Ein Angebot, dass derzeit viel Aufsehen Erregt: "Musik unbegrenzt hören und herunterladen, nutzen sie den Zugriff auf das gesamt Napster-Angebot von mehr als 1 500 000 Songs". Damit wirbt der Anbieter nicht nur auf seiner Homepage, sondern versucht sogar durch teure TV-Spots Musikliebhaber ... Bericht lesen
(+) Es läuft stabil und belastet des System zumindest nicht mehr als die Vorgängerversion (-) Der Win-User ärgert sich über die Notwendigkeit solcher Programme
Erfahrungsbericht von sk4ndal über Napster 17.02.2006
Produktbewertung des Autors:
Stabilität:
mittelmäßig
Benutzerfreundlichkeit
ausgezeichnet
Pro:
Schnell und übersichtlich, große Auswahl, realitv preiswert
Kontra:
Songs sind eher geliehen als gekauft, Software läuft nicht ganz rund
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ein Angebot, dass derzeit viel Aufsehen Erregt: "Musik unbegrenzt hören und herunterladen, nutzen sie den Zugriff auf das gesamt Napster-Angebot von mehr als 1 500 000 Songs". Damit wirbt der Anbieter nicht nur auf seiner Homepage, sondern versucht sogar durch teure TV-Spots Musikliebhaber zu überzeugen. Unbegrenzt Musik für 10 Euro, und dies alles auch noch völlig legal? Ich habe die kostenlose Testphase genutzt und das Angebot ausgiebig getestet.
Einen Haken hat die ganze Sache bei genauer Betrachtung natürlich, was auch den sehr günstigen Preis erklärt: Die heruntergeladenen Musikstücke können nur so lange genutzt und gehört werden, wie auch ein Abonnement bei Napster besteht. Im Klartext: Kündigt man Napster, sind alle Stücke futsch bzw. nicht mehr brauchbar. Möglich macht dies der eingebaute DRM-Schutz, der die Lizenz der einzelnen Musikstücke regelmäßig prüft. Musik auf CDs zu brennen ist aus diesem Grund unmöglich, immerhin dürfen die Songs auf bis zu 3 Rechnern verwendet werden. Auf portablen MP3 Playern können die Songs ebenfalls nicht verwendet werden, es sei denn man bucht die etwas teurere "Music Flatrate to go", die 5 Euro mehr im Monat kostet. Aber Achtung: Nicht alle Player unterstützen das Abspielen von DRM-geschützen Dateien.--- Die Anmeldung ---
Zunächst muss man die Homepage des Herstellers besuchen. Diese ist recht kompakt und knapp gehalten, enthält aber alle wichtigen Informationen und wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt. Neben den Produktinformationen findet man hier auch eine kurze FAQ, die die wichtigsten Fragen beantwortet. Rechts oben (kaum zu verfehlen) sticht stehts der Button "Download Napster" hervor, der den ersten Schritt zur Mitgliedschaft darstellt. Die 9,7 MB große Setup-Datei sollte bei guter Internet-Anbindung binnen weniger Sekunden auf dem Rechner sein, ISDN-Nutzer warten u.U. etwas länger. Nach der Installation der Software, die bei mir problemlos und ohne Fehlermeldungen verlief, müssen die üblichen persönlichen Daten angegeben werden: Neben Nutzername und Passwort verlangt das Programm alle Standard-Personen Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum etc. Achtung: Auch wer die zur Zeit verfügbare 7-Tägige Testmitgliedschaft nutzen möchte, muss seine Bankverbindung angeben. Von diesem Konto wird später die Grundgebühr in höhe von 10 Euro (bei Napster To Go 15 Euro) abgerechnet. Ich kann jedoch versichern, dass das Konto während der Testmitgliedschaft definitiv nicht belastet wird.
