Erfahrungsbericht über

Nikon D3000

Gesamtbewertung (7): Gesamtbewertung Nikon D3000

26 Angebote von EUR 224,99 bis EUR 898,00  

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Knipsen leicht gemacht

5  02.04.2010 (18.02.2012)

Pro:
leichte Bedienung, große Auswahl an Einstellmöglichkeiten, brilliante Aufnahmen

Kontra:
bisher nichts gefunden

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


Neonbird

Über sich:

Mitglied seit:17.08.2006

Erfahrungsberichte:194

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 132 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Hallo liebe Fotofreunde


Wir hatten schon vor einiger Zeit über unsere Nikon D50 berichtet, die kleine Schwächen hat, aber sehr viele positive Eigenschaften besitzt. Dazu kamen Berichte über eine HP Compaktcamera, die einen hohen Energiebedarf besaß oder die Pixelmeister von Jenoptik mit 10 und 12 Mio Pixels. Mit diesen hohen Pixelzahlen kam die Nikon nicht mit, denn mit 5,1 Mio Pixel war bei ihr Feierabend. Braucht man all diese Cameras? Nein, man braucht sie nicht, wenn man die Nikon D3000 hat und wir haben sie. Ob sie besser wie die Nikon D50 ist, erfahrt ihr hier im Bericht.


Eins vorweg, Hauptbestandteil dieses Berichts ist die Nikon D3000, aber ohne Objektive läuft nun mal gar nichts und es es gibt zahlreiche Objektive in verschiedenen Preisklassen. Ein Bericht nur über die Camera bzw den Body ist aus unserer Sicht nicht sehr hilfreich, denn der Body kann nichts über die Bildqualität aussagen. Es gibt Hobbyfotografen die Aufnahmen in Räumen, Landschaftsaufnahmen oder auch die Makrografie vorziehen, daher soll der Bericht eine breite Masse ansprechen bzw informieren. Wer sich aber mit D-SRL-Cameras auskennt, weiß wie und was man an Zubehör für die einzelen Motive braucht. Dieser Bericht soll auch nicht den Fachbericht in einer Fachzeitschrift ersetzen, denn diese Berichte werden von Profis verfaßt mit denen der Laie kaum etwas anfangen kann. Wäre es mein Beruf, dann müßte ich mich mit den ganzen Begriffen auseinander setzen und gehe ich in ein Fachgeschäft, dann komme ich hinterher genauso schlau wie vorher raus. Eigene Erfahrungen haben gezeigt, das diese Fachberichte viel erzählen und die Testergebnisse lesen sich auch toll, aber wenn man das hoch gelobte Teil dann in den Händen hält, dann stellt man sehr schnell fest, was hat er denn für eine Camera getestet. Ein Test unter Profi-bedingungen ersetzt nicht den Test eines Amateurs unter Alltagsbedingungen. Dazu werden meist Objektive verwendet, die für den Normalverbraucher fast unerschwinglich sind. Ein weiteres Ärgernis ist das überteuerte Zubehör was voller Lobes angepriesen wird. Muß es ein Rucksack für 300 Euro sein, obwohl es von anderen Herstellern genauso gute gibt, die aber mit 50 Euro deutlich günstiger sind und genauso lange halten.


Ich habe vor ca 5 Jahren mal eine Zeitschrift angeschrieben und den Vorschlag gemacht, das man als Vergleich mal Erfahrungen mit Cameras von Hobbyfotografen in ihrer Zeitschrift veröffentlichen. Ach ja, eine Antwort habe ich bisher nicht erhalten.

Was hat uns zu dem Kauf bewegt?
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Um es kurz zu machen, es gibt bei der Camera einige zusätzliche Funktionen, die bei der D50 fehlten. Eine Videofunktion fehlt hier auch, aber man braucht zur Bildbearbeitung kein PC mehr, einfach die Bilder bearbeiten und die Camera am Drucker anschliessen und schon werden die bearbeiteten Bilder gedruckt. Vorteil bei dieser tollen Angelegenheit ist, die Originalbilder bleiben erhalten und es wird eine Kopie angelegt, die mit einem Zeichen auf dem Cameradisplay markiert sind, aber hierzu später mehr.

Nun hat die D3000 auch ein größeres Display und eine Sensorreinigung. Weiter hat man die Anzeige rechts vom Sucher mit ins Display eingebaut, so das nun der Einstellknopf für die Programmwahl hier zu finden ist, bei der D50 ist diese Funktion links vom Sucher.

Es gibt noch 2 Änderungen, die einem sofort auffallen, denn die Camera ist kleiner und erinnert sehr stark an die Canon Powershot SI 2S, dazu ist die Camera auch
ca 100g leichter.

Wer mit verschiedenen Objektiven arbeitet, der weiß, das es Objektive mit AF und MF gibt. Bei der D50 konnte man die Einstellung unterhalb des Bajonettringes auswählen, diese Funktion wird jetzt über die Menueführung eingestellt. Aber bei bestimmten Einstellungen funktioniert der Autofokus nicht, das heißt, man muß die Brennweite und Schärfe per Hand, also manuell einstellen.

