Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
tiefgründig, außergewöhnliche Perspektiven, humorvoll, beleuchtet interessante Fragen, künstl . wert, Bilderrätsel=) |
| Kontra: |
nichts weiter ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Hallo-
Ich berichte heute über eine Zeitung, die ich glücklicherweise entdeckt habe=)
Ich bedanke mich für jeden fleißigen Leser!
Gliederung:
O*** Kurz und knapp: Das Allgemeine
O*** Bedeutung des Namens
O*** Das Motto dieses Magazins, plus Hintergrund/Zielgruppe
O*** Erkennungsmerkmal
O*** Genre der Neon?
O*** Inhalt: von "Unnützem Wissen" bis zu psychologischen und globalen Auseinandersetzungen
O*** Auszüge der Zeitung, lachen & bilden bitte
O*** Warum so gut & Favoriten
O*** Einschätzung? -->Objektive Artikel?
O*** Für die, die immer noch nicht überzeugt sind: Das Fazit
O*** Impressum
++++++ Kurz und knapp: Das Allgemeine
Neon ist das junge Magazin des stern, kostet mittlerweile 2,80€ und hat ca.150 Seiten, dabei Werbung eingerechnet. Neon ist ein monatlich erscheinendes Magazin und kein typisches "Frauen- oder Männermagazin", worauf ich gleich noch zurückkomme.
+++++ Bedeutung des Namens:
Ich habe an die Redaktion eine Email geschrieben und gefragt, was es mit dem Namen auf sich hat und das ist die direkte Antwort auf meine Frage:
"Wir haben NEON als Titel für unser Magazin gewählt, weil das Wort Frische, Helligkeit und Klarheit ausdrückt. NEON leitet sich aus dem griechischen NEOS ab; "etwas Neues". Tatsächlich ist NEON mit seinem redaktionellen Konzept etwas völlig neues. Und schließlich leuchtet das Edelgas Neon in der Natur in demselben Rot wie unser kleines Logo."
Zitat Redaktion Neon
+++++ Das Motto dieses Magazins, mit dessen Hintergrund und die Zielgruppe:
***Auf stern.de steht geschrieben:
Wir glauben: Junge Frauen und Männer brauchen nicht nur Männer- oder Frauenmagazine, sondern auch ein Magazin, welches beide Geschlechter vereint.
Weil junge Frauen und Männer gleichermaßen den Wunsch verspüren, im Leben voranzukommen. Weil sie die Angst teilen, dabei unglücklich zu werden.
Weil sie wissen, dass ihre Jugend vorbei ist, aber hoffen, dass der Ernst des Lebens noch lange auf sich warten lässt.
"Eigentlich sollten wir erwachsen werden"
--> das ist das Motto von Neon
***Zielgruppe
Am dem vorher dargestellten Motto und dem Zitat erkennt man, dass sich dieses Magazin auf junge Frauen und Männer bezieht, die zugleich den Einfluß auf dieses Magazin haben und wohl auch am liebsten von diesen Menschen gelesen wird. Jedoch sind die aufgegriffenen Themen in der NEON sehr vielseitig- für beide Geschlechter.
Speziell sollte es sich, dem Motto zufolge, bei der Zielgruppe um die Menschen handeln, die sich zwischen der beendeten Schullaufbahn und dem Arbeitsbeginn bewegen. Heutzutage ist die Spanne ja größer gezogen.
Nunja, jedenfalls bezieht sich das Neon-magazin auf ernste und unernste Themenbereiche. Da kann man den Vergleich zu den Tätigkeiten der Zielgruppe ziehen. Denn diese Menschen, wissen, dass es ernst wird oder werden sollte und sie sich der Arbeitswelt immer mehr nähern, jedoch versuchen sie, die arbeitsfreie Zeit weiterhin auszukosten; mit "unernsten" Aktivitäten.
Dabei wird, wie im Motto zu erkennen, die kindliche Entdeckungsphase angedeutet, wie ich finde. Wenn man weiß, dass es interessant sein- und viel Spaß machen kann, das Leben intensiver zu leben, wird dieses Magazin lieben.
