Silvesterabend 1981: Junge Leute aus verschiedenen Teilen New Yorks sind unterwegs, um auf einer Party im East Village ordentlich die Sau rauszulassen. Die hektische, aufgedrehte... mehr
Revivalzug, der in den vergangenen Jahren mit Filmen wie Eine Hochzeit zum Verlieben einige Millionen Dollars in die Kassen der Filmstudios spülte. Ein klasse Soundtra...
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...Passend zum Jahreswechsel habe ich mir die DVD "200 Cigarettes" gekauft. So heißt nämlich diese DVD; nur das Leihvideo hatte den Titel "Eine Nacht in New York". Kleine Verwirrung!
Zum Film: "Stell' Dir vor die gibst eine Party und keiner kommt!". So la ...
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Digital 2.0 ), Spanisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: In der Sylvesternacht des Jahres 1981 kreuzen sich die Wege eines guten Dutzends junger Leute, die ein gemeinsames Ziel haben: eine Party in New Yorks East Village. Dabei mischen alle mehr oder weniger intensiv beim Beziehungsspiel mit, das für einige die lang ersehnte Liebe, für andere nur Enttäuschungen bereit hält. Theaterhaft inszenierter Geschlechterreigen, dessen geschwätzige und ihren Humor meist aus Zweideutigkeiten beziehende Dialoge jeden Esprit vermissen lassen. Trotz eines Großaufgebots an Hollywoods Nachwuchsstars setzt der Film auch schauspielerisch nur vereinzelt Glanzlichter.
Revivalzug, der in den vergangenen Jahren mit Filmen wie Eine Hochzeit zum Verlieben einige Millionen Dollars in die Kassen der Filmstudios spülte. Ein klasse Soundtrack, ein paar denkwürdige Mode-Statements und, besonders bemerkenswert, eine hoch talentierte Gruppe junger Schauspieler zeichnen den Film aus. Die jungen Leute haben sich schick gemacht für den Silvesterabend, wissen aber noch nicht, wohin sie gehen sollen. Die illustre Besetzungsliste mit Christina Ricci, Ben Affleck, Paul Rudd, Janeane Garofalo, Jay Mure und einer überraschend sittsamen Courtney Love verspricht einigen Charme. Aber bei all den Cross-Cuts zwischen den vielen Handlungssträngen hat man leider nie die Chance, eine längere Zeit bei einem der Handelnden zu verweilen. Gerade wenn z.B. die Geschichte eines Paares (Rudd und Love), das sich entscheidet, Sex zu haben, interessant wird, erzählt Garcia die Abenteuer zweier Mädchen aus Long Island (Ricci und eine unheimlich authentisch wirkende Gaby Hoffman), die sich in SoHo verlaufen. Und dann, als die beiden von zwei Punks aufgelesen werden, macht die Regisseurin einen Satz zum unangenehmen zweiten Date zwischen einem egoistischen Schauspieler (Mohr) und einem jungen Mädchen (Kate Hudson, Goldie Hawns Tochter), das er die Nacht zuvor defloriert hat, nur um im nächsten Moment auf weitere Charaktere umzuschwenken usf. Die Geschichte der verwirrt hysterischen Gastgeberin (Martha Plimpton) der Party, auf der sich letztlich alle versammeln, ist das einzige Element des Films, das annähernd als Rahmenhandlung bezeichnet werden kann. Bis dort allerdings jemand auftaucht, hat Plimpton noch einige neurotische Wutausbrüche wegen des schlecht werdenden Krabbendips. Risa Bramon Garcia hat lange Zeit als Besetzungsleitung gearbeitet und gibt hier ihr Regiedebüt. Ein besonders glückliches Händchen beweist sie bei der Auswahl ihrer Schauspieler. So macht sie aus Love eine glaubhaft unsichere Unruhestifterin, die, wann immer sie betrunken ist, "Through The Eyes Of Love" singt. Dennoch verheddert sich Garcia in der Vielzahl der Missgeschicke ihrer Charaktere. Das Ergebnis ist, dass Ben Affleck als dümmlich liebenswerter Barkeeper in der Menge untergeht und Garofalos Rolle zu einem besseren Cameo-Auftritt reduziert wird. Auf keinen Fall sollte man Kate Hudson verpassen, die die Manierismen und den Tonfall ihrer Mutter übernimmt und diese damit großartig parodiert. Keine hat Unschuld, Sex und physischen Witz so geschickt miteinander kombiniert seit Goldie Hawn. In einer kurzen Sequenz ist außerdem Elvis Costello zu sehen. --Mark Engelhart