Wer wie wir eine D50 hatte, kann seine alten Akkus vergessen, denn die D3000 hat ein quaderförmigen Akku, der bei der D50 hatte die Form eines B. Dafür war aber Nikon so freundlich und hat ein Ladegerät spendiert, das ziemlich flott ist, denn in knapp 2 Stunden ist das Akku geladen und man braucht keine Angst um ein leeres Akku haben, denn die Camera arbeitet sparsam und die Ladestandanzeige zeigt auch nach 100 Bildern keinen Entladungszeichen.

Wer bei der D3000 nun die Entertaste sucht, findet sie inmitten des Programmknopfes für hoch, runter, links oder rechts. Dies ist für große Finger mit einigem Fingerspitzengefühl nach kurzer Zeit kein Problem mehr.

Wichtig war vor allen Dingen, passen die Objektive noch oder ist ein Adapterring oder noch schlimmer, eine Neuanschaffung erforderlich, die Antwort lautet, sie passen, aber es kann passieren, das diese Objektive nur noch manuell funktionieren, wobei die Bildqualität nicht drunter leidet.


Die D3000 kommt
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Samstags sollte die Camera geliefert werden und der Hermesbote klingelte bei uns, aber das Paket sah sehr flach aus und nach dem Öffnen lag dort nicht die erwartete D3000 im Karton, sondern eine Blisterpackung mit einer Compakt-camera für Kinder mit dem Schriftzug "Barbie". Also bei der Kundenbetreuung von Otto Versand angerufen und das erklärt, das hier was schief gelaufen ist, denn Artikelnummer stimmte, aber der Artikel nicht. Nach 3 Tagen wurde das Kinderspielzeug abgeholt und die Nikon D3000 geliefert.


Montage und Akkuaufladung
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Nun liegt die Camera und ihre verschiedenen Kabel und Gurten vor mir, aber wer die D50 kennt, weiß wozu das alles notwendig ist. Der erste Schritt ist die Akkuaufladung, in der Zwischenzeit kann ich den Gurt an die Camera befestigen. Nun eine SD-Card mit 2 GB eingelegt und die mitgelieferte Software auf mein PC installiert.

Hier sollte man aufpassen, denn man sollte die manuelle Installation vorziehen, denn sonst wird Quicktime nicht installiert und man kann keine Diashow starten.

Im Anschluß startet das Programm seine Updatefunktion und man sollte nach den Codecs für RAW-Dateien suchen, denn die Camera macht Fotos in der höchsten Auflösung im Format "RAW", aber auf dem PC sind diese Dateien nur in Form von Textdateien zu sehen und die normalen Bildprogramme weigern sich diese Dateien zu öffnen oder man stellt die Camera auf JPEG ein, dann kann man diese ohne weiteres am PC oder TV betrachten.

Das Bildbearbeitungsprogramm ist sehr primitiv und die Bildbearbeitung ist unvollständig bzw nur als Vollversion nutzbar. Hier hat man dem Anwender keinen Gefallen getan. Jedes Gratisprogramm kann mehr, denn nur zum konvertieren und für eine Diashow braucht man dieses Programm nicht.

Der Akku ist aufgeladen und nun kann die Camera, die inzwischen Raumtemperatur hat, eingestellt werden. Die Camera möchte nur Datum und Uhrzeit und gibt sich dann ihrem Schicksal in meinen Händen.

Diverse Einstellungen
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Erst werden von mir die Bildgröße und Bildqualität ausgewählt, anschliessend die Lichtempfendlichkeit, die stell ich auf "Automatik", wer jetzt in der Dämmerung oder bei wenig Licht fotografieren möchte, der hat nun die Wahl auf Automatik zu gehen oder stellt diese neu ein, dies ist bis 1600 möglich, für die die es ganz dunkel mögen, gibt es die Einstellung "H1", diese Einstellung entspricht einer Lichtempfindlichkeit von 3200. Wer nun noch die höchste Bildauflösung wählt, der wird sich wundern, was die Camera so alles mit aufnimmt. Selbst der feinste Staub am TV wird hier sichtbar, daher ist die Camera für Polizeifotografen oder Pathologen schon ein prima Hilfsmittel.

Weiter lassen sich die Behelfslicht zuschalten, der Energiesparmodus verändern oder auch eine Selbstreinigung aktivieren. Beim Ausschalten nimmt die Sensorreinigung ihren Dienst auf und ist nach ca 3 sec beendet.

Wer möchte, kann auch eine Einstellung wählen, in dem Datum und Uhrzeit mit ins Foto übernommen werden, sozusagen als Copyright. Man kann aber auch den Fotos ein Titel verpassen, denn die Camera verfügt über einen Titelgenerator.

Die

Bilder von Nikon D3000
  • Nikon D3000 bild 1
  • Nikon D3000 bild 2
  • Nikon D3000 bild 3
Nikon D3000 bild 1
foto vom balkon
Camera im Einsatz mit verschiedenen Objektiven
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Anders als bei einer Compaktcamera, arbeitet die Spiegelreflexcamera mit unterschiedlichen Objektiven. Der Profi gibt sich natürlich mit Objektiven zwischen 100 und 300 Euro ab, sondern eher mit 1000 Euro aufwärts. Der Amateurfotograf kommt mit den preiswerten Objektiven aus, denn er hat wie der Profi die Möglichkeit mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen hier und da etwas nach zu helfen, nur wenn das Bild nichts geworden ist, dann versagen auch die teuersten Programme ihren Dienst.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals erwähnen, Fachsimpelei ist nicht mein Ding und ihr hättet auch nichts davon und ich möchte mit der Camera eigentlich nur Fotos machen und keine Doktorarbeit schreiben oder einfach ausgedrückt, ein stinknormaler Erfahrungsbericht für Verbraucher von einem Amateur.


