+Und ab damit zur Post...+
15. Feb 2004
(31. Jul 2004)
Pro:
günstig, 16MB intern
Kontra:
Qualität der Fotos und der Videos, Größe, liegt nicht gut in der Hand
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Bildqualität:
Akkulaufzeit:
Zuverlässigkeit:
Bedienung:
mehr
 XMen93
Über sich:
:-)
Mitglied seit:27.02.2001
Erfahrungsberichte:90
Vertrauende:103
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 217 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Thema dieses Berichtes ist die Digitalkamera MDC4000 von Mustek, ein Name den man sonst eher aus dem Scannerbereich kennt. Aber Mustek stellt zum Beispiel auch Camcorder oder eben Digitalkameras her.
Bildauflösung ++++++++++++ Mustek baut in dieses Modell einen CCD Sensor mit 3,1 Millionen Pixel ein. Zusätzlich interpoliert die Kamera die Fotos intern auf ganze vier Megapixel. Davon halte ich jedoch nichts genauso wie von Digitalem Zoom. Denn einmal wird das Bild ja nur hochgerechnet, was man ja auch später am Rechner machen könnte und zudem belegen die Fotos dann unnötig mehr Speicherplatz, eben ungefähr 33 Prozent mehr. Eine Farbtiefe von 24bit ist normalerweise in Ordnung, wobei es auch viele Modelle mit einer höheren Farbtiefe gibt. Fotos kann man per Hand aufnehmen oder mit 10 Sekunden Selbstauslöser.
Zoom ++++++ Optischen Zoom wird man hier vergeblich suchen. Dafür findet man aber einen 4fach Digitalzoom. Erst einmal ist ein Digitalzoom immer mit schlechterer Qualität verbunden, da nur hoch gerechnet wird und das Bild nicht optisch
wahrgenommen wird. Aber was mich besonders stört ist, dass man immer erst ins Menu gehen muss und dann Auswählt ob man zweifachen Zoom haben will bevor man das Bild macht. Normalerweise kann man das ja ganz einfach mit einem kleinen Knopf einstellen.
Display ++++++++ Auf der Rückseite der Kamera findet man ein 1,5 Zoll großes LCD. Daran gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Wenn man frontal drauf guckt, kann man deutlich und gut das Motiv erkennen. Das Display kann man zwar al Sucher verwenden, jedoch befindet sich um Strom zu sparen auf der Rückseite auch ein optischer Sucher.
Speicher ++++++++ Neben den eingebauten 16 Megabyte verfügt die MDC4000 über einen Steckplatz, den man wahlweise mit Secure Digital oder Multi Media Karten belegen kann. Ich empfehle SD Karten für eine höhere Geschwindigkeit beim Speichern und einen niedrigeren Stromverbrauch.
Strom ++++++ Die Kamera frisst zwei Batterien der Größe AA bzw. Mignon. Bei Digitalkameras ist es eigentlich immer zu empfehlen Akkus mit einer sehr hohen Kapazität zu wählen, so ab 1800 mAh. Dies ist nicht nur kostendeckender, sondern bewahrt einen auch davor alle zehn Fotos Batterien wechseln zu müssen, denn Akkus halten länger als normale Alkali Batterien. Bei Akkus immer drauf achten, dass es NiMh Akkus sind!
Maße ++++++ Die Kamera besitzt eine Größe von 83*63*31 mm! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bei meinen großen Fingern heißt das große Verwacklungsgefahr. Ich finde die Kamera eindeutig viel zu klein.
Videofunktion ++++++++++++ Mit der MDC4000 ist es ebenfalls möglich kleine Videos zu drehen. Diese sogar mit Ton, dank eingebautem Mikrofon, welches die Kamera auch zu einem Diktiergerät verwandelt. Jedoch kann man die damit erstellten Videos vergessen. Meine SX1 mit alter Firmware bekommt bessere Videos hin!
Connect +++++++ Neben einem USB2-Anschluss verfügt die Kamera über einen Cinch Anschluss. Damit ist es möglich seine Bilder direkt am Fernseher oder über einen Videobeamer anzusehen. Zum überspielen der Fotos auf den PC empfehle ich einen Cardreader zu verwenden und nicht das USB-Kabel. Es geht so einfach schneller und unter Windows XP sehr komfortabel.
Packungsinhalt +++++++++++++ Neben der Kamera findet man noch ein paar Dinge mehr in dem kleinen Karton. Zur Verbindung mit dem PC ein USB-Kabel, zur Verbindung mit dem Fernseher ein Cinchkabel, eine kleine Schlaufe für die Kamera, eine etwas labberige Tasche, eine CD mit Treibern und Bildbearbeitungssoftware und eine Betriebsanleitung.
Mein Kommentar ++++++++++++++ Als ich mich vor fast einem Jahr auf die Suche nach einer günstigem Digitalkamera gemacht habe, klang das Angebot gut. Damals verlangte man 169Euro für das Gerät, heute sind es nur noch 129. Aber auch das ist noch zu viel. Ich hab die Kamera ein paar Tage getestet und sie dann wieder zurück geschickt. Warum? Naja, ich hab es nicht geschafft ein einziges gutes Bild zu erstellen. Wenn ich es endlich geschafft hatte, ein Bild nicht zu verwackeln, was aufgrund der geringen Größe sehr schwer ist, sahen entweder die Farben nicht so besonders aus oder die Helligkeit stimmte überhaupt nicht. Wie ich oben schon erwähnt habe, war die Qualität der Videos sowieso zu vergessen und für ein Diktiergerät gebe ich bestimmt nicht 169 Euro aus. Das war also meine erster Kamerakauf. Danach hab ich die Ricoh Caplio RR230 erwischt, über die ich schon berichtet habe. Mit der bin ich auch meist zufrieden.
Falls noch irgendwelche Fragen offen geblieben sind, benutzt bitte gerne die Kommentarfunktion! Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Schönen Tag wünscht >X< :)
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10.09.2004 23:18
Ich kann deine Meinung nur mit dir teilen, heute würde ich sie auch nicht kaufen
04.08.2004 17:36
Wie das mit den Elektronikherstellern und/oder -Vertreibern so ist... Die Elektronik mag ja top sein, die Objektivqualität ist es leider selten. Drum hab ich ja auch auf ein Gerät eines etablierten Kameraherstellers zurückgegriffen, nachdem ich dazulernen musste. Guter Bericht. Kann dem nur zustimmen.
21.04.2004 23:34
Das waren Zeiten...169 Steine für so ein Monsterteil *g*