Nadelwerk Konstanz

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Hi Ciaos So da wär ich mal wieder, und ja, ich hab mich tättowieren lassen, Aber nicht bei irgendwem, nein, beim Nadelwerk in Konstanz, und hier möchte ich euch nun mal die Geschichte dazu und anschließend meine Erfahrung mit dem Nadelwerk unterbreiten. Gliederung: Vorgeschichte: Wie ... Bericht lesen





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Erfahrungsbericht von derErfahrene über Nadelwerk Konstanz
12.05.2004


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Kompletter Erfahrungsbericht

Hi Ciaos
So da wär ich mal wieder, und ja, ich hab mich tättowieren lassen, Aber nicht bei irgendwem, nein, beim Nadelwerk in Konstanz, und hier möchte ich euch nun mal die Geschichte dazu und anschließend meine Erfahrung mit dem Nadelwerk unterbreiten.


Gliederung:

Vorgeschichte:
Wie es dazu kam....
Wie ich auf das Nadelwerk kam ....
Ein minderschweres Problem

Geschichte
Das Nadelwerk - Erster Eindruck
Der Stecher
Das Stechen Part I
Das Stechen Part II

Bericht
Hygiene !
Preise ...
Fazit


Wie es dazu kam...
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Nunja es ist schon einfach seit einiger Zeit mein Wunsch gewesen mich tättowieren zu lassen, doch naja wie man so ist schiebt man das eben vor sich her und vor sich her und so weiter, jedenfalls seit ungefähr Februar stand für mich fest, dass es unbedingt noch vor meinem 21. sein muss. Und da ich mir wenn ich mich schon tättowieren lassen würde, etwas selber ausdenken wollte. Also machte ich mich mal daran, etwas zu suchen ein Symbol, das mir hilft, mich erinnert, und zu mir passt. Als ich zuerst den gesamten Februar, nach etwas im Stil von "Memento Mori" - "Carpe Diem" suchte, kamen mir die 2 Symbole die für diese beiden Thesen stehen für "MM" (Gedenke der Toten) steht wohl am eindeutigsten ein Totenkopf, und für "CD" (nutze den Tag) steht wohl am eindeutigsten eine Rose weil sie zugleich für Schöhnheit und Vergänglichkeit steht. An diesem Punkt jedoch verwarf ich die Idee da mir einfiel, dass jeder 2-Zentner-Biker diese 2 Symbole mindestens 1 mal auf dem Körper stehen hat. Also verwarf ich erstmal alles, und wartete sozusagen darauf das mir etwas einfiel.

Und es war dann auch so gegen Anfang März soweit, ich saß wie schon so oft bei uns im Altenheim im "Treffpunkt", und half etwas bei der Beschäftigungstherapie, diesmal gings darum aus Salzteig etwas zu formen.
Und da hatte ich also diesen Bollen in der Hand, und riss mir erstmal n grosses Stück ab, und dachte mir hey ich bin Zivi also kann ich auch ein Klischee Zivi sein. Und hab als aus diesem Klumpen ein dickes Peace-Zeichen gebastelt, sah sogar ganz nett aus ;). Und dann hatte ich noch dieses Stück Teig über, das zu klein war für etwas ähnliches und zu gross um es wegzuwerfen. Also drehte ich mir erstmal ne Wurst, und dann kam mir irgendwie nen Fan Artikel von Manson in den Kopf, auf dem ein Omega war, und da ich ja eh ne Wurst hatte hab ich mir daraus eins gebastelt.
Der Rest des Tattoos kam dann recht schnell ich glaube innerhalb dieses Tages noch.


Wie ich auf das Nadelwerk kam...

Nunja meine Schwester studiert nicht allzuweit weg von zuhaus nämlich in Konstanz, und als ich mit ihr mal zur Uni hinfuhr für ein Infogespräch zu meinem zukünftigen Studium, kamen wir auf das Thema Tättowieren bzw ich sprach es an, und alsbald ich ihr meine Skizze des Motivs gezeigt hatte, empfahl sie mir das Nadelwerk in Konstanz. Da sie dort selbst schon Kundin war und sie mit dem Service vollstens zufrieden war. Und schon ein paar Tage später bekam ich das Nadelwerk zum ersten mal zu Gesicht.


