Grund meines Erfahrungsberichtes:
Paul Austers Buch Mr. Vertigo wird gerne als Schullesebuch verwendet - begriffen haben dieses Buch, das mein absolutes Lieblingsbuch ist, allerdings nicht alle, die es lesen. Um es vorab gleich klar zu machen: es geht nicht um einen Jungen, der das Fliegen ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von tomterom über Mr. Vertigo / Auster, Paul 17. Oktober 2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
sehr anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Humor:
sehr humorvoll
Aufmachung:
sehr schön
Pro:
anleitung zum fliegen ?
Kontra:
gibt es nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Grund meines Erfahrungsberichtes:
Paul Austers Buch Mr. Vertigo wird gerne als Schullesebuch verwendet - begriffen haben dieses Buch, das mein absolutes Lieblingsbuch ist, allerdings nicht alle, die es lesen. Um es vorab gleich klar zu machen: es geht nicht um einen Jungen, der das Fliegen lernt !!!
Doch nun zum Buch:
Mr. Vertigo ist ein Spiegel unserer selbst, der Angst, sich aus bestehenden Strukturen zu lösen, dem Druck von moralischen und politischen Strukturen - aber auch der unglaublichen Chance, die in uns allen steckt, aus diesen Schranken auszubrechen - "fliegen" zu lernen !!
Erst einmal zum Titel selbst - Mr Vertigo! Dieser Name ist nicht zufällig - vertigo, das ist das lateinische Wort für Schwindel. Schwindel als neurologisches Symptom. Es bewirkt Gleichgewichtsstörungen und die Wahrnehmung von Scheinbewegungen.
Projiziert heißt das hier: wer etwas an seinen Lebensumständen verändern möchte, der muss die bestehenden moralischen und gesellschaftlichen Werte in Frage stellen, er muss sich aus dem Gleichgewicht lösen.
Schon auf der ersten Seite des Buches wird das klar. Der Waisenjunge Walt, der in Saint Louis von der Bettelei lebt, wird von Mr. Vertigo auserwählt, um "das Fliegen zu erlernen". Mr. Vertigo wählt Walt nicht zufälllig - er ist der schwächste, der kleinste, der magerste von allen Straßenkindern Saint Louis im Jahre 1927. So begrüßt er ihn auch mit den Worten: Du bist nicht mehr als ein Tier, ein menschliches Nichts!
Gerade das ist die beste Grundvoraussetzung für einen Menschen "Fliegen" zu lernen. Walt hat ncihts zu verlieren, er ist dem Elend, dem Tod geweiht. Nur aus Unzufriedenheit heraus werden in unserer Gesellschaft bestehende Zwänge und Strukturen in Frage gestellt. Je erbärmlicher die Ausgangssituation - desto wahrscheinlicher der Wunsch nach der Veränderung, Verbesserung.
Anmerkung hier: Parallelen finden sich in der Geschichte immer wieder - auch zeitlich bezogen - den Wirren der freien 20 Jahre in Deutschland folgte mit der Massenarbeitslosigkeit genau die Basis für einen Durchbruch anderer Strukturen - der Erfolg der Nationalsozialisten basiert zum großen Teil auf der der verzweifelten Suche der Menschen nach anderen - in diesem Falle geordneteren Strukturen - und genau die versprachen die Nationalsozialisten.
zurück zum Buch:
Schon (ebenfalls auf Seite 1) wird auch klar, dass der Weg des Fliegenlernens kein einfacher ist. Walt beschreibt seine erste Begegnung mit seinem neuen Meister so: "der Schwarzgekleidete". Der schwarze Mann, der auf das Kind zutritt - Synonym für Angst und Macht. Schon da wird von Walt Überwidnug gefordert - die Tatsache, dass er sich überhaupt einem Manne mit Leib und Seele anvertraut, der rein optisch erst einmal genau das verkörpert, wovor Kinder im allgemeinen Angst haben, macht das deutlich. Und der Meister selbst spitzt diese Situation schon zu, indem er Walt in seinem ersten Gespräch verspricht: du kannst mir den Kopf mit einem Beil abhacken, wenn ich es nicht schaffe, dass du bis zu deinem dreizehnten Geburtstag fliegen kannst. (Das es ausgerechnet der dreizehnte Geburtstag ist - erneut wird hier eine Zahl verwendet, die uns im üblichen nicht gerade positiv stimmt - ist kein Zufall!!) Man muss die Verzweiflung erkennen, die Walt besitzt, um ausgerechnet einem wildfremden Mann zu folgen, der ihn nicht nur beleidigt und beängstigend aussieht, sondern auch noch eine unglaubliche Gewaltbereitschaft demonstriert.