Objektivwechsel
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Keine Angst, das geht kinderleicht, denn die Camera hat eine weiße Markierung ebenso das Objektiv. man setzt beide Punkte zusammen und dreht das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn, dann rastet es mit einem Klicken ein. Zum Entfernen wird der Entriegelungsmechanismus betätigt und man dreht das Objektiv im Uhrzeigersinn heraus.
Bei Objektiven wo ein Adapter benötigt wird, empfiehlt es sich, zuerst den Adapter einzusetzen und dann das Objektiv drauf zu schrauben. Würde man umgekehrt verfahren, dreht man das Objektiv aus dem Adapterring heraus und man bekommt dann den Ring nicht mehr in der Camera befestigt.


Objektiv mit 18 - 55mm Brennweite
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Dieses Objektiv ist für Standartfotos geeignet, da es Bilder liefert, die einer Kleinbildcamera ähneln, so die Erklärung von Profis. Man kann es für Porträtaufnahmen einsetzen und gleichzeitig die Brennweite variieren. Das Objektiv ist als Grundausstattung beim Kauf der Camera vorhanden bzw beigefügt, es gibt aber auch die Variante, die Camera ohne Objektiv zu erwerben, man nennt das Gehäuse dann Body oder auch mit 2 Objektiven wie zB ein 55 - 200 mm Zoomobjektiv, diese Variante nennt sich dann Kitt. Es gibt noch mehr Varianten wie zB mit 2. Akku, mit Speicherkarte usw.


Für Aufnahmen in der Wohnung oder in anderen geschlossenen Räumen mit oder ohne Blitzlicht ist dieses Objektiv 1. Wahl. Ebenso für Produktfotos, hier sollte der Fotograf aber drauf achten, die Camera nicht direkt auf das Objekt zu halten, da das Blitzlicht sich gegebenfalls auf dem Gegenstand spiegelt. Am besten eignet sich eine externe Beleuchtung und eine höhere Einstellung der Lichtempfindlichkeit. Weiter findet das Objektiv seine Anwendung bei Landschaftsaufnahmen. Wer allerdings ein Objekt mit einer Breite von 100 Metern ablichten will, der sollte auf ein Weitwinkelobjektiv zurück greifen.

Nun haben wir einige Bilder in verschiedenen Einstellungen gemacht und uns das Ergebnis am PC angeschaut. Je höher die Bildqualität und die Licht-empfindlichkeit, umso mehr sieht man auf den Bildern. Bei Aufnahmen durch unser Küchenfenster sieht man den feinen Staub an der Fensterscheibe, ebenso die Wasserstreifen vom herunter gelaufenden Regen. Zumindest sind die Kalkrückstände vom Wasser zu sehen. Die Aufnahmen machen dadurch einen unscharfen Eindruck, so das man besser auf eine niedrigere Lichtempfindlichkeit geht und ebenso die mittlere Bildgröße wählt. Bei Aufnahmen im Normalbereich sind diese nicht erwünschten Eigenschaften nicht zu sehen. Die Farben sind bei Aufnahmen im Innenbereich fast naturgetreu, fast liegt an der Lichtempfindlichkeit, denn man kann eine höhere Lichtempfindlichkeit wählen und bei ausreichendem Kunstlicht arbeitet die Camera ohne Blitzlicht und die Aufnahmen werden so farbgetreuer. Hier ist es alles eine Frage der Einstellungen, die man bei den Compaktcameras meist nicht hat. Hinzu kommt, das die Camera dem Fotografen eine Hilfestellung bietet, in dem sie eine Einblendung mit dem Hinweis " Motiv zu dunkel " anzeigt.


Weitwinkelobjektiv von Cosina
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Im Prinzip läuft das so ab wie beim Standartobjektiv, ich hatte so ein Objektiv, aber es wurde zu selten gebraucht, so das ich es verkauft habe. Das heißt, für gelegentliche Landschaftsaufnahmen rentiert sich das Objektiv nicht. Die andere Seite ist auch das Gewicht von ca 500g, das man zusätzlich mit sich herum schleppen muß. Die Anschaffung ist nicht so kostspielig, bei ca 70 Euro fängt die Preisliste an.


Zoomobjektiv 70 - 300mm von Nikon
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Das Zoomobjektiv ist ein Muß für den Amateurfotografen, zwar wird meist ein Objektiv mit einer Brennweite von 55 - 200mm als 2. Objektiv mitgeliefert, aber wenn man darauf verzichtet, kann man sich durch die Preisersparnis ein besseres Zoomobjektiv mit einer höheren Brennweite leisten. Wer sich zusätzlich ein Zoomobjektiv zulegen möchte, der sollte darauf achten, das am Objektiv ein Wahlschalter für AF/MF ist, denn ohne kann es passieren, das der Autofokus bei bestimmten Einstellungen nicht funktioniert. Mein Zoomobjektiv hat diesen Wahlschalter nicht und daher muß ich die Brennweite sowie die Schärfe per Hand einstellen. Also damit keine Mißverständnisse aufkommen, die Brennweite muß auch bei der Funktion AF bzw Autofokus per Hand eingestellt bzw ausgewählt werden.

