Die gekürzte Rennspielserie
11.12.2009
Pro:
Grafik und Sound
Kontra:
Gekürzte Inhalte
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 Fanatico
Über sich:
- - - MEIN CIS hat noch Plätze frei! - - -
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Erfahrungsberichte:359
Vertrauende:110
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 160 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem Need for Speed: Shift auf den Highend-Konsolen PS3 und Xbox 360 recht erfolgreich abgeschnitten hat, ist es natürlich interessant zu beobachten, wie die auf einer weniger mächtigen Taschenkonsole wie der Playstation Portable aussieht. --Sparversion der Highend-Konsolen--__
Schon nach einer kurzen Inspektion der gebotenen Inhalte, wird klar, dass es sich hier eher um eine gekürzte Fassung handelt. Die sehr eingeschränkte Auswahl an Fahrzeugen ist bereits der erste Hinweis darauf, doch auch die Streckenauswahl zeigt, dass man sich hier nur auf Stadtkurse wie z.B. in London, Paris und Chicago beschränkt und die Möglichkeit auf freien Rennstrecken seine Runden zu drehen, völlig gestrichen hat. Nicht anders sieht es bei den Spielmodi aus, doch mit den normalen Standardrennen, Zeitfahren, 1 gegen 1 Duelle, Drift-Herausforderungen und dem eher als Minispiel anzusehenden Radarfallenauslösen, wird doch noch eine zufrieden stellende Auswahl geboten. Der interessanteste Teil ist sicherlich der Karrieremodus, der den umfangreichsten Teil des Spiels bildet und demnach auch eine extra Kategorie bekommt. Doch wie nicht anders zu erwarten gibt es auch hier gravierende Änderungen, die auf Dauer den Spielspaß drastisch einschränken. Gleich zu Beginn darf man sich aus der überschaubaren Auswahl für einen fahrbaren Untersatz entscheiden und wird bereits kurz danach merken, dass man sich wohl ab jetzt fast ausschließlich damit befassen darf, denn die sonst bekannten Möglichkeiten sich neue Fahrzeuge bei einem Autohändler zu kaufen, insofern man über das nötige Kleingeld verfügt, wurden herausgenommen. So hat man also nur die Möglichkeit mit etwas Glück bei einem Wettbewerb ein weiteres Auto zu gewinnen oder aber man gibt sich damit zufrieden, dass man aufgrund seiner sonstigen Erfolge automatische Tuningupdates bekommt, wobei die Bezeichnung "automatisch" schon deutlich darauf hinweist, dass man keine Einflussmöglichkeiten hat.
So bleibt einem also nichts anderes übrig, als bei den gebotenen Wettbewerben erfolgreich teilzunehmen, dadurch weitere freizuschalten und zu beobachten, welche Fahrerbezeichnung das Spiel einem vergibt, was davon abhängt, ob man eher als Raser unterwegs oder sich doch lieber immer wieder die Driftmöglichkeiten zu Nutze macht, um durch die Kurven zu kommen. Erfreulicherweise wurde dem Spiel auch ein Mehrspielermodus verpasst, der sich allerdings auf die Offline-Variante beschränkt, aber immerhin die Teilnahme von vier Personen erlaubt. Enttäuschend ist dabei wiederum, dass die Rennauswahl sich nur auf standardisierte Einzelrennen beschränkt und somit auch in diesem Bereich viel Potential nicht genutzt wurde, vor allem wenn man da an die spannenden Polizeiverfolgungen aus den Vorgängern denkt.
--Steuerung--__ Die Steuerung ist im Bezug auf die Tastenbelegung recht schnell erlernbar. Einziges Hindernis zeigt sich in Form des teilweise eigenwilligen Fahrverhaltens der Boliden, das bei falscher Handhabung des Öfteren dazu führt, dass man in der Streckenbegrenzung landet und somit den Sieg so gut wie abschreiben kann.
--Grafik--__ Grafisch kann diese Version natürlich nicht mit denen auf den großen Konsolen mithalten, was jedoch nicht bedeutet, dass sich ein grausames Bild ergibt. Abseits der Strecke als auch auf selbiger weiß das Spiel zu gefallen, was vor allem daran liegt, dass die Autos einen recht hohen Detailgrad besitzen und auch sehr viel Wert auf das Drumherum gelegt wurde. Schließlich darf man in London den Tower und in den Paris den Eifelturm bewundern, die es schließlich verdient haben, ansprechend in Szene gesetzt zu werden.
Auch die gebotenen Kameraperspektiven müssen sich nicht verstecken, so bieten diese die Möglichkeit das Geschehen einmal aus dem Fahrzeug und zweimal außerhalb zu verfolgen, wobei alle drei recht gut spielbar sind und wohl jeder für sich selbst entscheiden muss, welche der persönliche Favorit ist. --Sound--__
Nicht überragend aber auch keineswegs enttäuschend zeigt sich die akustische Abteilung. Die Mischung aus Motoren- und sonstigen Fahrgeräuschen und der musikalischen Untermalung bietet eine gute und realistische Rennatmosphäre, in der es Spaß macht über die Kurse zu heizen. Nur leider ist die Auswahl an Musiktiteln etwas eingeschränkt, was aber durch die Möglichkeit eigene Songs zu integrieren, teilweise wieder ausgeglichen wurde. --Der Preis--__
Der Preis für die Arcade-Rennserie liegt bei rund 34Euro. Die Altersempfehlung liegt bei 6 Jahren.
--Mein Fazit--__ Da wirklich viele Dinge eingespart oder gekürzt wurden, kann man mit dieser Umsetzung wirklich nur zufrieden sein, wenn man die eigenen Erwartungen zurückschraubt. Wer also die Version auf den Highendkonsolen kennt und zu gerne spielt, wird hier stark enttäuscht, während die, die sonst eher miserable Titel der Konkurrenz spielten, zu den Zufriedenen gehören werden. Und glücklicherweise darf man sagen, dass sich diese negativen Punkte nur auf den Inhalt beziehen, denn grafisch und soundtechnisch kann sich dieses Spiel sehen lassen.
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23.01.2010 12:39
Sehr hilfreich. lg Jürgen
21.12.2009 15:38
NFS ist klasse. LG Annette
19.12.2009 20:34
Sehr guter Bericht! Liebe Grüße, Doris