Möchtegern-Superhelden
19.10.2000
Pro:
nette Ausstattung, gelungene Effekte, Superhelden - Parodie
Kontra:
der Humor wird nicht jedem Gefallen, ist manchmal zu seicht
Empfehlenswert:
Ja
 Bambi!!!
Über sich:
Ich bin kein Mensch der großen Worte, also machen wir es kurz :
Studium : Archäologie;
Interessen ...
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MYSTERY MEN - über diesen Film kann man sich sicherlich streiten, aber Geschmäcker sind ja auch verschieden. Ich halte ihn für bedingt empfehlenswert. Der Film erschien bei uns nicht im Kino, was ich persönlich nicht verstehen kann, da es sich durchaus um einen Film handelt, der sich auf jede Art sehen lassen kann. Die Ausstattung ist großartig, die Effekte sind in Ordnung, es gibt jede Menge bekannte Gesichter, man hat viel zu lachen und man hat schon schlechtere Geschichten im Kino gesehen. Es ist einfach eine gut gemachte Comicverfilmung und Superhelden-Parodie. Sicherlich ist es kein anspruchsvoller Film, sondern einfach nur etwas zum Entspannen - Hirn ausschalten und amüsieren. Auf keinen Fall sollte man diesen Film ernst nehmen !!!
Die Geschichte spielt in Champion City. Eine große Metropole in der es natürlich auch organisiertes Verbrechen gibt. Jedoch befindet sich diese Branche auf dem absteigenden Ast, denn Captain Amazing (Greg Kinnear, BESSER GEHT’S NICHT, EMAIL FÜR DICH) hat sein wachsames Auge auf die Stadt geworfen und so gut wie jeden großen Ganoven hinter Gitter gebracht. Und nun fürchtet Captain Amazing so langsam arbeitslos zu werden und Sponsorenverträge zu verlieren. Das darf nicht passieren !
Er kann es einrichten, daß sein alter Gegenspieler Casanova Frankenstein (Geoffrey Rush, SHINE, SHAKESPEARE IN LOVE, HOUSE ON HAUNTED HILL) aus der Irrenanstalt entlassen wird, damit es für den Superhelden wieder etwas zu tun gibt. Doch das böse Genie läßt sich nicht so einfach mißbrauchen und kann Captain Amazing austricksen und gefangen nehmen. Dies ruft eine kleine Gruppe von Möchtegern-Superhelden um „Mr. Furious“ (Ben Stiller, VERRÜCKT NACH MARY, GLAUBEN IST ALLES) auf den Plan, die es sich nun in den Kopf setzen, den Captain zu befreien. Zu Mr. Furious gehören noch „der Schaufler“ (William H. Macy, FARGO, MAGNOLIA und demnächst JURASSIC PARK III) und „der blaue Raja“ (Hank Azaria, Synchronsprecher aus den SIMPSONs, BIRDCAGE, GODZILLA). Doch die drei, denen sowohl übermenschliche Fähigkeiten, wie auch besondere Waffen oder ähnliches fehlen, müssen bald feststellen, daß sie nicht alleine gegen Frankenstein vorgehen können.
Also kommt ihnen die Idee nach weiteren Helden zu suchen. Sie veranstalten ein Casting, um dann gemeinsam mit verstärkten Kräften gegen das Böse vorzugehen. Weiterhin mit dabei sind Janeane Garofalo (COP LAND, GOOD VIBRATIONS) als die „Bowlerin“, Paul Reubens (BIG TOP PEE-WEE, BATMAN RETURNS) als „Mr. Spleen“, Wes Studi (DER MIT DEM WOLF TANZT, GERONIMO) als „die Spinx“, Tom Waits (KÖNIG DER FISCHER, SHORTCUTS) als Dr. Heller und Claire Folani (THE ROCK, RENDEZVOUS MIT JOE BLACK) als Monica, Ben Stillers „love interest“.
Zur DVD : Das Bild wird in „Widescreen“ geliefert und ziemlich scharf.
Den Ton gibt es in Dolby Digital 5.1. Das ganze Bonusmaterial ist in englischer Sprache, darunter befinden sich ein kleines „Making of“, eine Menge kurzer entfallener Szenen, die den Film aber auch nicht besser gemacht hätten, den Original-Kinotrailer, ein paar Informationstafeln zur Comicvorlage, sowie zum Produktionsverlauf, einen Audiokommentar des Regisseurs Kinka Usher (der vorher Werbefilme drehte) und ein paar Kleinigkeiten für den Computer über die ich leider nichts sagen kann, da ich kein DVD-Rom besitze.
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