Dieses Buch wurde mir eigentlich praktisch durch die Schule aufgedrägt,da es unsere Deutsch-Lk Lektüre war-aus diesem Grund nimmt man schon von Beginn an nicht gerade eine positive Haltung gegnüber ein.
Aber ich war sehr positiv Überrascht.
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Erfahrungsbericht von Aylan über Nachgetragene Liebe / Härtling, Peter 25. Januar 2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Stil:
neutral
Unterhaltungswert:
durchschnittlich
Wie ergreifend ist die Story?
sehr ergreifend
Informationsgehalt:
informativ
Aufmachung:
ok
Pro:
S . o .
Kontra:
gibts nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Dieses Buch wurde mir eigentlich praktisch durch die Schule aufgedrägt,da es unsere Deutsch-Lk Lektüre war-aus diesem Grund nimmt man schon von Beginn an nicht gerade eine positive Haltung gegnüber ein. Aber ich war sehr positiv Überrascht. Das Buch läßt sich sehr gut lesen und ist auch sehr schön geschrieben.Den Autor kennt man allerdings hauptsächlich als Märchenautor-hier schildert er aber seine Kindheit zur NS-Zeit. Die Story: Peter erzählt seine Kindheitserlebnisse mit seiner Familie und über die kurze Zeit,die er mit seinem Vater verbrachte,da dieser früh starb. Es wird geschildert wie er aufwächst und den Vater,der Anwalt ist als einen strafenden nicht komunikationsfähigen Vater erlebt.Er verstand es damals nicht wieso sein VAter mit ihm nie redete,er sah sich ausgeschlossen von der Familie ,vor allem weil seine Schwester immer gut behandelt wurd.Dadurch wird er bald sehr selbstständig und wendet sich gegen seine Eltern indem er Freunde hat,die seine Eltern nicht mögen weil sie Hitler folgen und weil sie sehr radikal sind.Náchdem der Großvater stirbt bricht vieles zusammen und die Familie flieht zu den Verwandten.Dort erlebt Peter eine andere Welt-die Menschen sind ganz anders als in Deutschland-aber auch da gerät er unter schlechten Einfluß und er läßt sich nichts mehr von den Eltern sagen-erst recht nicht vom seiner Mutter-als der Vater eingezogen wird. Der Krieg rückt immer näher und die Familie muß immer wieder fliehen,denn sie sind nicht in Sicherheit. Auch sein Vater kehrt bald zurück und er verbringt mit ihnen seine letzten Monate,denn der Vater will sich freiwillig stellen-er hatte vielen Juden und anderen Ausländern geholfen. Peter hat alles erst im nachhinein begriffen was damals vorgegangen ist-als er die geschichtlichen Hintergründe kannte verstand er das Schweigen der Eltern und das Verhalten des Vaters.
Peter H. nimmt verschiedene Perspektiven an und schildert aus der Sicht des Kindes und als Erwachsener-so stellt man sich zeitweilig schon auf die Seite des Kindes,aber man versteht auch den Vater-der nicht grad immer gut davonkommt in der Beschreibung des Kindes.
Ich fand es sehr interessant,daß das damalige Zeitgeschehen aus der Sicht eines Kindes und seiner Familie gezeigt wurde-man erkennt richtig,wie die Familie zerstört wird durch die damalige Politk und Herrschaft.
Obewohl der Schluß schon vorausgenommen wird ist es sehr spanend geschrieben und wirklich lesenswert.Man kann sich sehr gut in die Situation und in die Personen versetzen.
Pro: Eine wunderbar sensible und unprätentiöse Darstellung ... Kontra: ... mit leicht misslungenen Illustrationen
...das Leben.
Härtling wächst bei seiner Grossmutter auf, geht im schwäbischen Nürtingen zur Schule, bricht das Gymnasium dann aber ab und arbeitet als Redakteur für verschiedene Zeitungen. Bis 1973 dann arbeitet er für den Samuel Fischer Verlag. Zu dieser Zeit ist Härtling jedoch auch als Schriftsteller bekannt ? sein erster Roman »Im Schein des Kometen« erschien 1959. Zu Härtlings 50.Geburtstag stiftete der Beltz & Gelberg Verlag dann den »Peter-Härtling-Preis«.
Härtlings Werk lässt sich in drei Passagen gliedern, das belletristische Werk, zu dem unter andrem der Roman »NachgetrageneLiebe« (1982) zu rechnen ist, der den immer wieder in Härtlings Werk behandelten Komplex der unaufgearbeiteten Vaterbeziehung behandelt, dann »Der Wanderer« (1988) und der oben erwähnte Roman »Herzwand« (1990), um nur einige, wenige zu nennen.
Einen zweiten...
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hilfreich 17.01.2002
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