Er tut es trotzdem!
Und um dem ganzen noch eine Spitze aufzusetzen, erzählt Yehudi (der Meister über Gut und Böse), das er bereits mit der Tante und dem Onkel Walts gesprochen hat, die bereit sind, Walt ohne Weiteres oder ohne Geldzahlung zu überlassen und ihm anzuvertrauen.
Damit auch ein klarer Bruch Walts - wenn auch schlimmer - aber immerhin vorhandener sozialen Welt.
Entsprechend gespannt ist auch anfänglich das Verhältbis zwischen den beiden: Walt nennt ihn insgeheim Mistkerl und droht im schon während der Bahnfahrt nach Kansas, ihn "bei den Bullen" zu verpfeifen.
Anmerkung: Hier sei einmal erwähnt, das die Übersetzung des rororo Taschenbuches mehr als gelungen ist - schlechte Übersetzer häten Walt hier Polizei sagen lassen!
Trotz allem besteht von Anfang an auch ein unterschwelliges Verständnis der beiden füreinander - trotz des rüden Umganges - ein schönes Beispiel noch: Yehudi bietet Walt an, ihn mit Meister Yehudi anzusprechen, worauf Walt sagt: du kannst mit Walt nennen. Anwort des Meisters: ich nenne dich wie ich will - wenn ich dich Wurm nenne will tue ich das - wenn ich die Schwein nennen will, auch, verstanden!
Walt fügt sich in diese Rolle, aber nicht, ohne Gegenwehr und Skepzis - das zeigt auch wieder an, dass das "Fliegenlernen" nicht einfach eine Entscheidung, sondern eine permanente Auseinandersetzung ist. Ein typisches Walt Wort auf die vom Meister für ihn unglaublich wirkenden Versprechungen:
wenn ein Beinloser Beine hätte, dann könnte er im Stehen pinkeln!
Als Walt in seiner neuen Welt eintrifft, wird er, der Junge aus Saint Louis, gleich mit dem nächsten Schock konfrontiert. Mitbewohner ist ein farbiger Junge - Äsop. Der Junge ist nicht nur schwarz, sondern auch noch verkrüppelt - für Walt, der den Rassismus gegenüber Farbigen von Geburt an erlebt hat, ein doppelter Grund, ihn nicht zu beachten. Zudem wird der Junge vom Meister auch noch bevorzugt behandelt - und, zu allem Überfluß, zu Recht, denn Äsop ist nicht nur eine Seele von Mensch, sondern Walt auch in allen Dingen meilenweit überlegen. So beginnt Walt sein neues Leben mit einer herben Niederlage, die noch dadurch bestärkt wird, das der Meister ihm Schmerz zufügt, als er Äsop beleidigt.
Nicht nur das soziale Umfeld für Walt ändert sich. Der Stadtjunge mit Jazz im Blut muss fortan auf dem sehr abgelegenen Hof des Meisters Hühnerställe ausmisten.
Zu allem Überfluß muss Walt dann auch noch erfahren, das sein Meister ein jüdischer, emigrierter Ungar ist - ein weiterer Schlag für den Jungen, der davon ausgegangen war, dass dei Amerikaner der Südstaaten das Maß der Dinge sind. Das wird dann noch getoppt, denn außer dem verkrüppelten Farbigen und dem jüdischen Zigeuner gehört noch Mutter Sue zum Haushalt - und die ist eine Sioux vom Stamm der Oglala. Für Walt eine bittere Pille, zu begreifen, dass er in diesem Panoptikum allen niederen Lebens, wie er es bisher defineirt hat, er selbst, der tolle Südstaatler, das schwächste Glied ist.
Anfägnlich versucht er sich diesen Umstand noch durch Zauberei zu erklären, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.
Ich raff jetzt mal ein wenig - sonst wird das hier länger als das Buch :-)
Walt, der laut Meister dreiunddreißig ( fällt euch an der Zahl etwas auf ? :-) )Stufen erklimmen muss, um Fliegen zu lernen, wird auf die unmöglichsten und erniedrigsten Proben gestellt. Er muss ein Loch graben, in dem er selbst für 24 Stunden begraben wird, er muss eine Nacht in einem Feuer verbringen und sich sogar das oberste Glied seines kleinen Fingers abschneiden.
