Mya Cosmos Shisha

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Mya Cosmos Shisha

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Meine Mya...

5  14.02.2008

Pro:
Aussehen, Geschmack, Acrylpot ("unzerbrechlich")

Kontra:
Acrylglas kratzeranfällig, ohne Koffer schlecht zu transportieren

Empfehlenswert: Ja 

JudgeDredd

Über sich: "Ich habe gelernt, dass das Leben eine nichtendenwollende Reihe von vernichtenden Niederlagen i...

Mitglied seit:24.01.2008

Erfahrungsberichte:13

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Die Mya Cosmos - eine Wasserpfeife der besonderen Art!

Vorgeschichte:
Zweieinhalb Jahre ist es mittlerweile her, als ich im zarten Alter von 16 Jährchen auf den Trendzug der Shisha-Raucher aufgesprungen bin. Glücklicherweise hatte ich mir meine Shisha erst etwas später als viele meiner Freunde zugelegt, denn ich konnte so Vergleiche anstellen was die Praxistauglichkeit vieler Billigwaren anging. So war es oft der Fall dass es Probleme gab die Rauchsäule auf den 'Pot' zu kriegen oder simple Rost-Probleme innerhalb qualitativ minderwertiger, schlecht verarbeiteter Schläuche. Ich habe mich dann um Informationen aus erster Hand und von gleichaltrigen zu bekommen in einem Shisha-Forum angemeldet. Hierbei wurde ich auf Shisha-Produkte der Marke Mya aufmerksam. Zudem hatte sich auch ein sehr guter Freund von mir eine Mya Orbiter geholt und war äußerst zufrieden damit (wir haben sie natürlich auch gemeinsam mehrmals getestet). Auf Shisha-World.com habe ich mich dann zusätzlich noch etwas umgesehen. Hierbei bin ich auf die Mya Cosmos gestoßen, in der Preisklasse um etwa plus/minus 50 €. Diese und ein 100er Pack Shisha-Kohlen landeten dann in meinem Einkaufswagen und letztendlich auch in meinem Briefkasten.

Zur Funktionsweise einer Shisha bzw. Wasserpfeife:
Für alle die nicht wissen wie eine Shisha funktioniert, hier eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Daten und Informationen.

Die normale Shisha besteht im Grundprinzip aus 4 Elementen:

- das Wassergefäß, die im allgemeinen als "Bowl" oder "Pot" bezeichnet wird
- der Schlauch
- die Rauchsäule (im allgemeinen mit Messing oder Chrom beschichtet)
- der Topf, den man auch als Köpfchen bezeichnet (besteht im allgemeinen aus Metall oder Ton)

Um eine Shisha zu rauchen, muss der Pot etwa um die Hälfte gefüllt sein. Es gibt eigentlich keine allgemeine Regel wie voll er sein muss, das richtet sich nach der Länge der Rauchsäule. Dieses Ende muss nämlich etwa 2 bis 3 cm unter der Wasseroberfläche sein. Die Gefäßdichtung muss hierbei komplett dicht sein, da es sonst so Komplikationen (Lufteinzug etc.) kommen kann. Ist dies gewährleistet kann man an die Tabakzubereitung gehen. Man füllt den Kopf bzw. Topf etwa ¾ mit dem Tabak. Falls es sich um deutschen Tabak handelt muss man ihn vorher mit Glycerin bzw. Molasse angefeuchtet haben, ansonsten schmeckt er nicht besonders gut und man hat nur eine minderwertige Rauchentwicklung.
Man kann zwar speziell dafür vorgesehene Kohlesiebe verwenden, aber in den meisten Fällen nimmt man um den Kopf abzudecken und die Kohle von dem Tabak zu trennen eine im Haushaltsgebrauch häufig verwendete, normale Aluminiumfolie.
Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen dem Tabak und der Aluminium-Folie mindestens ca. ein halber cm Abstand bestehen sollte, da der Tabak sonst verbrennt (was eher unangenehm ist und schmeckt). Damit der Tabak besser erhitzt wird, macht man mit einem spitzen Gegenstand (beispielsweise eine Nadel) ein paar Löcher in die Alu-Folie. Der Trick ist hierbei nicht zu viel und nicht zu wenig Löcher zu machen.
Danach kann man die zuvor erhitzte Shisha-Kohle bedenkenlos auf die Alu-Folie legen. Durch die so entstandene Hitze wird die Feuchtigkeit im Tabak mit den Aromastoffen verdampft. Durch das Ziehen am Schlauch entsteht in der Shisha ein Unterdruck, der durch den blubbernden Rauch aus dem Rohr ausgeglichen wird. Der Tabak wird also nicht verbrannt wie bei einer Zigarette, sondern sozusagen ausgedünstet. Da der Rauch einen verhältnismäßig langen Weg hat (Rauchsäule, Wasser, Schlauch) schmeckt er auch besser im Vergleich zu einer Zigarette, Zigarre oder einer normalen Tabakspfeife.

Ich werde meinen Bericht nun folgendermaßen gestalten:

1. Das Köpfchen:
2. Der Kohleteller
3. Die Rauchsäule
4. Der Acrylglas-,Pot'
5. Der Schlauch

1. Das Köpfchen

Das mitgelieferte Köpfchen besteht aus Ton und hat ca. einen Durchmesser von 6 cm. Es ist etwa 1,5 cm tief und hat 4 Löcher im untersten Teil. Es ist relativ stabil. Man sollte allerdings darauf achten, es nicht mit Gewalt auf die Säule zu drücken, da es sonst zu Rissen kommen kann.