Beim Einsatz des Zoomobjektiv ist zu beachten, das man einen Mindestabstand zum Objekt einhält, das heißt, eine Porträtaufnahme aus einem Meter Entfernung geht nicht. Es sollten mindestens 3 Meter sein und zu dem im Freien eingesetzt werden. Aber es funktioniert auch bei Aufnahmen, wenn der Fotograf drinnen sich befindet und die notwendige Helligkeit vorhanden ist. So habe ich mal von drinnen durch eine Terassentür eine Person fotografiert und das Ergebnis war verblüffend. Die Aufnahme wurde mit der höchsten Brennweite gemacht und man sieht auf dem Foto nicht, das eine Glasscheibe dazwischen war. Hier war anscheinend eine sehr gründliche Putzfrau am Werk. Dieses Ergebnis konnte bisher keine unserer Compaktcameras vorweisen.

Die Aufnahmen werden auch hier sehr farbgetreu wieder gegeben, denn die Aufnahmen wurden unter natürlicher Beleuchtung vorgenommen, dazu brauchte die Lichtempfindlichkeit nicht verändert werden. Im Normalbereich laß ich die Einstellung bei 200, so wie ich es schon bei der Nikon D50 gehandhabt habe. An dieser Stelle möchte ich schon mal sagen, eine große Umgewöhnung ist es nicht.


Teleobjektiv 500mm von Walimex
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Bei der Verwendung dieses Objektivs mit der D3000 sollte man beachten, das man die Lichtempfindlichkeit verändert, denn bei der Einstellung 100 gibt es ein Türkisstich im Foto und daher sollte man eine Einstellung ab 400 wählen, ich selbst habe bei der D50 die Einstellung 800 gewählt, bei der D3000 ebenfalls oder man geht auf "Automatik". Eine niedrigere Einstellung ist möglich, wenn man ausreichend Tageslicht vorhanden ist, also ausreichend Sonnenschein. Bei Dämmerung sollte die höchste Einstellung gewählt werden., bei Dunkelheit dagegen ist mit diesem Objektiv keine Aufnahme möglich, es sei denn, man mag schwarze Bilder. Der eingebaute Blitz funktioniert bei diesem Objektiv nicht, da es für Abstände von mindestens 10 Metern zum Objekt gedacht ist und es nur mit manuellen Fokus ausgerüstet ist. Dieses Objektiv hat ein Durchmesser vo 72mm und verfügt über ein Schraubgewinde, hier ist also ein Adapterring erforderlich, der meist mitgeliefert wird, wenn man dem Händler sein Camera-Modell mitteilt. Der Kostenpunkt liegt um die 150 Euro.

Der Vorteil bei diesem Objektiv ist seine Handlichkeit, da es nicht mit Linsen, sondern mit Spiegeln arbeitet. Es ist leichter und kürzer als ein Objektiv mit Linsen. Bei einem Teleobjektiv mit Linsen wäre ein Stativ notwendig, da eine Gesamtlänge von ca 50cm erreicht wird, dazu ein Gesamtgewicht von ca 4kg, damit ist ein ruhiges beidhändiges fotografieren nicht mehr möglich.

Bei der Nikon D50 hat dieses Objektiv eine Brennweite von 775mm erreicht, mit einem 2.0 Konverter 1550mm, bei anderen Cameras nur die Brennweite von 500mm bzw mit Konverter von 1000mm. Ob es bei der D3000 ebenso ist, kann ich euch nicht 100% sagen, aber Vergleichsbilder ergaben in etwa die gleiche Motivgröße. Standort und Motiv blieben bei diesem Vergleich unverändert.

Beim Fotografieren muß ich hier die Brennweite und die Schärfe per Hand einstellen. Nur so sind einwandfreie Aufnahmen möglich, aber 100% gestochen scharfe Bilder sind nicht immer möglich, da es auch auf die Augen des Anwenders ankommt und eine 100% Einstellung der Schärfe ist per Hand auch nicht immer möglich. Mit reichlich Übung aber sollte das mit der Zeit kein Hindernis mehr sein.

Bei der Camera muß der Programmwahlknopf auf die Einstellung "Wolke" gedreht werden, denn wie bereits erwähnt, eignet sich das Objektiv nur für Aussenaufnahmen.

Braucht man dieses Objektiv überhaupt, so werden sich jetzt viele Leser fragen, aber stellt euch mal vor, ihr geht zu einem Konzert und seid spät dran, also ein schlechter Standort. man kann nun mit einem Zoom-Objektiv das Motiv näher heran holen, aber man möchte eine bestimmte Person allein drauf haben, da ist dieses Objektiv schon sehr hilfreich. Mit einem Konverter klappt das sogar noch besser, dann geht das sogar aus 1km Entfernung tadellos und ohne Qualitätsverlust bei den Bildern.


