Mücken - Tipps & Tricks

Mücken - Tipps & Tricks

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... In der Stadt gab es so gut wie keine Mücken im Haus, nur ab und an verirrte sich mal eine da hin. Das änderte sich schlagartig, als ich aufs Land zog. Plötzlich waren sie da und nicht nur ein paar, ganze Horden tummelten sich überall in der Wohnung. Nachdem ich mein erstes Essen in der ... Bericht lesen





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Immer Ärger mit den Viechern
Erfahrungsbericht von petra64 über Mücken - Tipps & Tricks
11.04.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: sie nerven, stechen, und bringen Juckreiz und unschöne Hautstellen
Kontra: vieles dagegen hilft nicht und Chemie ist auch nicht gesund

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Heute schreibe ich mal zu einem Thema, das auf uns alle bald wieder mehr oder weniger zukommen wird, die vielen Fliegen, seien es Stechmücken oder auch „nur“ Stubenfliegen, auch diese können sehr nervend sein und einem das Leben unerträglich machen. Bis vor 12 Jahren habe ich mit diesem Thema nur sehr wenig Erfahrung gesammelt. In der Stadt gab es so gut wie keine Mücken im Haus, nur ab und an verirrte sich mal eine da hin.

Das änderte sich schlagartig, als ich aufs Land zog. Plötzlich waren sie da und nicht nur ein paar, ganze Horden tummelten sich überall in der Wohnung. Nachdem ich mein erstes Essen in der Küche zubereitet hatte, es war im Juni und bei offenen Fenster, denn es war recht war, machte ich danach die Tür zum Wohnzimmer zu. Als ich wieder die Küche betrat, traute ich meinen Augen kaum. Die Decke der Küche war nicht mehr grau, sondern fast schwarz, Hunderte von Stubenfliegen tummelten sich dort. Ich fühlte mich fast an einen Horrorstreifen dieser Art erinnert. Ich machte die Tür gleich wieder zu, denn mein Sohn war damals gerade mal ein Jahr alt.

In der Nähe gab es Bauernhöfe und die Häuser waren dort erst neu gebaut worden, in einem ehemaligen Waldgebiet. Daher wohl diese Anhäufung. Aber von diesem Tag an wusste ich, dass ich was gegen diese Tierchen unternehmen musste. Man konnte bei mir im Wohnzimmer im Sommer nicht mal in Ruhe auf der Couch sitzen, wenn, dann nur mit bedeckter Haut. Jedes Stück nackte Haut wurde von den Tieren radikal ausgenutzt, um darauf spazieren zu gehen und wenn man sie verjagte, dann saßen sie 2 Sekunden später wieder da. Erholung und Ruhe waren da echt nicht drin.

Und in der Nacht, im Dunklen können die Tiere nicht fliegen, aber dann kommen die Schnaken und Steckmücken zum Vorschein, die einem die Nacht zur Hölle machen. Sobald es dunkel und leise ist, hört man sie ganz leise summen. Und wenn man das Licht anmacht, dann sind sie verschwunden. Selbst wenn man sie sieht, dann entschwinden sie fast unheimlich aus dem Blickfeld, weil sie so hauchdünn sind. So galt es, sich die ganze Nacht über auch bei Hitze gut zuzudecken, aber dann hatte ich am nächsten Morgen teilweise bis zu 20 Stiche nur an den Händen. Von den Stellen an den Beinen, die dann doch mal rausgucken ganz zu schweigen.

Mein Sohn blieb davon fast verschont, die mochten mich einfach lieber. Mein Exmann wohnte ja bloß noch ca. 2 Monate bei uns, bevor der das Weite suchte und verschwand, der bekam davon nicht so viel mit. Er war zu der Zeit bei der Bundeswehr und nur am Wochenende zu Hause und die letzten Wochenenden musste er angeblich auch noch arbeiten oder seinen Eltern helfen. Als ich ihn dann zur Rede stellen wollte, was das soll, packte er seine Sachen und ging wortlos. Dass da allerdings die Mücken schuld waren, das glaube ich weniger. War wohl eher seine schwangere Freundin, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe.

