Die digitale Spiegelreflexkamera D200 von Nikon ist das ideale Prestigeobjekt für alle Fotografen, die schon lange nach einer Kamera suchten, die die Lücke zwischen den digitalen... mehr
Nikon D200, Frank Späth
2006, 216 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Maße: 17,2 x 24,6 cm, Gebunden, ... mehr
DeutschDie Nikon D200 ist sicher eine der wichtigsten Neuerscheinungen mit dem Nikon-Logo in den letzten Jahren. Autor Frank Späth, Stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift fotoMAGAZIN und Autor einger bereits sehr erfolgreichen Kamerabücher legt nun nach eingehender Beschäftigung mit der D200 sein Buch zur Kamera vor. Immer hart an den vielfältigen Möglichkeiten der D200 ausgerichtet, spürt er auch die letzten Features in den Tiefen des Bedienermenüs auf und vermittelt sie verständlich und lesefreundlich. Eine unerlässliche Hilfe für D200 Besitzer und solche, die es werden wollen.
Akku für Nikon D200
Ausgangsspannung: 7,4 Volt. Bei unserem Angebot handelt es sich um einen hochwertigen ... mehr
Akku, der sich ideal als Austauschakku für Ihren alten oder defekten Akku, aber auch als zusätzlicher Ersatzakku für unterwegs eignet. Die Verwendung und das Laden des Akkus erfolgt wie gewohnt, problemlos über Ihr Standard-Ladegerät/Netzteil. Eine Schutzelektronik und die Verarbeitung hochwertiger Komponenten bieten Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit, sowohl gegen Überladung, als auch gegen Kurzschluss. So kann der Akku eine höhere Anzahl von Lade-Entlade-Zyklen erreichen. Dies bedeutet eine längere Lebensdauer Ihres neuen Akkus. Es werden ausschließlich neue Qualitäts-Markenzellen verwendet, z.B. von Samsung, Panasonic, Sanyo und weiterer namhafter Hersteller. Als einer der größten Direktimporteure von Akkus in Deutschland verfügen wir über ein umfangreiches Lager. Diese hohe Verfügbarkeit von Akkus aus neuester Produktion, gepaart mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, wissen unsere Kunden in vielen europäischen Ländern zu schätzen. Bei allen aufgeführten Artikeln, sofern dies nicht ausdrücklich im Titel / in der Artikelbezeichnung angegeben wird, handelt es sich nicht um Originalzubehör, sondern um Artikel von Fremdherstellern. Alle aufgeführten Firmen-, Markennamen und Warenzeichen sind Eigentum des jeweiligen Herstellers und dienen lediglich der eindeutigen Identifikation.
DeutschLernen Sie diese Kamera richtig kennen und machen Fotos die 200% besser sind als alles bisher. Qualitativ hochwertige Fotos zeigen, was Sie mit dieser Kamera erreichen können. Sie erhalten aber nicht nur ein erstklassiges Fotobuch! Wandern Sie mit dem Autor durch unzählige Menüs und Individualfunktionen. Der Autor zeigt sie alle und präsentiert auch gleich die dazu passenden Fotos. Jedes Foto wurde mit den Aufnahmedaten versehen. Somit profitieren Sie vom reichen Erfahrungsschatz des Autors.
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Erfahrungsbericht von Kitos über Nikon D200 23.02.2006
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Ausstattung
ausgezeichnet
Bildqualität
sehr gut
Akkulaufzeit
sehr lang
Bedienung
ausgezeichnet
Pro:
einfach perfekt
Kontra:
?
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Bei der Nikon D200 handelt es sich um eine digitale Spiegelreflexkamera, die kurz vor Weihnachten auf dem Markt erschienen ist. Da Nikon wohl mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hat, musste auch ich auf mein neues Gehäuse warten. Und dann war es endlich so weit. Laut Nikon schließt sie die Lücke zwischen den digitalen Spiegelreflexkameras der Profiklasse und der Einsteigerklasse. Wobei ich diese Klassifizierungen eigentlich nicht so gut heiße, da sich bei jedem Kauf einer Kamera die Frage stellt, für welche Art von Aufnahmen verwende ich sie und was muss sie ermöglichen.