Anmerkung
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Bei bei dem Weitwinkel und Zoomobjektiven funktioniert der Autofokus nicht mehr, bei dem Walimex war es auch bei der D50 der Fall, da es sich um ein MF-Objektiv handelt. Voll funktionsfähig sind Objektive die einen Wahlschalter für AF/MF Modus besitzen, denn die D3000 steuert den Autofokus nicht mehr über ein am gehäusebefindlichen Wahlschalter, sondern über die Menueführung und da werden Objektive ohne Wahlschalter nicht mehr als AF-Objektive erkannt bzw gibt die Camera die Meldung raus, Option in dieser Einstellung nicht möglich. Entweder man verzichtet auf den Luxus des Autofokus oder man schafft sich neue Objektive an.


Fisheye
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Fischauge ist ein Objektiv, das runde Aufnahmen je nach Brennweite macht. Wir haben hier einen Vorsatz, der auf das Standartobjektiv geschraubt wird, dieser besteht aus 2 Teilen. Der hintere Teil kann separat für Makroaufnahmen verwendet werden, für Fisheyeaufnahmen benötigt man beide Teile des Vorsatz.

Wozu benötigt man den Vorsatz werden sich einige fragen, aber einmal sind es runde Aufnahmen, wobei die äusseren Bildteile rund und verzehrt sind. Bei 15mm Brennweite ist das Bild nicht mehr rund sondern wieder eckig, aber an den Rändern weiterhin verzerrt. Dieser Vorsatz ersetzt gleichzeitig das Weitwinkel-objektiv, denn man erreicht mit diesem Vorsatz 180°.

Der Autofokus bleibt mit diesem Vorsatz erhalten. Weitere Besonderheit an diesem Vorsatz ist, das die Linse sehr weit vorne im Objektiv ist und nicht mit einem Rand eingefaßt ist.

Mit dem kleinen Vorsatz habe ich mal eine Makroaufnahme probiert, aber das ging voll in die Hose, denn man muß das Objekt aus nächster Nähe fotografieren und da haut der Blitz voll rein, Ergebnis war, mit Blitzlicht wird ein Teil des Objekts überbelichtet. Also Blitz aus und für ausreichend künstliches Licht sorgen, dann klappen Makroaufnahmen.

Eine weitere Variante wären Porträtaufnahmen oder sogenannte Brustbilder. Nein, die Dame muß sich dafür nicht frei machen, denn es wird nur der Kopf und die obere Schulterpartie fotografiert. Nachteil hierbei ist, man muß auch hier sehr nah an die Person heran gehen um auch eine Porträtaufnahme machen zu können.

Diese runden Aufnahmen eignen sich zum bedrucken von Folie, die man zB auf Tassen kleben kann. So kann euch zB unsere Bundeskanzlerin bei jedem Schluck Kaffe mit ihrem zauberhaften Lächeln umtörnen.

Makrografie
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit der D3000 sich an die Makrografie heran zu wagen, aber keine Angst, hierbei handelt es sich nicht um etwas Unanständiges, sondern um Makroaufnahmen oder Nahbildaufnahmen von Blumen, Insekten oder kleinen Gegenständen.

Da wäre einmal ein spezielles Objektiv, was aber nicht gerade sehr günstig in der Anschaffung ist. Die 2. Variante wäre mit einem Bangel, einer ziehharmonika ähnliche Vorrichtung die auf die Camera wie ein Objektiv gestzt wird und dazu das Standartobjektiv. Ich besaß so ein Gerät und kam damit nicht besonders gut zurecht, daher habe ich es wieder verkauft. Von Fachleuten wurde noch eine 3, Variante erwähnt, das sogenannte Umkehrprinzip. Durch ein speziellen Adapter wird das Standartobjektiv nun umgekehrt auf die Camera gesetzt und dadurch wären Makroaufnahmen möglich. Man nehme ein Fernglas und schaut durch die andere Seite durch, so verhält sich das mit dem umgedrehten Objektiv. Ausprobiert habe ich diese Variante auch noch nicht, bisher kam ich mit dem Standartobjektiv bei solchen Aufnahmen sehr gut zurecht.


Weiteres Zubehör
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Blitzlichtgerät
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Hierzu gibt es eine Reihe von Teilen wie zB für Innenaufnahmen. Wer also viel in geschlossenen Räumen fotografiert, der sollte sich ein zusätzliches Blitzlichtgerät zu legen. Es gibt Geräte die sind schon ab 200 Euro zu haben und werden mit Akkus oder Batterien betrieben, was aber auch zu mehr Gewicht führt.

Man kann wählen zwischen einem normalen Blitzlicht, das auf die Camera gesteckt wird und durch einem Impulsgeber den Blitz auslöst. Die 2. Möglichkeit ist ein Ringblitz, der nicht das Motiv direkt anblitzt, sondern die Umgebung ausleuchtet, hier entfällt somit die Spiegelung des Blitz bei Produktfotos. Die Dritte, wäre die zusätzliche Beleuchtung mit Stand- oder Klemmleuchten, die leuchtmittel sind entweder Kaltstrahler oder Halogenleuchten. Aber auch die typischen Glühbirnen sind noch vertreten, diese sind meist verspiegelt um das Licht an den Reflektor-schirm weiter zu geben, der dann das entsprechende Licht auf das Objekt strahlt. Die Auswahl ist reichhaltig, selbst für Videoaufnahmen gibt es entsprenende Leuchten, die auf den Camcorder gesteckt werden oder auf ein Stativ befestigt werden. Diese Videoleuchten haben ca 150 Watt und man wird mit der Zeit blind von diesem grellen Licht. Diese Leuchten sind ab 70 Euro zu erwerben. Wer sparen will, der besorgt sich 2 oder 4 Halogenstrahler mit ca 100 Watt und setzt diese gezielt zur Ausleuchtung eines Raums ein.

