rechtfertigt sich vor Marshall, dass er, ähnlich wie ein Drogensüchtiger, abhängig vom Zwang zu Töten ist. Da er ein schlechtes Gewissen besitzt, hat er in den vorherigen Monaten regelmäßig Treffen der Anonymen Alkoholiker besucht, um seinen todbringenden Drang zu beherrschen. Von seinem Marshall angetrieben, spioniert Brooks nach bewährter Manier ein Liebespaar aus. Mitten im Liebespiel drückt Brooks ab und befördert die Liebenden mit einem Schuss zwischen die Augen ins Jenseits. Ganz getreu seinem Markenzeichen als Thumbprint Killer, drapiert Brooks seine Opfer auf dem Bett ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Fingerabdrücke seiner Opfer verewigt er am Tatort. Allerdings unterläuft ihm ein Fehler: Er wird aus dem Haus gegenüber beobachtet und fotografiert. Wenig später kreuzt der Zeuge Smith bei Brooks auf und erpresst ihn mit der bizarren Forderung, künftig bei dessen Mordtaten dabei zu sein. Andernfalls würde er mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit gehen. Zähneknirschend muss Brooks sich fügen, und sie machen sich in der folgenden Nacht zusammen auf den Weg, um ein neues Opfer auszuspähen. Während Brooks Smith erklärt, dass seine Handlungen wie bei einer körperlichen Sucht unter Zwang und keinesfalls aus Freude am Töten stattfänden, berauscht sich der junge Mann an der reinen Vorstellung der bevorstehenden Straftat...
und eine wohlgeratene Tochter, einen exzellenten Ruf und ein erfolgreiches Unternehmen. Gerade ist er von der Handelskammer seines Heimatortes Portland zum "Mann des Jahres" gekürt worden. Ausgerechnet jetzt "meldet" sich ein weiterer Teil aus seinem Leben: sein diabolisches Alter Ego "Marshall", der als mephistophelische Erscheinung nur in Brooks Einbildung existiert und von der zweijährigen Zwangspause des als "Thumbprint Killer" bekannten Serienmörders Brooks nicht begeistert ist. Brooks rechtfertigt sich vor Marshall, dass er, ähnlich wie ein Drogensüchtiger, abhängig vom Zwang zu Töten ist. Da er ein schlechtes Gewissen besitzt, hat er in den vorherigen Monaten regelmäßig Treffen der Anonymen Alkoholiker besucht, um seinen todbringenden Drang zu beherrschen. Von seinem Marshall angetrieben, spioniert Brooks nach bewährter Manier ein Liebespaar aus. Mitten im Liebespiel drückt Brooks ab und befördert die Liebenden mit einem Schuss zwischen die Augen ins Jenseits. Ganz getreu seinem Markenzeichen als Thumbprint Killer, drapiert Brooks seine Opfer auf dem Bett ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Fingerabdrücke seiner Opfer verewigt er am Tatort. Allerdings unterläuft ihm ein Fehler: Er wird aus dem Haus gegenüber beobachtet und fotografiert. Wenig später kreuzt der Zeuge Smith bei Brooks auf und erpresst ihn mit der bizarren Forderung, künftig bei dessen Mordtaten dabei zu sein. Andernfalls würde er mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit gehen. Zähneknirschend muss Brooks sich fügen, und sie machen sich in der folgenden Nacht zusammen auf den Weg, um ein neues Opfer auszuspähen. Während Brooks Smith erklärt, dass seine Handlungen wie bei einer körperlichen Sucht unter Zwang und keinesfalls aus Freude am Töten stattfänden, berauscht sich der junge Mann an der reinen Vorstellung der bevorstehenden Straftat. Unterdessen hat sich die unnachgiebige Ermittlerin Tracy Atwood zusammen mit ihrem Kollegen daran gemacht, den bizarren Doppelmord zu untersuchen. Schnell bemerkt sie, dass der gegenüber vom Tatort wohnende Smith nicht die Wahrheit sagt und behält ihn unter Beobachtung. Aber auch sie selbst steht unter Beobachtung. Ein weiterer Serienkiller, der brutale "Hangman", den Atwood vor Jahren verhaftete, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und sinnt auf Rache. Noch dazu muss Atwood sich mit ihrem Ex-Gatten Jesse beschäftigen, der für die Scheidung eine horrende Abfindung fordert. Auch Earl Brooks steht plötzlich