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Dieser historische Film "Neger, Neger, Schornsteinfeger" wurde in Wittenberge, Nordrhein-Westfalen (Köln) und Hamburg gedreht. Wittenberge stellte das Hauptmotiv Hamburg dar, da man hier die geeigneten Straßenzüge vorfand, die Hamburg in der Nazzi-Zeit am ehesten ähnelten, was in Hamburg ... Bericht lesen
Kindheit in Deutschland. Hans J. Massaquoi wurde 1926 in Hamburg als Sohn einer Deutschen und eines Liberianers geboren. Seine ersten Jahre verbrachte er sorglos im großbürgerlichen Haus seines Großvaters väterlicherseits. Doch nach dem Wegzug der Familie und der Machtübernahme durch die Nazis wehte ein scharfer Wind. Hans und seine Mutter mussten sich alleine durchschlagen. Nach dem Krieg ging Massaquoi zuerst nach Liberia zu seinem Vater, dann in die USA, wo er heute noch lebt. Eindrückliche Biografie eines Menschen, der zeitlebens zwischen den Kulturen wandelte.
wächst im Hause seines Großvaters auf, der als Generalkonsul Liberias in einer Hamburger Villa wohnt. Farbige sind für ihn die Herren, Weiße kennt er fast nur als Dienstboten. Als sein Großvater nach Afrika zurückkehrt, muss sich Hans Jürgen in der Realität im Deutschland der 30er Jahre zu Recht finden: Während die Nachbarin ihn noch liebevoll "mein kleiner Schokoladenkeks" nennt, bekommt der farbige Junge bald zu spüren, dass die meisten Menschen ihn bestenfalls für ein Kuriosum halten. Seiner tatkräftigen Mutter, der Krankenschwester Bertha Baetz, und guten Freunden, die auch im Dritten Reich ihre Menschlichkeit bewahrt haben, verdankt Hans Jürgen es, dass er ein fast normales Leben führen kann. Unter den Rassegesetzen der Nationalsozialisten wird sein Alltag jedoch schnell zur reinsten Schikane. Nur zu bald muss er um sein Leben fürchten. In gut drei Stunden erzählt das bewegende Fernsehmelodram die Kindheit und Jugend des Hans Jürgen Massaquoi, basierend auf dessen gleichnamiger Autobiografie. Stellenweise sehr Gefühls betont und betulich inszeniert, weiß der mit Veronica Ferres und Jürgen Tarrach prominent besetzte Zweiteiler aber auch geschickt, den Irrsinn des Dritten Reiches einzufangen. Hans Jürgen setzt alles daran, genauso zu sein wie alle anderen: Er begeistert sich für den Nationalsozialismus und weigert sich lange, der Realität ins Auge zu sehen. Seine ganze Welt bricht zusammen, als ihm der Eintritt ins Jungvolk verwehrt wird. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als sein deutsches Vaterland in der Wehrmacht verteidigen zu dürfen. Doch für die Nazis ist er ein Nicht-Arier, den es auszumerzen gilt. Während der erste Teil sich im Wesentlichen auf die Kindheit Massaquois konzentriert, gelingt es dem zweiten Teil besser, die Spannung und Dramatik der Geschichte, die als eindrucksvolles Zeitdokument überzeugt, umzusetzen. Die Bombennächte im Luftschutzkeller oder der Selbstmord einer jüdischen Familie beschönigen nichts, ohne dabei auf reißerische Effekte zu setzen. Von solchen Augenblicken hätte man sich mehr gewünscht. -- Birgit Schwenger
von begeistert jubelnden Schulkindern. In dem Meer von blonden und blauäugigen Schülern ein achtjähriger Junge mit brauner Haut, krausen Haaren und - noch - kindlichem Enthusiasmus. Vorerst erreichen ihn nur die Spottverse gleichaltriger Nachbarskinder: »Neger, Neger, Schornsteinfeger!« Eines Tages aber wird man den Jungen vom Spielplatz jagen mit der schlichten Bemerkung: »Kannst du nicht lesen? Das Betreten dieses Platzes ist nur Ariern erlaubt.« Hans J. Massaquoi beschreibt in seiner Autobiographie seine Kindheit und Jugend zwischen 1926 und 1948 als einer der ganz wenigen schwarzen Deutschen in diesem Land. Seine Hautfarbe bewahrte ihn unter anderem davor, Nazi zu werden. Und sie verhinderte, dass er in den Krieg geschickt wurde wie viele seiner Mitschüler, die nie zurückkamen.