Aber ich schweife ab, zurück zu den Mücken. Ich hatte die letzten 12 Jahre reichlich Gelegenheit gehabt, alle Möglichen Sachen, die bei dieser Plage helfen könnten, auszuprobieren und meine Erfahrungen zu sammeln, die ich hiermit an Euch weitergeben werde, in der Hoffnung, dass sie Euch vielleicht helfen werden. Mit der Zeit wurde ich zum „Lord of the flies“ , auch wenn das im gleichnamigen Buch eine etwas andere Bedeutung hatte und ich keine Leichen im Keller habe, die die Mückenplage verursachen.

Außer dass die Fliegen tierisch nerven, und es den Nahrungsmitteln auch nicht gut tut, wenn sie ständig von diesen Fliegen heimgesucht werden, so machen sie auch noch einen Haufen Dreck, denn auch sie müssen mal. Und sie tun das vor allem am Fenster an der Glasscheibe, an Spiegeln, aber auch an der Holzdecke, an Türen und sogar schon im Küchenschrank habe ich die Ablagerungen gefunden. Das sind fast winzig kleine Punkte, die sich nur schwer wieder ablösen lassen.

Ich beziehe mich hier auf die Fliegen im Haus, am Ende gehe ich noch mal kurz auf den Aufenthalt im Freien ein. Es gibt viele Mittelchen gegen Mücken, die alle mehr oder weniger nützlich sind.

1. Raumspray

Dieses Spray, das es von mehreren Firmen gibt, wird einfach in den geschlossenen Raum gesprüht und nach einer gewissen Zeit (in der man als Mensch unbedingt den Raum verlassen sollte), fallen die Tiere dann Tot von der Decke oder wo auch immer sie sich gerade aufgehalten haben. Danach muss man den Raum erst mal gut lüften und bevor man damit rumsprüht, sollte man alle Kinder und Lebensmittel weit außer Reichweite gebracht haben.

Das Zeug bringt nur was, wenn sich eine riesige Menge angesammelt hat in der Wohnung und man nicht mehr weiß, wie man sie los werden kann. Prävention ist da um einiges besser. Denn noch bevor man sich selbst von dem Spray etwas erholt hat, hat man die Bude auch wieder gleich voll, denn man muss ja gründlich lüften. Und für uns Menschen ist das ganze sicher auch nicht gerade gesund.

Außer dem Raumspray gibt es auch noch Mückenspray, mit dem man sich selbst einsprühen kann, auch das habe ich nachts versucht, aber der Gestank und das unangenehme Gefühl auf der Haut haben mich beim Schlafen schon sehr gestört. Mehr dazu schreibe ich noch unter dem Punkt Mücken im Freien.

2. Streifen mit Lockstoffen und Kleber

Es gibt sie in diversen Arten, die bekannteste ist wohl dieser lange Faden, der an Decken befestigt werden kann. Ich habe aber auch Karten, die man aufstellen konnte und Plättchen, die ans Fenster geklebt wurden, ausprobiert. Früher fand ich solche Dinger einfach nur ekelhaft und unappetitlich, wie die toten Fliegen da an diesen Dingern hingen und wie sie langsam festklebten und starben und ich wollte so was niemals benutzen. Bis eben zu besagtem Umzug.

Die Sachen zum Aufstellen brachten allerdings gar nichts und die zum Aufhängen nur sehr sehr wenig. Die Fliegen verirrten sich eher selten an dieses Ding. Andere Sachen fanden sie wohl wesentlich verlockender als diesen Lockstoff. So verirrte sich höchstens ein Prozent da dran, wenn überhaupt und die anderen konnten weiterhin ihr Unwesen treiben.

3. Elektrische Geräte

Es gibt Teile, die man mit Duftplätzchen in die Steckdose stecken kann und die die Mücken fern halten sollen. Ich habe sie vor allem Nachts benutzt, wenn wir bei offenem Fenster geschlafen haben und gehofft, dass die Steckmücken dann eher draußen bleiben würden. Es waren aber zumindest immer noch genug davon drinnen, auch wenn es vielleicht einige abgeschreckt hat. Ich habe dieses Teil aber nur sehr kurz benutzt. Denn obwohl ich extra eines gekauft hatte, das biologisch wirken sollte und ohne schädlichen Nebenwirkungen für den Menschen, habe ich der Sache nie ganz getraut und schließlich ging es ja nicht nur um mich, sondern auch um meinen Sohn.