Da es sich bei mir in der digitalen Spiegelreflexfotografie um eine Systemumstellung handelt, begann ich schon vor längerer Zeit, den Markt zu beobachten. Hier waren es nicht nur die Gehäuse, sondern auch zum größten Teil, die Objektive, für die ich mich interessierte. Denn nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass man sich nach den Optiken und nicht nach dem Gehäuse orientieren sollte, da man für die Optik auf Dauer mehr investiert, als für das Gehäuse selbst. Beobachtet man den Markt der Kameras, so stellt man sehr schnell fest, wie schnell sich doch die Kameragehäuse ablösen. Es ist fast wie bei der Anschaffung eines neuen Notebooks. Hat man es gekauft, so ist es schon fast wieder veraltet, da ständig neue Produkte den Markt erobern. Wie meine Entscheidung ausfiel, seht Ihr ja an meinem Bericht, den ich soeben schreibe. Sicher war ein weiter Aspekt des Kaufes, der Preis von 1699 Euro, da sich vergleichbare Kameras auf einem weitaus höheren Preisniveau befinden.
Eigentlich habe ich sehr lange mit einem System von Leica geliebäugelt, aber die digitale Rückwand war auch nicht gerade das, was ich mir so preislich vorstellte und eine reine digitale Spiegelreflexkamera ist weit und breit nicht in Sicht. So bleib für mich nur noch die Wahl zwischen Canon und Nikon. Hier ist es eigentlich egal, für welche Marke man sich letztendlich entscheidet. Beide Firmen stellen erstklassische Objektive her und auch von der Technologie sind sie beide führend. Der einzige erwähnbare Unterschied ist der Sensor. Canon enthält einen CMOS- Sensor und Nikon einen CCD-Sensor. Ob man den Unterschied wirklich merkt, das soll mal dahin gestellt sein. Da ich noch keine Objektive der beiden Marke besitze, brauchte ich auch nicht darauf achten, ob die Kamera einen Vollformat-Chip besitzt, den Canon bei der EOS 5 D anbietet.
Nikon D 200
*** Technische Daten ***
CCD-Sensor: RGB DTC Sensor 23,6 x 15,8 mm Pixel: 10,92 MegaPixel (davon 10,2 effektiv) Mögliche Bildauflösungen: 3872 x 2592 Suchertyp: Optischer Pentaprismensucher mit Dioptrieneinstellung (-2,0 bis +1,5 dpt), Abstand der Austrittspupille 19,5 mm (bei -1,0 dpt), Sucherbildfeld von ca. 95% (vertikal und horizontal), Sucherbildvergrößerung ca. 0,94fach (bei 50-mm-Objektiv, Fokuseinstellung auf unendlich, Dioptrieneinstellung auf -1,0 dpt) - LCD-Monitor: Niedertemperatur-Polysilizium-TFT-Display; Auflösung: 230.000 Punkte; Bilddiagonale: 2,5 Zoll (6,35 cm); mit Helligkeitsregelung
Makro und Distanzmodus: Selon objectif - Normaldistanz: Selon objectif - Optischer Zoom: Selon objectif
ISO Empfindlichkeit: ISO auto, 100 - 1600 (bis zu 3200 erweiterbar) - Verschlussgeschwindigkeit: Von 1/8000 bis 30 Sek. Blitz (integriert): Integrierter Blitz Blitz-Einstellungen: P, S, A, M Leitzahl: 13 (für 100 ISO) i-TTL-Blitzsteuerung, Blitzsynchronzeiten bis zu 1/250 Sekunde TTL durch RGB Sensor 1005 Zonen Bildformat: NEF (RAW), JPEG Speicherkarte: CompactFlash I & II und Microdrive TV Ausgang: NTSC oder PAL Video-Ausgang Computer-Verbindung: USB 2.0 Wireless-Funktion: Optional erhältliche Wireless-LAN-Adapter WT-3 unterstützt alle Funktionen des Funkstandards IEEE802.11b/g Kompatibilität: PC und Mac Mitgelieferte Software: Picture Project Stromzufuhr: Li-Ion EN-EL3e Akku Batterieteil MB-D200 Andere Funktionen: PictBridge Serienbilder:5 Aufnahmen/Sek. Modus mit verringerter Geschwindigkeit(1 bis 4 Bilder/Sek.) 10 poliger Anschluss (für nicht mitgelieferte Fernbedienung) GPS Anschluß mit MC-35 Kabel (nicht mitgeliefert) Metall-Body aus Metalllegierung Abmessungen: 147 x 113 x 74 mm Gewicht: 830g Mitgeliefertes Zubehör: Trageriemen AN-D200 Gehäusedeckel Okularabdeckung DK-5 Gummiaugenmuschel DK-21 USB-Kabel UC-E4 Schnellladegerät MH-18a mit Netzkabel Videokabel Lithium-Ionen-Akku EN-EL3e Monitorabdeckung BM-6 Interne Menüs: Deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, niederländisch, schwedisch, chinesisch (vereinfacht und traditionell), japanisch, koreanisch Bedienungsanleitung: Französisch Nach dem Kauf kann sie aber in Deutsch oder Englisch heruntergeladen werden.
