Das Wunder "MUSIK"
01.02.2009 (13.01.2009)
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
 muisiker
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:121
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 238 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo an alle Leser, In diesem Bericht will ich ein bisschen über die schönste Sache der Welt berichten, nähnlich über Musik. Man konnte schon lange merken dass mich Musik sehr begeistert und mich oft aus den schwierigsten Situationon befreit. Das bezieht sich vor allem auf die Meisterwerke von Bac, Mozart und anderen, und darüber will ich einige Sachen schreiben.
Was begeistert denn so in Musik? Wenn ich ein Stück von Bach oder Beethoven höre, bin ich ab sofort in maximaller Spannung. Das ist eine positive Spannung, bei der man verschiedene Effekte erleben kann. So z. B. wenn man hört wie Bach ein Thema einstimmig bringt und es dann weiter bis zu Mehrstimmigkeit entwickelt. Da wird sofort die Aufmerksamkeit beim Thema sein, und die spannende Frage, wie es weiter geht erst einige Zeilen später beantwortet. Und wie Bach es schafft, alle Stimmen quasi unabhängig voneinander zu kriegen, aber trotzdem so dass alle zusammen ein Meisterstück bilden ist es unglaublich. Wenn ich z. B. sein "Kunst der Fuge" höre, kann ich nicht aufhören zu staunen. Mensch Bach, wie hast Du geschafft?! Das ist etwas, was ich ziemlichsicher bin, dass es nie mehr geben wird. Unglaublich! EIn anderes Beispiel ist z. B. Beethoven mit seiner enormen Kraft, die aus jedem Werk kommt. Da ist z. B. seine berühmte 5. Symphonie, dessen berühmtes Motiv jedes Kind schon kennt. Aber was aus diesem kleinen Kern entsteht?! Wahnsinn. Immer dieser pulsierender Rhythmus, und immer diese enorme dynamische Steigerung bis am Ende alles explodiert, dass ich mir so was wie eine Sonnenprotuberanz vorstelle. Und als die Krönung ist da das Finale des Stückes, das bei ihm Endstation einer langen Entwicklung ist. Wenn das Thema am Anfang kommt, brauche ich so zu sagen keine Flügel mehr. Die habe ich mit dieser Musik sofort da. Sofort erfült sich der Körper mit einer Energie, die so was ist wie eine Sternexplosion. Und zwischen diesen Kolosen befindet sich der langsame Satz, bei dem man in die schönste Seite der Romantik eintaucht, um dann beim zweiten Thema wieder aufzustehen, und Energie zu schöpfen. Danke Beethoven, dass Du so was geschrieben hast! Jetzt will ich einige Beispiele nennen, die mich besonders begeistern.
H-Moll Messe von Bach: Dieses Werk gehört ohne Zweifel zu den schönsten, die Bach geschrieben hat (zwischen so vielen). Wie schon oben erwähnt ist auch typisch, wie meisterhaft Bach mit jeder einzelnen Stimme umgeht. Wenn man mich fragen würde, welche Stimme ich denn gerne singen würde, könnte ich mich nur mit großer Mühe entscheiden. Auch die Bässe, die meistens eine Begleitung sind, haben bei Bach genauso wicihitge Rolle, wie alle anderen Instrumenten. Nicht mal die Pauken sind langweilig und nur mit wenigen EInsätzen. Und dann ist da z. B. "Cum sancto spiritum" mit einer so tollen Harmonik, dass man fast denken kann, dieses Werk hat jemand nach Bach geschrieben. So tolle Harmoniewechseln sind da, dass es ein Genuss ist, das zu hören. Oder "Sanctus", eine Freske im Werk. Mit grandios gesetzten Trompeten und Pauken, und Doppelchor. Wie Bach das geschafft hat, wird man nie herausfinden können.