Die Bereitschaft signalisiert die inzwischen grenzenlose Ergebenheit Walts gegenüber dem Meister. Er hat sich willenlos eingefügt in die Anforderungen seines Meisters, und seien sie noch so unsinnig oder selbstgefährdend.
Anmerkung: auch hier einmal eine Parallele ziehen - die Wirkung von totalitären Systemen auf die Massen, wenn sie sich einmal in dieses System gefügt haben, ist grenzenlos.
irgendwann gleingt es dann Walt, das erste mal zu schweben. Auster läßt ihn tatsächlich fliegen - doch das sehen wir mal als Metapher. Walt beginnt zu schweben, als er sich mit seinem neuen Umfeld arrangiert hat. Sein Hass auf der verkrüppelten Farbigen ist weg - er lernt von ihm schreiben und lesen und zu Mutter Sue, der Sioux, hat er so etwas wie eine Mutterliebe entwickelt.
Um so schwerer für ihn, miterleben zu müssen, wie die "Ordnungssysteme seines früheren Lebens" hier der Ku Klux Klan - diese seine neue Welt zerstören und Mutter Sue und Äsop töten. In dieser Situation wird ihm auch bewußt, dass auch sein Meister hilflos ist. Es ist eine der schwersten Prüfungen auf dem Weg, sich selbst zu entwickeln und "fliegen" zu lernen.
Durch den Mord an "seiner Familie"- erzeugt durch den Druck der moralischen Gesellschaft auf Außenseiten - hier in der Kombination Farbige, Indianer, Jude ... und eben Walt - ist Walt ebenso wie sein Meister erschüttert. Andererseits - und das ist wieder eine Anlehnung an die Tatsache, das jede Veränderung, und mag sie auch noch so grausam sein, auch die Chance für Neu- und Weiterentwicklung bietet - bekommt Walt engen Kontakt zur geheimnisvollen Mrs. Witherspon.
Anmerk.: wither = verdorren, austrocknen to spoon = auslöffeln
Der Name beschreibt die Frau auch schon perfekt. Mrs. Witherspoon ist die heimliche Freundin des Meisters, die immer dann in Szene kommt, wenn Not am Mann bzw. an der Frau ist.
Vo nihr erfährt Walt, das auch sein Meister seine Geschichte - seine Vergangenheit hat. Und sie ist auch die Person, die nicht dem Meiter folgt. Eine neue Erkenntnis für Walt.
Endlich hat Walt sein Fliegen so perfektioniert, dass der Meister mit ihm auftritt, um der Welt zu zeigen, was Walt kann.
Anmerkung: auch hier geht es nur sekundär ums Fliegen. Es geht darum, dass es wichtig ist, dass Menschen ihre Kritik an den bestehenden Strukturen auch publizieren - auch wenn es nicht gerade stürmisch applaudiert wird. In Walts Fall endet die erste Vorstellung damit, dass er von einer Flasche getroffen wird, die ihn aus der Luft schießt. Statt Beifall ernten die beiden Eier und Wassermelonen, die nach ihnen geworfen werden.
Doch nach und nach verstehen die Zuschauer die Vision, die Walt verbreitet. In Amerika steht der Börsenkrach bevor, die Wirtschaft lahmt - den Leuten geht es schlecht. Damit sind wir wieder genau bei der anfangs geschilderten optimalen Ausgangssituation für Veränderung.
Mit dem zunehmenden Erfolg wird Walt auch von der Vergangenheit eingeholt. Sein Onkel, der ihn seinerzeit so bereitwillig abgegeben hatte, meldet Ansprüche am Verdienst seines Sohnes.
Anmerkung: Der Onkel heißt übrigens Sparks. Sparks = Funkenflug ! Ihr merkt - bei Auster darf man nichts unbeachtet lassen.
Denn dieser Sparks versprüht tatsächlich Feuer - allerdings kein leidenschaftliches - sondern zerstörendes.
So wird Sparks den Junden auch entführen. Die Entführug misslingt zwar - aber Sparks fordert 50.000 Dollar - die der Meister auch bezahlt. Dabei lernt Walt ein völlig neues Gefühl kennen - um das Lösegeld zu bezahlen, muss Mrs. Witherspoon in die Ehe mit einem anderen Mann einwilligen. Die Tatsache, dass der Meister und Mrs. Witherspoon ein solches Opfer für ihn leisten, überwältigt ihn. Zudem stellt er fest, daass der Meister ihm eine Krankheit verheimlicht - und auch Walt selbst bezahlt sein Fliegen mit unheimlichen Kopfschmerzen.
