Muß man nicht haben
17.11.2005
Pro:
klein und handlich
Kontra:
Preis und fotoqualität
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 dickschoko
Über sich:
Mitglied seit:14.07.2001
Erfahrungsberichte:135
Vertrauende:10
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 40 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Möchte heute über die Digital Kamera von Mustek mit dem Namen Gsmart Mini2 USB berichten. Nachdem ich die Gsmart Mini schon getestet hatte (habe sie seit ca. 2 Jahre, und wollte eine andere haben) habe ich mir diese Kamera im Tausch ausgeliehen. Mit der Gsmart Mini war ich nicht so zufrieden - und ein Testtausch kam mir da ganz recht - wollte ich doch nicht noch einmal hereinfallen. Benutzen wollte ich die Kamera für Fotos für Auktionen und Schnappschüsse zwischendurch. Lieferumfang und Preis: Kamera und Handbuch Standfuß (wenn man sie als Webcam benutzen will) CD mit verschiedenen Programmen (Treiber, Akrobat Reader, Cool 3D, Photo Explorer und Photo Express) Trageschlaufe Der Neupreis lag mal bei ca. 130,00 Euro. Wer bei Ebay schaut, kann sie günstiger bekommen.
Systemvorraussetzungen am PC für die Software: Pentium 166 Mhz Windows 98, ME, 2000, XP Super VGA Karte und Farbbildschirm (wer hat denn noch keinen? - gibts das ?) CD Rom 64 MB Speicher USB Anschluß 200 MB Festplattenplatz Technische Daten: Produkt: Digitale Kamera, Viedo Kamera, PC Kamera Bildauflösung: 640 x 480 VGA, 1024 x 768 XGA, 320 x 240 QVGA Bildsensor: CMOS Linse: fest, Makro/Normal, f=6,2 mm Fokusreichweite: Normal 30 cm bis unendlich, Macro 20 - 30 cm Blende: f= 2,8 Schnittstelle: USB Belichtungszeit: 1/15 bis 1/400 Sekunde Systemeigener Speicher: 8 MB SDRAM warum hier bei Yopi in der Beschreibung 16 MB steht, weiß ich nicht - bei mir heißt es 8 MB in der Beschreibung Bildaufnahmefrequenz: 15 fps VGA, 30 fps QVGA Stromzufuhr: Nachladbare Batterie nach innen Abmessung, Gewicht: 69 mm x 47 mm x 11 mm, 40 Gramm
Beschreibung der Kamera: So ganz viel ist an dieser Kamera nicht zu beschreiben: Von vorne - seht bitte oben das Bild - sieht man nur den Sucher, die Anzeige für den Selbstauslöser und die Linse. Hinten ist der Sucher oben links - daneben ist die Betriebsleuchte, die grün leuchtet, wenn die Kamera bereit ist. Das LCD Display ist ungefähr mittig angebracht. Daüber befindet sich der Einschlaltknopf. Neben dem LCD Display gibt es noch 2 Bedienknöpfe: Mode zum Auswählen einzelner Funktionen (Auflösung der Bilder, Selbstauslöser usw.) und Delete, wenn man Bilder noch in der Kamera löschen möchte. Der Auslöser sitzt oben rechts auf der Oberseite der Kamera. Mehr Bedienung gibt es nicht. Inbetriebnahme: Die Software sollte normalerweise vor dem Verbinden per USB installiert werden. Weil ich die Kamera aber nur Laden wollte, habe ich das erst mal nicht getan.
Vor dem ersten Benutzen muß die Batterie in der Kamera geladen werden. In der Bedienungsanleitung steht, das erste Mal laden soll über 3 Stunden gehen. Beim Laden ist die rote Leuchte für den Selbstauslöser vorne an der Kamera immer an - sie geht aus, wenn die Kamera geladen ist. Eine vollständige Ladung gewährt eine Standzeit der Akkus von 1 Stunde - Standby-Betrieb 2 Stunden. Zur Handhabung: Na ja - viel Einstellen kann man nicht. An der Linse gibt es zwei Einstellungen - Makro für Motive und eben eine für normale Fotos. Beim ersten Gebrauch hatte ich leichte Schwierigkeiten, da die Kamera wirklich leicht und klein ist. Da weiß man nicht so richtig, wie man sie anfassen soll. Ungewohnt war auch - wer schon andere Knipsen kennt - normalerweise hört man es, wenn ausgelöst wird. Hierbei war nichts zu hören - und man guckte unwillkürlich auf die LCD Anzeige, ob wieder ein Bild gemacht wurde. Wenn die Batterie schwächer wird, stellt sich die Kamera selbst aus um Strom zu sparen. Dann sollte man aufpassen, das man schnell wieder ein USB Kabel zur Hand hat.