neuen Problemen gegenüber. Seine über alles geliebte Tochter Jane ist schwanger und hat das College geschmissen. Wenig später erscheint die Polizei im Hause Brooks, die einen brutalen Mordfall an Janes Schule untersucht den gewaltsamen Tod ausgerechnet jenes Jungen, von dem Jane ein Kind erwartet. Während die Beamten nichts ahnen, vermutet Brooks, dass Jane nicht nur seine guten Seiten geerbt hat. Da die Ermittlerin Atwood den Zeugen Smith stetig unter Druck setzt und so Brooks gefährdet, fasst dieser einen gefährlichen Plan. Er verübt an Janes College einen weiteren Mord und sorgt dafür, dass der Verdacht von seiner Tochter abgelenkt wird, dann bringt er Smith, der sehnlichst auf einen Mord wartet, dazu, sich ein neues Opfer zu suchen: ausgerechnet Atwoods Ex, der während eines Schäferstündchen mit seiner Anwältin von Brooks ermordet wird. Doch zum ersten Mal kann der smarte Perfektionist Brooks seinen inszenierten Mord nicht mehr genießen, denn die Schlinge um seinen Hals zieht sich immer enger zusammen. Während sein Alter Ego immer ungeduldiger wird, versucht Brooks, mit der Nervensäge Smith ins Reine zu kommen. Unter dem Vorwand, sich von Smith erschießen lassen zu wollen, lockt er den Voyeur auf einen dunklen Friedhof Gleichzeitig macht sich Tracy Atwood auf die Suche nach ihrem Ex und läuft geradewegs dem "Hangman" in die Schusslinie Packender, hintersinnig böser Psychothriller mit Oscar®-Gewinner Kevin Costner als Serienmörder mit zwei Gesichtern im spannenden Katz-und-Maus-Spiel mit Demi Moore.
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Erfahrungsbericht von tgierich über Mr. Brooks - Der Mörder in Dir 9. November 2007
Produktbewertung des Autors:
Humor:
wenig humorvoll
Spannung:
ziemlich spannend
Anspruch:
geht so
Action:
geht so
Romantik:
null
Pro:
Gute schauspielerische Leistung von William Hurt und Kevin Costner, Handlung
Kontra:
Nebendarsteller wie Demi Moore oder Dane Cook
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Geht es Euch auch manchmal so: Das eine Ego in Euch möchte einen hochtragenden Erfahrungsbericht über die neuste Müller-Ecke des Monats Geschmacksrichtung Labskaus veröffentlichen, während die dunkle Seite schon Euch damit malträtiert doch einen Bericht über den Reifenhändler reifen.com zu verfassen und damit den 2. Millionsten Bericht bei CIAO zu posten. Solch ähnliche Probleme - nur unwesentlich anders - quälen auch den Protagonisten des neuen Psycho-Thrillers Mr. Brooks, der Ende November in unseren Kinos anlaufen wird.
►► Kevin Costner als Dr. Jeykill und William Hurt als Mr. Hyde ◄◄
Der Kartonagenhersteller Earl Brooks (_Kevin Costner_) hat eigentlich alles, wovon man nur träumen kann: Ein gut gehende Firma, eine hübsche und treusorgende Ehefrau Emma (_Marg Helgenberger_) und gerade wird er von der Handelskammer zum Unternehmer des Jahres gekürt. Doch auf der Nachhausefahrt von der Ehrung passiert, was Mr. Brooks in den letzten 2 Jahren hat unterdrücken können: Sein Alter-Ego Marschall (_William Hurt_) meldet sich wieder und zwingt ihn zu töten. Denn Mr. Brooks ist der so genannte Thumbprint Killer, der bei seinen Morden die Opfer künstlerisch drapiert und dabei ihre Fingerabdrücke an einem Gegenstand immer als Markenzeichen hinterlässt.
Und so passiert es in jener Nacht, dass die Bestie wieder zuschlägt und ein Liebespärchen mitten im Akt gnadenlos hinrichtet. Dabei geht der Killer mit einer solchen Präzision vor, dass er keine Spuren hinterlässt. Die Pistole mit der er tötet ist eine Plastikfolie um seine Hand eingewickelt, der Tatort wird nach der Tat mit dem Staubsauger gereinigt und der Staubsaugerbeutel mitgenommen und die Kleidung, die er bei der Tat trug wird sorgsam im hauseigenen Krematorium verbrannt. Das so ein Killer nach 2 Jahren auch mal einrostet, wird direkt klar: Bei der Tat waren die Vorhänge offen, und jemand hätte das Schauspiel beobachten können.