Irgendwann habe ich auch mal 2 Lampen gekauft, die die Tiere durch ihr grelles Licht anziehen sollten und die dann innen am Draht verglühen. Ich habe so was auch mal in der Türkei am Pool gesehen. Dort hat es sogar einigermaßen funktioniert. Der Tod der Tiere bleibt dabei aber nicht ganz unbemerkt, vielmehr macht er sich durch ein recht lautes, wenn auch kurzes Zischen bemerkbar, wenn die Tiere verglühen.

Meine beiden Geräte zu Hause erwiesen sich allerdings als total wirkungslos, sie kosteten sicher einiges an Strom und bei 40 Stunden Betrieb verirrten sich ganze 2 Mücken in diese Dinger, ansonsten zeigten die Viecher recht wenig Interesse an dem Ding. Da blieben sie doch noch öfter an meinen normalen Sparglühlampen hängen in der Wohnung. Irgendwann habe ich die Teile weggeworden.

4. Manuelle Mittel

Ja, auch den guten alten Mückenfänger gibt es noch und heutzutage in allen Variationen, Farben und Fängen. Ich besitze einige davon und sie zeigen auch ihre Wirkung. Ich habe inzwischen eine Trefferquote von über 50 %. Mit der Zeit kommt die Übung. Die kleinen Stechmücken fängt man damit allerdings nicht, die sind so klein, dass sie durch die kleinen Löcher noch abhauen können, außerdem sind sie meist eh schon sehr schnell wieder verschwunden, denn sie bemerken die Veränderung in der Umgebung (wenn sich jemand langsam nähert oder gar einen Luftzug verursacht) doch sehr schnell.

Ich kriege sie aber doch ab und an, mit einem dicken Buch, dass ich auf sie klatsche. Man muss sich ganz langsam und ganz nah ranschleichen und dann schnell zuschlagen. Aber die Trefferquote liegt hier nicht ganz so hoch wie bei den Stubenfliegen. Und zuerst muss man die Viecher auch mal an der Wand wahrnehmen, denn sie sind ja fast unsichtbar.

5. Fliegengitter und Netze

Meine letzte Lösung vor ein paar Jahren waren Fliegennetze. Es war einiges an Arbeit, sie anzubringen, aber es hat sich gelohnt. Ich hätte diese Lösung schon gerne früher in Betracht gezogen, aber bis dahin kannte ich das Ganze nur als fest installiertes Gitter und da ich die Installation nicht selbst bewerkstelligen konnte und für solche Aufgaben immer meinen Vater brauchte, musste ich davon abstand nehmen. Denn meinen Eltern gefallen diese Gitter gar nicht und sie können die Gründe dafür auch nicht nachvollziehen, da sie das zu Hause gar nicht kennen. Sie wohnen in der Stadt. Deswegen war mein Vater auch nicht bereit, so was anzubringen.

Manchmal ist ein handwerklich begabter Mann im Haus doch schon nützlich, denn einen Handwerker zu bezahlen, das ist neben den Gittern auch viel zu teuer. Aber auch für die Gitter muss man einiges hinblättern. Mit so 30 bis 50 Euro pro Fenster bzw. Tür muss man schon rechnen. Erhältlich sind sie in der Saison im Baumarkt. Das geht natürlich auch ganz schön ins Geld. Ist aber auch eine Anschaffung fürs schönere Leben.

Jedenfalls kam mir dann vor einigen Jahren das Angebot bei Aldi entgegen, die Fliegennetze für Fenster und Türen hatten. Der Preis für ein Netz lag damals glaube ich so bei 3 bis 4 DM. Ich deckte mich damit für alle Fenster ein. Zuerst maß man einen Streifen mit Krepp und Klebstoff im Fensterrahmen anbringen und danach die Netze für das Fenster zuschneiden. Hierbei muss man vorsichtig sein, man verschneidet sich sonst leicht. Und es fehlt am Ende was.

