Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
geiler Beat, lustige Games, Umsetzung |
| Kontra: |
. . . es bleibt Werbung ; - ) |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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--->"Einleitung"<---
Ich schreibe nur über Werbungen, die es mir wirklich angetan haben.
Werbung, vor allem im TV, ist normalerweise eine der schrecklichsten Erfindungen der Konsumgesellschaft. Sobald irgendwelche Jingles, mit dem Hinweis, dass jetzt für 5-12 Minuten Bierholpause ist, auf dem Bildschirm erkennbar werden, bin ich normalerweise der erste, der panisch die Fernbedienung wiederzufinden versucht, und wegzappt.
Aber weil die Sender ja inzwischen sogar alle zur gleichen Zeit ihre Sponsoren ehren, komme sogar ich militanter Werbehasser manchmal nicht drumherum, mir einige Spots doch anzuschauen.
Hierbei stechen aus dem unendlichen Brei der mittelmäßigen bis dummdreisten Werbungen einige wenige hervor, nämlich zB die meisten Autohersteller, denen (oder vielmehr deren Werbeagenturen) man wirklich ein Kompliment für ihren Einfallsreichtum bei den 60 Sekunden dauernden Kurzfilmen machen muss. Dazu kommen einige einzelne Firmen mit kreativen Köpfen in der Werbeabteilung, und eine hiervon ist Nike.
Schon seit Jahren bringt Nike nicht nur die Spots mit dem eindeutig höchsten Produktionsaufwand und den größten Stars hervor, sondern auch die lustigsten und unterhaltsamsten.
Ob die Brasilianer auf Großstadt-Kicker-Tour nach der WM 1994 oder zB die Freestylekampagne dieses Jahr, wirklich genial.
Der neueste Geniestreich ist "Nike Play":
--->"Das Konzept"<---
Nike Play soll, wie Nike-Werbungen seit eh und je, den Spaß am Sport vermitteln, den, nach Nikes Meinung, Nike Klamotten und Schuhe mit sich bringen.
Diesmal ist das Konzept einfach Gaming im großen Stil, nämlich ticken in der City und Reise nach Jerusalem in einer NBA-Basketballhalle. Allein schon diese Idee ist genial und noch die dagewesen.
Das herausragende an der Atmosphäre, die die Spots vermitteln, ist ein Neuheit im Inhalt des Spots, denn nicht eine kleine, sich kennende Gruppe hat Spaß miteinander, wie zB die Stylos bei den Nike Freestyle Werbungen, sondern einfach alle anwesenden, ob Kids oder Omis, ob Geschäftsmänner oder Polizeibeamte. Natürlich besonders funny, weil übertriebenerweise alle Beteiligten einen Elan dabei an den Tag legen, als wenn es um Leben und Tod geht.
--->"2 Games"<---
2 Spots, jeweils ein Game.
1. "Tag":
Ticken in der Innercity ist angesagt. Ein junger Weißer wird gezeigt, beladen mit Junkfood und einer Zeitung, schlendernd auf einer Hauptstraße. Auf einmal wird er auf die Schulter getippt. Man sieht in seinem Gesichtsausdruck, dass er sofort weiß, worum es geht: Er "hat ihn". Und los: Der Beat setzt ein und es beginnt eine 90 sekündige Verfolgungsjagd durch eine Ladenkette, über Plätze bis in einen U-Bahn Schacht, in dem gerade eine U-Bahn die Türen schließen lässt, und der Protagonist gerade noch einen Arm in die sich schließende Tür bekommt, aber niemanden mehr erwischt.
Er blickt sich um, und sieht einen einzigen weiteren Menschen auf dem Bahnsteig, der die Bahn auch verpasst hat. Er schlendernd daraufhin pfeifend auf ihn zu, mit fester Überzeugung der andere wisse nicht, dass er "ihn hat", aber die Insassen zeigen dem potentiellen Opfer mit panischen Augen an, wer sich ausser ihm auf dem Bahnsteig befindet, und so rennt auch er wie von der Tarantel gestochen los. Spot zuende.
2. "Musical Chairs":
Die Szene spielt in einem risigen Basketballstadion, in dem sicher ein paar tausend Menschen platz haben. Die Halle ist gefüllt.
Ein Basketballspiel läuft, und es ertönt eine typische Basketball-Anfeuerungs-Melodie. Es wird der Stadionsprecher gezeigt, der dies live auf seinem Keyboard spielt, wohlgemerkt im stehen.
Mitten in der Melodie bricht er dann ab und schmeißt sich auf seinen Stuhl. Jeder, der den Spot zum ersten Mal sieht, hat ab diesem Moment erstmal nur drei Fragzeichen vor der Stirn.
Man sieht panische Menschen, die von ihren Plätzen aufspringen, und sich irgend einen neuen Sitzplatz suchen, ob Minihocker oder Kinderkarre.