Zahlreiche Features der weitaus teueren Nikon D2X wurden in dieser Kamera wieder verwendet.
*** Erster Eindruck ***
Ein wichtiger Aspekt gerade für die Outdoor-Fotografie war für mich, dass die Kamera aus einem robusten Gehäuse besteht. Die Nikon D200 verfügt über ein relativ leichtes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, das sie sehr strapazierfähig macht. Hinzu kommt das relativ aufwendige Dichtungssystem gegen Feuchtigkeit und Staub an allen Nahtstellen.
Nachdem der Akku endlich geladen war, konnte ich mich gleich am nächsten Tag mit der Kamera und dem vielseitigen Menü vertraut machen. Zuerst erschien mir die vielseitigen Möglichkeiten des Menüs etwas verwirrend, aber sehr schnell fand ich mich damit zurecht, da es sich eigentlich nicht so sehr von der Handhabung anderer Digitalkameras unterscheidet. Mit Hilfe des Cursors kann man zu jeder beliebigen Einstellung gelangen. Sehr schön finde ich, dass man nicht für jede Einstellung das Menü aufrufen muss, und sie am Kameragehäuse selbst vornehmen kann. Dazu gehören z.B. die Messfeldvorwahl und die Messfeldsteuerung, Belichtungsreihentaste, Taste für die Blitzlichtsynchronisation. Am oberen rechten Einstellrad hat man die Möglichkeit die Bildqualität- und größe, den Weißabgleich und die erwünschte ISO-Einstellung vorzunehmen.
Der 2,5" TFT-Monitor löst 230 000 Bildpunkte auf und ermöglicht einen recht großen Betrachtungswinkel von 170 Grad. Dies ist für die erste Beurteilung, gerade, wenn man unterwegs ist von wichtiger Bedeutung.
Dass die Nikon D200 über eine Aufnahmegeschwindigkeit von bis zu 5 Bilder pro Sekunde verfügt, ihre schnelle Aufnahmebereitschaft in nur 0,15 Sekunden nach dem Einschalten , ebenso über sehr kurze Auslöseverzögerung von nur 50 Millisekunden und eine Sucherverdunkelung von nur 105 Millisekunden zwischen zwei schnellen Serienaufnahmen besitzt, kommen mir gerade in der Natur- und Sportfotografie sehr entgegen. Auch hier ist die Reduzierung der elf auf sieben Messfelder von Vorteil, da so eine schnellere Erfassung bewegter Motive möglich ist.
*** Belichtungsmessung ***
Auf die Belichtungsmessung möchte ich doch näher eingehen, da ich dies ein wichtiger Teil der Fotografie ist. Hier besteht die Möglichkeit der Matrixmessung, der mittenbetonten Messung und der Spotmessung.