Jedoch ist die Zielgruppe nicht so begrenzt zu betrachten, auch wenn diese nun einmal zu dem Image des Magazins gehört. Ich finde, die Zielgruppe ist kaum zu begrenzen. Solange man auch den Spaß im Leben hat und ebenso das Leben mit offenen Augen sieht, wird dieses Magazin das richtige für die jeweilige Person sein. Da bin ich mir sicher.
Man kann ja auch selbst reinlesen, um zu erfahren, ob man zu der Zielgruppe gehört. Dazu werde ich euch später in meinem Bericht Gelegenheit geben.
+++++Erkennungsmerkmale
Für die, die von der Neon noch nie etwas gehören haben und sich diese Zeitung optisch ebenso wenig vorstellen können.
Dem Namen gleichsetzend ist die Farbe jedes Magazins auffallend, aber jeden Monat wechselnd. Die Farbe kann ein kräftiges rot oder ein grelles grün, aber ebenso auch ein pastelliges hellblau sein. Jedoch ist der gesamte Titelblatt- Hintergrund ohne jegliches Muster in der monatlichen Farbe. Dazu nicht mehrere Bilder auf der Titelseite, sondern nur eines, unterhalb gelegen. Die Schriftfarbe auf der Titelseite ist auch immer die gleiche. Obwohl dieser dezenten Einsetzung sorgt die Hintergrundfarbe jedoch meist für die Auffälligkeit.
Nicht zur Orientierung, aber ebenfalls wichtig- ein kleines Detail: Auf dem Magazin-rand ist in der Mitte ein Herz aufgedruckt. Dieses Merkmal wird wiederkommen, aber dazu solltet ihr weiterlesen.
+++++Genre
So wie jedes Unternehmen eine Identität hat, hat Neon diese auch. "Eigentlich sollten wir erwachsen werden",
"...doch wir lieben den Spaß und die kleinen, unerheblichen Dinge viel mehr. Es gibt viel zu entdecken- so viele Feinheiten, Perspektiven, Details, Unentdecktes, Anderes."
So könnte man das Motto ausweiten.
Über diese vielen tiefgründigen Details des Alltags wird sich dann auch ausgetauscht, berichtet oder philosophiert.
Dieses Image verleiht Neon einen sehr sympathischen und tiefgründigen Gedanken, wenn der Leser mit diesem Magazin konfrontiert wird. Das war zumindest bei mir so. Also es kommt schon auf die Einstellung des Lesers an.
Jedenfalls beschäftigt sich Neon mit außergewöhnlichen und unwichtigen Themen, jedoch immer mit einem tiefgründigen Gedanken. So dient dieses Magazin nicht nur als reines Unterhaltungsmagazin, sondern auch als bereicherndes und Gedanken bildendes Magazin mit vielen Themen: unter anderem Geisteswissenschaften wie Psychologie, Sport, globalen Aktivitäten und deren Konsequenzen, Kultur, Literatur, Musik, Technik, Mode, Reisen etc.
+++++Inhalt
In welchen Rubriken und was diese beinhalten könnt Ihr hier nachlesen. Ich habe das mit Absicht ausführlich gemacht, um einen besonders tiefgründigen Einblick in dieses Magazin zu liefern, zumal es da wirklich interessante Dinge gibt, viel Spaß!
***Rupriken:
- Titelthemen
- Wilde Welt
- Sehen
- Fühlen
- Wissen
- Kaufen
- Freie Zeit
- Immer ---Impressum Herstellerverzeichnis Bilderrätsel Was wird eigentlich aus...?
** Titel- Themen
Ich denke, zu den Titelthemen muss man nicht viel sagen. Das sind zum Beispiel Themen zu aktuellen Geschehnissen oder Themen, die den roten Faden des Magazins beleuchten oder einfach nur in einer Art und Weise extrem sind. Besonders ausgefallen oder interessant, je nach dem, was die Redakteure denken.**Wilde Welt
"Nur eine Frage":
Es werden ganz viele Passanten auf der Straße über eine gefragt, mit einer kurzen Antwort.