Die Netze gibt es in schwarz und weiß, wobei man weiß eher sieht, wie Gardinen. Bei Schwarz kann man durchsehen und die Netze sind von weitem nicht zu erkennen. Nur wenn man ganz Nahe rangeht, dann sind sie sichtbar. Sie müssen dann auf die Kreppseite des Klebstreifens festgedrückt werden. Ich habe die Netze jetzt schon seit mehreren Jahren und sie halten immer noch. Mücken habe ich nur noch selten im Haus, aber höchstens 4 – 5 % gegenüber früher. Die erledige ich dann manuell.

Kaputt ist nur ein Netz, das meines älteren Sohnes, er hat Löcher drin und braucht dieses Jahr ein neues. Ich denke mal, er hat des öfteren daran rumgebohrt. Nur ein Fenster bei mir hat kein Netz, dieses nutze ich fürs Betten ausschütteln und ansonsten wird es nur kurz aufgemacht. Die Netze haben natürlich den Nachteil, dass man sich nicht mehr rauslehnen kann und auch nichts mehr raushängen.

Nur an der Terrassentür hat es bei mir nicht geklappt, denn da man da ja noch durchgehen muss, besteht das Netz aus 2 Teilen, die übereinander geschlagen sind. Und nachdem dann mein kleiner Sohn auf der Welt war, war es bald aus mit diesem Teil, denn er riss es mehrmals täglich herunter, als er auch nur robben konnte.

Schon vorher tat er es, wenn ich mit ihm auf den Arm nach draußen ging. Sobald seine kleinen Hände es erwischte, zog er an. Und nach 50 mal abreißen, hielt es halt nicht mehr. In diesem Jahr werde ich mir wohl ein neues anschaffen und hoffen, dass er jetzt, mit 3 ½ seine Finger weglassen kann. Obwohl ich davon nicht gerade überzeugt bin, denn er macht immer noch sehr gerne alles kaputt. Lieber wäre mir ja eine richtige Tür, aber da müsste ich meinen Vater erst überreden. Und ich bin mir nicht sicher, ob das klappt. Meine Eltern wollten ja schon, dass ich diese Netze unbedingt wieder entferne, weil sie ihnen nicht gefallen.

Auf alle Fälle muss ich sagen, dass Netze und Gitter an Türen und Fenstern auf alle Fälle die einzigste wirkungsvolle Methode gegen Fliegen ist. Auch Nachts haben wir jetzt meist endlich Ruhe, nur noch ab und zu verirrt sich so ein Schnakenfräulein in unsere Schlafzimmer. Die Männchen stechen ja nicht. Das ist auch besonders wichtig, weil nunmehr nicht mehr nur ich, sondern vor allem mein Kleiner das Opfer ist, ihn mögen sie noch lieber wie mich.

Eine weitere Möglichkeit ist auch noch ein Netz über dem Bett, insbesondere für den Urlaub empfiehlt sich so etwas, um wenigstens gut schlafen zu können.

6. Klimaanlage

Wer sich eine Klimaanlage leisten kann und will, der hat natürlich auch keine Problem mehr mit den Tieren. Ich kenne so was aber nur aus Hotels und von der Arbeit. Dort gibt es keine Mücken und zu heiß ist es auch nicht. Ist aber auch bloß an meinem direkten Arbeitsplatz so, denn im Operationsbereich wäre so was ja nicht so günstig, weder irgendwelche Tierchen, noch Pflanzen noch direktes Licht ist hier erwünscht. Aber so eine Klimaanlage ist besonders im Sommer schon eine schöne Sache.

Mücken im Freien

Nun will ich noch ein bisschen über Mücken schreiben, wenn man sich im Freien aufhält. Insbesondere in Bereichen mit Landwirtschaft und Wasser stellen sie oft eine enorme Belastung da, da sie sich ja im Wasser vermehren. Aber auch die Abendstunden auf der Terrasse oder sogar noch auf Gras ist ein ideales Gebiet, um sich zahlreiche Mückenstiche einfangen zu können. Aber auch hier gibt es wenigstens ein paar Methoden, sich dagegen zu schützen.