Konverter 2.0
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Ein Konverter muß nicht unbedingt sein, aber wer ihn hat, wird ihn auch einsetzen. Aber auch hier gibt es Unterschiede, denn die Konverter mit Schraubgewinde sind nur zur manuellen Fokussierung geeignet. Dann gibt es die AutoFokus tauglichen Konverter mit Bajonettverschluß. Das gute daran ist, man kann auch beide Konverter zusammen einsetzen, gerade bei dem Spiegelobjektiv ergibt sich bei der Nikon dann eine Brennweite von 3100mm. Preislich gesehen ist es aber auch schon eine Kostenfrage, denn mit ca 60 Euro schlägt so ein Konverter ein kleines Loch in die Brieftasche, aber es erspart einem die erheblich teurere Anschaffung eines Objektivs mit einer höheren Brennweite und man schleppt weniger ballast mit sich herum. Eine Minderung in der Aufnahmequalität findet beim Einsatz eines Konverters nicht statt, denn auch hier sind erstklassige Linsen im Einsatz.

Der Aufbau des Konverters ist simpel, denn es befindet sich darin eine oder 2 . Das heißt, in einem Standartobjektiv sind 2 Linsen und mit Einsatz des Konverters hat man 3 oder 4Linsen, aber in unterschiedlichen Stärken. Gewichtsmäßig fällt hier ca 100g zusätzlich an, der AF-Konverter ist mit 5cm kleiner als der MF-Konferter, der ca 8cm groß ist, dafür aber im Durchmesser erheblich kleiner ist. Beim Einsatz des Spiegelobjektivs kommt dieses ziemlich nahe vom automatischen Blitz der Camera, daher kann man sich bei der Montage sehr leicht die Finger klemmen oder auch den Blitz beschädigen. Dann gibt es Konverter die vor dem Objektiv geschraubt werden, diese sind mit ca 30 Euro erheblich günstiger als die Konverter hinter dem Objektiv, hier liegen die Preise bei ab 60 Euro oder als 2er Set für ca 110 Euro.

Zu den Aufsätzen vor dem Objektiv kann ich nichts berichten, aber wer sich mit den Objektiven etwas auskennt, weiß, das hier ein feines Schraubgewinde ist und man leicht auf die Linse vom Objektiv kommt und es eventuell verkratzt. Also lieber das Doppelte ausgeben und man braucht nur ein Konverter für alle Objektive, denn jedes Objektiv hat vorn einen anderen Durchmesser oder man brauchte wie in unserem Fall 3 Konverter und schon zahlt man 30 Euro mehr.

Sonnenblenden
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Diese sind je nach Witterungslage ein unverzichtliches Utensil, aber bei tiefstehender Sonne, dazu noch hinter dem Objekt, auch wirkungslos. Bei diesem Problem hilft nur ein Standortwechsel des Fotografen. Diese Sonnenblenden kosten ca 10 Euro und sind in unterschiedliche Größen und Formen erhältlich. Einmal ist es nur ein einfacher Ring oder man nimmt die Tulpenform. Diese Sonnenblende ähnelt einer Tulpeblüte und bietet den meisten Schutz vor seitlich einfallenden Sonnenstrahlen. ich selbst besitze solche Sonnenblenden nicht bzw besaß eine für das Weitwinkelobjektivs.


Taschen und Rucksäcke
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Hier kann man sehr schlecht eine Empfehlung abgeben, aber ich habe für den kleinen Einsatz einen Rucksack der im Boden die Camera mit Objektiv sowie ein 2. Objektiv aufnehmen kann. Darüber ist dann noch genügend Platz für ein weiteres Objektiv sowie Speicherkarten, Ersatzakkus oder Konverter.

Für Reisen habe ich einen großen Rucksack wo man die Einteilung selbstvornehmen kann, zusätzlich hat dieser Rucksack noch ein Fach für ein Notebook bis 17 Zoll.

In der Wohnung ist das übliche Zubehör wie Ladegerät, Kabel, Akkus, Fotopapier in einem Alutrolley untergebracht. Der ist abschliessbar und mit Samt ausgelegt, so das an die Objektive keine Kratzer kommen.

Zusammenfassend kommen hier noch einmal je nach Bedarf bis zu 150 Euro dazu.


Funktion der Camera
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Ich möchte hier keine ellenlange Litanei über die Funktionen aufführen, denn es kommt immer auf die Umstände und den Anwender an. Aber es gibt hier ein paar Neuerungen bei der D3000 die erwähnt werden sollten. In diesem Fall ist es die Bildbearbeitung, die zwar kein Allroundprogramm ist, aber zumindest mit einigen interessanten Funktionen ausgestattet ist. Man kann einmal verschiedene Verwandelungen von den Aufnahmen vornehmen wie zB das Farbbild in schwarzweiß verwandeln oder in sepia. Diese Funktion ist für einige so auch für mich, überflüssig, ebenso die Aufnahmen mit Farbstichen aufpeppen, aber es gibt auch andere Funktion wie zB die Bildoptimierung oder den Ausschnitt aus einer Aufnahme. Der Vorteil dabei ist, die Originalaufnahmen werden nicht verändert, sondern es werden Kopien vom bearbeiteten Bild zusätzlich gespeichert.