Und wie der Zufall es so will wohnt im Appartementhaus just gegenüber der Spanner Mr. Smith (_Dane Cook_), der eigentlich nur das Pärchen immer bei seinem Liebesspiel fotografieren wollte, doch unseren Serienmörder in dem Moment erwischt, als er gerade den Tatort verlassen wollte. Doch anstelle die Fotos als Beweismaterial direkt der ermittelnden Polizistin Tracy Atwood (_Demi Moore_) zu übergeben, beginnt Mr. Smith ein Spiel mit Mr. Brooks: Er will ihn bei einem seiner nächsten Morde begleiten und zusehen, wie er seine Opfer tötet.
Die Ermittlerin Atwood ist eigentlich schon seit Jahren hinter dem Thumbprint Killer her, aber gerade ist sie emotional nicht ganz frei im Kopf. Denn einerseits ist der gerade aus dem Gefängnis ausgebrochene Serienkiller Hangman (_Matt Schulze_) mit seiner Gefährtin Sunday (_Yasmine Delawari_) ihr auf der Spur, um sich an der Polizistin zu rächen: Denn sie war es, die ihn dingfest gemacht hat. Auf der anderen Seite steckt sie gerade mitten im Scheidungskrieg um von durchtriebenen Gatten Jesse (_Jason Lewis_) loszukommen, doch dieser bombardiert sie mit immer höheren Forderungen nach einer Abfindung. Um das Durcheinander zu komplettieren, bricht Mr. Brooks Tochter Jane (_Danielle Panabaker_) das College ab, weil sie angeblich schwanger ist.
Ob dem wirklich so ist und warum es manchmal hilfreich sein kann mit der Zustimmung zur Scheidung zu warten, erfahrt ihr natürlich wie immer im Kino.
►► Diesmal nicht zwiegespalten: Die Infos! ◄◄
Originaltitel: Mr. Brooks, USA, 2007, 120 Minuten Genre: Psycho-Thriller Regie: Bruce A. Evans Buch: Bruce A. Evans, Raynold GideonSchauspieler: Kevin Costner ... (_Earl Brooks_) Demi Moore ... (_Detective Tracy Atwood_) Dane Cook ... (_Mr. Smith_) William Hurt ... (_Marshall_) Marg Helgenberger ... (_Emma Brooks_) Ruben Santiago-Hudson ... (_Hawkins_) Danielle Panabaker ... (_Jane Brooks_)
FSK: Ab 16 Jahre Start: Ab 29. November 2007 in den Kinos
Weitere Infos zu dem Film findet Ihr im Internet unter http://www.theressomethingaboutmrbrooks.com/. Diese ist allerdings noch in Englisch.
►► Der gute Killer Mr, Brooks ◄◄
Sympathie für einen Killer? Schon häufig findet man Ansätze zu diesem Thema. Filme wie Das Schweigen der Lämmer oder Der talentierte Mr. Ripley haben versucht, das Denken und Handeln von Serienkillern darzustellen. So auch in diesem Film des Regisseurs Bruce A. Evans, der hier erst zum zweiten Mal Regie führt. Evans bedient sich hier eines Kunstgriffes, in dem er die gespaltene Persönlichkeit des Killers durch zwei Schauspieler verkörpern lässt. Dies gibt dem Film das Besondere: Die innere Zerrissenheit des Mr. Brooks, der eigentlich nicht mehr töten will, und dann immer wieder der aufkeimende Trieb zum Töten in der Form seines Alter-Egos Marshall. Diese Zwiegespräche, die der Regisseur bewusst aus der laufenden Handlung nimmt, geben dem Film seine Klasse. Denn in den Dialogen zwischen Kevin Costner und William Hurt spielt sich alles ab: Wut, Lust zum Morden, Verzweiflung, Misstrauen und Angst. Darüber hinaus schafft es der Regisseur mehrere Handlungsstränge aufzubauen und dabei niemals den Faden zu verlieren oder einfach einen Strang fallenzulassen. Tragikkomisch wird es teilweise am Ende, wenn die einzelnen Stränge wieder zusammengeführt werden. Das Ergebnis trägt teilweise schon eine gewisse Portion Humor und Sarkasmus in sich. Aber gerade diese Vielschichtigkeit der Handlung macht das Gesamtwerk für den Zuschauer sehr spannend und immer ein wenig undurchsichtig.