Kerzen

Es gibt Kerzen, die Mücken abwehren sollen. Ich benutze sie zwar manchmal ganz gern, aber ob sie wirklich wirken, das wage ich mal zu bezweifeln. Aber draußen zu sitzen bei Kerzenschein, das finde ich nun mal einfach schön.

Angemessene Kleidung

Insbesondere in den Abendstunden draußen zu sein, da empfiehlt es sich, wegen der Mücken angemessene Kleidung zu tragen. Auf freier Haut können sie auch frei zustechen, aber auch durch dünnen Stoff kommen sie durch. Bei einer dicken Jeans fällt es ihnen jedoch sehr schwer. Ich werde besonders häufig draußen an den Knöcheln gestochen, weil ich nie Strümpfe trage und immer offene Schuhe. Und so weit unten bemerke ich die Viecher auch nicht so leicht, wenn sie am arbeiten sind. Denn das Saugen dauert einige Zeit.

Sprays

Aber wer trägt bei tollem Wetter schon gerne dicke Sachen. Ich auch eher nicht, ich gebe es zu. Dafür gibt es Sprays zum Einsprühen und auch Cremes zum Auftragen. Hier will ich eine Marke auch ausnahmsweise erwähnen, das ist Autan, es gibt aber auch noch andere Firmen. Autan erwähne ich deshalb, weil ich weiß, dass es für Länder, in denen ein Mückenstich gefährlich werden kann (z.B. wegen Malaria), extra diese spezielle Marke empfohlen wird, weil sie wirklich nachgewiesenermaßen schützt.

Bei meinem Thailandaufenthalt, wo wir uns teilweise in ehemals malariagefährdeten Gebieten aufgehalten haben ( auch wenn es hier in den letzten Jahren zu keinen Fällen mehr gekommen ist), habe ich Autan verwendet und immer sehr gründlich gesprüht, meist gleich draußen vor dem Hotel am Morgen und auch Mittags noch einmal. Sprühen sollte man nicht in geschlossenen Räumen, weil man da zuviel einatmet und kurz nach dem Sprayen stinkt man auch.

Abends haben wir uns nicht im Freien aufgehalten und Bus und Hotel waren klimatisiert, aber weder ich noch mein Sohn haben uns auch nur einen einzigen Stich in dieser Zeit eingefangen, was ich zu Hause noch nie geschafft habe (wobei ich es da halt auch nicht so genau nehme). Das Zeug wirkt also wirklich. Auch heute noch benutze ich es, wenn ich abends draußen bin, insbesondere im Bereich der Knöchel. Das Spray wirkt, indem es den körpereigenen Geruch, von dem die Tiere angezogen werden, für ein paar Stunden überdeckt, danach dringt er wieder durch.

Wer es nicht chemisch mag, der kann auch auf Essig zurückgreifen, falls es die Haut verträgt, wer sich mit Essigwasser einreibt, von dem bleiben auch die Mücken fern. Möglicherweise aber nicht nur die. Obwohl, nach einer gewissen Zeit riecht man auch den Essig nicht mehr.

Auch gegen die bereits existierenden Stiche gibt es Mittelchen, die etwas lindern und den Juckreiz stillen, aber auch Essig gleich danach aufgetragen kann sehr hilftreich sein.

Fazit:

Mückenschutz ist wirklich möglich und in manchen Gegenden auch wirklich nützlich. Wirklich empfehlen kann ich aber nur die Fenstergitter bzw. Netze und das Autan Spray. Alles andere ist zum größten Teil fast wirkungslos und hält allenfalls vereinzelt Mücken ab. Ich vergebe einen Stern, da ich diese Viecher einfach nicht mag.

Ich wünsche Euch allen noch ein schönes Osterfest und schöne Feiertage und daß ihr in diesem Sommer wenig von Mücken geplagt werdet.
   

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