Nikon D60, AF-S DX 3,5-5,6/18-135 G IF-ED
09.09.2008
Pro:
Sehr gute Bildqualität
Kontra:
Nicht geeignet bei jedem Wetter
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 kritischer_verbraucher
Über sich:
Hallo, Besucher aus den Weiten des WWW. Mögen meine Erfahrungsberichte bei Ihnen einen Aha-Effekt au...
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Die Nikon D60 ist nicht so zuverlässig wie erwartet. Die Aufnahmetechnik ist gut, aber die übrige Technik ist nicht überzeugend. Bei den Digitalkameras ist die neueste Technik grundsätzlich auch die bessere Technik. Bei manchen Produkten ist es empfehlenswert, etwas gutes und teures zu kaufen um sich dann daran viele Jahre und vielleicht sogar ein Leben lang zu erfreuen. Bei Digitalkameras trifft das nicht zu. Das wird sehr deutlich, wenn ich beachte, wie Berufsfotografen kalkulieren. Die Dauer der steuerlichen Abschreibung (AfA) beträgt bei jeder Fotokamera 7 Jahre. Vor 7 Jahren, also im Jahre 2001, wurde die Nikon D1X mit 5,47 Megapixel vorgestellt, heute sind 10,2 Megapixel normal. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Darum ist es sinnvoller, nicht auf eine teure Ausstattung sondern auf die neueste Aufnahmetechnik der Digitalkamera zu achten.
Die Nikon D60 ist von der Aufnahmetechnik gut, aber die übrige Technik ist nicht sehr überzeugend. Nikon hat sich bei der Herstellung der D60 viel weniger Mühe gegeben als bei der D40x. Die D40x macht beim Auslösen ein gedämpftes Geräusch, hingegen klappert die D60 beim Auslösen so, als wenn Metall auf Metall schlägt. Besser als bei der D40x ist die Qualität der Aufnahmen, wenn schwarz gekleidete Personen abgebildet werden. Die D40x bekam das kaum in den Griff; die schwarze Kleidung ist grau und die Gesichter sind viel zu hell. Bei der D60 ist die schwarze Kleidung schwarz und die Gesichter natürlich.
Das Problem des Schlagschattens bei der Abbildung von Personen mit Hut im Sonnenlicht haben weder die D40x noch die D60 zufriedenstellend gelöst. Der auf das Gesicht fallende Schatten des Hutes macht die Augenpartie unkenntlich. Das Problem des Schlagschattens ist mit dem aktiven D-Lighting kaum zu lösen, weil diese Funktion Verarbeitungszeit benötigt. Der Vorteil der Digital-Spiegelreflexkamera gegenüber einer normalen Digitalkamera ist die schnelle Bildfolge. Dieser Vorteil geht durch das aktive D-Lighting verloren. Beim Schlagschatten ist also eine Nachbearbeitung am Computer notwendig. Bei der Arbeit im Team ist es notwendig, die Fotos mehrerer Fotografen für die Fotostrecke zu mischen. Dabei ist die Zeit der Aufnahme außerordentlich wichtig. Sowohl die Nikon D40x als auch die D60 zeigen nach einigen Tagen erhebliche Abweichungen von der Atomuhr. Darum muss vor jedem Einsatz die kamerainterne Uhr richtiggestellt werden.
Bei meiner Nikon D60 versagten nach etwa 20.000 Aufnahmen einige Funktionen. Der Monitor zeigte zunächst horizontale Streifen und fiel nach einiger Zeit aus, so dass jetzt nur noch horizontale und vertikale Streifen zu sehen sind. Ich kann mit der Kamera jetzt nur noch mit den Einstellungen fotografieren, die zuletzt eingestellt waren. Ein grundsätzliches Problem bei den Spiegelreflexkameras sind die Wechselobjektive. Beim Wechsel des Objektivs kann Staub in das Gehäuse gelangen. Ein anderes Problem ist das Objektiv selbst. Das Objektiv meiner D60 hat einen Brennweitenbereich von 18 bis 135 mm und besteht aus einem Basiskörper und zwei Teleskopauszügen. Die beiden Teleskopauszüge wirken beim Ausfahren und Einfahren wie eine Luftpumpe. Beim Einfahren des Objektivs ist ein Luftstrom deutlich zu spüren, der aus den Fächern für die Batterie und die Speicherkarte austritt. Ich weiß nicht, ob Nikon einen Staubfilter eingebaut hat, um die einströmende Luft beim Ausfahren des Objektivs zu filtern. Allerdings nützt ein Staubfilter nichts gegen feuchte Luft, die beim Ausfahren des Objektivs zwangsläufig in die Kamera einströmt. Nach der Bedienungsanleitung ist die Nikon D60 einsetzbar bei einer Luftfeuchtigkeit bis 85 Prozent. Bei Regenwetter ist die relative Luftfeuchtigkeit meistens höher. Nach der Bedienungsanleitung ist die D60 nicht geeignet für eine Temperatur unter 0° C und über 40° C. Die Kamera kann also nicht bei Außenaufnahmen im Winter eingesetzt werden und sollte nicht im Hochsommer im Auto aufbewahrt werden, weil dann im Fahrzeug Temperaturen bis 50° C nicht selten sind.
Für einen Einsatz bei jedem Wetter ist die Nikon D60 nicht gebaut. Ich werde die Nikon D60 auch weiterhin einsetzen, aber immer noch eine andere Kamera in Reserve haben. In einem Jahr oder spätestens in zwei Jahren gehört auch die Nikon D60 zum alten Eisen. Diese Kamera ist also nichts, an dem man sich viele Jahre oder vielleicht sogar das ganze Leben lang erfreuen kann.
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26.01.2009 21:08
Finde den Bericht auch nicht so hilfreich. Erstmal hast du hier 2 Kameras verglichen, statt auf die Eine richtig einzugehen. Und dann hast du einfach Sachen behauptet, ohne sie zu begründen. Z.B., dass die Kamera nicht wettertauglich ist. Wieviel Ahnung du von Fotografie hast, kann ich zwar nicht beurteilen, aber ich muss Berlibaerchen recht geben. Für Schlagschatten kann die Kamera nun wirklich nichts. Als nächstes kann die Kamera noch was für schlechte Motive.
07.12.2008 20:51
Sorry, Du hast überhaupt keinen Schimmer von Fotografie, muß man leider mal so sagen... Ein Papiertiger sozusagen :-) Gib mal "Schlagschatten" bei google ein, da kommen einige Tipps wie man die vermeidet, die Kamera ist sicher nicht Schuld und auch eine D300 oder 1DMarkirgendwas produziert die, wenn der Knipser keine Ahnung hat :-)
11.09.2008 23:52
Toller Erstbericht!