--- Die Software ---
Nach der Registrierung kann es auch gleich losgehen: Durch die Eingabe des Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort gelangt man innerhalb der Software zu seinem persönlichen Bereich. Auf der linken Seite befinden sich einige Menüpunkte, mit deren Hilfe man den Downloadstatus seiner Dateien, alle heruntergeladenen Musikstücke, alle Alben, alle Interpreten etc. betrachten kann. Diese werden dann auf einem großzügigen Feld mittig angezeigt. Auf der Rechten Seite befindet sich ein eifacher Player, der dass gerade laufende Stück inc. aller relevanten Informationen anzeigt, sogar das Cover der "CD" wird dargestellt. Wer sich eigene Playlists erstellt oder mehrere Titel "streamt" kann innerhalb der Playlist navigieren. Im oberen Bereich der Software prangt stets die "Suchen"-Funktion. Vor der Eingabe kann man hier das zu erwartende Ergebnis noch ein wenig filtern, also nur nach Interpreten, Titeln oder Alben mit dem enstprechenden Begriff suchen. Insgesamt macht die Software einen recht benutzerfreundlichen und einfachen Eindruck, selbst "PC-Laien" sollten sich problemlos zurecht finden.--- Die Suche ---
"Verdammt, wie heißt dass Lied welches heute morgen im Radio lief?" Dieses Problem kennt wohl fast jeder. Die Suchfunktion der Napster-Software dürfte dabei fast jeden Titel ausfindig machen, vorrausgesetzt er befindet sich im Sortiment (ein Punkt zu dem ich später noch komme). Bekommt man also nun einen Song nicht mehr aus dem Kopf, kennt weder Titel noch Album, aber wenigstens ansatzweise den Namen des Interpreten, so stehen die Chancen gar nicht schlecht. Nach der Eingabe des Interpreten-Namen gelangt man (sofern die Schreibweise nicht korrekt war) auf eine Ergebnis-Seite, in der Napster die naheliegendsten Treffer anzeigt. Findet man seinen Interpreten hier, gelangt man durch einen Klick auf die eigentliche Ergebnisseite, auf der alle gefundene Songs des Künstlers angezeigt werden. Eine Fenster im oberen Drttel zeigt die letzten Alben incl. Cover und Erscheinungsdatum, mit einem Klick kann man so ein Album direkt downloaden oder "Streamen". In einer Liste unterhalb werden alle gefunden Musikstücke angezeigt, unabhänhig zu welchem Album sie gehören.
Auch hier bietet sich die Möglichkeit, die Ergebnisse noch mal spezifisch zu filtern, etwa nach Titel oder Album (so gibt es ja z.B. bei bestimmten Künstlern 5 verschieden Versionen eines einzigen Titels). Ein klicken auf den Butto "Downloaden", und der Song wandert direkt auf die Festplatte. Ein Doppelklick, und der Song wird nur "gestreamt", was z.B. sehr nützlich ist wenn man sich seiner Wahl nicht sicher ist, oder einfach nur in das Lied reinhören möchte.--- Angebot und Qualität ---
1 500 000 Songs - das ist eine Menge, aber eben nicht alles. Schätzungsweise 90% meiner Suchanfragen wurden positiv beantwortet, was angesichts einer Sammlung von mittlerweile ca. 400 Songs ca. 40 Aufälle bedeutet. Manche Künstler sind überhaupt nicht vertreten, darunter auch etablierte Bands mit regelmäßigen Charts-Titeln. Bei manchen Alben fehlt mittendrin einfdach mal ein Titel, was ziemlich unverständlich ist. Dafür gibt es aber auch positive Überraschungen, so sind von manch vermeintlich unbekannten Künstler alle Alben vollständig vorhanden. So stellt mich die Menge der angebotenen Titel letztlich auch zufrieden, besonders wenn man bedenkt, dass das Angebot ständig erweitert wird.
