Erfahrungsbericht über

Mustek MDC 3000

Gesamtbewertung (70): Gesamtbewertung Mustek MDC 3000

 

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Ich habe mehr erwartet!

3  27.04.2003

Pro:
Schönes Design, leichte Menüführung, gute Bildqualität, preislich okay

Kontra:
Enorm hoher Batterieverbrauch, kleine Macken, Probleme bei der Installation, empfindlicher Blitz

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


XxAnGeLxX

Über sich: :))

Mitglied seit:25.11.2000

Erfahrungsberichte:517

Vertrauende:332

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 159 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Schon vor einem Jahr habe ich meiner Mutter gesagt, dass wir uns unbedingt mal eine Webcam oder eine Digitalkamera anschaffen müssen. Wir beide fotografieren wirklich sehr gerne und da man heutzutage viele Fotos über das Internet verschickt, wäre eine solche Kamera gar nicht mal so schlecht. Irgendwann kam meine Mutter dann nach Hause und hat mir erzählt, dass sie uns eine Digitalkamera gekauft hat. Zu der Zeit dachte ich noch, dass eine Digitalkamera immer ein Fotoapparat und eine Webcam zugleich ist, weil ich das bisher nur so gesehen hatte. Dass das nicht der Fall ist, habe ich aber früh genug bemerkt. Dennoch freute ich mich über unsere neue Digitalkamera. Meine Mutter meinte, dass sie gelesen hat, dass das eine tolle Kamera sei, die wirklich sehr viele Funktionen hat und wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Inzwischen bereut sie den Kauf....


________________________________
>>>*M U S T E K * M C D * 3 0 0 0*<<<
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

*Kurze Beschreibung der Kamera & Lieferumfang*

Das äußere Erscheinungsbild dieser Digitalkamera ist meiner Meinung nach ansprechend. Die Kamera sieht wirklich genauso aus, wie man es oben auf dem Produktbild sehen kann. Sie ist vorne silber-metallic, hinten dunkelgrau-schwarz, das Design gefällt mir auf alle Fälle. Die Kamera sieht modern aus und lässt sich auch wunderbar in der Hand halten. Zudem kommt die Kamera gerade mal mit 4 Knöpfen aus. Da wäre zum einen der Auslöser, den man gut betätigen kann, die Ein-/Aus-Taste, die Modustaste, mit der man sich die bereits geknipsten Foto auf dem 1,8“-Farbdisplay anschauen kann und der Menü-Knopf bzw. die Steuerungstaste. Die Kamera sollte auf jeden Fall leicht zu bedienen sein, denn sie wurde wirklich übersichtlich gestaltet. Ich behaupte mal, dass das nahezu die perfekte Kamera für Einsteiger ist. Hinten befindet sich dann genau in der Mitte das Farbdisplay, was man auch ohne Probleme ausschalten kann um Batterien zu sparen.

Die Digitalkamera braucht 4 AA-Batterien, die schon zum Zubehör beim Neukauf gehören. Zudem müssen sich im Karton ein USB-Kabel, ein Videokabel, ein faltbares Taschenstativ, eine Tragschlaufe, eine Tasche, eine Installations-CD, ein Benutzerhandbuch und eine 16 MB Compact Flash Karte befinden. Gekostet hat sie um die 200,- €, was für eine Digitalkamera ja nicht gerade viel ist. Meine Mutter (und natürlich auch ich) haben trotzdem eine gute Kamera und vor allem eine gute Bildqualität erwartet, schließlich handelt es sich hierbei (laut Mustek) um eine „Multi-Function Digital Kamera“. Die Installation der Software sollte ebenfalls möglichst einfach gehen, so dass wir unsere Fotos schnell auf den PC bekommen und verschicken können. Die Bedienungsanleitung konnte uns dabei ja hoffentlich behilflich sein...


*Das LCD-Farbdisplay, das Menü + meine Erfahrungen*

Nachdem man nun die Batterien eingelegt, die Compact Flash-Karte eingesetzt und die Trageschlaufe befestigt hat, konnte es mit dem Knipsen auch schon losgehen. Zunächst war das mit dem Farbdisplay eine tolle Sache: Man braucht gar nicht mehr durch den Sucher zu gucken, man sah das Bild, was man knipsen will, auch so schon. Das war für mich etwas ganz besonderes und spannendes. :-) Die Auflösung ist meiner Meinung nach auch sehr gut. Man sieht klar und deutlich, was man durch den Sucher sehen würde. Allerdings kann man es mit dem Farbdisplay nicht übertrieben, denn die Batterien halten bei eingeschalteter Kamera und bei eingeschaltetem Display keine ganz Stunde aus. Schon nach einer 3/4 Stunde muss man die Batterien wechseln, was ich absolut nervig finde. Schaltet man das Farbdisplay aus, dann halten die Batterien schon etwas länger. Dennoch kann man es nicht übertreiben und muss mit dem Knipsen richtig sparsam sein.

