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„Nicht alle waren Mörder“ ist die Geschichte seiner Kindheit während der Nazizeit. Sein Vater kommt sehr schnell ins KZ und überlebt dieses auch nicht. Seinen älteren Bruder schickt die Mutter nach Palästina. So bleibt Michael Degen mit ihr alleine in Berlin.
Eines Tages müssen Sie beobachten, ... Bericht lesen
brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande
brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande
brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande
brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande
brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre. Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend. Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln. Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande
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Erfahrungsbericht von Traumzauberbaum über Nicht alle waren Mörder / Degen, Michael 9. Mai 2003
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Stil:
ausschmückend
Unterhaltungswert:
hoch
Wie ergreifend ist die Story?
sehr ergreifend
Informationsgehalt:
informativ
Aufmachung:
schön
Pro:
liest sich leicht und schnell
Kontra:
ein schweres Thema, was man trotzdem lesen sollte
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
In letzter Zeit hat mich eine absolute Leselust gepackt. Lass ich doch einfach das Buch Revue passiere, welches mich am meisten beeindruckt hat in den letzten Wochen.
Michael Degen war mir bis dato als irgendein Schauspieler bekannt, mehr auch nicht. Ich wusste nicht mal, dass er Jude ist.
„Nicht alle waren Mörder“ ist die Geschichte seiner Kindheit während der Nazizeit. Sein Vater kommt sehr schnell ins KZ und überlebt dieses auch nicht. Seinen älteren Bruder schickt die Mutter nach Palästina. So bleibt Michael Degen mit ihr alleine in Berlin. Eines Tages müssen Sie beobachten, wie in Ihrer Straße die Juden abgeholt werden. Die Mutter greift sich ihren Sohn und tut so, als ob sie als „normale“ Deutsche das Haus verlässt. Frechheit siegt eben oft. So können sie flüchten, bevor es richtig brenzlig wird. Die nächsten Jahre werden nun weiter so verlaufen. Ständig sind sie auf der Hut und auf der Flucht. Aber viele Menschen kreuzen Ihren Weg, die Ihnen helfen. Einige tun dies aus Freundschaft, einige um später sagen zu können, sie haben geholfen, einige um sich gut zu fühlen. Aber letztlich sind die Gründe unwichtig, kann Michael Degen so doch mit seiner Mutter diese Zeit überleben.
Was mich mächtig beeindruckt hat, als Berlinerin kenne ich die Orte gut, die Michael Degen in seinem Buch beschreibt. Da seine Verstecke oftmals weit auseinander liegen und man als Jude nicht einfach die Öffentlichen benutzen kann, läuft er oft von Süd nach Nord, von Ost nach West und das alles zu Fuß. Dabei noch die Angst erwischt zu werden. Das hat oftmals an den Nerven gezerrt. Und muss auch sehr schmerzhaft für die Füße gewesen sein. Auch die ständigen Bombenangriffe auf Berlin. Sie konnten als untergetauchte Juden nicht einfach in die Luftschutzkeller. Die Suche nach neuen Verstecken, wenn eines verloren war. Dies alles schreibt er spannend und flüssig.
Das Buch hat mir Michael Degen unwahrscheinlich sympathisch gemacht. Es ist in keiner Weise eine Abrechnung, er bemitleidet sich nicht und erwartet auch kein Mitleid. Man spürt, er hat diese Zeit für sich aufgearbeitet und hasst nicht. Somit hat er sich auch frei gemacht, für sein späteres Leben. Diese Art mit einem schweren Lebensabschnitt umzugehen, bewundere ich sehr. Das Buch ist einfach mit viel Liebe für die Menschen, die eine große Rolle gespielt haben, geschrieben. Auch mit ein wenig Ironie und Augenzwinkern.
