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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Randy (gespielt von Matt Dillon) ist ganz sicher kein Glückspilz. Mit dem Denken haperts etwas, er arbeitet als Barkeeper bei Mc Cool´s und die Frauen stehen nicht gerade Schlange – schließlich hat er nicht mal ein Auto. Doch eines Nachts scheint er einen Volltreffer zu landen: er rettet die atemberaubende Schönheit Jewel vor ihrem fiesen Freund. Er ist dann zwar etwas irritiert als sich herausstellt, dass Jewel ihn nur aufs Kreuz legen wollte, glaubt sich aber im siebten (Sex-) Himmel als diese gleich bei ihm einzieht.
Nur leider ist sexy Luder Jewel reichlich anspruchsvoll und skrupellos– und so bringt sie nicht nur Randy dazu, nach ihrer Pfeife zu tanzen, sondern manipuliert auch dessen schmierigen Cousin Carl (Paul Reiser) und einen streng katholischen Polizisten (John Goodman). Für den einen spielt sie das Heimchen am Herd, für den anderen Sado-Maso Queen und für den Dritten die keusche Jungfrau.
Und Jewel weiß ganz genau was sie will – ein eigenes Traumhaus und ein DVD – Player stehen ganz oben auf ihrer Liste. Da lassen sich leider ein paar Leichen nicht ganz vermeiden. Randy sieht schließlich nur noch einen Ausweg: er beauftragt einen abgehalfterten Bingospieler und Gelegenheitskiller, um sich von Jewel zu befreien.
Die Handlung verfolgt der Zuschauer jeweils aus der Sicht der Hauptfiguren – anfangs ist die Geschichte daher reichlich verwirrend.. Denn jeder erlebte diese Nacht bei Mc Cool´s wie unter Drogen – in diesem Falle heißt die Droge Liv Tyler, hat atemberaubende Kurven, einen Schmollmund und einen unschuldig – unsicheren Blick. Obwohl der Film es streckenweise schafft, den Zuschauer mit Jewels Dreistigkeit in seinen Bann zu ziehen und nicht ohne Witz und Ironie daherkommt, bleibt er letztendlich doch leider nur netter Durchschnitt. Liv Tyler wirkt als intrigantes Betthäschen zu blass, stereotyp und ohne Konturen – ihre schauspielerischen Fähigkeiten mussten billigen Männerphantasien weichen. Ihre drei Verehrer hecheln hinter ihr her und bemitleiden sich selbst – das sollte wohl originell sein. Selbst ein selbstironischer Michael Douglas als Killer mit aberwitziger Frisur gelingt es nicht, „Einer Nacht bei Cool´s den gewissen Touch zu geben. Dass man dennoch nicht enttäuscht nach Hause geht liegt an der guten Filmmusik und an dem fulminanten Showdown, mit dem der Film vieles wieder wett macht.
Fazit: Ein Film für (manche) Männer, die keine tiefschürfende Story erwarten und auf Liv Tylers sehenswerte Kurven stehen. Ganz sicher kein Film für das erste (oder zweite) Date.
hm, also ich muß ja gestehen, dass mir der film doch recht gut gefiel. er war doch einigermaßen abgedreht und überraschend und dieses YMCA Ende hat mindestens 4 sterne verdient. für dates jeglicher art ist er natürlich nicht geeignet ;-)
13.03.2002 10:20
Bin ganz deiner Meinung! Liv Tyler hatte schon bessere Filmauftritte. Aber deine Bericht ist klasse!
28.05.2001 16:06
hm, also ich muß ja gestehen, dass mir der film doch recht gut gefiel. er war doch einigermaßen abgedreht und überraschend und dieses YMCA Ende hat mindestens 4 sterne verdient. für dates jeglicher art ist er natürlich nicht geeignet ;-)
06.05.2001 16:15
Ein sehr guter Bericht. Er enthält alles was rein muß. Weiter so. 19081980