DIe Siebte Symphonie von Beehoven: Wenn es ein Werk gibt, das ich in der letzten Zeit jeden Tag höre, dann ist es diese großartige Symphonie von einem Mensch, der es gezeigt hat, wie man in den schlimmsten Situationen umgehen kann. Wenn auch schon voll taub und missverstanden von Seiten Publikums, konnte er ein Werk schaffen, bei dem die ununterbrochene Kraft des Rhythmus eine "Apotheose des Tanzes" macht, wie Wagner das Werk nannte. Das kann man besonders im ersten und letzten Satz gut merken. Beginnend mit langsamer EInleitung entfalltet sich stufenweise ein Thema, dessen Rhythmus bis zum Ende des ersten Satzes nicht aufhört und in der Kulmination eine Kraft erzielt, die den Menschen bis in die "astronomische" Höhen trägt. Dabei ist es interessant, das die Klänge am Ende so einfach sind, dass es jeder schnell merken kann. Das ist unglaublich wie Beethoven mit so einfachen Mitteln, ein Wunderwerk geschafft hat. Der letzte Satz ist ein Feier ohne Ende. Rhythmus, Melodik, Harmonik. Alles verbindet sich zusammen zu einem Satz, der mir jede Medizin oder Energie-Getränke ersetzr und eine Kraft für die gesamte Woche gibt. Und der zweite Satz ist ein wunderschönes Adagio, das keinen Menschen neutrall lässt. Ich kann es nur empfehlen zu hören, und jeder wird sich sein eigenes Bild machen können. Das ist Musik, die die schönsten Seiten der Kunst und der Welt überhaupt schreibt.
Gustav Mahlers 1. Symphonie: Dieses Werk hat etwas von der Kraft Beethovens, allerdings sind da einige Elemente, die in der Romantik ihre schönste Blumen gegeben haben. So ist der erste Satz ein Geheimnis, mit Klängen, die einen in eine ganz andere Welt versetzen. Shon der erste leere Klang (nur zwei Töne in Quintenabstand) erzielt eine ganz besonder Wirkung und man ist so gespannt was denn weiter passieren wird, dass man sich fast nicht bewegen kann. Und so weiter und weiter läuft die Musik. Aber wo ist denn die Erlösung? Die kommt im letzten Satz, und zwar wie! Hier wird Beethovens Kraft wieder sichtbar, und man kann sagen fast ein bisschen mehr. Am Ende des Satzes hat man Gefühl, dass Mahler gar nicht abschließen will. Es geht immer weiter und weiter und der Hörer wird bis an die Grenzen seines Durchhaltens geführt. Als endlich das Stück beendet wird, kann man nur noch weiter schreien von Begeisterung. So wundert es mich nicht wenn ich nach dem Hören von so was, wieder ganz fit werde, auch wenn ich in den letzten Tagen Halsschmerzen hatte oder die Schnüpfen. Die Wirkung der Musik ist da stärker, zumindest bei mir und ich bin sicher dass es noch viele Leute gibt, bei den das ähnlich ist.
Abschlussfazit:
Aus diesen Bispielen ist zu sehen, dass ich nicht genug gutes über Musik sagen kann. Und das sind nicht nur diese Komponisten oder Werke. Da ist auch ein Brahms, dessen . Symphonie auch ein Meisterwerk ist, oder Bruckner bei dem ich mich immer fragen werde, wie schaffte er solche monumentale Werke, und auf seinen Bildern sieht er so ruhig aus. Dann sind da ein Wagner oder Verdi, die mit ihren Opern glänzen (z. b. "Tristan und Isolde" oder "Traviata"). Und auch die ganz früheren Komponisten wie Palestrina haben so tolle Vokalmusik geschriebn, die als eine Entspannung so gut ist. Ich kann nur empfehlen dass man sich mal was anhört, auch wenn ich weiß dass nicht jeder so was hören kann. Nur frage ich mich, wenn einer sagt: "Das ist schwer für meine Ohren und mein Kopf. Da muss man sich so konzentrieren." Aber gut, wenn einer das nicht hören will, dann kann man da kaum was machen. Ich werde es weiter genießen und wünsche allen Lesern eine schöne Zeit.
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09.11.2010 13:45
Wenn ich jetzt nach diesem Bericht auch noch nicht weiß, was zwei Töne im Quintenabstand sind ;-) so ist doch deine Begeisterung authentisch rübergekommen, wenn mich allerdings doch der Bericht nicht dazu bringen wird, dass ich derartige Musik privat höre. Bh und LG Loewie
10.08.2010 21:30
so da bin ich wieder mit dem BH
06.08.2010 23:07
Bitte auf der BH Wartebank Platz nehmen