Der Schreibstil ist eher ein wenig naiv, genauso eben wie ein Kind die Dinge sieht. Kinder empfinden die Dinge meist nie so schlimm wie Erwachsene. Michael Degen musste zwar früh Verantwortung übernehmen, hat sich aber noch seine Kindlichkeit bewahrt. Das ist auch der Grund, warum sich das Buch so flüssig und sehr schnell liest. Man mag es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Aus dem Buch ist in mir das Gefühl entstanden, das es doch so etwas wie Schicksal gibt. Es war Michael Degen und seiner Mutter anscheint bestimmt, zu überleben. Soviel Glück auf einemmal kann es kaum geben. Ich glaube, dass muss Michael Degen damals auch so empfunden haben. Manchmal hat er es geradezu heraufbeschworen, entdeckt zu werden, so als ob er seine Grenzen abtasten möchte. Aber immer wieder ist er auf Menschen gestoßen, die ihm dann geholfen haben.
Das Buch umfasst den gesamten 2. Weltkrieg bis zu Befreiung und endet mit der Erfolgreichen Suche seines Bruders in Israel.
Textauszug:
Am nächsten Morgen wachte ich durch ganz ungewohnten Lärm auf. Meine Mutter stand am Fenster und starrte auf den Hof hinunter. Dann drehte sie sich um und sah mich an: „Sie holen gerade die Leute aus den Gartenhäusern raus“, sagte sie. Ich sprang aus dem Bett und lief ans Fenster. Sie standen in voller Uniform, mit Stahlhelmen und aufgepflanztem Bajonett und trieben die Leute zur Eile an. „Wir müssen uns schnell anziehen“, sagte ich. Dann wandte ich mich zu meiner Mutter um und bekam einen ziemlichen Schrecken. Sie saß auf dem Bett und weinte lautlos vor sich hin. Sie sah plötzlich ganz mitgenommen aus, ganz alt. „Mama, zieh dich an, bitte. Wir müssen weg.“ „Wohin“, schrie sie, „wo sollen wir hin? Weißt du, wo wir hinkönnen?“ Dann kreischte sie wie eine Tobsüchtige. Ich hatte sie noch nie so gesehen. Sie sah völlig fremd aus, beinahe verrückt. Und so knallte ich ihr eine. Ich schlug ihr mit aller Kraft ins Gesicht. Ich tat es, ohne zu wissen, was ich tat. Dann schlug ich mir die Hand vor den Mund und muss sie entsetzt angestarrt haben. Denn sie fragte ganz ruhig, ganz übergangslos: „Du schlägst deine Mutter?“ Ich konnte gar nicht antworten, und sie strich mir kurz über die Haare. „Los, anziehen, nichts mitnehmen. Lass alles liegen. Los, los, los! Nur Geld und meinen Schmuck“, befahl sie sich selbst, während sie die Matratze hochriss. (...) Sie riss mir die Sterne von Mantel und Jacke, die waren sowieso bloß an den Ecken angeheftet, tat bei ihrem Kostüm und Wintermantel dasselbe und wir rannten an der Küche vorbei zur Wohnungstür. Unsere Mitmieter ließen sich nicht blicken, dabei mussten sie uns einfach gesehen haben. Entweder aus der Küche oder von ihrem Zimmer aus, dessen Tür weit offenstand. Ich jedenfalls sah nichts außer meiner Mutter und dem Treppenhaus. Es war ein wunderschönes Treppenhaus mit viel Holz und einem Fahrstuhl, der fabelhaft funktionierte. Nur schnell war er eben nicht. Ich drückte zwar sofort den Knopf, und wir hörten auch, dass er sich in Bewegung setzte, aber er ließ sich Zeit, viel Zeit, während meine Mutter über das Geländer nach unten starrte. Und dann kamen sie. Unmöglich, sie zu überhören, mit ihren eisenbeschlagenen Stiefeln. Ich ließ die Hand nicht vom Knopf. „Scheiß Antisemit“, fluchte ich leise. „Was?“ fragte meine Mutter. Sie war vollkommen gefasst und ruhig. „Der Fahrstuhl kommt nicht.„ „Mal sehen, wer eher da ist“, flüsterte sie fast grinsend. Und dann kam der Fahrstuhl. Wir gingen hinein, drückten auf den Parterre-Knopf, und während Mutter mich ganz fest an sich gepresste hielt, sagte sie: „Doch kein Antisemit.“ Wir hörten sie weiter hochsteigen und an die Türen donnern, während wir im Parterre ausstiegen. An der Haustür standen Männer in Uniformen, und Mutter ging sofort auf sie zu: „Was ist denn hier los?“ Der Mann fixierte uns kurz, sagte nicht unhöflich aber bestimmt: „Gehen Sie weiter!“
Info zum Buch
Das Buch ist als Taschenbuch erschienen bei List und kostet 8,95 €.
