Neff Mega 1639

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Neff Mega 1639

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Damit macht Kochen und Backen Spaß!!

5  22.07.2003 (28.07.2003)

Pro:
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Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

ciao2002

Über sich: Herbst?? Wo bleibt die Sonne. Will zurück nach Südafrika.

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Was ist das Herzstück einer guten Einbauküche? Natürlich ein gut funktionierender Herd, der nicht nur erwärmt und backen kann, sondern auch einen gewissen Komfort bietet und mit dem das Kochen einfach Spaß macht. Als ich mir vor drei Jahren für unser neues Haus eine Küche aussuchte, war mir ein guter Herd sehr wichtig und ich habe mich lange mit diesem Thema beschäftigt. Meine Wahl fiel auf den Neff Mega 1639 und bis heute habe ich meine Entscheidung nicht bereut.


Neff Mega 1639:

Dieser Einbauherd mit Backofen verfügt über neun verschiedene Betriebsarten, also deutlich mehr als die klassische Ober- und Unterhitze und die inzwischen fast schon standardmäßige Umluft. Von den Maßen entspricht er einem Standardherd bzw. –backofen mit ca. 60 cm Breite. Zum Herd gehört ein Ceran-Kochfeld, auf das ich nicht näher eingehen möchte, denn da gibt es viele unterschiedliche, die alle mit diesem Herd kombiniert werden können.


Das Äußere:

Die Front des Herd/Backofens ist bei mir Edelstahl, man kann den Mega 1639 aber auch in schwarz, braun oder weiß erhalten. Die Backofentür ist mit einer Vollglas-Innentür ausgestattet. Diese ist sehr pflegeleicht. Die vollflächige Glasscheibe der Innentür kann durch einfaches Wischen gereinigt werden. Zwischen der Vollglas-Fläche und den anderen Scheiben der Backofentür kann sich keine Verschmutzung absetzen. Bei Bedarf lassen sich sowohl die Glasscheibe als auch die gesamte Backofentür leicht herausnehmen bzw. aushängen. Das Einhängen der Backofentür habe ich schon öfters selbst gemacht. Es geht wirklich einfach und problemlos.

Die Bedienhebel für Herd bzw. Backofen sind auch edelstahlfarben und lassen sich völlig versenken. Dadurch kann die Front besser gereinigt werden und zum anderen ist es eine gute Kindersicherung zumindest für kleinere Kinder. Eine zusätzliche Kindersicherung bietet zusätzliche Sicherheit, d.h. der Herd kann so eingestellt werden, dass Kinder durch Drehen an den Knöpfen den Herd nicht anschalten können.


Das Innere:

Im Inneren des Backofens gibt es vier Einschubleisten. Man kann diesen Backofen auch mit einem Ausziehsystem erhalten, das ich persönlich aber sehr unpraktisch finde und deshalb auch nicht ausgewählt habe. Die normalen Einhängeleisten sind praktischerweise leicht abschraubbar. Dadurch können diese einfach gereinigt (z.B. in der Spülmaschine) werden und auch den Backofen kann man dadurch leichter auswischen.

Egal, wie gut man aufpasst: Ein Backofen wird immer mal wieder dreckig. Vor allem wenn er so häufig, wie bei uns benutzt wird. Deshalb war mir eine gute Reinigung des Ofens sehr wichtig. Der gesamte Innenraum des Backofens ist mit Email titangrau beschichtet. Diese besonders glatte, schlag-, kratz- und säurebeständige Oberfläche vermindert das feste Einbrennen von Spritzern und Speiseresten und kann recht einfach gereinigt werden. Nach gut drei Jahren sieht mein Backofen trotz sehr häufiger Benutzung deutlich sauberer als mein alter aus. Das gefällt mir sehr.

Zur besseren Reinigung des Backofens hat der Backofen ein integriertes Reinigungssystem. Dazu gibt man einfach etwas Wasser und Spülmittel in die abgekühlte Bodenwanne, macht die Tür zu und schaltet die Easyclean-Funktion an. Nun wirkt das Spülwasser mit einer besonderen Erwärmungstechnik eine Weile ein, man muss nur noch auswischen und trocknen lassen – fertig. Dieses Easy-Clean-System finde ich persönlich zwar nicht schlecht, aber auch nicht so besonders gut. Hartnäckigen Flecken muss ich trotzdem mit einem speziellen Backofenspray zu Leibe rücken.


Der Herd:

Der Herd ist ein Elektroherd mit vier Kochplatten. Die Hitze kann in neun Schritten mit jeweils sogar einem kleinem Zwischenschritt geregelt werden. Diese Stufen kann man in einem Display über den Knöpfen erkennen. Dadurch lässt sich die Hitze fast stufenlos regulieren. Sehr praktisch ist die Elektronische Ankochautomatik. Will man z.B. etwas zuerst zum Kochen bringen und dann auf kleinerer Stufe weiterköcheln lassen, kann der Drehknopf zuerst ein Stück nach links und dann auf die letztendlich gewünschte kleinere Kochstufe gestellt werden. Dadurch wird die Herdplatte zuerst mit voller Energie erhitzt und dann automatisch auf die niedrigere Stufe heruntergeschalten. Das spart Energie, da man nicht immer an das rechtzeitige Herunterschalten denken muss. So lange die Ankochautomatik aktiviert ist, blinkt im Wechsel ein A und die eingestellte Endstufe im Display.