Ein minderschweres Problem

Man beachte dies gehört noch zur Vorgeschichte! Dieses Problemchen könnte man wohl genausogut Psychostress oder Neckisches Lampenfieber nennen, denn Neugierig wie der Mensch nunmal ist, habe ich mich überall herumgefragt, (also natürlich bei tättowierten Leuten) wie das Tättowieren denn so sei, Najo und dann kamen oft Aussagen wie: "waaah das war so schlimm HUAA nie wieder werd ich so einen scheiss machen das hat ja übelst weh getan!!", "Ich hab mich dann gegen Ende in einen Wald hineinversetzt, und dann ging es eigentlich mit dem Schmerz" oder " Ja ich hab von ner Freundin gehört die sass drin und es war tierisch schmerzhaft, sie musste voll die Zähne zusammenbeißen, aber nachher gings einfach nicht mehr und sie hat voll losgeheult." . Nunja und wie soll ich sagen wenn man nicht weiss wie sich das anfühlt, und es sich auch nicht direkt vorstellen kann, dann setzt das alles einem schon zu. Und wies dann nachher war das lest ihr gleich im Bericht.


Das Nadelwerk - Erster Eindruck

Nunja, unter dem Namen hatte ich mir eigentlich einen etwas grösseren Laden vorgestellt, doch dieses eher unbedeutende Manko wurde gleich nach dem Betreten des Ladens durch die Gemütlichkeit wieder wettgemacht.
Der ganze Vorraum war sehr ordentlich und sauber. Dieser Vorraum wurde noch von einer Theke getrennt, und dahinter war der Tättowierer schon am werkeln als ich hereinkam. Sofort wurde ich mit einem freundlichen "Hi" begrüsst, und das entspannte mich schonmal irgendwie.

Der Raum war sehr bunt eingerichtet, neben einigen afrikanischen Schnitzereien, gemalten Bildern, und Folien des Künstlers waren auch Bilder von Tattoos da, und alle waren sehr schön bunt, und experimentell. Ausserdem lagen noch 3 Dicke Ordner mit Tribals und Vorlagen herum, von denen ich mir sogleich mal einen schnappte und ihn etwas durchforschte. Ansonsten waren im Vorraum noch 2 Sofas, ein Glastisch mit Tattoo Magazinen und ein T-Shirt Ständer zu finden.


Der Stecher

Nach der Begrüßung stellte er sich mir mit "Xandi" vor, und nach etwas Smalltalk kam ich auch schon zur Sache und fragte nach einem Termin, nun wurde der Kalender aufgeschlagen, und auch obwohl der Termin nun ans Ende meines Urlaubs fiel war ich doch ganz zufrieden, da ich ja jetzt den Urlaub nochmal dick genießen konnte ;).
Als ich ihm nun das von mir gestylte Tattoo zeigte und ihm in etwa die Bedeutung darlegte, fand er es schonmal cool und meinte "ja klar kann ich das machen, wenn jemand selbst Ideen einbringt find ich das immer gut!". Ich ließ ihm meine Skizze und eine Anzahlung von 20 € da, und machte mich schon wieder auf den Heimweg.

Ich spring jetz gleich mal weiter zu meinem Termin.

2 Wochen Später wieder im Nadelwerk angekommen wurde ich wieder von ihm begrüßt, und wie letztes mal war auch jetzt gerade an der Arbeit. Da ich 20 Minuten zu früh dran war, war er gerade noch damit beschäftigt meine Skizze auf Folie zu zeichnen / zu bearbeiten. Also hockte ich mich bequem auf das Sofa und las noch ein wenig, nach einiger Zeit kam er dann zu mir und fragte wie mir seine Modifikation an meiner Skizze gefielen, und ich war sehr positiv überrascht, da ich es Anfangs doch exakt so haben wollte wie ich es gemalt hatte schien es jetzt doch noch um einiges besser auszusehen. Auf die Frage einer weiteren Modifikation lehnte ich dann jedoch ab, denn das hätte die Message verhindert, die ich mir zu dem Tattoo ausgedacht hatte. Alles kein Problem für ihn. Als er dann fertig war, wollte ich das Tattoo noch etwas größer haben, und auch das hatte er mit Hilfe eines Kopieres in kürzester Zeit geregelt. Und dann gings auch schon fast los...