Die Download-Geschwindigkeit liegt bei mir bei ca. 70 Kbit/s pro Titel. Das ist nicht "Fullspeed", lastet meine Leitung also nicht voll aus. Die Songs sind aber auch mit dieser Geschwindigkeit bereits nach wenigen Sekunden auf der Platte, außerdem bleiben so noch genug Kapazitäten zum Surfen nebenbei. Die Qualität der Songs liegt bei 192 kbit. Da ich kein Fachmann auf diesem Gebiet bin, gehe ich nicht weiter darauf ein. Mein Ohr hört jedenfalls keinen Unterschied zu einer CD, und ich behaupte mal 95% aller anderen potentiellen User auch nicht.--- Dafür gibts Minuspunkte ---
Wie bereits weiter oben beschrieben, ist bei Napster noch lange nicht alles perfekt. So sind die Songs nicht wirklich gekauft, sondern bloß "geliehen", und gehen nach der Beendigung der Mitgliedschaft verloren. Ein Umstand, der das Angebot angesichts des geringen Preises nicht unbedingt schlechter macht, hat man sich einmal damit arrangiert. Allerdings wird dieser kleine Haken in keiner Werbung erwähnt und geht erst aus dem Kleingedruckten hervor, was ich als dicken Minuspunkt werte. Das Angebot ist nicht vollständig, es fehlen teilweise bekannte Künstler vollständig. Den einen oder anderen Fan, der sich eine Sammlung seiner Lieblingsband vorgstellt hat, wird dies arg enttäuschen. Die Software ist zwar einfach zu bedienen und sehr übersichtlich, allerdings offensichtlich auch nicht fehlerfrei. So verursacht die Software bei mir nach einiger Zeit völlig unangekündigt einen Bluescreen, was einen neustart bedeutet. Möglicherweise liegt der Fehler an meinem System, taucht aber komischerweise nur bei ausgeführter Napster-Software auf. Andere User berichten übrigens ähnliches.
--- Fazit ---
Betrachtet man den Dienst tatsächlich als Downloadportal, bei dem die Titel für einen Pauschalpreis in unbegrenzter Menge gekauft werden, so ist er ganz klar durchgefallen, ganz einfach weil dies nicht gegeben ist. Beitrachtet man den Dienst hingenen als eine Art "Music on Demand", so muss jeder selbst entscheiden ob ihm dies 10 Euro pro Monat wert ist. Wer Lieder für unterwegs sucht, muss nochmal 5 Euro drauflegen, hat dafür aber einen vollgepackten Player mit Musik in nahezu perfekter Qualität. Bei all dem muss man natürlich noch über die Kinderkrankheiten hinwegsehen und akzeptieren, dass eben (noch) nicht alle Lieder zum Download bereit stehen. Es lohnt sich jedenfalls, einfach mal unverbindlich die zur Zeit laufende Aktion zu nutzen und Napster 1 Woche lang völlig kostenlos zu testen. Die Kündigung ist qausi mit 2 Mausklicks erledigt. Wem das Angebot nach einer Woche überzeugt hat, der braucht nichts weiter zu tun, die Testphase verwandelt sich dann in ein kostenpflichtiges Abo mit einem Monat Laufzeit.
Pro: Kostet nix (noch), Riesenauswahl, alles zu bekommen. Kontra: Keine stabilen Downloadraten, keine Wiederaufnahme abgebrochener Downloads, Karteileichen im Upload-Fenster, Zukunft ungewiss
...Jawohl, knutschen könnte ich ihn, diesen Shawn Fanning, der als 19-jähriger die mp3-Tauschbörse Napster ins Leben gerufen hat. Um fair zu sein, würde ich auch die Erfinder des mp3-Formats und des CD-Brenners mit ähnlichen Zärtlichkeiten beglücken. Aber ic ...
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Pro: hatte früher immer gigantische Auswahl Kontra: im moment geht gar nichts mehr richtig so wie es sein sollte
...Ja es ist schon sehr erstaunlich wie sich Napster in den letzten Jahren hoch gearbeitet hatte. Es war die Idee von ein paar Computerfreaks, die es leid waren Ihre Musik immer auf die altertümliche Weise, und zwar durch kaufen zu bekommen. Und da gerade di ...
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Pro: Viele MP3´s, Benutzerfreundlich Kontra: Verbindung kann ggf. abreißen
Die Zugangssoftware von Napster kann man sich unter www.napster.com runterladen. Es gibt zwar auch die deutsche Seite www.napster.de allerdings wird man von hier nur auf die englischsprachige Napster.com Seite gelinkt.