- Matrixmessung Bei der D200 wird mittels eines 1005 Pixel-Sensors die optimale Belichtung durch die 3-D-Color-Matrixmessung ermittelt. Hier besteht die Möglichkeit, wenn man ältere Objektive besitzt, die keine Abstandsmessung besitzen, die Brennweite und die Lichtstärke unter den Objektivdaten einzustellen, um eine Offenblenden Einstellung im M- oder A-Modus einzustellen. Die Matrixmessung eignet sich eigentlich sehr gut zum Ablichten von fast allen Motiven und zur Blitzlichtfotografie. - Mittenbetonte Messung Diese eignet sich gut für Portraitaufnahmen, da bei der Belichtungsmessung die Gewichtigkeit der Messung sich im mittleren Bereich des Sucherbildes gemessen wird, auch wenn die Kamera die gesamte Lichtverteilung im Bild misst. Sehr schön ist es, dass man hier die zu messende Größe selbst einstellen kann. Man hat die Wahl zwischen 6, 8, 10 und 13 mm.
- Spotmessung Die Messung bezieht sich auf einen Kreis von 3 mm, der nicht veränderbar ist. Dies entspricht einer Bildfeldabdeckung von 2%. Dieses Kreissegment befindet sich in der Mitte des Focusmessfeldes und ermöglicht eine Schafeinstellung bei einem Motiv, das sich nicht in der Bildmitte befindet.
Die Nikon D200 verfügt über einen Belichtungsspeicher, der allerdings nur bei der Mittenbetonten Messung und der Spotmessung wirklich Sinn macht. Hier werden die Belichtungseinstellungen im Sucherbild sichtlich eingefroren, um danach den Bildausschnitt in Ruhe auswählen zu können.
Die Belichtungskorrektur lässt sich bis zu +/- 5 Blendenstufen, wahlweise in eindrittel, halben oder ganzen Schritten, korrigieren. Unter dem Menü Individualfunktionen kann man für alle drei Belichtungsmessungsarten die gewählte Feinabstimmung einstellen, die dann für alle Aufnahmen im jeweiligen Modus übernommen werden kann. Die Feinjustierung ist dann +/- 1 Blende in 1/6 Schritten möglich.
Natürlich ist auch die manuelle Belichtungs- und Blendeneinstellung weiterhin sehr wichtig, gerade, wenn es sich um High-Key- oder Low-Key - Aufnahmen handelt. Denn die Belichtungsautomatik tötet dieser Hinsicht wie bei allen Kameras alles.
*** Blitzen mit der D200 ***
Das Blitzlicht beträgt bei ISO 100 eine Leitzahl von 12 und kann sowohl wenn das natürliche Licht nicht ausreicht, als auch zum Aufhellen von Schatten oder bei Personen im Gegenlicht verwendet werden. Da das integrierte Blitzgerät einen Blickwinkel von 18 grad abdeckt, kann es bei einigen Objektiven oder Brennweiten passieren, dass das anzublitzende Objekt nicht völlig ausgeleuchtet wird. Dies ist aber ein allgemeines Problem der integrierten Blitzgeräte. Deshalb empfiehlt es sich immer, wenn man viel mit Blitzlicht arbeitet auf ein externes Blitzgerät umzusteigen und sich evtl. für einen Stabblitz zu entscheiden. Ich habe festgestellt, dass bei meinem Objektiv, bei einer Brennweite von 17 mm der Blitzschatten auf dem fertigen Foto zu sehen ist. Dies liegt daran, dass das obere vordere Ende des Objektives angeblitzt wird
Das integrierte Blitzgerät unterstützt folgende Betriebsarten:
- Standard-i-TTL-Blitz Hier wird die Blitzleistung so dosiert, dass eine Standardausleuchtung des Bildfeldes erreicht wird, ohne dass jedoch der jeweilige Hintergrund des Motivs berücksichtigt wird. Diese Blitzart ist empfehlenswert, wenn eine Belichtungskorrektur auf das Hauptmotiv vorgenommen wurde und es auf den Hintergrund und dessen Details nicht von Bedeutung sind. Bei der Spotmessung wird diese Blitzart automatisch aktiviert.
- i-TTL- Aufblitz Hier sendet das Blitzgerät unmittelbar vor der eigentlich Aufnahme eine Serie von Vorblitzen, die von einem 5-Segment TTL-Blitzsteuerungssensor erfasst werden und zusammen mit diversen anderen Informationen an das Matrixmesssystem weitergeleitet werden, die eine Berechnung des Hauptblitzes durchführt und so die optimale Blitzleistung des Hauptblitzes ermittelt.