Das Stechen Part I

Da ich mein Tattoo auf dem Rücken haben wollte, naja wenn auch relativ weit unten, hatte ich gedacht ich müsste mich dazu hinlegen, doch Fehlanzeige. Ich Setzte mich also auf die Liege, auf der vorerst noch etwas Küchenrollen artiges auf meinem Sitzplatz montiert wurde. Dann setzte ich mich dorthin und Xandi klebte mir vorher noch das T-Shirt hoch, das es auch ja nicht während des Vorgangs herunterrutscht. Alles klar also sitze ich so da, und dann kam es eiskalt ein paarmal über die Stelle gefahren, zuerst einmal die Desinfektion, wurde ich da noch rasiert, nocheinmal desinfiziert, und dann wurde mir ein Mittelchen draufgepackt, damit man diese Folie nocheinmal abnehmen und verschieben kann auf der er das Motiv vorgezeichnet hatte. Er platzierte sie, und ließ es mich anschauen, ich war gleich begeistert, so blieb das Tattoo an Ort und Stelle. Dann wurde noch ein paarmal hin und hergewischt, und bevor er anfing meinte er noch " Ja also falls dir irgendwie schwindelig wird oder so einfach nur sagen und dann machmer mal kurz Pause." Ich bestätigte dies, und dann kam der Finale Moment! Er fing an, "Und tuts weh ?" Und ich hatte mich eben auf den übelsten Schmerz vorbereietet, doch was da kam war eben schon schmerzhaft aber auf jedenfall aushaltbar. Nach ca. 30 Sekunden musste ich die Sitzung unterbrechen, denn ich machte von meinem Schwindel-Anfall-Recht gebrauch ;). "Ok, ok iss gar kein Problem leg dich einfach mal kurz hin".
Das tat ich auch und er gab mir sofort etwas Wasser. "Ja das ist beim ersten mal tätowieren normal, das kommt schon vor, vorallem wenn man vorher nicht viel gegessen hat." . "Doh" Naja 2 kleine Brötchen waren da wohl etwas zu wenig gewesen. Nun nach ca 8 Minuten fühlte ich mich wieder relativ fit und meinte es könne weitergehen....
Fataler Fehler ;) Denn als ich dann 2 weitere Male von dem Recht gebrauch machen musste, machte sich Xandi auf den Weg zum Bio Laden um die Ecke und kaufte mir ein paar Bananen und Traubenzucker.
Nun frisch gestärkt gings wieder los und dann war es kein Akt mehr, ich saß da lies es auf mich niederstechen und lauschte nebenher genüsslich den Klängen von Tool's "Aenema".
Nach circa einer Stunde und ein paar Minuten war er dann mit der Umrandung fertig, doch nun war leider nicht mehr genug Zeit übrig um die Sache auszufüllen, also wurde der nächste Termin ausgemacht.
Xandi gab mir noch nen Zettel auf dem Alles Stand was man auf keinen Fall machen sollte (während des Heilungsprozesses) und was man tun könne um die Heilung zu beschleunigen / eine Desinfektion zu vermeiden. Und damit gings dann schon wieder heim.


Das Stechen Part II

(Es lagen 3 Wochen dazwischen)
Ich kam also wieder im Nadelwerk an, zwar mit einem halbfertigen Tattoo das ich aber schon mit Stolz mit mir herumtrug, die Heilung war dank dem Zettel und Xandi's Tipps echt gut verlaufen! Nach einer Woche und 4 Tagen hatte ich dann auf einmal beim duschen die Kruste einfach mit abgewaschen, und wie auch Xanti meinte "alles gut verheilt."
So dort angekommen musste ich noch einen Moment warten bis die 2 Stecher hinter der Theke damit fertig waren ihre Kunden zu bearbeiten. Denn diesmal war neben Xandi der Chef (Frank) ebenso am Werke. Nach dem durchblättern zweier Tattoo Magazine und einer Kippenlänge war es dann auch schon für mich soweit. Wieder die Selbe Chose: T-shirt hochkleben, desinfizieren rasieren usw usw... .
Nunja diesmal war ich zwar vorbereitet, jedoch war ich etwas nervös weil es ja irgendwie dumm gekommen wäre wenn ich jetzt wieder die ganze Zeit umgekippt wäre. Aber dem war zum Glück nicht so, und er zog es diesmal in einem Stück durch und nach anderthalb Stunden war ich dann fertig. Achja ein Trick um sich von den Schmerzen abzulenken ist es wenn man auf die Uhr schaut und zählt wieviel Sekunden man am Stück gestochen wird, bei mir war das höchste ein Stück über 20, aber das lenkt echt ab ;). Nach der Session zahlte ich noch, bekam nocheinmal ein Hygiene Blatt geschenkt und verabschiedete mich mit besten Grüssen ;). So soviel zu meiner Geschichte ;)


Hygiene !