Man geht auf Bildvorschau, drückt auf die OK-Taste und schon ist man in der Bildbearbeitung. Für den Ausschnitt eines Bildes kann man nun das Rechteck verschieben und bei Bedarf verkleinern oder vergrößern. Man bekommt so haargenaue Ausschnitte, die man mit auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm am PC erzielen kann. Der Vorteil liegt auf der Hand bzw läßt sich schon erahnen, denn die Camera kann auch direkt an einen Drucker zum Bildausdruck angeschlossen werden.

NEF oder auch RAW
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Bei der besten Bildauflösung hat man NEF und JPEG Basic oder nur NEF, hier bleibt man am besten bei den 3 JPEG Varianten "FINE" , "Normal" oder "BASIC" um ohne Probleme mit seinem herkömmlichen Programm am PC zu arbeiten.


Akkuleistung und Ladedauer
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Die Akkuleistung ist wie bei der D50 nicht zu bemängeln, wenn man bedenkt, das die Camera mehr Power braucht um die Bildschärfe im AF-Modus einzustellen, dann würde jede Compaktcamera vor Neid erblassen. kam man bei der Jenoptik mit dem Akku auf ca 50 Aufnahmen mit Zoom und Blitzeinsatz, so zeigt hier das Akkupack noch keinerlei Entladung in der Anzeige. Selbst bei 100 Aufnahmen mit Blitzlicht im AF-Modus und Bildbearbeitung ist der Ladebalken noch immer auf 100%. Eine Selbstentladung wurde bisher auch nicht festgestellt, selbst die beiden Reserve-Akkus spielen weiter voll mit. Beide Reserve-Akkus sind von einem anderen Hersteller und kosten pro Stück ab 10 Euro.

Die Ladezeit ist nun um ein Drittel kürzer als bei den Akkus der D50 . Nikon hätte aber auch den Akkutyp beibehalten können, denn eine wesentliche Gewichtsreduzierung wurde dadurch nicht erreicht.


Unterschied Nikon D50 und Nikon D3000
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Beides sind Einsteiger-Cameras und bevor die Frage auftaucht, warum ich wieder eine Einsteiger-Camera genommen habe, dem sei gesagt, ich bin schwerbehindert und habe ein sehr schlechtes Gedächtnis und da komme ich mit den Modellen wie D90, D200 oder D5000 nicht mehr zurecht. Zum anderen brauchte ich nicht viel umlernen und schon gar nicht auf die Bedienungsanleitung zurück greifen.

Ich möchte auch nicht jetzt die Vorteile der D50 oder der D3000 aufzählen, denn wiegt man ab, dann hat man die Wahl der Qual. Es sind einige Punkte die bei der D3000 gewöhnungsbedürftig sind, aber keine Nachteile darstellen. Dafür hat man hier ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm mit eingebaut, was bei der D50 fehlt. Für den erfahrenen Nikon-Anwender also kein großes Problem in der Handhabung. Hier kann man getrost sagen, Camera startklar machen und knipsen bis die Linse glüht.


Was uns an der D3000 gefällt
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Es ist einmal die kinderleichte Bedienung, dann die leicht verständliche Menueführung und eben der kleine Luxus eines integriertem Bildbearbeitungsprogramm. Vergleicht man eine Compaktcamera mit der Menueführung bei der Nikon D3000 gibt es kaum einen Unterschied, das bedeutet, jeder Compaktcamerabesitzer kann mühelos die notwendigen Einstellungen vornehmen. Das Bildbearbeitungsprogramm gleicht einem einfachen Bearbeitungsprogramm vom PC, so das auch hier kein Fachwissen benötigt wird. Die Bildqualität ist tadellos und wer Nikon kennt, weiß was die Cameras für gute Aufnahmen machen, vorausgesetzt, man hat die richtige Einstellung gewählt und wenn nicht, dann hat man eine Überraschung sich eingefangen, aber das ist meist gerade der Reiz am fotografieren.

Was uns nicht gefiel
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Leider fehlt der Umschalter von AF auf MF und das dadurch die meisten Objektive die zwar AF-tauglich sind, jetzt nun nur noch manuell im MF-Modus eingesetzt werden können, was aber an dem Anwender liegt bzw an der Einstellung der Camera.

Dazu kommt, was ich schon bei der D50 bemängelt habe, die Ösen für den Gurt sind noch immer so scharfkantig, so das der Gurt bei ständiger Überstrapazierung durch scheuern könnte.