Beispiele: "Wofür lohnt es sich zu kämpfen?", "Was vermisst Du im Fernsehen?", "Was ist spießig für Dich?"
"So war das":
Ausgefallene und teilweise echt unglaubliche Erzählungen von Menschen
Beispiele: "...Wenn der vollgepackte Umzugswagen geklaut wird", "Wie es ist, mit dem Fischernetz ein U-Boot zu fangen", "Wie es ist seine Geldbörse nach 40 Jahren per Post zurück zu bekommen"
"Wilde-Welt-Meister":
Dort handelt es sich zum Beispiel um ein extremes, in einer gewissen Art und Weise spezielles Ereignis oder einen Menschen, der abnormales zu bieten hat oder auch einfach etwas spezielles.
Beispiele: "Elefanten-Polo in Thailand", "Gummimensch Daniel Browning Smith kann seinen eigenen Hintern küssen", "Handy-Weitwurf in Finnland"
"Der Soundtrack meines Lebens":
Darin erzählt eine mehr oder minder Bekannte Person (von Jamie Oliver bis zu Cate Blanchett) sehr persönlich wie diese 10 Lieder dessen Leben beeinflusst(en) und beschreibt die Gefühle und Erfahrungen.
"Wie macht man eigentlich...?"
Hier geht es um jegliche Anleitung, die man sonst nicht zu finden bekommt. Es kann sich um den "multiplen Orgasmus", "die perfekte Arschbombe" oder von Andi Brehme um "das Gelingen eines Elfmeters" handeln. Hauptsache hilfreich in belustigender, interessanter oder erhellender Art.
"Deutsche Geschichten"
beschreiben anonym kleine und feine Beobachtungen aus dem Alltag.
Zum Beispiel: "Bayreuth. In der Sammelumkleide eines Jeansladens. Ein Mädchen probiert verschiedene Hosen an, ihre Freundinnen kommentieren jede einzelne davon. Nach einer Weile: "Das ist doch nicht dein Ernst, die Hose ist doch voll häßlich und steht Dir gar nicht!" Darauf Sie: "Spinnst Du? Das ist meine Hose, mit der ich hergekommen bin!" Betretendes Schweigen unter den Freundinnen."
"Na, wie war ich?" erzählt von Vergangenheiten gewisser bekannter Persönlichkeiten und ist ein Interview mit genügend Platz, um das ein oder andere persönliche Detail zu erfahren.
"Unnützes Wissen":
"20 Fakten, die man nicht braucht, aber nie mehr vergisst" Das ist das Motto dieses Themenbereiches, der wilde und auch sehr interessante Fakten beleuchtet.
Beispielsweise: "Die Angst vor Päpsten heißt in der Medizin Papaphobie", "Fische können Herpes bekommen", " Die älteste Seifenblase der Welt wurde 347 Tage alt", "Männer werden 5 mal so oft vom Blitz getroffen wie Frauen", "Der Bergsteiger Reinhold Messner kann nicht schwimmen", "Ratten können nicht kotzen, darum funktioniert Rattengift so gut"
"Mythos & Wahrheit"
klärt einen Mythos auf, indem er bestätigt oder eben des Irrtums beleuchtet wird. Da gibt es ja viele Möglichkeiten, die man reflektieren kann.
Zum Beispiel: "Haben Elefanten wirklich ein Elefantengedächtnis?", "Übrige Schoko-Weihnachtsmänner werden danach zu Osterhasen- stimmt das?", "Fällt ein Nutellabrot vom Teller grundsätzlich immer auf die beschmierte Seite?"
** Sehen
"In was für einem Land leben wir eigentlich?"
reflektiert Ungereimtheiten, Absurditäten und Probleme in Deutschland, die zum Ausdruck gebracht werden. Diese Seite beschreibt meist 3 Beobachtungen. Da gibt es unter anderem: "Der Braune Punkt- Flensburg verschickt Verkehrsakten nach Dänemark. Dort werden sie zu Klopapier verarbeitet.", "Hände in Schuld- In deutschen Krankenhäusern sterben zehntausende an mangelnder Hygiene.", "Gierschlund- Ein Anwalt fordert 2,3 Mio vom Staat- wegen eines Zahlendrehers."
