Next Zigarettentabak 200 gramm

Next Zigarettentabak 200 gramm

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Hi an alle Leser, huhu an alle Stammleser und ein besonderes "Willkommen" an meine Vertrauten. Heute möchte ich mich in die wahnsinnige Schwierigkeit des Rausches wagen. Keine Angst, es sind keinerlei halluzinoiden Rauschgifte am Start, lediglich ein Beutel mit 30 g halbschwarzem Tabak darf ... Bericht lesen





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"NEXTES" MAL BEIßE ICH INS GRAS!
Erfahrungsbericht von Darkhound über Next Zigarettentabak 200 gramm
27.04.2006


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Wenn man schon raucht, ist es wenigstens günstiger
Kontra: Quasi der Rest .  .  .  trockener Tabak, geringe Menge, Geschmack ist scharf

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hi an alle Leser, huhu an alle Stammleser und ein besonderes "Willkommen" an meine Vertrauten.
Heute möchte ich mich in die wahnsinnige Schwierigkeit des Rausches wagen. Keine Angst, es sind keinerlei halluzinoiden Rauschgifte am Start, lediglich ein Beutel mit 30 g halbschwarzem Tabak darf genannt werden.
Im Folgenden nun meine Meinung dazu.. ich hoffe, ich bringe das richtig herüber…
Soviel vorweg als Appell an alle Nichtraucher: Fangt damit bitte gar nicht erst an! Rauchen kostet Unsummen, ist gesundheitsschädlich und tüchtig uncool. Macht etwas aus eurem Leben - OHNE Zigaretten!

An die armseligen, rauchenden Geschöpfe, zu denen ich mich leider auch zählen muss, sei der folgende Text gerichtet…

Vorgeschichte:
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Damals bei uns in der Clique war es einfach "cool", wenn man rauchte. Ein paar Runden auf dem Skateboard gedreht, schon war man außer Atem. Erst einmal "runterkommen" mit einer Zigarette. Genüsslich genossen - doch die Dinger waren seit jeher mehr als teuer und als Jugendlicher konnte man sich eher selten Zigis leisten.
Deshalb fingen wir dann an, selber zu "drehen", also mit einem Beutelchen Tabak und Zigarettenpapier (umgangssprachlich: "Papers" genannt).

Nun wissen wir ja alle, dass das Rauchen im Laufe der Jahre stetig teurer wurde. Als ob es nicht schon gereicht hätte, so ziemlich alle öffentlichen Einrichtungen zur rauchfreien Zone zu erklären, nein, der Raucher, der seiner Gesundheit damit eh schadet, sollte durch absolute Preisanstiege davon zum Aufhören gezwungen werden.
Und die Moral von der Geschicht: "Dreh Tabak, das andere lohnt sich nicht".

Tabak ist anders besteuert und da es kein "Fertigprodukt" wie aus dem Automaten bei Filterzigaretten ist, demnach wenigstens noch ein klein wenig günstiger.
Allerdings hat man eben auch mehr "Arbeit" gegenüber einer fertigen Schachtel Filterzigaretten. Doch okay, was nimmt man nicht alles in Kauf, nur damit es unter der Nase dampft? Zudem brauche ich kaum länger als vielleicht max. 10 Sekunden für eine Selbstgedrehte - Anfänger mit weniger Übung benötigen dementsprechend länger, doch wenn das Rauchen erst einmal zur Sucht geworden ist, zählt eh nur noch jeder Cent, den man einsparen kann und weniger die dafür benötigte Zeit.

Die Verpackung:
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Einerseits würde ich sagen "gar nicht so schlecht vom Design", andererseits ist die Plastiktüte mit dem Bröselkram alles andere als ein Hingucker:
Etwa 13 cm lang, sechs cm hoch und gute zweieinhalb Zentimeter dick, all das in einem für viele Tabaksorten üblichen Dunkelblau gehalten.
Auf der Vorderseite sieht man ganz im Ernst zunächst den Warnhinweis, der nun schon geraume Zeit auf allen Zigarettenschachteln und Tabakbeuteln prangt: Entweder "Rauchen gefährdet die Gesundheit", "Raucher sterben früher" oder sonst so schwachsinnige Sprüche, die kein Raucher jemals lesen oder für voll nehmen wird. Klar, Rauchen ist schädlich, das weiß aber eh schon jeder! Dann müssten aber meiner Meinung nach auch auf z.B. Spirituosen Warnhinweise wie "Schnaps macht konkrete Fettleber, weissu?" oder "Alkis sterben früher" drauf stehen. Man könnte diese Spinnerei gar weiter verfolgen… alle Nahrungsmittel, die nicht zu den kalorienarmen Speisen gehören, verdienen dann einen "Essen macht fett!"-Aufdruck. Na ja, das ist ein anderes Thema…
Ansonsten darf man in einem silberfarbigen Rahmen den ebenfalls silberfarbenen Schriftzug "NEXT" bewundern, wobei der Hintergrund nach dem "X" in rot gehalten ist.
Zudem erfahre ich, dass dieser (meiner Meinung nach halbschwarze, also "mittelmäßig starke") Tabak irgendwas mit dem Konzern Philipp Morris zu tun hat und der Inhalt eines solchen Beutels zum Preis von 2,50 € ganze 30 g umfasst.