Auf jeden Fall kann man feststellen, dass die Rolle von Mr. Brooks für Kevin Costner mal wieder eine Art Befreiungsschlag ist. Ähnlich wie Robbie Williams in One Hour Photo nach dem Motto verfuhr: Wenn gar nichts mehr geht, spiel einen sympathischen Psychopaten, mimt Kevin Costner hier den erfolgreichen und fürsorglichen Unternehmer, der jedoch eine dunkle Seite hat. Schauspielerisch ist dies sicherlich einer der besten Leistungen von Kevin Costner seit Jahren. Denn aus dem Zusammenspiel zwischen Licht, Kamera und Kostümen spielt er den Mr. Brooks so gnadenlos grau und unscheinbar als fürsorgenden Familienvater, aber auch als kalt und rational agierender Killer, der keinen Aspekt seiner nächsten Tat außer Acht lässt.
Dies mag sicherlich auch daran liegen, dass er mit William Hurt als sein Alter-Ego Marschall einen sehr guten Counterpart hat. Wobei Earl immer in der Interaktion mit anderen Personen führend ist, und Marschall eigentlich immer nur erscheint, wenn Earl nicht mehr weiter weiß oder er eine bestimmte Entscheidung treffen muss. Und man kann sogar mit den beiden Ego herzlich im Kino lachen, wenn sie über ihr nächstes Opfer sprechen.
Wenn man auf der einen Seite die beiden Hauptdarsteller hier loben kann, so fällt die Kritik an den Nebendarstellern schlechter aus. Einerseits ist Dane Cook als der Spanner Mr Smith nicht so unterirdisch schlecht wie in Der Glücksbringer, der gerade in unseren Kinos läuft. Aber wenn man einmal sieht, dass eigentlich Zach Braff - bekannt als J.D. aus der Serie Scrubs - Die Anfänger für diese Rolle vorgesehen war, dann weiß man, was man noch aus dieser Rolle hätte rausholen können. Dane Cook spielt den besessenen Hobby-Fotografen einfach zu flach und einfältig, hier hätte man mehr daraus machen können.
Gleiches gilt auch für Demi Moore, die scheinbar irgendwie lustlos von einer Szene zu anderen schlendert. So richtig scheint sie es nicht zu interessieren sich wieder in die vordere Garde der Hollywood-Schauspielerinnen vorzuspielen. Höhepunkt ihrer Leistung ist eine Schießerei in einem Hausflur, die einfach nur peinlich ist.
►► Das Fazit, wie der Film: ZWIEGESPALTEN ◄◄
Vor 10 - 15 Jahren wäre dieser Film allein aufgrund der Besetzung ein Kassenknüller geworden: Kevin Costner (_Der mit dem Wolf tanzt, Bodyguard, The Untouchables_) und Demi Moore (_GI-Jane, 3 Engel für Charlie - Volle Power, Enthüllung_) waren damals Garanten für klingelnde Kinokassen. Doch dies hat sich in der Zwischenzeit deutlich gewandelt: Mit dem neuesten Werk von Regisseur Evans hat man so den Eindruck, dass einige der ehemaligen Hollywood-Größen dies als letzte Chance vor dem Dschungel-Camp sehen.Die Grundidee für den Film ist da sicherlich sehr gut, einen psychopatischen Serienkiller als im wahrsten Sinne des Wortes zwiespältige Persönlichkeit darzustellen. In diesem Teil liefern Kevin Costner und William Hurt auch schauspielerisch eine gute bis sehr gute Leistung ab. Auch die Tatsache, dass der Spanner Mr. Smith anstelle direkt zur Polizei zu marschieren als Killerpraktikant bei Herrn Brooks anheuert, hat etwas für sich. Aber in den Nebenrollen fällt der Film dann doch um einiges ab, was auch teils an der schauspielerischen Leistung der Darsteller wie Dane Cook oder Demi Moore. Auch der Assistent von Detective Atwood Hawkins, dargestellt von Ruben Santiago-Hudson ist eigentlich auch reine Staffage, und wird wirklich nur in einer Szene wirklich aktiv.
Von daher gesehen ist der Film Mr. Brooks - Der Mörder in Dir sicherlich gut gemachtes Psycho-Kino, wobei für gute 120 Minuten Spannung reichlich gesorgt ist. Dem Film ist auch weiterhin hoch anzurechnen, dass er fast bis zum Ende auf die Darstellung abscheulicher oder ekelhafter Taten vollständig verzichtet, und seine Spannung daher nur aus dem Spiel der Protagonisten bezieht. Auch die Tatsache, dass es der Regisseur schafft, viele verschiedene Handlungsstränge gleichzeitig aufrecht zu erhalten, ist positiv zu bewerten. Aber für das Kriterium eines herausragenden Films fehlt dann doch noch einiges, da der Film in den Nebenrollen doch deutliche Schwächen aufzeigt.