Seitenanzahl: 331
ISBN 3 – 548 – 60051 – 4
Zur Person Michael Degen
Er wurde 1932 in Cemnitz geboren, wuchs aber in Berlin auf. 1946 begann er mit seiner Schauspielausbildung am Deutschen Theater in Berlin. 1949 ging er für 2 Jahre nach Israel. 1951 spielte er aber wieder in Berlin am Berliner Ensemble von Bertold Brecht. Viele Jahre spielte er am Theater in Köln, Frankfurt, Berlin, München, Salzburg, Hamburg und Wien. Bekannt im Fernsehen wurde er 1978 mit „Die Buddenbrooks“. Seit dem folgten weitere Serien und Filme. Dieses Buch veröffentlichte er 1999.
Fazit
Ein Buch was man in sehr kurzer Zeit gelesen hat. Als ich es fertig gelesen hatte, konnte ich mich ganz schwer trennen. Zu gerne hätte ich Michael Degen weiter begleitet. Dabei hat er mich vorher überhaupt nicht interessiert. Aber er hat einen Schreibstil, der einen mitreißt und somit das Buch einfach nur weiter empfohlen werden kann.
...Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen so gefesselt war ich. Schwer beeindruckt haben mich auch die Freunde der Familie und teilweise auch ihnen unbekannte Menschen, die versucht haben ihnen zu helfen und damit selbst ein sehr großes Risiko eingegangen sind. Das Buch zeigt sehr gut wie schwer es für die Juden war und wie sie doch mit ein klein wenig Frechheit (das hört sich jetzt ein wenig seltsam an, aber um das zu verstehen muss ... ...nicht, aber nachdem ich das Buch gelesen hatte, wollte ich ihn am liebsten noch weiter begleiten. Das Buch ist sehr leicht und schnell zu lesen. Also, ich habe absichtlich so wenig wie möglich vom Inhalt erzählt um nicht das ganze Buch vorweg zu nehmen!
Lara ...
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Pro: Toll geschrieben, fesselnd Kontra: Eigentlich nichts, nur vielleicht etwas unstrukturiert
...lesen MUSS! Man kann gar nicht aufhören. Und das liegt nicht daran, dass das Buch relativ unstrukturiert ist und keinerlei Kapitel oder ähnliches aufweist. Im Prinzip besteht dieses Buch aus einem einzigen Kapitel.
Trotzdem kommt der Inhalt sehr gut rüber. Man fiebert richtig mit, man kann die Emotionen (nicht nur Angst, sondern durchaus auch freundschaftliche oder liebevolle Gefühle) geradezu spüren. Michael Degen, 1932 geboren, ist als Schauspieler ... ...„Eine ungehorsame Frau“ (zusammen mit Veronika Ferres); aber auch durch TV-Filme wie „Die Bombe“ oder „Geheime Reichssache“ (hier stellte er übrigens Adolf Hitler dar!!).
Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen. Das Buch hat 332 Seiten und ist 2001 im List-Verlag erschienen. Die ISBN-Nr. lautet 3-548-60051-4. Der Titel zeigt Michael Degen, wie er heute aussieht sowie einen Jungen aus der Nachkriegszeit, der auf Trümmern spielt (zumindest stelle ...