Die Kamera bietet ansonsten noch folgende Möglichkeiten:
- Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang Diese Einstellung benutzt man bei den meisten Aufnahmen.
- Reduzierung des Roten-Auge-Effektes Vor der Aufnahme leuchtet etwas eine Sekunde die Lampe der Reduzierung des Roten-Auge-Effektes auf. Diese Einstellung ist nur bei der Zeitautomatik und der Programmautomatik verfügbar. Die roten Augen werden dadurch vermieden, dass sich die Pupille durch das aufleuchtende Licht reduziert und somit die Netzhaut, die sich beim Aufblitzen rot zeigt, nicht sichtbar ist.
- Reduzierung des Roten-Auge-Effektes mit Langzeitsynchronisation Hier wird die Reduzierung des Roten-Auge-Effektes mit Langzeitsynchronisation kombiniert. Allerdings empfiehlt es sich, ein Stativ für die Aufnahmen zu verwenden, um eine Verwacklungsunschärfe auszuschließen.
- Langzeitsynchronisation Die Blitzzeit erfolgt mit einer langen Belichtungsaufnahme mit bis zu 30 Sekunden. Mit dieser Einstellung kann man bei schlechten Lichtverhältnissen oder gar bei Nachtaufnahmen das Motiv und den Hintergrund optimal darstellen.
- Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang - Bei der manuellen Belichtungssteuerung oder der Blendenautomatik löst das Blitzgerät aus, kurz bevor sich der Verschlussvorhang wieder schließt. Hier wird ein Bewegungseffekt hervorgehoben, bei dem das sich bewegende Motiv einen sichtbaren Schweif hinter sich herzieht. Kombiniert man dies mit der Langzeitsynchronisation, so werden auch in diesem Fall Vorder- und Hintergrund optimal ausgeleuchtet. Auch hier ist ein Stativ von Nutzen.
- Stroboskopblitz Bei dieser Blitzart wird das Blitzlicht bei geöffnetem Verschluss wiederholt ausgelöst.
- Mastersteuerung Diese ermöglicht den kabellosen Anschluss externer Blitzgeräte.*** Weißabgleich ***
Der Weißabgleich spielt in der Digitalfotografie eine der wichtigsten Rollen. Die Farben des Lichtes, die von den Gegenständen reflektiert wird, hängen immer von der jeweiligen Beleuchtung ab. Das menschliche Auge passt sich dem jeweiligen Licht an, und erkennt aus diesem Grunde bei jeder Lichtsituation die Farbe weiß als weiß. Die Kamera muss man auf das jeweilige Licht anpassen, damit sie auch bei jedem Licht weiß als solches wiedergibt. Hierfür ist der Weißabgleich.
Die D200 bietet außer der Automatik, die übrigens sehr gut arbeitet, folgende Möglichkeiten zur Einstellung des Abgleichs: - Kunstlicht ( 3000 K) - Leuchtstofflampe (4200 K) - Direktes Sonnenlicht (5200 K) - Blitzlicht (5400 K) - Bewölkter Himmel (6200K) - Schatten (8000K)
Eine Besonderheit ist meines Erachtens nach, dass man bei der Kamera auch die Farbtemperatur selbst eingeben kann. Hierzu braucht man entweder einen Farbtemperaturmesser, oder man kann auch aus einer Liste die jeweilige Farbtemperatur heraussuchen und diese dann eingeben. Solche Listen findet man in jedem Buch über Belichtungen und Beleuchtungen. Auch sind bestimmt einige Links im Internet mit einer Auflistung ausgestattet.
Auch kann man eine Feinabstimmung zum jeweiligen Weißabgleich vornehmen. Die Werte können von -3 bis +3 in ganzen schritten vorgenommen werden. Hier entspricht jeder Schritt etwas 10 Mired. Eine Ausnahme bildet hier die Festeinstellung der Leuchtstofflampe.
Wie bei allen anderen Kameras auch, kann man aber auch ganz traditionell eine graue oder weiße Referenzkarte zum manuellen Weißabgleich benutzen und diesen durchführen.
