Das Buch spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft. In Russland ist Schirinowski doch noch an die Macht gekommen und hat den Erbfeind der USA zusammen mit der Roten Armee wieder zu einem totalitären Staat gemacht. Natürlich ist die politische Lage deshalb alles andere als stabil.
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Erfahrungsbericht von tom.112 über Nemesis / Bill Napier 19.08.2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Unterhaltungswert
sehr gering
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
nicht ergreifend
Pro:
-
Kontra:
oft ohne Linie und zusammenhangslos, zu wissenschaftlich, zieht sich
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Das Buch spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft. In Russland ist Schirinowski doch noch an die Macht gekommen und hat den Erbfeind der USA zusammen mit der Roten Armee wieder zu einem totalitären Staat gemacht. Natürlich ist die politische Lage deshalb alles andere als stabil.
Auf irgendwelchen unerfindlichen Quellen erfahren die USA, dass es den Russen gelungen sei, einen Asteroiden aus seiner Bahn abzulenken und direkt auf die Vereinigten Staaten zuzusteuern. Da aber weder bekannt ist, wie die Russen das geschafft haben, noch welcher Asteroid es überhaupt ist und was man letztendlich dagegen machen kann, wird mit den wichtigsten und renommiertesten Wissenschaftlern aus Amerika und Europa eine kleine Expertengruppe aufgebaut, die den Felsbrocken ausfindig machen und einen Weg zu dessen Zerstörung finden soll. Mit zu dieser Gruppe gehört der Engländer Oliver Webb, der jedoch nach und nach feststellt, dass hinter dieser Geschichte etwas ganz anderes steckt und der Asteroid nur der Vorwand für einen Präventivschlag gegen Russland sein soll.
Bis jetzt liest sich jetzt noch alles recht interessant und man hätte daraus sicherlich eine guten Thriller machen können. Leider hat Bill Napier diese Möglichkeit meiner Meinung nach absolut in den Sand gesetzt. Napier ist nach der Kurzbeschreibung im Buch einer der führenden Asteroidenforscher und hat somit für die Geschichte die entsprechenden Kenntnisse. Aber genau das ist das Problem: für mich haben in einem Roman seitenlange wissenschaftliche Diskussionen, die zudem noch mit den entsprechenden Formeln und Fachbegriffen gespickt sind, nichts verloren. Ich habe mich während meines Studiums zwar auch recht viel mit Physik beschäftigt, aber das Ganze war mir dann doch etwas zu hoch - zumal ich eigentlich einen Thriller und keine Abhandlung lesen wollte. Napier hat sich anscheinend nicht entscheiden können, ob er eine wissenschaftliche Arbeit oder einen fiktive Geschichte schreiben will. Genauso wenig finde ich sinnvoll, in einem Buch für die breite Masse ganze Absätze in Latein oder italienisch abzudrucken. Hier hätte aber auch der Verlag reagieren und eine Übersetzung einbauen müssen.
Dass Napier keinerlei Erfahrung mit dem Schreiben von Geschichten hat, spiegelt sich in dem ganzen Roman wieder. Die Handlung ist in manchen Teilen absolut haarsträubend. Da tauchen aus dem Nichts irgendwelche Agenten auf um Webb zu retten, obwohl noch eine Minute vorher niemand wusste, wo er steckt; Leute wechseln auf jeder Seite das Lager.... Außerdem sind in dem Buch viele Andeutungen, die nie erklärte werden, oder Fragen, die einfach offen bleiben: warum machen die Russen zum Beispiel mobil, wenn sie doch eigentlich nichts mit der Sache zu tun haben? Ich hatte fast den Eindruck, dass dem Autor sein Plot selbst zu abstrus wurde und er im letzten Moment das Ende geändert hat.
Napiers Versuch, mehrere Zeitebenen in das Buch einzubringen, ist ebenso in die Hose gegangen. Ich habe mir mehrmals überlegt, das Buch zu Seite zu legen, weil es mir einfach zu konfus und strukturlos war. Hin und wieder springt er zwischen Traum und Wirklichkeit hin und her, ohne dass der Leser richtig erkennt, was jetzt überhaupt real ist und was nicht.
Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass Napier zu lange hinter seinen Teleskopen saß und noch nichts vom Leben gesehen hat: ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von einem Hubschrauber-Roter getroffen wird und dann noch in eine Telefonzelle humpelt, um schnell ein Ferngespräch zu führen und damit einen Atomkrieg zu verhindern. Apropos Hubschrauber: den Hubschrauber hätte er sich mal vorher anschauen sollen, bevor er über ihn und dessen Dimensionen schreibt....
Alles in allem muss ich Euch von diesem Buch wirklich abraten. Es zieht sich teilweise zäh wie Leder und ist nur mit einem Wörter- und einem Physikbuch lesbar. Zu seiner Ehrenrettung muss man Napier zugestehen, dass wenigstens die letzten 50 Seiten einigermaßen spannend sind, wenn er auch hier mit aller Gewalt Action einbauen wollte, die völlig abstrus und hirnrissig ist.