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Pro: Geschichtlich und menschlich faszinierend Kontra: ---
Eigentlich bin ich ja nicht so der Bücher-Freak, aber in letzter Zeit habe ich auch mal wieder öfters zu einem Buch gegriffen, das auslösende Moment hierfür war das Buch von Dieter Bohlen. Darüber ist hier allerdings schon soviel geschrieben worden das ich mich mit einem ernsteren Thema und einem Buch beschäftigen will das einem sehr nahe geht, denn auch hier handelt es sich um eine erlebte Geschichte, nämlich die Jugend des bekannten Theater- und ... ...Wiedergabe der Ereignisse dieser Zeit nicht so genau datiert chronologisch, es ist so geschrieben wie es Michael Degen auch erzählen würde wenn man sich zu ihm setzen würde und einfach nur zuhört
Man erfährt wie der tägliche Kampf eines Juden ausgesehen hat zu dieser Zeit, der Kampf der Verhaftungen zu entgehen, der Kampf genug zu essen und zu trinken fürs überleben zu bekommen und der Kampf mit dem Verlust von Angehörigen und Freunden fertigzuwerden.
...
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Pro: ernste Geschichte mit Humor und Pfiff Kontra: gibt es nicht
...Ängste, Sorgen und Nöte, um nicht von den Staatshelfern als Jude erkannt und somit verschleppt und eventuell bis zum Tode mißhandelt zu werden. Immer wieder finden sie Unterschlupf bei hilfsbereiten Menschen, die jedes Mal das Risiko eingingen, selber in ein KZ interniert zu werden. Der Autor beschreibt zahlreiche Alltagsgeschichten, daß es unmöglich ist alle aufzuzählen, bzw. einzelne herauszugreifen und dadurch die Spannung der Lektüre zu mindern. ... ...akut bedrohtes Leben, ist sich der Gefahr des Vergastwerdens bewußt. Michael Degen beschreibt sehr anschaulich und lebendig mit einer natürlichen, klaren Ausdrucksweise wie der fast tägliche Kampf um Nahrung, Wohnung und ums Nicht-Entdeckt-Werden zum Lebensinhalt wird. Der Bericht endet mit dem Kontakt zu russischen Besatzern nach Kriegsende und mit der Suche nach seinem über 10 Jahre verschollenem Bruder.
Ich habe dieses einerseits traurige, andererseits ...
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Pro: Bewegende Geschichte Kontra: Emotionen etwas zu schwach dargestellt
...entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische ... ...er immer zu glatt, war nicht mein Fall. Um so überraschter war es, so ein Buch von ihm in die Hände zu bekommen. Ich kannte die Geschichte nicht, wie er als kleiner Junge im Berlin des Dritten Reiches überleben konnte durch Geschick und Glück. Das Buch bewegt einen. Wie kann man es nur schaffen, so zu leben? Jeden Tag dem Tod von der Schippe zu springen. Mal was essen und dann Tage wieder nichts. Der Autor vermeidet es, zu emotional zu werden, sondern ...
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Pro: Der zweite Teil des Films, Michael Degen Kontra: Im ersten Teil zu plakativ
..., unterstützt von Staatsanwalt Markl, das präsentieren kann, was die Diktatur, den Terror, die ungebremste Willkür ausmacht: Wie der Präsident des »Volksgerichtshofs« Freisler, der (nicht nur) die Attentäter des 20. Juli 1944 in niederträchtigster Weise demütigte und in den Tod schickte, verdeutlicht Rothaug die ganze Brutalität des Regimes. Wie der Mann mit der Sense fegt er durch den Gerichtssaal, Worte als Waffe, das Urteil schon längst gefällt, nur der Rechtfertigung des NS-Regimes verhaftet. Eine beeindruckende Dokumentation der NS-Herrschaft gelingt Vilsmaier mit diesem zweiten Teil seines Streifens.
S C H A U S P I E L E R
MichaelDegen, der in seiner Biografie »NichtallewarenMörder« seine Geschichte als Jude in Deutschland beschrieben hat, spielt Leo Katzenberger ? in seiner ganzen Hilflosigkeit, aber auch seiner Hoffnung, seiner...
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hilfreich 23.04.2002
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