Geh auf Tour!
23.02.2008
Pro:
einfach zu handhaben
Kontra:
kastriertes Football, schlechte KI
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 kenthan
Über sich:
erstmal wieder etwas gesünderer, hoffentlich bleibt das so ~
Mitglied seit:19.06.2007
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Vertrauende:38
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 185 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
// Disclaimer: auch bei game7.de Unter dem Logo EA Sports BIG veröffentlichte EA bereits zahlreiche Sportspiele, die mehr auf Fun als auf Simulation getrimmt waren. Diese strahlten immer eine leichte Zugänglichkeit aus und waren problemlos von der Hand zu spielen. Nun bringt EA "NFL Tour" unter diesem Label heraus und ich schaue mal, was in dem Footballspiel steckt.
"NFL Tour" basiert wie die Vorgängermodelle "NFL Street" auf einer einfachen Basis und die Regeln wurden leicht kastriert. Das Ziel ist es, den ovalen Ball mit seinem sieben Mann großem Team hinter die gegnerische Ziellinie zu bringen. Doch gibt es in "NFL Tour" kein Tor, durch welches der Ball geschossen werden kann und somit fällt die Fußarbeit der Sportler komplett weg und wird durch Würfe ersetzt. Somit kann natürlich auch nur durch einen Touchdown gepunktet werden. Das Spiel selbst steuert sich relativ einfach und geht leicht von der Hand, wobei selbst Einsteiger schnell die Kontrolle über den Football gewinnen können. Zum Passen werden zwei Tasten benötigt. Mit der einen wählt ihr den Empfänger des Ballpakets und mit der anderen wird der Pass bestätigt. Ob das eiernde Flugobjekt ankommtb liegt dann an den Fähigkeiten des Gegners. Die normale KI ist allerdings relativ schwach und es ist auf Dauer kein Problem, den Gegner zu schlagen. Obwohl im Footballspielen normalerweise die Taktik eine große Rolle spielt, kann man in "NFL Tour" immer wieder die gleichen Tricks benutzen und der Gegner lernt nicht dazu. Auch ist es möglich, einen gegnerischen Takle via richtig gesetztem Knopfdruck auszuweichen, was es dem Verteidiger nicht sonderlich leicht macht, eine anstürmende Offensive aufzuhalten. Dies macht den Einzelspielermodus einfach zu leicht und nicht wirklich spaßig.
In der Tour lässt sich ein Charakter erstellen, welcher nicht annähernd die Qualitäten aus Madden NFL erreicht. Statt einem voll konfigurierbaren Kopf und Körper gilt es nur, dass Passende aus ein paar vorgegebenen Gesichtern und Frisuren zusammenzustellen. Ehrlich gesagt ist es auch nicht besonders wichtig, da der Kopf später eh von einem Helm verdeckt wird. Mit diesem Charakter kann man nun in einem beliebigen Team die Tour auf den Weg nach ganz oben bestreiten. Nach erfolgreichen Spielen können die Werte des Charakters erhöht werden. Doch von Spiel zu Spiel wird es eintöniger und stellt irgendwann keine große Herausforderung mehr dar. *Im Mehrspielermodus sieht das schon etwas anders aus und bis zu vier Spieler können hier gemeinsam oder gegeneinander antreten. Auch online über Xbox Live kann natürlich auf dem Rasen gespielt werden. Mit menschlichen Mitspielern macht der Titel gleich mehr Spaß, da man sich nicht über die unausgereifte KI ärgern muss. Doch leider ist man als Verteidiger immer noch klar im Nachteil, da das Kontern des Takles etwas zu mächtig ist.
Grafisch wird hier leider nicht wirklich viel geboten und alles wirkt leicht comichaft. Das Stadium sieht immer gleich aus und nur der Hintergrund wechselt sich ab. Zudem wird ausschließlich in der Nacht gespielt, was die schicken Pyroeffekte zwar besser zur Geltung bringt, aber auch sehr eintönig wird. Insgesamt wird hier nichts Besonderes geboten und von EA ist man wirklich Besseres gewöhnt und die bisherigen Funsportgames wurden wesentlich besser umgesetzt. Der Sound mag im Ansatz durch gut ausgewählte Musik überzeugen doch ansonsten wird auch hier nicht viel geboten. Die Sprecher wurden in englischer Sprache belassen, dafür gibt es aber deutsche Bildschirmtexte. Fazit
NFL Tour ist leider nicht der erhoffte Spaßbringer geworden. Zwar gibt es einige nette Manöver und nette Effekte, doch insgesamt wurde alles eher schlecht umgesetzt und das Spielprinzip kastriert. Die Grafik wirkt unausgereift, die Steuerung ist etwas träge und die Regeln sind für Anfänger immer noch ein Rätsel. Unter einem Fun-Game versteht man etwas anderes als EA es uns mit NFL Tour erzählen möchte und man sollte hier eher zum großen Bruder "Madden NFL 08" greifen. Wem Realismus nicht gefällt, sollte lieber ganz Abstand nehmen.
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16.03.2008 08:17
boah, was DU alles spielst ;-) LG Matthias
29.02.2008 17:31
obwohl natürlich klar rauskommt dass das Spiel nix ist
29.02.2008 17:30
na ja ist nicht gerade dein bester, motiviertester Bericht, drück mal ein Auge zu