Um das Prinzip von Napster kurz v ...
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Pro: ermöglicht ein natürliches Tauschverhalten Kontra: -
...Am Anfang diesen Jahres stürmten mehr als 20 Millionen Internet-User die Bastion der Medienkonzerne. Wie wir ja wissen, üben diese ihre Macht über die Urheberrechte aus. Napster und artverwandte Programme stellen ja für diese Konzerne eine Bedrohu ...
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Pro: sehr einfach, hilfreich Kontra: hält manche vom Plattenkauf ab
...Hallo liebe Ciaoianer,
es wird Zeit, dass ich diesen Bericht überarbeite, da vieles nicht mehr den heutigen Gegebenheiten bei Napster entsprechen.
Das erste was nicht mehr aktuell stimmt ist das es die Leider leider nicht mehr in rauen Mengen gibt ...
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Pro: Musiktauschbörse und sammelplatz Kontra: nicht mehr kostenlos bald
...Zu der Online-Musiktauschbörse Napster nähere Informationen zur Funktion und Wirkungsweise zu geben spar ich mir, denn in der heutigen Zeit werden bei Allgemeingütern wie Autos oder Fernseher auch keine diesbezglichen Aussagen mehr getätigt.
Es geht schlicht und ergreifend um die Perspektiven, die die Musikindustrie und interessierte Aufkäufer an den Tag legen um den unliebsamen "Billig"-Anbieter weiter entweder in die Schranken zu weisen oder vom hohen Useraufkommen zu profitieren.
So wird Napster nach eigenen Angaben weltweit von 61 Millionen Menschen genutzt. "Dieser Gemeinschaft sollte es erlaubt werden, zusammen zu bleiben", sagte Napster-Chef Hank Barry. "Wir sollten uns zusammensetzten und die Sache eledigen", forderte er die Musikindustrie auf.
Heute (06.06.01) früh verdichten sich die Gerüchte um greifbare...
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...Wie gerne erinnere ich mich an die Zeit zurück als Napster noch richtig funktionierte. Damals bekam man alles was man an Musik suchte und konnte es so gut wie immer problemlos Downloaden. Doch diese Zeiten sind leider Vorbei. Nach dem vielen anklagen musste Napster zurückstecken und stand kurzzeitig komplett vor dem aus. Doch mit ausgefeilten Filtersystemen durfte Napster noch weiter geöffnet lassen. Zu guten Zeiten fand man damals häufig mehr als 7000 gigabytes im Napster doch heute dank der ganzen Filter sind meist nicht mehr als 200gigabytes dort zu finden. Daher ist es schon beinahe unmöglich irgendwelche bekannten Lieder zu finden. Nur mit viel Glück und kleineren Tricks ist es möglich doch noch Lieder zu finden und dann zu downloaden.
Wenn man eine bestimmte Band sucht sollte man niemals den Namen Richtig eintippen sondern...
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Pro: Gegenseitiges Austauschen von Mp3's Kontra: --
...Napster ist eine total tolle Sache. Ich selber habe Napster und bin sehr traurig, dass es von Bertelsmann aufgekauft wurde, was aber dennoch für Napster spricht. Ich habe Napster nun schon seit fast einem Jahr.
Ich lade Lieder runter und finde es echt praktisch, dass User von Usern Lieder downloaden können. Das finde ich eine echt super Idee. Vorallem, weil der Erfinder von Napster ja mit 18 Napster erfunden hat, was ich sehr arg respektiere.
Man kann außer mp3 files auch wav dateien bekommen und man kann sich die art der Lieder( Quälität, Sound, Größe, Klang) selbst aussuchen.
Leider wird Napster ja bald so gut wie geschlossen, deshalb lohnt es sich nicht gerade es zu empfehlen, aber ich mache das dann doch und wünsche den bisherigen Napster-Usern noch viel viel Spass und vergesst nicht zu ziehen ohne Ende.
P.S. Napster...
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hilfreich 01.01.1970
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