"In was für einer Welt leben wir eigentlich?"
reflektiert ebenso paradoxe, komische, unwürdige und unmögliche Beobachtungen wie in der Kategorie davor, nur global betrachtet.
Beispiele: "Schlucken: sehr gut. In Kolumbien hat eine Schule für Drogenkuriereeröffet. Unterrichtet wird auch Psychologie.", "Waidmanns Hall- In Schweden dürfen nur schwerhörige Jäger mit Schalldämpfer schießen."
Diese Rubrik beinhaltet ebenso "Interviews", die meist auf Wirtschaft bezogen sind und andere Berichte oder Reporte, die gesellschaftliche Einflüsse haben etc.
Desweiteren gibt es auch "Kolumnen":
zum Beispiel "Mein Marsch durch die Institutionen" von Marc Deckert, wo er Beobachtungen von Institutionen niederschreibt.
** Fühlen
"Fühlen" ist eine Rubrik, die viel Einfluss von den Geisteswissenschaften aufweist. Es wird größtenteils psychologisch, philosophisch oder pädagogisch erklärt und berichtet.
"Warum ist das so?"
ist eine immer wieder kehrende Frage in dieser Rubrik, wenn auch nicht regelmäßig. Da werden psychologische oder biologisch-psychologische Zusammhänge geklärt.
Interview: "Seitensprünge sind nicht nur normal. Sie sind auch gesund!"
Ansonsten ist diese Rubrik weniger begrenzt bzw. weniger mit einem roten Faden ausgelegt Es gibt Interviews mit bekannten Menschen, Reportagen, Kolumnen und ansonsten werden Verhaltensweisen beleuchtet, wessen Ursachen meist der Unwissenheit gegenüberstehen.
** Wissen
Wissen ist ebenso eine Rubrik, die schwer zu beschreiben ist. Da Wissen meines Erachtens nach jegliche Information beinhalten kann.
Eine, unregelmäßig, weiderkehrende Frage ist: "Was sagt der Körper?",
wo zum Beispiel folgendes geklärt wird: "Warum ekeln wir uns? Macht ein voller Bauch schlechte Träume? Ist schneller blau, wer Alkohol mit Strohalm trinkt?"
Hier gibt es auch eine "Kolumne".
Die heißt: "Das erste Mal" und handelt von den Erfahrungen von Friederike Knüpling, wie zum Beispiel "Das Handy verlieren- F.K.ist im Festnetz einfach nicht si selbst", "F.K.richtet sich eine eigene Wohnung ein"
Des weiteren werden nicht nur Dinge über die Gesundheit und den Körper geklärt, sondern auch des Berufslebens und allgemein sehr unterschiedliche Dinge.
** Kaufen
Es kann auch sehr interessant sein, wenn Frau Makatsch (ja genau, Heike) ihrer Phantasie freien Lauf lässt, wie ihre Kolumne verlauten lässt. Des weiteren gibt es noch anderes zu bieten:
Berichte über "Reisen";
zum Beispiel: "7 Kurzgeschichten darüber, dass man immer klüger aus der fremde zurückkehrt, naja fast immer"
Sowie über "Mode":
"Strand-händler bieten nur Schrott an. Neon zeigt: Es geht auch anders. Die schicksten Sonnenbrillen und schönsten Uhren des kommenden Sommers."
Eine "Kolumne" von Heike Makatsch, die sich immer "Was fehlt in der Welt?" nennt.
Da gibt es: "Heike Makatsch wünscht sich ein Stimmungsamulett, das Mitmenschen sofort warnt, wenn sie auf 180 ist. "Heike Makatsch erfindet einen Hut, der für den Weltfrieden sorgt und dafür, dass Du im Urlaub eine viel bessere Zeit haben wirst.", "Heike Makatsch erfindet ein unsichtbares Isolierspray, damit wir auch im Winter nackig durch die Straßen laufen können."
** Freie Zeit:
Die "Freie Zeit" beschäftigt sich mit Tätigkeiten, die in dem Fall künstlerische und kreative Beschäftigungen sein sollen. Das erkennt man daran, dass über Literatur, Musik oder Film berichtet wird.