Die Bedienung des Menüs ist schon ziemlich leicht und sollte keine Probleme bereiten. Mit der Steuerungstaste kann man die einzelnen Menüpunkten durchschauen und auswählen. Zunächst kann man die Auflösung einstellen: Entweder man entscheidet sich für die feine Auflösung, für die mittlere oder die niedrige. Ich nehme meist die mittlere, denn die Bilder sehen dann schon richtig gut aus und die Qualität sollte auf jeden Fall ausreichen. Nur bei besonderen Fotos nehme ich die feine Auflösung. Bei dieser Einstellung kann man aber dementsprechend wenig Fotos auf der 16 MB Card speichern... außerdem hat man die Möglichkeit ein kurzes Video zu drehen. Das kann aber wirklich nicht länger als 30 Sekunden sein. Zudem ist das Kurzvideo selbstverständlich ohne Ton, aber witzig ist es trotzdem. ;-) Die Funktion einer Serie von Fotos (durch einmaliges Knipsen schießt man eine Sequenz von 10 Fotos) kann man auch noch auswählen.

Außerdem kann man das Blitzlicht einstellen. Entweder das Blitzlicht ist immer deaktiviert, immer aktiviert oder wird automatisch aktiviert. Zudem gibt es eine 4. Möglichkeit, wo man einstellen kann, dass kurz vor dem Auslösen schon ein Blitz kommt, damit rote Augen vermieden werden. Das ist die Einstellung, die ich meistens auswähle. Dann gibt es noch das sogenannte Zoom-Menü. Man kann sich dort entweder für die einfache oder für die doppelte Bildvergrößerung entscheiden. Mir wäre es ehrlich gesagt lieber gewesen, wenn man wenigstens die Bildvergrößerung durch eine Taste an der Digitalkamera einstellen könnte. So ist das, vor allem wenn man mehrere Fotos hintereinander schießt, etwas umständlich. Das Selbstauslöser-Menü habe ich auch schon oft genutzt. Schaltet man den Selbstauslöser ein, so wird das Motiv nach 10 Sekunden geschossen. Die Zeit reicht vollkommen aus um sich an die richtige Stelle zu stellen und freundlich (oder wie auch immer) zu gucken. Im letzten Menüpunkt kann man dann die üblichen Einstellungen wie Belichtung, Ton, Sprache etc. einstellen.

Auf dem LCD-Bildschirm sieht man dann außer diversen Einstellungen (Blitz, Qualität, Selbstauslöser) die Batterieanzeige und die noch möglichen Aufnahmen. Diese verändern sich natürlich, wenn man die Auflösung ändert (z.B. von fein auf niedrig). Da man auf einer 16 MB Card nicht sehr viel speichern kann (zwar steht auf der Verpackung, dass man 180 Bilder speichern kann, aber das bestimmt nur, wenn man durchgehend die niedrige Auflösung nimmt), hat sich meine Mutter noch für 54,95 € eine 128 MB Card zugelegt. Das ist auch besser so, denn so wie meine Mutter mir erzählt hat, konnte sie problemlos 200 Bilder speichern. Gerade im Urlaub ist eine solche Karte ziemlich praktisch.

Im Ansichtsmodus kann man – wie bereits erwähnt – die bereits geknipsten Bilder anschauen. Entweder man guckt sich ein einzelnes oder 9 gleichzeitig an. Zudem hat man die Möglichkeit, die Bilder wieder zu löschen (einzeln oder alle). Das Bild kann man dahingehend verändern, dass man das ausgewählte Bild entweder minimiert oder maximiert.

*Probleme mit der Digitalkamera*

Nicht nur, dass die Batterie schnell ihren Geist aufgibt, auch die Kamera scheint manchmal ihren Geist aufzugeben. Der Auto-Fokus ist eigentlich etwas Gutes: Man drückt nur kurz auf den Auslöser und der Sucher stellt das Bild innerhalb weniger Sekunden scharf ein und schießt das Foto. Allerdings muss man meiner Meinung nach schon ziemlich lange auf den Auslöser drücken. Zuerst bin ich damit überhaupt nicht zurecht gekommen, denn nach kurzem Drücken des Auslösers macht die Kamera schon diverse Geräusche, knipst aber kein Foto. Gerade damit ist meine Mutter nicht zufrieden. Sie meint, dass das manchmal schon so lange dauert, dass die Personen, die sie fotografieren will, schon längst nicht mehr auf die Kamera achten, weggucken oder ähnliches. Daran muss man sich erst gewöhnen und auch ich kam damit zuerst nicht zurecht. Zudem reagiert die Kamera manchmal nicht. Ich mache sie beispielsweise aus und sie geht einfach nicht aus. Oder ich drücke die Aus-Taste aus Versehen etwas zu lange und die Kamera geht aus und sofort wieder an. Zudem komme ich nicht damit zurecht wie man zwischen dem einfachen Menü und dem Menü im Ansichtsmodus wechselt. Dann geht mir das Display aus, ich habe keine Ahnung wie man das wieder anmacht und muss die ganze Kamera ausschalten. Das sind nur Beispiele. So leicht die Menüführung dieser Kamera auch ist, so schwer ist die Kamera selbst (mit ihren Macken...).