Das Bildformat NEF (RAW) ist für mich gewöhnungsbedürftig und hat für mich eigentlich nur dann einen Sinn, wenn ich zB ein Segelschiff fotografiere und dieses als Poster ausdrucken möchte, für die normalen Bildgrößen bis DIN A 4 reicht das JPG-Format aus.


und nun zu den technischen Daten:


Abmessungen und Gewicht

Abmessungen B x H x T 126 mm x 97 mm x 64 mm
Gewicht 550 g (ohne Objektiv)


Lieferumfang

serienmäß:

EN-EL9a-Lithiumionenakku
Schnellladegerät MH-23
USB-Kabel UC-E4 (100 cm lang)
Video-Kabel EG-D100
Gehäusedeckel BF-1A
Suchermuschel DK-5
Augenmuschelabdeckung DK-21
Blitzschuhabdeckung BS-1
Schultergurt AN-DC2Kamerasoftware Nikon Picture Project
Kamerasoftware Nikon Capture NX Testversion

optional:
EN-EL9a-Ersatzakku
Netzgerät EH-5a mit EP-5 Adapter
Wechselspeicherkarte
SB-900/800/600/400 Systemblitzgeräte
ML-L3 Infrarot-Fernbedienung
elektrische Kabelfernbedienung MC-DC2
Nikon-Systemzubehör (Blitzgeräte, Objektive, usw

Elektronik

Auflösung 3.872 x 2.592 Bildpunkte
2.896 x 1.944 Bildpunkte
1.936 x 1.296 Bildpunkte

Farbtiefe 36 Bit

Sensor 23,6 x 15,8 mm CCD-Chip mit 10.200.000 Bildpunkten

Dateiformat JPEG (.jpg) oder RAW (herstellereigenes Rohdatenformat)

Speicherung nach DCF-Standard ja

DPOF-Unterstützung ja (EXIF 2.21)

Speicherung druckrelevanter Aufnahmeeinstellungen Exif Print (EXIF 2.21)

Unterstützte Direkt-Druck-Verfahren PictBridge

Flash-Speicher intern k. A.

Wechselspeicher- Kompatibilität SD Card (SDHC-kompatibel)

Verbindung zum Computer USB-Schnittstelle (Version 2.0 Hi-Speed)

Sonstige Anschlüsse Anschluss für Netzgerät

Stromversorgung 1 x Lithiumionen-Akku, Kamera-spezifisch
Typ: EN-EL9a
Netzgerät optional

Ausstattung

Wechselobjektivfassung ja, 1,5-fache Brennweitenverlängerung
Nikon-F

Brennweite entsprechend 35-mm-Kleinbildformat k.A.

Filtergewinde entfällt

Schärfebereich entfällt

Scharfstellung Autofokus und manueller Fokus

Nahaufnahmen/Makro abhängig vom Wechselobjektiv

Lichtempfindlichkeit ISO 100-1600 (automatisch, manuell)
ISO 100-3200 (manuell)

Belichtungssteuerung Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuelle Belichtung

Verschluss mechanisch und elektronisch (Kombination)

Belichtungszeiten 1/4.000 s bis 30 s
1/200 s bis 30 s (mit Blitz)
Bulb-Langzeitbelichtung

Manuelle Belichtungskorrektur +/- 5 in Stufen von 1/3

Sucher Spiegelreflex-Sucher (-1,7 bis +0,5 dpt., 95-prozentige Sucherbildabdeckung, 0,8-fache Vergrößerung, Austrittspupille von )

LCD-Monitor 3" TFT-LCD-Monitor mit 230.000 Bildpunkten

Blitzgerät eingebaut ja, Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Aufsteckschuh für externen Blitz, Blitz aufklappbar

Blitzgerät Leitzahl 12

Selbstauslöser 2 s bis 20 s (manuell einstellbar)

Fernsteuerung vom Rechner ja

Menüsprachen wählbar Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Holländisch, Schwedisch, Chinesisch

Videoaufzeichnung nein


Fazit
============

Eine sehr gute Einsteigercamera, die hervorragende Aufnahmen macht, sich leicht bedienen läßt und der nicht gleich die Puste ausgeht wie zB bei einigen Compaktcameras. Wer hier etwas Kleingeld übrig hat, der hat mit dieser Camera eine gute Wahl getroffen. Selbst für Neueinsteiger in die digitale Fotowelt ist diese Camera geeignet. Wenn man sich aber vor der Vielfalt der Einstellmöglichkeiten scheut, der sollte besser auf eine 20 Euro Camera setzen, die aber nur die Standartfunktionen besitzt. Da diese Camera keine Videofunktion besitzt, kann diese mit einem anderen Modell von Nikon erwerben. Wir besitzen einen Camcorder, daher war für uns die Videofunktion Nebensache. Wir geben der Camera 5 Sterne, auch wenn einiges nicht mehr so funktioniert wie bei der D50, da einige Funktionen verbessert wurden.Wie schon erwähnt, die Camera ist ein Einstiegsmodell und zum Preis von 429 Euro immer noch 140 Euro günstiger als die D50, dazu etwas leichter und kompakter. Mit den richtigen Objektiven ist dieser Camera fast keine Grenzen mehr gesetzt, für eine Einsteigercamera hat sie uns in ihrer Vielseitigkeit voll überzeugt, aber trotzdem, traure ich unserer D50 nach.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
proxima-centauri

proxima-centauri

15.11.2012 17:40

super Bericht!

Syriah

Syriah

05.09.2012 09:12

Alles drin, sehr informativer Bericht

yesup

yesup

13.07.2012 00:02

Die Überschrift ist Understatment pur

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