Der Backofen:

Der Backofen besitzt neun verschiedene Betriebsarten, die ich Euch hier im einzelnen erklären möchte:

1. Heißluft und Abtaufunktion: Entspricht der klassischen Umluftfunktion. Die erwärmte Luft wird während des Backvorgangs ständig umgewälzt. Zum einen wird dadurch die Hitze besser ausgenutzt und man kann bei geringerer Hitze als bei Ober-/Unterhitze backen. Zum anderen wird das Backgut gleichmäßiger erhitzt. Mit dieser Funktion schiebe ich regelmäßig zwei oder drei Kuchen oder in der Adventszeit bis zu vier Bleche mit Plätzchen gleichzeitig in den Ofen. Da man die Hitze auch auf minimal 50° C reduzieren kann, kann der Backofen auch zum Auftauen genutzt werden. Häufiger als das Auftauen nutze ich diese geringe Wärme zum Vorwärmen der Teller.

2. Ober-/Unterhitze: Das klassische Heizsystem eines Backofens. Ich persönlich backe mehr mit der Umluftfunktion, da ich oft viele Sachen gleichzeitig backe bzw. mir die energiesparendere Form besser gefällt.

3. Großflächengrill: Sehr heißer Grill an der Oberseite des Backofens, z.B. zum Grillen von Steaks, Würstchen, Gemüse etc.

4. Energiespargrill: Das ist der gleiche Grill wie bei Punkt 3. Allerdings wird nur der mittlere Bereich heiß, man kann also auch nur ein Grillgut grillen ohne gleich den ganzen Ofen zu heizen.

5. Thermogrillen: Zum normalen Grill wird zeitweise automatisch das Gebläse angeschaltet. Dadurch kommt es zu einer Kombination aus Grille und Backen, da die erhitzte Luft regelmäßig umgewälzt wird. Das ist super, wenn man einen Braten im Ofen machen will.

6. Brotbackstufe: Diese Funktion entspricht der Heißluftfunktion, allerdings bei größerer Hitze. Der Hitzebereich ist hier zwischen 180° und 220° C. Da ich viel Brot selber backe, verwende ich diese Funktion oft.

7. Unterhitze: Die Unterhitze als einziges Wärmequelle brauche ich eigentlich nie. Man kann höchstens mal noch bei einem Kuchen oder einem speziellen Gericht von unten zusätzlich wärmen. Diese Funktion bräuchte ich nicht unbedingt.

8. Gärstufe: Diese Funktion ist super und bei mir sehr häufig in Betrieb. Die Gärstufe lässt einen Hefeteig bei optimalen Bedingungen sehr schnell und gleichmäßig gehen. Man gibt entweder etwas Wasser auf den Boden des Backofens. Da ich ungern meinen Backofen hinterher wieder auswischen will, stelle ich ein kleines, mit Wasser gefülltes Metallschüsselchen mit in den Ofen. Jetzt kommt der Hefeteig in der Schüssel in den Ofen und man schaltet an. Im Backofen entsteht nun ein feuchtwarmes Klima, das dem Hefeteig sehr gut gefällt (35°-38° C, 75-100% Luftfeuchtigkeit) und der Teig geht dadurch sehr schnell, sehr gleichmäßig und trocknet nicht aus. Mein Brot lasse ich auch immer so gehen. Nach dem Entfernen des Wassers herrscht im Ofen noch ein feuchtes Klima, das dem Brot auch beim Backen sehr entgegen kommt. Mit dieser Funktion kann man wohl auch Joghurt machen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

9. Easy-Clean-Reinigungssystem: s. Punkt <Das Innere>

Weitere wichtige Informationen:

Der Mega 1639 entspricht der Energie-Effizienz-Klasse A, d.h. das ist ein sehr guter Wert.

Als Zubehör wird folgendes mitgeliefert: 1 emailliertes Backblech, 1 emaillierte Universalpfanne (tiefer als normales Backblech) mit Rost, 1 Bratrost zum Einhängen.

Die unverbindliche Preisempfehlung der Firma Neff liegt zur Zeit bei 1.389,- Euro. Damit ist der Mega 1639 im oberen Mittelfeld angesiedelt.

Mein Fazit:

Den Kauf des Mega 1639 habe ich nicht bereut. In den letzten drei Jahren waren sowohl Herd als auch Backofen sehr viel in Benutzung – ohne Probleme oder Kundendienstbesuche. Mir gefallen die Funktionen (z.B. die Gärstufe) und dass man den Backofen innen sehr leicht reinigen kann. Das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich als sehr gut. Von mir gibt es fünf Sterne und natürlich eine Kaufempfehlung.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Majali

Majali

25.07.2003 23:53

Mein nächster Herd hat auch ein integriertes Reinigunssystem...das ist sicher....LG, Majali

illi1

illi1

24.07.2003 21:50

Den Preis finde ich gar nicht so hoch. Mein Neff-Herd ist inzwischen - lass mich mal überlegen - 18 Jahre alt und er hat damals schon um die 2000 DM gekostet. Ich bin auch immer noch zufrieden damit, wenn er auch langsam in die Jahre kommt. Meine Umluft funktioniert immer noch super, nur das Ceranfeld hat Abnutzungserscheinungen. Mein Nächster wird bestimmt auch ein Neff. LG Iris

AnnaHaeberle

AnnaHaeberle

24.07.2003 17:52

Seuffzz, in deiner Küche würde ich auch gerne stehen, meine ist etwas älter !

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