*** Bildmontage und Mehrfachbelichtung ***
Doppelbelichtungen kennt man von den meisten analogen Spiegelreflexkameras, die diese Funktion ermöglichen. Hier wird der gleiche Filmabschnitt mehrmals belichtet, d.h. man macht zwei oder mehr Belichtungen, ohne den Film weiter zu spulen. Einen Chip kann man nicht wirklich mehrfach belichten. Aber die Nikon verfügt über ein internes Programm, der die ausgewählten Belichtungen addiert. Bei der D200 kann man im Menü die Mehrfachbelichtung aktivieren und bis zu 10 Bilder fotografieren, die dann addiert werden. Benutzt mal hier die Belichtungsautomatik, so verhindert man, dass bestimmte Teile zu hell ausbelichtet werden. Hier belichte ich gern unter, um ausgefressene weiße Stellen im Foto zu vermeiden und korrigiere dies dann später im Photoshop.
Eine Alternative hierzu ist die Bildmontage, die im Raw-Modus fotografiert wird. Man hat den Vorteil, dass man schon im Vorschaufenster die bereits überlagerten Bilder sieht und diese auch einzeln im Faktormenü beeinflussen kann. Hier geht man von einer Standardeinstellung von 1,0 aus. Bei zwei Bildern ergäbe das eine Summe von 2, wobei hier die Aufteilung der beiden Aufnahmen keine Rolle spielt. Es kann durchaus so sein, dass die erste Aufnahme 0,5 und die zweite 1,5 beträgt. Eine Verringerung des Gesamtwertes nimmt die Bildwirkung zurück und eine Erhöhung des Wertes würde das Bild heller erscheinen lassen. Aber hier kann man nun wirklich beliebig experimentieren, da man, wenn man mit dem Ergebnis unzufrieden ist, eine neue Variante abspeichern kann. Raw-Dateien müssen im Übrigen immer in ein Tiff oder JPG umgewandelt werden. Diese Raw-Konventierer findet man übrigens in verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen.
*** Intervallaufnahmen ***
Diese Funktion ermöglicht in bestimmten Abständen ein Bild aus zu lösen. Man kann entweder mit "Sofort" starten oder einen Startzeitpunkt festlegen. Bei der Sofort-Funktion beginnt die Serie der Aufnahmen nach ca. 3 Sekunden. Wichtig ist hier, dass die Uhrzeit im Menü richtig eingestellt ist und für eine entsprechend zuverlässige Stromversorgung gesorgt ist. Auch sollte man an eine genügende Kapazität an Speicherplatz denken.
*** Individualfunktionen ***
Hier kann man eine Vielzahl verschiedener Einstellungen individuell festlegen und diese abspeichern. Es gibt eigentlich keine Funktion der Kamera, die man hier nicht anpassen könnte. - Auslöse-Priorität - Schärfe-Priorität - AF-Messfeldgröße - AF-Messfeldgruppen - Messfeld-LED - AF-Aktivierung - Messfeld-Scrolling - ISO- Automatik und Schrittweite - Belichtungswerte - Korrekturwerte - Belichtungskorrektur - Feinabstimmung - Belichtungsspeicher - Selbstauslöser - Monitor - Gitterleinen - Warnsymbole - Bildrate - Spiegelvorauslösung - Alle Blitzeinstellungen - Bildinfo - Tastenverhalten - Einstellräder - Auslösesperre
*** Bildwiedergabe ***
Hier besteht wie bei jeder digitalen Kamera die Möglichkeit zur Einzelbilddarstellung. Kurz nach dem auslösen bleibt die abgelichtete Aufnahme kurz auf den Display sichtbar, während sie auf der Speicherkarte abgelegt wird. Schön ist es, dass man hier gerade für Aufnahmen im Hochformat auch in den Einstellungen die entsprechende Ansicht einstellen kann und die Kamera nicht drehen muss, um das Foto richtig herum zu sehen.
