Na huch, noch keiner hat hier was über Nevella geschrieben. Dann kann ich doch mal was beisteuern.
Vorgeschichte: die Suche nach Zuckerersatz
Kurz - ich mag Kaffee und Tee gesüßt. Allerdings hat normaler Zucker gleich zwei
Nebenwirkungen: er ist recht energiereich, was bei mir zu mehr ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Schwatzer über Nevella 03.11.2009
Produktbewertung des Autors:
Wirkung:
vollkommen wirkungslos
Verträglichkeit:
keinerlei Nebenwirkungen
Sättigungsgefühl:
so gut wie nie Hunger
Geschmack:
lecker
Pro:
schmeckt Zucker sehr ähnlich
Kontra:
teuer, Pulverform sehr leicht und Zucker nicht ähnlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Na huch, noch keiner hat hier was über Nevella geschrieben. Dann kann ich doch mal was beisteuern.
Vorgeschichte: die Suche nach Zuckerersatz
Kurz - ich mag Kaffee und Tee gesüßt. Allerdings hat normaler Zucker gleich zwei Nebenwirkungen: er ist recht energiereich, was bei mir zu mehr Hibbeligkeit als Koffein und zum Erhalt der Polsterung führt und nach einer Stunde kleben einem die Zähne zusammen.Also habe ich andere Süßmittel ausprobiert:
Saccharin: scharfer Beigeschmack
Natriumcyclamat (die meisten Süßstofftablette haben das): eigenartig ziehende Süße
Fructose: ganz andere Süße
(Auch so haben diese beiden Konkurrenten ihre Tücken: Natriumcyclamat macht in großen Dosierungen zumindest Ratten impotent und Fructose lässt die Cholesterinwerte bei Männern explodieren.)Jedenfalls war ich überrascht, im Regal für teuer Geld (4 Euro 300 Tabletten) einen neuen Süßstoff zu finden, mit "Sucralose". Markenname Nevella.
(-) hoher Preis
Sucralose?
Sucralose ist, laut Wikipedia seit 2005 in Deutschland zugelassen, eine dem Zucker sehr ähnliche Verbindung: einige Teile sind durch Chloratome ersetzt.
Das macht diese Verbindung für Klärwerke nicht gerade gut abbaubar.
(-) Umweltfreundlichkeit?
Geschmack und Nebenwirkungen
Tja, was soll ich sagen, ich finde den Geschmack dem Zucker ganz wunderbar ähnlich. Ebenso wie andere Süßstofftabletten reicht eine pro Kaffeetasse aus, um ein bis zwei Würfel Zucker zu ersetzen.
Im Gegensatz zu den üblichen Natriumcyclamat-Tabletten ist mir auch bisher kein ... ähm ... verstärkter Stuhlgangdrang bei übermäßigem Genuss aufgefallen.
Zumindest scheinbar (!) entfällt bei mir auch der Hunger, den ich manchmal eine Weile nach anderer Süßstoff-Nutzung hatte.
(++) Geschmack Zucker äußerst ähnlich (+) keine bemerkbaren Nebenwirkungen
Fazit
Ich scheine meinen neuen Zuckerersatz gefunden zu haben. Zwar ist jedes Tablettchen gleich einen Cent "wert", im Gegensatz zu billigeren Süßungsmitteln, aber das ist es auch wert.
Zu Kochzwecken gibt es Nevella/Sucralose auch mit Malzzucker gemischt als Pulver. Diese Mischung ist etliches leichter als normaler Zucker, könnte also beim Verarbeiten Probleme geben.
(Übrigens: wie hungrig soll ich denn nach Sucralose sein?)
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