von begeistert jubelnden Schulkindern. In dem Meer von blonden und blauäugigen Schülern ein achtjähriger Junge mit brauner Haut, krausen Haaren und - noch - kindlichem Enthusiasmus. Vorerst erreichen ihn nur die Spottverse gleichaltriger Nachbarskinder: »Neger, Neger, Schornsteinfeger!« Eines Tages aber wird man den Jungen vom Spielplatz jagen mit der schlichten Bemerkung: »Kannst du nicht lesen? Das Betreten dieses Platzes ist nur Ariern erlaubt.« Hans J. Massaquoi beschreibt in seiner Autobiographie seine Kindheit und Jugend zwischen 1926 und 1948 als einer der ganz wenigen schwarzen Deutschen in diesem Land. Seine Hautfarbe bewahrte ihn unter anderem davor, Nazi zu werden. Und sie verhinderte, dass er in den Krieg geschickt wurde wie viele seiner Mitschüler, die nie zurückkamen.
u. Axel Krommerab Klasse 9 Der Führer kommt nach Hamburg. Die Straßen, durch die sein Konvoi rollt, sind gesäumt von begeistert jubelnden Schulkindern. In dem Meer von blonden und blauäugigen Schülern ein achtjähriger Junge mit brauner Haut, krausen Haaren und - noch - kindlichem Enthusiasmus. Doch der nationalsozialistische Rassenwahn erklärt ihn zum \"nichtarischen Volksfeind\"". Wie der Autor Hans J. Massaquoi in dieser Welt entfesselter Barbarei überlebte, schildert er in seiner zum Bestseller avancierten Autobiografie auf eine ebenso anschauliche wie packende Weise."
v. Volker Frederking u. Axel KrommerDie motivierende Unterstützung bei der Erarbeitung
vielfältige analytische Aufgaben
kreative Schreibaufträge
reichhaltiges Bildmaterial
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Erfahrungsbericht von HEIDIZ über Neger Neger Schornsteinfeger 06.10.2006
Produktbewertung des Autors:
Pro:
top Besetzung - Autobiografie super rübergebracht
Kontra:
- - - - - - - - - - - - - - - - - -
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der Film lief als Zweiteiler im ZDF am Sonntag, 1. Oktober und Montag 2. Oktober 2006 jeweils um 20.15 Uhr
Da ich mich sehr für Autobiografien interessiere, war dieser Film natürlich ein Muss. Und ich muss sagen, ich habe die beiden Filme mit großem Interesse verfolgt und war beeindruckt, wie toll die Schauspieler diese Charaktere, diese Zeit und diese Schwierigkeiten überwunden haben.
Nun möchte ich euch erstmal einige Infos zu den Schauspielern liefern: =======================================
Veronika Ferres hat hier wiedermal eine Glanzleistung ihres Könnens abgeliefert. Ich finde, das sie momentan die beste deutsche Schauspielerin überhaupt ist, sie hat ein Können und ein Talent, da kommt so leicht keiner ran. Sie kann sich top in die zu spielenden Charaktere hinein versetzen und durch ihre Schauspieltalent werden die Figuren lebendig, die Zeit, in der sie spielt lebt einfach wieder auf, sie kann sich nicht nur schauspielerisch sondern auch äußerlich ganz toll in die jeweilige Person und Zeit verwandeln und das ist auch sehr wichtig. Sie macht die Personen und Filme glaubwürdig und nicht unecht.
Der Hans Jürgen wird von drei Schauspielern gespielt, da er Kindheit und Jugend durchläuft:
Luka Kumi: Hans-Jürgen, 5 bis 6 Jahre Steve-Marvin Dwumah: Hans-Jürgen, 9 bis 10 Jahre Thando Walbaum: Hans-Jürgen, 14 bis 19 Jahre Alle drei Schauspieler haben ihre Sache super toll gemacht, sie haben den Hans-Jürgen verkörpert, was wirklich keine leichte Aufgabe ist, sie haben sich gut in die Zeit hineinversetzt, obwohl sie sie ja nicht selber erlebt haben.