Ja Hygiene wird hier auf jedenfall gross geschrieben! Wie ich ja schon beschrieben hab, wird man bevor das Tattooing losgeht von jeglichen Hautunreinheiten befreit durch Desinfektion, Die Rasur, und dadurch das ja der Tättowierer ab und an abwischen musste um noch zu sehen wo er sticht. Kleinigkeiten die mir auffielen, Ich weiss jetzt nicht was da Standart ist, und was nicht aber ich werd' mal aufzählen was dazugehört.
- Jeder der sich tättowieren lässt bekommt seine eigene Nadel trotzdem sie sterilisert werden könnte. "Ich mein wenn du in nen Laden gehst und Unterwäsche kaufst willst ja auch nicht das die schonmal jemand an hatte" (Xandi)
- In den Becher in dem die Nadel zwischendrin immer abgewischt wird, kam destiliertes Wasser (kam aus sonem Becher wie wir die früher in Chemie hatten mit nem Schlauch oben dran zum drücken) - ausserdem war der dest. Wasser-Spender nochmal in eine Plastiktüte eingepackt.
- Selbst zum Telefon abnehmen, oder zum CD Wechseln wurden neue Handschuhe aufgezogen.
- Nach einer kleinen Rauchpause seifte und desinfizierte Xandi nochmals seine Hände.

Auf jedenfall wird hier darauf geachtet, das der Kunde keine Infektion abbekommt, und somit ist der Laden meiner Meinung nach schlichtweg Empfehlenswert ;).


Preise ...

Tja dieses Thema behandle ich hier als letztes, denn ich finde wenn man sich Tättowieren lassen will, und man fest davon überzeugt ist sollten Preise keine Rollen spielen.
Mit den Preisen im Nadelwerk war ich echt zufrieden, wenn man vorallem den Service betrachtet, die gute Beratung die ich erhielt, und die Pflege Tipps. Was ich hier noch hervorheben wollte war das ich bei der Session 1 ja ziemlich lang drinnen war, so in etwa gegen 3 Uhr fing er an zu stechen und um halb 6 legte er die Nadel dann beiseite. Und für die ganze Zeit wurde mir von Xandi dann eine Stunde pure Stechzeit berechnet. Extrem Fair wie ich finde. Alles in allem habe ich gezahlt:
Anzahlung : 20 €
Session I : 80 €
Session II : 100 €
Summe : 200 €

Und damit bin ich sehr zufireden wie gesagt, gerade die Aktion dass er in den Bio Laden rannte um mich wieder auf die Beine zu bringen hatte ja nichts extra gekostet. von dem her Hut ab.


Fazit

Seeehr Empfehlenswert, sollte mich ein Freund danach fragen wo er sich tättowieren lassen solle so würde ich ihm das Nadelwerk empfehlen. Denn neben einer ganzen Reihe guter Musik, die man sich zum stechen lassen aussuchen kann (von Sepultura über Tool zu Muse) waren beide Tättowierer echt freundlich, und der Service also das Stechen, Informationen über Heilung, wie man mit der Sonne umgehen sollte usw usw... waren echt Topp. Da bleibt kein Wunsch offen und kein Auge trocken ;).
Ich hoff das reicht euch an Info über den Laden ansonsten kuckt einfach mal bei : www.nadelwerk.de
vorbei, dort könnt ihr euch auch ein paar Folien anschaun.
Falls euch das noch nicht reicht könnt ihr ja dort ins Gästebuch schreiben.

Allagut dann bis später mals
derErfahrene   

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Bewertung für Nadelwerk Konstanz von sunflower1985

Pro: tolle Arbeiten, hervorragende Hygiene, nette Tätowierer, gute Atmosphäre, tolle Beratung
Kontra: hier gibt es einfach NICHTS NEGATIVES

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S: 1) Grund für das Tattoo 2) Überlegungsprozess 3) Wiese das Nadelwerk? 4) Das Tattoostudio 5) Der Tattookünstler 6) Hygiene 7) Infos vor dem Stechen 8) Das Stechen 9) Nachsorge/Heilungsprozess 10) Preis 11) Fazit ---- ... Bericht lesen

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sehr hilfreich

24.07.2009
NADELWERK----KONSTANZ EINFACH ----- KLASSE
Bewertung für Nadelwerk Konstanz von thomsen25

Pro: mehr als pro
Kontra: Suchtgefahr

...Bei mir ist 4,5 Jahre her als ich ins Nadelwerk ging....um mich über einen Tattoo zu informieren....Frank, der ShopMaster kam mir entgegen und war von anfang an meeeega OK ....der er überlies mich in ebenfalls richtig gute hände "XANDI" mit Xandi machte i ... Bericht lesen

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06.07.2011

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