30 g? War das nicht mal mehr? Ja, genau! Diesen Tabak habe ich erst vor kurzem entdeckt und aus reinem Geldmangel gekauft… ich fand ihn günstig. Wusste allerdings auch nicht, dass da jetzt nur noch 30 g (anstelle der üblichen 40 g) enthalten sind. Kaum meint man zu sparen, schon wird eben mal die Menge reduziert. Aber okay, gekauft ist gekauft und wird demnach aufge(b)raucht.

Das Öffnen der Packung grenzt an eine menschliche Meisterleistung. Ich habe dafür tatsächlich mehrere Anläufe gebraucht, weil das Frischepack oben bombenfest verkleistert ist. Es steht zwar da, dass man den Beutel vorsichtig öffnen sollte… aber hier ist rohe Gewalt eindeutig von Vorteil.

Das Drehvergnügen:
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Okay, Vergnügen mag ich es kaum nennen, denn zunächst darf ich ja mal den eng zusammenhängenden Tabakblock ein wenig zerrupfen, um mir meine Zigarette zu drehen.
Das Drehen selber gelingt ganz gut, auch habe ich hier eine ziemlich ideale Feuchtigkeit (nicht zu trocken, nicht zu durchnässt) und relativ wenige "Baumstämme" (also große Schnittstücke der Tabakpflanze) darin. Das macht schon einmal Spaß zu drehen.
Allerdings auch nur am ersten Tag der Nutzung, denn spätestens am zweiten Tag bemerkt man, dass man urplötzlich viele lose Brösel in seinem Päckchen hat, die ziemlich krümelig werden bzw. es schon sind.
Man raucht munter weiter, bis man am dritten Tag den restlichen Tabak entweder nur noch mit einer Drehmaschine und Filterhülsen nutzen kann, oder aber sich des restlichen Inhalts sonst wie anders entleert. Drehen gelingt dann nicht mehr, denn alles ist (trotz geschlossener Verpackung) einfach nur ausgetrocknet und wuselt als lose Faser im Tabakbeutel umher.
Wenn man damit noch eine halbwegs anständige Zigarette formen kann…Respekt! Ich verzichte meist darauf, denn ich mag es nicht, wenn ich nach jedem Zug von der Zigarette stundenlang Tabakkrümel aus meinem Mund fischen darf. Das schmeckt dann wirklich nur noch bitter und verdirbt den Genuss gehörig.
Meine Meinung: Anfangs echt gut und genau ideal, am zweiten Tag dann leicht trocken (aber noch nutzbar) und am dritten Tag ein Fall für den Mülleimer - das kann dann niemand mehr rauchen!

Brennverhalten und Geschmack:
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Mit dem Brennverhalten bin ich soweit eigentlich ganz zufrieden. Dabei muss gesehen werden, dass jeder unterschiedlich "gut" drehen kann und manche Leute mehr, manche weniger Tabak nehmen. Meist habe ich Zigaretten, die ein klein wenig dünner als herkömmliche Filterzigaretten sind, aber dennoch recht fest gedreht. Reine Übungssache, meine ersten paar Fluppen waren die reinsten Lufttüten, aber irgendwann hat man den Dreh dann raus (was für ein Wortspiel…)
Wer also zu locker dreht, bei dem verqualmt die Zigarette nach drei oder vier Zügen und brennt ungleichmäßig ab - oftmals fällt auch gleich noch die Glut beim Abaschen ab. Wer zu eng rollt, der bekommt eben genau das Gegenteil und kann an der Zigi nuckeln, wie er möchte… da kommt dann eben nichts heraus und das Ding geht wahnsinnig schnell einfach so wieder aus. Beim goldenen Mittelweg hingegen brennt die Zigarette gleichmäßig herunter und hält etwa 5-6 Minuten an.

