Museumsnacht Burger Museum, Dithmarschen

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Museumsnacht Burger Museum, Dithmarschen

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Erfahrungsbericht über "Museumsnacht Burger Museum, Dithmarschen"

veröffentlicht 03.10.2008 | Sylviane
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***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. The deeper I go into myself, the stronger I become, because I realize that my real self is bigger than my fear." ~ Michael Jackson
Ausgezeichnet
Pro tolles Event, Gruseln in historischer Kulisse, für Schüler und Erwachsene
Kontra -
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Sylvianes History-Tour (45)"

4. Burger Museumsnacht

4. Burger Museumsnacht

Dieses Mal führe ich Euch in meiner History-Tour nach Burg in Dithmarschen. Ich möchte Euch gerne von unserem Besuch im Burger Museum erzählen und zwar von der 4. Burger Museumsnacht.
Diese haben wir mit unserem französischen Austauschschüler aufgesucht, da ich am Wochenende auch gerne einmal ein Programm für meine Jungs für den Abend haben wollte. Schließlich mag man im Alter von 13 bis 15 auch gern mal abends ausgehen. Und das Programm der vierten Burger Museumsnacht klang vielversprechend, denn es ging um das Thema Gruseln. Da das in Deutschland wie auch in Frankreich bei den Kids immer ein Thema ist, dachte ich damit bei den Jungen richtig zu kommen.

Wie wir zu diesem Besuch kamen:
Ich hatte in der Zeitung davon gelesen im Rahmen des Programms der Museumslandschaft Dithmarschen 2008. Es wurde in dem Artikel im Burger Museum Grusel, Spaß, Action versprochen und zwar für Schüler und Erwachsene. Das klang super, so dass ich den Entschluss fasste, mit meinen nun mehr drei Jungen dorthin zu fahren. Die drei waren auch begeistert von der Aussicht auf einen abendlichen Termin und vor allem meine Söhne erinnerten sich noch gut an eine so genannte Harry Potter Nacht, die sie früher einmal in Brunsbüttel mitgemacht hatten und so etwas ähnliches vermutete ich auch hinter diesem Gruselabend.

Beginn:
Die Veranstaltung war auf einen Freitagabend gelegt, so dass die Besucher am nächsten Morgen ausschlafen konnten, sprich meine drei Jungs.
Der Beginn sollte um 20 Uhr sein und die Veranstaltung bis 24 Uhr gehen. Das alleine war schon verlockend für die Kinder. Für mich verhieß es aber auch einen interessanten Abend.

Wie kommen wir dahin:
Burg liegt im Dithmarschen direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Von Heide aus fuhr ich mit meinen Kindern erst einmal auf der B5 nach Meldorf, dann hielt ich mich in Meldorf links und folgte der neuen Umgehungsstraße, den Bahnhof betreffend in Meldorf, um dann in Nindorf herauszukommen, das direkt an Meldorf anschließt.
Nun hieß es noch weiter geradeaus zu fahren und dann rechts nach Krumstedt abbiegen, der Straße folgend nach Süderhasstedt kommend, immer weiter bis nach Hochdonn. Dann muss man sich rechts halten, nach Burg einschlagend, denn wäre man geradeaus weiter gefahren, wäre man direkt im Nord-Ostseekanal gelandet.
In Burg ging dann das Suchen los. Ich habe zwar einige Zeit in einem Dorf nahe Burg gelebt, wusste aber bis zu diesem Zeitungsartikel nicht einmal, dass Burg ein Museum hat. Ich hatte zwar eine Vermutung, wo in etwa es gelegen sein könnte, musste dennoch ein wenig suchen. Es gab zwar Schilder, die auf das Museum hinwiesen, diese waren für mich aber nicht klar bedeutend, so dass ich erst falsch fuhr. Nachdem wir aber nach dem Weg gefragt hatten, fanden wir das Museum in der Großen Mühlenstraße doch recht zügig.
Am Museum selbst waren Schilder angebracht, die auf einen Eingang im Garten verwiesen. Diesen suchten wir auf und kamen an die Kasse.

Die Kasse:
Die Kasse befand sich in einem kleinen Zelt. Hier saßen einige Mitarbeiter des Museums, ob nun Angestellte oder Ehrenamtliche, weiß ich natürlich nicht. Sie waren guter Dinge und plauderten mit einem Mann in einem scheinbar blutverschmierten Arztkittel, dieser verschwand aber sehr schnell als wir in den Kassenbereich kamen und wir mutmaßten, dass er wohl Teil des Gruselprogramms war.