Das läuft dann eine Weile so, um es kurz zu machen es bleibt ein Platz am Ende über und 2 Anwärter, ein Basketballspieler der eben noch auf dem Court stand und ein Weißer, der gerade Getränkekaufen war. Der letzte Platz wird auf der Anzeigetafel eingeblendet und beide stratzen, natürlich gewinnt der Weiße mit den Nike-tretern. Spot endet damit, dass der Basketballer geknickt von dannen zieht, der Stadionsprecher erneut die Melodie erklingen lässt und alle sich von ihren Plätzen erheben.
--->"Die Musik"<---
Ich hasse Werbung. Die einzigen Werbungen, denen ich etwas abgewinnen kann, sind solche, bei denen mir die Musik gefällt, denn ich liebe Musik und wenn eine interessante Melodie einen Spot begleitet, dann bin ich viel eher bereit ihn laufen zu lassen.
Der Beat bei der „Tag“-Werbung ist ein Drum&Bass-Beat mit Breakbeat-flavour, der durch Bongomelodie und schnelles Tempo erzeugt wird.
Eine sehr hohe schnelle Melodie bildet das Hauptthema, begleitet von einer Basslinie, beides klingt vor allem zusammen echt funky.
Das genialste ist die Art, wie die Breaks im Beat mit den Breaks in der Handlung des Spots zusammenspielen: Bleibt der Hauptdarsteller stehen, um sich umzuschauen, ist nur noch die etwas verzerrte Bassmelodie zu hören, aber sobald er dann wieder losstratzt setzt der Beat wieder ein und läd zum kopfnicken ein.
Ich finde den „Tag“- Spot besser als „Musical Chairs“, weil mir der Beat besser gefällt. Bei „Musical Chairs“ ist die hohe Melodie die gleiche, und auch die Bongos setzen wieder ein, aber sind nicht so gut rauszuhören, weil eine pumpende Bassmelodie den ganzen Beat beherrscht, dazu noch etwas Techno-mäßig abgeht, also nichts für meine empfindlichen Ohren.
Naja...etwas übertrieben, durch die aus „Tag“ bekannte Melodie geht der Beat schon ganz gut ab, und auch die eben erwähnten Breaks sorgen wieder für die optimale Verbindung von Beat und Bild, also durchaus erträglich.
--->"Fazit"<---
Gute Werbung ist sicherlich nicht einfach zu erfinden, also Respect an die Produzenten des Spots. Diese Nike-Werbung ist, je nach Bedarf, ein
60 oder 90 Sekunden langes Vergnügen mit schmunzelmomenten und Musikgenießen.
http://www.nikeplay.com
und an die Nike-Werbemacher: Weiter so ! =)
Peace
Yours spence
| weitere Erfahrungsberichte |
Lasst uns mal alle in der Stadt Fangen spielen!
Bewertung für Nike Play von
Charliene
Pro: originell, Umsetzung
Kontra: Werbung
Werbung empfinde ich meist als dumm, langweilig und demnach auch absolut überflüssig.
So bin ich eigentlich auch immer die erste, die sobald eine Pause zwischen dem Film kommt, rumzappt um die Zeit werbefrei mit den Musiksendern zu überbrücken.
So komme ...
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sehr hilfreich
14.10.2003
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Die Schuhe machen es
Bewertung für Nike Play von
F.V.Fellhauer
Pro: Originell und spaßig
Kontra: leider gibt es so wenig davon
...Das Werbung auch gut sein kann, dass beweisen alle Nase lang mal wieder einige Spots. Dazu gehören für mich die Spotreihe namens „ Nike Play“. Zum Inhalt der Spots:
Mir sind zwei bekannt:
1)Hier ist ein junger Mann zu sehen, der von einem andere ...
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sehr hilfreich
31.10.2003
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Do you wanna play with me?
Bewertung für Nike Play von
Molekül
Pro: Idee, Umsetzung
Kontra: irgendwann wird es eben doch langweilig
Nike ist ja bekannt für gelungene Werbespots. Denken wir nur an die Freestyle-Reihe, in der einem Fußball, Basketball, Skateboard und Frisbee auf einzigartige Weise präsentiert werden und richtig gute Stimmung erzeugt wird. Nun laufen seit einiger Zeit ...
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sehr hilfreich
11.10.2003
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Geniale Werbung
Bewertung für Nike Play von
ManigLoeser
Pro: einfach nur witzig
Kontra: -
Also, ich denke, dass ist die beste Werbung, die im Moment im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Am Anfang sieht man einen Mann, der nichts ahnend durch die Straßen geht. Plötzlich sieht man eine Hand, die die Schulter des Mannes berührt und dann schnell v ...
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hilfreich
30.10.2003
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