Veronika Ferres und die drei Hans-Jürgen-Darsteller haben total harmoniert, man hat ihnen Mutter und Sohn optimal abgenommen.
Länge: jeweils 90 min
Regie: Jörg Grünler Drehbuch: Beate Langmaack Kamera: Hans Grimmelmann Musik: Marius Felix Lange
Darsteller: ======= Bertha Baetz - Veronica Ferres Hans-Jürgen 14-19 Jahre - Thando Wahlbaum Franz Wahl - Götz Schubert (Freund von Hans-Jürgens Mutter) Wilhelm Mahnke - Jürgen Tarrach (Vater eines Freundes von Hans-Jürgen) Polizist Reesen - Charly Hübner Hans-Jürgen 9-10 Jahre - Steve-Marvin Dwumah Hans-Jürgen 5-6 Jahre - Luka Kumi Elisabeth Möller - Petra Kelling Fiete Petersen - Frederick Lau (sein Freund) Klaus Mahnke - Max Felder (sein Freund) Evchen John - Lea Fassbender (Freundin von Hans-Jürgen) Momolu Massaquoi - Jonathan Kinsler (sein Großvater) Boxtrainer Rudi - Tim Wilde
Der gesamten Besetzung gebührt große Anerkennung, weil sie das Leben des H.J. Massaquoi so ergreifend und echt in Szene gesetzt haben.
Ich finde man hätte das nicht besser machen können. Die Darsteller sowie die Kostüme und die Umgebung in der der Film aufgenommen wurde waren so gewählt, das alles einfach passte, das man sich in die Zeit hineinversetzen konnte. Die Requisiten tragen auch sehr dazu bei, den Film real wirken zu lassen. Dieser historische Film "Neger, Neger, Schornsteinfeger" wurde in Wittenberge, Nordrhein-Westfalen (Köln) und Hamburg gedreht. Wittenberge stellte das Hauptmotiv Hamburg dar, da man hier die geeigneten Straßenzüge vorfand, die Hamburg in der Nazzi-Zeit am ehesten ähnelten, was in Hamburg heute nicht der Fall war.
Eine kurz umrissene Inhaltsangabe möchte ich euch hier natürlich auch nicht vorenthalten: =================================================
Kindheit und Jugend des Jungen Hans-Jürgen Massaquoi zwischen 1926 und 1948 werden hier im Film wiedergespiegelt. Er wird in Hamburg geboren und verbringt seine ersten Kindheitsjahre im reichen Haushalt seines afrikanischen Großvaters, der dann aber als Postminister nach Afrika zurückbeordert wird, seine Mutter will nicht nach Afrika und so bleiben die beiden in Hamburg, die schwierige Lebensgeschichte der beiden beginnt, sie müssen überleben. Da Hans-Jürgen trotz seines so deutschen Namens halt nicht wie andere ist, wird er ständig gehänselt, viele rufen ihm hinterher: Neger, Neger, Schornsteinfeger .... aber das ist nicht das schlimmste, viel schlimmer ist, Hitler kommt an die Macht und er ist kein Arier, jedenfalls nicht reinrassig, weil seine Mutter eine Schwarzen-Huren sein soll. Aber die beiden lassen sich nicht unterkriegen. Vieles passiert, seine Mutter lernt jemand kennen, sie verliebt sich, aber diese Beziehung geht auch auseinander, weil er sich gegen sie und für die Partei entscheidet, obwohl er für den Jungen ein guter Vater hätte sein können. Es gab aber auch einige, die zu den beiden gehalten haben, trotz Schwierigkeiten und das war der Grund, warum sie überleben konnten. Aber mehr möchte ich dazu nicht sagen. Im Verlauf des Krieges kam es auch zu Bombenangriffen in Hamburg und sie mussten ständig in die Luftschutzkeller, dabei kam auch seine geliebte Tante aus Kindertagen ums Leben, die auf ihn aufgepasst hat, als seine Mutter arbeiten musste, und auch in diesem Keller hat er seine erste Liebe gefunden und seinen ersten Kuss ausgetauscht. Sein Leben war geprägt von Versteckspiel von Erniedrigungen von immer wieder zurückgedrängt werden wegen seiner Hautfarbe. Er war der Klassenbeste, aber auf das Gymnasium durfte er nicht, er konnte Gedichte am besten vortragen, aber zur Aufführung wurde er nicht zugelassen, er war der beste Boxer Hamburgs, aber gewonnen hat doch ein Weißer usw. usw. immer wieder erlitt er Niederlagen ..... Aber er überlebte den Krieg und am Ende des zweiten Teiles in den Trümmern steht er aufrecht und als Deutscher im Hamburg der Nachkriegszeit. Hans Jürgen Massaquoi , der Enkel eines afrikanischen Königs hat Deutschland im Zweiten Weltkrieg überlebt.