Kosten:
Natürlich war der Besuch der Museumsnacht nicht umsonst. Ich durfte das Portemonnaie zücken und pro Kind 1,50 Euro bezahlen und für mich 2,50 Euro. Das waren sehr humane Preise für dieses Event in der Museumsnacht.
Kleinere Kinder hätte man umsonst mit in die Veranstaltung nehmen können. Doch ehrlich, wer nimmt schon Kindergartenkinder mit in eine Gruselveranstaltung? Ich denke, ein gewisses Alter sollten die Kinder da schon erreicht haben.
Nach dem Zahlen erhielten wir eine Wäscheklammer mit einer daraufgeklebten Eintrittskarte, die man sich an der Jacke befestigen konnte. Eine nette Idee wie ich finde.

Weiteres:
Es gab ein kostenpflichtiges kleines Büfett mit Schnittchen, verschiedenen Getränken etc.

Und los geht das Gruseln:
In verschiedenen Abteilungen wurden unterschiedliche Gruselattraktionen geboten. So gab es zum Beispiel in einem Raum einen gruseligen Zahnarzt, der einen behandeln sollte und dabei seine gruseligen Scherze trieb.
Weiter gab es ein Gruselquiz, an dem am Teil haben konnte. Dabei wurde ein Preis im Wert von 25 Euro verlost. Dazu musste man eine Art Kreuzworträtsel lösen, das natürlich auch unter dem Motto Gruseln stand.
In einem weiteren Raum konnte man sich zum Beispiel eigene Salben und Cremes rühren wie in einer Hexenküche.
Und man konnte, für die Kinder ganz wichtig, auch ein Gruseldiplom erwerben.
Die Gruselattraktionen spielten in der historischen Umgebung. So eben zum Beispiel in dem historischen Zahnarztraum, einer alten Apotheke, Frisiersalon oder Tischlerei etc.

Publikum:
Da Publikum war recht bunt gemischt. Es waren natürlich viele Eltern mit ihren Kindern da und teilweise auch noch kleineren, die ich gar nicht mal mit in so ein Event genommen hätte. Desweiteren fiel mir auch auf, dass besonders die ältere Generation vertreten war.
Es war also ziemlich gemischt.

Das Burger Museum sonst:
Das Museum entstand 2003. Es kann dienstags, freitags, samstags und sonntags geöffnet in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Am Samstag zusätzlich von 10 Uhr bis 12,00 Uhr. Das Museum ist bis zum 31. Oktober geöffnet. Danach ist die Saison zu ende. Durch Absprache sind aber auch Besuche nach diesem Termin möglich.

Meine Meinung:
Ich fand diese Gruselnacht im Burger Museum wirklich interessant und meine drei Kinder hatten an diesem Tag auch sehr viel Spaß. Allerdings war ich froh darüber, meine 5 Jahre alten Zwillinge nicht dabei gehabt zu haben. Für Kinder diesen Alters wäre der Besuch bei der Gruselnacht nichts. Für meine drei Teenager war es aber absolut okay.
Auch als Erwachsene hatte ich meine Freude an diesem Abend und bin ganz sicher der Meinung wieder dabei zu sein, wenn die 5. Burger Museumsnacht nahen sollte. Ich fand die Veranstaltung preismäßig absolut okay und eben mal ein wenig anders, historisches gepaart mit Gruselelementen, einfach klasse.

Parken:
Ich habe mein Auto auf dem Burger Marktplatz abgestellt. Das ist mit Parkscheibeneinstellung möglich, am Abend aber meine ich, frei.
Von dort sind es nur wenige Schritte zum Museum. Der Parkplatz auf dem Marktplatz war an diesem Abend auch so gut wie leer. Ich hatte den Eindruck, dass die meisten Besucher aus Burg gekommen sind und daher zu Fuß unterwegs waren.

Fazit:
Ich kann der vierten Burger Museumsnacht nur alle Sterne aussprechen und sie weiter empfehlen. Es war ein interessanter Abend für alle Altersklassen und auch für diejenigen, die sonst wenig mit Museen am Hut haben. Eine ganz tolle Veranstaltung und davor ziehe ich meinen Hut.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • ciao2002 veröffentlicht 16.10.2008
    Lg, Daniela
  • anjabr veröffentlicht 06.10.2008
    Das hört sich super an....
  • schlumilu veröffentlicht 05.10.2008
    Auch nur wieder klasse. Gruss DIeter
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Produktdaten : Museumsnacht Burger Museum, Dithmarschen

Produktbeschreibung des Herstellers

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Land: Deutschland

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