Die sich negativ zuspitzende Entwicklung gipfelt im Selbstmord des Meisters. Er erschießt miteiner Pistole, die Walt ihm bringen musste. Diese Situation, mehr oder weniger Handlanger für die Beendigung des Lebens des einzigen Menschen, der ihn noch geblieben war, beendet auch Walts Traum vom Fliegen. Aus der Hoffnung wird Verbitterung. Also sucht er nicht mehr sich zu ändern, sondern sein Umfeld, dass die negativen Entwicklungen ausgelöst hat. Also löscht er das Hauptübel seiner Situation aus - er vergiftet seinen Onkel. Paradoxerweise beginnt durch diesen Mord Walts nächste Karriere in der Unterwelt von Chikago.
Anmerkung: Hier auch wieder die Lehre - aus der schlimmsten Situation heraus macht Walt einen entscheidenden Entwicklungssprung. Seine neue Heimat ist die Mafia, in der er sich etabliert. Er hat dann noch einmal die große Chance, zu "fliegen" als er Mrs. Witherspoon wiedertrifft, die sich am Börsenkrach in den USA gesundgestoßen hat und ihm eine Beteiligung anbietet. Walt schlägt dieses angebot aus - zum Teil aus Scham - aber vor allem wohl, weil er seine Vergangenheit und die Erinnerung an seinen Meister noch nicht vollends überwunden hat.
Die weitere Entwicklung spare ich hier einmal aus - entscheidend ist das Ende. Walt trifft wieder auf die inzwischen gealterte Mrs. Witherspoon - und jetzt erkennen die beiden, dass sie die einzigen Überbleibsel aus dem traum vom fliegen sind. Walt pflegt sie bis in den Tod.
Erst jetzt findet auch´Walt zu Ruhe.
Was will dieses Buch?
Das Buch weckt den Individualismus in Dir, er zeigt Dir an, dass der einfachste 'Weg im Leben nicht immer der richtige ist und das es auch nach Niederlagen, seien sie noch so schwer, Wege entwickeln, um "fliegen" zu können.
Nur wer dieses "Fliegen", also das Nichtbeugen in bestehende Strukturen begreift und versucht, seinen Weg zu gehen, hat die Chance, eine eigene Entwicklung zu erleben. Nichtflieger - und damit schließe ich hier - gibt es auf dieser Welt und vor allem in unseren gesellschaftlichen Strukturen leider viel zu viele. Doch was sind das mehr als folgsame Zombis, deren Lebensberechtigung sind weder dokumentieren lässt noch die etwas bleibendes hinterlassen.
...mussten entschieden wir uns für Mr. Vertigo von Paul Auster. Das buch ist mit 278 Seiten nicht grad an einem Tag durchzulesen und am Anfang muss man sich wirklich überwinden sich selbst in das Buch reinzulesen. Jetzt ein bisserl was zur Story---> Ein Waisenjunge Namens Walt wird von Master Jehudi aufgenommen und mit zu einer Farm genommen wo der Master selbst wohnt. Er versucht ihm nun, da er glaubt der Junge hätte eine besondere Gabe, das Fliegen ... ...die extremsten Hindernisse überwinden wie zum Beispiel Kuhpisse trinken<---SORRY
Aber er steigt nach geraumer Zeit immer weiter in die Lüfte und erlagt auf Grund seiner unzähligen Auftritte Weltruhm der er aber schnell wieder verliert als er immer stärkere Kopfschmerzen bekommt die ihn zum Schluss zwingen seine Karriere als Walt the Wonder Boy zu beenden. Gegen Ende des Buches stirbt der Master noch an Krebs und Walts Onkel Slim möchte einen Abstrich ...
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Das Buch handelt von der Geschichte des kleinen, frechen Waisen-Jungen Walt aus St. Louis, der eines Tages von dem
unbekannten, mysteriösen Master Yehudi ein ungewöhnliches Angebot erhält: er verspricht Walt, daß er ihm das Fliegen
beibringen und ihn zum Star machen wird. Sollte er dies nicht bis zum 13. Geburtstag Walts erreichen, dürfe dieser ihm
den Kopf mit einer Axt abschlagen. Walt geht den Deal ein und entscheidet sich damit für ein turbulentes ... ...Höhen und Tiefen. Paul Auster gelingt es mit diesem Buch Witz, Tragik und Sarkasmus, sowie Dinge des Alltäglichen mit
dem Ungewöhnlichen in der fantastischen Lebensgeschichte Walts zu vereinen. Ich habe das Buch zweimal gelesen; es
war jedesmal spannend und vor allem sehr amüsant. Wer spritzige Wortwechsel mag, ist mit diesem Buch gut beraten.