Das Taschenbuch hat 552 Seiten, ist bei rororo erschienen und kostet DM 19,90.
Pro: sehr spannend, solider ,wissenschaftlicher Hintergrund Kontra: einige Ungereimtheiten, manchmal ein bisschen langgezogen
...Nach langer Pause habe ich mich entschlossen mal wieder etwas zu einem Thema zu schreiben.
Vor circa 2 Wochen kaufte ich mir das Buch Nemesis von Bill Napier ,weil mich das Thema ansprach und es, weil es ein Mängelexemplar war, ziemlich billig war ( 2,95 ...
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Pro: Der Anfang ist noch ganz nett ... da sind die Sachen auch noch nicht so abstrus Kontra: Das meiste außer den ersten Seiten
Normalerweise werden Geschichten, die schon recht oft in dieser oder einer ähnlichen Art verfilmt worden, in einem Buch dann von einer deutlich einleuchterenden und glaubhafteren Seite angegangen - in diesem Beispiel ist das Scenario ein auf die Erde zura ...
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Pro: Gutes Buch, Unterhaltsam, Wissenschaftlich korrekt Kontra: man sollte es genau lesen
Hi,
ich hab mir mal die Meinungen über dieses, doch relativ unbekannte, Buch durchgelesen, und war erschrocken über die negative Kritik.
Es ist zwar jetzt schon eine Weile her, aber ich habe diesen Roman noch gut in Erinnerung...als eines der ...
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Pro: Spannung im letzten Teil, gutes Versteckspiel Kontra: verworren, langatmig
Dem amerikanischen Militär sollen Beweise vorliegen, daß das von Schirinowski geführte Russland einen Asteroiden aus seiner Bahn gebracht und auf Amerika gelenkt hat. Fünf Tage bleiben, um ihn ausfindig und unschädlich zu machen.
Sollte es den Wissensc ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
10.04.2000
(18.08.2003)
Codename Nemesis Bewertung für Nemesis / Bill Napiervon
chamaeleon
Pro: gutes Buch Kontra: der historischen Teil hätte vorneweg gemußt
..."Irgendwo im All rast ein riesiger Asteroid - Codename Nemesis - auf die Erde zu. Der Aufprall würde große Teile des amerikanischen Kontinents vernichten. Eine Gruppe internationaler Weltraumspezialisten soll Nemesis unter den zahllosen Himmelskörpern des ...
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Pro: interessante zweigeteilte Story; auf geschichtlichen Fakten basieren; vielseitig; spannend etc. Kontra: absolut nichts
...? und wieder einmal möchte ich Euch ein interessantes Buch vorstellen:
"Der 77. Grad"
von Bill Napier
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Der Autor
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Bill Napier wurde am 29.06.1940 in Perth (Schottland) geboren.
Er ist Professor der Astronomie (Studium an der Glasgow University). Von 1967 bis 1992 war er Astronom am königlichen Observatorium in Edinburgh. Er arbeitet als Asteroidenforscher und beschäftigt sich mit der Urknalltheorie. Der Komet "Napier 7096" wurde nach ihm benannt.
Bill Napier, der mit seiner Familie in Irland lebt, ist aber auch als Schriftsteller tätig. Anbei seine Werke:
Die Offenbarung
Nemesis
Der 77. Grad
"Der 77. Grad" ist für mich der erste Roman von Bill Napier. Er war mir vorher völlig unbekannt.
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Allgemeine Fakten zum Buch
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Der englische...
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Pro: Rasanter Hightech-Thriller, der nur den Leser, nie sich selbst Ernst nimmt. Kontra: Gelesen - gefreut - vergessen ...
...übernahm dann einen Posten am Royal Observatory in Edinburgh, den er 25 Jahre innehatte, bis er 1992 in den vorzeitigen Ruhestand trat. Nach einem kurzen Gastspiel als Dozent in Oxford ging Napier als Astronom ans Observatorium in Armagh, wo er noch heute tätig ist.
Erst in Armagh begann Napier sich ernsthaft als Unterhaltungsschriftsteller zu versuchen. Der Science-Thriller "Nemesis", der sich um den drohenden Einschlag eines Riesenmeteoriten auf die Erde dreht, brachte ihm auf Anhieb den Durchbruch. Den sicheren Boden der Astronomie verließ Napier (der sich auf dem Buchmarkt "Bill" nennen lässt) 2000 mit "Revelation". Noch ein Stück weiter ging er mit seinem aktuellen Thriller "The Lure", in dem er die Konsequenzen einer klassischen "Begegnung der Dritten Art" beschreibt.
VI. Impressum
Originaltitel:Revelation (London : Headline...
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