Viel Spaß bei Lesen, Kommentieren und vor allem beim Bewerten wünscht Euch Tom
Pro: Effekte, Kamera Kontra: Kevin Kostner, Schauspieler, Story, Regiearbeit
...Inhalt:
Der liebe Mr. Brooks ist ja ein so toller Mann. Er hat in seinem Leben alles erreicht, was es irgendwie Wert wäre zu erreichen. Er ist der Mann des Jahres, hat eine Frau, die den Heimtrainer versteht, eine Tochter die schwanger ist und obendrein den zukünftigen Vater entsorgt hat, und ein Hobby, das keine Wünsche offen lässt.
Er ist psychopathischer Killer. Natürlich ist so ein Hobby ja auch Nichts, wenn man es nicht teilen kann, folglich ... ...kein Aldi-Schalldämpfer!!!) Zwar merkt Mr. Brooks schon, dass zu viel Routine den ersten Kick schon abgelöst hat und man sich nun nach was Neuem umschauen sollte, aber Marshall schafft es immer wieder die positiven Seiten des Hobbies hervorzuheben. Zwar nicht ganz so sensibel oder aggressiv wie man hofft, aber eine schmollende Wahnvorstellung auf dem Rücksitz hat ja auch was.
Wie es aber im Leben auch immer ist, gibt es natürlich auch einen Spielverderber. ...
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Pro: Originelle Handlung, tolle Schauspieler Kontra: psychologisch nicht ganz nachvollziehbar
...Polizei zu gehen, erpresst dieser Mr. Brooks. Jedoch will er kein Geld, sondern er möchte von Brooks beim töten mitgenommen werden. Während dessen kommt die Polizistin Attwood Brooks und seinem „Lehrling“ immer dichter auf die Fersen. Diese hat jedoch noch ganz andere Probleme. Zum einen befindet sie sich mitten in einer Scheidungsauseinandersetzung in der es um sehr viel Geld geht (Attwood ist extrem reich, und nur Polizistin geworden, um ihrem ... ...spielen die gespaltene Persönlichkeit des Mr. Brooks einfach genial. Costner, dem man sein Alter schon ganz schön ansieht, hat immer noch den alten Sunnyboy Charme und Hurt ist herrlich fies als mörderisches Alter Ego. Alleine die beiden hätten gereicht den Film zu tragen. Zur Seite steht ihnen aber noch Demi Moore als Polizistin, die ihren Job solide macht, ohne echte Akzente zu setzen. Man kennt sie so schon aus unzähligen Rollen. Dane Cook als ...
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Mr. Brooks - Der Mörder in Dir
Ein Film, den ich unbedingt sehen wollte. Ich liebe diese Art Filme, die von Mördern handeln, die extrem darauf bedacht sind, keine Spur zu hinterlassen, nur aus Verlangen morden um ihren Trieb zu stillen und im Grunde gar nicht selber schuld sind, weil ihnen ja eine Stimme sagt, sie sollen morden. Diesen Film habe ich dann mit meinen Freundinnen gesehen, die auch total darauf versessen waren, ihn zu sehen, aber nicht ... ...Aber der Schein trügt, denn Mr. Brooks hat zwei Gesichter. Das eine Gesicht spielt den Geschäftsmann mit Familienleben, das andere einen brutalen Mörder. Seine Familie ahnt nichts von seinem Doppelleben, denn abends wenn sie ins Bett gehen, geht er auf Streifzug, um seine Morde zu begehen, die perfekt ausgearbeitet worden sind, damit man ihn nicht schnappen kann. Eines Tages jedoch wird er bei einem Mord fotografiert, und dieser Fotograf will ihn ...
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Pro: Spannung, musikalische Untermalung, Überraschender Costner Kontra: trotzdem bleibt er ein kleines Kontra, Dane Cook, Personen bleiben blass
...… Vorhang auf …
Mr. Brooks ist ein durchaus erfolgreicher Mann. Er wurde gerade zum Mann des Jahres gewählt und hat wohl auch eine besondere Art sich die Fußnägel zu schneiden und bin ich froh, dass man nicht näher darauf eingegangen ist. Er hat eine tolle Frau die ihn liebt, ein großes Haus und sicherlich nicht wenig Geld. Aber er hat auch einen seltsamen Freund. Einen Freund, den nur er sieht. Marshall ist eine Mischung aus abgespaltener Persönlichkeit ... ...Mr. Brooks hat ein seltsames Hobby, er nennt es eher eine Sucht, weil es ihm auch eine gewisse Art der Befriedigung bringt und er öfter braucht. Wie oft ist allerdings unklar, doch der Zuschauer steigt an der Stelle ein, wo Mr. Brooks "rückfällig" wird. Zwei Jahre hatte er die Sucht im Griff und nun musste er das Tanzpaar erledigen.