Ich finde diese Geschichte ist es wirklich wert, verfilmt worden zu sein, es gibt auch dazu das Buch, die Autobiografie und auch schon einen zweiten Band über sein Leben nach dem Krieg, er ging nach Amerika.
Auch in der heutigen Zeit so lange nach dem Krieg ist dieses Thema noch lange nicht vom Tisch und daher finde ich diesen Film grad jetzt auch sehr anrührend und zu Herzen gehend.
Die Geschichte ist tragisch und von vielen emotionalen Aspekten geleitet und ich finde, das dieser Film hätte nicht besser umgesetzt werden können.
Ich bin fasziniert davon und kann diesen Film, den es auch auf DVD zu erwerben gibt, wirklich sehr sehenswert. Vielleicht wäre es auch ein Film, der im Geschichtsunterricht in den Schulen angebracht wäre, so kann Deutsche Geschichte lebendig werden und Interesse geweckt werden.
Danke im voraus für`s Lesen, Bewerten und ggf. Kommentieren.
Pro: Buch als Vorlage/ Vergleiche ziehen möglich Kontra: Zu wenig über die Familie, fast nichts vom Buch übrig geblieben
...Ich habe für die Schule das Buch ?Neger, Neger, Schornsteinfeger? gelesen.
Als ich das Buch fertig gelesen hatte, haben wir den Film zum Buch geschaut.
Ich muss sagen, der Film war beeindruckend, obwohl er nicht ganz an das Buch herankommt, denn das Buch ist ein Stück geschriebene Zeitgeschichte, im Film dagegen ist fast nichts davon übrig geblieben. Es kommt nichts über das Leben der Familie Massaquoi rüber oder über die anderen Personen in seiner Familie, wie zum Beispiel seinen Onkel Fritz.
Im Buch gibt es viele traurige Situationen, die im Film gar nicht so rüberkommen, als seien sie traurig. Der Film ist sehr informativ, denn er spiegelt ein Teil des Lebens von Hans-Jürgen Massaquoi wieder, aber auch das Leben von anderen Nichtariern, wie zum Beispiel das der Juden wird in dem Film sehr gut beschrieben und gezeigt. Durch den Film...
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Pro: grammpunkte für alle! Kontra: stprogramm? Wenig.
...verschwand er dann ebenso unspektakulär wie er erschienen war und wies das Publikum lediglich darauf hin, dass es in zwei Minuten losgeht.
Verschwörerisch lächelte ich die Liebste an. Dann ging es los, das Spektakel.
Als ersten Gast begrüßte Herr Gottschalk "meine Vroni". Sie kam in Begleitung eines kleinen Jungen. Er war einer der Hauptdarsteller des Zweiteilers "Neger, Neger, Schornsteinfeger", den Frau Ferres an diesem Abend vorstellen wollte (Bild1). Auf den Film freute ich mich, Frau Ferres jedoch erschien mir unangenehm mager. In "Schtonk" und "Rossini" hatte sie mir doch gerade ihrer weiblichen Rundungen wegen so gefallen. Schade. Es folgte die Wette, für die sie und ihr kleiner Kollege die Paten sein sollten. Ein Thailänder wollte lediglich mittels seines Bauches bzw. einer bestimmten Atemtechnik einen Luftballon zum Platzen bringen...
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