Auch kann man die Ansicht verschiedener Bildinformationen einstellen. Hier möchte ich nicht auf jede einzelne Information eingehen, denn jede mögliche Einstellung ist hier ersichtlich. Besonders schön ist bei Nikon das RGB- Histogramm, denn zu jeder RGB-Farbe ist ein einzelnes Histogramm aufgeführt, die man zusammen parallel mit der Fotografie auf den Monitor ansehen kann.
Natürlich kann man auch die Aufnahmen in Form eines Indexes oder in einer Diashow betrachten.
Bei der Detailansicht kann man den mittleren Bereich des aktuell geladenen Bildes vergrößert darstellen.
Möchte man ein Bild auf keinen Fall unbeabsichtigt löschen, kann man dies mit der Schlüsseltaste extra sichern.
Ansonsten kann man die Kamera sowohl direkt an den Computer oder an das Fernsehgerät schließen.
*** Erläuterungen ***
Mired : Bezeichnung des millionenfachen Kehrwertes der absoluten Temperatur. In der Fotografie gibt ein Mired-Wert bzw. ein Mired-Verschiebungsfaktor, die durch Konversionsfilter bewirkte Verschiebung der Farbtemperatur an. So entspricht z.B. die Wirkung eines Voll-Orangefilters von 6.500 auf 3.200 Kelvin einem Mired-Wert von +159. Diese Verschiebung kann bei der D 200 durch die Korrektur direkt beeinflussen, welche allerdings meiner Meinung nach, nicht wirklich einen Filter ersetzt.
*** Fazit ***
Auch die Akkukapazität ist mehr als ausreichen, denn ich musste erst nach 4-5 Stunden Dauerbetrieb das erste Mal den Akku wechseln. Schade finde ich es, dass hier ein speziell für diese Kamera benutzbarer Akku entwickelt wurde und die Akkus von anderen Nikon-Modellen nicht passen, da dieser Akku eine Kontaktstelle mehr besitzt und deshalb andere Akkus nicht in die Kamera passen. Als ich meine erste Fotoserie im Frankfurter Zoo machte, war ich recht froh, dass in den Handgriff auch normale Mignon-Batterien passen, da der eigentliche Akku noch nicht lieferbar war. Diese Woche kann ich ihn bei meinem Fotohändler abholen. Ich habe es bis jetzt noch nicht bereut, trotz Lieferverzug, mir diese Kamera zugelegt zu haben und kann sie wirklich in jeder Hinsicht weiterempfehlen. Es macht wirklich sehr viel Spaß mit ihr zu fotografieren und zu experimentieren. Da sie zwischenzeitlich bei jedem Fotoheft auf der Titelseite zu sehen ist, habe ich darauf verzichtet, sie abzulichten. Dafür werde ich die ersten Zooaufnahmen unter diesen Bericht setzen, die alle unbearbeitet sind.
Pro: Qualitätsarbeit in jeder Hinsicht, Vielseitigkeit, ideale Handhabung, günstiger Preis. Kontra: Leichte Verbesserungswürdigkeit in der Menüaufteilung.
...Seit Ende Dezember 2005 bin ich nun Besitzer der Nikon D200, dem neuen Topmodell Nikons im "semiprofessionellen" Preissegment, das endlich die altgediente D100 ersetzt. Über dreieinhalb Jahre sind seit dem Erscheinen der D100 vergangen bis die D200 angekü ...
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Ich besitze die Nikon D200 nun seit knapp 4 Wochen und habe so ca. 2000 Bilder in den unterschiedlichsten Situationen gemacht. Ich möchte nun in diesem Bericht meine persönlichen Erfahrungen mit euch teilen. Bezahlt habe ich 1699 Euro für den Body beim Sa ...
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Pro: Viele Einstellmöglichkeiten, robust, liegt gut in der Hand, Qualität Kontra: Keine vernünftige Software im Lieferumfang (RAW)
--- Einleitung ---
Bei diesem Bericht geht es nicht um meine Frau. Auch nicht um eine heimliche geliebte. Nein, der Titel ist meiner Kamera gewidmet. Wer meine letzten schriftlichen Ergüsse konsumiert hat, wird wissen, dass ich mich so langsam aber sich ...