*Die Software & die Bilder (Bildqualität)*

Meine Mutter hatte Probleme mit dem Installieren der Software. Ein Programm (5 werden angeboten) hat der Computer einfach nicht angenommen. Sie hat zwar Windows XP, aber wirklich geklappt hat das nicht. Ich habe auch schon gehört, dass Windows 98 Probleme macht, obwohl dieses Betriebssystem bei den Systemvoraussetzungen für PC beisteht. Ich hatte eigentlich keine Probleme und konnte die Software problemlos installieren, auch wenn es ziemlich lange gedauert hat. Die zugehörigen Programme sind schon nicht schlecht, aber nicht die besten. Es gibt auf jeden Fall bessere Bildbearbeitungsprogramme. Aber das reicht für den Anfang schon mal aus. Man kann die Bilder von der Digitalkamera problemlos auf den PC übertragen und sie dort abspeichern. Sie sind meistens zwar ziemlich groß, aber das kann man ja alles verändern.

Die Bildqualität ist meiner Meinung nach schon ziemlich gut, wenn nicht sogar sehr gut. Die Bilder sehen wirklich toll aus, man sieht alles klar und deutlich. Was die Bildqualität angeht, kann ich auf keinen Fall meckern. Für eine so „günstige“ Kamera ist das schon nicht schlecht... Fotografen wären vielleicht nicht ganz zufrieden, aber ich bin es...
Das einzig negative ist nur, dass die Bilder im Raum oft zu dunkel werden. Nur mit ausreichend Licht kommt ein wirklich gutes Bild zustande. Vielleicht reagiert der Blitz auf einen kleinen Lichteinfall schon so, als wäre das Licht komplett vorhanden, so dass sich der Blitz gar nicht auslöst und das Bild dementsprechend dunkel wird. Ich denke, dass der Blitz schon ziemlich empfindlich ist...


*Technische Daten*

Die technischen Daten, die einige als wichtig empfinden, habe ich dem Karton entnommen:

Bildsenso : CCD-Farb-Sensor
Bildauflösung: Fein: 2048 x 1536 (durch Rastertechnologie), Hoch: 1600 x 1200, Gering: 800 x 600
Externer Speicher: Compact Flash-Karte Typ 1
Schnittstelle: Videoausgang / USB
Blitzlichtmodus: Auto / Korrektur roter Augen / An / Aus
Selbstauslöser: 10 Sekunden Verzögerung
Belichtungszeit: 1/30 bis 1/2500 Sekunde
Linse: Autofokus
Blende: F2.8/F5.6/F11
Bildgröße: 25 Bilder/s (320 x 240)
Video-Clip: 20 Bilder/s (320 x 240), maximale Dauer 30 Sek. Pro Clip
LCD-Anzeige: 1,8“ Farb-LCD, 61600 Bildpunkte
Aufnahmemodus: Einzelbild / Bildfolge / AVI-Videoclip
Belichtung: Auto
Weißabgleich: Auto, Tageslicht, bewölkt, Leuchtstoff Wolfram
Fokusreichweite: 0,2 m bis unendlich
Stromzufuhr: 4 Alkali-Batterien (AA)
Abmessungen: 116 x 42,5 x 75 mm (L x B xH)
Gewicht: 200 g (ohne Batterie und CF-Karte)


_______________
>>>*F A Z I T*<<<
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

Diese Digitalkamera ist nicht gut, aber auch nicht schlecht. Meine Mutter ist zwar nicht zufrieden und bereut den Kauf total, aber da ich weiß, dass es durchaus teurere Digitalkameras gibt, gebe ich letztendlich 3 Sterne. An sich ist es eine schöne Kamera, die Menüführung ist leicht und die Bilder haben eine gute Qualität. Allerdings ist der Batterieverbrauch enorm hoch und der Blitz irgendwie extrem empfindlich. Die Kamera hat auch dahingehend noch Macken, dass sie manchmal nicht reagiert und kleine Ausfälle hat. Unbedingt zulegen muss man sich diese Digitalkamera also nicht...


Wow, ist das schwierig über technische Geräte zu schreiben. Wenn etwas fehlt, dann sagt mir das bitte! Ich schreibe sehr, sehr selten in einer solchen Kategorie... und man lernt nie aus...


Liebe Grüße,

XxAnGeLxX

© 26.o4.o3 Tanja L.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
LSR_Online

LSR_Online

11.10.2009 15:10

Ich halt nicht viel von kleinen Kompakten von fragwürdigen Herstellern. Meist sind nur die kompakten Marken-Digicams oder vernünftige DSLR-Kameras zu gebrauchen. LG

noname_6032

noname_6032

15.05.2009 22:35

Ich hatte einen Scanner von Mustek, der war ganz okay.

Taschimaus

Taschimaus

21.06.2003 14:59

*auchneDigiCamwill*

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