"Film":
In dieser Kategorie wird mindestens ein Film genauer betrachtet und 4 Beschreibungen zu ausgewählten Filmen. Ein Beispiel: "Fat man walking- Michael Moore überrascht die Kritiker mit seinem neuen Film -Fahrenheit911- Außerdem: Die besten Filme dieses Sommers"
"Musik"
berichtet über eine ausgewählte CD, wo eine Kritik darüber geschrieben wird und meist eher knapp gehaltene Bewertungen zu 2 anderen Scheiben, womit ich persönlich nicht viel anfangen kann, da es mir zu wenig ist. Jedoch sorgt Symbolik darunter für eine grobe Einschätzung.
Und zum Schluß gibt es, nicht zu vergessen, auch noch Kritiken zur Literatur. Wieder eine ausführlicher und 2 weniger ausführliche. Dort fehlt die Symbolik und durch die Knappheit der Kritik ist mir die Meinung/der Geschmack zu wenig ausgeführt und ich kann nicht sicher gehen, ob ich da den gleichen Geschmack habe. Denn solch eine Einschätzung ist ja nun mal subjektiv.
Interviews gibt es auch. Zu einem der jeweiligen Themen oder einer ganz anderen Freizeitbeschäftigung.
** Immer
"Immer" beschreibt die Komponenten, die den immer vorhanden Rahmen bilden- und das im wahrsten Sinne, denn diese Komponenten, beginnen das Magazin und beenden es auch.
Das Editorale beschreibt, womit das Magazin beginnt- die ersten Empfangworte. Wenn man sich diese erste Seite betrachtet, wirkt das gleich aufheiternd und sympathisch.
Warum?
Weil dort immer ein herz in vielen verschiedenen Arten dargestellt ist.
Das zeigt für mich auch auf Achten des Gefühls der Redakteure und ebenso mit welchem künstlerischen Wert die kleinen Dinge in Betracht gezogen werden- siehe verschiedene Arten von der Darstellung eines Herzes als Fotografie: Herz-pinkelei eines Hundes, ausgestanztes Herz auf Käse-scheibe eines Brotes, Steinchenbau im Strandsand... etc)
Neben diesem Bild sind meist auch "Helden der Arbeit" dargestellt.
Dann gibt es noch den Klassiker "Für die Ewigkeit".
Diese Rubrik beschreibt und zeigt Dinge, die unveränderlich sind, was mit der "Ewigkeit" ausgedrückt wird. Es kann sich zum Beispiel um "Die schönsten Farben der Welt", " Mauleselrennen, Trompeten und Sportaren, die früher mal olympisch waren" oder um "10 Lieder, die man dauernd falsch versteht" handeln.
"Impressum"
"Herstellerverzeichnis"
Das "Bilderrätsel" zeigt Bilder, die im übertragenen Sinne für eine gewisse Sache stehen. Sei es ein Coktail, ein Politiker oder ein Essen- dieses Rätsel ist so kreativ und lustig!
Ein Beispiel: Es handelt sich um ein Essen und es steht ein spezieller Hund auf einem Skateboard-
na klar, ein Rollmops! =)
" Was wird eigentlich aus...?" Das ist die allerletzte Kategorie und es handelt sich um eine wichtige Frage, die erläutert wird. Meist ist sie auf die ganze Erde bezogen oder wirft ein aktuelles Thema auf.
Beispiele: " Was wird eigentlich aus... dem Öl?/ dem Zivildienst?/ dem Wetter?"