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Pro: tolle Bilder, hohe Qualität, jetzt ein Schnäppchen Kontra: evtl. Gewicht
...+++Anfänge mit der D200+++
Ich habe mich mal wieder für ein Nikon Modell entschieden. Da ich mit der D40 so langsam an Grenzen gestossen bin, war die D200 die richtige Entscheidung für mich. Die ersten Aufnahmen versuchte ich in meinem Garten und war v ...
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Pro: Super viele Einstellmöglichkeiten, Handling, Zuverlässigkeit Kontra: Preis, Akkulaufzeit
...So, da wär ich mal wieder und heute möchte ich gerne über die NIKON D200 etwas schreiben.
Dieses kleine Wunderwerk der Technik ist seit Kurzem in meinem Besitz und ich bin seitdem noch viel mehr der Fotografie verfallen. Ich besaß bis vor kurzem noch ...
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Pro: Funktion, sehr gute Haptik, verarbeitung insgesamt Kontra: Material ist Kunststoff, Rändelrad nicht vertrauenserweckend
...In diesen Batteriegriff von Nikon passen zwei Original-Akku´s rein oder sechs Mignon-Akku´s.
Die grösseren Energiereserven bieten allerdings die beiden Nikon-Akku´s.
Durch den Batteriegriff erhöht sich nicht die Aufnahmegeschwindigkeit, so wie es oft bei anderen BG´s (BG=Batteriegriff) der Fall ist!
Die Ergonomie ist hervorragend, wie bei Nikon üblich.
Und die Verarbeitung ist auch sehr gut, allerdings steht das Material Kunststoff in keinem Verhältnis zum guten Magnesium-Gehäuse der Kamera.
Auch preislich ist der Griff eher in den oberen Regionen für BG´s angesetzt.
Dafür bietet der Griff den für viele Fotografen wichtigen Hochformat-Auslöser (der verriegelbar ist), ein Funktionsrad und eine
AF-On-Taste.
Also eine gute Ausstattung.
Das Gewicht erhöht sich insgesamt, bedingt auch durch die beiden EN-El´s erheblich.
Ebenso...
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Pro: Original ist halt original Kontra: Nicht gerade preiswert
...Hallo Leute, in meinem letzten Bericht habe ich ja von den schlechten Erfahrungen mit dem Nachbau des MB-D200 berichtet.
Erfreulicherweise habe ich jetzt schon eine ganze Weile das Original von Nikon im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.
-- MB-D200 was ist das überhaupt ? --
Auch wenn der Name eher nach einer Figur aus Krieg der Sterne klingt, der MB-D200 ist einfach nur ein Zubehörteil
für die Kamera D200 von Nikon.
Der MB-D200 wird an den Kameraboden angeschraubt und erlaubt neben dem Einsatz von zwei Standardkameraakkus auch den alternativen Einsatz von Mignon Akkus oder Batterien.
Deshalb wird der MB-D200 oft nur ganz kurz als "Batteriegriff" bezeichnet.
-- Wer benötigt einen Batteriegriff für seine Kamera ? --
Der Einsatz eines Batteriegriffes sollte gut überlegt sein.
Mit dem Batteriegriff wird die Kamera um...
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Pro: Preis/Leistung stimmt, Bildqualität Kontra: Fotos mit Automatikprogramme
...Ich habe die Nikon mit dem Objektiv von Tamron (18-200) bestückt und bin vollauf zufrieden. Für Hobbyfotografen und für all diejenigen, die es sich überlegen ihre alte Spiegelreflexkamera zu ersetzen, ist die Nikon D50 eine gute Wahl.
Ein großes Plus ist natürlich der Preis, welcher unschlagbar ist und wohl neben der Bildqualität das beste Argument für die Nikon darstellt.
Die Qualität der Bilder kann ohne Probleme mit der Canon 300D mithalten. Unter Umständen kann es vorkommen, dass man in den Bildecken ab und zu Schatten findet, wobei ich hierfür die Fehlerquelle noch nicht bestimmen konnte.
Der große Bruder die D70 bzw. Canon 350D liegen preislich soweit entfernt, dass sich die minimal verbesserte Qualität nicht rechnet.
Das Nachfolgemodel D40 wird es anfangs schwer haben sich im Schatten der D50 behaupten zu können!...
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