Akribisch vorbeireitet geht er mit einer überhöhten Cleverness und Coolness in die Wohnung, ohne dass er Spuren hinterlassen ...
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Pro: etwas spannend, auch humorvoll, ein überzeugender Kevin Costner Kontra: eigentlich wenig
...DaRsTeLLeR
Kevin Costner als Mr. Earl Brooks Demi Moore als Detective Tracy Atwood Dane Cook als Mr. Smith William Hurt als Marshall Marg Helgenberger als Emma Brooks Ruben Santiago-Hudson als Hawkins Danielle Panabaker als Jane Brooks Aisha Hinds als Nancy Hart Lindsay Crouse als Captain Lister Jason Lewis als Jesse Vialo , Matt Schulze als Thorton Meeks, Yasmine Delawari als Sunday Michael Cole als Atwood's Lawyer, Jim Farnum als Master ... ...Roger, Stephen Michael Ayers als Mr. Clifford, Mark Scarboro als Detective, Brad Evans als Cop, David Gibbons als Box Plant Manager, Jasa Abreo als On Plane Flight Attendant, Rommel Sulit als Japanese Client, Phillip DeVona als Police Officer, Reiko Aylesworth als Lawyer, Traci Dinwiddie als Sarah Leaves SToRy
Earl Brooks (Kevin Costner) hat eigentlich alles, was man sich vom Leben nur erhoffen kann. Der wohlhabende Unternehmer wurde von der ...
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Pro: schöne Bilder, tolle Story, Indianer sind "Helden", Kevin Costner Kontra: Das Klischee vom "noblem Wilden", sehr lange
...-Regisseure. Okay, zumindest bei "Waterworld". Was gibt es außer ihm noch zu sagen? Ja gut,. Er zählt zu den Schauspielern, die in den 90ern zusammen mit Tom Hanks, Brad Pitt, Tom Cruise und Richard Gere dieses Jahrzehnt dominiert haben. Wie Tom Hanks ist sein Privatleben, selbst mit einer Scheidung von seiner Frau Cindy Silva nach 16 Jahren (Quelle: Wikipedia) eher unspektakulär Verlaufen. Und wie jeder dieser "Good Boys" hat er auch in diesem Jahrtausend angefangen, "Schurkenrollen" zu übernehmen. Und zwar in dem Film "Mr. Brooks, der Mörder in dir". Aber wer nimmt dem solche Rollen ab?
Mary McDonell
Nicht ganz so bekannt und fast ausschließlich mit diesem Film verbunden, ist diese Schauspielerin. Gut, sie soll noch in dem Blockbuster "Independence Day" mitgespielt haben, aber großartige Präsenz hatte sie weder auf der Leinwand noch...
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Es ist der 8. Januar 1990, als morgens um 4:45 Uhr der 70 Jahre alte Bauer Nyström aus dem südschwedischen Dorf Lenhap von der Stille erwacht. Als er zum Stall geht, sieht er, dass das Küchenfenster seines Nachbarn Lövgren offensteht. Dabei ist Johannes... mehr
DIE REINHEIT DES MÖRDERS - Roman von Amélie Nothomb
Amélie Nothomb ist eine belgische Erfolgsautorin. Ganz am Anfang der literarischen Erfolgsreise steht...
DIE REINHEIT DES MÖRDERS
Er wird bald sterben und hat sich seltene... mehr
Hallo Ciaoianer und Ciaoianerinnen ;-)
habe eine neue Leidenschaft entdeckt…die Bücher von J.D.Robb alias Nora Roberts.
Da ich ein absoluter Krimifan bin, sind diese Bücher genau das richtige für mich. Es geht um Krimi und Sex, was ja auch nicht zu... mehr
"Aber es wird sich noch einmal an den Staaten rächen, daß sie ihre Schulen zu Anstalten gemacht haben, in denen die Seele des Kindes systematisch gemordet wird." - Fritz Mauthner - Wörterbuch der Philosophie
Dieses Zitat stellt der Münchner... mehr
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