Dieses Buch ist eines jener Bücher, bei denen man, wenn man die letzte Seite gelesen hat, seufzt und ...
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Ich finde Paul Austers Buch Mr. Vertigo einfach faszinierend. Vom ersten Moment an überschlagen sich die Ereignisse. Die Sprache ist sehr malend und in einem nahezu märchenhaften Stil. Es geht darum, dass ein kleiner Waisenjunge, der nichts anderes als Basebal in seinem Kopf hat, von einem alten Mann aufgenommen wird. Der alte Mann brint ihm bei schwerelos durch den Raum zu gleiten. Doch Walt (der Waisenjunge) wird von einem Schicksalsschlag nach ... ...er früher gewohnt hatte und will Anteile am Gewinn, den Walt mit seinn Kunststücken erwirtschaftete, haben. Dann wird der Meister krank. Dann klappt die Sache mit dem Fliegen plötzlich auch nicht mehr.
Im großen und ganzen kann man sagen: ich empfehle dieses Buch jedem der Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau lesen will. ...
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Pro: herrliche Story, herrlich geschrieben Kontra: etwas schwacher Schluss
Paul Auster erzählt in "Mr.Vertigo" die GEschichte eines Waisenjungen, der von Meister Yehudi zu einem Beherrscher der Levitation gemacht wird - er bringt ihm das Schweben bei. Herrlich witzig und traurig zugleich schildert Auster die Beziehung des Mannes und des Kindes, die anfängliche Scheu des Jungen, bis hin zu seiner Begeisterung für das erlernte "Kunststück". Die beiden gehen schließlich auf Tournee und werden berühmt, doch steht ihnen ein ...
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Pro: Paul Auster, mehr Argumente sollten nicht nötig sein Kontra: ...
In diesem Auster-Meisterwerk bringt ein äußerst unheimlicher Mann, Mr.Vertigo, einem Jungen den er von seinen Verwandten freigekauft hat mit den unglaublichsten Methoden das Fliegen bei um aus ihn eine Jahrmarktsensation zu machen. Auster schildert in einem verheißungsvollen Stil die Geschehnisse des Jungen aus der Sicht des Kindes und zeigt die ungewöhnliche Beziehung zwischen dem Bub und seinem Meister. Durch paul auster wird diese Geschichte so ...
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...Was würde man unternehmen, wenn einem ein Erbe von 200.000 Dollar (fast 400.000 DM) in die Wohnung schneit. Jim Nashe, der Protagonist des Romans "Die Musik des Zufalls" kündigt seinen Job als Feuerwehrmann in Boston. Zusätzlich kündigt er auch die Wohnung und kauft sich einen neuen Wagen, um damit eine Reise zu unternehmen. Er durchquert die Vereinigten Staaten ein Jahr lang und gibt das Geld schnell - zu schnell aus. Als er nur noch 14. 000 Dollar übrig hat, nimmt er einen Anhalter mit. Dieser ist ein Zocker und Pleite. Sie fahren daher zu einem Pokerabend um das Geld wieder zu vermehren.
Der Roman ist spannend und sehr gut zu lesen. PaulAuster, ein Amerikaner, ist bekannt durch seinen Roman Mr. Vertigo....
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Pro: witzig, tabulos, unterhaltsam, berührend Kontra: Übersetzung nicht ganz einwandfrei
...Hustvedts großartige Romane „Die unsichtbare Frau“ und „Die Verzauberung der Lily Dahl“ oder Sibylle Bergs „Amerika“ oder Lily Bretts „Einfach so“ oder PaulAusters „Mr. Vertigo“ – ich liebe sie. Alle. Vielleicht ist dieses Herumlaufen aber einfach nur zwingend ein Merkmal postmoderner, englischsprachiger Romane?
Bernhard Robben, der das Buch ins Deutsche übertragen hat, ist hier eine ganz solide Übersetzung gelungen. Sie ist bestimmt nicht einwandfrei, lässt sich aber relativ problemlos lesen. Und wie schwierig es ist, diesen jugendlichen Slang adäquat ins Deutsche zu bringen, weiß ich selbst, deshalb will ich ihm mal einige Fehltritte nachsehen.
Neben Karim ist Haroon, sein Vater, sicherlich die eine der interessantesten Figuren. Er ist der Buddha des Titels und völlig...
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hilfreich 18.10.2002
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