+++++ Auszüge:
-Hier nun die versprochenen Auszüge zum Reinlesen-
*** Zuerst ein Interview mit John Perkins, was ich überaus interessant und beleuchtend fand. Mit der Intention: "Was man als kleiner Mensch nicht mitbekommt, ist das abartige und aussaugende Verhalten von kapitalistischem Fanatismus bestimmter, am Hebel sitzender Menschen." Jedenfalls war der Mann ein "Economic Hit Man", der auf Grund einer kapitalistischen Strategie sein Geld verdiente und nun in einem Buch Klartext spricht. (Interview: Rüdiger Sturm, Neon März 05)
[...] "Economic Hit Man" liest sich wie ein Thriller. John Perkins erzählt darin, wie er im Auftrag von Beratungsfirmen Kontakte zu den Regierungen von Drittweltstaaten wie Kolumbien oder Indonesien aufnham. Er überzeugte sie von Infrastrukturprojekten, die mit Millionenkrediten finanziert wurden. Während sich die betroffenen Länder hoffnungslos verschuldeten, machten US-Konzerne mit den Bauaufträgen große Geschäfte. Als die betroffenen Nationen ihre Kredite nicht mehr bezahlen konnten, mussten sie sich den Wünschen der amerikanischen Geldgeber fügen: -energieunternehmen erhielten Zugang zu Ölvorkommen, US-Militär bekam Stützpunkte auf fremdem Boden. Wenn sich ein Regierungschef den Wünschen der USA verweigerte, kam eine andere, tödliche Sorte von Killern zum Einsatz. So entstand ein Weltreich mit einem minimalen Einsatz militärischer Mittel. Eine Horrorfantasie? Dafür klingt seine Darstellung viel zu plausibel.
Auswahl von 3 Fragen:
Neon: Wie darf man sich das vorstellen: Gibt es eine Verschwörung von US-Konzernen- und Regierung, die die Welt mit einem Heer von "Wirtschaftkillern" unterwerfen wollen?
John Perkins: Es ist viel komplizierter als eine Verschwörung. Ich nenne das Ganze "Korporatokratie", also ein Herrschaftssystem der Konzerne. Seine Angehörigen haben die gleichen Werte und Ziele, sie wollen ihren Gewinn maximieren und ihren Einfluss so weit wir möglich ausdehnen. Und das erreichen sie, wenn anderen wirtschaftlich von ihnen abhänig sind. Das ist nicht anders als bei den Plantagenbesitzern in den alten Südstaaten. Die brauchten die Sklaverei, um ihr Geschäfte machen zu können und deshalb haben sie alles dafür getan, dieses System am Leben zu erhalten. Und weil in den USA ständig Politiker in die Wirtschaft wechseln und umgekehrt, arbeiten Regierung und Konzerne Hand in Hand.
Neon: Aber kann man aus so einem System aussteigen?
John Perkins: Ich war sicher ein Ausnahmefall. Aber ich tat so, als hätte ich meine Überzeugung nicht geändert und würde mich immer loyal verhalten.
Neon: Haben Sie keine Angst, dass sich sie Gegenseite nach der Veröffentlichung Ihres Buches rächen wird?
John Perkins: Gandhi hat einmal gesagt: "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, als Nächstes bekämpfen sie dich und am Ende hast du gewonnen." Momentan befinde ich mich in der Phase des Ignorierens. Abgesehen davon: Wem wäre geholfen, wenn ich jetzt einen tödlichen Unfall erleiden würde? Das Buch ist schon erschienen. Das würde ihm nur mehr Aufmerksamkeit verschaffen.
Auf Grund der Arbeit, wenn ich alles abschreiben würde, lasse ich das jetzt mal so offen stehen und biete jedem die Gelegenheit sich da individuell Gedanken dazu zu machen.
*** Dann jetzt noch etwas belustigendes:
Der Braune Punkt (Dela Kienle, Neon Juli/August 04)
Ungläubige Deutsche, höret! Es passieren noch Zeichen und Wunder. Die Wiedergeburt- sie ist erwiesen! Die Flensburger Verkehrsaktion, deren Punkte unser gutes Kraftfahrergewissen beflecken: diese Dokumente kehren nach ihrem Ableben auf die Erde zurück- als Klopapier! Das geschieht ihnen recht. Das Kraffahrer-Bundesamt lässt jährlich 150 Tonnen Papier aus der Verkehrssünderkartei zerschredern, klitzeklein rupfen und nach Dänemark exportieren; und unsere lieben EU-Nachbarn wischen sich damit den Allerwertesten ab. Nn drängen sich natürlich Fragen auf: Warum ausgerechnet Dänemark? Wären deutsche Toiletten ein noch tieferer Fall? Dahaben wir also beim Pisa-Test versagt, bei der Einhaltung der Konvergenz-Kriterien- und jetzt sind wir in der Wiedergeburtsfrage EU-weit das Schlusslicht! Ach, es nützt nichts, das Klagen: Glauben wie an die Reinkarnation, üben wir Buße, tun wir Gutes. Vielleicht treffen wie es ja im nächsten Leben besser und landen in Italien, Frankreich oder wenigstens auf einem Schlösschen in Dänemark; da benutzen wie dann Flensburg-Papier im Marmor-klo, die Verkehrssünderpunkte kreigt der Chaufeur, alles wird gut. Und Deutschland kann uns am Arsch lecken.