2. Der Kohleteller

Ein praktischer Bonus. Der Kohleteller dient - wie der Namen schon sagt - zum Auffangen von Asche bzw. zum Zwischenlagern von Kohle, beispielsweise beim Wechsel des Köpfchens. Er sieht schick aus und ist ebenfalls chrombeschichtet.

3. Die Rauchsäule:

Die Rauchsäule besteht aus 2 Teilen, einem oberen Teil, der die Schlauchadapter und das Rückschlagventil umfasst, und einen unteren Teil - ein einfaches Rohr das sich an den oberen Teil anschrauben lässt.
Der obere Teil umfasst 3 Schlauchadapter, das heißt 3 Ventile an die Schläuche angeschlossen werden können. Am vierten Ventil befindet sich das sogenannte Rückschlagventil. Dies schafft dem Raucher eine angenehme Eigenschaft: falls der Rauch kurzzeitig zu stark sein sollte, kann der Konsument einfach und bequem in den Schlauch pusten. Das Rückschlagventil öffnet sich, und der Rauch wird freigelassen. Sobald der Raucher wieder am Schlauch zieht, schließt sich das Rückschlagventil wieder. Falls man sich entscheidet noch einen 2. oder dritten Schlauch anzuschließen, braucht man nichts weiter als ebendiese + zusätzliche Schlauchadapter. Diese lassen sich bequem und unkompliziert auf die Rauchsäule schrauben.

4. Der Acryl-,Pot'

Dieses Gefäß besteht aus Polymethylmethacrylat - kurz Acryl- oder auch Plexiglas genannt. Es ist weitestgehend Stoß unempfindlich und relativ bruchsicher. Hierbei sollte man beim Transport (beispielsweise wenn man zu einem Freund rauchen gehen will und dabei die eigene Shisha mitnehmen möchte) darauf achten, dass der Pot in ein Handtuch oder etwas ähnliches eingewickelt ist, da dieser etwas kratzerempfindlich ist.

5. Der Schlauch

Der Schlauch ist von guter Qualität. Es handelt sich hierbei um einen Kunstlederschlauch der sich einfach mit Wasser reinigen lässt (dies sollte man von Zeit zu Zeit tun, da sich Partikel im Inneren ablagern). Der Schlauch ist 175 cm lang und hat somit eine gute Länge.

Zum Lieferumfang:

Als ich mir die Mya Cosmos auf der Website www.shisha-world.com bestellt hatte (für den recht günstigen Preis von 49,99 €), waren im Lieferumfang folgende Dinge enthalten:

· Dichtungssatz
· Acrylglas mit Schraubgewinde
· Eine verchromte Rauchsäule
· Eine Kohlezange
· Kunstlederschlauch
· Ein Tabakköpfchen
· Ein Kohleteller

Zur Mya Cosmos allgemein:

Mit der Mya Cosmos erhält man eine hochqualitative Wasserpfeife, die man allerdings erst einmal einrauchen muss. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich Weihnachten 05 frierend auf meinem Balkon gesessen bin und diese Shisha geraucht habe (Tabak: Karamell - grauenhaft!).
Mit dem Dichtungssatz kommt man durchaus eine Weile aus, sofern man ihn nicht überstrapaziert. Außerdem empfehle ich lange, dünne Bürsten für die Rauchsäule zu kaufen - Sie werden sich wundern was sich da alles ablagert, und man fühlt sich hinterher auch besser mit einer geputzten Shisha.
Die Kohlezange würde ich allerdings zuvor etwas mit einer Zange "bearbeiten", denn die Standart-Zange ist sehr glatt und greift die selbstzündenden Kohlen nur schlecht. Wenn man diese allerdings etwas verbiegt kann man problemlos anpacken. Den Kunstlederschlauch sollte man von Zeit zu Zeit einfach mal mit Wasser durchspülen, keine Angst - er rostet nicht!
Das Köpfchen kann man ebenfalls säubern, hierzu kann man auch (falls es total mit einer Kruste überzogen ist) auch eine Stahlwolle zur Hand nehmen, danach sieht das Köpfchen wieder aus wie neu!
Die Mya Cosmos befindet jetzt mittlerweile seit zweieinhalb in meinem Besitz und ich bin vollauf zufrieden mit ihr. Man erhält einen guten Geschmack, eine angenehme Rauchentwicklung und vor allem eine gut verarbeitete Rauchsäule für einen verhältnismäßig niedrigen Preis.

Fazit:
Ich empfehle dieses Prachtstück und lassen Sie ja von No-Name-Pfeifen die Finger - denn die sind meistens wesentlich gesundheitsgefährdender und eignen sich höchstens zur Dekoration!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
bigsanuk

bigsanuk

15.02.2008 11:05

Da werden Erinnerungen wach. LG Hannes

nele83

nele83

15.02.2008 10:43

Toller Bericht...LG Daniela

SayaMaus

SayaMaus

14.02.2008 23:03

Schöner Bericht. Bin selber auch ein Shishaliebhaber, obwohl ich sonst Nichtraucher bin und besitze gleich zwei Stück ;-)

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