Der Geschmack ist schon schwieriger zu beschreiben. Da der Tabak nicht parfümiert ist, riecht und schmeckt es gleich von Vornherein strenger und würziger. Der Geschmack ist recht dunkel und erinnert mich ein wenig an Zwareshag, also schwarzen (starken) Tabak.
Ein leichtes Halskratzen bemerke ich, wenn ich ausschließlich diesen Tabak rauche - eigentlich ein recht "düsterer" Geschmack, dessen Aroma sich auch gleich in der ganzen Wohnung breitmacht und sich festsetzt. Gute Belüftung ist also schon vonnöten…
Persönlich sehe ich diesen Tabak als recht stark an, weil er scharf schmeckt, mitunter kratzig wirkt und auf den Lippen brennt. Wie gesagt… manchmal habe ich dieses Empfinden, nicht immer!
Ansonsten fällt mir nur noch ein, dass ich auch mal diese "NEXT"-Tabacksticks geraucht habe und sie bedeutend besser im Geschmack fand. Die waren eben nicht solche Lungentorpedos wie der Drehtabak, sondern hatten einen angenehmeren Geschmack, der mit diesem hier nicht zu vergleichen ist. Eigentlich ja ein bisschen komisch, dass derselbe Tabak (davon gehe ich einfach mal aus) in zwei unterschiedlichen Varianten so verschieden schmeckt.

Angaben zum Nikotin- und Kondensatgehalt:
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Kann ich leider nicht machen, denn der Hersteller hat so was nicht auf der blauen Tüte angemerkt. Ich schätze mal einfach ins Blaue hinein und behaupte, dass die selbstgedrehten Zigaretten locker mit der Stärke einer "Marlboro" oder "Lucky Strike" mithalten kann. Der Tabak pustet die Lungen nämlich schon ganz schön heftig durch… (eigenes Empfinden).

Meine Meinung / Mein Fazit:
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Ich als jahrelanger Raucher bin geteilter Meinung. Schmecken tut mir der Tabak nicht wirklich gut, aber das ist, sollte das Rauchen erst einmal zur Sucht geworden sein, beinahe nebensächlich. "Hauptsache es dampft", denken sich die meisten Raucher doch, gerade wenn am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist. Aus keinem anderen Grund habe ich deswegen hier zugeschlagen, denn preislich gesehen kann der NEXT-Zigarettentabak schon punkten.
Allerdings gibt es weitaus bessere Alternativen, wie z.B. den Aldi-Tabak "Bantam", den ich hier mal lobenswert erwähnen möchte.
Ein klein wenig fühle ich mich auch verschaukelt mit der Menge… da meint man, irgendwo noch vielleicht günstiger beim Rauchen wegzukommen, schon sind gleich mal 10 g (also ein damaliges Viertel) weniger Inhalt drin.
Dann stört mich ferner die Konsistenz des Tabaks. Am Anfang ist alles okay, lässt sich perfekt drehen. Doch tags darauf die ersten bescheuerten Brösel, bis man am dritten Tag davon praktisch gar nichts mehr rauchen kann. Eigentlich möchte ich doch mit möglichst wenig Geld möglichst lange halbwegs anständig meine Zigaretten rauchen können? 30 g Tabak verbrauche ich nun einmal nicht an einem Tag - doch schon am zweiten Tag kriegt man leichte Verschlechterungen zu spüren - vom dritten Tag mag ich kaum noch reden, das ist dann ein Fall für den Sondermüll.

Geruchlich und geschmacklich kann ich mit allen zugekniffenen Hühneraugen und einer geschwollenen Raucherlunge vielleicht noch drei Sterne vergeben. Aber da ich soviel "Ausschussware" am zweiten und dritten Tag hatte (das liegt wohl an der Feuchtigkeit), vergebe ich dennoch nur zwei Sterne.
"Samson", "Drum" und "Van Nelle" sind zwar teurer, aber immerhin kann ich mir dabei mehr Zeit lassen beim auf(b)rauchen.

Noch ein Hinweis an alle die, die bisher nicht rauchen:
Bitte NICHT damit anfangen! Seid froh, wenn ihr noch "nein" sagen könnt! Aus den anfänglichen 1-2 Zigaretten am Tag werden rasch immer mehr und all das ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern kann eurer Gesundheit echt übel mitspielen! Ich habe es zwar bisher nicht am eigenen Leib erfahren müssen, allerdings meine Mutter, die im Alter von gerade mal 45 Jahren durch das Rauchen an Lungenkrebs verstarb…

Dampfende Grüße, euer "Chainsmoker" Darky

Meine Bewertung bitte nicht zu ernst nehmen... was hätte ich davon, eine selbst gedrehte Zigarette anhand von Zigarrenformaten zu bewerten?!? Dazu fällt mir echt nix ein...   

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