+++++ Warum so gut? Favoriten?
Für mich hat die Zeitung einen tiefgründigen Gedanken, der unter dem normalen, festgefahrenen und oberflächlichen Weg des Alltags führt. Dazu kommt der künstlerische Wert, den man gut auf den Fotografien nachvollziehen kann. Da reicht es meist schon dieses Herzchen-bild von der editorialen Seite zu betrachten. Außerdem interessieren mich die geisteswissenschaftlichen Fragen, sowie andere Kategorien wie die Beobachtungen, die Literatur-, Buch- und Musik-kritiken und die Wissensberichte- ob über "unnütze" oder global befassende Informationen. Jedoch gibt es immer wieder interessante Zusätze. Des weiteren macht es mir jedes Mal Spaß das Bilderrätsel auszuknobeln.
Gesamt gesehen respektiere ich die soziale, tiefgründige, außergewöhnliche und wissensbereichernde Perspektive dieses Magazins sehr.
Außerdem verleitet es ungemein dazu, selbst die Augen etwas weiter zu öffnen und den Alltag intensiver zu erfassen, was jedoch wieder von der Einstellung abhängig ist.
***Favoriten:
"Na wie war ich?", "Unnützes Wissen", der "Soundtrack meines Lebens""Mythos und Wahrheit", das "Bilderrätsel", "In was für einem Land/ einer Welt leben wir eigentlich?", "Für die Ewigkeit" und andere.
Einen klaren Favoriten kann ich nicht benennen, da mich sowohl Reportagen oder auch nur kompakt formulierte Informationen interessieren, was immer von dem Inhalt abhängig ist. Außerdem gibt es von Magazin zu Magazin unterschiedliche Inhalte, wo immer wieder verschiedenes besonders interessant ist.
Aber: Die Idee des "Unnützen Wissens" und des "Bilderrätsels" sind jedes Mal die Sachen, die man im Hinterkopf hat, wenn man sich die Zeitung kauft, weil die fein gemacht sind. Besonders das Konzept des Bilderrätsels finde ich toll.
+++++ Einschätzung? Objektive Artikel?
Man kann natürlich in einer Kolumne von einer Person nicht als objektiv bewertet sprechen.
Wenn sich zum Beispiel Heike Makatsch ein unsichtbares, wärmespendendes Isolierspray wünscht, um auch im Winter nackig durch die Straßen laufen können, weil nach ihrem Empfinden die Schönheit durch die dicken Kleidungsstücke verloren geht, ist wohl eine in sofern einseitige, subjektive Sicht, weil andere Menschen den Winter mögen und es ihnen egal ist, wieviel von ihrem schönen Körper verhüllt wird.
Aber erstmal zur Klärung einer anderen Frage:
Was macht einen Artikel denn objektiv? Geht das überhaupt? Ist ein Artikel objektiv bewertet, wenn er sich auf Statistiken bezieht und von mehreren Professoren "geprüft" wurde? Woher weiß ich, dass stimmt, was die Statistik besagt? Professoren haben auch subjektive Ansichten! Kann eine Statistik alle Menschen der Erde umfassen? Nein. Wie weit sollte also die Spanne der Betrachtung für die Objektivität gezogen werden?
Für mich hat Objektivität eine so total umfassende Spanne, die unrealistisch ist. Ich meine: Für mich gibt es keine Objektivität.
