Produktbewertung des Autors:
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Salzberger stellt Holzhäuser her, von Gerätehäuschen bis zur 800 Quadratmetervilla.
Holzhäuser halten besonders lang. Habt Ihr schon mal ein 500 Jahre altes Steinhaus gesehen, an dem nie etwas gemacht wurde ? Solche Holzhäuser findet man vor allem im Norden oder in Rußland, da sie gewaltige Temperaturunterschiede am besten überstehen, findet man sie auch oft im Gebirge. Die Wärmeisolierung ist besonders gut, hängt natürlich mit der Balkendicke und der Qualität des Holzes zusammen.
(enge Jahresringe, langsam gewachsen, aus dem Norden, verzugsfrei, Tragkraft)
In der Stadt findet man sie eher selten, da die Tragekapazität auf im Höchtsfall zwei Stockwerke begrenzt ist.
Auch Bauordnungen machen ihnen zu schaffen, sind die ersten Häuser einer Gegend doch meist aus Stein.
Keine Angst. Holzhäuser sind, man glaubt es kaum, doch es ist wirklich wahr, sehr brandsicher, bis so ein Balken brennt, sind eben mindestens 900 Grad Celcius nötig. In der Praxis brennen sie laut Statistik wesentlich seltener als ihrer Brüder und Schwestern aus Beton.
Außerdem passen sie sich meist gut in die Umgebung ein, weshalb sie auch auf dem Vormarsch sind, oft werden Steinhäuser auch innen und außen mit Holz verkleidet.
Bei Wohn- und Ferienhäusern ist der Quadratmeterpreis meist über dem anderer Bauweisen, auch will so ein Holzhaus erstmal richtig zugewachsen sein, um voll zur Wirkung zu kommen. Deshalb eignen sie sich eher für sehr bodenständige Bauten. Auch weil man an einem Holzhaus nur schwer oder gar nicht etwas umbauen kann !
Salzberger ist bei den Häusern, die für für längere Zeit gedacht sind, Marktführer und natürlich auf Weiterempfehlungen angewiesen, da es sich um ein Vertrauensgut handelt, der Bauherr baut ja meist zum ersten mal mit Holz und hat wenig Erfahrung.
Meine Eltern haben sich den Traum von einem Ferienhaus erfüllt, auf einem größeren und, da schon lange genutzt, sehr zugewachsenen Grundstück, was sie schon länger in der Sächssichen Schweiz haben. Der Boden dort hat die Eigenschaft, oben als Muttererde zu erscheinen, aber darunter sind riesige Felssteine.
Damit sind die Bauleute aber zurecht gekommen, das alte Haus wurde sehr sauber abgerissen. Obwohl ein vierzig Tonnen Sattelschlepper anrückte, wo sonst kaum ein PKW Platz hat, hielten sich die Verwüstungen erstaunlich in Grenzen, was auf sehr erfahrene und vorsichtige Ausführende zurückzuführen ist. Sogar einzelne Beete wurden umständlich umgangen.
Das Haus Zauberwald sah erstmal aus wie Alien, am Anfang sieht es ganz weiß aus. Die Bauteile passen millimetergenau zusammen. Das Meiste machen so vier bis acht bärenstarke Bautypen zusammen, per Hand.
Dabei wurde sogar um vorhandene Bauten drummherumgebaut, und man hat sich auch reichlich mit Vorschlägen für Erweiterungsbauten beteiligt, damit das alles zusammen paßt.
Nicht jedes Fenster sitzt auf Anhieb absolut dicht, da muß man auch etwas selbst nachprüfen. Jeden Tag, der Bau dauert schon einige Zeit, dabei zu sein, ist aber nicht notwendig. Das alte Haus hatte ringsherum überall große Fenster, ein Holzhaus hat dagegen meist weniger oder eben kleinere. Dafür kann man sich die Gardinen sparen, als Beleuchtung empfehlen sich Deckenstrahler.
Ein Kamin ist natürlich Pflicht. Oft muß man nicht nur dazu den Wald nebenan kaufen, um keinen Ärger mit dem Förster zu bekommen, der kostet aber sogut wie nix und man ist dann Großgrundbesitzer, ohne daß man sich irgendwie um den Wald kümmern müßte. Den Sinn dieser Regel verstehen wohl nur deutsche Behörden.
Auf jedenfall sollte man einen Teich anlegen, wenn alles richtig gebaut ist, bekommt man mit Tieren keine Probleme. Zum Beispiel sollte man Bodenklappen freiwillig mit einem Gitter sichern. Das Haus steht auf einem unsichtbaren Gerüst in der Höhe, darunter bleibt ein Luftraum, der aber standardmäßig verschlossen wird. Die gehobelten Nut- /Federdielen sind stark und liegen auf stabilen Rahmen- und Lagerhölzern auf. So hält der Fußboden auch größere Belastungen aus. Kesseldruckimprägnierung und eine Bitumenabsperrbahn auf dem Fundament schützen Rahmen- und Lagerhölzer gegen Feuchtigkeit. Zwischen den Hölzern ist eine weitere Wärmedeckung möglich. Sockelleisten aus Holz gibt es im Zubehörladen.
Änderungen im Voraus sind möglich, aber sehr aufwendig, und nur begrenzt möglich. Ein Holzhaus ist unflexibler als ein Steinhaus, wo man einfach eine nichttragende Wand herausnehmen kann.
In den Seitenwänden der Geräte- und Gartenhäuser sind verzinkte Zugstangen eingelassen. Beim Wohnhaus gibt es jetzt eine patentierte Eckverbindung mit entscheidenden Vorteilen. Sie hält aufgrund ihrer hohen Paßgenauigkeit Wind und Wetter hervorragend stand. Außerdem ist das Blockbohlenhaus belastbarer gegen Druck und Zug. Leimholz zeichnet sich durch höhere Festigkeit aus, ist rißfester, zug- und verwindungstabieler als das bei Massivholz der Fall ist. Damit baut man besonders Fenster- und Türrahmen, die auch auf beiden Seiten beblankt sind. Die Bänder kann man nachstellen, alles schließt perfekt. Holzsprossen schützen das Glas.
Von einem alten Nebengebäude wurde versehentlich ein Fenster zerstört, dafür hat sich Salzberger zigmal entschuldigt und den Schaden behoben, obwohl das Fenster nicht viel wert war. Insgesamt hat der Bau länger gedauert als geplant.
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sonnic77
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08.08.2002
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Mucki1
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16.06.2001
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