Wie viele Fotos kann ich aufnehmen? 8 MB reichen für ca. 180 Bilder in 320x240, 30 Bilder in 640x480, 20 Bilder in 1600x1200 oder 2 Minuten Videoaufnahme (avi 320x240). Vorteil der Kamera: klein, handlich, leicht
Nachteil: Aufladen nur über USB, daß heißt der PC muß gerade dann an sein, wenn man laden will. Oder eben man muß immer gleich laden, wenn der PC an ist. Kann man sich dann aussuchen. Noch ein Nachteil ist: bei der Größe und dem Preis darf man nicht allzu viel erwarten. Die Lichtverhältnisse müssen schon gut sein - am Besten Sonne - damit die Fotos auch gut werden. Fazit und Meinung: Meiner Meinung nach ist auch diese Kamera einfach nur eine Spielerei, obwohl sie besser als die Gsmart Mini sein sollte. Wer das glaubt und wirklich 130,00 Euro als Kaufpreis ausgegeben hat, wird sich ärgern. Ich habe diese Kamera nur ein halbes Jahr getestet und keine Vorteile gegeüber der Gsmart Mini feststellen können. Von der Bedienung her ist es kaum ein Unterschied - und auch die Verarbeitung ist gleich. Sie ist nicht schlecht verarbeitet und bewährt sich im Gebrauch. Die Gehäuse scheinen bis auf die Innereien und die Aufschrift auch gleich zu sein, es gibt sie auch in verschiedenen Farben. Ein Vorteil ist, man kann sie überallhin mitnehmen und Spaßfotos machen. Allerdings ist man auf Sonne angewiesen - im Haus ist ohne Zusatzbeleuchtung, weil kein Blitz vorhanden ist, meistens kein gutes Foto zu machen. Auch die kurze Batteriedauer ist nicht wirklich schön - wenn man mehrere Fotos machen will, ist nach gut einer Stunde der Spaß vorbei. Aufpassen muß man auch darauf, wenn die Batterien komplett leer sind, gehen auch die Bilder verlohren. Das bedeutet, wenn die Kamera wegen zu geringer Batteriekapazität ausgeht, sollte man keine Fotos mehr machen. Ansonsten droht eben der Verlust aller Fotos. Die Qualität der Fotos ist auch nicht unbedingt das, was ein Hobbyfotograf möchte. Die Auflösung im höchsten Modus bringt zwar ganz gute Bilder, aber dafür bekommt man auch nur 20 Bilder in den Speicher. Die mitgelieferte Software habe ich nicht ausprobiert - ich habe schon ein Bearbeitungsprogramm, das aus verschiedenen Kameras ausliest. So brauchte ich kein anderes Programm aufspielen. Aber um die Software geht es hier ja auch nicht. Als Webcam ausprobiert habe ich die Gsmart nicht - die Bilder dürften auch nicht gerade gut rüberkommen. Der Standfuß für die Webcam macht aber einen guten Eindruck.
Einige Fotos für Auktionen - schön mit Strahlern ausgeleuchtet sind echt gut geworden. Aber da braucht man auch nicht so eine dolle Qualität und der PC zum Laden war auch nicht weit. Letztendlich finde ich diese Spielerei zum Originalpreis aber nicht sinnvoll. Da sollte man ein paar Euros drauflegen, damit man dann auch Spaß an den Fotos hat. Ich bin froh, diese Gsmart wieder abgeben zu können - ein großer Unterschied zu meiner alten habe ich nicht feststellen können. Werde mir doch einfach mal eine vernünftige Kamera zulegen müssen.
Zwei Sterne ziehe ich ab bei so einem Preis für so schlechte Fotos *2005*
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05.07.2006 12:59
Deine Bericht finde ich gut geschrieben, aber die Kamera sieht aus wie eine " Spielzeugkamera für kinder ". Bitte entschuldige diesen Vergleich. Gruß Werner
18.11.2005 08:42
Toller Bericht
17.11.2005 18:22
na da bleib ich doch lieber bei meiner cam...