Natürlich kann man Aussagen treffen, die sich nur auf einen Aspekt beziehen- wahrscheinlich als Laie zu einem Thema. Aber sobald man sagt, ein Aspekt/ eine Perspektive ist zu wenig, da diese Betrachtung zu subjektiv ist, kann man die Grenze nicht mehr festlegen und objektiv kann nur sein, was wirklich alles in Betracht zieht. Woher soll man wissen, dass man alles in Betracht gezogen hat? Und wie lange soll das dauern?
Nochmal zu dem Laien: Im Gegensatz zu den Laien gibt es Wissende. Auf welcher Basis (und mit welcher Spanne) auch immer. Jedoch weiß man, dass "Wissende" mehr Aspekte mit einbeziehen können, da sie mehr Informationen, Wissen, haben.
Ich kann sagen, dass oft die Meinung so genannter Wissenden einbezogen wird- zum Beispiel ein Psychologe, ein Geologe oder ein Professor. Das erkennt man in Interviews oder als aufgreifende Zitate, die jedoch, Achtung!, auch subjektiv ausgewählt werden können.
Ob euch der Aspekt, wo Zitate aufgegriffen werden etc., zu mehr Sicherheit beim Aufnehmen der Informationen aus diesem Magazin verhilft, sei Eure Sache. Wenn nicht: Es gibt ja eine Kommentarfunktion.
Vielleicht gibt es ja sowieso (konstruktive) Anmerkungen, würde mich freuen!
Man kann nie 100%ig auf eine Information trauen. Es gibt auch Berichte aus diesem Magazin, die mich nicht überzeugt haben.
Zum Ende: Es muss jeder wissen, was er mit Informationen anfängt.
+++++ Das Fazit
So, jetzt ist es soweit, meine Abschlußworte folgen!
Wie gesagt:
Wer ein aktiver Mensch ist,
Lust hat sich mit tiefgründigen Beobachtungen auseinander zu setzten,
sich unterhalten möchte,
sich bilden mag,
über so manch komischen Mythos aufgeklärt zu werden,
nicht nur etwas über Deutschland lesen möchte,
sondern auch über Heike Makatsch,
Kultur,
Sport,
Literatur,
etwas über sich lernen will,
bestimmte Verhaltensweisen erklärt haben möchte,
sich ebenso mit politischen Themen auseinander zu setzen
und ein lustiges Bilderrätsel zu lösen-
der wird sich gut mit diesem Magazin identifizieren können.
Für wen mindestens 3 Aspekte zutreffen, ist dieses Magazin geeignet und dieser sollte es sich mal vornehmen!
Ich vergebe: 5 von 5 Sternen!
Fragen an mich, danke!
Liebe Grüße,
Chrissie
+++++ Impressum:
Redaktion:
Weihenstephanerstr.7
81673 München
Telefon: (089) 4152-774
Fax: (089) 4152-779
Internet: http://www.neon-magazin.de
Verlag: Verlag NEON Magazin GmbH
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sehr hilfreich
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Gummifloh
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08.01.2006
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Saphena
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
19.06.2004
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Ich preise dich,oh NEON! ♥_♥
Bewertung für NEON (Magazin) von
Berurin
Pro: Artikel,witzig,tolle Bilder,intelligent
Kontra: NICHTS!!!!
Heute geht es mal um eine meiner Lieblingszeitschriften-das ist die NEON.
Berichte / Kolumnen
In jeder Ausgabe gibt es am Anfang gleich die Rubrik "Nur eine Frage" in der Leute aus verschiedenen Ländern und auch Deutschland,auch aus d ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
04.02.2008
(03.02.2008)
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Lies mich
Bewertung für NEON (Magazin) von
Larischen
Pro: Themen, Übersichtlichkeit, Preis
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Ihr seid längst keine Kinder mehr, aber auch noch nicht richtig erwachsen?! Dann wird dieses Magazin genau das richtige für euch sein! Die Rede ist von Neon. Einem Magazin mit dem Werbespruch „Eigentlich sollten wir erwachsen werden“, eine Freundin von mi ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
16.05.2004
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